Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

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Gemischtes Königshaus bei Kreistitelkämpfen

Das Schützenhaus der Jüterboger Schützengilde war zum 17. Mal infolge Austragungsort der Kreistitelkämpfe in den Druckluftwettbewerben. An der zweitägigen Veranstaltung gab es 126 Starts, die von Schützen aus 6 Mitgliedsvereinen des KSB bestritten wurden. Damit nahmen deutlich mehr Schützen teil, als im vergangenen Jahr. In den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage wurden viele neue Kreisrekorde erzielt. Grund dafür, war die seit dieser Saison gültige neue Fassung der Sportordnung, in der die Altersklassen neu strukturiert wurden. So wurde in 36 Einzel- und 10 Mannschaftskonkurrenzen um Medaillen, Urkunden und Pokale gekämpft. Die Jüterboger hatten mit 44 Startern das größte Aufgebot gestellt, vor Potsdam 34, Zossen 20, Luckenwalde 13, Ludwigsfelde 8 und Petkus 7. Die Bilanz der Gastgeber konnte sich wieder sehen lassen. So holte man, wie 2017, erneut 20 Einzel- und Mannschaftstitel und lag im Titelranking vor den Landeshauptstädtern 15, dem PSV Zossen/Blankenfelde 7, Luckenwalde 2 sowie Ludwigsfelde und Petkus je 1 Titel. Stolz präsentierte der Kreisvorsitzende Detlef Bode die neu angeschaffte Auswertemaschine. Mit dieser konnten erstmals bei den Kreismeisterschaften Ergebnisse in den Auflagedisziplinen im Zehntelbereich ausgewertet werden. So ist wie bei den Landestitelkämpfen, bei denen ausschließlich auf elektronische Anlagen geschossen wird, eine exakte Auswertung möglich.

Auch in diesem Jahr wurde neben den Wettkämpfen ein neues Kreiskönigshaus ausgeschossen. Diesmal ergab das Teilerschießen aller Teilnehmer ein Königshaus aus 3 Vereinen. Der neue Kreisschützenkönig kommt zum 4. Mal infolge aus der Landeshauptstadt. Johannes Rüder, der im vergangenen Jahr bereits den 2. Platz erzielte, schoss mit der Pistole einen 16,5 Teiler. Er tritt die Nachfolge seines Teamkollegen Wolfgang Geppert an. Den zweitbesten Schuss gab der Zossener Gewehrschütze Alexander Baumer 19,4 T ab vor Fabian Henze (Jüterbog) 24,4 T. Kreisschützenkönigin wurde wieder einmal Jördis Schmidt. Nach 2015 und 2016 sicherte sie sich mit ihrer Pistole den Königstitel durch einen 48 T vor der Jüterboger Gewehrschützin Birgit Ziegert 65,5 T und Isabell Voeckler aus Potsdam 94,2 T. Schmidt löste Mandy Kanzler vom Thron ab. Den besten Schuss dieser Titelkämpfe gab Senior Helmut Fahlenberg ab. Der Petkuser Auflageschütze, der den Jüterboger Hendrik Papenroth ablöste, erzielte mit dem Luftgewehr einen 3,7 T. Im letzten Durchgang dieser Meisterschaften kam der Luckenwalder Bodo Schneider nahe an diese Leistung heran. Er schoss mit der Pistole einen 7,8 T und lag knapp vor dem Potsdamer Jürgen-Dieter Rückert 10,7 T. Eine Verteidigung des Königstitels gab es bei den Jugendschützen. Julian Anders vom gastgebenden Verein konnte sich mit einem 49,7 T erneut behaupten und gegen Artur Stock aus Potsdam 63,7 T und Joe Winter 72 T (Jüterbog) durchsetzen. Alle Jugendlichen traten mit dem Luftgewehr an.

Die Dominanz der Jüterboger Gewehrschützen im freihändigen Anschlag setzte sich auch diesmal fort. So konnten die Gastgeber 10 von 11 möglichen Titeln erringen. Die stärkste Leistung bot Sebastian Kienast in der Herren I Klasse. Der 32 Jährige gewann mit 385 Ringen vor seinen Vereinskollegen Christopher Sprenger und Fabian Henze. In weiteren Klassen siegten Sven Lebahn 358, Jörg Flemming 340 und Norbert Huckewitz 338, der sich in der Herren IV Klasse gegen Heinz Krüger und Siegfried Zimmer behaupten konnte. Thea Geske schoss in der Schülerklasse 15 Ringe mehr als 2017 und erreichte starke 179 Ringe. Jugendschütze Benedikt Crncic setzte sich gegen seinen Mannschaftskamerden und Titelverteidiger Julian Anders durch. Beide erzielten nur unterdurchschnittliche 365 Ringe. Hier entschied die letzte Serie, die Crncic mit 90 zu 87 besser ausschoss.  Lilly Heise 344 erkämpfte sich Gold in der weiblichen Jugendklasse.

Beim LG-Auflageschießen gab es 12 Entscheidungen mit Gewinnern aus 4 Vereinen. Hier zeigte der Potsdamer Jürgen-Dieter Rückert die stärkste Leistung. In der Senioren II Klasse stellte er mit 310,4 Ringen einen neuen Kreisrekord auf. Er siegte vor dem neuen Auflagekönig Helmut Fahlenberg 307,7 und Jürgen Berg 307,1 (Potsdam). Joachim Lau 309,0 und Peter Schmohl 304,4 holten weitere Titel für die Landeshauptstadt. Für die Gastgeber waren Hendrik Papenroth 287,4, Ralf Schulze 299,5 und Petra Schulze 299,5 in ihren Klassen erfolgreich. Die erste Seniorenmannschaft aus Jüterbog holte sich vor der zweiten den Titel im Teamwettbewerb Senioren I. Weitere Gewinner waren Karin Herling, Martina Butzek und Dr. Veronika Fuchs (alle PSV Zossen) sowie Bodo Schneider 304,6 aus Luckenwalde, der sich im größten Starterfeld dieser Meisterschaften gegen weitere 8 Konkurrenten in der Senioren IV Klasse durchsetzte.

Die Potsdamer waren beim Pistolenschießen kaum zu bezwingen. Wolfgang Geppert 375 siegte in der stärksten Klasse vor dem neuen Kreisschützenkönig Johannes Rüder 373. Jördis Schmidt gewann die Damen I Klasse mit 369 Ringen. Weitere Potsdamer Titelträger waren Stefan Birr 364, Erhard Kloth 338, Beate Busack 336 und Emily Tonn 305. Auch die Mannschaftsentscheidungen in Herren- und Damenklasse fielen zu ihren Gunsten aus. Nur Jens Feistner 359 vom PSV und Berit Schubert 339 aus Ludwigsfelde durchbrachen die Überlegenheit der Potsdamer und gewannen in der Herren II bzw. Damen II Klasse.

