Ostdeutsche Meisterschaft Bogen

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 Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V. bei den Ostdeutschen Meisterschaften
Am 01. September fanden die diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften im Bogenschießen auf der Bogensportanlage in Glindow statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Für die in den Schülerklassen startenden Maurice Stürzebecher und Luis Bär war es das erste große Turnier an dem sie teilnahmen. Maurice erreichte dabei einen guten dritten Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Xuefang Leis die in der Disziplin Blankbogen Damen startete erreichte den ersten Platz mit 64 Ringen Vorsprung zur zweitplatzierten.
Spannend wurde es bei den Herren Recurve. Dort lag Daniel Schilo nach dem regulären Wettkampf auf Platz 4 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 3. Platz sichern.

Frank Leis

Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

Flemming und Crncic beim Ranglisten-Endkampf überragend

In der Berliner Walther Arena fand der letzte Ranglisten Wettkampf der Saison statt. Für diesen Endkampf hatten sich 37 Schützen im Liegendkampf und 21 Schützen im Dreistellungskampf über die 6 Hauptwettkämpfe qualifiziert. Wie schon im letzten Jahr, hatte es für 3 Schützen des Petkuser Teams zum Endkampf gereicht und man war stolz auf eine Mannschaftsteilnahme. Vor dem Endkampf lag Alexander Flemming am aussichtsreichsten platziert. Ziel war es, das abschließende Finale der besten 8 Einzelschützen zu erreichen. Alle 3 Teammitglieder mussten im ersten von 2 Durchgängen antreten.

Flemming schoss auf gewohnt gutem Niveau, erreichte aber mit 615,2 (583) sein niedrigstes Ergebnis der Saison. Dennoch erreichte er wie im Vorjahr sicher einen Finalplatz. Als Frank Dombrowski mit enttäuschenden 598,7 (570) vom Stand kam, hatte er fast 10 Ringe unter seinem Schnitt gelegen. Damit fiel er bis auf Rang 36 zurück. Nach einem Blick auf den Ergebnismonitor traute er seinen Augen nicht. Auf der Suche nach dem Resultat seines Mannschaftskollegen Benedikt Crncic wurde der Jüterboger Sportleiter positiv überrascht. Der 16- Jährige Junior hatte seinen mit Abstand stärksten Liegendkampf absolviert. Fast schon unglaubliche 618,7 Ringe hatte er erzielt. Das war das zweithöchste Ergebnis des Tages. Ohne Zehntelwertung kamen 592 Ringe (98, 99, 99, 99, 99, 98) heraus. In Rekordzeit von nur 26 Minuten steigerte er seine Wettkampfbestleistung von der DM in München um 11 Ringe. Für ihn gab es einen deutlichen Schub nach oben. Nach Platz 35 in 2018 beendete Crncic diese Saison auf Rang 18. Das beste Vorkampfergebnis erzielte Jana Tolonitz vom SV Estedt mit 620,3 Ringen.

In der Mannschaftswertung verbesserten sich die Petkuser zum letzten Jahr um eine Position auf Rang 6. Den Titel sicherte sich zum wiederholten Male die erste Mannschaft des Gastgebers PSV Olympia Berlin vor der N.B.S.G und der zweiten Mannschaft des PSV.

Mit großer Spannung wurde das Finalschießen erwartet. Hier kämpften die stärksten Schützen der Saison um den Titel. Die 8 Finalteilnehmer schossen jeweils 2×5 Schuss in je 150 Sekunden. Nach jeweils weiteren 2 Schüssen schied der Schütze mit dem niedrigsten Gesamtwert aus. Hier lag Alexander Flemming gut im Rennen. Er kannte den Modus schon vom letzten Jahr, als er den 4. Platz belegte. Durch hohe Zehner hatte er sich ein sicheres Polster erkämpft, um die ersten Runden zu überstehen. Als nur noch 4 Schützen übrig waren, musste der mehrfache Ranglistensieger und bis zum Endkampf führende, Michael Wischnewsky vom PSV, einpacken. Flemming lag zu diesem Zeitpunkt mit knappem Vorsprung an der Spitze. Nun schied Pascal Melchert vom Landesverband Sachsen-Anhalt mit 225,9 Ringen als Drittplatzierter aus. Als nur noch Flemming und Jana Tolonitz übrig waren, lag der Petkuser nur 0,2 Ringe zurück. Jetzt mussten die letzten 2 Schüssen die Entscheidung bringen. Da beide je eine 10,2 und eine 10,6 erzielten, gab es keine Verschiebung mehr. Tolonitz siegte mit 248,5 im Finale vor Flemming 248,3. Flemming hatte während seiner 24 Finalschüsse nur eine Neun erzielt. Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung.

Für Crncic war der Wettkampftag aber noch nicht vorbei. Auch im Dreistellungskampf wurde der Endkampf bestritten. Hier steigerte er sich auf 545 Ringe und belegte den 14. Platz. Den Sieg im Finale errang die Brandenburgerin Isabel Vaorin vor Pascal Melchert und Jana Tolonitz.

 

Ergebnisse Endkampf Liegendschießen:

Platz Name Vorname Verein Endk. Gesamt Finale
1. Tolonitz Jana SV Estedt 620,3 620,19 248,5
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 615,2 617,35 248,3
3. Melchert Pascal LV Sachsen-Anhalt 616,8 616,15 225,9
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 618,2 620,68 204,9
5. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000 616,3 615,60 183,2
6. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 615,9 617,85 163,9
7. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 616,9 616,44 142,5
8. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II 613,8 615,53 121,7
9. Tepp Birger NBSG I 613,0 615,29  
10. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 612,5 615,14  
11. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 616,3 615,03  
12. Merting Matthias SV Medewitz 611,5 614,68  
13. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I 611,2 613,69  
14. Malbrecht René NBSG I 610,0 613,64  
15. Ehmki Nicole NBSG I 614,1 613,46  
16. Hilliger Sven HSV Söllichau 610,9 613,41  
17. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III 608,4 612,48  
18. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I 618,7 612,05  
19. Klemm Christoph SGBC 613,0 611,68  
20. Kassel Nils PSV Olympia Berlin III 612,6 611,61  
21. Dajcarova Sabina SVSSK Dvory 609,7 610,90  
22. Stransky Milan SVSSK Dvory 604,7 610,83  
23. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871 611,4 610,38  
24. Ravani Jay PSV Olympia Berlin III 611,6 610,15  
25. Bruder Nathalie LV Sachsen-Anhalt 608,7 609,30  
26. Hinz Philipp SV Medewitz 611,0 609,08  
27. Eick René PSV Olympia Berlin II 607,4 608,60  
28. Kästner Günter Sgi 1418 zu Bernau 607,6 607,81  
29. Höftmann Annica NBSG I 608,2 606,16  
30. Vondracek Daniel SVSSK Dvory 604,0 605,90  
31. Schulz Philipp NBSG I 605,5 605,68  
32. Antonova Varvara PSV Olympia Berlin III 607,4 605,54  
33. Edelmann Matthias SGes Bockau 1871 604,8 605,34  
34. Walther Matthias SV Chemnitz 1990 e.V. I 603,7 604,84  
35. Jose Andreas ASG Brandenburg 598,0 604,23  
36. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 598,7 603,71  
37. Eibach Klaus Sgi Woltersdorf 1926 601,1 602,39  

 

Mannschafts-Endstand:

