Ostdeutsche Meisterschaft Bogen

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 Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V. bei den Ostdeutschen Meisterschaften
Am 01. September fanden die diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften im Bogenschießen auf der Bogensportanlage in Glindow statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Für die in den Schülerklassen startenden Maurice Stürzebecher und Luis Bär war es das erste große Turnier an dem sie teilnahmen. Maurice erreichte dabei einen guten dritten Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Xuefang Leis die in der Disziplin Blankbogen Damen startete erreichte den ersten Platz mit 64 Ringen Vorsprung zur zweitplatzierten.
Spannend wurde es bei den Herren Recurve. Dort lag Daniel Schilo nach dem regulären Wettkampf auf Platz 4 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 3. Platz sichern.

Frank Leis

Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

Ordonnanzgewehrschützen bei Landestitelkämpfen zielsicher

Sebastian Kienast überragend

Nach dem im letzten Jahr „nur“ Brandenburgische Meisterschaften stattfanden, gab es am letzten Samstag im Mai nun wieder reguläre Landesmeisterschaften in den Ordonnanzgewehrdisziplinen 20 Schuss liegend und 20 Schuss stehend mit offener und geschlossener Visierung. Es war das 8. Mal infolge, dass auf der Anlage der Flämingstädter diese Landestitelkämpfe ausgetragen wurden. Auf dem Schießstandgelände „Damm“ trafen sich bei recht kühler Witterung und teils starkem Wind, Schützen aus 9 Vereinen, um neben den Titeln auch um DM Qualifikationsringzahlen zu kämpfen. Die Beteiligung lag mit 27 Einzelstarts unter der von 2019. Mit 17 Starts hatten die Gastgeber erwartungsgemäß das größte Aufgebot gestellt. Acht Mal traten Schützen in beiden Wettbewerben an die Feuerlinie. Kämpfte man vor 3 Jahren noch in einer offenen Klasse, wurde jetzt in Herren I und Herren II unterschieden. Wettkampfleiter Jürgen Rescheleit und sein Team hatten wenig Mühe, um für einen reibungslosen Ablauf der Meisterschaft zu sorgen. Die gezeigten Leistungen konnten sich auch diesmal wieder sehen lassen. In allen Einzel- und Mannschaftswettbewerben gab es Erfolge durch die gastgebende Gilde. Durch die Trennung der Klassen, kamen 3 neue Landesrekorde hinzu. Mit 2 Einzel- und 2 Mannschaftstiteln war Sebastian Kienast erfolgreichster Teilnehmer vor seinen Teamkollegen Manfred Reichel und Frank Dombrowski. Obwohl man in diesem Jahr auf einige Stammschützen verzichten musste, gelang es dem Sportleiter der Jüterboger, Frank Dombrowski, wieder 5 Mannschaften aufzustellen. Was diese Aufstellungen Wert sind, bleibt abzuwarten, denn der DSB hatte coronabedingt im letzten Jahr keine Mannschafts-Limite vergeben. In 19 der gesamten 27 Einzelresultate, lag man aber über den Qualifikationsringzahlen der DM von Hannover 2021.

Mit nur 10 Starts war der Wettbewerb mit geschlossener Visierung doch recht schwach besetzt. Hier überzeugte Kienast in der Herren I durch eine bravouröse Stehendleistung. Nach eher durchschnittlichen 176 Ringen im Liegendanschlag ließ er tolle 182 Stehendringe folgen. Eine solche Leistung war ihm bis dahin nur sehr selten geglückt. Die Leistungssteigerung um 8 Ringe zu den Kreismeisterschaften vor einem Monat brachte ihm auch einen neuen Landesrekord ein. Mit großem Abstand musste sich Christoph Hermann geschlagen geben. Vor allem im Liegendanschlag lief es nicht gut. Hier flogen ihm 5 Schüsse ins Weiße. Durch gewohnt starke Stehendschüsse reichte es aber mit 312 noch zu Silber. Über Bronze konnte sich der Ludwigsfelder Mark Koschnick 283 freuen.

Manfred Reichel siegte in der Herren II Klasse mit 344 Ringen. Seine 187 Ringe im liegenden Anschlag waren die stärksten während der gesamten Meisterschaft. Sein Mannschaftskollege Frank Dombrowski, der durch eine solide Stehendleistung mit 340 nahe an seine persönliche Bestleistung kam, holte Silber. Den 3. Platz erkämpfte Jörg Flemming mit 319 Ringen knapp vor Manfred Langner, der mit 317 Ringen sein bislang bestes Resultat für die Jüterboger erzielte und wohl sicher für die DM qualifiziert ist. Selbst die nachfolgend platzierten Matthias Wäsche 288 (Hohenseefeld), Sven Bakus 281 (Jüterbog) und Martin Brückmann 277 aus Golßen lagen mit ihren Ergebnissen noch über der letztjährigen DM-Norm. Die erste Mannschaft der Gastgeber erreichte in Bestbesetzung mit 1042 Ringen ihr bislang bestes Resultat. Jüterbog II holte Silber mit 912 Ringen.

Ausgezeichnete Leistungen wurden auch beim Schießen mit offener Visierung erzielt. Nur einen Ring weniger als bei der KM schoss Sebastian Kienast in der Herren I. Mit seinen 359 Ringen (186+173) lag er sogar 9 Ringe über dem Ergebnis des DM Siegers von 2021. Deutliche Verbesserungen im liegenden Anschlag, führten bei ihm in jüngster Zeit zu enormen Leistungssprüngen. Auch in diesem Wettbewerb stellte er eine neue Bestmarke im Land auf. Christoph Hermann überzeugte hier mit sehr guten 337 Ringen. Er profitierte wieder von seiner starken Stehendleistung und holte sich auch hier Silber. Den Dreifacherfolg der Jüterboger machte der Junior Benedikt Crncic mit 329 perfekt.

Mit 13 Startern war die Herren II Klasse am stärksten besetzt. Durch sein zweitstärkstes Wettkampfergebnis konnte sich Dombrowski hier den Sieg erkämpfen. Seine 346 Ringe bedeuteten auch Landesrekord. Der Uebigauer Heiko Schmidt lag 20 Ringe zurück und konnte sich die Vizemeisterschaft sichern. Manfred Reichel blieb mit 325 Ringen etwas unter seinen Möglichkeiten, freute sich aber dennoch über den Bronzeplatz. Hinter dem Schöneicher Winfried Tscheuschner 315, kamen die weiter für Jüterbog startenden Jörg Flemming 311, Markus Krawez 298, Helmut Fahlenberg 296 und Sven Bakus 285 auf die Plätze 5 bis 8. Manfred Langner 279 landete hinter Heiderose Gummert 283 von den Götzer Bergschützen auf dem 10. Platz. Die Teamwertung entschied Jüterbog I mit 1030 vor Jüterbog II 933 und Jüterbog III 906.

Für die kommenden Deutschen Meisterschaften scheinen die Flämingstädter gut gerüstet zu sein. Kurz vor der DM können die Ordonnanzschützen beim Bürgermeisterpokal im August noch einmal Wettkampferfahrung sammeln.

Frank Dombrowski

Kreismeisterschaften Großkaliber Teil 2 in Jüterbog

Gastgeber erneut erfolgreichster Verein

Beim 2. Teil der Kreismeisterschaften in den Großkaliber Wettbewerben konnten die Jüterboger wieder ihren Heimvorteil nutzen. In 7 Gewehr Auflagedisziplinen vom Sandsack, einem Wettbewerb freihändig auf 100 m und 2 Kurzwaffendisziplinen auf 25 m Entfernung holten sie die meisten Titel. Mit mehr als 130 Starts von Schützen aus 10 Vereinen des Kreisschützenbundes Teltow-Fläming / Potsdam-Stadt war diese Meisterschaft gut besucht. Da erwies sich die Entscheidung, die Wettkämpfe in Jüterbog auf 2 Wochenenden zu legen, als richtig. Mit jeweils mehr als 30 Starts waren die Gastgeber und Ludwigsfelde am stärksten bei der vorletzten Kreismeisterschaft des Jahres vertreten. Heftige Windböen während der gesamten Titelkämpfe beeinflussten die Schützen, die leichte Geschosse in ihrer Munition verwendeten. Mit 12 Erfolgen waren die Jüterboger wieder die stärksten im Kreis. Aber auch die Schützen aus der Landeshauptstadt standen 6 Mal, Ludwigsfelde 4 Mal sowie Rangsdorf, Zossen je 2, und Schöbendorf-Paplitz 1 Mal im Wettkampfprotokoll ganz oben.

