Ostdeutsche Meisterschaft Bogen

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 Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V. bei den Ostdeutschen Meisterschaften
Am 01. September fanden die diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften im Bogenschießen auf der Bogensportanlage in Glindow statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Für die in den Schülerklassen startenden Maurice Stürzebecher und Luis Bär war es das erste große Turnier an dem sie teilnahmen. Maurice erreichte dabei einen guten dritten Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Xuefang Leis die in der Disziplin Blankbogen Damen startete erreichte den ersten Platz mit 64 Ringen Vorsprung zur zweitplatzierten.
Spannend wurde es bei den Herren Recurve. Dort lag Daniel Schilo nach dem regulären Wettkampf auf Platz 4 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 3. Platz sichern.

Frank Leis

Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

Vergleichswettkampf der Gilden endet wieder knapp

Zum 24. Mal trafen sich die Sportschützen der Jüterboger und Luckenwalder Gilde zum Vergleichswettkampf in den Druckluftwettbewerben. Mit 45 Starts gab es die zweitgrößte Beteiligung in der Geschichte dieser traditionellen Veranstaltung. Nur im Jahr 2003 wurden 2 Starts mehr gezählt. Mit so einem großen Ansturm hatte Wettkampfleiter Frank Dombrowski nicht gerechnet. Die 13 Schießbahnen waren innerhalb kürzester Zeit belegt. Im Jüterboger Schützenhaus, wo in einer Woche die Kreistitelkämpfe stattfinden werden, waren vorwiegend die Auflagespezialisten aktiv. Während die Gastgeber auf 17 Starter zurückgreifen konnten, mussten die Kreisstädter mit 15 Aktiven auskommen. In die Wertung kamen nur Auflageresultate. In den 30 Schuss Wettbewerben einigte man sich wieder auf eine jeweils ausgeglichene Mannschaftsstärke. Beim Luftgewehr Auflageschießen konnten alle Resultate in die Wertung aufgenommen werden, da beiden Teams jeweils 12 Schützen zur Verfügung standen. Beim Pistolenschießen wurden jeweils 7 Schützen gewertet. Auch in diesem Jahr konnten sich die Leistungen sehen lassen. So gab es auf beiden Seiten in allen Wettbewerben höhere Ergebnisse als im vergangenen Jahr.

Konnten sich die Jüterboger in den letzten Jahren beim Gewehrschießen durchsetzen, gab es hier erstmals seit 2015 eine Niederlage. Nach 360 Wertungsschüssen auf jeder Seite lagen die Kreisstädter mit 3276 zu 3253 vorn. Obwohl die Gastgeber mit höheren Spitzenergebnissen aufwarteten, erzielten die Luckenwalder den besseren Durchschnitt. Egon Valentin steigerte sich auf 293 Ringe und lag im Vereinsranking vor Hans-Joachim Mölter 287 und Birgit Hauck, die sich zu 2019 um ganze 27 Ringe auf 285 verbesserte. Weiter erzielten: Peter Schäfer 283, Jens Jürgen 279, Bodo Schneider 277, Dirk Schommert 267, Erich Wehlan 266, Uwe Krause und Horst Bajerke je 264, Hans-Joachim Tischler 257 und Holger Pätzel 254. Die Jüterboger mussten diesmal auf ihren erfahrensten Auflageschützen, Heinz Krüger, verzichten. Dennoch erzielte Werner Panek mit 295 das höchste Ergebnis des Tages und lag 17 Ringe höher als letztes Jahr. Auch Sabine Radtke 294 und Harald Richter 293 lagen über der 290er Marke. Petra Schulze konnte sich wieder über 286 Ringen freuen. Sie stellte ihre Wettkampfbestleistung von den Gildemeisterschaften ein. Auch Kristian Friedrich überzeugte mit 286. Weiter trafen: Ralph Gottwald 283, Hendrik Papenroth 281, Ralf Schulze 269, Frank Leis 266, Hans-Joachim Rehbein 240, Torsten Blech 247 und Kerstin Papenroth 213.

Beim Schießen mit der Luftpistole lag der Vorteil bei den Jüterboger Schützen. Sie behielten nach 210 Schüssen mit 1921 zu 1883 die Oberhand. Hier hatte Sabine Radtke in ihrer Paradedisziplin das Topresultat erzielt. Durch eine starke 99er Abschlussserie erreichte sie 293 Ringe. Aber auch Frank Leis überzeugte mit 283 Ringen. Frank Dombrowski blieb mit 278 diesmal unter seinen Möglichkeiten. Weiterhin erzielten: Werner Panek 275, Hendrik Papenroth 274, Jürgen Stein 260 und Harald Richter 258. Außerhalb der Wertung schossen Petra Schulze 245 und Kristian Friedrich 229. Auf der Seite der Gäste legte Egon Valentin deutlich zu. Er übertraf seine Vorjahresleistung um 10 auf starke 292 Ringe. Zufrieden zeigte sich auch Dirk Schommert mit seinen 286 Ringen. Uwe Krause hatte sich zu seiner letzten Teilnahme 2017 sogar um 20 Ringe auf 284 gesteigert. Weiter trafen: Hans-Joachim Mölter 273, Bodo Schneider 252, Hans-Joachim Tischler 249 und Erich Wehlan 247.

In der Gesamtwertung fiel die Entscheidung über Sieg und Niederlage noch knapper aus als im letzten Jahr. Die Gastgeber hatten sich nach 570 Schüssen auf jeder Seite mit nur 15 Ringen Vorsprung wieder durchsetzen können. Am Ende hieß es 5174 zu 5159 Ringe.

Außerhalb der Wertung nutzten auch einige Schützen den Wettkampf, um im freihändigen Anschlag für die KM gerüstet zu sein. Hier trafen mit dem Luftgewehr Benedikt Crncic 380, Lisa Jakob 359 und Johann Hahn 348 für Jüterbog sowie Florian Malaschewski 364 und Nick Siepmann 269 für Luckenwalde. Klaus Blau startete mit der Luftpistole und kam auf 239.

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse durch den Wettkampfleiter, bedankte sich Schießleiter Fred Knobloch beim Jüterboger Sportleiter für die gute Organisation und Durchführung des Wettkampfes. Er überreichte diesem eine vom Luckenwalder Königshaus gesammelte Spende für die Jugendarbeit. Vielen Dank dafür.

Frank Dombrowski

Bundesligaschützen mit tollem Abschluss

Die Jüterboger Luftgewehrschützen beendeten die Saison in der 2. Bundesliga Ost mit dem hervorragenden 3. Platz. Nach dem man am vorletzten Wettkampftag in Berlin gegen Deutschenbora die erste Niederlage der Saison einstecken musste, hatte man sich kaum mehr als eine Mittelfeldplatzierung zum Saisonende vorstellen können. Denn am letzten Tag in Frankfurt/Oder, warteten mit Halle und dem PSV Olympia Berlin die stärksten Mannschaften der Liga auf die Flämingstädter. Hier gab es Hoffnungen, sich aufgrund der bisher gezeigten Leistungen dieser Teams, vielleicht doch den einen oder anderen Einzelpunkt zu holen. Trainer Frank Kanzler konnte auf die gewohnte Mannschaftsstärke setzen. Lediglich Stammschütze Sebastian Kienast war verhindert.

