Ostdeutsche Meisterschaft Bogen

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 Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V. bei den Ostdeutschen Meisterschaften
Am 01. September fanden die diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften im Bogenschießen auf der Bogensportanlage in Glindow statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Für die in den Schülerklassen startenden Maurice Stürzebecher und Luis Bär war es das erste große Turnier an dem sie teilnahmen. Maurice erreichte dabei einen guten dritten Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Xuefang Leis die in der Disziplin Blankbogen Damen startete erreichte den ersten Platz mit 64 Ringen Vorsprung zur zweitplatzierten.
Spannend wurde es bei den Herren Recurve. Dort lag Daniel Schilo nach dem regulären Wettkampf auf Platz 4 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 3. Platz sichern.

Frank Leis

Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

Alexander Flemming siegt beim Lapua Event in Berlin

Zwischen den beiden ersten Ranglisten Wettkämpfen im Liegendschießen veranstaltete der PSV Olympia Berlin den Lapua Event. Auch bei der 12. Auflage ging es in verschiedenen Altersklassen beim Liegendkampf und beim Auflageschießen mit Diopter und Zielfernrohr um Kleinkaliber Munitionspakete, die vom Sponsor für die jeweils ersten 3 Schützen bereitgestellt wurden. Mit 67 Liegend- und 52 Auflageschützen aus 37 Vereinen lag die Beteiligung nur leicht unter der des Vorjahres. Einige Schützen aus Petkus und Jüterbog ließen es sich nicht nehmen, sich an diesem traditionellen Wettkampf zu beteiligen. An der dreitägigen Veranstaltung nutzten viele Schützen die Möglichkeit, ihre KK Gewehre einem Munitionstest zu unterziehen. Anders als beim Ranglistenschießen, wurden hier wieder volle Ringe gewertet und nicht nach Zehntel.

Nach einem eher verkorksten Ranglistenstart, fand Alexander Flemming wieder zu alter Stärke zurück. Tolle 592 Ringe (98, 98, 99, 100, 99, 98) bescherten dem Vorjahreszweiten der gemischten Herren I und II Klasse diesmal den Sieg. Auch 2018 hatte er diese Ringzahl erzielt und seine persönliche Bestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Im Feld der 23 Schützen dieser Klasse, mussten sich Rene Malbrecht von der NBSG und Riccardo Sawkin vom PSV Olympia (beide 589) knapp geschlagen geben. Der Jüterboger Junior Benedikt Crncic erreichte seine zweitbeste Wettkampfleistung. Mit 586 Ringen belegte er den 5. Platz und steigerte sich um 6 Ringe. Während der 2. Serie traf er mit 100 Ringen das Maximum. Frank Dombrowski kam nicht ganz an seine Leistung aus dem Vorjahr heran. Mit 574 Ringen lag er auf Rang 14. Vor allem zu Beginn hatte er große Schwierigkeiten den gewohnten Anschlag zu finden. Acht seiner ersten 10 Schüsse landeten in der Neun. Im Feld der Herren IV Klasse belegte Helmut Fahlenberg mit 568 Ringen den 8. Platz. Jörg Flemming kam nicht an sein Vorjahresresultat heran. Bei Serien leicht über der 90er Marke kamen nur 545 Ringe und Platz 11 zu Stande. Hier gewann Nikolai Venger vom GK/KK SV aus Niedersachsen mit 594 Ringen.

Anschließend beteiligte sich Alexander Flemming erstmals auch beim Auflageschießen der offenen Klasse. Und auch hier wieder mit Erfolg. Mit Dioptervisierung siegte er mit 305 Ringen vor dem Medewitzer Udo Wolf 299,2 und Rene Malbrecht 297,1. Beim Schießen mit Zielfernrohr änderte sich die Reihgenfolge auf dem Podest. Hier siegte Wolf 303,6 vor Malbrecht 301,1 und Flemming 299,9. Bei den Senioren im Wettbewerb mit Dioptervisierung, erreichten Jörg Flemming 298,6 und Helmut Fahlenberg 292,1 im größten Teilnehmerfeld die Plätze 12 und 17. Hier gewann mit Norbert Klempert der Lokalmatador und Deutscher Meister in dieser Disziplin, mit überragenden 312,6 Ringen. Zur Siegerehrung wurden nicht nur die sportlichen Leistungen gewürdigt. Unter den Schützen, die mit der Munition des Sponsors ihre Wettbewerbe bestritten, wurden Munitionspakete verlost.

