Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

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Schießsportanlage „Jüterbog Damm“ wieder geöffnet.

Da es am heutigen Tag schon reichlich Regen in Jüterbog und Umgebung gegeben hat, wird mit großer Warscheinlichkeit die Waldbrandstufe 5 wieder zurückgenommen. Der Vorstand gibt somit die Anlage wieder für alle Schützen frei.

Vorrübergehende Schließung der Schießsportanlage „Jüterbog Damm“

Aufgrund der extremen Witterung haben wir uns entschlossen, die Schießsportanlage „Jüterbog Damm“ vorrübergehend zu schließen. Dies gilt bis auf Widerruf für alle Gastschützen und Vereinsmitglieder.

Jugendschützen gut in Form Landestitelkämpfe im Liegend- und Dreistellungskampf

Drei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille erkämpften die Schützen der Jüterboger Gilde bei den Landesmeisterschaften in den 50 Meter Kleinkaliber Gewehrwettbewerben. Am Leistungsstützpunkt Frankfurt/Oder gingen an der zweitägigen Veranstaltung bei guten äußeren Bedingungen 94 Gewehrschützen aus 26 Mitgliedsvereinen des BSB an den Start. Während am ersten Wettkampftag die Liegendkampfschützen ihre Meister ermittelten, kämpften am zweiten Tag die Schützen mit dem KK Sportgewehr im Dreistellungskampf 3×20. In 12 verschiedenen Altersklassen bewältigten 78 Schützinnen und Schützen ihr 60 Schuss Liegendprogramm. In maximal 50 Minuten Wettkampfzeit ging es neben dem Titel auch um Qualifikationsringzahlen zur DM.

Wie schon im letzten Jahr zeigten sich die Jugendlichen Starter der Flämingstädter Gilde gut in Form. Benedikt Crncic und Lilly Heise hatten sich in zahlreichen Trainingsstunden unter Trainer Manfred Henkel Fähigkeiten und Fertigkeiten angeeignet. Im letzten Jahr fehlte Crncic nur ein Ring am DM Limit im Liegendkampf.  In der Jugendklasse männlich gab es mit 12 Teilnehmern das größte Starterfeld in diesem Wettbewerb. Durch Serien zwischen 94 und 96 Ringen erzielte der 15 Jährige wie im Vorjahr 569 Ringe. Mit schon recht deutlichem Abstand holte er sich auch diesmal die Meisterschaft. Die Ahrensfelder Lennart Gutschick 555 und Yves Engel 547 mussten sich geschlagen geben. Und auch diesmal heißt es für Crncic, abwarten bis die Limitzahlen veröffentlicht werden. Lilly Heise holte sich den Titel in der weiblichen Jugendklasse. Obwohl sie mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden war, lag ihr Ergebnis von 550 Ringen noch höher, als das Siegerresultat bei den Juniorinnen. Einige Achten hatten ihr Ergebnis vor allem in der 3. Zehnerserie (89) doch etwas eingetrübt.

Seine erste Landesmeisterschafts-Medaille im KK Liegendkampf erzielte Frank Dombrowski. In der Herren II  Klasse (41-50 Jahre) erreichte der Sportleiter der Jüterboger Gilde 579 Ringe. Noch lange ärgerte er sich über die verkorkste letzte Serie, bei der ihm zwei Achten den Sieg kosteten. Wahrscheinlich hatte er bei diesen Schüssen nicht mittig durchs Diopter geschaut. So sicherte sich Sven Bergenroth (Döllingen) mit nur einem Ring mehr den Titel. Der Lübbener Sven Jeschke holte sich mit 573 Bronze. Wie im letzten Jahr erreichte Sven Bakus im Jüterboger Team 570 Ringe. Bei unterschiedlichem Serienverlauf zwischen 92 und 99 reichte es zum 5. Platz. In der Herren I Klasse (21-40 Jahre) zeigte sich Sebastian Kienast recht zufrieden. Mit 569 Ringen lag er in der für ihn selten geschossenen Disziplin auf Rang 5. Den Sieg erkämpfte sich der Medewitzer Torsten Müller 584. Im Mannschaftskampf gab es dann noch die erhoffte Medaille für das Jüterboger Team. Hinter Medewitz 1726 und Döllingen 1720 erreichte man 1718 Ringe und gewann Bronze.

Für den SSV Petkus holte Helmut Fahlenberg in der Herren IV Klasse (ab 61 Jahre) die Silbermedaille. Mit 555 Ringen musste er sich nur dem Bernauer Günter Kästner 567 geschlagen geben. Nach zwei vierten Plätzen in den letzten beiden Jahren hatte es wieder zu einem Platz auf dem Podest gereicht. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming kam in der Herren III Klasse (51-60 Jahre) auf 560 Ringe. Wie 2017 belegte er den 6. Platz. Sieger wurde hier Andreas Raddatz 583 aus Bernau.

Am 2. Tag holte sich Crncic dann eine weitere Goldmedaille im Dreistellungskampf. Mit 540 Ringen hatte er das DM-Limit des letzten Jahres deutlich übertroffen und seinen Titel verteidigt. Vor allem beim Knieend (180)- und Liegenschießen (195) hatte er sich zum Vorjahr stark verbessert.