Sehr gute Leistungen zeigten auch die Auflageschützen mit der Pistole. Hier schoss Sabine Radtke mit 307,5 das beste Resultat. Sie setzte sich gegen ihre Mannschaftskolleginnen Bianka Geißmar 306,4 und Susanne Robakowski 297,8 durch. Weitere Topresultate erzielten Erhard Kloth 305,2, Beate Busack 304,4 und Heinz-Jürgen Lippert 301,9 (alle Potsdam). Für die gastgebende Gilde waren Frank Dombrowski, Barbara Schilling und Helga Boge in ihren Klassen erfolgreich. Zu Titelehren kamen auch Detlef Behlendorf (PSV) und Hans-Joachim Tischler (Luckenwalde).

Frank Dombrowski

Ranglisten Schützen mit starker Leistung beim 3. Wettkampf

Der erste Kleinkaliber Wettkampf des Jahres fand in der Berliner Walther Arena beim PSV Olympia statt. Im Rahmen der Liegendkampf Rangliste 2017/2018 gingen beim 3. Wettkampf der laufenden Saison 91 Schützen und damit mehr als im Dezember an den Start. Das Petkuser Liegendkampf Team stellte mit 13 Schützen noch vor den Gastgebern das größte Aufgebot. Wie schon beim letzten Wettkampf rückt das Feld an der Spitze immer näher zusammen. So erzielten 11 Sportler 590 Ringe und mehr. Auch die Schützen vom Golm konnten mit ihrem Abschneiden voll zufrieden sein. Neun Leistungssteigerungen standen nur 4 Verschlechterungen gegenüber.

Für eine tolle Neuerung sorgte der gastgebende Verein. Auf ihrer Homepage konnte man erstmals im Livescoring jeden Schuss, der auf die elektronischen Scheiben abgegeben wurde, in Echtzeit mit verfolgen. Auch die grafische Darstellung der Schüsse und Trefferbilder ließ kaum Wünsche offen.

Ganz stark zeigte sich der derzeit bestplatzierte Schütze im Team, Alexander Flemming. Er stellte mit erstklassigen 592 Ringen seine persönliche Bestleistung ein. Nach 40 Wertungsschüssen hatte er sich erst 2 Neuner geleistet. Während der letzten beiden Serien (je 97) klappte es nicht mehr ganz so gut. In der Tageswertung erreichte er Platz 7. Hier fehlten nur 2 Ringe zur Spitze. Im Gesamtklassement rutschte er trotz dieser Spitzenleistung eine Position nach unten. Frank Dombrowski konnte an seine sehr gute Leistung des letzten Monats anknüpfen. Bis auf 2 Ringe kam der Jüterboger heran. Mit 584 Ringen erreichte er seine zweitbeste Saisonleistung. Im Gesamtfeld ging es 4 Plätze abwärts auf Rang 23. Zum 3. Mal infolge erreichte Benedikt Crncic die drittstärkste Leistung im Team. Und auch diesmal schaffte es der Jugendschütze, eine neue Bestmarke aufzustellen. Um 4 Ringe steigerte er sich auf 577. Da fehlt nicht mehr viel, die 580er Schallmauer zu durchbrechen. Mit einem Schnitt von 574 pro Wettkampf sackte er trotzdem 4 Positionen ab. Derzeit liegt er mit Platz 51 weiter aussichtsreich im Mittelfeld.

Nach 2 eher unterdurchschnittlichen Wettkämpfen scheint Senior Helmut Fahlenberg zu alter Stärke zurück gefunden zu haben. Der Mannschaftsschütze des ersten Teams legte ganze 27 Ringe auf 576 zu und sorgte mit seinem Ergebnis für die stärkste Mannschaftsleistung (1752) in dieser Saison. In der Einzelwertung machte er 3 Plätze gut. Auch Ingo Louvet konnte nach langer Durststrecke wieder einen Erfolg für sich verbuchen. Der Luckenwalder musste während seines Wettkampfes noch den Stand wechseln, da die Trefferanzeige ausgefallen war. Starke 576 Ringe bescherten ihm eine Verbesserung um 8 Positionen auf Rang 67. Vor allem die 3 letzten Serien, die er mit je 98 ausschoss, werden ihm für den weiteren Verlauf der Rangliste Auftrieb geben. Manfred Langner kam mit 573 zu seiner besten Saisonleistung. Er machte 3 Plätze gut. Seniorin Karin Herling schoss 9 Ringe mehr als beim Wettkampf im Dezember. Mit ebenfalls erzielten 573 schob sie sich hinauf auf Platz 68. Der 27 Jährige Christoph Hermann steigerte sich um 10 auf 571 Ringe. Er machte den größten Sprung im Klassement. Von Position 81 ging es hinauf auf 69.

Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming erzielte mit 564 nur ein durchschnittliches Resultat. Dennoch war es sein bislang bestes Resultat der laufenden Saison. Auf Platz 78 liegt er nun im hinteren Mittelfeld. Keinen guten Tag erwischte Sven Bakus. Der sonst sehr sichere Liegendschütze musste sich mit für ihn enttäuschenden 562 Ringen zufrieden geben. Als der letzte Schuss auch noch in der Sieben landete, erreichte er gerade so die 90er Marke in der letzten Serie. Dieses Resultat sollte zu einem seiner 2 Streichresultate zum Ende der Rangliste werden. Ganze 10 Plätze büßte er ein. Barbara Schilling erzielte 557 Ringe. Einige Schüsse in der Sieben und Acht trübten die einzelnen Serien doch stark ein. Bei noch 3 ausstehenden Wettkämpfen ist eine Verbesserung von Position 80 aber wahrscheinlich. Den größten Leistungsabfall hatte Kreissportleiter Mark Koschnick. Er schoss mit 553 Ringen 11 weniger als vor einem Monat und rutschte auf Rang 86 ab. Sein Ziel die 500er Marke zu erreichen, verfehlte Siegfried Zimmer nur knapp. Der älteste Teilnehmer des Feldes, konnte dennoch 15 Ringe auf 495 zulegen.

Den Tagessieg holte sich die Tschechin Sabina Dajcarova mit 594 vor der Brandenburgerin Isabell Vaorin 593 und Michaela Vondraskova 592. In der Gesamtwertung liegt weiterhin Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit einem Schnitt von fast 595 Ringen vor Dajcarova und Frank Schwarz (PSV Olympia). Keine Veränderung gab es im Mannschaftsklassement. Der PSV führt mit seiner 1. Mannschaft deutlich vor der 2. und der ASG Brandenburg. Durch das insgesamt gestiegene Leistungsniveau konnten die 3 Petkuser Mannschaften ihre Positionen 8, 14 und 16 zum Vormonat trotz deutlicher Steigerungen der Ringzahlen nur halten.

Für Crncic gab es dann noch eine weitere Steigerung. Beim KK Dreistellungskampf schob er sich mit 538 Ringen weiter nach vorn. Durch den Schub um 22 Ringe ging es für ihn 2 Plätze im Gesamtklassement nach oben.