Platz Mannschaft Gesamt Vork. EK Ringe Gesamt Endk.
1. PSV Olympia Berlin I 1.857,4 1.846,3 1.851,9
2. NBSG I 1.845,3 1.837,1 1.841,2
3. PSV Olympia Berlin II 1.840,4 1.837,5 1.839,0
4. PSV Olympia Berlin III 1.834,1 1.832,6 1.833,4
5. LV Sachsen-Anhalt 1.831,0 1.834,5 1.832,8
6. Sportschützen Petkus I 1.832,5 1.832,6 1.832,5
7. SV SSK Dvory 1.834,4 1.818,4 1.826,4
8. SV Medewitz 1.831,0 1.222,5 1.526,7
9. ASG Brandenburg 1.830,2 1.830,2
10. SV Neuenhagen 2000 1.823,8 1.823,8
11. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.823,6 1.823,6
12. SV Chemnitz I 1.822,8 1.822,8
13. SV Treffer Plauen 1.810,0 1.810,0
14. SGBC 1.809,4 1.809,4
15. Sgi zu Lübben 1.796,1 1.796,1
16. Sportschützen Petkus II 1.791,2 1.791,2
17. NBSG II 1.785,3 1.785,3
18. Sgi 1418 zu Bernau 1.771,7 1.771,7
19. Sportschützen Petkus III 1.737,3 1.737,3
20. Sommerbiathlon 1.686,3 1.686,3
21. Sgi zu Köpenick 1.573,8 1.573,8
22. SV Chemnitz II 1.324,0 1.324,0

Frank Dombrowski

Petkuser KK Liegend-Team für Endkampf qualifiziert

Am 6. und damit letzten Wettkampftag der Liegendkampf Rangliste ging es für Einzel- und Mannschaftsschützen in der Berliner Walther Arena noch einmal darum, eine starke Leistung abzurufen. Ziel war es, den im April stattfindenden Endkampf der besten ca. 40 Schützen und 8 Mannschaften zu erreichen. Das Petkuser Team konnte diesmal nicht auf alle Schützen zurückgreifen. Mit 10 Schützen am Start, zählte man aber immer noch zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Es gab 4 Saisonbestleistungen. Am letzten Wettkampftag traten noch einmal 87 Schützen aus 23 Vereinen an die Feuerlinie. Trotz niedrigster Saisonleistung schaffte es die erste Mannschaft der Petkuser, sich für den Endkampf zu qualifizieren. Ausschlaggebend dafür, war das Mannschaftsdurchschnittsergebnis aller 6 Wettkämpfe. Mit 1832,5 Ringen im Schnitt erreichte man den 6. Platz und konnte starke Vereine wie Chemnitz, Brandenburg und Neuenhagen hinter sich lassen.

Alexander Flemming war wieder stärkster Schütze in der ersten Mannschaft. Mit 616 Ringen (589 ohne Zehntelwertung) hatte er trotz Spitzenleistung sein bislang niedrigstes Resultat der laufenden Serie erzielt. Sein Ergebnis, mit dem er den 4. Platz der Tageswertung erreichte, geht als Streichresultat in die Wertung ein. Im Gesamtfeld rutschte er ebenfalls auf Rang 4 zurück. Obwohl es eine leichte Steigerung zum letzten Wettkampf gab, zeigte sich Frank Dombrowski doch enttäuscht. Mit 607,9 Ringen (578) blieb er zwar auf seinem aktuellen Niveau, doch wäre hier mehr drin gewesen. So hatte er nach den ersten 34 Schüssen gerade 5 Neuner erzielt. Trotz gefühlt stabilem Anschlag schlichen sich im weiteren Verlauf sogar zwei Achten ein. Fünf Positionen machte er noch einmal gut und erreichte auf Platz 29 sicher den Endkampf. Auch Benedikt Crncic kann sich über eine Endkampfteilnahme freuen. Er blieb mit 599,3 (574) 6 Ringe unter seinem Durchschnittsresultat und verfehlte erstmals die 600 er Marke. Der Juniorenschütze fiel auf Rang 42 zurück, qualifizierte sich aber über die Mannschaftsleistung.

Gleich um 13 Positionen kämpfte sich Manfred Langner nach oben. Mit 603,9 Ringen (577) zeigte er seine beste Leistung in dieser Saison und schob sich auf Rang 51. Auch Christoph Hermann konnte nach konstantem Serienverlauf mit seinem Abschneiden zufrieden sein. Da er insgesamt nur 3 von 4 Mindest-Wettkämpfen bestreiten konnte, werden seine 599,4 Ringe (573) am Ende des Klassements geführt. Seniorin Karin Herling legte mehr als 7 Ringe zum Vormonat zu und erreichte ebenfalls saisonale Bestleistung. Mit 599,2 (575) fehlte ihr an der 600 er Marke nicht viel. Für sie ging es 9 Plätze hinauf.  Helmut Fahlenberg 592,6 (566) und Jörg Flemming 592,1 (568) schossen auf ähnlichem Niveau. Beide verbesserten sich leicht im Gesamtfeld. Der Kreisstädter Ingo Louvet erreichte 578,4 (556). Er beendete die Saison auf Rang 82. Mit neuer persönlicher Wettkampfbestleistung beendete Jana Goldammer diese Rangliste auf Platz 94. Für ihre 552,5 Ringe (527) benötigte sie gerade einmal 20 Minuten.

Die Topleistung erzielte Michael Wischnewsky (PSV Olympia) mit 621,7 (593). Sein Team, die erste Mannschaft des PSV, führt vor der NBSG souverän die Mannschaftswertung an. Das 2. Team aus Petkus erreichte Platz 16, die 3. Mannschaft Platz 19.

Im Dreistellungskampf erreichte Benedikt Crncic 533 Ringe. Er belegte zum Ende der Rangliste in diesem Wettbewerb mit einem Schnitt von 546,25 Ringen den 18. Platz. Thea Geske belegte Platz 29 mit 509,25 Ringen. Hier liegt Pascal Melchert vom Landesverband Sachsen-Anhalt mit 575,75 Ringen vor dem Endkampf an der Spitze des Feldes.

 

6. Wettkampftag

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   621,7
2. Tolonitz Jana SV Estedt   617,7
3. Stransky Milan SV SSK Dvory   616,5
4. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   616,0
5. Merting Matthias SV Medewitz   615,9
6. Malbrecht René NBSG I   615,7
7. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   615,6
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   614,9
9. Tepp Birger NBSG I   613,0
10. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   612,5
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,9
43. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   603,9
55. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   599,4
56. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   599,3
57. Herling Karin Sportschützen Petkus II   599,2
70. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   592,6
72. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   592,1
77. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   578,4
82. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   552,5

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   623,15
2. Tolonitz Jana SV Estedt   620,08
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   619,80
4. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,50
5. Merting Matthias SV Medewitz   617,85
6. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,78
7. Tepp Birger NBSG I   617,58
8. Malbrecht René NBSG I   617,28
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,25
10. Stransky Milan SVSSK Dvory   616,95
29. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   608,73
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,40
51. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   601,35
67. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   595,58
70. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   595,08
71. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   594,48
72. Herling Karin Sportschützen Petkus II   594,45
79. Geske Thea Sportschützen Petkus III   586,58
82. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   584,55
83. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   584,20
89. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   572,15
94. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   526,28
95. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   522,30
106. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   596,57

 

Teamwertung:

1. PSV Olympia Berlin I   1.857,4
2. NBSG I   1.845,3
3. PSV Olympia Berlin II   1.840,4
4. SV SSK Dvory   1.834,4
5. PSV Olympia Berlin III   1.834,1
6. Sportschützen Petkus I   1.832,5
7. LV Sachsen-Anhalt   1.831,0
8. SV Medewitz   1.831,0
9. ASG Brandenburg   1.830,2
10. SV Neuenhagen 2000   1.823,8
11. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.823,6
12. SV Chemnitz I   1.822,8
13. SV Treffer Plauen   1.810,0
14. SGBC   1.809,4
15. Sgi zu Lübben   1.796,1
16. Sportschützen Petkus II   1.791,2
17. NBSG II   1.785,3
18. Sgi 1418 zu Bernau   1.771,7
19. Sportschützen Petkus III   1.737,3
20. Sommerbiathlon   1.686,3
21. Sgi zu Köpenick   1.573,8
22. SV Chemnitz II   1.324,0

 