Frank Dombrowski

Jüterboger Gilde hat neues Königshaus

Am ersten Sonntag im Juni veranstaltete die Jüterboger Gilde ihr jährliches Königsschießen. Bei wechselhaften äußeren Bedingungen beteiligten sich 13 Schützen und 5 Damen am Geschehen. Damit lag die Beteiligung etwa auf dem Vorjahresniveau. Der Schützenkönig wurde traditionell im stehenden freihändigen Anschlag ermittelt. Bei den Damen wurde der Königsschuss im sitzenden Anschlag aufgelegt abgeben. Geschossen wurde traditionell mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung. Während die Herren, die ihren Titel mit dem Suhler Einzellader Gewehr M150 mit Balkenkorn ermittelten, schossen die Damen mit einer Waffe gleichen Typs mit Ringkorn.

Zum ersten Mal gelang es Ralf Schulze, sich den begehrten Titel zu erkämpfen. Der 59-Jährige, der Mitglied der Stammkompanie und Bogenabteilung ist und seit Jahren im Vorstand der Gilde arbeitet, tritt die Nachfolge von Norbert Hildebrandt an. Als vorletzter Starter gab der 2. Vorsitzende der Gilde Hendrik Papenroth den zweitbesten Schuss ab. Er lag mit seinem Treffer nur etwa einen Zentimeter vom Königsschuss entfernt. Er sicherte sich zum 1. Mal den Titel des 1.Ritters der Jüterboger Gilde. Der 1. Vorsitzende Wolfgang Gast konnte seinen Titel des 2. Ritters zum zweiten Mal nacheinander erfolgreich verteidigen. Der König der Jahre 1998 und 2013 erwies sich erneut sehr zielsicher. In diesem Jahr hatten nur zwei Schützen die Königsscheibe verfehlt.

Neue Schützenkönigin ist Melanie Sander. Die Bogenschützin löste mit ihrem Glücksschuss die ehemalige Schatzmeisterin der Gilde Helga Boge vom Thron.  Den Titel 1. Dame holte sich erstmalig Schatzmeisterin Barbara Schilling vor Florence Gottwald (2. Dame). Anders als bei den Herren wurde die Königsscheibe der Damen vor dem Schießen abgeklebt, so dass es sich bei diesem Schießen um ein Glücksschießen handelte. Hier trafen alle Teilnehmerinnen die Scheibe.

Die Proklamation von König und Königin findet am 23.Juni zum Schützenfest statt. Schulze und Sander können nun die Gilde beim Landeskönigsschießen am 18. August in Uebigau vertreten.

Frank Dombrowski

Jüterboger Erfolge bei Landestitelkämpfen in Breitensport Wettbewerb

Zum 2. Mal fanden in Frankfurt/Oder die Landesmeisterschaften im Kleinkaliber-Schießen mit dem Sport-Karabiner statt. Bei idealen Sichtbedingungen mussten die Schützen in 45 Minuten ein 30 Schuss Programm bestreiten. Über die Kreistitelkämpfe hatten sich 14 Teilnehmer aus 7 Vereinen für diesen Wettkampf qualifiziert. Titelverteidiger im Mannschaftswettbewerb waren die Jüterboger, die seit vielen Jahren in dieser Disziplin dominierend sind.

In der Damenklasse lieferten sich wie so oft Sabine Radtke und Kerstin Pöschla von der SV der Hochschule Cottbus einen Zweikampf. Zum letztjährigen Erfolg konnte sich Titelverteidigerin Radtke nochmals um 9 Ringe steigern. Mit 247 Ringen siegte sie zum 3. Mal infolge bei der Landesmeisterschaft. Für Pöschla hatte es mit 234 zu Silber gereicht.

Nach der Einführung der neuen Altersklassen in dieser Saison, wurden die Schützen der Herrenklasse I (21-40 Jahre) und Herrenklasse II (41-50 Jahre) zusammen gewertet. Großer Favorit war Sven Bakus, der sich seit 2000 bislang 13 Titel holen konnte. Auch diesmal zeigte er mit 254 Ringen eine solide Leistung. Er war der einzige Schütze im gesamten Starterfeld, dem eine 90er Serie gelang. Mit schon 9 Ringen Rückstand erkämpfte sich Sebastian Kienast wie im letzten Jahr die Silbermedaille. Er hatte seinen Anschlag im Vergleich zu den letzten Wettkämpfen deutlich stabilisieren können. Nicht so stark lief es für Frank Dombrowski. Der Sieger der Jahre 2012, 2014 und 2016 kam trotz sicherem Liegendanschlag nicht zu recht. Mit nur 241 Ringen reichtes es nach Silber im letzten Jahr, hinter dem Spremberger Jan Unger 242 nur zum vierten Platz. In der Herren IV Klasse (ab 61 Jahre) kam Klaus Bakus für die Petkuser mit 197 Ringen auf Platz 4. Hier gewann der Spremberger Horst Müller 253.