Tageswertung:

1. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin 594
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 593
3. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH) 592
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 592
5. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 592
6. Kassel Nils PSV Olympia Berlin II 592
7. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 592
8. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 591
9. Klimanek Miroslav KSS LOYD Jablonec (TCH) 591
10. Haman Vaclav Sokolov (TCH) 591
23. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 584
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II 577
41. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 576
42. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 576
53. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 573
54. Herling Karin Sportschützen Petkus II 573
56. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 571
63. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 564
66. Bakus Sven Sportschützen Petkus I 562
74. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 557
78. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 553
91. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 495

 

 

 

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   594,67
2. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin   594,50
3. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   592,67
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   592,67
5. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II   591,67
6. Haman Vaclav Sokolov (TCH)   591,00
7. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH)   590,67
8. Kurz Patrick PSV Olympia Berlin I   590,00
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   589,33
10. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   589,33
23. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   583,67
51. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II   574,00
66. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   568,00
67. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   567,33
68. Herling Karin Sportschützen Petkus II   566,67
69. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   566,00
73. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   564,50
78. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   562,00
80. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   560,67
86. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   558,33
90. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   555,00
105. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   492,33

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I 1.777,3
2. PSV Olympia Berlin II 1.765,3
3. ASG Brandenburg 1.761,0
4. Schießverein DDM Kolin 1.755,0
5. KKS LOYD Jablonec 1.754,5
6. SV Chemnitz I 1.752,7
7. LV Sachsen-Anhalt 1.744,7
8. Sportschützen Petkus I 1.741,0
9. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.729,3
10. Vogtland 1.724,3
11. PSV Olympia Berlin III 1.724,0
12. SV Chemnitz II 1.714,0
13. SGBC 1.712,7
14. Sportschützen Petkus II 1.711,0
15. NBSG 1.682,3
16. Sportschützen Petkus III 1.611,3
17. Sommerbiathlon 1.602,0
18. Sokolov 1.548,7
19. Sgi zu Köpenick 1.324,7
20. Sgi zu Lübben 1.279,3
21. SV Neuenhagen 2000 1.162,5

 

Frank Dombrowski

Jüterboger Schützen gewinnen Vergleichswettkampf

Im Jüterboger Schützenhaus fand der 22. Vergleichswettkampf der Jüterboger und Luckenwalder Schützengilde in den Druckluft-Auflagedisziplinen statt. Wie in den letzten Jahren erfolgte ein Mannschaftskampf in den 30 Schuss Wettbewerben mit Luftgewehr und Luftpistole. Auch in diesem Jahr konnten sich die Jüterboger durchsetzen. Ausschlaggebend waren nicht nur die höheren Ergebnisse der Gastgeber, auch die geringe Beteiligung der Gäste spielte eine wesentliche Rolle. Im Vorfeld einigte man sich erneut auf eine ausgeglichene Mannschaftsstärke. Die Beteiligung lag in etwa auf dem Vorjahresniveau. Während die Jüterboger auf 15 Schützen zurückgreifen konnten, mussten die Gäste mit nur 7 Aktiven auskommen. Alle Schützen, die aufgrund der erzielten Resultate nicht in der Mannschaft geführt wurden, schossen außerhalb der Wertung. Zwei Wochen vor den an gleicher Stelle stattfindenden Kreismeisterschaften, konnte so noch einmal Wettkampferfahrung gesammelt werden. Eine klare Überlegenheit der Flämingstädter zeichnete sich beim Luftgewehr Auflageschießen ab.

Senior Heinz Krüger erzielte, wie 2017, die beste Leistung. Auch diesmal gelang ihm als einzigen Schützen eine perfekte 100er Serie. Mit 294 Ringen steigerte er sich nochmals. Sein Teamkollege Harald Richter kam auf gute 293 Ringe. Auch Norbert Huckewitz zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden. Er erreichte 291 Ringe. Ralf Schulze schoss mit 282 Ringen einen Ring weniger als im Vorjahr. Dagegen steigerte sich Petra Schulze um 10 auf 278 Ringe. Der 2. Vorsitzende Hendrik Papenroth steuerte 275 Ringe zum Mannschaftsresultat bei. Auf der Seite der Kreisstädter erreichte Bodo Schneider durch 3 Serien von 96 Ringen mit 288  Ringen das Spitzenresultat. Durch eine Steigerung um 5 Ringe, erzielte Erich Wehlan mit 276 die zweitbeste Leistung der Luckenwalder Mannschaft. Horst Bajerke kam auf 274 Ringe. Weiter erzielten Hans-Joachim Tischler 245, Holger Pätzel 242 und Birgit Hauck 237. Außerhalb der Wertung schossen auf annähernd gleichem Leistungsniveau: Frank Leis 269, Torsten Blech 265, Kerstin Papenroth 259, Barbara Schilling 258, Hans-Joachim Rehbein 257 und Xuefang Leis 255. Die Jüterboger hatten sich nach dem Gewehrschießen einen 151 Ringe Vorsprung erkämpft.

Da beim Schießen mit der Pistole nur 3 Schützen aus Luckenwalde antraten, konnten diese den Rückstand nicht mehr aufholen. Auch hier konnten sich die Gastgeber durchsetzen. Frank Dombrowski erzielte mit 284 Ringen das höchste Resultat. Werner Panek 277 und Gunter Grüneberg 272 rundeten den Mannschaftserfolg ab. Die Kreisstädter verloren hier weitere 21 Ringe. Hans-Joachim Mölter hatte mit 278 die beste Leistung gezeigt. Den Neuner Schnitt verpasste Bodo Schneider mit 269 nur knapp. Eine deutliche Leistungssteigerung vollbrachte H.-J- Tischler. Um 14 auf 265 konnte er zu 2017 zulegen. Für Jüterbog schossen außer Wertung: H. Richter 269, H. Papenroth 256, B. Schilling 253 und H. Krüger 237. In der Gesamtwertung siegten die Jüterboger mit 2546 zu 2374 und verteidigten ihren Titel aus dem letzten Jahr.

Frank Dombrowski

Sieg und Niederlage zum Abschluss der Bundesliga Saison

Nach der überragenden letzten Saison, als die Luftgewehrschützen der Jüterboger Gilde sich den Titel in der 2. Bundesliga erkämpften, konnte man in dieser Saison nicht auf eine Titelverteidigung hoffen. Am letzten Wettkampftag gab es für das LG Team einen Sieg und eine Niederlage. Am Leistungsstützpunkt Frankfurt/Oder  mussten die 8 beteiligten Mannschaften noch einmal jeweils 2 Wettkämpfe bestreiten. Für die Flämingstädter, die bis dahin auf dem 3. Tabellenplatz rangierten, hätte es nur die Möglichkeit gegeben, ihre Position maximal zu halten.