Frank Dombrowski

Drei Königstitel für Jüterboger Gilde

Zum 18. Mal infolge wurden im Schützenhaus der Jüterboger Gilde die Kreismeisterschaften in den Druckluft Wettbewerben ausgetragen. Mit 128 Einzelstarts von Schützen aus 6 Mitgliedsvereinen des Kreisschützenbundes Teltow-Fläming/Potsdam-Stadt, konnte die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres leicht gesteigert werden. In den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage wurden 16 neue Kreisrekorde erzielt. Ein Grund dafür, war die seit voriger Saison gültige neue Fassung der Sportordnung, in der die Altersklassen neu strukturiert wurden. Erstmalig, wurden Mixed-Wettbewerbe in den freihändigen Disziplinen gewertet. In 39 Einzel- und 11 Mannschaftskonkurrenzen wurde um Medaillen, Urkunden und Pokale gekämpft. Die gastgebende Gilde hatte mit 45 Startern das größte Aufgebot gestellt, vor Potsdam 33, Luckenwalde 19, und dem PSV Zossen/Blankenfelde 17. Die überragende Bilanz der Gastgeber des letzten Jahres, konnte nochmals gesteigert werden. So holte man 22 Einzel- und Mannschaftstitel und lag im Titelranking vor den Schützen aus der Landeshauptstadt 15, dem PSV Zossen/Blankenfelde 9, Luckenwalde 4 und Petkus mit einem Titel. Die erfolgreichsten Starter waren die Jüterboger Frank Dombrowski mit 5 Titeln, Benedikt Crncic und Barbara Schilling mit je 3 Erfolgen wie auch Beate Busack aus Potsdam. Die vor etwas mehr als einem Jahr angeschaffte Auswertemaschine hatte sich wieder bestens bewährt. Mit dieser können bei den Kreismeisterschaften Ergebnisse in den Auflagedisziplinen im Zehntelbereich ausgewertet werden, so wie es bei den Landestitelkämpfen üblich ist. Und auch die für das Königsschießen erforderliche Teilermessung, klappte mit diesem Gerät problemlos.

Neben den vielen Wettbewerben, wurde traditionell ein neues Kreiskönigshaus ausgeschossen. Von den 4 möglichen Königstiteln, konnten sich Schützen der Jüterboger Gilde 3 erkämpfen. Nach dem es in den vergangenen 5 Jahren ausschließlich Potsdamer Pistolenschützen schafften, den Titel des Kreisschützenkönigs zu erringen, konnte Gewehrschütze Frank Kanzler diese Serie durchbrechen. Durch einen 20,7 Teiler tritt er die Nachfolge des Potsdamers Johannes Rüder an. Nach 2011 und 2013 erkämpfte er sich nun zum 3. Mal diese Trophäe. Die Gewehrschützen der Gastgeber waren an den beiden Wettkampftagen besonders treffsicher. Nur knapp dahinter lagen Jonas Stein, Sebastian Kienast, Norbert Huckewitz, Frank Dombrowski und Heinz Krüger mit Teilern zwischen 26,7 und 38,8.  Neue Kreisschützenkönigin wurde Anne Sophie Wippich aus Luckenwalde. Die Kreisstädterin schoss mit dem Gewehr einen 23,5 T und lag vor der Potsdamer Pistolenschützin Beate Busack 55 T und Nadine Henkel 73,7 T aus Jüterbog. Wippich, löste die dreifache Titelträgerin Jördis Schmidt vom Thron ab. Den besten Schuss dieser Titelkämpfe gab es beim Auflageschießen. Hier erreichte der Jüterboger Senior Harald Richter mit dem Luftgewehr einen 4,5 T. Nur knapp mussten sich die Zossener Pistolenschützen Detlef Behlendorf 6,8 T und Karl-Heinz Berger 8,5 T geschlagen geben. Richter, der sich erstmals diese Trophäe sicherte, ist Nachfolger des Petkuser Helmut Fahlenberg. Auch beim Jugendkönigschießen dominierten die Gastgeber. Auf den ersten 6 Plätzen waren ausschließlich Jüterboger Luftgewehrschützen zu finden. Thea Geske hatte mit einem 25,8 T die beste Zehn erzielt. Ihr folgten Maia Antonia Kanzler 41 T, Benedikt Crncic 51,9 T und Titelverteidiger Artur Stock 72,5 T.

Wie schon in den vergangenen Jahren, dominierten die Gastgeber die Wettbewerbe mit dem Luftgewehr. So konnte man 12 von 15 möglichen Titeln erringen. Zu den stärksten Leistungen zählte die neue Kreisrekordleistung von Benedikt Crncic. Der 16-Jährige B-Junior glänzte mit starken 383 Ringen und siegte vor seinen Teamkollegen Artur Stock und Joe Winter. Weitere Rekorde erzielten Anne – Sophie Wippich 372 in der Damen I Klasse sowie Nadine Henkel 331 in der Damen II Klasse. Sebastian Kienast 382 setzte sich in der Herren I Klasse gegen seine Mannschaftskollegen Jonas Stein und Fabian Henze durch. Norbert Huckewitz 322 verteidigte in der Herren IV Klasse seinen Titel vor Heinz Krüger und Siegfried Zimmer. Zu Titelehren kamen auch Frank Dombrowski, Birgit Ziegert, Thea Geske, Johann-Richard Hahn (alle Jüterbog), Jörg Flemming (Petkus) sowie Finn Zimmermann (Luckenwalde), der in der Schülerklasse erfolgreich war. Im Mixed-Wettbewerb holte sich Crncic an der Seite von Maria Antonia Kanzler einen weiteren Titel.

Beim Luftgewehr-Auflageschießen registrierte Kreissportleiter Mark Koschnick 7 neue Bestleistungen. Hier gab es mit 49 Teilnehmern die größten Starterfelder. In der Seniorinnen III Klasse erzielte Martina Butzek vom PSV Zossen/Blankenfelde mit 312,3 Ringe das höchste Resultat in dieser Disziplin. Weitere Rekorde wurden erkämpft von: Dombrowski 307,3 in der Herren II, Thomas Heyne (Potsdam) 307,8 Senioren I, Astrid Sodeikat (PSV) 303,6 Seniorinnen I, Heinz Jürgen Lippert (Potsdam) 306,8 Senioren IV, Dr. Veronika Fuchs (PSV) 302,5 Seniorinnen IV, Eckhard Müller (Potsdam) 307,1 Senioren V. Außerdem siegten die Potsdamer Joachim Lau 308,9, Karin Herling 297 und Jürgen-Dieter Rückert 308,9 in ihren Klassen. Mannschaftserfolge gab es hier durch den PSV Zossen im Senioren I Feld. Die Schützen der Landeshauptstadt waren in der Senioren III Klasse erfolgreich.

Nur 3 Titelverteidigungen gab es beim freihändigen Schießen mit der Luftpistole. Beate Busack (Potsdam) steigerte sich zum Vorjahr um 1 Ring und erreichte mit 337 eine neue Kreisbestmarke in der Damen IV Klasse. Ihre Vereinskollegin Jördis Schmidt 362 setzte sich in der Damen II Klasse gegen Peggy Wölk mit 2 Ringen Vorsprung durch. Weitere Potsdamer Erfolge gab es durch Roger Reckling und Emily Tonn. Frank Dombrowski konnte sich im größten Starterfeld in der Herren II Klasse behaupten. Mit 353 siegte er vor dem Zossener Jens Feistner und dem Kreisstädter Dirk Schommert. Barbara Schilling 309 gewann die Damen II Klasse und bescherte der gastgebenden Gilde einen weiteren Titel. Der Luckenwalder Klaus Blau 336 holte sich den Titel in der Herren IV Konkurrenz. Durch Potsdamer Starter gab es 3 Mixed Team Titel.

Überraschend viele Erfolge konnten die Jüterboger beim Auflageschießen verbuchen. Fünf Einzel- und 2 Mannschaftserfolge gingen auf ihr Konto. Jeweils mit Kreisrekord gewannen Dombrowski 300,4 Herren II, Schilling 283,4 Damen II, Harald Richter 294,6 Senioren IV. Sabine Radtke 302,7 setzte sich in der Seniorinnen I vor ihrer Vereinskameradin Petra Schulze durch. Helga Boge 253,1 siegte in der Damen IV. Die höchsten Ergebnisse in dieser Disziplin erreichten die Zossener Schützen. Karl-Heinz Targiel 307,7 verbesserte den alten Rekord des Potsdamers Erhard Kloth um 2,5 Ringe und entschied knapp vor Karl-Heinz Berger 307,2 die Konkurrenz bei den Senioren III.