Im Mannschaftskampf triumphierten die Flämingstädter erneut. Mit 733 Ringen gab es den 3. Erfolg nacheinander.

Frank Dombrowski

LM Ordonnanzgewehr in Flämingstadt – Sebastian Kienast in überragender Form

Am letzten Wochenende im Mai fanden auf der Jüterboger Schießanlage Damm zum wiederholten Male die Landestitelkämpfe im Ordonnanzgewehrschießen statt. Auf dem Programm standen die Entscheidungen mit offener und geschlossener Visierung. Obwohl der Landessportleiter 32 Startzulassungen vergab, wurden nur 24 Starts realisiert. Somit kämpften mit 17 Gewehrschützen aus 7 Vereinen deutlich weniger um Titel und Qualifikationsringzahlen für die Deutschen Meisterschaften als im vergangenen Jahr. Die Gastgeber stellten erwartungsgemäß mit 11 Starts das größte Aufgebot. Hochsommerliche Temperaturen machten fast allen Schützen zu schaffen. Viele Starter nahmen Wasserflaschen mit an die Feuerlinie. Es waren keine einfachen Bedingungen betonte der Jüterboger Sportleiter Frank Dombrowski nach dem Wettkampf. Ein so extremes Hitzeflimmern auf der Scheibe hatte er auf dem heimischen Stand noch nicht erlebt. Trotz guter Spektive ließen sich einige Schüsse auf der 100 Meter Distanz nicht finden. Dennoch waren viele Schützen mit ihren Leistungen zufrieden. 12 Einzel- und 3 Mannschaftsresultate lagen über dem DM-Limit des letzten Jahres.

In toller Wettkampfform präsentierte sich Sebastian Kienast. Der 32-Jährige, der in dieser Saison erstmals in beiden Disziplinen antrat, war mit 4 Titeln der erfolgreichste Schütze. Gleich zu Beginn schoss er mit seinem Schweden Mauser M96 mit offener Visierung einen neuen Landesrekord. Mit 348 Ringen verbesserte er die Marke seines Teamkollegen Jörg Flemming um 9 Ringe. Vor allem sein Stehendresultat von 170 Ringen war dafür ausschlaggebend. Dass der Jüterboger schon längst in DM Form ist, zeigte er bereits wenige Wochen vorher, als er bei den Kreismeisterschaften unglaubliche 362 Ringe erzielen konnte. Silber erkämpfte Winfried Tscheuschner aus Schöneiche, der mit 337 Ringen 10 Ringe vor seinem Mannschaftskameraden und Titelverteidiger Manfred Reichel lag. Den undankbaren vierten Platz belegte Jörg Flemming mit 319 Ringen. Der Potsdamer Erhard Kloth, der mit 184 Ringen die stärkste Leistung im Liegendanschlag schoss, erreichte mit 311 Ringen Platz 5 vor Frank Dombrowski. Der Vorjahreszweite hatte sich nach zuletzt sehr guten Trainingsergebnissen einiges vorgenommen. Doch in beiden Anschlagsarten lief es nicht wie erwartet und so wurde mit 306 Ringen gerade so das DM Einzellimit von 2017 erzielt. Senior Helmut Fahlenberg kam mit 297 Ringen auf Platz 8. Christoph Hermann und Sven Bakus, die im letzten Jahr für die Jüterboger bei der DM am Start waren, dürften die erneute Teilnahme knapp verpasst haben. Bei ihren 295 bzw. 289 Ringen fehlten schon im liegenden Anschlag wichtige Ringe und es reichte nur zu Platz 9 und 11. Die Gastgeber konnten ihren Mannschaftstitel erfolgreich verteidigen. Mit 973 Ringen lag man deutlich vor dem Schützenclub Schöneiche 933 und der zweiten Jüterboger Mannschaft 881. Die Schützen aus der Landeshauptstadt landeten auf dem 4. Platz.

Nur 8 Schützen kämpften um den Titel mit Dioptervisierung. Hier war der DM Zweite des Vorjahres, Sebastian Kienast, klarer Favorit.  Obwohl er beim stehenden Schießen trotz Verstellung am Diopter nicht vom Fleck kam, siegte er souverän mit 346 Ringen und verteidigte seinen Titel vor Manfred Reichel 331. Der Schöneicher ging hier zum ersten Mal mit seinem Schweden Mauser mit Söderin Diopter an den Start. Dombrowski legte 23 Ringe zum Vorjahr zu, erzielte mit 186 Ringen die stärkste Liegendleistung im Feld und sicherte sich mit guten 328 Ringen Bronze. Für eine Überraschung sorgte Mark Koschnick. Der Kreissportleiter vom KSB Teltow/Fläming – Potsdam Stadt dürfte sein großes Ziel, einmal bei der DM dabei zu sein, erreicht haben. Nach vielen Hinweisen von Schützenkollegen, wie man den Stehendanschlag verbessern könne, setzte er die Ratschläge um und kam mit 319 Ringen  auf den 4. Platz. Auch Sven Bakus und Jörg Flemming, die mit ihren Leistungen zwar alles andere als zufrieden waren, hoffen, mit 308 bzw. 306 Ringen die DM-Einzelnorm erreicht zu haben. Christoph Hermann (Platz 7) verpasste mit 296 Ringen knapp die 300er Marke. Den Mannschaftstitel holten sich wie in den vergangenen Jahren die Jüterboger. Mit 980 Ringen hatte man 17 Ringe zum letztjährigen Erfolg zulegen können.