Erster Gegner waren die Berliner Schützen des PSV Olympia, die auf dem 5. Platz lagen. Hier musste Madeleine Asmussen im Spitzenduell gegen Frank Schwarz eine knappe 377:378 Niederlage einstecken. Ihren ersten Bundesligawettkampf in dieser Saison gewann Gabi Bulla. In einem spannenden Match gegen Stefanie Brandes sicherte sie ihrem Team durch einen 384:382 Erfolg einen wichtigen Einzelpunkt. Keinen guten Tag hatte Thomas Schulze. Für ihn gab es nach enttäuschenden 376 Ringen eine deutlich Niederlage gegen Judith Sippel 384. Lars Meyhak, der schon das Landesligateam der Jüterboger unterstützte, trat nun auch erstmals in der Bundesliga an. Gegen Lena Drewes hatte er kaum Mühe, setzte sich mit 377:362 klar durch. Beim Stand von 2:2 musste die 5. Partie die Entscheidung bringen. Hier kämpfte Sebastian Kienast gegen Jennifer Hohmann. Beide lagen nach 40 Schüssen mit je 382 Ringen gleichauf. So kam es wieder einmal zum Stechen über Sieg oder Niederlage. Gleich der erste Schuss brachte die Entscheidung zugunsten der Jüterboger. Kienast hatte sich mit 9:8 durchgesetzt.

Nächster Gegner war die Giebichensteiner Gilde aus Halle, die sich im ersten Match gegen Gölzau durchsetzen konnten. Mit einem Sieg gegen die Jüterboger, wären sie in der Lage, sich noch die Vizemeisterschaft hinter der überragenden SG Löbejün zu sichern. Trotz deutlicher Steigerung verlor Madeleine  Asmussen ihre Partie gegen Vanessa Herzer mit 384:391. Bei Thomas Schulze klappte dann fast nichts mehr. Mit 371 zu 388 unterlag er Kai Jangsch. Kienast erzielte in seinem Match gegen Nathalie Bruder mit 384 Ringen Saisonbestleistung. Dennoch verlor er das Duell. Seine Gegnerin erreichte einen Ring mehr. Keine Chance hatte Fabian Henze im Kampf gegen Elisa Herold. Die Hallenserin sicherte durch einen klaren 382:367 Erfolg ihrem Team den 4. Punkt. Einzig Lars Meyhak konnte den Ehrenpunkt für das Jüterboger Team erkämpfen.  Mit 382:375 bezwang er Laura Boht.

Nach dieser Niederlage rutschten die Jüterboger sogar noch auf den 4. Tabellenplatz ab. Mit 4 Siegen und 3 Niederlagen war in dieser Saison einfach nicht mehr drin. Mit einem Schnitt von 388,25 war Mara Schliemann stärkste Schützin im Team. Die Schützen aus Löbejün waren eine Klasse für sich. 17 Mal erzielten sie Resultate von mehr als 390 Ringen. Sie können sich berechtigte Hoffnungen machen, beim Aufstiegswettkampf in die 1. Liga erfolgreich zu sein. Ohne Mannschaftspunkte erzielt zu haben, muss sich die Dresdner Gilde aus der 2. Bundesliga verabschieden.

Ergebnisse:

  1. Wettkampftag

Löbejün                             –              Dresden                              5:0

PSV Olympia                    –              Jüterbog                              2:3

Halle                                  –              Gölzau                                 4:1

Deutschenbora                –              Bötzow                                4:1

Dresden                            –              Deutschenbora                  0:5

Jüterbog                            –              Halle                                    1:4

Gölzau                               –              PSV Olympia                      0:5

Bötzow                              –              Löbejün                               0:5

Endstand:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 32 : 03 14 : 00
2 Schützengilde Deutschenbora 24 : 11 10 : 04
3 Giebichensteiner SGI.-Halle 24 : 11 10 : 04
4 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 19 : 16 08 : 06
5 PSV Olympia Berlin 19 : 16 06 : 08
6 SV Gölzau II 11 : 24 04 : 10
7 SV Bötzow 09 : 26 04 : 10
8 PSSG zu Dresden e.V. 02 : 33 00 : 14

Frank Dombrowski

 

Zielgenauigkeit am Neujahrstag

Pünktlich um 10 Uhr begann am Neujahrstag das traditionelle Sargschießen der Jüterboger Gilde. Im Schützenhaus trafen sich, wie im vergangenen Jahr, 17 Gildemitglieder aus Sport -, Stamm – und Traditionskompanie. Auch aktive Sportler der Bogensportabteilung ließen es sich nicht nehmen, sich am 1. Wettkampf des Jahres zu beteiligen. Nach den Glückwünschen für das neue Jahr sorgte Wettkampfleiter Frank Dombrowski für einen zügigen Ablauf. So schaffte man es erneut, das Ausscheidungsschießen in allen 4 Druckluftdisziplinen durchzuführen. Inklusive vieler Stechschüsse wurden diesmal mit 433 Schüssen etwas weniger abgegeben, als vor einem Jahr. Auch die Anzahl der Schüsse außerhalb des Scheibenspiegels reduzierte sich von 31 auf 23 deutlich. Nach vielen Jahren konnten sich wieder einmal 3 Schützen in die Siegerlisten eintragen.

Wie gewohnt, wurde mit dem Luftgewehrschießen begonnen. Hier gab es mit 10 Fahrkarten die häufigsten Fehlschüsse. Gleich mit dem ersten Schuss schieden 4 Schützen nach einer Null aus. Die ersten 6 Runden überstanden Kristian Friedrich, Barbara Schilling, Frank Dombrowski, Frank Leis und Harald Richter. Dann schied Schilling nach einem Stechen mit Leis aus. Anschließend traf Richter nur die Drei und auch Leis musste nach einer Fünf einpacken. So standen zum entscheidenden Schuss Friedrich und Dombrowski an der Linie. Der Sportleiter der Gilde setzte sich mit 8:3 durch und verteidigte seinen Vorjahrestitel. Für ihn war es der 7. Titelgewinn in den letzten 8 Jahren in dieser Disziplin.

Beim Auflageschießen wurde nur einmal die Null getroffen. Hier ging es über 15 lange Runden und vielen Stechschüssen. Schon recht früh schieden Jürgen Stein, Volker Danneberg, Hans-Joachim Rehbein und Peter Neumann aus. Nach 10 Runden kämpften noch die Auflagespezialisten Heinz Krüger, H. Richter sowie K. Friedrich, Dombrowski, F. Leis und Petra Schulze um den Titel.  Nacheinander schieden dann Leis und Friedrich nach einer Acht bzw. Neun aus. Und auch Schulze, die im letzten Jahr im Luftgewehr Endkampf stand, musste nach einer Acht aufhören. In der Vorschlussrunde trafen Krüger, Richter und Dombrowski das Zentrum der Scheibe. Nach einer Neun im Stechen schied Dombrowski aus. Nun standen die erfahrensten Schützen zum Duell bereit. Nach jeweils 2 Zehnern brachte der 3. Schuss die Entscheidung. Titelverteidiger Krüger traf die Neun. Richter, der schon 2016 erfolgreich war, setzte sich mit einer weiteren Zehn durch. 12 seiner 18 Schüsse landeten in der Zehn und unterstrichen seine Stärke in diesem Wettbewerb.