Frank Dombrowski

Verhaltener Start zum Ranglistenauftakt

Endlich war es wieder soweit. In der Walther Arena in Berlin Alt-Glienicke begann die neue Wettkampfsaison der Liegendkampf- und Dreistellungskampf Schützen. Beim Ranglistenschießen des PSV Olympia werden in den kommenden 6 Monaten 123 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den jeweiligen Endkampf zu qualifizieren. 116 Starter umfasst das Feld der Liegendkampf Teilnehmer. Für den KK-Dreistellungskampf (knieend, liegend, stehend) haben 47 Teilnehmer gemeldet. Auch in dieser Saison kommt es beim Liegendschießen auf die Stelle nach dem Komma an. Die Zehntelwertung hatte sich bestens bewährt. So kommt es schon mal vor, dass man sich über eine niedrige 10,2 ärgert. Am ersten Wettkampftag traten 97 Liegendschützen an. Das war einer mehr als im letzten Jahr. Der SSV Petkus war hinter den Gastgebern (14) mit 11 Aktiven am stärksten vertreten. Im vorderen Mittelfeld zeigte sich eine sehr hohe Leistungsdichte. So lagen 40 Plätze zwischen 599 und 609 Ringen. Doch der Start verlief für die Petkuser, die auch in dieser Saison wieder mit 3 Mannschaften antreten und von Schützen aus Luckenwalde, Senftenberg, Jüterbog und Ludwigsfelde unterstützt werden, etwas holprig.

Stärkster Schütze im Team war Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde hatte nur zu Beginn etwas Schwierigkeiten in den Wettkampf zu gelangen. Erst in den letzten 30 Sekunden der 15 Minuten Probezeit fand der eine stabile Anschlagsposition. Nach einer nur durchschnittlichen Startserie bei dem er sich 5 Neuner leistete, steigerte er sich deutlich, schoss 15 Zehner infolge und hielt das gute Niveau bis zum Schluss bei. Als nur noch er im ersten Durchgang an der Feuerlinie lag, beobachteten die Teammitglieder und andere Schützen seine letzten Schüsse am Monitor. Dann landete der letzte Schuss in der 10,9 und er hatte den Applaus auf seiner Seite. In seinem 300. KK-Liegendkampf erreichte er 611,5 Ringe. Nach alter Wertung hatte er mit 586 Ringen seine Wettkampfbestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Mit Platz 12 nach dem 1. WK Tag hatte er nicht gerechnet. Benedikt Crncic liegt nach dem ersten Tag auf Rang 40. Er hatte mit 602,3 (572) doch einige Ringe liegen gelassen, bei 2 Serien durch Schüsse in die Acht, deutlich die 100er Marke verfehlt. Auch Alexander Flemming hatte sich den Ranglistenstart sicher anders vorgestellt. Der Vorjahreszweite konnte nicht mehr auf seine eingeschossene Wettkampfmunition zurückgreifen, musste daher mit der Trainingsmunition auskommen. Das hatte zur Folge, dass alle 6 Serien einen ähnlichen Verlauf um die 100er Marke hatten. Bei 30 Neunern und 30 Zehnern erzielte er mit 599,2 Ringen (570) sicher eines seiner beiden Streichresultate.