Wie schon bei den KK Titelkämpfen von Potsdam, war Frank Dombrowski in seiner Altersklasse und den Wettbewerben, in denen er antrat nicht zu bezwingen. Disziplinbezogen erreichte er in allen Wettbewerben auch die höchsten Resultate. Weitere 7 Einzelerfolge und 1 Mannschaftssieg kamen hinzu. Sein Teamkollege Markus Krawez war mit 4 Erstplatzierungen ebenfalls sehr erfolgreich. Er zählt neben dem Jüterboger Sportleiter zu den stärksten Schützen des Jahres im Kreis. Drei Einzelsiege erkämpfte der Potsdamer Jürgen-Dieter Rückert in der Senioren III Klasse.

Sehr viele Starts gab es in den 30 Schuss Ordonnanzgewehr-Auflagewettbewerben mit offener und geschlossener Visierung. Hier kämpften allein 51 Schützen und Schützinnen in 3 bzw. 4 Altersklassen. Dombrowski, der im ersten Jahr in der Senioren I Klasse (ab 51 Jahre) kämpft, gewann mit Diopter Visierung mit 279 Ringen vor Daniela Britze 269 vom SV Rangsdorf und dem Jüterboger Thomas Malluschke 259. Markus Krawez siegte in der gemischten Herren I und II Klasse mit 275 vor Mark Koschnick aus Ludwigsfelde und dem Zossener Torsten Kühne. Weitere Jüterboger Resultate: 6. Diana Hanske 240, 8. Bettina Kühne 213. Rückert 268 gewann in seiner Klasse vor den beiden Jüterbogern Georg Hanske 248 und Hans-Peter Neumann 246. Rainer Kubau 234, Platz 6, erreichte mit Georg und Diana Hanske Gold in der Teamwertung. Hans-Joachim Rehbein, mit 85 Jahren ältester Teilnehmer dieser KM, kam mit 159 auf Platz 7. Die gleichen Sieger gab es mit Kimme und Korn. Hier gewann Dombrowski im mit 15 Startern größten Teilnehmerfeld mit 273 vor Oliver Heinze 263 aus Ludwigsfelde und Daniela Britze 257. Auf den folgenden Plätzen kamen: 4. Jürgen Stein 251, 5. Andres Bethke 249 und 6. Frank Leis 246. Krawez entschied seine Klasse mit 265. Hier erreichte Dennis Fröhling den 7. Platz mit 212 Ringen. Hinter Rückert 269 holte sich Hans-Joachim Heinze 260 in der Herren III die Silbermedaille.

Gute Resultate gab es beim Auflageschießen mit dem Freigewehr. Hier wurde meist ein Matchgewehr im Kaliber zwischen 6 und 8 mm Zentralfeuer mit Diopter Visierung verwendet. Dombrowski erzielte mit 295 Ringen die beste Leistung. Weiter siegten Krawez 292 und Rückert 291 in ihren Kassen. Im freihändigen Liegendkampf mit Zielfernrohr, bei dem die Waffe durch einen Schießriemen gestützt werden konnte, behauptete sich Dombrowski mit 297 von 300 möglichen Ringen klar vor Helmut Fahlenberg vom SSC 98 K Schöbendorf/Paplitz 283 und Krawez 282. Diese Disziplin wurde in nur einer offenen Klasse gewertet.

Das Auflageschießen mit Zielfernrohr gewann Dombrowski in seiner Klasse nur knapp. Mit 295 lag er vor Daniela Britze 293 und Jens Albrecht 292 aus Potsdam. Krawez 282 musste sich hier in der Herren I dem Potsdamer Axel Tscheuschner 290 geschlagen geben. Helmut Fahlenberg 289 gewann in der Senioren III Klasse den einzigen Titel für Schöbendorf. Großes Interesse gab es wie zu erwarten war, auch beim Schießen mit dem Selbstladegewehr. Hier wurden mit verschiedenen Visierarten jeweils Fünfer Schussgruppen in 60 Sekunden auf die Scheibe gebracht. Alle Titel gingen nach Ludwigsfelde. Mit ZF siegte Stephan Schwarz 287 ganz knapp vor seinem Vereinskollegen Ralf Scarlett 286. Die Jüterboger Andre Bethke, Torsten Blech und Michael Schoppe erreichten die Plätze 8, 15 und 17. Mit Diopter gewann Mark Koschnick 284 und mit offener Visierung Henryk Goetz 238.

Im Kurzwaffenwettbewerb mit einhändigem Anschlag gab es Siege für Dombrowski 268, dem Potsdamer Erhard Kloth 242 in der Herren IV und Jens Feistner 249 vom PSV Zossen in der Herren I.  Auch beim beidhändigen Anschlag setzte sich Dombrowski 269 durch. Weiter siegten Karl-Heinz Berger vom PSV in der Herren IV und Sebastian Lindner aus Potsdam in der Herren I. Hier platzierten sich die Jüterboger Fröhling und Krawez auf 5 und 6. Die Teamwertung gewann Jüterbog.

Frank Dombrowski

Schützengilde hat neues Königshaus

Wie im vergangenen Jahr veranstaltete die Jüterboger Gilde am letzten Sonntag im Mai ihr jährliches Königsschießen. Bei recht kühler Witterung fiel die Beteiligung nur etwas niedriger aus als im letzten Jahr. Elf Schützen und vier Damen kämpften um Titelehren und das neue Königshaus. Der Schützenkönig wurde traditionell im stehenden Anschlag ermittelt. Bei den Damen wurde der Königsschuss im sitzenden Anschlag aufgelegt abgeben. Geschossen wurde, wie seit dem ersten Königsschießen der Gilde im Jahr 1996, traditionell mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung. Während der zweistündigen Veranstaltung, stand ein Suhler KK Gewehr M150 mit Balkenkornvisierung zur Verfügung. Für die Damen, die in den Jahren zuvor ein Gewehr mit Ringkorn nutzten, um auf eine abgeklebte Glücksscheibe zu schießen, war es doch eine Umstellung.   So nutzen alle Damen die Möglichkeit vorher 3 Probeschüsse auf eine Wettkampfscheibe abzugeben. Bei den Schützen sah das anders aus. Hier verzichteten viele darauf, die Treffpunktlage zu ermitteln.

Nach 10 Jahren errang Sabine Radtke wieder den Titel der Schützenkönigin. Sie hatte sich schon 2012 die Königsscheibe sichern können, beim erstmals von der Gilde ausgetragenen Damenkönigsschießen. Was niemand wusste, diesmal lag der Zielpunkt genau im Zentrum der Königsscheibe. Sie tritt die Nachfolge von Bettina Kühne an, die sich 2021 erstmalig die begehrte Trophäe sichern konnte. Nach Bekanntgabe der Sieger und Platzierten durch den 1. Vorsitzenden, überreichte Präsident Wolfgang Gast die Königsscheibe. Den zweitbesten Schuss gab Petra Schulze ab. Die Königin von 2015 und 2016 trägt nun den Titel der 1. Dame. Die Titelverteidigerin Bettina Kühne muss sich in diesem Jahr als 2. Dame zufriedengeben.