Frank Dombrowski

Gemischtes Königshaus bei Kreistitelkämpfen

Das Schützenhaus der Jüterboger Schützengilde war zum 17. Mal infolge Austragungsort der Kreistitelkämpfe in den Druckluftwettbewerben. An der zweitägigen Veranstaltung gab es 126 Starts, die von Schützen aus 6 Mitgliedsvereinen des KSB bestritten wurden. Damit nahmen deutlich mehr Schützen teil, als im vergangenen Jahr. In den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage wurden viele neue Kreisrekorde erzielt. Grund dafür, war die seit dieser Saison gültige neue Fassung der Sportordnung, in der die Altersklassen neu strukturiert wurden. So wurde in 36 Einzel- und 10 Mannschaftskonkurrenzen um Medaillen, Urkunden und Pokale gekämpft. Die Jüterboger hatten mit 44 Startern das größte Aufgebot gestellt, vor Potsdam 34, Zossen 20, Luckenwalde 13, Ludwigsfelde 8 und Petkus 7. Die Bilanz der Gastgeber konnte sich wieder sehen lassen. So holte man, wie 2017, erneut 20 Einzel- und Mannschaftstitel und lag im Titelranking vor den Landeshauptstädtern 15, dem PSV Zossen/Blankenfelde 7, Luckenwalde 2 sowie Ludwigsfelde und Petkus je 1 Titel. Stolz präsentierte der Kreisvorsitzende Detlef Bode die neu angeschaffte Auswertemaschine. Mit dieser konnten erstmals bei den Kreismeisterschaften Ergebnisse in den Auflagedisziplinen im Zehntelbereich ausgewertet werden. So ist wie bei den Landestitelkämpfen, bei denen ausschließlich auf elektronische Anlagen geschossen wird, eine exakte Auswertung möglich.

Auch in diesem Jahr wurde neben den Wettkämpfen ein neues Kreiskönigshaus ausgeschossen. Diesmal ergab das Teilerschießen aller Teilnehmer ein Königshaus aus 3 Vereinen. Der neue Kreisschützenkönig kommt zum 4. Mal infolge aus der Landeshauptstadt. Johannes Rüder, der im vergangenen Jahr bereits den 2. Platz erzielte, schoss mit der Pistole einen 16,5 Teiler. Er tritt die Nachfolge seines Teamkollegen Wolfgang Geppert an. Den zweitbesten Schuss gab der Zossener Gewehrschütze Alexander Baumer 19,4 T ab vor Fabian Henze (Jüterbog) 24,4 T. Kreisschützenkönigin wurde wieder einmal Jördis Schmidt. Nach 2015 und 2016 sicherte sie sich mit ihrer Pistole den Königstitel durch einen 48 T vor der Jüterboger Gewehrschützin Birgit Ziegert 65,5 T und Isabell Voeckler aus Potsdam 94,2 T. Schmidt löste Mandy Kanzler vom Thron ab. Den besten Schuss dieser Titelkämpfe gab Senior Helmut Fahlenberg ab. Der Petkuser Auflageschütze, der den Jüterboger Hendrik Papenroth ablöste, erzielte mit dem Luftgewehr einen 3,7 T. Im letzten Durchgang dieser Meisterschaften kam der Luckenwalder Bodo Schneider nahe an diese Leistung heran. Er schoss mit der Pistole einen 7,8 T und lag knapp vor dem Potsdamer Jürgen-Dieter Rückert 10,7 T. Eine Verteidigung des Königstitels gab es bei den Jugendschützen. Julian Anders vom gastgebenden Verein konnte sich mit einem 49,7 T erneut behaupten und gegen Artur Stock aus Potsdam 63,7 T und Joe Winter 72 T (Jüterbog) durchsetzen. Alle Jugendlichen traten mit dem Luftgewehr an.

Die Dominanz der Jüterboger Gewehrschützen im freihändigen Anschlag setzte sich auch diesmal fort. So konnten die Gastgeber 10 von 11 möglichen Titeln erringen. Die stärkste Leistung bot Sebastian Kienast in der Herren I Klasse. Der 32 Jährige gewann mit 385 Ringen vor seinen Vereinskollegen Christopher Sprenger und Fabian Henze. In weiteren Klassen siegten Sven Lebahn 358, Jörg Flemming 340 und Norbert Huckewitz 338, der sich in der Herren IV Klasse gegen Heinz Krüger und Siegfried Zimmer behaupten konnte. Thea Geske schoss in der Schülerklasse 15 Ringe mehr als 2017 und erreichte starke 179 Ringe. Jugendschütze Benedikt Crncic setzte sich gegen seinen Mannschaftskamerden und Titelverteidiger Julian Anders durch. Beide erzielten nur unterdurchschnittliche 365 Ringe. Hier entschied die letzte Serie, die Crncic mit 90 zu 87 besser ausschoss.  Lilly Heise 344 erkämpfte sich Gold in der weiblichen Jugendklasse.