Am 22. Juni findet in Potsdam die zentrale Siegerehrungsfeier für alle Könige, Sieger und Platzierte statt.

Frank Dombrowski

Landesmeisterschaft Bogen Halle 2019

gesammt

Am 26. und 27.01.2019 fand die Landesmeisterschaft Bogenschießen in der Halle in Lauchhammer statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Mit drei Landesmeistertiteln und einem zweiten Platz war unsere Abordnung sehr erfolgreich. Am Samstag starteten unsere beiden Schüler Marc Andres und Maurice Stürzebecher und wurden jeder in seiner Klasse Landesmeister. Sonntag wurde Xuefang Leis mit 107 Ringen Vorsprung ebenfalls Landesmeisterin. Daniel Schilo lag nach dem regulären Wettkampf auf Platz 5 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 2. Platz sichern. Der zweite Starter bei den Herren Sören Sasse verpasste das Finale mit nur drei Ringen Rückstand. Er belegte den neunten Platz.

 

Jüterboger Schützen mit knappem Sieg beim Vergleichswettkampf

Eine Woche vor den im Jüterboger Schützenhaus stattfindenden Kreismeisterschaften in den Druckluftwettbewerben, gab es an gleicher Stelle das traditionelle Vergleichsschießen mit der Luckenwalder Gilde. Hierzu trafen sich die Auflagespezialisten beider Vereine zum 23. Vergleich mit Luftgewehr und Luftpistole. Die Beteiligung lag auf Vorjahresniveau. Während die Jüterboger auf 15 Schützen zurückgreifen konnten, mussten die Gäste mit nur 9 Aktiven auskommen. In beiden 30 Schuss Wettbewerben einigte man sich auf eine jeweils ausgeglichene Mannschaftsstärke. Die Schützen, welche nicht in der Mannschaft aufgeführt wurden, schossen außer Wertung. War es im vergangenen Jahr noch eine klare Sache für den Gastgeber, sollte es diesmal sehr ausgeglichen zugehen.

Die größte Beteiligung gab es beim Luftgewehr-Schießen. Bei einer recht großen Mannschaftsstärke von 9 Schützen konnten sich die Jüterboger nach 270 Wertungsschüssen mit 2517 zu 2503 Ringen durchsetzen.  Wie in den vergangenen Jahren, war Heinz Krüger auch diesmal stärkster Schütze der Gastgeber. Zwar hatte er mit 293 Ringen einen Ring weniger erzielt als 2018, mit der letzten Zehnerserie jedoch, wieder eine optimale 100 erreicht. Harald Richter lag als zweitbester Schütze mit 289 etwas unter seiner Vorjahresleistung. Werner Panek und Frank Leis kamen auf je 278 Ringe. Bei sehr hoher Leistungsdichte im Jüterboger Feld erreichten Ralf Schulze, Norbert Huckewitz und Hendrik Papenroth je 277, gefolgt von Torsten Blech 276 und Petra Schulze 272. Eine deutliche Steigerung der Resultate gab es für die Kreisstädter. Hier erzielte Egon Valentin die Topleistung. Bei seinen 290 Ringen schaffte auch er ein Maximum von 100 Ringen. Hans-Joachim Mölter, der Serien zwischen 93 und 98 schoss kam auf 286 Ringe. Jens Jürgen traf 283 Ringe. Erich Wehlan, der älteste aktive Schütze der Luckenwalder Gilde, feierte am Wettkampftag seinen 85. Geburtstag. Trotzdem ließ er sich es nicht nehmen, am Geschehen teilzunehmen. Mit starken 280 Ringen verbesserte er sogar seine Leistung aus dem Vorjahr um 4 Ringe. Auch Peter Schäfer erzielte diese Ringzahl. Weiter erreichten: Hans-Joachim Tischler 279, Bodo Schneider 278, Horst Bajerke 269 und Birgit Hauck 258. Für die Gastgeber trafen außer Wertung: Barbara Schilling 252, Hans-Joachim Rehbein 226 und Mike Maas 197.

Beim Schießen mit der Luftpistole sollte es noch enger zugehen. Bei einer geringen Mannschaftsstärke von nur 4 Schützen behielten die Jüterboger mit 1111 zu 1103 Ringen nach insgesamt 120 Wertungsschüssen die Oberhand. Erneut war Frank Dombrowski stärkster Schütze im Team der Jüterboger. Wie 2018 erzielte er 284 Ringe und lag vor Sabine Radtke 281 und Werner Panek 274. Gunter Grüneberg bestätigte mit 272 exakt sein Ergebnis vom letzten Mal. Auf Luckenwalder Seite, war Egon Valentin auch hier am zielsichersten, obwohl er mit seinen 282 Ringen nicht ganz zufrieden war. Hans-Joachim Mölter 279, Hans-Joachim Tischler 272 und Bodo Schneider 270 rundeten mit Leistungssteigerungen das gute Mannschaftsresultat ab. Für Jüterbog schossen außer Wertung: Hendrik Papenroth 261, Barbara Schilling 257, Jürgen Stein 251 und Petra Schulze 236. In der Gesamtwertung siegten die Gastgeber mit 3628 zu 3606. Es war eines der knappsten Resultate in der Geschichte dieser Veranstaltung.

Frank Dombrowski

Kleinkaliber Schützen verteidigen Tabellenposition

Auch nach dem 4. Wettkampftag der Berliner Liegend Rangliste verbleibt die erste Mannschaft des SSV Petkus auf Rang 6. Diesmal fanden 94 Liegend-Schützen den Weg in die Berliner Walther Arena. Von den 13 Schützen im Team der Petkuser, konnten sich 7 zum Vormonat steigern.

Topschütze Alexander Flemming schoss wieder auf sehr hohem Niveau. Mit 617,7 Ringen erreichte er nicht ganz sein Ergebnis nach Zehntelwertung vom Dezember. Jedoch stellte er seine persönliche Bestleistung von 593 (ohne Zehntelwertung) ein. Nach 5 nahezu perfekten Serien, leistete er sich 3 Neuner im 6. Abschnitt. Obwohl sich sein Gesamtdurchschnitt um 0,5 Ringe verringerte, bleibt er weiterhin auf Rang 3. Frank Dombrowski zeigte seine stärkste Saisonleistung und machte einen deutlich Sprung nach oben. Um 7 Ränge ging es nach starken 611,7 Ringen auf Rang 32 hinauf. Seine Schüsse lagen dichter zusammen als sonst. Von den 44 Zehnern lagen 28 in der Innenzehn (ab 10,3). Das brachte ihm eine Steigerung von mehr als 3 Ringen ein. Ohne Zehntel hatte er mit 583 nur einen Ring mehr erzielt als beim letzten Mal. Erst während der letzten beiden Serien kam beim Jüterboger doch etwas Nervosität auf. Als ihm die Wettkampfzeit von 50 Minuten knapp wurde, landeten doch viele Schüsse in der Neun. Auf konstantem Leistungsniveau schoss Benedikt Crncic. Mit 604,7 (576) blieb er nur 0,1 Ringe hinter seiner Dezemberleistung. Er machte 2 Plätze gut.