Auch bei den Herren lag der Zielpunkt in der Mitte der Scheibe. Bis 9 Uhr, dem Start des ersten Schützen, war die Scheibe für alle einsehbar. So konnte man sich ungefähr darauf einstellen, wo die Waffe angehalten werden muss. Neuer Schützenkönig wurde Gerald Kaplick. Der 1. Vorsitzende der Gilde gab den besten Schuss des Tages ab und ist Nachfolger des dreifachen Titelträgers Heinz Krüger. Als einziger Teilnehmer, hatte der 63-Jährige schon beim Probeschießen eine Zehn erzielen können. Das war besonders bemerkenswert, da Kaplick eigentlich Linksschütze ist, und die Vereinswaffe eine Rechtsschäftung hat. Nur wenige Millimeter Vorsprung betrug der Abstand seines Schusses zum Schuss von Ralf Schulze. Der König von 2018 ist nun für ein Jahr 1. Ritter. Präsident Wolfgang Gast wurde zum wiederholten Mal 2. Ritter.  

Wie im letzten Jahr, verfehlten auch diesmal 2 Schützen die Königsscheibe komplett. Der ungewohnte freihändige Anschlag war dafür ausschlaggebend. Die Proklamation von König und Königin findet am 18. Juni zum Schützenfest vor dem Jüterboger Rathaus statt. Gerald Kaplick und Sabine Radtke können nun die Gilde beim Landeskönigsschießen am 19. November in Werder/Havel vertreten.

Frank Dombrowski

Jüterboger Schützen holen viele Titel in der Landeshauptstadt

Nach dem bereits Anfang April die ersten Wettbewerbe der Kreismeisterschaften in den Freiluftwettbewerben auf 25 und 50 Meter stattfanden, gab es im Mai die Fortsetzung. Bei der Potsdamer Gilde wurden die nächsten 3 Gewehr- und 3 Pistolenentscheidungen absolviert. Bei sehr guten äußeren Bedingungen zeigten sich die Jüterboger Schützen in Bestform. Mit nur 5 Aktiven holten sie 12 Einzel- und Mannschaftstitel und lagen noch deutlich vor den Gastgebern (5), Ludwigsfelde (3), sowie Rangsdorf, Zossen, Petkus (je 2). Für die Potsdamer war es das erste Mal, dass nach der Umrüstung der Scheibenanlagen auf Elektronik auf dem Gewehrstand verschiedene Disziplinen im liegenden Anschlag bestritten werden mussten. Das funktionierte sehr gut und auch die grafische Darstellung der Schüsse war perfekt. Einen Schießmarathon erlebte Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde ging in 5 Wettbewerben an den Start, so viele wie kein anderer. Nach fast 8 Stunden an der Feuerlinie hatte er in seiner Klasse alle 5 Einzeltitel und zusammen mit Sebastian Kienast und Sabine Radtke einen Mannschaftserfolg geholt. Aber auch Sabine Radtke und Peggy Wölk aus Potsdam waren mit 3 Titeln ebenfalls sehr erfolgreich.

Im 60 Schuss KK Liegendkampf erzielte Junior Benedikt Crncic mit 604,4 Ringen das beste Ergebnis. Er verwies den Kreisstädter Richard Küter in der Junioren I Klasse deutlich. Jonas Herzog sicherte sich den Titel bei den Junioren II. Dombrowski gewann die Herren III Konkurrenz mit 601 Ringen. Im für ihn selten geschossenen Wettbewerb, musste sich Sebastian Kienast nur dem Kreissportleiter Mark Koschnick aus Ludwigsfelde geschlagen geben. Für den SV Petkus waren Jörg Flemming und Sven Bakus in ihren Klassen erfolgreich. Crncic und Herzog siegten dann noch im technisch anspruchsvollen Gewehrwettbewerb Sportgewehr 3×20. Hier glänzte Crncic mit tollen 552 Ringen. Größere Starterfelder gab es beim KK Karabinerschießen mit offener Visierung. Hier zählen die Flämingstädter seit mehr als 20 Jahren zu den erfolgreichsten im Land. Und so war es nicht verwunderlich, dass man 4 von 5 möglichen Titel einsackte. Das Topresultat erzielte Sebastian Kienast in der Herren I Klasse mit 260 vor Sven Bakus 250.  Sabine Radtke gewann die Damenklasse mit 228. Frank Dombrowski konnte sich mit 243 in der Herren III Klasse gegen 3 Schützen aus Schöbendorf/Paplitz durchsetzen. Dennoch war er mit seiner Leistung nicht zufrieden. Ein solch ungewöhnliches Trefferbild hatte er bis dahin noch nicht gehabt. Keine einzige Zehn, nur wenige Randtreffer in der Neun und die Acht im Kreis fast komplett ausgeschossen. Bleibt zu hoffen, dass es bei den Landesmeisterschaften in Frankfurt/Oder besser läuft. Hinter dem Potsdamer Richard Tietz 218, konnte sich Jörg Flemming 215 die Silbermedaille in der Herren IV Klasse erkämpfen. Bronze ging an Helmut Fahlenberg (Schöbendorf) 212. Den Mannschaftstitel gewannen die Jüterboger mit mehr als 170 Ringen Vorsprung vor Schöbendorf/Paplitz.

Weitere Titel sammelten die Jüterboger beim Pistolenschießen ein. So waren Radtke 493 und Dombrowski 540 mit der KK Sportpistole in ihren Klassen nicht zu bezwingen. Für die gastgebende Gilde erreichte Peggy Wölk in der Damen I Klasse mit ausgezeichneten 556 Ringen das beste Resultat in diesem Wettbewerb. In der selten geschossenen Disziplin 60 Schuss KK Standardpistole, bei der in unterschiedlichen Zeitserien jeweils 5 Schuss auf die Scheibe gebracht werden müssen, verbesserte sich Dombrowski zur letzten KM auf 513 Ringe und siegte vor Alexander Kade (Potsdam). Das gleiche Bild an der Spitze gab es im einzigen Großkaliberwettbewerb. Mit der Zentralfeuerpistole setzte sich Dombrowski mit 516 gegen Kade 507 durch.

Frank Dombrowski

Gute Leistungen und knappe Entscheidungen bei Meisterschaften der Jüterboger Gilde

Nach 2019 veranstaltete die Jüterboger Gilde erstmals wieder ihre Meisterschaften in den Freiluftwettbewerben. Trotz idealer äußerer Bedingungen kamen nur 40 Schützen zur Schießanlage Damm um auf Entfernungen zwischen 25 und 300 m um Meistertitel zu kämpfen. Bei nur 90 absolvierten Einzelstarts, hatte Kampfrichter Frank Dombrowski fast 60 Ergebnisse weniger auszuwerten als noch vor 3 Jahren. Dennoch gab es in vielen Disziplinen zum Teil sehr gute Leistungen mit sehr enger Leistungsdichte an der Spitze. Für die Top 3 Schützen in jeder Disziplin, die in offenen Klassen ausgetragen wurden, sind Pokale vergeben worden. Eine neue Bestmarke gab es bei der Anzahl der Titelträger. So gab es in den 16 Wettbewerben 12 verschiedene Sieger. Mit 3 Titeln war Frank Leis erfolgreichster Teilnehmer. Er stellte seine Vielseitigkeit unter Beweis und war unter anderem mit der Perkussionspistole, dem Großkaliber Gewehr mit Zielfernrohr auf 100 m und mit dem Revolver erfolgreich. Sabine Radtke und Sebastian Kienast erzielten jeweils 2 Titel.