In der ersten Partie ging es gegen die Schützen aus der Hauptstadt. Hier traf im Topduell Madelaine Asmussen auf Frank Ruthsatz, dem drittstärksten Schützen der Liga. In einem hochklassigen Match konnte sich der Berliner knapp mit 392 zu 390 durchsetzen. Keine Chance hatte Joline Ziegert in ihrer Partie gegen die erfahrene Anne Kowalski. Die 16-Jährige hatte schon nach der Hälfte des Programmes einen 9 Ringe Rückstand. Zum Schluss hin konnte Kowalski sogar noch zulegen, schoss mit 2×99 Ringen aus und siegte klar mit 394 zu 380. Auch im 3. Duell war ein Klassenunterschied zugunsten des PSV sichtbar. Hier musste Maria Antonia Kanzler gegen Jay Ravani antreten. Der 20-Jährige Inder, ließ nichts anbrennen. Auch er schoss mit starken 2×99 Ringen aus und gewann deutlich 390 zu 377. Im 4. Match sollte es doch spannender werden. Lars Meyhak hatte es mit Jennifer Graske zu tun. Die Berlinerin kam besser in die Partie, konnte sich schon nach den ersten 10 Schüssen einen 5 Ringe Vorsprung erarbeiten. Meyhak holte im weiteren Verlauf auf. Am Ende reichte es für den Wusterhausener jedoch nicht mehr. Knapp siegte Graske mit 378 zu 377 und holte den 4. Punkt für ihr Team. In der laut Setzliste 5. Begegnung sollte es dann doch den erhofften Einzelpunkt geben. Hierbei profitierte Alexander Schröder von einem Fehler seiner Gegnerin. Gleich in der 1. Serie löste sich bei Stefanie Brandes ein Schuss zu früh. Eine Zwei war die Folge. Schröder steigerte sich von Serie zu Serie und siegte mit 374 zu 368.

Danach wartete mit der Giebichensteiner Gilde aus Halle, die in der 1. Begegnung Gölzau II mit 4 zu 1 besiegten, der bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagene Spitzenreiter auf die Flämingstädter. Auf den ersten 4 Positionen änderte sich nichts, nur Thomas Schulze wurde vom Trainer neu in die Mannschaft berufen. Der topgesetzte Tscheche Vaclav Haman, der seit vielen Jahren in der 2. Bundesliga aktiv ist, sicherte den Hallensern den 1. Punkt durch einen 391 zu 380 Erfolg über Madeleine Asmussen. Der Jüterboger Nr.1 passierte zu Beginn ein Missgeschick, die Schachtel mit den Diabolos fiel herunter. Als dann auch noch einer der ersten Schüsse rechts tief in die Drei abrutschte, war die Serie und damit das Match praktisch schon gelaufen. Ein knappes Duell lieferten sich Joline Ziegert und Janett Reuter. Reuter, war von der Papierform her favorisiert, denn sie konnte alle bisherigen 6 Matches über der 390er Marke beenden. Ziegert steigerte sich zu ihrem ersten Wettkampf deutlich und lag zu jeder Zeit vorn, wenn auch nur mit einem hauchdünnen Vorsprung. Mit dem höchsten Jüterboger Resultat des Tages bezwang sie Reuter mit 391 zu 387 und bescherte ihrem Team den 1. Punkt. Absolut chancenlos war Lars Meyhak (376) gegen Nina-Marie Thiede. Die Hallenserin stellte mit 393 ihre Saisonbestleistung ein, schoss in der 2. Serie eine perfekte 100 und holte den nächsten Einzelpunkt. Als Thomas Schulze im Match gegen Laura Both nach 30 Schüssen mit einem Ring vorn lag, machte sich Optimismus im Team breit. Nach einem tollen Endspurt und 99 Ringen in der Abschlussserie gewann Schulze 383 zu 379 und führte den Ausgleich herbei. Sollte hier tatsächlich der große Favorit noch straucheln? Als nur noch Maria Antonia Kanzler an der Feuerlinie stand, hatte ihr Gegner Kai Jaugsch den Wettkampf bereits beendet. Auch dieses Duell verlief lange Zeit sehr ausgeglichen. Beide schossen in den ersten beiden Serien jeweils 95 Ringe. Dann konnte sich Kanzler im 3. Abschnitt dank einer 99 einen 4 Ringe Vorsprung erarbeiten. Jaugsch schoss schneller und ging mit 383 vom Stand. Die Juniorin behielt die Nerven schoss mit 97 aus und erreichte 386 Ringe. Ihr fünfter Einzelerfolg in dieser Saison brachte dem Jüterboger Team einen nicht für möglich gehaltenen Sieg und dem Gegner doch eine empfindliche Niederlage. Was für ein gelungener Abschluss der diesjährigen Saison.

Fünf Siegen standen nur 2 Niederlagen gegenüber. Nach dem man im letzten Jahr noch auf Platz 5 landete, erkämpfte man sich nun den 3. Platz. Sieger Halle und der zweitplatzierte PSV Olympia nehmen Ende Januar in Hannover am Aufstiegswettkampf zur 1. Bundesliga teil. Aus der 2. Liga scheidet der brandenburgische SV Bötzow ohne Punktgewinn aus. Die Nordberliner Schützengemeinschaft geht in die Relegation.

Ergebnisse 4. Wettkampftag:

Deutschenbora Bötzow 04:01
NBSG Berlin & Charlottenburg 02:03
Halle Gölzau 04:01
PSV Olympia Jüterbog 04:01
Bötzow NBSG 02:03
Berli & Charlottenburg Deutschenbora 02:03
Gölzau Berlin 01:04
Jüterbog Halle 03:02

 

Endstand:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 Giebichensteiner SGI.-Halle 29 : 06 12 : 02
2 PSV Olympia Berlin 24 : 11 12 : 02
3 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 20 : 15 10 : 04
4 Schützengilde Deutschenbora 18 : 17 08 : 06
5 SGi-Berlin & Charlottenburg 16 : 19 06 : 08
6 SV Gölzau II 15 : 20 06 : 08
7 Nord-Berliner Schützengemeinschaft 11 : 24 02 : 12
8 SV Bötzow 07 : 28 00 : 14

KK Schützen erneut treffsicher – Alexander Flemming überragend

Am vierten von sechs Wettkampftagen der Berliner Liegendkampf Rangliste konnten die Schützen des SV Petkus wieder überzeugen. So brachte sich die 1. Mannschaft erneut auf den 3. Rang der Tageswertung und schob sich im Gesamtklassement einen Rang nach vorn. Mit 90 Startern war dieser Wettkampftag wieder ordentlich besucht. Allein 12 Schützen aus Petkus kamen in die Walther Arena, um ihre Ranglisten Position zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Vormonat bzw. zu ihrem letzten Ranglistenwettkampf steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Jörg Flemming und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es noch keine großartigen Veränderungen. Diese wird es erst nach dem 5. WK geben, da dann die Streichergebnisse mit eingerechnet werden.

In fantastischer Form zeigte sich der stärkste im Team, Alexander Flemming. Schon nach den 15 Minuten Probeschießen bemerkte sein Teamkollege Frank Dombrowski, der eine Bahn neben ihm schoss: „Hebe dir noch ein paar Zehner für den Wettkampf auf“.  Bei seinen knapp 20 Probeschüssen hatte Flemming nur eine Neun erzielt. Mit 104,1 Ringen startete er dann perfekt in den Wettkampf. Als sich während der 2. Serie 3 Neuner einschlichen, musste er reagieren. Er ging aus dem Anschlag, machte kurz Pause und baute die Anschlagsposition wieder auf. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In der Folge kamen nur noch 2 Neuner. Nach 35 Minuten Wettkampfzeit, hatte er sich mit 621,1 Ringen (+3,4 Ringe zum Wettkampf im Dezember) den 2. Platz der Tageswertung hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Michael Wischnewsky (621,4) vom PSV Olympia erkämpft. Ohne Zehntelwertung 595 (100, 97, 99, 99, 100, 100) hatte er seine Bestleistung vom 2. Ranglisten Wettkampf eingestellt. Allein 34 seiner 55 Zehner landeten in der Mouche (Innenzehn). Im Gesamtfeld ging es 2 Positionen nach oben. Dombrowski konnte sich nur leicht verbessern, legte 0,9 Ringe zu. Bei relativ konstanten Serien erreichte er mit 607,7 (581) fast sein Durchschnittsresultat in der laufenden Saison. Allerdings verlor er eine Position, liegt als zweitbester Schütze im Team auf Rang 34. Die Chance für eine Endkampfteilnahme ist weiter vorhanden. Die größte Steigerung im 1. Team hatte Junior Benedikt Crncic zu verzeichnen. Nach lediglich 24 Minuten Schießzeit legte er 4,1 Ringe zu auf 606,7 (579). Wie bei Dombrowski, lagen alle Zehnerserien über 100 Ringen. Eine Position ging es nach oben.