Seinen 2. Wettkampf über der 600er Marke brachte Manfred Langner eine Verbesserung um eine Position ein. Nach 601,1 (573) liegt er nun auf Rang 60 der Rangliste. Mit 599,3 (569) kratzte Christoph Hermann ganz knapp an dieser wichtigen Marke. Um starke 8,3 Ringe hatte er sich steigern können. Senior Helmut Fahlenberg rutschte, trotz Steigerung um mehr als 7 Ringe, nach 594,9 (570) auf Rang 74 ab. Für Karin Herling ging es 2 Plätze nach unten. Sie verlor 1,6 Ringe auf 591,8 (567). Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming liegt derzeit auf Rang 75. Mit seinen 590,4 (561) hatte er 3,1 Ringe weniger erzielt und sackte 4 Plätze ab. Sollte er in den kommenden 2 Wettkämpfen höhere Resultate erzielen, geht dieses als Streichresultat in die Wertung ein. Barbara Schilling zeigte sich zufrieden. Nach eher schwächerem Wettkampf im Dezember, legte sie 12,5 Ringe zu. Mit 584,4 (557) konnte sie sich aber nicht im Klassement verbessern, da sich ihr Durchschnittsresultat nur unwesentlich erhöhte. Den größten Leistungsabfall hatte Jugendschützin Thea Geske zu beklagen. Durch 2 Treffer in der Sieben und 7 in der Acht reduzierte sich ihr Ergebnis auf 579,2 (555). Da fehlten 9,2 Ringe zum Resultat von vor einem Monat.

Dagegen konnte sich der Kreissportleiter Mark Koschnick über eine Saisonbestleistung freuen. Mit einem Plus von fast 20 Ringen erreichte er 578,3 (552) Ringe. Dennoch hatte er große Probleme beim visieren, er schoss teilweise mit geklemmten Korn. Den größten Leistungsschub gab es für Jana Goldammer. Sie stellte sich gut auf ihren umgearbeiteten Schaft ein. Ihre 550,9 (527) bedeuteten nicht nur eine Steigerung um satte 95,9 Ringe. Es war auch eine persönliche Bestleistung. Siegfried Zimmer hob sein Durchschnittsresultat erneut an. Nach 529,8 (502) liegt er derzeit auf Rang 110.

Den Tagessieg erkämpfte sich Jana Tolonitz vom SV Estedt mit ringgleichen 620,3 vor Pascal Melchert vom Landesverband Sachsen-Anhalt. Der PSV Olympia I führt überlegen die Mannschaftswertung vor der NBSG an. Nach ihrer besten Saisonleistung (1834,1) verteidigte die erste Mannschaft aus Petkus den 6. Platz. Hier ist der Abstand zur 3. Mannschaft des PSV Olympia und zum tschechischen SSK Dvory sehr gering, so dass es in den verbleibenden 2 Wettkämpfen noch zu Verschiebungen kommen kann. Die 2. und 3. Mannschaft aus Petkus verbesserte sich um je eine Position.

Im Dreistellungskampf schoss Benedikt Crncic Saisonbestleistung. Obwohl er im liegenden Anschlag ein paar Ringe liegen ließ, erkämpfte der 16-Jährige 548 Ringe. Thea Geske legte hier 17 Ringe zu und erreichte 498 Ringe.

Ergebnisse:

1. Tolonitz Jana SV Estedt 620,3
2. Melchert Pascal LV Sachsen-Anhalt   620,3
3. Hilliger Sven HSV Söllichau   620,1
4. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III   619,8
5. Stransky Milan SV SSK Dvory   619,3
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin III   618,6
7. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   618,3
8. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   618,0
9. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,9
10. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,8
11. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   617,7
18. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,7
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   604,7
43. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   601,1
51. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   599,3
64. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   594,9
70. Herling Karin Sportschützen Petkus II   591,8
71. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   590,4
77. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   584,4
81. Geske Thea Sportschützen Petkus III   579,2
83. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,3
89. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,9
92. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   529,8

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   622,23
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   619,80
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,20
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,78
5. Tolonitz Jana SV Estedt   617,63
6. Tepp Birger NBSG I   617,15
7. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III   616,35
8. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   616,20
9. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   616,18
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,83
32. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   606,85
37. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,10
60. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   598,25
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   595,15
74. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   593,53
75. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   593,45
79. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   592,03
80. Herling Karin Sportschützen Petkus II   591,50
86. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   587,75
93. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,20
95. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   582,97
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   569,10
109. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,20
110. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   522,30
113. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   470,43

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I   1.857,4
2. NBSG I   1.843,1
3. PSV Olympia Berlin II   1.835,6
4. SV SSK Dvory   1.833,3
5. PSV Olympia Berlin III   1.831,8
6. Sportschützen Petkus I   1.831,2
7. ASG Brandenburg   1.829,8
8. LV Sachsen-Anhalt   1.822,6
9. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.821,7
10. SGBC   1.809,4
11. Sgi zu Lübben   1.792,3
12. SV Treffer Plauen   1.787,8
13. Sportschützen Petkus II   1.785,2
14. NBSG II   1.770,0
15. Sgi 1418 zu Bernau   1.735,0
16. Sportschützen Petkus III   1.723,5
17. Sommerbiathlon   1.676,7
18. SV Neuenhagen 2000   1.668,2
19. SV Chemnitz I   1.667,8
20. SV Medewitz   1.661,8
21. Sgi zu Köpenick   1.415,3
22. SV Chemnitz II   1.028,7

Frank Dombrowski

Bundesliga-Schützen belegen Platz 5

Die Luftgewehr Schützen der Jüterboger Gilde landeten zum Abschluss der Saison in der 2. Bundesliga Ost auf dem 5. Platz. Nach dem man schon am vorletzten Wettkampftag in Berlin 2 unglückliche Niederlagen gegen Bötzow und Deutschenbora einstecken musste, gab es am Schlusstag in Frankfurt/Oder erneut keinen Grund zum Jubeln. Vor dem letzten Tag noch auf Platz 4 liegend, wollte man im Klassement nicht allzu weit abrutschen.

Doch mit dem PSV Olympia Berlin stand gleich im ersten Match der Tabellenzweite als Gegner an der Feuerlinie. Die Jüterboger, die in dieser Saison auf zahlreiche Stammschützen verzichten mussten, hatten den Berlinern nichts entgegenzusetzen. Im Topduell ließ Anne Kowalski den an Position 1 gesetzten Sebastian Kienast keine Chance. Mit starken 396 Ringen schoss sie das dritthöchste Resultat des Tages. Dem standen nur 377 Ringe des 33-Jährigen gegenüber. Trotz zweitbester Saisonleistung von 381 Ringen unterlag auch Lars Meyhak in seinem Match gegen Frank Schwarz (391) klar. Mandy Kanzler verlor gegen Stefanie Brandes 373:382. Zu seinem 2. Einsatz in dieser Saison, kam Alexander Schröder. Er schoss mit 374 Ringen 10 weniger als Jennifer Graske. In der 5. Partie musste sich auch Fabian Henze geschlagen geben. Mit seiner niedrigsten Wettkampfleistung in dieser Saison, reichte es nur zu 354 Ringen. Seinem Gegner, Benjamin Gramsch, reichten 365 zum Sieg. Die Hauptstädter erzielten in Summe fast 60 Ringe mehr als die Jüterboger. Nach dieser 0:5 Klatsche rutschten die Flämingstädter zwischenzeitlich auf Rang 6 ab.

Am Nachmittag wurde es dann nicht einfacher. Obwohl man das Durchschnittsresultat pro Schütze leicht erhöhen konnte, gab es gegen die Giebichensteiner SG Halle eine 1:4 Niederlage. Sebastian Kienast steigerte sich auf 381 Ringe, verlor aber seine Begegnung gegen Natalie Bruder 391. Lars Meyhak erzielte wieder 381 Ringe und holte den so wichtigen Einzelpunkt gegen Kai Jaugsch 376. Trainer Frank Kanzler musste zum ersten Mal in dieser Saison selbst antreten. An Position 3 gesetzt, kam er auf 377 Ringe. Elisa Herold schoss 10 Ringe mehr und erzielte Saisonbestleistung. Mandy Kanzler konnte sich gegen Laura Both nicht behaupten. Sie unterlag mit 371:378. Im engsten Match zwischen Alexander Schröder und Nina-Marie Thiede gab es eine knappe 373:376 Niederlage. Durch den einen erzielten Einzelpunkt, konnten sich die Jüterboger noch vor den Schützen aus Gölzau, den 5. Tabellenplatz sichern.  Frank Kanzler zeigte sich zum Ende der Liga dennoch optimistisch. Obwohl man 5 der 7 Begegnungen verlor, wurde das Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen, geschafft. In der kommenden Saison wird es personelle Veränderungen geben müssen.