Zu den stärksten Leistungen zählte das Auflageresultat von Sabine Radtke. Im erstmals durchgeführten Wettbewerb mit der KK Pistole über 30 Schuss auf 25 m Entfernung erreichte sie starke 293 Ringe und gewann deutlich vor Alf Menzel und Frank Leis. Auch im freihändigen Anschlag war sie nicht zu bezwingen. Bei erzielten 259 Ringen hatte sie 3 Ringe Vorsprung vor Diana Hanske. Alf Menzel sicherte sich hier den Bronzepokal. Hart umkämpft waren sämtliche Großkaliber Gewehrentscheidungen und alle Ordonnanzwettbewerbe. Im klassischen Ordonnanzgewehr 20+20 Schießen steigerte sich Sebastian Kienast mit Diopter Visierung nochmals zu den Kreismeisterschaften. Er gewann dank starker 175 Ringe im stehenden Anschlag mit 356 Ringen vor Frank Dombrowski 338. Der Gildevorsitzende, Gerald Kaplick, konnte sich im 13 Schuss Auflagewettbewerb mit offener Visierung durchsetzen. Hier wurden bei 3 Streichschüssen die besten 10 Schüsse gewertet. Mit 93 Ringen hatte er 4 Ringe Vorsprung vor den ringgleichen Frank Leis und Torsten Kubisch. Beim Schießen mit geschlossener Visierung, hier kamen ausnahmslos Schweden Mauser mit Diopter zum Einsatz, siegte Markus Krawez mit 90 Ringen ganz knapp vor Thomas Malluschke und Diana Hanske (beide 89). Im selten geschossenen Wettbewerb Ordonnanzgewehr Auflage auf 300 m siegte Gerhard Schulze mit guten 84 Ringen und einer geschossenen Zehn mehr als der ringgleiche Markus Krawez. Beide verfehlten den 5 Jahre alten von Werner Panek aufgestellten Gilderekord um nur 5 Ringe. Platz 3 erkämpfte sich Thomas Malluschke mit 80 Ringen.

Das Auflageschießen über 100 m mit Zielfernrohr brachte die knappste Entscheidung dieser Meisterschaften. Frank Leis und Fred Hochleutner erreichten beide mit 100 Ringen das Maximum. Da beide die gleiche Anzahl der Mouchen (Innenzehner) hatten, entschieden die Streichschüsse zugunsten von Leis. Platz 3 erkämpfte sich Marco Dreßler mit 97 vor Alf Menzel, der ebenfalls 97 erzielte, aber eine Mouche weniger traf. Keine Veränderung zur letzten Meisterschaft gab es mit dem 300 m Gewehr mit ZF. Hier siegte Senior Fred Hochleutner mit 98 Ringen wieder vor Kristian Friedrich 77.

Tolle Resultate gab es an der Spitze des Vorderlader Gewehrschießens, wo die Senioren unter sich waren. Werner Panek setzte sich im 15 Schuss Wettbewerb, der stehend freihändig auf 50 m geschossen wurde, mit 138 Ringen und nur einem Ring Vorsprung knapp vor dem mit 81 Jahren ältesten und erfahrensten Perkussionsschützen der Gilde, Heinz Krüger, durch. Drittplatzierter wurde Frank Leis 122 vor Gerald Kaplick 118 und Wolfgang Boge 77.

Eine erfolgreiche Titelverteidigung gab es für Diana Hanske. Mit der großkalibrigen Pistole verbesserte sie ihr Resultat von vor 3 Jahren um 8 auf 266 Ringe. Marco Dreßler und Alf Menzel mussten sich geschlagen geben. Frank Leis behielt mit dem Revolver mit 214 Ringen die Oberhand und siegte vor Diana Hanske und Thomas Malluschke.

Auch die KK Gewehrschützen erzielten gute Ergebnisse. So setzte sich Benedikt Crncic mit 581 Ringen im KK Liegendkampf über 60 Schuss vor Neele Breidenbach 548 und Lisa Jakob 540 durch. Sebastian Kienast überraschte mit starken 256 Ringen beim KK Karabinerschießen vor Sabine Radtke 248 und Jonas Stein 235. Das Topresultat beim 20 Schuss Auflageschießen mit Zielfernrohr erreichte Hans-Joachim Heinze. Mit 197 Ringen entschied er die Konkurrenz vor Diana Hanske 194 und Georg Hanske 192. Der Goldpokal beim Schießen mit Diopter Visierung ging an Alf Menzel 180, der sich mit hauchdünnem Vorsprung von nur einem Ring gegen Diana Hanske und Helga Boge 178 durchsetzen konnte.

Frank Dombrowski

Gastgeber bei Kreistitelkämpfen stark

Die Jüterboger Gilde richtete nach den Druckluftmeisterschaften nun zum 2. Mal in diesem Jahr Kreismeisterschaften aus. Auf dem Programm standen Wettbewerbe, bei denen schon in nächster Zeit die Landesmeisterschaften anstehen und sich die Teilnehmer erst über die KM qualifizieren mussten. So wurden alle 100 m Kleinkaliber Disziplinen, Ordonnanzgewehr, Vorderlader Gewehr und Pistole sowie die Großkaliber Kurzwaffen Wettbewerbe auf 25 m geschossen. Mit 70 Gewehr- und 55 Pistolenstarts aus 10 Vereinen des Kreisschützenbundes war man mit der Beteiligung zufrieden. Nach 2 Corona Jahren, in denen man nur abgespeckte Wettbewerbe durchführte, wurden sämtliche Disziplinen ausgeschrieben. Nur die GK Auflagewettbewerbe wurden noch nicht durchgeführt. Diese finden an gleicher Stelle im Mai statt. Die Gastgeber waren mit 55 Starts so oft vertreten, wie kein anderer Verein. Aber auch die Schützen aus Ludwigsfelde, traten 33 Mal an die Feuerlinie. Neben den klassischen 20+20 Disziplinen beim Ordonnanzgewehr und den Pistolen- und Revolverdisziplinen wurde natürlich auch mit dem KK Gewehr aufgelegt mit Diopter Visierung und Zielfernrohr geschossen. Die Jüterboger waren erwartungsgemäß sehr erfolgreich. Von den 60 Einzel- und Mannschaftskonkurrenzen in 14 Disziplinen, holten die Flämingstädter 28 Titel vor Ludwigsfelde 19, Luckenwalde und Zossen je 4, Potsdam 3 sowie Petkus und Groß Ziescht je 1 Titel. Erfolgreichste Teilnehmer waren Mark Koschnick aus Ludwigsfelde mit 10 Einzel- und Mannschaftstiteln, Frank Dombrowski 9 und Markus Krawez 6 (beide Jüterbog).

Für die Gastgeber war das Ordonnanzgewehrschießen ein wichtiger Test vor den in einem Monat stattfindenden Landesmeisterschaften. Demnach dürften sich alle Jüterboger qualifiziert haben. Viele der Spitzenschützen betonten nach dem Wettkampf, dass sehr guten Sichtverhältnisse herrschten. Seit Jahren an der Spitze, führte auch diesmal Sebastian Kienast die Ergebnisliste der Herren I Klasse an. Im Wettbewerb mit offener Visierung glänzte er mit tollen 360 Ringen. Mit einem seiner stärksten Ergebnisse im Liegendanschlag (189) legte er den Grundstein für diese Leistung. Stabile 171 Ringe beim Stehendschießen sorgten für ein Ergebnis, das 12 Ringe über seinem eigenen Landesrekord lag. Auch Benedikt Crncic 329 und Christoph Hermann 328 zeigten sich gut in Form. In der Herren II Klasse siegte Frank Dombrowski 338 knapp vor seinem Mannschaftskameraden Manfred Reichel 334. Im Kampf um Platz 3 ging es sehr knapp zu. Hier entschied die Höhe der letzten Serie. Helmut Fahlenberg sicherte sich mit 298 den Bronzeplatz vor den ringgleichen Jörg Flemming und Markus Krawez. Sven Bakus 294 erreichte Platz 7 vor Manfred Langner 275 (alle Jüterbog). Im Teamwettbewerb siegte Jüterbog I mit schon DM tauglichen 1032 vor Jüterbog II 920 und Jüterbog III 902.