Nach seinen guten Leistungen im letzten Jahr ist Manfred Langner jetzt für die erste Mannschaft am Start. Der Senftenberger zeigte sich mit 594,6 (567) doch etwas unzufrieden, wollte er doch die 600er Marke, die er letztes Jahr 3 Mal erreichte, knacken. Für den Kreisstädter Ingo Louvet, war es der beste Ranglistenwettkampf seit eineinhalb Jahren. Obwohl im in der 3. Serie eine Sechs herausrutschte, steigerte er sich ständig und schloss mit einer guten 98er Serie ab. Nach 593,6 Ringen (567) liegt er mit Platz 66 im hinteren Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg hatte in seinem Wettkampf einen ungewöhnlichen Serienverlauf. Zwischen 90 und 98 war fast alles dabei. Mit 591,4 (561) liegt er auf Rang 68 noch vor dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming. Dieser war mit 588,3 (562) nicht ganz unzufrieden, obwohl es sein bislang niedrigstes Resultat seit Einführung der Zehntelwertung war. Leicht unter ihrem Vorjahresschnitt blieb Thea Geske. Die Jugendschützin erreichte 584,6 (555) bei annähernd konstanten Serien. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 574,2 Ringe (549), schoss mit seiner besten Serie aus und liegt mit Rang 85 im hinteren Feld. Zum ersten Mal für Petkus startend, erreichte David König 565 Ringe (539). Einen deutlichen Sprung nach oben machte Jana Goldammer. Sie verbesserte sich mit 562,9 (537) um mehr als 35 Ringe zu ihrem Durchschnittsresultat aus 2018. Jugendschütze Johann Richard Hahn liegt mit 562,3 Ringen (532) auf Rang 91.

Den Tagessieg erkämpfte sich wie so oft Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit 622 Ringen (594) vor der Brandenburgerin Isabel Vaorin 618 (589) und Jana Tolonitz vom LV Sachsen-Anhalt 616,5 (587).

Mit nur mäßigen 1813 Ringen liegt die erste Mannschaft der Petkuser auf Rang 9. Hier führt die 3. Mannschaft des PSV Olympia vor Neuenhagen und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Jugendschützen nur Durchschnittsresultate. Hier zeigten sich vorwiegend im Stehendanschlag Probleme. Bendikt Crncic kam auf 534 und liegt auf Platz 27, vor Thea Geske 506 Ringe Platz 33 und Johann – R. Hahn 494 Ringe Platz 36. Mit einer überragenden Leistung liegt Regina Martin Trefz vom SV Neuenhagen 2000 mit 579 Ringen an der Spitze.

Frank Dombrowski

  1. Wettkampftag Liegendkampf:
1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,0
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,0
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,5
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   616,2
5. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,0
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,5
7. Ehmki Nicole NBSG   614,0
8. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   613,8
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,1
10. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   612,3
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,5
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,3
57. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   599,2
64. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,6
66. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   593,6
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   591,4
73. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,3
75. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,6
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,2
88. König David Sportschützen Petkus II   565,0
90. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,9
91. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,3

 

Mannschaft:

1. PSV Olympia Berlin III 1.845,7  
2. SV Neuenhagen 2000 1.838,5  
3. ASG Brandenburg I 1.834,4  
4. LV Sachsen-Anhalt 1.832,1  
5. PSV Olympia Berlin II 1.826,9  
6. SV Chemnitz 1.825,3  
7. NBSG 1.824,1  
8. SV SSK Dvory 1.817,3  
9. Sportschützen Petkus I 1.813,0  
10. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.812,0  
11. SGem. Medewitz / Chemnitz 1.811,0  
12. Sgi 1418 zu Bernau 1.803,6  
13. PSV Olympia Berlin I 1.800,1  
14. SV Treffer Plauen 1.798,9  
15. Sgi zu Lübben 1.782,8  
16. Sportschützen Petkus II 1.773,3  
17. SV Briesen 1.761,9  
18. Sportschützen Petkus III 1.721,7  
19. ASG Brandenburg II 1.718,3  
20. Sgi zu Köpenick 1.715,0  
21. Weißwasseraner SV 1.109,0  
22. Sommerbiathlon 547,9  

Bundesligaschützen starten mit Sieg in neue Saison

Mit einem Sieg starteten die Jüterboger Luftgewehrschützen in die neue Bundesliga-Saison. Zum Auftakt der 2. Bundesliga-Ost trafen sich alle 8 Mannschaften bei der SG Berlin & Charlottenburg um jeweils einen Wettkampf zu bestreiten. Aufgrund der begrenzten Standkapazität konnten immer nur 2 Mannschaften auf elektronischen Anlagen schießen. So gab es 4 Ansetzungen über den Tag verteilt. Die Flämingstädter, die die letzte Saison auf Platz 5 beendeten, wollen sich auch diesmal im Bundesligakampf gut behaupten. Auftaktgegner war wie im vergangenen Jahr die 2. Mannschaft des SV Gölzau.