Beim LG-Auflageschießen gab es 12 Entscheidungen mit Gewinnern aus 4 Vereinen. Hier zeigte der Potsdamer Jürgen-Dieter Rückert die stärkste Leistung. In der Senioren II Klasse stellte er mit 310,4 Ringen einen neuen Kreisrekord auf. Er siegte vor dem neuen Auflagekönig Helmut Fahlenberg 307,7 und Jürgen Berg 307,1 (Potsdam). Joachim Lau 309,0 und Peter Schmohl 304,4 holten weitere Titel für die Landeshauptstadt. Für die Gastgeber waren Hendrik Papenroth 287,4, Ralf Schulze 299,5 und Petra Schulze 299,5 in ihren Klassen erfolgreich. Die erste Seniorenmannschaft aus Jüterbog holte sich vor der zweiten den Titel im Teamwettbewerb Senioren I. Weitere Gewinner waren Karin Herling, Martina Butzek und Dr. Veronika Fuchs (alle PSV Zossen) sowie Bodo Schneider 304,6 aus Luckenwalde, der sich im größten Starterfeld dieser Meisterschaften gegen weitere 8 Konkurrenten in der Senioren IV Klasse durchsetzte.

Die Potsdamer waren beim Pistolenschießen kaum zu bezwingen. Wolfgang Geppert 375 siegte in der stärksten Klasse vor dem neuen Kreisschützenkönig Johannes Rüder 373. Jördis Schmidt gewann die Damen I Klasse mit 369 Ringen. Weitere Potsdamer Titelträger waren Stefan Birr 364, Erhard Kloth 338, Beate Busack 336 und Emily Tonn 305. Auch die Mannschaftsentscheidungen in Herren- und Damenklasse fielen zu ihren Gunsten aus. Nur Jens Feistner 359 vom PSV und Berit Schubert 339 aus Ludwigsfelde durchbrachen die Überlegenheit der Potsdamer und gewannen in der Herren II bzw. Damen II Klasse.

Sehr gute Leistungen zeigten auch die Auflageschützen mit der Pistole. Hier schoss Sabine Radtke mit 307,5 das beste Resultat. Sie setzte sich gegen ihre Mannschaftskolleginnen Bianka Geißmar 306,4 und Susanne Robakowski 297,8 durch. Weitere Topresultate erzielten Erhard Kloth 305,2, Beate Busack 304,4 und Heinz-Jürgen Lippert 301,9 (alle Potsdam). Für die gastgebende Gilde waren Frank Dombrowski, Barbara Schilling und Helga Boge in ihren Klassen erfolgreich. Zu Titelehren kamen auch Detlef Behlendorf (PSV) und Hans-Joachim Tischler (Luckenwalde).

Frank Dombrowski

Ranglisten Schützen mit starker Leistung beim 3. Wettkampf

Der erste Kleinkaliber Wettkampf des Jahres fand in der Berliner Walther Arena beim PSV Olympia statt. Im Rahmen der Liegendkampf Rangliste 2017/2018 gingen beim 3. Wettkampf der laufenden Saison 91 Schützen und damit mehr als im Dezember an den Start. Das Petkuser Liegendkampf Team stellte mit 13 Schützen noch vor den Gastgebern das größte Aufgebot. Wie schon beim letzten Wettkampf rückt das Feld an der Spitze immer näher zusammen. So erzielten 11 Sportler 590 Ringe und mehr. Auch die Schützen vom Golm konnten mit ihrem Abschneiden voll zufrieden sein. Neun Leistungssteigerungen standen nur 4 Verschlechterungen gegenüber.

Für eine tolle Neuerung sorgte der gastgebende Verein. Auf ihrer Homepage konnte man erstmals im Livescoring jeden Schuss, der auf die elektronischen Scheiben abgegeben wurde, in Echtzeit mit verfolgen. Auch die grafische Darstellung der Schüsse und Trefferbilder ließ kaum Wünsche offen.

Ganz stark zeigte sich der derzeit bestplatzierte Schütze im Team, Alexander Flemming. Er stellte mit erstklassigen 592 Ringen seine persönliche Bestleistung ein. Nach 40 Wertungsschüssen hatte er sich erst 2 Neuner geleistet. Während der letzten beiden Serien (je 97) klappte es nicht mehr ganz so gut. In der Tageswertung erreichte er Platz 7. Hier fehlten nur 2 Ringe zur Spitze. Im Gesamtklassement rutschte er trotz dieser Spitzenleistung eine Position nach unten. Frank Dombrowski konnte an seine sehr gute Leistung des letzten Monats anknüpfen. Bis auf 2 Ringe kam der Jüterboger heran. Mit 584 Ringen erreichte er seine zweitbeste Saisonleistung. Im Gesamtfeld ging es 4 Plätze abwärts auf Rang 23. Zum 3. Mal infolge erreichte Benedikt Crncic die drittstärkste Leistung im Team. Und auch diesmal schaffte es der Jugendschütze, eine neue Bestmarke aufzustellen. Um 4 Ringe steigerte er sich auf 577. Da fehlt nicht mehr viel, die 580er Schallmauer zu durchbrechen. Mit einem Schnitt von 574 pro Wettkampf sackte er trotzdem 4 Positionen ab. Derzeit liegt er mit Platz 51 weiter aussichtsreich im Mittelfeld.