Nach einem Jahr Bundesligaaktivität muss sich der SV Werder/Havel schon verabschieden. Im Duell mit dem Sieger dieser Saison, SG Löbejün, war ein Klassenunterschied sichtbar. Hier unterlag im Topmatch Maria Kanzler gegen den besten Schützen der Liga Frantisek Smetana 389:397. Auch Benedikt Crncic 373 konnte gegen Michelle Becker 387 nichts ausrichten. Nach der zu erwartenden 0:5 Niederlage verlor man auch die Partie gegen Deutschenbora mit 0:5. Der dritte BSB Verein, der SSV Bötzow, muss trotz deutlicher Leistungssteigerungen nach 2 weiteren Niederlagen in die Relegation. Überragend präsentierte sich die SG Löbejün, die nur 2 der 35 Einzelbegegnungen verlor. Auch ihr stärkster Schütze, der Tscheche Frantisek Smetana, zeigte im letzten Match gegen Bötzow noch mal sein Können. Mit 399 Ringen erreichte er die Tagesbestleistung.

Ergebnisse:

Löbejün                               –              Werder/Havel                  5:0

Halle                                     –            Gölzau  II                            4:1

Deutschenbora                –               Bötzow                               3:2

Berlin                                    –             Jüterbog                            5:0

Jüterbog                             –               Halle                                   1:4

Werder/Havel                  –               Deutschenbora                0:5

Gölzau  II                             –              Berlin                                 0:5

Bötzow                                –              Löbejün                             5:0

Tabelle Endstand:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 33 : 02 14 : 00
2 PSV Olympia Berlin 27 : 08 12 : 02
3 Giebichensteiner SGI.-Halle 19 : 16 10 : 04
4 Schützengilde Deutschenbora 18 : 17 08 : 06
5 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 12 : 23 04 : 10
6 SV Gölzau II 11 : 24 04 : 10
7 SV Bötzow 11 : 24 02 : 12
8 SV-Werder 09 : 26 02 : 12

Frank Dombrowski

Erfolgreiche Titelverteidigung beim Sargschießen

Auch in diesem Jahr wurde im Schützenhaus der Jüterboger Gilde das traditionelle Sargschießen mit Druckluftwaffen veranstaltet. Am Vormittag des Neujahrstages trafen sich 18 Schützen mit Luftgewehr und Luftpistole, um beim ersten Wettkampf des Jahres dabei zu sein. Damit lag die Beteiligung etwas höher als vor einem Jahr. Schön, dass auch diesmal wieder Schützen aus den 3 Kompanien und der Bogensportabteilung am Geschehen teilnahmen. Nach den zahlreichen Glückwünschen für das neue Jahr, ging es dann auch zügig los. Schließlich wollte man ja wieder alle 4 Disziplinen in der geplanten Zeit schaffen. Wie gewohnt, schied der Schütze mit dem niedrigsten Wert auf der Scheibe aus. Mit insgesamt 420 Schüssen wurden etwas weniger abgegeben als 2018. Dafür reduzierte sich aber die Anzahl der Fehlschüsse erneut. Mit nur 19 „Fahrkarten“ gab es den niedrigsten Wert seit Jahren. Das direkte Ausscheiden der „Nuller“ hatte sich wie schon im letzten Jahr bestens bewährt. Dadurch wurden viele Stechschüsse verhindert und Zeit gespart. Da staunte nicht nur Sportleiter Frank Dombrowski nicht schlecht, als es nach Beendigung des Schießens die gleichen Gewinner gab, wie vor einem Jahr.

Beim freihändigen Luftgewehrschießen, bei dem es erwartungsgemäß die häufigsten Fehlschüsse (10) gab, hatten sich schon nach nur 2 Schüssen 6 Teilnehmer mit einer Null verabschieden können. Nach 7 Runden verabschiedeten sich Klaus Friedrich und Frank Leis ebenfalls mit einer Null. Das gleiche Schicksal ereilten Hans-Peter Neumann und Kristian Friedrich (3. Platz). Ein so schnelles Ausscheiden hatte es bis dahin noch nicht gegeben. So standen nur noch Trainer Manfred Henkel und Frank Dombrowski an der Feuerlinie. Dombrowski, setzte sich mit 9 zu 1 durch und gewann seinen 8. Titel in den letzten 9 Jahren in dieser Disziplin.

Über 17 Runden verlief das LG-Auflageschießen. Hier gab es keine Fehlschüsse. Nach nur 5 Runden mussten Manfred Henkel, Bettina Kühne, Kerstin Papenroth, Hans-Joachim Rehbein und Jürgen Stein schon wieder einpacken. Die ersten 11 Runden überstanden neben den Auflage-Spezialisten Heinz Krüger und Harald Richter auch Barbara Schilling, Ralf Schulze, Petra Schulze, Kristian Friedrich und Frank Dombrowski. In Runde 12 schied der Sportleiter nach einem spannenden Stechen über 4 Schüsse gegen Ralf Schulze aus. Dann kam das aus für Kristian Friedrich, der nach einer Acht gegen R. Schulze und B. Schilling nach Stechen verlor. Mit jeweils einer Acht konnten Ralf und Petra Schulze nach Runde 14 bzw. 15 nur noch zuschauen. Erst beim vorletzten Schuss musste sich Schilling mit einer 8 den Spezialisten geschlagen geben. So kam es wie 2018 zum Duell der erfahrensten Schützen. In diesem setzte sich Titelverteidiger Richter nach einem 10 zu 9 gegen Krüger erneut durch.

Beim freihändigen Pistolenschießen reduzierte sich das Feld nach nur 3 Runden sehr schnell. Hier mussten schon Kerstin Papenroth, Ralf Schulze, Harald Richter, Manfred Henkel und Hans-Peter Neumann nach je einer „Fahrkarte“ das Schießen beenden. Nacheinander schieden Petra Schulze, Bernd Rüdiger und Heinz Krüger aus. In Runde 7 verlor Jürgen Stein das Stechen gegen Barbara Schilling. Auch in der 8. Runde zeigte Schilling Nervenstärke. Hier verdrängte sie Frank Leis nach Stechschuss aus dem Feld. In der Vorschlussrunde hatte sich Hendrik Papenroth nach einer Zehn den Finalplatz gesichert. Dombrowski und Schilling mussten nach je einer Neun ins Stechen. Hier siegte Dombrowski knapp mit 9 zu 8. Schilling hatte in dieser Disziplin im Verlauf eine beeindruckende Leistung gezeigt. Wieder standen Dombrowski und Papenroth zum Finalschuss bereit. Der 2. Vorsitzende blieb stark, traf erneut die Zehn und setzte sich nach 2018 wieder gegen Dombrowski (9) durch.

Beim abschließenden Auflageschießen schieden in den ersten beiden Runden 3 Schützen überraschend mit einer Null aus. Die Vorjahresfinalisten Dombrowski und Papenroth trafen diesmal schon in Runde 7 direkt aufeinander. Hier setzte sich Dombrowski im Stechen mit 10 zu 6 durch. Vierter wurde Jürgen Stein, der in der 8. Runde mit 5 zu 10 gegen Barbara Schilling erst nach Stechen verlor. Den 3. Platz erkämpfte sich Frank Leis. Dieser schied beim vorletzten Schuss ebenfalls nach Stechen gegen Schilling aus. Dombrowski, der in diesem Wettbewerb sehr treffsicher war, gewann das Finalschießen gegen Schilling mit 10 zu 9.

In gut 3 Wochen findet an gleicher Stelle der nächste Wettkampf statt. Dann kommt es zum Vergleichsschießen in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Gilde. Am letzten Januarwochenende veranstaltet der Kreisschützenbund seine Kreistitelkämpfe in den Druckluft Wettbewerben mit Königsschießen.