Durch die insgesamt gute Mannschaftsleistung, erreichte man zum 3. Mal seit 2007 den 3. Platz. In der Gesamtwertung verbesserten sich die Schützen vom Golm nun mit 1830,2 im Durchschnitt auf den 5. Platz. Der Abstand zur viertplatzierten Mannschaft (PSV Olympia II) beträgt nur noch 0,8 Ringe. Hier führt weiterhin die 3. Mannschaft des PSV Olympia Berlin vor der ASG Brandenburg und dem tschechischen Verein SSK Dvory.

Sven Bakus konnte diesmal nicht an seinen tollen Wettkampf vom Dezember anknüpfen. Mit 596,5 Ringen (571) büßte er fast 11 Ringe ein. Trotz konstantem Serienverlauf, musste er Vier Achten im oberen Scheibenbereich hinnehmen. Da er erst 2 Wettkämpfe in dieser Saison bestritten hatte, rauschte er 17 Positionen nach unten. Helmut Fahlenberg schoss 1,8 Ringe weniger als beim letzten Mal, konnte sich aber dennoch nach 598,1 (565) im Feld um 3 Plätze nach oben bringen. Wie bei fast allen Schützen im Team, gab es auch bei ihm kaum Schwankungen im Serienverlauf. Seine Zielstellung, wieder die 600er Marke zu erreichen, verfehlte Manfred Langner knapp. Bei seinen 597,0 (574) hatte er zwar 36 Zehner erzielt, doch die lagen oft im Randbereich, so dass keine hohen Wertungen zu Stande kamen. Als zweitbester Schütze der 2. Mannschaft liegt er auf Rang 69. Mit fast 20 Ringen mehr als im 3.WK, ließ Jörg Flemming einen deutlichen Leistungsanstieg erkennen. Sein Trefferbild lag enger zusammen und es gab weniger Ausreißer in die Acht. Durch die erzielten 595,5 (566) machte er 5 Plätze gut. Der Kreisstädter Ingo Louvet 590,3 (565) verlor trotz leichter Steigerung einen Rang. Bei seinem ersten Wettkampf in dieser Saison, kam Christoph Hermann noch nicht so zurecht. Sein gesamtes Trefferbild verschob sich nach etwa 30 Schüssen zur linken Seite. Mit 589,6 (562) liegt er auf Rang 81. Kreissportleiter Mark Koschnick schoss bei seinem 3. Wettkampf der laufenden Serie mit 578,5 (550) Saisonbestleistung. Die fast 5 Ringe mehr, brachten ihm aber keine Verbesserung in der Platzierung. Er rangiert weiter auf Platz 100. Den größten Leistungsabfall hatte David König. Er verlor fast 18 Ringe. Mit 578,3 (550) bleibt er unverändert auf Platz 96. Dagegen konnte Jana Goldammer stark zulegen. Sie lag mit 560,3 (534), ihrer zweitbesten Saisonleistung, mehr als 22 Ringe höher.

Im KK Dreistellungskampf kam Crncic über 526 Ringe nicht hinaus. In allen 3 Anschlagsarten fehlten einige Ringe, so dass er zum letzten Wettkampf 30 Ringe verlor und sich mit Platz 22 zufriedengeben musste.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,4
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,1
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   617,9
4. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,7
5. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   617,1
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   616,0
7. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   615,1
8. Höftmann Annica NBSG   614,7
9. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   614,3
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,1
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,7
29. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,7
50. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,1
52. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   597,0
53. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,5
55. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,5
68. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   590,3
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,6
77. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,5
78. König David Sportschützen Petkus II   578,3
84. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,3

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,25
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   618,97
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   618,95
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,28
6. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   615,70
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,07
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,80
10. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,03
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,83
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,48
54. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   601,95
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,65
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,08
79. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,60
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
89. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   583,85
96. König David Sportschützen Petkus II   577,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   575,50
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   553,80

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.838,1
3. SV SSK Dvory   1.836,1
4. PSV Olympia Berlin II   1.831,0
5. Sportschützen Petkus I   1.830,2
6. NBSG   1.821,2
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.820,0
8. LV Sachsen-Anhalt   1.812,7
9. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,3
10. SV Treffer Plauen   1.805,1
11. Sgi zu Lübben   1.799,9
12. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
13. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.784,5
14. Sportschützen Petkus II   1.772,9
15. SV Briesen   1.769,3
16. Sgi zu Köpenick   1.699,0
17. SV Neuenhagen 2000   1.675,2
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. ASG Brandenburg II   1.456,4
20. Weißwasseraner SV   1.437,7
21. Sommerbiathlon   1.384,9
22. Sportschützen Petkus III   1.137,2

Schützen am Neujahrstag treffsicher

Pünktlich um 10 Uhr begann am ersten Tag des neuen Jahres der Wettkampfbetrieb der Jüterboger Schützengilde. Im Schützenhaus fand das traditionelle Sarg-Ausscheidungsschießen statt. Mit 15 Teilnehmern lag die Beteiligung etwas niedriger als im Vorjahr. Mit Luftgewehr und Luftpistole wurde freihändig und aufgelegt ohne Schießkleidung und Hilfsmittel geschossen. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder Schützen aus den 3 Kompanien und der Bogensportabteilung. Nach den Glückwünschen für das neue Jahr, ging es auch schon los. Schließlich wollte man ja wieder alle 4 Disziplinen in der geplanten Zeit schaffen. Wie gewohnt, schied der Schütze mit dem niedrigsten Wert auf der Scheibe aus. Insgesamt wurden 351 Schüsse abgegeben. Das waren fast 70 weniger als 2019. Grund dafür, war die etwas geringere Beteiligung beim Schießen mit der Pistole. Dafür stieg diesmal wieder die Anzahl der Fehlschüsse. Mit 38 „Fahrkarten“ verdoppelte sich die Anzahl der „Nuller“ zum vergangenen Jahr und stieg auf Rekordwert. Da man gut in der Zeit lag, konnte man auch wieder das Stechschießen der Schützen zulassen, die keine Treffer auf der Scheibe hatten. Das führte während der knapp zweistündigen Veranstaltung zu 30 Stechen zwischen mindestens 2 Schützen.

Wie gewohnt, begann man mit dem freihändigen Luftgewehrschießen. Hier wurden erwartungsgemäß die meisten Fehlschüsse abgegeben. Nach 10 im letzten Jahr, stieg die Zahl auf nun 34. Gleich zu Beginn überstand Jürgen Stein 4 Stechschüsse gegen den ehemaligen Präsidenten der Gilde, Bernd Rüdiger, um in die 2. Runde einzuziehen. Dann schieden in den folgenden 5 Runden nacheinander Hans-Joachim Rehbein, J. Stein, Kerstin Papenroth, Bettina Kühne und Alf Menzel ohne Ringwert aus. Mit je einer Zwei verabschiedeten sich Petra Schulze, Harald Richter und Ralf Schulze in den Runden 7, 8 und 9. Als nur noch 4 Schützen an der Feuerlinie standen schied Frank Leis mit einer Vier aus. Senior Heinz Krüger erkämpfte sich den 3. Platz, schied mit einer Fünf gegen Sportleiter Frank Dombrowski (9) und den 2. Vorsitzenden Hendrik Papenroth (7) aus. Im abschließenden Finale setzte sich Dombrowski (6) gegen Papenroth (2) durch, verteidigte seinen Titel und gewann in dieser Disziplin zum 9. Mal in den letzten 10 Jahren.