Nach 2 eher unterdurchschnittlichen Wettkämpfen scheint Senior Helmut Fahlenberg zu alter Stärke zurück gefunden zu haben. Der Mannschaftsschütze des ersten Teams legte ganze 27 Ringe auf 576 zu und sorgte mit seinem Ergebnis für die stärkste Mannschaftsleistung (1752) in dieser Saison. In der Einzelwertung machte er 3 Plätze gut. Auch Ingo Louvet konnte nach langer Durststrecke wieder einen Erfolg für sich verbuchen. Der Luckenwalder musste während seines Wettkampfes noch den Stand wechseln, da die Trefferanzeige ausgefallen war. Starke 576 Ringe bescherten ihm eine Verbesserung um 8 Positionen auf Rang 67. Vor allem die 3 letzten Serien, die er mit je 98 ausschoss, werden ihm für den weiteren Verlauf der Rangliste Auftrieb geben. Manfred Langner kam mit 573 zu seiner besten Saisonleistung. Er machte 3 Plätze gut. Seniorin Karin Herling schoss 9 Ringe mehr als beim Wettkampf im Dezember. Mit ebenfalls erzielten 573 schob sie sich hinauf auf Platz 68. Der 27 Jährige Christoph Hermann steigerte sich um 10 auf 571 Ringe. Er machte den größten Sprung im Klassement. Von Position 81 ging es hinauf auf 69.

Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming erzielte mit 564 nur ein durchschnittliches Resultat. Dennoch war es sein bislang bestes Resultat der laufenden Saison. Auf Platz 78 liegt er nun im hinteren Mittelfeld. Keinen guten Tag erwischte Sven Bakus. Der sonst sehr sichere Liegendschütze musste sich mit für ihn enttäuschenden 562 Ringen zufrieden geben. Als der letzte Schuss auch noch in der Sieben landete, erreichte er gerade so die 90er Marke in der letzten Serie. Dieses Resultat sollte zu einem seiner 2 Streichresultate zum Ende der Rangliste werden. Ganze 10 Plätze büßte er ein. Barbara Schilling erzielte 557 Ringe. Einige Schüsse in der Sieben und Acht trübten die einzelnen Serien doch stark ein. Bei noch 3 ausstehenden Wettkämpfen ist eine Verbesserung von Position 80 aber wahrscheinlich. Den größten Leistungsabfall hatte Kreissportleiter Mark Koschnick. Er schoss mit 553 Ringen 11 weniger als vor einem Monat und rutschte auf Rang 86 ab. Sein Ziel die 500er Marke zu erreichen, verfehlte Siegfried Zimmer nur knapp. Der älteste Teilnehmer des Feldes, konnte dennoch 15 Ringe auf 495 zulegen.

Den Tagessieg holte sich die Tschechin Sabina Dajcarova mit 594 vor der Brandenburgerin Isabell Vaorin 593 und Michaela Vondraskova 592. In der Gesamtwertung liegt weiterhin Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit einem Schnitt von fast 595 Ringen vor Dajcarova und Frank Schwarz (PSV Olympia). Keine Veränderung gab es im Mannschaftsklassement. Der PSV führt mit seiner 1. Mannschaft deutlich vor der 2. und der ASG Brandenburg. Durch das insgesamt gestiegene Leistungsniveau konnten die 3 Petkuser Mannschaften ihre Positionen 8, 14 und 16 zum Vormonat trotz deutlicher Steigerungen der Ringzahlen nur halten.

Für Crncic gab es dann noch eine weitere Steigerung. Beim KK Dreistellungskampf schob er sich mit 538 Ringen weiter nach vorn. Durch den Schub um 22 Ringe ging es für ihn 2 Plätze im Gesamtklassement nach oben.

Tageswertung:

1. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin 594
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 593
3. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH) 592
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 592
5. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 592
6. Kassel Nils PSV Olympia Berlin II 592
7. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 592
8. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 591
9. Klimanek Miroslav KSS LOYD Jablonec (TCH) 591
10. Haman Vaclav Sokolov (TCH) 591
23. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 584
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II 577
41. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 576
42. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 576
53. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 573
54. Herling Karin Sportschützen Petkus II 573
56. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 571
63. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 564
66. Bakus Sven Sportschützen Petkus I 562
74. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 557
78. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 553
91. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 495

 

 

 