Beim anschließenden Pistolenschießen mussten sich nach nur 3 Runden bereits 7 Schützen nach jeweils einer Null vom Geschehen verabschieden. Hier schafften es P. Schulze, H. Papenroth, F. Leis, B. Schilling und F. Dombrowski in die Top Fünf. Dann waren Treffer in der Sieben und Sechs zu wenig für Schulze, Schilling und Leis. So kam es nach 2017 wieder zum  Zweikampf zwischen Titelverteidiger Dombrowski und Papenroth. Diesmal setzte sich der 2. Vorsitzende der Schützengilde mit 9:8 durch.

Zum Abschluss wurde das Auflageschießen durchgeführt. Überraschend mussten auch hier 4 Schützen nach einer Fahrkarte vorzeitig ihr Schießen beenden. In die 10. Runde schafften es Krüger, Richter, Dombrowski, Papenroth, Schilling und Jürgen Stein. Für Krüger und Schilling war nach einer Sieben und Fünf der Wettkampf beendet. Ausgerechnet in der Vorschlussrunde erzielte Stein mit einer Vier seinen niedrigsten Schusswert. Nun standen mit Dombrowski und Papenroth, die an diesem Tag treffsichersten Pistolenschützen erneut zum Stechen bereit. Diesmal siegte Dombrowski mit 10:9.

In gut 2 Wochen findet an gleicher Stelle der nächste Wettkampf statt. Dann kommt es zum Vergleichsschießen in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Gilde. Am letzten Januarwochenende veranstaltet der KSB seine Kreistitelkämpfe und das Königsschießen. Hierzu wurden bereits mehr als 130 Startmeldungen abgegeben.

Frank Dombrowski

Hohes Niveau am 2. Wettkampftag der KK Rangliste

Elf Schützen des Petkuser Liegendkampfteams beteiligten sich am 2. Wettkampftag der Berliner KK Rangliste. Sechs von ihnen konnten mit Steigerungen zum ersten Wettkampf aufwarten. Ein sehr hohes Leistungsniveau an der Spitze machte diesen Wettkampf aus. Von den 86 Startern in der Berliner Walther Arena, die wieder beste Voraussetzungen für gute Leistungen bot, erzielten die ersten 35 Starter Resultate von 580 Ringen und höher. Sieben von ihnen durchbrachen sogar die 590er Marke.

In seiner bislang stärksten Liegendkampf Saison erreichte Frank Dombrowski diesmal die beste Leistung im Team der Petkuser. Schon beim 15 Minuten Probeschießen lief es für ihn sehr gut. Nach einer noch verhaltenen 96er Startserie folgten fünf starke 98er Serien infolge. Mit 586 Ringen legte er nochmal 5 Ringe zum ersten Wettkampf zu und erreichte seine zweitbeste Leistung beim Ranglistenschießen. Mit Platz 12 der Tageswertung erzielte er seine zweitbeste Platzierung. Auch im Gesamtklassement ging es 3 Positionen hinauf.  Mit nur einem Ring weniger landete Alexander Flemming auf Rang 15. Auch er hatte mit 95 Ringen nur einen durchschnittlichen Start, konnte sich aber im Verlauf deutlich steigern. So gab er während der letzten 30 Schüsse nur 5 Ringe ab.  In der Gesamtwertung liegt er mit einem 588er Schnitt derzeit als bestplatzierter Petkuser auf Rang 9. Für ihn sollte das Erreichen des Endkampfes der ca. besten 30 Schützen nach 6 Wettkämpfen kein Problem darstellen. Erneut schaffte Benedikt Crncic die drittstärkste Leistung bei den Petkusern. Mit seiner Waffe im neuen Schaft und eingeschossener Maßmunition erreichte der Jugendschütze sehr gute 572 Ringe.  Damit lag er nur 1 Ring unter seiner Leistung vom Wettkampf im November. Um einen Platz ging es für ihn rauf auf Platz 47.

Manfred Langner zeigte konstante Serien im mittleren 90er Bereich und steigerte sich um 7 auf 569 Ringe. Trotz dieser deutlichen Verbesserung rutschte er einen Rang im Gesamtfeld zurück. Auch der Kreisstädter Ingo Louvet schoss diesmal besser. Obwohl er 8 Ringe zulegen konnte, musste er mit 567 Ringen 2 Positionen abgeben. Die Seniorin Karin Herling bestätigte mit 564 Ringen ihr derzeitiges Niveau, legte einen Ring zu und liegt mit Rang 73 im hinteren Mittelfeld. Kreissportleiter Mark Koschnick liegt nun auf Rang 80. Der Ludwigsfelder konnte 6 Ringe zulegen auf 564. Den 95er Schnitt verfehlte er nur, weil die letzten beiden Serien mit 92 und 91 nur mäßig ausgeschossen wurden. Zu seinem ersten Einsatz dieser Ranglisten Saison kam Christoph Hermann.  Doch er blieb mit 561 Ringen und Platz 81 unter seinen Erwartungen. Wie schon im ersten Wettkampf erlebte Jörg Flemming Höhen und Tiefen. Ein Serienverlauf zwischen 87 und 96 ließ den Vereinsvorsitzenden auf 559 Ringe abrutschen. Ein Munitionswechsel sollte nach dem ersten Wettkampf für höhere Resultate sorgen, doch viele Schüsse in der Acht und sogar eine Sechs ließen ihn 13 Plätze absacken. Einbußen musste auch Barbara Schilling hinnehmen. Trotz konstanter Serien erreichte sie wie Flemming nur 559 Ringe. Sie musste den größten Abfall im Klassement hinnehmen und verlor 15 Plätze auf Rang 76. Helmut Fahlenberg konnte sich zwar auf 549 steigern, blieb aber weiterhin deutlich von seinen gewohnten Ringzahlen entfernt. Der älteste Teilnehmer im Feld, Siegfried Zimmer, kam diesmal nicht zurecht. Magere 480 Ringe brachten ihm gerade den 80er Schnitt pro Serie.

Auf ganz anderem Niveau schossen die Top 3 der Tageswertung. Frank Schwarz, vom gastgebenden PSV Olympia, holte sich den Sieg mit 596 Ringen knapp vor seinem Vereinskollegen Michael Wischnewsky und Sabina Dajcarova vom tschechischen Schießverein DDM Kolin (je 595). In der Mannschaftswertung liegt die erste Vertretung des PSV Olympia mit fast 20 Ringen im Schnitt vor der 2. Mannschaft und der ASG Brandenburg. Die Schützen vom Golm konnten sich mit ihrer 1. Mannschaft nicht verbessern, liegen unverändert auf Rang 8. Dagegen verbesserten sich die zweite und dritte Mannschaft um jeweils einen Rang.