Die meisten Schüsse (139) wurden beim aufgelegten Gewehrschießen abgefeuert. Hier gab es erwartungsgemäß das größte Starterfeld. Nach nur einem Schuss, musste J. Stein mit einer Eins schon wieder einpacken. Ihm folgten B. Rüdiger (0), Ralf Dahlenburg (1), B. Kühne (3), K. Papenroth (0). In der 6. Runde reichte Alf Menzel eine Acht nicht, um weiterzukommen. Das Leistungsniveau stieg an. Es gab in der Folge viele Stechen. Jetzt mussten F. Leis, Ralf Schulze und H.-J- Rehbein die Linie verlassen. In Runde 10 schoss Petra Schulze, die bislang nur Neuner und Zehner erzielte, ihre erste Acht. Das war schon zu wenig, um sich für die letzten 4 Runden zu qualifizieren. In der 11. Runde hatte sich Dombrowski mit einer Zehn sicher in die nächste Runde geschossen. Hier mussten H. Krüger, H. Richter, H. Papenroth und Barbara Schilling mit je einer Neun ins Stechen. Erst nach 4 Stechschüssen hatte sich Schilling gegen den Vorjahresfinalisten Krüger mit 10 zu 9 durchsetzen können. Mit einer Neun und überstandenen 12 Runden erreichte Papenroth den 4. Platz.  Nach der Vorschlussrunde konnte Dombrowski, der hier nur die Acht traf, nur noch zuschauen. Im spannenden Finale zwischen Harald Richter und Barbara Schilling sollte erst nach 4 Schüssen die Entscheidung fallen. Hier behielt der Auflagespezialist die Oberhand, siegte mit 10 zu 8 und sicherte sich seinen 3. Titel nacheinander.

Den freihändigen Pistolenanschlag bewältigten 9 Schützen. Hier war für Ralf Dahlenburg schon nach einer „Fahrkarte“ Feierabend. Der nächste, der die Segel streichen musste, war H. Richter, der zuvor nach 4 Stechschüssen B. Schilling unterlag. Anschließend mussten H. Krüger (0), B. Rüdiger (7) und H. Papenroth (4) aufgeben. In der Runde der letzten 4 besiegte J. Stein nach einem Stechschuss B. Schilling mit 10 zu 9 und sicherte sich den 3. Platz. Dann jedoch, war eine Fünf gegen Dombrowski (10) und F. Leis (9) zu wenig. Beim Finalschießen landete der Schuss von Dombrowski im gleichen Loch seines vorangegangenen Schusses. Mit 10 zu 8 siegte er über Leis, und war erstmals seit 2017 wieder in dieser Disziplin erfolgreich.

Beim Auflageschießen mit der Pistole konnte Dombrowski seinen Titel nicht verteidigen. Er musste sich nach einer Acht gegen H. Richter und H. Krüger (beide mit 10) mit dem 3. Platz zufriedengeben. Zuvor war für B. Rüdiger nach einer 7 schon wieder Schluss. Auch H. Papenroth, Vorjahresfinalistin B. Schilling und J. Stein schieden recht früh aus. Für F. Leis, der 2019 Dritter wurde, reichte es nur zum undankbaren 4. Platz. Das Finalschießen verlief sehr spannend. Erst mit dem 3. Schuss siegte Richter mit 10 zu 8 über Krüger.

Schon in 3 Wochen findet an gleicher Stelle der nächste Wettkampf statt. Dann kommt es zum Druckluft-Vergleichsschießen in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Gilde. Am letzten Januarwochenende veranstaltet der Kreisschützenbund Teltow Fläming – Potsdam Stadt seine Kreistitelkämpfe in den Druckluft Wettbewerben und das Königsschießen.

Frank Dombrowski

Liegendschützen machen weiter Boden gut

Am 3. Wettkampftag der Berliner Liegend Rangliste konnten sich die Topschützen des Petkuser Teams leicht im Klassement verbessern. Von den 9 Startern erreichten 7 Verbesserungen zum letzten Wettkampf. Trotzdem musste man auf 5 Schützen verzichten. Das führte erneut dazu, dass die 3. Mannschaft nur unvollständig gewertet wurde. Insgesamt waren in der Walther Arena mit 87 Schützen deutlich weniger am Start als an den beiden vorangegangenen Wettkämpfen.

Stärkster Schütze in der 1. Mannschaft war wieder Alexander Flemming. Mit 617,7 Ringen erzielte er die drittstärkste Leistung des Tages. Obwohl es zum Novemberwettkampf aufgrund weniger Innenzehner gleich 7 Ringe nach unten ging, war es nach alter Wertung mit 593 immer noch sein zweitstärkstes Liegend- Resultat. Herausragend war seine 3. Serie (105,5), in der er 3 Mal die 10,9 und 2 Mal die 10,8 traf. So machte er weitere 6 Positionen gut und kletterte auf Rang 8. Zum ersten Mal in dieser Saison griff Sportleiter Sven Bakus ins Geschehen ein. Er zeigte eine solide Leistung und schoss sein stärkstes Ranglisten Ergebnis seit dreieinhalb Jahren. Konstante Zehnerserien über der 100er Marke brachten ihn auf 607,7 Ringe (582). Nur während der letzten Serie hatte er einige Probleme. Seine einzige Acht brachte ihn hier auf nur 98,4 Ringe. Als drittstärkster Schütze im Team liegt er auf Rang 37. Frank Dombrowski konnte sich nur leicht steigern. Mit 606,8 Ringen (578) legte er 1,5 Ringe zu. Sein Wettkampf war von vielen Randtreffern gekennzeichnet. So landeten 15 seiner 60 Wertungsschüsse entweder in der 9,9 oder 10,0. Da blieben die wichtigen Treffer im hohen Zehntelbereich aus. Er verlor 5 Plätze.

Das hohe Niveau des letzten Wettkampfes konnte Junior Benedikt Crncic nicht halten. Er büßte 7,7 Ringe auf 602,6 (577) ein. Immer mal wieder rutschte ihm eine niedrige Neun heraus, die mit den wenigen Innenzehnern nicht aufzuholen waren. Für ihn ging es 7 Plätze nach unten auf Rang 43. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte Manfred Langner die 600er Marke. Bei seinen 601,3 (579) Ringen trübten 2 Achten zwar sein gutes Resultat etwas ein, jedoch schob er sich im Gesamtfeld 3 Positionen nach oben. Denkbar knapp verfehlte Helmut Fahlenberg mit dem letzten Schuss die 600. Nach einer schwächeren 9,4 erreichte der älteste Teilnehmer im Petkuser Team 599,9 (575) Ringe. Durch eine leichte Steigerung von 2,7 Ringen zum letzten Mal ging es für den Senioren 2 Plätze aufwärts. Die größte Leistungssteigerung vollbrachte David König. Der 28-Jährige legte starke 25,1 Ringe zu auf 596,1 (575). Er machte 5 Plätze gut. Für den Jüterboger Junioren Johann Hahn lief es diesmal etwas besser. Trotz zweier Sechsen während der ersten Serie, konnte er sich noch um 14 auf 576,3 (548) Ringe steigern. Er liegt aktuell auf Platz 104. Der Vereinsvorsitzende, Jörg Flemming, ist weiter auf der Suche nach der alten Form. Zu viele Achten ließen sein Resultat auf 575,9 (552) Ringe schrumpfen. Seine kleine Leistungssteigerung um 0,2 Ringe brachte ihm kein Vorteil. Er sackte auf Platz 94 ab.

Den Tagessieg erkämpfte sich wieder einmal Michael Wischnewsky vom PSV Olympia Berlin mit 621,5 (595) Ringen vor dem Tschechen Miroslav Varga 620,0 (594) Ringe vom SSK Dvory. Varga hat auch nach über 30 Jahren das Schießen nicht verlernt. Er gewann 1988 in Seoul olympisches Gold im Liegendkampf. Damals erzielte er mit 600 Ringen im Vorkampf Weltrekord.