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   594,67
2. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin   594,50
3. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   592,67
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   592,67
5. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II   591,67
6. Haman Vaclav Sokolov (TCH)   591,00
7. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH)   590,67
8. Kurz Patrick PSV Olympia Berlin I   590,00
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   589,33
10. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   589,33
23. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   583,67
51. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II   574,00
66. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   568,00
67. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   567,33
68. Herling Karin Sportschützen Petkus II   566,67
69. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   566,00
73. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   564,50
78. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   562,00
80. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   560,67
86. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   558,33
90. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   555,00
105. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   492,33

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I 1.777,3
2. PSV Olympia Berlin II 1.765,3
3. ASG Brandenburg 1.761,0
4. Schießverein DDM Kolin 1.755,0
5. KKS LOYD Jablonec 1.754,5
6. SV Chemnitz I 1.752,7
7. LV Sachsen-Anhalt 1.744,7
8. Sportschützen Petkus I 1.741,0
9. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.729,3
10. Vogtland 1.724,3
11. PSV Olympia Berlin III 1.724,0
12. SV Chemnitz II 1.714,0
13. SGBC 1.712,7
14. Sportschützen Petkus II 1.711,0
15. NBSG 1.682,3
16. Sportschützen Petkus III 1.611,3
17. Sommerbiathlon 1.602,0
18. Sokolov 1.548,7
19. Sgi zu Köpenick 1.324,7
20. Sgi zu Lübben 1.279,3
21. SV Neuenhagen 2000 1.162,5

 

Frank Dombrowski

Jüterboger Schützen gewinnen Vergleichswettkampf

Im Jüterboger Schützenhaus fand der 22. Vergleichswettkampf der Jüterboger und Luckenwalder Schützengilde in den Druckluft-Auflagedisziplinen statt. Wie in den letzten Jahren erfolgte ein Mannschaftskampf in den 30 Schuss Wettbewerben mit Luftgewehr und Luftpistole. Auch in diesem Jahr konnten sich die Jüterboger durchsetzen. Ausschlaggebend waren nicht nur die höheren Ergebnisse der Gastgeber, auch die geringe Beteiligung der Gäste spielte eine wesentliche Rolle. Im Vorfeld einigte man sich erneut auf eine ausgeglichene Mannschaftsstärke. Die Beteiligung lag in etwa auf dem Vorjahresniveau. Während die Jüterboger auf 15 Schützen zurückgreifen konnten, mussten die Gäste mit nur 7 Aktiven auskommen. Alle Schützen, die aufgrund der erzielten Resultate nicht in der Mannschaft geführt wurden, schossen außerhalb der Wertung. Zwei Wochen vor den an gleicher Stelle stattfindenden Kreismeisterschaften, konnte so noch einmal Wettkampferfahrung gesammelt werden. Eine klare Überlegenheit der Flämingstädter zeichnete sich beim Luftgewehr Auflageschießen ab.

Senior Heinz Krüger erzielte, wie 2017, die beste Leistung. Auch diesmal gelang ihm als einzigen Schützen eine perfekte 100er Serie. Mit 294 Ringen steigerte er sich nochmals. Sein Teamkollege Harald Richter kam auf gute 293 Ringe. Auch Norbert Huckewitz zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden. Er erreichte 291 Ringe. Ralf Schulze schoss mit 282 Ringen einen Ring weniger als im Vorjahr. Dagegen steigerte sich Petra Schulze um 10 auf 278 Ringe. Der 2. Vorsitzende Hendrik Papenroth steuerte 275 Ringe zum Mannschaftsresultat bei. Auf der Seite der Kreisstädter erreichte Bodo Schneider durch 3 Serien von 96 Ringen mit 288  Ringen das Spitzenresultat. Durch eine Steigerung um 5 Ringe, erzielte Erich Wehlan mit 276 die zweitbeste Leistung der Luckenwalder Mannschaft. Horst Bajerke kam auf 274 Ringe. Weiter erzielten Hans-Joachim Tischler 245, Holger Pätzel 242 und Birgit Hauck 237. Außerhalb der Wertung schossen auf annähernd gleichem Leistungsniveau: Frank Leis 269, Torsten Blech 265, Kerstin Papenroth 259, Barbara Schilling 258, Hans-Joachim Rehbein 257 und Xuefang Leis 255. Die Jüterboger hatten sich nach dem Gewehrschießen einen 151 Ringe Vorsprung erkämpft.

Da beim Schießen mit der Pistole nur 3 Schützen aus Luckenwalde antraten, konnten diese den Rückstand nicht mehr aufholen. Auch hier konnten sich die Gastgeber durchsetzen. Frank Dombrowski erzielte mit 284 Ringen das höchste Resultat. Werner Panek 277 und Gunter Grüneberg 272 rundeten den Mannschaftserfolg ab. Die Kreisstädter verloren hier weitere 21 Ringe. Hans-Joachim Mölter hatte mit 278 die beste Leistung gezeigt. Den Neuner Schnitt verpasste Bodo Schneider mit 269 nur knapp. Eine deutliche Leistungssteigerung vollbrachte H.-J- Tischler. Um 14 auf 265 konnte er zu 2017 zulegen. Für Jüterbog schossen außer Wertung: H. Richter 269, H. Papenroth 256, B. Schilling 253 und H. Krüger 237. In der Gesamtwertung siegten die Jüterboger mit 2546 zu 2374 und verteidigten ihren Titel aus dem letzten Jahr.