Crncic beteiligte sich dann erstmals auch beim KK Dreistellungskampf 3×20 Schuss. Auch hier gibt es eine Rangliste, die von ca. 30 Schützen absolviert wird. Mit 516 Ringen hatte er im knieenden und stehenden Anschlag doch einige Ringe verschenkt. Er belegte Platz 23.

Tageswertung:

1. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 596
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 595
3. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin 595
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 592
5. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 592
6. Kurz Patrick PSV Olympia Berlin I 591
7. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH) 590
8. Dettloff Sascha ASG Brandenburg 589
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 589
10. Kassel Nils PSV Olympia Berlin II 587
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 586
15. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 585
45. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II 572
57. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 569
64. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 567
66. Herling Karin Sportschützen Petkus II 564
69. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 564
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 561
72. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 559
73. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 559
78. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 549
86. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 480

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 596
2. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin 595
3. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 593
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 592,5
5. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 592
6. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 591
7. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH) 590
8. Kurz Patrick PSV Olympia Berlin I 590
9. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 588
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000 587,5
19. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 583,5
47. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II 572,5
63. Bakus Sven Sportschützen Petkus I 567
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 565,5
73. Herling Karin Sportschützen Petkus II 563,5
75. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 563
76. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 562,5
79. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 561
80. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 561
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 561
93. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 544,5
100. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 491

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I 1.781,00
2. PSV Olympia Berlin II 1.761,50
3. ASG Brandenburg 1.758,00
4. SV Chemnitz I 1.750,50
5. Schießverein DDM Kolin 1.750,50
6. LV Sachsen-Anhalt 1.745,50
7. KKS LOYD Jablonec 1.745,00
8. Sportschützen Petkus I 1.735,50
9. PSV Olympia Berlin III 1.724,50
10. Vogtland 1.724,00
11. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.723,50
12. SV Chemnitz II 1.718,00
13. SGBC 1.716,00
14. Sportschützen Petkus II 1.703,50
15. NBSG 1.671,50
16. Sportschützen Petkus III 1.614,50
17. Sokolov 1.456,00
18. SV Neuenhagen 2000 1.162,50
19. Sgi zu Köpenick 1.142,50
20. Sgi zu Lübben 1.090,00

Frank Dombrowski

Bundesliga Schützen kassieren überraschende Niederlage

Die Jüterboger Luftgewehr Schützen mussten am 3. Wettkampftag der 2. Bundesliga Ost eine empfindliche Niederlage einstecken. In der Berliner Walther Arena trafen sich alle 8 Mannschaften um je einen Wettkampf zu bestreiten. Ziel war es, die zweite Tabellenposition zu halten. Doch daraus wurde nichts. Einige der Stammschützen hatten abgesagt und so schaffte man es gerade so, ein wettkampffähiges Team zusammen zustellen. Gegner waren die bis dahin deutlich schwächer einzuschätzenden Gölzauer. Diese hatten bislang erst einen Sieg errungen.

Das Spitzenmatch zwischen Madeleine Asmussen und Saskia Gablenz ging zugunsten der für Jüterbog startenden Schleswig Holsteinerin aus. Asmussen behielt wie am ersten Wettkampftag ihre ausgezeichnete Form und erzielte erneut 389 Ringe. Gablenz hingegen, schoss mit 379 ihr niedrigstes Saisonergebnis. Knapp musste sich Vanessa Liebe in ihrem Duell gegen Christian Eckner mit 379:382 geschlagen geben. Erst mit den letzten Schüssen verlor auch Sebastian Kienast seine Partie gegen Florian Wenzel. Nach 30 Schüssen lagen beide gleich auf, doch Wenzel schoss die letzte Serie 95:93 besser aus und siegte mit 380:378. Fabian Henze bestätigte sein derzeitiges Leistungsniveau und erreichte durch einen klaren 371:361 Erfolg über Jonas Bongartz den 2:2 Ausgleich. So musste das fünfte Match zwischen Alexander Schröder und Torsten Köhler die Entscheidung bringen. Und dieses war an Spannung kaum zu überbieten. Nach dem beide den identischen Serienverlauf aufwiesen, erreichten sie jeweils 368 Ringe. So musste ein Stechen die Entscheidung über den 3. Einzelpunkt und somit den Mannschaftserfolg bringen. Beide Schützen zeigten Nerven, schossen jeweils eine Acht. Beim 2. Stechschuss kam Schröder, der als erster den Schuss abgab, nur zu einer Sieben. Sein Gegner traf die Neun und sicherte den Schützen aus Sachsen Anhalt den 2. Sieg in der laufenden Saison. Unmittelbar nach der Niederlage zeigten sich fast alle Beteiligten doch sehr enttäuscht. Dieser Punkteverlust wäre leicht vermeidbar gewesen.

Im Klassement rutschten die Flämingstädter auf Rang 3 vor den punktgleichen Deutschenboraern ab. Hinter den übermächtigen Schützen aus Löbejün, die sich im Topduell des Tages gegen Deutschenbora knapp behaupten konnten, schoben sich die Hallenser nach einem Sieg gegen den PSV Olympia Berlin an die 2. Position. Im Kellerduell holten sich die Bötzower nach einem  Sieg gegen Dresden wertvolle Mannschaftspunkte im Kampf gegen den Abstieg. Beim Mitte Januar in Frankfurt/Oder stattfindenden Endkampf warten mit Berlin und Halle keine leichten Gegner. Bleibt zu hoffen, dass hier die Mannschaftszusammenstellung effektiver gestaltet wird.

Ergebnisse:

Gölzau Jüterbog 03:02
Dresden Bötzow 02:03
Löbejün Deutschenbora 03:02
PSV Olympia Halle 01:04
Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 22:03 10:00
2 Giebichensteiner SGI.-Halle 16:09 06:04
3 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 15:10 06:04
4 Schützengilde Deutschenbora 15:10 06:04
5 PSV Olympia Berlin 12:13 04:06
6 SV Gölzau II 10:15 04:06
7 SV Bötzow 08:17 04:06
8 PSSG zu Dresden e.V. 02:23 00:10

Frank Dombrowski

Gildemeisterschaften in den Druckluftdisziplinen

Die Jüterboger Gilde veranstaltete traditionell im Dezember die Vereinsmeisterschaften in den Druckluftwettbewerben für das nächste Jahr. Ins Schützenhaus, wo in einem Monat die Kreismeisterschaften stattfinden werden, kamen mehr als 40 Starter. Mit 55 Starts gab es an der zweitägigen Veranstaltung etwas weniger als im vergangenen Jahr. Schützen aus allen Kompanien beteiligten sich in den klassischen Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole.  Erwartungsgemäß war das Auflageschießen wieder sehr beliebt. Nach der ab der nächsten Saison gültigen Neuregelung der Altersklassen, fanden sich viele Schützen in den Top 3 wieder. Hier wurden die Altersbereiche verkürzt und es findet eine gerechtere Wertung statt.