Neu im Team der Jüterboger, musste sich Joline Ziegert aufgrund der Setzliste gleich in ihrem ersten Bundesligakampf mit der Nummer 1 des Gegners auseinandersetzen. Nach 20 Schüssen lag Ziegert gegen Saskia Gablenz noch einen Ring vor, doch durch die schwächere 3. Serie (94) machte Gablenz (98) Boden gut und konnte den Vorsprung bis zum Schluss halten. Trotz bester Einzelleistung im Team unterlag Ziegert 386 zu 388. Im 2. Match hatte Juniorin Maria Antonia Kanzler keine Chance gegen die erfahrene Jana Tolonitz. Schon nach 10 Schüssen zeichnete sich eine klare Überlegenheit zugunsten der Gölzauerin ab. Diese war mit 100 Ringen perfekt gestartet, Kanzler lag hier schon 7 Ringe zurück. Mit starken 394 zu 376 gab es den 2. Punkt für Gölzau. Aus der Erfahrung der letzten Jahre wusste man aber, dass die Jüterboger auch auf den hinteren Positionen gut aufgestellt sind. So mussten unbedingt Punkte her. Sebastian Kienast hatte es wie im vergangenen Jahr mit Florian Wenzel zu tun. Damals siegte der Jüterboger mit 4 Ringen Vorsprung. Und auch diesmal konnte sich Kienast, der seit mehr als einem halben Jahr kein Luftgewehr Wettkampf hatte, durchsetzen. Mit 385 zu 379 holte er den ersten Punkt. Im 4. Match gab es ebenfalls eine Neuauflage mit Lars Meyhak und Jonas Bongartz. Wie 2018 setzte sich Meyhak durch, diesmal 381 zu 373. So musste das letzte Duell zwischen Alexander Schröder und Christoph Tolonitz die Entscheidung bringen. Hier hatte Schröder, der schneller schoss, mit 377 Ringen vorgelegt und konnte nur noch abwarten, was sein Gegner macht. Nach 30 Schüssen lagen beide noch gleich auf. Doch Tolonitz beendete mit einer eher schwächeren 93er Serie und 376 Ringen den Wettkampf.

Der fast schon nicht mehr geglaubte 3:2 Erfolg brachte den Jüterbogern die ersten Mannschaftspunkte. Schon nach dem ersten Tag zeigte sich, dass die Giebichensteiner SG Halle klarer Favorit auf den Titel in dieser Saison ist. Gegen den PSV Olympia gab es mit 3 Resultaten über der 390er Marke einen glatten 5:0 Erfolg.

Am 2. Wettkampftag wird es dann einen Doppel-Wettkampf geben. Beim PSV Olympia Berlin warten dann die SG Berlin & Charlottenburg und die Nord-Berliner Schützengemeinschaft auf die Jüterboger.

Frank Dombrowski

Ergebnisse:

Gölzau II                                              –              Jüterbog                             2:3

Berlin & Charlottenburg                   –              Bötzow                                3:2

Halle                                                     –              PSV Olympia                     5:0

Nordberliner SG                                  –              Deutschenbora                2:3

 

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 Giebichensteiner SGI.-Halle 05 : 00 02 : 00
2 Schützengilde Deutschenbora 03 : 02 02 : 00
3 SGi-Berlin & Charlottenburg 03 : 02 02 : 00
4 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 03 : 02 02 : 00
5 SV Gölzau II 02 : 03 00 : 02
6 SV Bötzow 02 : 03 00 : 02
7 Nord-Berliner Schützengemeinschaft 02 : 03 00 : 02
8 PSV Olympia Berlin 00 : 05 00 : 02

Jüterboger Schützen bei DM mit Durchschnittsleistung

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Schöneicher Manfred Reichel erzielt Landesrekord