Die Teamwertung führt weiter die 3. Mannschaft des PSV Olympia an, vor der ASG Brandenburg und dem SSK Dvory. Das Topteam aus Petkus verbesserte sich durch die zweitbeste Saisonleistung auf Platz 6. Die 2. Mannschaft stagniert auf Rang 15, die 3. Mannschaft liegt am Tabellenende.

 

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,5
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,0
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   617,7
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,6
5. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   617,3
6. Benitz Ralf SGes Bockau 1871   616,5
7. Vadinska Denisa SV SSK Dvory   615,9
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   615,5
9. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,5
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   615,3
31. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   607,4
35. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   606,8
45. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,6
50. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   601,3
53. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   599,9
55. König David Sportschützen Petkus II   596,1
76. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   576,3
77. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,9

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,20
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,00
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,17
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,47
7. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,55
8. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   613,90
9. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,10
10. Vadinska Denisa SV SSK Dvory   612,80
33. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,87
37. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   607,40
43. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,07
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,17
70. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   595,77
78. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
94. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   579,97
96. König David Sportschützen Petkus II   577,37
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
110. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,1
2. ASG Brandenburg I   1.841,4
3. SV SSK Dvory   1.834,0
4. PSV Olympia Berlin II   1.832,4
5. SV Chemnitz   1.829,8
6. Sportschützen Petkus I   1.828,4
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.822,2
8. NBSG   1.821,7
9. LV Sachsen-Anhalt   1.816,6
10. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,9
11. SV Treffer Plauen   1.807,0
12. PSV Olympia Berlin I   1.797,7
13. Sgi zu Lübben   1.791,9
14. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.772,7
15. Sportschützen Petkus II   1.769,3
16. SV Briesen   1.765,5
17. Sgi zu Köpenick   1.703,3
18. SV Neuenhagen 2000   1.629,4
19. ASG Brandenburg II   1.546,4
20. Weißwasseraner SV   1.338,9
21. Sommerbiathlon   1.296,1
22. Sportschützen Petkus III   1.136,7

Frank Dombrowski

Jüterboger Luftgewehr Schützen holen erste Punkte in der Landesliga

In der Brücker Turnhalle fand der 2. Wettkampftag der BSB Landesliga statt. Die Schützen um Teamchef Fabian Henze wollten sich nach der 0:5 Klatsche am 1. WK-Tag in Cottbus gegen Werder/Havel unbedingt vom Tabellenende lösen. In gleicher Besetzung traf man auf die Schützen aus Bernau, die sich schon am ersten Tag einen Sieg gegen Senftenberg erkämpften.

Wie schon in Cottbus war Jonas Stein an Position 1 gesetzt. Er musste gegen die starke Chris Belinda Leimbach antreten. Leimbach konnte in der Anfangsphase jedoch nicht überzeugen, schoss nur eine 86er Startserie. Stein, der seit Jahren auf beständig gutem Niveau in der Liga schießt, legte 4 Serien über der 90er Marke hin und siegte doch recht deutlich mit 372 zu 361. Stein liegt nach dem 2. WK-Tag als bester Jüterboger mit einem 374er Schnitt auf Rang 12 in der Einzelwertung. Mit diesem ersten Einzelpunkt war nicht unbedingt zu rechnen. Im 2. Duell zwischen Fabian Henze und Michele Knospe sollte eigentlich alles nach Plan laufen. Doch dem erfahrenen Schützen, der auch schon in diesem Jahr in der 2. Bundesliga zum Einsatz kam, passierte ein Malheur. Während der 2. Serie wollte er minimale Abweichungen durch Visierveränderungen vornehmen und drehte am Diopter in die falsche Richtung. Das hatte zur Folge, dass sich die Schüsse immer weiter vom Zentrum entfernten. So gab es nur eine 81. Erst während der 2. Hälfte seines Wettkampfprogramms fand er zur gewohnten Stärke zurück. Doch das reichte für ihn nicht mehr. Henze verlor mit 354 zu 359 Ringen. Eine Leistungssteigerung um 7 Ringe brachte Anna-Sophie Wippich im 3. Duell einen ungefährdeten 376 zu 360 Sieg gegen Alexander Lehmann. Nach einer langen Kleinkalibersaison ist Benedikt Crncic noch nicht so richtig auf den freihändigen Luftgewehranschlag eingestellt. In seinem Match gegen Alexander Stolp lief es zu Beginn nicht gut. Sein Gegner nahm ihm nach 2 Serien schon 9 Ringe ab. Mit 5 Ringen unter seiner Leistung von Cottbus verlor Crncic mit 361 zu 369. So stand es 2:2 und das letzte Duell zwischen Sven Lebahn und Ines Bergmann musste die Entscheidung bringen. Hier war allerdings schnell klar, dass sich der Jüterboger durchsetzen würde. Bei seiner Steigerung auf 368 Ringe hatte er am Ende 34 Ringe Vorsprung.

Nach dem 3:2 Erfolg liegt man nun auf dem 4. Tabellenplatz. Lübben und Werder/Havel liegen nach Mannschaft- und Einzelpunkten nach jeweils 4:1 Erfolgen über Senftenberg und Neuenhagen an der Spitze. Am 3. Wettkampftag wird es im Dezember in Frankfurt/Oder einen Doppelwettkampf geben. Dann warten Neuenhagen und die Ligafavoriten aus Lübben auf die Flämingstädter.

Frank Dombrowski

Tabelle:

Platz Mannschaft M-Punkte E-Punkte
1 SG Lübben 04:00 09:01
SG Werder/Havel 04:00 09:01
3 SG Bernau 02:02 06:04
4 SG Jüterbog 02:02 03:07
5 SV Senftenberg 00:04 02:08
6 SV Neuenhagen 00:04 01:09

Alexander Flemming holt Tagessieg bei der Rangliste

Nur 2 Wochen nach dem Lapua Event fand beim PSV Olympia der 2. Wettkampftag der KK Liegend Rangliste statt. Mit 101 Startern hatte sich die Teilnehmerzahl zum ersten Wettkampf leicht erhöht. Die Petkuser mussten auf 4 Schützen verzichten, was zur Folge hatte, dass die 3. Mannschaft unvollständig gewertet wurde. Dennoch zählte man mit 10 Aktiven wieder zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Im gesamten Team standen 4 Leistungssteigerungen 6 Leistungsabfällen gegenüber.

Dieser 2. WK war ein ganz besonderer für den SV Petkus. Erstmalig ist es einem Schützen des Teams gelungen, sich den Tagessieg der Liegendrangliste zu erkämpfen. Nach seinem tollen Sieg beim Lapua Event, legte Alexander Flemming mit seinem Walther KK 500 Matchgewehr nochmal einen drauf. Unglaublich enge Schussbilder und konstant hohe Zehnerserien von 103,3; 104,1; 105,6; 103,6; 104,1; 104,1 brachten ihn auf 624,8 Ringe. Seit Einführung der Zehntelwertung war es das vierthöchste Resultat. Seine persönliche Bestleistung hatte er bei diesmal schnellerer Schussfolge auch nach alter Wertung (volle Ringzahl) um 2 Ringe steigern können. Bei den erzielten 595 (98, 100, 99, 99, 99, 100) landeten alle fünf Neuner in der 9,9. Was für eine tolle Leistung! In der Gesamtwertung ging es für ihn von Platz 57 schon auf Platz 14 hinauf. Gegen diese Spitzenleistung wirkten die Resultate der Mannschaftsschützen Benedikt Crncic und Frank Dombrowski schon deklassierend. Dabei lieferte gerade Crncic wieder eine gute Leistung ab. Mit 610,3 (586) erreichte er sein zweitbestes Ranglistenergebnis und machte 4 Positionen im Feld gut. Frank Dombrowski hatte wie schon beim Lapua Event, Schwierigkeiten einen stabilen Anschlag aufzubauen. Nach dem schon die letzten 3 Probeschüsse nur in der Neun einschlugen, startete er mit 3 Neunern und einer Acht in den Wettkampf. Auch er hatte sich diesmal einen schnelleren Schießrhythmus angewöhnt. Doch erst zum Schluss hin zeigten sich bessere Trefferbilder und Serien. Mit 605,3 (578) büßte er knapp 6 Ringe zum 1.WK ein und lag nur auf Rang 37 der Tageswertung. Im Gesamtfeld ging es 16 Plätze abwärts.