Frank Dombrowski

Liegendschützen der Rangliste klettern auf Rang Sechs

Durch eine Steigerung aller Mannschaftsschützen im ersten Team der Petkuser, konnte man sich im Klassement um eine Position am 3. Wettkampftag der Berliner KK Liegend Rangliste nach vorn bringen. 89 Teilnehmer kämpften diesmal um Positionen im Gesamtfeld. Das waren etwas weniger als im Vormonat. Mit 15 Schützen stellte das Petkuser Team das größte Aufgebot. Ähnlich dem November Wettkampf, erreichte auch diesmal die Hälfte der Starter mehr als 600 Ringe. Während 6 Petkuser ihre Leistungen steigern konnten, mussten 7 zum Teil große Leistungsrückschläge hinnehmen.

Der stärkste Schütze, Alexander Flemming, zeigte auch diesmal wieder eine starke Vorstellung. Mit 619,9 Ringen (592 ohne Zehntelwertung) gab es für ihn eine leichte Steigerung um 0,4 Ringe und er war Zweitbester Schütze des Tages hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Berliner Michael Wischnewsky 620,9. Nach 3 Wettkämpfen ist er der beständigste Schütze im gesamten Feld. Kein weiterer Liegendschütze hat so eine geringe Abweichung von Wettkampf zu Wettkampf. Hinter der Brandenburgerin Isabel Vaorin verteidigte er seinen 3. Gesamtplatz. Im internen Jüterboger Duell zwischen Benedikt Crncic und Frank Dombrowski behielt der Sportleiter der Flämingstädter diesmal die Oberhand. Mit Saisonbestleistung von 608,5 Ringen (582) gab es für ihn, trotz dreier Achten, einen deutlichen Leistungsanstieg. Nach fast 3 Jahren gelang ihm beim Ranglisten Schießen wieder eine 100 er Serie (ohne Zehntelwertung). Crncic konnte 0,4 Ringe auf 604,8 (576) zulegen. Trotzdem rutschte er um 5 Plätze nach hinten. Für Spannung zwischen den Mannschaftsschützen ist gesorgt. Beide liegen mit einem Durchschnittsresultat von 605,23 gleichauf.

Der Senftenberger Manfred Langner legte starke 10 Ringe zu und landete erstmals mit 601,5 (575) über der 600 er Marke. Er kletterte 6 Plätze nach oben. Jörg Flemming kam nicht ganz an die Leistung des Vormonats heran. Mit 593,5 (567) erreichte er Platz 59. der Tageswertung. Gleich hinter ihm platzierte sich Karin Herling. Die Seniorin erzielte bis auf den Zehntel exakt das gleiche Resultat wie im November 593,4 (564). Auf Platz 78 liegend, machte sie einen Platz gut. Christoph Hermann kam bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison auf 591,0 (568). Da er die ersten beiden Wettkämpfe verpasste, kommt dieser und die folgenden Ergebnisse in die Wertung, ohne die Möglichkeit ein schlechtes Resultat streichen zu lassen. Unmittelbar nach ihm platzierte sich Ingo Louvet. Der Kreisstädter legte 3,7 Ringe zu und kam auf 589,6 (561). Trotz der Verbesserung ging es eine Position im Gesamtfeld abwärts.

Keinen guten Tag erwischte Sven Bakus. Nach guter Vorstellung beim letzten Mal, bei dem er die 600er Marke nur knapp verfehlte, kamen diesmal nur 589,4 (564) Ringe zusammen. Zwei schwache 92 er Serien zum Schluss, ließen ihn ca. 20 Plätze in der Tageswertung   abrutschen. Auch Jugendschützin Thea Geske erreichte nicht mehr die vorherige Leistung. Acht Achten trübten ihr Resultat stark ein. Mit 588,4 (560) ging es dennoch einen Platz nach oben. Unter seinen Möglichkeiten blieb Helmut Fahlenberg. Mit 587,5 (560) erzielte er 10,4 Ringe weniger und somit die niedrigste Saisonwertung. Mit 8 Plätzen abwärts im Klassement, gab es für ihn einen großen Rutsch nach unten. Einen verkorksten Wettkampf hatte auch Barbara Schilling. Lediglich die beiden letzten Serien lagen im normalen Leistungsbereich. Mehr als 20 Ringe hatte sie zum letzten Wettkampf verloren. Zu viele Achten und Treffer in der Sieben brachten ihr nur ein Ergebnis von 571,9 (549) ein. Von Platz 75 sackte sie auf 95 ab. Auch Mark Koschnick 558,4 (531) und Siegfried Zimmer 502,2 (472) gaben Plätze ab. Dagegen konnte sich Jana Goldammer, wenn auch am Ende des Feldes liegend, wieder steigern. Sie erreichte mit 455 (428) Ringen 30 mehr als zuletzt. Die erste Mannschaft der Gastgeber führt die Mannschaftswertung überlegen vor der NBSG und dem tschechischen SSK Dvory an. Petkus I konnte sich durch die Saisonbestleistung auf Rang 6 verbessern. Auch Petkus II und III machten jeweils eine Position gut.

Im Dreistellungskampf zeigte Benedikt Crncic mit 545 wieder eine starke Leistung. Besonders beim Stehendanschlag konnte der Junior deutlich zulegen. Thea Geske ließ in allen Anschlagsarten einige Ringe liegen und erzielte mit 481 Ringen ihre niedrigste Saisonleistung.

 

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 620,9  
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 619,9  
3. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III 619,1  
4. Merting Matthias SV Medewitz 618,9  
5. Tepp Birger NBSG I 618,5  
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I 618,3  
7. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II 618,3  
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 616,3  
9. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 616,2  
10. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 614,3  
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 608,5  
31. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I 604,8  
43. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 601,5  
59. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 593,5  
60. Herling Karin Sportschützen Petkus II 593,4  
66. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 591,0  
67. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 589,6  
68. Bakus Sven Sportschützen Petkus II 589,4  
69. Geske Thea Sportschützen Petkus III 588,4  
71. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 587,5  
79. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 571,9  
83. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 558,4  
88. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 502,2  
89. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III 455,0  

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   623,63
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   620,30
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,70
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,73
5. Tepp Birger NBSG I   617,03
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   616,83
7. Tolonitz Jana SV Estedt   616,73
8. Malbrecht René NBSG I   615,97
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   615,67
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,50
39. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,23
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,23
61. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   597,30
71. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   594,47
73. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   593,07
77. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   592,03
78. Herling Karin Sportschützen Petkus II   591,40
79. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   591,00
86. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   587,75
89. Geske Thea Sportschützen Petkus III   585,87
95. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   582,25
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   566,03
108. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,20
109. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   519,80
112. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   443,60

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt
1. PSV Olympia Berlin I   1.859,0
2. NBSG I   1.847,0
3. SV SSK Dvory   1.835,0
4. PSV Olympia Berlin II   1.834,3
5. ASG Brandenburg   1.830,6
6. Sportschützen Petkus I   1.830,2
7. PSV Olympia Berlin III   1.827,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.822,5
9. SV Chemnitz I   1.822,4
10. LV Sachsen-Anhalt   1.817,5
11. SGBC   1.807,6
12. SV Treffer Plauen   1.796,5
13. Sgi zu Lübben   1.790,3
14. Sportschützen Petkus II   1.785,8
15. NBSG II   1.770,5
16. Sgi 1418 zu Bernau   1.738,0
17. Sportschützen Petkus III   1.717,4
18. Sommerbiathlon   1.677,3
19. SV Neuenhagen 2000   1.614,7
20. SV Medewitz   1.610,4
21. Sgi zu Köpenick   1.325,5
22. SV Chemnitz II   1.174,2

Frank Dombrowski

KK Gewehrschützen rutschen leicht ab

Beim 2. Wettkampf der Berliner KK Liegend Rangliste rutschte die erste Mannschaft der Petkuser Schützen leicht im Klassement ab. Mit je 14 Aktiven und je 3 Mannschaften hatten die Petkuser und der gastgebene PSV Olympia Berlin die größten Teilnehmerfelder an die Feuerlinie gebracht. Mit 106 Schützen am Start, konnte sich der Veranstalter über das größte Starterfeld in der Geschichte dieses Events freuen. Während sich die Schützen der ersten Mannschaft nicht zu ihren Ergebnissen vom Vormonat verbessern konnten, gab es in der 2. Mannschaft viele Steigerungen. Nach Einführung der Zehntelwertung, erreichte diesmal mehr als die Hälfte der Schützen die 600er Marke. Für viele Schützen, die das Niveau bislang nicht erreichen, ist oft das überschreiten der 100 in einer Serie die Zielsetzung.