Zum 6. Mal infolge fanden beim Niedersächsischen Sportschützenverband in Hannover die Deutschen Meisterschaften im 100 Meter Ordonnanzgewehrschießen statt. 2015 eingeführt, wurde auch diesmal bei der zweitägigen Veranstaltung eine Trennung von offener und geschlossener Visierung gemacht.  So beteiligten sich 234 Schützen aus 18 Landesverbänden an den Wettbewerben, die in offener Klasse ausgetragen wurden. Doch 33 Einzelschützen nahmen trotz Startzulassung die Einladung zur DM nicht an. Mit 13 Zulassungen Brandenburger Starter, gab es etwas mehr als im letzten Jahr. Hier gab es keine Ausfälle. Am stärksten waren wieder die Jüterboger Schützen vertreten, die mit 9 Einzel- und 2 Mannschaftsstarts gut aufgestellt waren. Für sie war es wieder der Höhepunkt des Sportjahres. Aber auch Schützen aus Schöneiche und Golßen waren am Start. Die Flämingstädter nutzten die Möglichkeit, sich am Vortag der Titelkämpfe auf den jeweiligen Ständen einzuschießen. Das klappte bei allen reibungslos und bei guter Stimmung im Team war man sehr optimistisch. Bei angenehmen äußeren Temperaturen und teilweise leichten Schauern, ließ es sich gut schießen. Jedoch führte eine hohe Luftfeuchtigkeit am ersten Wettkampftag zu verstärktem Laufflimmern, was vielen Aktiven, die mit Schweden Mauser Gewehren antraten, Probleme bereitete. In jeweils 9 Durchgängen kämpften die Schützen auf maximal 15 Bahnen. Bevorzugte Waffen waren die beliebten Schweden Mauser M96 und M38, das britische Enfield, das amerikanische Springfield oder das schweizer K31 Ordonnanzgewehr. Aber auch Exoten wie das finnische M39 oder der deutsche K98 fanden Verwendung.

Am ersten Wettkampftag kämpften 116 Schützen und 24 Mannschaften im Wettbewerb mit offener Visierung um Edelmetall. Als erster Starter musste Frank Dombrowski an die Feuerlinie. Obwohl er nur 3 Probeschüsse benötigte, klappte bei dem sonst sehr sicheren Liegendschützen nicht viel. Acht Schüsse lagen unterhalb der Neun. Nur 173 Liegendringe hatte er lange nicht gehabt. Er steigerte sich beim Stehendschießen noch auf 318 Ringe, war aber enttäuscht. Auch wenn er auf Rang 64 fast 40 Plätze zum Vorjahr gut machte, konnte er sein wahres Leistungspotenzial nicht abrufen, welches er in den letzten Wochen zeigte. Um 1 Ring steigerte sich Sebastian Kienast. In diesem Wettbewerb erst zum 2. Mal bei der DM am Start, lag seine Zielstellung natürlich im Erreichen des Endkampfes der besten 6 Einzelschützen. Da jedoch beim Liegendanschlag schon 9 Treffer in der Acht einschlugen, verlor er schon hier wichtige Ringe. Aber beim stehenden Schießen flogen alle 20 Schüsse ins Schwarze, und er lag mit 345 Ringen und Platz 16 nur 3 Ringe unter seinem Landesrekord. Der Luckenwalder Ingo Louvet zeigte sich mit seiner Leistung sehr zufrieden. Mit 323 Ringen erreichte er seine beste DM-Leistung. Leider rutschte er während der 2. Liegendserie einmal mit dem Ellenbogen von der Matte, was ihm eine Drei einbrachte. Er erreichte mit Platz 54 die zweitbeste Leistung im Team. Jörg Flemming kam bei seiner 14. DM Teilnahme nicht ganz an die Vorjahresleistung heran. Er hatte sich doch mehr als die 309 Ringe und Platz 77 erhofft. Senior Helmut Fahlenberg qualifizierte sich nach 2016 wieder für die DM. Doch diesmal lief es für ihn nicht so gut. Magere 281 Ringe brachten ihn auf Rang 106. Der Schöneicher Manfred Reichel, der in der kommenden Saison das Team der Flämingstädter verstärken wird, kam mit seinem K31 auf 326 Ringe, was ihm den 50. Platz einbrachte. Sein Vereinskollege Winfried Tscheuschner musste nach wenigen Schüssen abbrechen, da er technische Probleme mit der Waffe hatte.