Wie in den letzten Jahren war Senior Heinz Krüger der erfolgreichste Teilnehmer. Als einziger Starter trat er in allen 4 Disziplinen an die Feuerlinie und konnte diese auch siegreich gestalten. Im Wettbewerb Luftgewehr Auflage erreichte er mit 296 Ringen das höchste Resultat dieser Meisterschaften. In der Senioren V Klasse siegte er vor Hans-Joachim Rehbein 232. Mit neuer persönlicher Bestleistung konnte Ralf Schulze aufwarten. Er erreichte im Senioren I Feld 292 Ringe und setzte sich gegen Kristian Friedrich 278 und den Chef der Bogensportabteilung, Frank Leis 265 durch. Auch Petra Schulze schoss Bestleistung. Sie gewann die Seniorinnen I Klasse mit 278 gegen Diana Hanske 250. Weitere Titelträger in diesem Wettbewerb waren Bernd Rüdiger, Klaus Jannasch, Klaus Friedrich und Helga Boge. Die Schützen der Sportkompanie traten wie gewohnt alle in der offenen Klasse an. Hier gewann Harald Richter mit 294 vor Sabine Radtke 281 und Ralph Gottwald 271.

Mit der aufgelegten Pistole gewannen Krüger, Boge, Rüdiger und Jannasch die Titel in verschiedenen Seniorenklassen. Diana Hanske glänzte mit 273 vor Petra Schulze 240 in der Seniorinnen I Klasse. Das größte Feld gab es in der offenen Kasse der Schützen der Sportkompanie. Hier setzte sich Sabine Radtke mit sehr guten 290 Ringen knapp vor Dombrowski 289 und Richter 280 durch.

Im freihändigen Luftgewehranschlag kämpften 14 Starter in 7 Klassen. Thea Geske zeigte mit 178 Ringen in der Schülerklasse ihre bislang beste Wettkampfleistung. Im männlichen Jugendwettbewerb siegte Julian Anders ringgleich mit 375 vor Benedikt Crncic. Hier hatte Anders die letzte Serie mit 94:93 besser ausgeschossen. Martin Schmidt 261 landete auf Rang 3. Lilly Heise entschied die weibliche Kasse mit 345 Ringen für sich. Bundesligaschütze Sebastian Kienast reichte ein 5 Ringe Vorsprung zur erneuten Titelverteidigung. Mit 379 siegte er in der Herren I Klasse vor Fabian Henze und Jonas Stein 373. Sven Lebahn 360 holte sich den Titel in der Herren II und Birgit Ziegert mit ausgezeichneten 355 Ringen in der Damen III Klasse. Die ältesten Teilnehmer starteten in der Herren IV Klasse. Hier setzte sich Norbert Huckewitz 322  klar gegen den 85 Jährigen Siegfried Zimmer 278 durch. Schützen, die nicht der Sportkompanie angehören, mussten ein Halbprogramm bestreiten. Hier holten F. Leis 142 und H. Krüger 161 die Titel.

Die wenigsten Starts gab es mit der freihändigen Pistole. Alle Schützen konnten ihre Vorjahrestitel verteidigen. Dombrowski  erzielte mit 355 Ringe 11 Ringe weniger als im letzten Jahr. Dagegen konnte Barbara Schilling 11 Ringe zulegen auf 296. Die Halbprogramme entschieden Kristian Friedrich 131 und H. Krüger 132 für sich. Vor den Kreistitelkämpfen findet Mitte Januar der traditionelle Vergleichswettkampf in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Schützengilde statt.

Frank Dombrowski

Souveräner Abschluss durch Luftgewehr Schützen in der Landesliga

Die bereits am letzten Wettkampftag als Sieger feststehenden Jüterboger Luftgewehr Schützen krönten den Abschluss der Ligasaison  mit einem deutlichen Erfolg. Zum Endkampf trafen sich am Leistungsstützpunkt in Frankfurt/Oder die beteiligten Mannschaften, um den letzten noch ausstehenden Wettkampf zu bestreiten. Die bislang ungeschlagenen Jüterboger mussten gegen die Lübbener antreten, die bisher im hinteren Feld des Klassements zu finden waren. Der stärkste Flämingstädter, Lars Meyhak, setzte sich im Topduell gegen Sebastian Kelle mit 376:372 durch. Mit einem Schnitt von 378,5 erreichte er als bester im Team den 4. Platz in der Gesamteinzelwertung. Mandy Kanzler bleibt auch nach dem letzten Wettkampf weiter ungeschlagen. Gegen Sylvia Arlt setzte sie sich knapp mit 370:367 durch. Mit Saisonbestleistung von 375 Ringen glänzte Jonas Stein in seinem 3. Wettkampf der Saison und siegte gegen Simone Mattler 348 recht deutlich. In den Partien der hinteren Setzliste gab es ebenfalls Erfolge für das Jüterboger Team. Alexander Schröder bezwang Diana Hercher 371:361. Und auch Fabian Henze hatte keine Mühe bei seinem 374:311 Sieg über Norman Linemann. Nach dem klaren 5:0 Erfolg über die Spreewalder ist das Team wie in der letzten Saison ungeschlagen. Mit 12:0 Mannschaftspunkten erkämpften sie sich den Titel vor Werder/Havel. Die Werderaner hatten am letzten Tag frei, da sie bereits alle Begegnungen bestritten. Nur wegen dem besseren Einzelpunktverhältnis lag man vor den Schützen aus Bernau. Denen reichte auch ein 5:0 Sieg gegen Forst nicht mehr.

Das Potsdamer Pistolenteam profitierte trotz einer Niederlage von der unterbesetzten Mannschaft aus Königs Wusterhausen/Wildau. Hier wurde eine 2:3 Niederlage in ein 5:0 für die Landeshauptstädter umgewandelt. Erst mit den letzten Schüssen verlor Frank Dombrowski das Spitzenmatch dieser Partie gegen Peter Gnida 354:361. Eine unglückliche Fünf beim 33. Schuss machte einen 4 Ringe Vorsprung zunichte. Als dann auch noch mehrere Schüsse in der Sieben landeten gab es für den Sportleiter der Jüterboger Gilde keine Chance mehr. Sabine Radtke erzielte mäßige 327 Ringe. Dennoch hatte sie einen Einzelpunkt geholt, da ihr Gegner nicht antrat. Im Kampf um Platz 1 besiegte Spitzenreiter Brück den Gastgeber mit 3:2. Die Brücker verteidigten ihren Titel aus 2016 ungeschlagen mit 10:0 Punkten vor den punktgleichen Frankfurtern und Potsdamern. Der Teamleiter der Potdamer, Erhard Kloth, bedankte sich bei den Jüterboger und Blankenfelder Schützen für die jahrelange Unterstützung seiner Mannschaft. Doch in der kommenden Saison wird es keine Potsdamer Pistolenmannschaft im freihändigen Anschlag geben.