Erneut in herausragender Verfassung, glänzte Alexander Flemming mit 619,5 Ringen. Obwohl er nur 0,2 Ringe zum Vormonat einbüßte, freute er sich doch über die fünftbeste Leistung aller Schützen. Er steigerte sich von Serie zu Serie, leistete sich bei den letzten 27 Schüssen nur eine Neun und schoss mit sehenswerten 104,3 und 104,0 aus. Nach alter Wertung hatte er mit 593 Ringen seine persönliche Wettkampfbestleistung eingestellt. Er konnte seine 3. Position in der Einzel Gesamtwertung verteidigen. Benedikt Crncic war wieder Zweitbester im Team. Mit erzielten 604,4 Ringen (577) lag er knapp 2 Ringe niedriger als beim letzten Mal. So sackte er im Klassement gleich 7 Plätze auf Rang 35 nach unten. Auch Frank Dombrowski konnte nicht an seine gewohnten Ergebnisse anknüpfen. Mit neuer Munitionsorte schießend, erreichte er nicht die hohen Serienergebnisse der letzten Zeit. Zwar leistete er sich keine großen Ausreißer, doch wie bei Crncic gab es diesmal viele Neuner. Nach 602,2 (572) belegte er nur Rang 49 der Tageswertung. Im Gesamtfeld ging es 5 Plätze nach unten.

Nach einer technischen Veränderung, an der Mündung seiner Waffe, konnte der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming deutlich zulegen. Trotz 5 Achten lag er mit 600,8 (573) erstmalig über der 600er Marke. Viele hohe Serien und engere Schussbilder brachten ihm eine Verbesserung um mehr als 11 Ringe ein. Aufgrund des großen Starterfeldes und des annähernd gleichen Niveaus vieler Schützen ging es 2 Positionen abwärts. Auch Sportleiter Sven Bakus ließ ansteigende Form erkennen. Gleich um 10 Ringe sollte es für ihn aufwärts gehen. Mit 598,6 (572) verfehlte er die psychologisch wichtige 600er Hürde nur knapp. Dennoch büßte auch er 3 Plätze im Gesamtfeld ein. Um gut 4 Ringe ging es für Senior Helmut Fahlenberg nach oben. Bei seinen 597,7 (570) Ringen lag er in 4 Serien über der 100er Marke. Er verlor 5 Plätze und landete auf Rang 65. Karin Herling legte 6 Ringe zum Oktoberwettkampf drauf. Mit 593,4 (569) liegt sie derzeit auf Rang 79.

Eine tolle Leistungssteigerung vollbrachte Schülerin Thea Geske. Die 14-Jährige, die für die 3. Mannschaft aus Petkus antritt, legte 15 Ringe auf 592,1 (568) zu und erzielte eine neue Wettkampfbestleistung. Doch auch sie verlor 9 Plätze. Der Senftenberger Manfred Langner büßte 7 Ringe ein. Nach 591,5 (567) fiel er um 19 Plätze nach hinten. Erstmals in dieser Saison griff der Kreisstädter Ingo Louvet ins Geschehen ein. Obwohl die Hälfte seiner Schüsse die Zehn traf, konnte er noch nicht sein volles Leistungsniveau abrufen. Viele Achten verhinderten ein besseres Resultat. Mit 585,9 (558) liegt er derzeit auf Rang 85. Einen Leistungseinbruch gab es bei Mark Koschnick. Der Kreissportleiter hatte vor allem während der ersten Serie große Ausreißer bis in die Sechs und verlor 8 Ringe zum letzten Mal. Mit 565,8 (538) purzelte er 17 Positionen im Feld auf Rang 100 hinab. Der seit mehr als 24 Jahren in der Jüterboger Gilde aktive Siegfried Zimmer freute sich, endlich wieder die 500er Marke geknackt zu haben. Relativ konstante Serien brachten ihn auf 532,0 (506) Ringe. Jugendschütze Johann-Richard Hahn kam bei seiner Premiere in der Walther Arena auf 523,2 (498). Jana Goldammer konnte sich nach ihrer Steigerung zum Lapua Event nicht mehr verbessern. Nach 424,3 (394) verlor sie 27 Ringe und liegt derzeit am Tabellenende. Den Tagessieg erkämpfte sich der auch in der Gesamtwertung führende Michael Wischnewsky vom PSV Olympia mit 624,1 vor Jana Tolonitz 621,6 SV Estedt und Rene Malbrecht 620,1 NBSG.

Im Mannschaftskampf verlor die erste Mannschaft der Petkuser 2 Plätze und rutschte auf Rang 7 ab. Das 2. Team konnte sich trotz enormer Steigerung nicht weiter nach vorn bringen und rangiert auf 15. Die 3. Mannschaft gab eine Position auf Rang 18 ab. Der PSV Olympia führt mit mehr als 10 Ringen weiterhin vor der NBSG.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Nachwuchsschützen Benedikt Crncic 527 Ringe (31. Platz), Thea Geske 515 (35. Platz) und Johann-Richard Hahn 447 Ringe (39. Platz)

Tages-Einzelwertung

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   624,1
2. Tolonitz Jana SV Estedt   621,6
3. Malbrecht René NBSG I   620,1
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   619,9
5. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,5
6. Ehmki Nicole NBSG I   619,0
7. Stransky Milan SV SSK Dvory   619,0
8. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   618,7
9. Tepp Birger NBSG I   618,7
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   618,4
38. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   604,4
49. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   602,2
57. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   600,8
63. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   598,6
66. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   597,9
75. Herling Karin Sportschützen Petkus II   593,4
79. Geske Thea Sportschützen Petkus III   592,1
80. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   591,5
85. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   585,9
97. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   565,8
102. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   532,0
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,2
106. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   424,3

 

Gesamtwertung

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   625,00
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   622,35
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,60
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   619,45
5. Malbrecht René NBSG I   618,85
6. Tolonitz Jana SV Estedt   618,20
7. Tepp Birger NBSG I   616,30
8. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   616,10
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,10
10. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   614,35
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,45
39. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   603,60
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   595,85
67. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   595,20
69. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   594,95
73. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   593,35
75. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   592,60
79. Herling Karin Sportschützen Petkus II   590,40
85. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   585,90
90. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   569,85
105. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   528,60
106. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,20
109. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   437,90

 

Mannschaftswertung

1. PSV Olympia Berlin I   1.860,7
2. NBSG I   1.849,4
3. PSV Olympia Berlin II   1.837,9
4. SV SSK Dvory   1.834,6
5. ASG Brandenburg   1.832,1
6. SV Chemnitz I   1.830,1
7. Sportschützen Petkus I   1.828,7
8. PSV Olympia Berlin III   1.823,4
9. SV Neuenhagen 2000   1.820,6
10. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.819,0
11. LV Sachsen-Anhalt   1.817,5
12. SGBC   1.808,8
13. SV Treffer Plauen   1.806,0
14. Sgi zu Lübben   1.790,9
15. Sportschützen Petkus II   1.784,5
16. NBSG II   1.759,1
17. Sgi 1418 zu Bernau   1.728,7
18. Sportschützen Petkus III   1.716,8
19. Sommerbiathlon   1.678,3
20. SV Medewitz   1.499,2
21. Sgi zu Köpenick   1.385,4
22. SV Chemnitz II   1.169,3

Frank Dombrowski