Obwohl es mit der geschlossenen Visierung meist einfacher ist, höhere Leistungen abzurufen, lagen die Resultate an der Spitze etwas niedriger. Sebastian Kienast, der mit 5 Titeln bei dieser KM zu den besten Schützen zählte, gewann in seiner Klasse mit 350 vor Christoph Hermann 320 und Mark Koschnick 278. In der höheren Altersklasse setzte sich Manfred Reichel denkbar knapp mit 334 vor dem ringgleichen Frank Dombrowski durch. Jörg Flemming landete mit 309 auf Platz 3 vor Sven Bakus 302. Markus Krawez lag auf Platz 6, erreichte mit 291 einen Ring mehr als Manfred Langner. Die Mannschaftswertung entschied Jüterbog I mit 1018 vor Jüterbog II 931.

Sehr gute Leistungen gab es auch beim 30 Schuss KK Gewehr Stehendschießen. Benedikt Crncic erzielte mit 289 Ringen das höchste Ergebnis. Im Juniorenwettbewerb siegte er vor Lisa Jakob 280. Sebastian Kienast holte den Titel in der Herren I mit 287. Frank Dombrowski und Markus Krawez gewannen in ihren Klassen.

Sechs Titel gab es beim Auflageschießen mit Diopter Visierung. Dombrowski erreichte 291 im Senioren I Feld und lag deutlich vor Thomas Malluschke 277 und Hendrik Papenroth 272. Egon Valentin 291 siegte in der Senioren IV über seinen Vereinskollegen Hans-Peter Neumann 278. Hans-Joachim Rehbein musste sich in der Senioren V Klasse mit 265 nur dem Kreisstädter Hans-Joachim Mölter 288 geschlagen geben. Weitere Sieger in diesem Wettbewerb waren Markus Krawez 264 und Bettina Kühne 238. Alle Mannschaftsentscheidungen holten sich die Jüterboger.

Leicht höhere Ergebnisse wurden beim Schießen mit Zielfernrohr erzielt. Trotz sehr windigen Verhältnissen an den 2 Wettkampftagen gab es hier Einzelerfolge durch Markus Krawez 267, Frank Dombrowski 295 und Egon Valentin 290. Den einzigen Titel für Petkus gewann Jörg Flemming 293.

Beim Vorderlader Perkussionsgewehrschießen gab es in den jüngeren Altersklassen Erfolge durch die Ludwigsfelder Mark Koschnick, Sebastian Feudner und Steffen John. In der Herren IV Klasse (ab 61 Jahre) kämpften nur Jüterboger. Hier setzte sich Heinz Krüger, der mit 81 Jahren älteste im Team, klar durch. Trotz einer Sechs erreichte er noch gute 132 Ringe und siegte vor Werner Panek 122, dem Gildevorsitzenden Gerald Kaplick 118 und dem Gildepräsidenten Wolfgang Gast 117. Die Teamwertung gewann Jüterbog vor Ludwigsfelde. Hans-Peter Neumann holte mit der Perkussionspistole in der Herren IV Klasse einen weiteren Jüterboger Titel.

Bei den Kurzwaffenwettbewerben überragte der Zossener Karl-Heinz Berger, der in allen 4 Disziplinen in der Herren IV Klasse siegte und bis auf Revolver .44 Magnum auch die höchsten Ergebnisse aller Schützen erzielte. Mit der 9 mm Pistole kam er auf 368 Ringe. Mit der 45er Pistole erreichte er 347 Ringe. Das höchste Kurzwaffenresultat erreichte er mit dem .357 Magnum Revolver, bei dem er auf 376 Ringe kam. Während die Ludwigsfelder in den Pistolendisziplinen stark vertreten waren und sich auch die Mannschaftstitel sichern konnten, waren die Jüterboger mit dem Revolver sowohl im Einzel als auch im Team erfolgreich. Mit der .44er Magnum entschied Dombrowski 341 die Herren III Konkurrenz vor seinem Mannschaftskollegen Thomas Heise 323. Markus Krawez siegte in seiner Klasse mit 308. Dennis Fröhling holte sich den .357 Magnum Titel in der Herren II mit 288.

Frank Dombrowski

KK Schützen holen beim Ranglistenschießen weiter auf

Die erste Mannschaft der Petkuser Liegendschützen konnte am 5. Wettkampftag der Berliner Rangliste weiter Boden gut machen. Obwohl sich an den Resultaten der einzelnen Schützen nur wenig änderte, kamen nun die Streichergebnisse der bislang schlechtesten Wettkämpfe zum Abzug. Mit 72 Startern lag die Beteiligung leicht unter der des Wettkampfes im Januar. Das Petkuser Team konnte wieder nur auf 6 Starter zurückgreifen, was gerade so für die jeweiligen Mannschaften reichte.

Alexander Flemming behauptete seinen 4. Platz in der Gesamtwertung. Mit 616,7 Ringen (588 ohne Zehntelwertung) erreichte er als Fünfter der Tageswertung einen Ring mehr als im Vormonat, blieb aber leicht unter seinem Durchschnittsresultat. Einige Schwierigkeiten beim Aufbau seines Anschlages hatte Frank Dombrowski. Schon beim Probeschießen über die vollen 15 Minuten gelang ihm nicht viel. So kamen in der ersten Wertungsserie nur 98,8 Ringe zusammen. Es war seine niedrigste Serie seit zweieinhalb Jahren. Auch trübten 2 Achten sein Gesamtresultat. Erst nach etwa der Hälfte des Wettkampfprogrammes lief es deutlich besser. Während der letzten 30 Schüsse gingen nur 5 in die Neun. Obwohl er mit 608,2 Ringen (582) seine zweitbeste Saisonleistung abrufen konnte, rutschte er im Klassement 4 Plätze zurück. Schon die ganze Saison schießt Benedikt Crncic auf dem gleichen Niveau. Nach 606,7 und 606,9 erzielte der Junior diesmal 606,6 Ringe (579). In der letzten Serie rutschte ihm eine Acht heraus, was ihn knapp unter die Marke von 100 Ringe brachte. Er verbleibt ohne Änderungen weiterhin auf Rang 32. Vor dem letzten Wettkampftag im März, liegen alle 3 Schützen aussichtsreich platziert, um sich auch für den im April stattfindenden Endkampf einen Startplatz zu sichern.

Die viertbeste Mannschaftsleistung (1831,5) des Tages, bescherte der 1. Mannschaft einen deutlichen Sprung in der Tabelle von Platz 11 auf 5. Der PSV Olympia führt mit seiner 3. Mannschaft weiterhin vor der ASG Brandenburg und PSV Olympia II. Das 2. Team aus Petkus rutschte einen Platz nach unten auf Rang 10.

Seinen stärksten Wettkampf in der laufenden Saison zeigte Jörg Flemming. Für ihn gab es eine Steigerung um 8,5 Ringe zum Januar. Gute 594,8 Ringe (568) brachten dem Senior trotz 6 Treffern in der Acht eine Verbesserung um 4 Plätze ein. Eine völlig verkorkste erste Serie (92,5) mit einer Sieben und drei Achten führte zum niedrigsten Ergebnis in dieser Saison für Lisa Jakob. Hier stellte sich heraus, dass am Diopter der Waffe einige Schrauben locker waren. Mit 586,4 Ringen (559) lag sie mehr als 6 Ringe niedriger als beim letzten Wettkampf. Da sie keine Streichergebnisse zur Verfügung hat, ging es gleich um 7 Positionen nach unten. Die größte Steigerung im Petkuser Team erlebte Helmut Fahlenberg. Der mit 68 Jahren älteste Schütze im Team, konnte sich um 11,4 Ringe verbessern. Nach seinen 581,5 Ringen (554) liegt er nun auf Platz 99.