Im Wettbewerb mit der aufgelegten Pistole hatten es die Potsdamer selbst in der Hand, sich durch einen Sieg im Spitzenmatch gegen die ungeschlagenen Liebenthaler noch den Titel zu erkämpfen. Doch daraus wurde nichts. Eine knappe 2:3 Niederlage begrub alle Hoffnungen. Im Duell an Position 1 trafen die 2 stärksten Schützen der Liga aufeinander. Joachim Bremer behielt die Spitzenposition in der Einzelwertung nach einem hauchdünnen 293:291 Erfolg über den Kreisstädter Andreas Eckardt.  Erst 8 Sekunden vor Wettkampfende schoss Bremer seinen letzten Schuss. Dieser landete in der Zehn. Sabine Radtke verlor ihre Begegnung mit Jost Heyne 284:288. In der Einzelwertung rutschte sie mit einem Durchschnittsresultat von 288,16 auf Rang 9 ab. Liebenthal setzte sich verlustpunktfrei an der Spitze durch und gewann den Titel vor Potsdam und Spremberg.

Frank Dombrowski

Ligaschützen sichern sich vorzeitig Titel

Bereits am vorletzten Wettkampftag konnten sich die Jüterboger Luftgewehrschützen den Mannschaftstitel in der Landesliga erkämpfen und den Vorjahreserfolg in beeindruckender Weise wiederholen. Die bislang ungeschlagenen Schützen aus der Flämingstadt setzten alles daran auch diesmal ohne Punktverlust zu bleiben. In Frankfurt/Oder musste das Team 2 Wettkämpfe bestreiten.

Erster Gegner war der SV Neuenhagen, der bislang im hinteren Tabellenfeld zu finden war. Dennoch sollte es ein spannender Wettkampf werden. Im Topduell traf der stärkste Jüterboger, Lars Meyhak, auf den stärksten Einzelschützen der Liga, Jan Heider. Denkbar knapp musste sich der Jüterboger mit 381:383 geschlagen geben. Mandy Kanzler, die bislang alle ihre Wettkämpfe gewinnen konnte, setzte sich mit nur einem Ring Vorsprung gegen Regina Martin-Trefz mit 373:372 durch.  Trainer Frank Kanzler verlor überraschend sein Match gegen Marlies Lange 365:368. So musste auf den hinteren Positionen unbedingt gepunktet werden. Die Jüterboger Ligaschützen sind ähnlich den Bundesligaschützen auf allen Positionen gut besetzt. Teamleiter Fabian Henze hatte keine Mühe, sich gegen Heike Lau mit 374:359 durchzusetzen. Den entscheidenden 3. Einzelpunkt erkämpfte Sven Lebahn bei seinem 361:324 Erfolg gegen Janine Hetz. Verfolger Werder/Havel kam zu einem glatten 5:0 Sieg gegen den Forster SV. Diese konnten nur mit 4 Schützen antreten. Deshalb wurden alle Begegnungen als verloren gewertet.  Das höchste Resultat des Tages erzielte Jugendschützin Maria Kanzler mit 385 Ringen.

Im 2. Match ging es gegen Senftenberg. Die Lausitzer hatten sich in der ersten Partie klar gegen Lübben behaupten können und waren auf allen Positionen etwa gleich stark besetzt. Lars Meyhak, der mit einem Durchschnitt von 379 Ringen als bester Jüterboger auf Platz 5 der Einzelwertung liegt, holte mit seinem 376:373 gegen David König den ersten Punkt. Und auch Mandy Kanzler setzte ihre Siegesserie fort und gewann 376:369 gegen Marcel Seeliger. Frank Kanzler  musste zum zweiten Mal an diesem Tag eine Niederlage einstecken. Rene Schammler 369 holte einen Punkt für sein Team.  Jonas Stein kam zum 2. Mal in  dieser Saison zum Einsatz. Er siegte gegen Paul Lehmann mit Saisonbestleistung 374:369. Die Niederlage von Birgit Ziegert gegen Stefan Pochert 335:370 im 5. Einzelmatch hatte auf den Mannschaftserfolg der Jüterboger keinen Einfluss. Da Werder  gegen Bernau eine 2:3 Niederlage einstecken musste, und damit bereits zum 2. Mal eine Begegnung abgab, liegt das Jüterboger Team vor dem in 2 Wochen an gleicher Stelle stattfindenden Endkampf uneinholbar vorn. Am letzten Wettkampftag wartet mit Lübben der Fünfte Im Klassement auf die ungeschlagenen Jüterboger. Die Jugendschützen aus Werder/Havel haben sich den 2. Platz gesichert. Da sie bereits alle Begegnungen bestritten, haben sie am letzten Tag frei.

Im Potsdamer Pistolenteam konnten Andreas Eckardt und Sabine Radtke im freihändigen Anschlag Einzelpunkte erkämpfen und zum 5:0 Erfolg gegen Briesen beitragen. Der Luckenwalder schoss starke 370 Ringe gegen Angela Neumann 353. Radtke siegte problemlos mit 354:330 gegen Steffi Mattke. Den 2. Wettkampf gewannen die Landeshauptstädter gegen Prieros 4:1. Hier setzten sich Eckardt und Radtke mit 367 und 344 gegen Frank Dietze 334 und Norman Linemann 332 klar durch. Mit ausgeglichenem Punktekonto liegen die Potsdamer hinter Brück und Frankfurt/Oder auf Rang 3.

Als Eckardt und Radtke dann auch noch 2 Mal im Wettbewerb Luftpistole Auflage antreten mussten, merkte man schnell, dass dies zu einer Überbelastung der Schützen führte. Im ersten Match gegen Spremberg  konnte man noch mit 3:2 gewinnen. Hier hatte der Kreisstädter mit 296 das höchste Resultat an diesem Tag erzielt und sich gegen Michael Muthke 292 behaupten können. Radtke verlor ihr Duell mit Adelheid Andreas 282:288. Sie rutschte im Einzelklassement nach diesem Wettkampf mit einem 289 er Schnitt auf Rang 8 ab. Gleich im Anschluss musste man gegen Cottbus antreten, das kurz zuvor eine glatte 0:5 Klatsche gegen Spitzenreiter Liebenthal erlebte. Eckardt konnte sein Niveau nicht halten und unterlag in der Spitzenpartie gegen Torsten Kaps mit 282:287. Für Radtke schoss jetzt Teamleiter Erhard Kloth. Doch er hatte gegen Thomas Kotzur mit 282:295 keine Chance. Die Potsdamer verloren am Ende mit 2:3 und liegen vor dem Endkampftag hinter Liebenthal auf Rang 2. Mit einem Sieg im letzten Match gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter können sich die Potsdamer noch den Ligatitel holen.

Frank Dombrowski