Obwohl Senior Helmut Fahlenberg 6 Ringe auf 597,2 (568) zulegen konnte, sackte er nach Platz 56 der Tageswertung auf Platz 70 ab. Das hatte den Grund, dass 12 Schützen auf den 2. WK verzichteten und sie mit ihren Resultaten vom 1. WK im Gesamtfeld unverändert platziert sind. Manfred Langner, der sich mit Rückenproblemen quälte, konnte nicht seine gewohnte Anschlagsposition einnehmen. Er verlor 3 Ringe zum letzten Mal, erzielte 591,4 (563) und rutschte im Gesamtklassement auf 73 ab. Auch der Luckenwalder Ingo Louvet musste geringe Leistungseinbußen hinnehmen. Fünf Achten und eine Sieben trübten sein Gesamttrefferbild etwas ein. Er schoss 589,7 (565) Ringe und liegt mit Rang 75 im hinteren Mittelfeld. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming hat noch nicht die stabile Form der letzten Saison erreicht. Bei seinen 575,7 (550) Ringen war der Serienverlauf zwischen 88 und 97 zu wechselhaft. Er verlor 12 Ringe zum Wettkampf im Oktober und rangiert derzeit auf Platz 90. Es ist aber noch Zeit, Boden gut zu machen, denn die 2 schlechtesten Wettkämpfe werden am Ende gestrichen. Mark Koschnick erreichte fast das gleiche Resultat wie beim 1. WK. Trotz gleichmäßigem Verlauf landete ein Viertel der Schüsse unterhalb der Neun. Mit 573,8 (548) nimmt der Kreissportleiter Platz 95 ein. David König legte bei seinem zweiten Liegendkampf innerhalb der Rangliste 6 Ringe auf 571,0 (545) zu und belegt derzeit Platz 101. Für Jana Goldammer lief es nicht gut. Sie verlor fast 25 Ringe auf 538,2 (511). Ein Blick auf ihr Ergebnisausdruck zeigte zwar einen recht konstanten Verlauf von Serie zu Serie, doch auch deutliche Abweichungen im Schießrhythmus von Schuss zu Schuss. Mit 20 Minuten Schießzeit war sie, wie schon im 1. WK, die schnellste im Team der Petkuser.

Hinter Flemming erreichten Jana Tolonitz 623,3 vom LV Sachsen-Anhalt und Regina Martin-Trefz aus Neuenhagen 620,2 Platz 2 und 3 der Tageswertung. Die Gesamtwertung führt weiterhin Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein an.

Zum ersten Mal erreichte die 1. Mannschaft der Petkuser Schützen mit 1840,4 den 3. Platz der Tageswertung. Nur der PSV Olympia III 1847,8 und die ASG Brandenburg 1845,2 waren besser. In der Gesamtwertung kletterte man 2 Positionen nach oben auf Rang 7.

Crncic absolvierte auch wieder einen Dreistellungskampf. Hier steigerte er sich um einen Ring auf 535 Ringe. Beim Stehendschießen klappte es wieder nicht so gut. Bei 162 Ringen ist noch viel Luft nach oben. Er liegt mit Platz 25 derzeit im Mittelfeld.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   624,8
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   623,3
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   620,2
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   620,1
5. Stransky Milan SV SSK Dvory   617,9
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   616,8
7. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   615,9
8. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   615,7
9. Jose Andreas ASG Brandenburg I   615,3
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   614,0
24. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
37. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,3
56. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   597,2
68. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   591,4
70. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   589,7
84. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,7
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   573,8
88. König David Sportschützen Petkus II   571,0
97. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   538,2

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,05
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,95
5. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,30
6. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,00
7. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   614,00
8. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,90
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,60
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,45
14. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   612,00
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   608,40
36. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,30
70. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   594,30
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   593,00
75. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
85. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
90. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   582,00
95. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
101. König David Sportschützen Petkus II   568,00
105. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,30
108. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt
1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.839,8
3. SV Neuenhagen 2000   1.838,5
4. SV Chemnitz   1.832,0
5. PSV Olympia Berlin II   1.829,7
6. SV SSK Dvory   1.827,7
7. Sportschützen Petkus I   1.826,7
8. NBSG   1.824,8
9. LV Sachsen-Anhalt   1.823,3
10. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.816,0
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.807,1
12. SV Treffer Plauen   1.805,4
13. PSV Olympia Berlin I   1.803,7
14. Sgi zu Lübben   1.791,9
15. Sportschützen Petkus II   1.768,0
16. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.760,5
17. SV Briesen   1.757,6
18. Sgi zu Köpenick   1.701,4
19. ASG Brandenburg II   1.441,1
20. Weißwasseraner SV   1.430,6
21. Sportschützen Petkus III   1.416,9
22. Sommerbiathlon   1.121,6

Luftgewehrschützen in der 2. Bundesliga weiter erfolgreich

Auch nach dem 2. Wettkampftag der 2. Luftgewehr Bundesliga Ost bleiben die Jüterboger Schützen ungeschlagen. Beim PSV Olympia Berlin trafen sich alle 8 Teams für jeweils 2 Wettkämpfe. In der Walther Arena standen auf den 20 Ständen jeweils 4 Mannschaften zeitgleich an der Feuerlinie. Die Wettkämpfe wurden wieder mit Musik begleitet und aktuelle Zwischenstände durch Standchef Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein angesagt. Die großen Monitore über jedem Schützen machten es den Betreuern und Zuschauern einfach, jeden Schuss, der auf die elektronischen Anlagen abgefeuert wurde, zu verfolgen. Erstmalig wurden 2 riesige Monitore an den Stirnseiten angebracht, so dass jeder Schütze verfolgen konnte, wie es in seinem jeweiligen Match und in den anderen Partien der Teammitglieder steht. Das Leistungsniveau in der 2. Bundesliga Ost konnte zum 1. WK der Saison gesteigert werden. So gab es 17 Einzelleistungen mit 390 und mehr Ringen. Für die Jüterboger sah es im Vorfeld gar nicht so günstig aus, musste man doch auf die erfahrenen Stammschützen Sebastian Kienast und Lars Meyhak krankheitsbedingt verzichten.

Erster Gegner der Jüterboger, waren die Schützen der Gilde Berlin & Charlottenburg. Hier traf Madeleine Asmussen aus Wanderup in Schleswig Holstein im Topduell auf Michaela Grötzner.  Schon nach der Hälfte der Schüsse lag Asmussen, die seit 10 Jahren das frühere Regionalliga- und jetzige Bundesligateam verstärkt, mit 9 Ringen in Führung. Diese gab sie bis zum Schluss nicht mehr ab und siegte souverän mit 384 zu 375. Im 2. Duell zwischen Joline Ziegert und Isabel Vaorin sah es nach 2 Serien völlig ausgeglichen aus. Doch die 16-Jährige wurde zum Schluss hin immer stärker, schloss sogar mit einer perfekten 100er Serie ab. Mit starken 391 zu 386 holte Ziegert ihren ersten Einzelpunkt für das Jüterboger Team. An Position 3 gesetzt, musste sich Alexander Schröder mit Alice Bilgen auseinandersetzen. Lange sah es nach einem knappen Sieg und weiteren Punkt für Jüterbog aus. Hier hatte sich Schröder nach der sehr guten 3. Serie (98) bereits einen 4 Ringe Vorsprung erarbeitet. Doch zum Schluss war der Druck zu groß. Er gab in den letzten 4 Schüssen 7 Ringe ab und verlor mit einer Acht zum Schluss mit 372 zu 373. Hier hätte eine Neun bereits zum Stechen genügt. Maria Antonia Kanzler bescherte dem Team den wichtigen 3. Einzelpunkt und damit den Mannschaftserfolg. In ihrem Match gegen Vanessa Bilgen steigerte sie sich von Serie zu Serie, schoss mit 99 Ringen aus und gewann deutlich mit 389 zu 378. Keine Chance auf einen Sieg hatte Ersatzschütze Fabian Henze. Er verlor sein Match gegen Christoph Klemm mit 363 zu 378.