Den Tagessieg erkämpfte sich Frank Ruthsatz vom PSV Olympia mit 620,1 Ringen (591) knapp vor Isabel Vaorin von der ASG Brandenburg 619,3 (588) und dem in der Gesamtwertung führenden Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein 618,5 (593).

Tageswertung:

1.

Ruthsatz

Frank

PSV Olympia Berlin II

 

620,1

2.

Vaorin

Isabel

ASG Brandenburg I

 

619,3

3.

Wischnewsky

Michael

PSV Olympia Berlin III

 

618,5

4.

Malbrecht

René

ASG Brandenburg I

 

618,4

5.

Flemming

Alexander

Sportschützen Petkus I

 

616,7

6.

Hinz

Philipp

Sgi 1418 zu Bernau I

 

616,7

7.

Schönfelder

Martin

SV Treffer Plauen

 

616,4

8.

Elisee

Elisabeth

LV Sachsen-Anhalt

 

613,7

9.

Benitz

Ines

SGes Bockau 1871

 

612,4

10.

Rumpf

Horst-Peter

PSV Olympia Berlin III

 

612,0

21.

Dombrowski

Frank

Sportschützen Petkus I

 

608,2

25.

Crncic

Benedikt

Sportschützen Petkus I

 

606,6

53.

Flemming

Jörg

Sportschützen Petkus II

 

594,8

63.

Jakob

Lisa

Sportschützen Petkus II

 

586,4

64.

Fahlenberg

Helmut

Sportschützen Petkus II

 

581,5

 

Gesamtwertung:

1.

Wischnewsky

Michael

PSV Olympia Berlin III

 

622,18

2.

Vaorin

Isabel

ASG Brandenburg I

 

620,55

3.

Ruthsatz

Frank

PSV Olympia Berlin II

 

618,75

4.

Flemming

Alexander

Sportschützen Petkus I

 

617,80

5.

Malbrecht

René

ASG Brandenburg I

 

616,80

6.

Lobasiuk

Slawomir

PSV Olympia Berlin III

 

615,95

7.

Rumpf

Horst-Peter

PSV Olympia Berlin III

 

615,50

8.

Crainicov

Oxana

PSV Olympia Berlin I

 

615,30

9.

Schönfelder

Martin

SV Treffer Plauen

 

615,15

10.

Lange

Marlies

SV Neuenhagen 2000

 

614,90

30.

Dombrowski

Frank

Sportschützen Petkus I

 

608,08

32.

Crncic

Benedikt

Sportschützen Petkus I

 

606,73

44.

König

David

Sportschützen Petkus I

 

603,80

85.

Hermann

Christoph

Sportschützen Petkus I

 

590,40

87.

Jakob

Lisa

Sportschützen Petkus II

 

589,60

88.

Flemming

Jörg

Sportschützen Petkus II

 

589,53

92.

Langner

Manfred

Sportschützen Petkus II

 

586,45

99.

Fahlenberg

Helmut

Sportschützen Petkus II

 

582,50

109.

Louvet

Ingo

Sportschützen Petkus II

 

569,50

 

Mannschaftswertung:

1.

PSV Olympia Berlin III

 

1.849,3

2.

ASG Brandenburg I

 

1.845,7

3.

PSV Olympia Berlin II

 

1.840,3

4.

Sgi 1418 zu Bernau I

 

1.829,0

5.

Sportschützen Petkus I

 

1.825,6

6.

LV Sachsen-Anhalt

 

1.821,9

7.

Schützengesellchaft Bockau 1871

 

1.820,3

8.

SV Briesen

 

1.785,7

9.

Sgi zu Köpenick

 

1.773,3

10.

Sportschützen Petkus II

 

1.765,2

11.

Sommerbiathlon

 

1.682,6

12.

SV SSK Dvory

 

1.669,2

13.

SV Chemnitz I

 

1.665,8

14.

SV Treffer Plauen

 

1.660,3

15.

NBSG

 

1.648,8

16.

Sgi 1418 zu Bernau II

 

1.478,3

17.

SchV Hamwarde

 

1.402,8

18.

SV Neuenhagen 2000

 

1.213,9

19.

Sgi zu Lübben

 

1.206,3

20.

SV Chemnitz  II

 

1.060,3

21.

ASG Brandenburg II

 

967,3

22.

PSV Olympia Berlin I

 

916,1

23.

LA Nachwuchs Sachsen

 

878,3

Frank Dombrowski

Leichte Steigerungen beim 4. Ranglistenwettkampf in Berlin

Beim Januarwettkampf der Berliner Kleinkaliber Rangliste gab es insgesamt nur wenige Veränderungen. Mit 77 Starts beim Liegendkampf lag man in etwa auf dem Niveau vom Wettkampf im Dezember. Das Petkuser Team hatte wieder große Mühe, seine beiden Mannschaften aufzustellen. Mit nur 6 Aktiven wurde ein neuer Negativrekord verzeichnet. Dennoch gelang es den Mannschaften, sich um weitere 3 Positionen nach oben zu schieben.

Alexander Flemming war erneut stärkster Schütze der 1. Mannschaft. Mit 615,7 (589 ohne Zehntelwertung) lief es für ihn nicht ganz so, wie erhofft. Deutlich weniger Innenzehnen führten dazu, dass er mehr als 3 Ringe zum letzten Mal einbüßte. So rutschte er um eine Position auf Rang 4 in der Gesamtwertung ab. Mit einem Schnitt von 617,5 liegt er aber immer noch sehr aussichtsreich platziert, was den Endkampf im April angeht. Eine deutliche Steigerung erlebte Frank Dombrowski. Er legte 3,7 Ringe zu und verbesserte sich auf 610,6 Ringe. Mit 587 Ringen ohne Zehntel (97, 98, 99, 96, 98, 99) stellte er seine 6 Jahre alte pers. Bestleistung ein. Viele Randtreffer in der Zehn (25 Schüsse lagen im Bereich zwischen 10,0 und 10,2) verhinderten ein höheres Gesamtresultat. Der Jüterboger kletterte 4 Plätze nach oben. Junior Benedikt Crncic verlor eine Position im Gesamtranking trotz einer leichten Steigerung auf 606,9 Ringe (580).

Wie schon beim letzten Mal, zeigte Lisa Jakob die stärkste Leistung im Team der 2. Mannschaft. Durch ein plus von 3,8 Ringen lag sie erstmals über der 590er Marke. Bei ihren 593,1 Ringen (567) hatte sie in den ersten beiden Zehnerserien erstmalig die 100 überschritten. Für sie ging es einen Platz hinauf. Die größte Verbesserung zum Vormonat gab es bei Jörg Flemming. Der Senior legte 11,6 Ringe zu auf 586,3 (559). Zwar trübten 5 Schüsse in der Acht und 2 in der Sieben sein Resultat ein, dennoch ging es auch für ihn einen Platz aufwärts. Keinen guten Tag erwischte Helmut Fahlenberg. Er erzielte mit 570,1 (543) seine bislang niedrigste Leistung in dieser Saison. Mehr als 18 Ringe weniger führten dazu, dass er sich im Gesamtfeld um 2 Plätze auf Position 100 nach unten bewegte. Im Gesamtfeld wird es spätestens nach Streichung der schlechtesten Wettkämpfe zu Positionsänderungen kommen.

Tagessieger wurde Michael Wischnewski vom PSV Olympia mit überragenden 625,5 Ringen (596). Er führt auch weiterhin die Gesamtwertung nach 4 Wettkämpfen an. In der Teamwertung bleibt es an der Spitze wie gehabt. PSV Olympia III führt vor der ASG Brandenburg und PSV Olympia II. Beide Mannschaften aus Petkus konnten ihre Positionen verbessern. Petkus II stieg von 12 auf 9 und Petkus I von 14 auf 11. Auch hier wird es, wenn die Streichergebnisse zur Geltung kommen, große Verschiebungen im Klassement geben.