Frank Dombrowski

Sieg und Niederlage zum Abschluss der Bundesliga Saison

Nach der überragenden letzten Saison, als die Luftgewehrschützen der Jüterboger Gilde sich den Titel in der 2. Bundesliga erkämpften, konnte man in dieser Saison nicht auf eine Titelverteidigung hoffen. Am letzten Wettkampftag gab es für das LG Team einen Sieg und eine Niederlage. Am Leistungsstützpunkt Frankfurt/Oder  mussten die 8 beteiligten Mannschaften noch einmal jeweils 2 Wettkämpfe bestreiten. Für die Flämingstädter, die bis dahin auf dem 3. Tabellenplatz rangierten, hätte es nur die Möglichkeit gegeben, ihre Position maximal zu halten.

Erster Gegner waren die Berliner Schützen des PSV Olympia, die auf dem 5. Platz lagen. Hier musste Madeleine Asmussen im Spitzenduell gegen Frank Schwarz eine knappe 377:378 Niederlage einstecken. Ihren ersten Bundesligawettkampf in dieser Saison gewann Gabi Bulla. In einem spannenden Match gegen Stefanie Brandes sicherte sie ihrem Team durch einen 384:382 Erfolg einen wichtigen Einzelpunkt. Keinen guten Tag hatte Thomas Schulze. Für ihn gab es nach enttäuschenden 376 Ringen eine deutlich Niederlage gegen Judith Sippel 384. Lars Meyhak, der schon das Landesligateam der Jüterboger unterstützte, trat nun auch erstmals in der Bundesliga an. Gegen Lena Drewes hatte er kaum Mühe, setzte sich mit 377:362 klar durch. Beim Stand von 2:2 musste die 5. Partie die Entscheidung bringen. Hier kämpfte Sebastian Kienast gegen Jennifer Hohmann. Beide lagen nach 40 Schüssen mit je 382 Ringen gleichauf. So kam es wieder einmal zum Stechen über Sieg oder Niederlage. Gleich der erste Schuss brachte die Entscheidung zugunsten der Jüterboger. Kienast hatte sich mit 9:8 durchgesetzt.

Nächster Gegner war die Giebichensteiner Gilde aus Halle, die sich im ersten Match gegen Gölzau durchsetzen konnten. Mit einem Sieg gegen die Jüterboger, wären sie in der Lage, sich noch die Vizemeisterschaft hinter der überragenden SG Löbejün zu sichern. Trotz deutlicher Steigerung verlor Madeleine  Asmussen ihre Partie gegen Vanessa Herzer mit 384:391. Bei Thomas Schulze klappte dann fast nichts mehr. Mit 371 zu 388 unterlag er Kai Jangsch. Kienast erzielte in seinem Match gegen Nathalie Bruder mit 384 Ringen Saisonbestleistung. Dennoch verlor er das Duell. Seine Gegnerin erreichte einen Ring mehr. Keine Chance hatte Fabian Henze im Kampf gegen Elisa Herold. Die Hallenserin sicherte durch einen klaren 382:367 Erfolg ihrem Team den 4. Punkt. Einzig Lars Meyhak konnte den Ehrenpunkt für das Jüterboger Team erkämpfen.  Mit 382:375 bezwang er Laura Boht.

Nach dieser Niederlage rutschten die Jüterboger sogar noch auf den 4. Tabellenplatz ab. Mit 4 Siegen und 3 Niederlagen war in dieser Saison einfach nicht mehr drin. Mit einem Schnitt von 388,25 war Mara Schliemann stärkste Schützin im Team. Die Schützen aus Löbejün waren eine Klasse für sich. 17 Mal erzielten sie Resultate von mehr als 390 Ringen. Sie können sich berechtigte Hoffnungen machen, beim Aufstiegswettkampf in die 1. Liga erfolgreich zu sein. Ohne Mannschaftspunkte erzielt zu haben, muss sich die Dresdner Gilde aus der 2. Bundesliga verabschieden.

Ergebnisse:

  1. Wettkampftag

Löbejün                             –              Dresden                              5:0

PSV Olympia                    –              Jüterbog                              2:3

Halle                                  –              Gölzau                                 4:1

Deutschenbora                –              Bötzow                                4:1

Dresden                            –              Deutschenbora                  0:5

Jüterbog                            –              Halle                                    1:4

Gölzau                               –              PSV Olympia                      0:5

Bötzow                              –              Löbejün                               0:5

Endstand:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 32 : 03 14 : 00
2 Schützengilde Deutschenbora 24 : 11 10 : 04
3 Giebichensteiner SGI.-Halle 24 : 11 10 : 04
4 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 19 : 16 08 : 06
5 PSV Olympia Berlin 19 : 16 06 : 08
6 SV Gölzau II 11 : 24 04 : 10
7 SV Bötzow 09 : 26 04 : 10
8 PSSG zu Dresden e.V. 02 : 33 00 : 14

Frank Dombrowski