Nach dreistündiger Pause ging es dann gegen die bislang sieglosen Schützen der Nordberliner Schützengemeinschaft (NBSG). Hoch motiviert vom Erfolg im ersten Wettkampf konnte Asmussen ihre Leistung deutlich steigern. Gegen Jost Schülke begann sie mit 99 Ringen fast perfekt, nahm ihrem Gegner schon 6 Ringe ab. Schülke machte nur während der 2. Serie etwas gut und konnte dann nicht mehr mithalten. Asmussen legte einen tollen Endspurt hin, beendete ihren Wettkampf mit einer 100er Serie. Am Ende hatte sie 8 Ringe mehr erzielt, als Schülke. Mit 393 Ringen erzielte sie ihre bislang beste Bundesligaleistung. Keine Mühe hatte Joline Ziegert in ihrem 2. Match. Gegen Tania Hinkel wurde der Leistungsunterschied schon nach wenigen Schüssen klar. Mit 387 zu 366 nahm Ziegert ihrer Gegnerin im Schnitt 5 Ringe pro Serie ab. Im Match an Position 3 machte es Alexander Schröder wieder spannend. Auch gegen Nicole Ehmki hatte er sich nach 30 Schüssen einen 4 Ringe Vorsprung herausgearbeitet. Auf 380er Kurs liegend, klappte zum Schluss erneut nicht mehr viel. Parallelen zu seinem ersten Wettkampf wurden deutlich. Zwischen den Schüssen 36 und 39 gab er 7 Ringe ab. Mit einer Zehn beendete er frustriert seinen Wettkampf und konnte nur noch warten, was Ehmki, die noch 6 Schüsse vor sich hatte, macht. Die Berlinerin konnte während der letzten 10 Schüsse noch 3 Ringe gutmachen. Am Ende sollte es diesmal für Schröder zum Sieg reichen. Denkbar knapp gewann er 375 zu 374 und sicherte den Jüterbogern den 3. Einzelpunkt. Einen deutlichen Klassenunterschied gab es im Match zwischen Maria Antonia Kanzler und Heike von Bredow. Kanzler schoss wieder stark, erzielte 387 Ringe und gewann mit 42 Ringen Vorsprung. Nach längerer Pause in der Bundesliga, konnte Trainer Frank Kanzler wieder auf Thomas Schulze zurückgreifen. Doch Schulze konnte mit Annica Höftmann nicht mithalten. Die Schützin aus Berlin siegte mit 382 zu 372 und brachte ihrem Team den Einzelpunkt.

Nach diesen beiden Mannschaftserfolgen liegen die Jüterboger hinter den Giebichensteiner Schützen aus Halle, die in 15 Einzelpartien erst einen Einzelpunkt abgeben mussten, aussichtsreich auf dem 2. Platz.

Am 3. Wettkampftag wird es dann Anfang Dezember wieder einen Doppel-Wettkampf geben. Bei der Nordberliner Schützengemeinschaft kommt es dann zum Brandenburger Duell zwischen Jüterbog und den bislang sieglosen Bötzowern. Im zweiten Duell treffen die Flämingstädter auf Deutschenbora.

Frank Dombrowski

Ergebnisse:

Gölzau II                                   –              Bötzow                                               4:1

Halle                                          –             Deutschenbora                                 4:1

Nordberliner SG                      –             PSV Olympia                                     0:5

Berlin & Charlottenburg        –              Jüterbog                                             2:3

Deutschenbora                        –             Gölzau II                                             2:3

Bötzow                                       –            Halle                                                   0:5

Jüterbog                                    –             Nordberliner SG                                4:1

PSV Olympia                            –             Berlin & Charlottenburg                   3:2

Tabelle:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 Giebichensteiner SGI.-Halle 14 : 01 06 : 00
2 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 10 : 05 06 : 00
3 SV Gölzau II 09 : 06 04 : 02
4 PSV Olympia Berlin 08 : 07 04 : 02
5 SGi-Berlin & Charlottenburg 07 : 08 02 : 04
6 Schützengilde Deutschenbora 06 : 09 02 : 04
7 SV Bötzow 03 : 12 00 : 06
8 Nord-Berliner Schützengemeinschaft 03 : 12 00 : 06

Alexander Flemming siegt beim Lapua Event in Berlin

Zwischen den beiden ersten Ranglisten Wettkämpfen im Liegendschießen veranstaltete der PSV Olympia Berlin den Lapua Event. Auch bei der 12. Auflage ging es in verschiedenen Altersklassen beim Liegendkampf und beim Auflageschießen mit Diopter und Zielfernrohr um Kleinkaliber Munitionspakete, die vom Sponsor für die jeweils ersten 3 Schützen bereitgestellt wurden. Mit 67 Liegend- und 52 Auflageschützen aus 37 Vereinen lag die Beteiligung nur leicht unter der des Vorjahres. Einige Schützen aus Petkus und Jüterbog ließen es sich nicht nehmen, sich an diesem traditionellen Wettkampf zu beteiligen. An der dreitägigen Veranstaltung nutzten viele Schützen die Möglichkeit, ihre KK Gewehre einem Munitionstest zu unterziehen. Anders als beim Ranglistenschießen, wurden hier wieder volle Ringe gewertet und nicht nach Zehntel.

Nach einem eher verkorksten Ranglistenstart, fand Alexander Flemming wieder zu alter Stärke zurück. Tolle 592 Ringe (98, 98, 99, 100, 99, 98) bescherten dem Vorjahreszweiten der gemischten Herren I und II Klasse diesmal den Sieg. Auch 2018 hatte er diese Ringzahl erzielt und seine persönliche Bestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Im Feld der 23 Schützen dieser Klasse, mussten sich Rene Malbrecht von der NBSG und Riccardo Sawkin vom PSV Olympia (beide 589) knapp geschlagen geben. Der Jüterboger Junior Benedikt Crncic erreichte seine zweitbeste Wettkampfleistung. Mit 586 Ringen belegte er den 5. Platz und steigerte sich um 6 Ringe. Während der 2. Serie traf er mit 100 Ringen das Maximum. Frank Dombrowski kam nicht ganz an seine Leistung aus dem Vorjahr heran. Mit 574 Ringen lag er auf Rang 14. Vor allem zu Beginn hatte er große Schwierigkeiten den gewohnten Anschlag zu finden. Acht seiner ersten 10 Schüsse landeten in der Neun. Im Feld der Herren IV Klasse belegte Helmut Fahlenberg mit 568 Ringen den 8. Platz. Jörg Flemming kam nicht an sein Vorjahresresultat heran. Bei Serien leicht über der 90er Marke kamen nur 545 Ringe und Platz 11 zu Stande. Hier gewann Nikolai Venger vom GK/KK SV aus Niedersachsen mit 594 Ringen.