Im Dreistellungskampf machten Lisa Jakob und Benedikt Crncic Boden gut. Während Crncic auf gute 549 Ringe kam und sich 4 Plätze nach oben schob auf Rang 24, steigerte sich Jakob auf 534 Ringe. Sie liegt jetzt auf Rang 29.

Liegendkampf Tageswertung:

1.WischnewskyMichaelPSV Olympia Berlin III 625,5
2.EliseeElisabethLV Sachsen-Anhalt 617,3
3.RuthsatzFrankPSV Olympia Berlin II 616,8
4.VaorinIsabelASG Brandenburg I 616,6
5.SchulzeRalfSV Treffer Plauen 616,6
6.FlemmingAlexanderSportschützen Petkus I 615,7
7.MalbrechtRenéASG Brandenburg I 615,7
8.SchönfelderMartinSV Treffer Plauen 615,5
9.RaddatzAndreasSgi 1418 zu Bernau I 615,3
10.HinzPhilippSgi 1418 zu Bernau I 615,0
18.DombrowskiFrankSportschützen Petkus I 610,6
25.CrncicBenediktSportschützen Petkus I 606,9
59.JakobLisaSportschützen Petkus II 593,1
63.FlemmingJörgSportschützen Petkus II 586,3
71.FahlenbergHelmutSportschützen Petkus II 570,1

Gesamtwertung Liegendkampf:

1.WischnewskyMichaelPSV Olympia Berlin III 622,18
2.VaorinIsabelASG Brandenburg I 619,60
3.RuthsatzFrankPSV Olympia Berlin II 617,58
4.FlemmingAlexanderSportschützen Petkus I 617,50
5.MalbrechtRenéASG Brandenburg I 616,00
6.LobasiukSlawomirPSV Olympia Berlin III 615,95
7.RumpfHorst-PeterPSV Olympia Berlin III 615,50
8.CrainicovOxanaPSV Olympia Berlin I 615,30
9.LangeMarliesSV Neuenhagen 2000 614,90
10.EckardtAlexanderSV Elxleben 614,25
26.DombrowskiFrankSportschützen Petkus I 608,03
32.CrncicBenediktSportschützen Petkus I 606,80
43.KönigDavidSportschützen Petkus I 603,80
80.JakobLisaSportschützen Petkus II 591,20
81.HermannChristophSportschützen Petkus I 590,40
90.LangnerManfredSportschützen Petkus II 586,45
92.FlemmingJörgSportschützen Petkus II 584,50
100.FahlenbergHelmutSportschützen Petkus II 579,65
107.LouvetIngoSportschützen Petkus II 569,50

Mannschaftswertung:

1.PSV Olympia Berlin III 1.849,3
2.ASG Brandenburg I 1.843,1
3.PSV Olympia Berlin II 1.840,3
4.Sgi 1418 zu Bernau I 1.828,6
5.Schützengesellchaft Bockau 1871 1.817,9
6.LV Sachsen-Anhalt 1.813,2
7.SchV Hamwarde 1.806,2
8.SV Briesen 1.783,5
9.Sportschützen Petkus II 1.761,9
10.Sommerbiathlon 1.674,7
11.Sportschützen Petkus I 1.673,2
12.SV Chemnitz I 1.665,8
13.SV Treffer Plauen 1.660,3
14.SV SSK Dvory 1.618,6
15.NBSG 1.595,3
16.Sgi zu Köpenick 1.492,0
17.Sgi 1418 zu Bernau II 1.473,4
18.SV Neuenhagen 2000 1.213,9
19.Sgi zu Lübben 1.206,3
20.SV Chemnitz  II 1.060,3
21.ASG Brandenburg II 967,3
22.PSV Olympia Berlin I 911,8
23.LA Nachwuchs Sachsen 878,3

   Frank Dombrowski

Luftgewehrschützen beim Abschlusswettkampf der 2. Bundesliga

Mit einem Sieg und einer Niederlage beendeten die Jüterboger Luftgewehrschützen die diesjährige Saison in der 2. Bundesliga Ost. Zum Saisonfinale trafen sich alle 8 Teams am Landesstützpunkt in Frankfurt/Oder um jeweils die letzten beiden Wettkämpfe zu bestreiten. Für die Flämingstädter ging es in erster Linie darum, sich von dem Relegationsplatz fernzuhalten. Nach 3 Wettkampftagen lag man auf Platz 6 punktgleich mit dem auf dem Relegationsplatz liegenden PSV Olympia Berlin. Ausgerechnet gegen die Berliner musste man im ersten Wettkampf antreten.

Hier konnte sich die an Position 1 gesetzte Madeleine Asmussen gegen Jasmin Zipfel mit starken 391 zu 384 durchsetzen. Asmussen, die dem Team nur für den ersten Wettkampf zur Verfügung stand, holte so einen wichtigen Einzelpunkt. Der erfahrene Sebastian Kienast musste sich im Duell an Position 2 Frank Ruthsatz knapp mit 386 zu 390 geschlagen geben. In ausgezeichneter Wettkampfform zeigte sich Maria Antonia Kanzler. Die Juniorin schoss im Schnitt 2 Zehner mehr pro Serie, als Gegnerin Varvara Antonova. Mit 393 zu 385 holte sie den 2. Punkt für das Jüterboger Team. Im Match zwischen Joline Ziegert und Jennifer Graske sah es lange Zeit sehr ausgeglichen aus. Doch nach etwa der Hälfte des Wettkampfprogramms konnte Ziegert etwas zulegen und sich mit 378 zu 372 behaupten. Durch den dritten Einzelsieg waren wichtige 2 Mannschaftspunkte eingefahren. In der letzten Partie erreichte Alexander Schröder gute 380 Ringe. Sein Gegner Benjamin Gramsch kam in einem sehr engen Duell auf 377. Vor allem während der 3. Serie hatte sich Schröder leicht absetzen können. Für ihn war es der 4. Einzelsieg in dieser Saison. Nach dem 4:1 Sieg konnte man erstmal durchatmen, der große Druck war weg, denn die punktgleichen Dresdner hatten sich gegen Gölzau eine 0 zu 5 Packung abgeholt.

Für die beste Leistung in dieser Bundesliga Saison sorgte der für die Giebichensteiner SGi Halle startende Tscheche Frantisek Smetana. Im Topduell mit Isabel Vaorin von der SG Berlin & Charlottenburg brachte Smetana alle 40 Schüsse in die Zehn und siegte eindrucksvoll mit 400 zu 383.

Im letzten Wettkampf in dieser Saison musste man gegen Gölzau II antreten. Die Tabellenzweiten zeigten sich in dieser Saison sehr stark, was auch die Flämingstädter zu spüren bekamen. Nun an 1 gesetzt, mühte sich Sebastian Kienast gegen Lina Lipinski. Mit 380 hatte er seine niedrigste Saisonleistung erzielt. Gegen die 391 von Lipinski war nichts zu machen. Für den Jüterboger war es eine unglückliche Saison. Obwohl ordentliche Resultate bis zu 389 Ringe erzielt wurden, verlor er alle 7 Einzelbegegnungen. Maria Antonia Kanzler steigerte sich sogar noch auf 394 Ringe und erzielte im Duell mit Linda Bauer 384 das beste Einzelergebnis der Jüterboger in dieser Saison. Die erste und dritte Serie beendete sie mit jeweils 100 Ringen. Joline Ziegert ließ in ihrem Zweikampf mit Florian Wenzel zu Beginn einige Ringe liegen und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Mit 381 zu 387 ging der Punkt nach Gölzau. Eine knappe 375 zu 377 Niederlage zwischen Alexander Schröder und Christian Eckner brachte die Entscheidung zugunsten der Schützen aus Sachsen-Anhalt. Bei seinem ersten Einsatz in der Saison hatte Lars Meyhak keine Probleme mit Jonas Bongartz. Ein ungefährdeter 385 zu 364 Sieg bescherte den Jüterbogern noch einen Einzelpunkt.