Anschließend beteiligte sich Alexander Flemming erstmals auch beim Auflageschießen der offenen Klasse. Und auch hier wieder mit Erfolg. Mit Dioptervisierung siegte er mit 305 Ringen vor dem Medewitzer Udo Wolf 299,2 und Rene Malbrecht 297,1. Beim Schießen mit Zielfernrohr änderte sich die Reihgenfolge auf dem Podest. Hier siegte Wolf 303,6 vor Malbrecht 301,1 und Flemming 299,9. Bei den Senioren im Wettbewerb mit Dioptervisierung, erreichten Jörg Flemming 298,6 und Helmut Fahlenberg 292,1 im größten Teilnehmerfeld die Plätze 12 und 17. Hier gewann mit Norbert Klempert der Lokalmatador und Deutscher Meister in dieser Disziplin, mit überragenden 312,6 Ringen. Zur Siegerehrung wurden nicht nur die sportlichen Leistungen gewürdigt. Unter den Schützen, die mit der Munition des Sponsors ihre Wettbewerbe bestritten, wurden Munitionspakete verlost.

Frank Dombrowski

Verhaltener Start zum Ranglistenauftakt

Endlich war es wieder soweit. In der Walther Arena in Berlin Alt-Glienicke begann die neue Wettkampfsaison der Liegendkampf- und Dreistellungskampf Schützen. Beim Ranglistenschießen des PSV Olympia werden in den kommenden 6 Monaten 123 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den jeweiligen Endkampf zu qualifizieren. 116 Starter umfasst das Feld der Liegendkampf Teilnehmer. Für den KK-Dreistellungskampf (knieend, liegend, stehend) haben 47 Teilnehmer gemeldet. Auch in dieser Saison kommt es beim Liegendschießen auf die Stelle nach dem Komma an. Die Zehntelwertung hatte sich bestens bewährt. So kommt es schon mal vor, dass man sich über eine niedrige 10,2 ärgert. Am ersten Wettkampftag traten 97 Liegendschützen an. Das war einer mehr als im letzten Jahr. Der SSV Petkus war hinter den Gastgebern (14) mit 11 Aktiven am stärksten vertreten. Im vorderen Mittelfeld zeigte sich eine sehr hohe Leistungsdichte. So lagen 40 Plätze zwischen 599 und 609 Ringen. Doch der Start verlief für die Petkuser, die auch in dieser Saison wieder mit 3 Mannschaften antreten und von Schützen aus Luckenwalde, Senftenberg, Jüterbog und Ludwigsfelde unterstützt werden, etwas holprig.

Stärkster Schütze im Team war Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde hatte nur zu Beginn etwas Schwierigkeiten in den Wettkampf zu gelangen. Erst in den letzten 30 Sekunden der 15 Minuten Probezeit fand der eine stabile Anschlagsposition. Nach einer nur durchschnittlichen Startserie bei dem er sich 5 Neuner leistete, steigerte er sich deutlich, schoss 15 Zehner infolge und hielt das gute Niveau bis zum Schluss bei. Als nur noch er im ersten Durchgang an der Feuerlinie lag, beobachteten die Teammitglieder und andere Schützen seine letzten Schüsse am Monitor. Dann landete der letzte Schuss in der 10,9 und er hatte den Applaus auf seiner Seite. In seinem 300. KK-Liegendkampf erreichte er 611,5 Ringe. Nach alter Wertung hatte er mit 586 Ringen seine Wettkampfbestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Mit Platz 12 nach dem 1. WK Tag hatte er nicht gerechnet. Benedikt Crncic liegt nach dem ersten Tag auf Rang 40. Er hatte mit 602,3 (572) doch einige Ringe liegen gelassen, bei 2 Serien durch Schüsse in die Acht, deutlich die 100er Marke verfehlt. Auch Alexander Flemming hatte sich den Ranglistenstart sicher anders vorgestellt. Der Vorjahreszweite konnte nicht mehr auf seine eingeschossene Wettkampfmunition zurückgreifen, musste daher mit der Trainingsmunition auskommen. Das hatte zur Folge, dass alle 6 Serien einen ähnlichen Verlauf um die 100er Marke hatten. Bei 30 Neunern und 30 Zehnern erzielte er mit 599,2 Ringen (570) sicher eines seiner beiden Streichresultate.

Nach seinen guten Leistungen im letzten Jahr ist Manfred Langner jetzt für die erste Mannschaft am Start. Der Senftenberger zeigte sich mit 594,6 (567) doch etwas unzufrieden, wollte er doch die 600er Marke, die er letztes Jahr 3 Mal erreichte, knacken. Für den Kreisstädter Ingo Louvet, war es der beste Ranglistenwettkampf seit eineinhalb Jahren. Obwohl im in der 3. Serie eine Sechs herausrutschte, steigerte er sich ständig und schloss mit einer guten 98er Serie ab. Nach 593,6 Ringen (567) liegt er mit Platz 66 im hinteren Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg hatte in seinem Wettkampf einen ungewöhnlichen Serienverlauf. Zwischen 90 und 98 war fast alles dabei. Mit 591,4 (561) liegt er auf Rang 68 noch vor dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming. Dieser war mit 588,3 (562) nicht ganz unzufrieden, obwohl es sein bislang niedrigstes Resultat seit Einführung der Zehntelwertung war. Leicht unter ihrem Vorjahresschnitt blieb Thea Geske. Die Jugendschützin erreichte 584,6 (555) bei annähernd konstanten Serien. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 574,2 Ringe (549), schoss mit seiner besten Serie aus und liegt mit Rang 85 im hinteren Feld. Zum ersten Mal für Petkus startend, erreichte David König 565 Ringe (539). Einen deutlichen Sprung nach oben machte Jana Goldammer. Sie verbesserte sich mit 562,9 (537) um mehr als 35 Ringe zu ihrem Durchschnittsresultat aus 2018. Jugendschütze Johann Richard Hahn liegt mit 562,3 Ringen (532) auf Rang 91.

Den Tagessieg erkämpfte sich wie so oft Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit 622 Ringen (594) vor der Brandenburgerin Isabel Vaorin 618 (589) und Jana Tolonitz vom LV Sachsen-Anhalt 616,5 (587).

Mit nur mäßigen 1813 Ringen liegt die erste Mannschaft der Petkuser auf Rang 9. Hier führt die 3. Mannschaft des PSV Olympia vor Neuenhagen und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Jugendschützen nur Durchschnittsresultate. Hier zeigten sich vorwiegend im Stehendanschlag Probleme. Bendikt Crncic kam auf 534 und liegt auf Platz 27, vor Thea Geske 506 Ringe Platz 33 und Johann – R. Hahn 494 Ringe Platz 36. Mit einer überragenden Leistung liegt Regina Martin Trefz vom SV Neuenhagen 2000 mit 579 Ringen an der Spitze.

Frank Dombrowski

  1. Wettkampftag Liegendkampf:
1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,0
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,0
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,5
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   616,2
5. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,0
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,5
7. Ehmki Nicole NBSG   614,0
8. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   613,8
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,1
10. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   612,3
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,5
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,3
57. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   599,2
64. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,6
66. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   593,6
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   591,4
73. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,3
75. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,6
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,2
88. König David Sportschützen Petkus II   565,0
90. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,9
91. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,3

 

Mannschaft:

1. PSV Olympia Berlin III 1.845,7  
2. SV Neuenhagen 2000 1.838,5  
3. ASG Brandenburg I 1.834,4  
4. LV Sachsen-Anhalt 1.832,1  
5. PSV Olympia Berlin II 1.826,9  
6. SV Chemnitz 1.825,3  
7. NBSG 1.824,1  
8. SV SSK Dvory 1.817,3  
9. Sportschützen Petkus I 1.813,0  
10. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.812,0  
11. SGem. Medewitz / Chemnitz 1.811,0  
12. Sgi 1418 zu Bernau 1.803,6  
13. PSV Olympia Berlin I 1.800,1  
14. SV Treffer Plauen 1.798,9  
15. Sgi zu Lübben 1.782,8  
16. Sportschützen Petkus II 1.773,3  
17. SV Briesen 1.761,9  
18. Sportschützen Petkus III 1.721,7  
19. ASG Brandenburg II 1.718,3  
20. Sgi zu Köpenick 1.715,0  
21. Weißwasseraner SV 1.109,0  
22. Sommerbiathlon 547,9