Mit dem Erreichen von Platz 5 konnte man zufrieden sein. Drei Siege standen 4 Niederlagen gegenüber. Den Sieg erkämpften, wie schon in der letzten Saison, die Schützen aus Halle. Stärkster Schütze der Liga wurde Smetana mit einem Schnitt von 397, 43 Ringen aus 7 Wettkämpfen.

Ergebnisse 4. Wettkampftag:

LübbenDeutschenbora0:5
HalleBerlin & Charlottenburg4:1
JüterbogPSV Olympia Berlin4:1
DresdenGölzau II0:5
DeutschenboraHalle1:4
Berlin & CharlottenburgLübben5:0
Gölzau IIJüterbog3:2
PSV Olympia BerlinDresden3:2

Abschlusstabelle:

PlatzVereinEinzelpunkteMannschaftspunkte
1Giebichensteiner SGI.-Halle27 : 0812 : 02
2SV Gölzau II23 : 1110 : 04
3SGi-Berlin & Charlottenburg19 : 1610 : 04
4Schützengilde Deutschenbora19 : 1608 : 06
5Schützengilde zu Jüterbog e.V.18 : 1606 : 08
6PSV Olympia Berlin15 : 1906 : 08
7PSSG zu Dresden16 : 1904 : 10
8SchGi zu Lübben00 : 3200 : 14

Frank Dombrowski

Petkuser beim 3. KK Ranglisten Wettkampf

Der 3. Wettkampftag der Berliner Kleinkaliber Gewehr Rangliste brachte für die Schützen des Petkuser Teams kaum Veränderungen im Klassement. Wie schon bei den vorangegangenen ersten beiden Wettkämpfen, musste man auf viele Schützen der beiden Petkuser Mannschaften verzichten.  Mit 80 Startern kamen trotz strenger 2G plus Regel sehr viele Liegendkämpfer in die Berliner Walther Arena.

Auch nach 3 Wettkampftagen liegt Alexander Flemming aussichtsreich im Rennen, sich wieder einen Finalplatz beim Endkampf zu sichern. Als Tagesbester seines Teams blieb er mit 619,1 (591 ohne Zehntel) nur wenige Zehntelringe unter seiner Leistung vom November. Um eine Position ging es für ihn im Gesamtfeld nach oben auf Rang 3. Frank Dombrowski, der beim letzten Mal aussetzen musste, steigerte sich leicht auf 606,9 (582). Ausgerechnet der letzte Schuss (9,3) drückte sein Ergebnis nochmal etwas nach unten. Für den Sportleiter der Jüterboger Gilde war es ein ungewöhnliches Schießen. Allein 30 seiner 60 Schüsse lagen im Bereich zwischen 9,9 und 10,2 Ringen. Da fehlten die hohen Innenzehner, um im Klassement etwas zu bewirken. Um 2 Plätze fiel er auf Rang 30 herunter. Sein Teamkollege Benedikt Crncic lag mit 606,7 (579) nur 0,2 Ringe dahinter. Für ihn war es der erste Wettkampf in dieser Ranglistensaison. Mit 1832,7 hatte die erste Mannschaft die viertstärkste Tagesleistung erzielt. Aufgrund zu geringer Mannschaftsstärke beim Eröffnungswettkampf im Oktober liegt man aktuell nur auf Platz 14. Dies sollte sich aber im Verlauf noch ändern, da auch hier wie beim Einzel 2 Streichergebnisse nach Abschluss der Rangliste zur Geltung kommen. Eine deutliche Steigerung gab es für Christoph Hermann. Zum Vormonat ging es mehr als 10 Ringe nach oben und auch 10 Plätze konnte er gut machen. Nach 595,5 (570) liegt er nun auf Rang 77.

Juniorin Lisa Jakob zeigte in ihrem insgesamt zweiten Liegendkampf bei der Rangliste die stärkste Leistung im Team der 2. Mannschaft. Sieben Treffer in der Acht trübten zwar ihr Resultat etwas ein, doch mit 589,3 (557) konnte sie nach 13-monatiger Wettkampfpause zufrieden sein. Exakt das gleiche Resultat wie beim Wettkampf im November erzielte Helmut Fahlenberg. Der Senior kam wieder auf 588,3 (556). Jedoch verlor er 4 Positionen in der Gesamt-Einzelwertung. Bei Jörg Flemming klappte zu Beginn nicht viel. Ihm rutschte eine tiefe Sechs beim 4. Schuss in der ersten Serie heraus. Mit 574,7 (550) hatte er sein bislang niedrigstes Saisonergebnis erreicht. Er verlor 15 Plätze im Klassement.

Tagessiegerin wurde Isabell Vaorin von der ASG mit tollen 623,3 (593). Beeindruckend war hier ihre 5. Serie mit 106,0 Ringen. Alle 10 Treffer lagen in der Mouche (Innenzehn).  Mit 1752,3 gab es die schwächste Mannschaftsleistung der 2. Mannschaft in der Saison. Dennoch liegt man mit Platz 12 noch vor der 1. Mannschaft. Die 3. Mannschaft des PSV Olympia Berlin liegt weiterhin an der Spitze vor dem Mannschaftstagessieger ASG Brandenburg und der 2. Mannschaft des Gastgebers.

Beim Schießen im Dreistellungskampf verbesserte sich Benedikt Crncic um 6 auf 537 Ringe. Er belegt derzeit Platz 28. Lisa Jakob büßte vor allem beim Stehendanschlag einige Ringe ein. Sie rangiert nach 531 Ringen auf Platz 30.

Tageswertung Liegend:

1. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I 623,3
2. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II 621,8
3. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III 620,7
4. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III 619,6
5. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 619,1
6. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871 618,7
7. Schönfelder Martin SV Treffer Plauen 617,0
8. Eckardt Alexander SV Elxleben 615,2
9. Malbrecht René ASG Brandenburg I 615,2
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000 614,9
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 606,9
29. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I 606,7
52. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 595,5
62. Jakob Lisa Sportschützen Petkus II 589,3
64. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II 588,3
74. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 574,7

Gesamtwertung Liegend:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III 621,07
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I 620,60
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 618,10
4. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II 617,83
5. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III 616,60
6. Malbrecht René ASG Brandenburg I 616,10
7. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III 615,95
8. Crainicov Oxana PSV Olympia Berlin I 615,30
9. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000 614,90
10. Eckardt Alexander SV Elxleben 614,17
30. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 606,75
31. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I 606,70
41. König David Sportschützen Petkus I 603,80
77. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 590,40
81. Jakob Lisa Sportschützen Petkus II 589,30
87. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 586,45
93. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 583,90
98. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II 582,83
103. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 569,50

Mannschaftsgesamtwertung:

1. PSV Olympia Berlin III 1.849,5
2. ASG Brandenburg I 1.845,1
3. PSV Olympia Berlin II 1.840,5
4. Sgi 1418 zu Bernau I 1.824,6
5. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.820,2
6. SV SSK Dvory 1.817,0
7. LV Sachsen-Anhalt 1.806,3
8. SchV Hamwarde 1.806,2
9. SV Treffer Plauen 1.803,0
10. Sgi zu Köpenick 1.787,9
11. SV Briesen 1.776,4
12. Sportschützen Petkus II 1.766,1
13. Sommerbiathlon 1.678,8
14. Sportschützen Petkus I 1.619,9
15. SV Chemnitz I 1.617,4
16. NBSG 1.595,3
17. Sgi 1418 zu Bernau II 1.575,3
18. SV Neuenhagen 2000 1.415,6
19. Sgi zu Lübben 1.208,0
20. PSV Olympia Berlin I 1.017,7
21. SV Chemnitz  II 1.008,8
22. ASG Brandenburg II 882,2
23. LA Nachwuchs Sachsen 604,3

Frank Dombrowski