Deutscher Meister wurde Karl Georg vom bayerischen Hubertus Hufschlag, der sich als Viertplatzierter nach dem Vorkampf (352) mit einer 81er Finalserie und 433 Ringen den Titel sicherte. Wie so oft landeten die Mannschaftsschützen aus Jüterbog im Mittelfeld. Trotz Steigerung zu 2018 war mit 972 Ringen nicht mehr als der 12. Rang drin. Den Titel sicherte sich der SV Petersberg Bechtolsheim mit 1033 Ringen.

Der 2. Wettkampftag war an Spannung kaum zu überbieten. Hier gab es beim Schießen mit Dioptervisierung im Vorderfeld eine bisher nie dagewesene Leistungsdichte. 19 Schützen erreichten die „Schallmauer“ von 350 Ringen. Nach langer Wartezeit im 8. Durchgang startend, zeigte Manfred Reichel eine Spitzenleistung. Bei seinem ersten DM Start in dieser Disziplin, belegte er mit dem langen Schwedenmauser den 9. Platz. Nach guten 180 liegend, folgte seine wohl stärkste Stehendleistung bisher. Die Jüterboger Schützen, die bereits ihren Wettkampf beendet hatten, verfolgten Schuss für Schuss und konnten kaum glauben, was sie auf den großen Monitoren zu sehen bekamen. Nach einer 83 ließ er eine unglaubliche 92er Serie folgen. Mit 5 Treffern in der Zehn und 2 Neunern war es die höchste Stehendserie aller 118 Teilnehmer und die zweitbeste Gesamtstehendleistung. Die persönliche Bestleistung brachte ihn nach seinem Durchgang bis auf den 6. Platz, was für eine Endkampfteilnahme gereicht hätte. Doch der letzte Durchgang war zu stark. Hier kamen 3 weitere Schützen, die maximal 3 Ringe mehr erzielten. Reichel brachte es nicht nur eine sehr gute Platzierung ein, auch den bis dahin von Sebastian Kienast gehaltenen Landesrekord hatte er um 2 Ringe verbessert. Kienast, der vor 2 Jahren noch Silber gewann, schoss 344 Ringe und erreichte als bester Jüterboger Platz 32. Bei erzielten 174 Ringen im Liegendanschlag und sehr guten 170 stehend, hatte er diesmal keine Chance. Die Spitzenschützen erreichten schon liegend teilweise 192 Ringe und brachten die BSB-Starter zum Staunen. Auch hier überzeugte Ingo Louvet (68.) mit 325 Ringen, blieb nur 3 Ringe unter seiner pers. Wettkampfbestleistung. Seine beiden 93er Liegendserien waren ausschlaggebend dafür. Unter ihren Möglichkeiten, blieben Jörg Flemming mit 314 und Frank Dombrowski mit 306 Ringen. Mehr als Platz 83 und 90 sprang für die erfahrenen Ordonnanzschützen nicht heraus. Sven Bakus verfehlte mit dem letzten Schuss die 300er Marke ganz knapp. Er hatte sich nach zuletzt guten Trainingsergebnissen sicher mehr als 299 Ringe und Platz 97 erhofft. Der Golßener Martin Brückmann belegte mit 281 den 112. Platz.

In einem hochspannenden Endkampf siegte der Rotenburger Karsten Dietz mit 448 Ringen. Nach einer fast für unmöglich gehaltenen 90er Finalserie (2×5 Schuss in je 90 Sekunden) im stehenden Anschlag bezwang er den mehrfachen Deutschen Meister Matthias Mayer vom rheinischen Bönning Rill  442 (357+85) und dem nach dem Vorkampf mit deutlichem Vorsprung führenden Stefan Schiemann 436 vom westfälischen SV Niederschelden. Dieser hatte mit 369 Ringen eines der stärksten Ergebnisse in der Geschichte der DM erzielt. Doch im Finale kamen nur 67 Ringe zusammen. Den Mannschaftstitel verteidigte die St. Seb. SBr Villip vom Rheinischen Schützenbund mit 1055. Für die Jüterboger 964 reichte es zum 14. Platz.

 

Frank Dombrowski

Hochklassige Resultate beim Vorderlader Mauritiuspokal

Traditionell im August veranstaltete die Jüterboger Gilde ihr Mauritius-Pokalschießen mit Vorderlader Waffen. Die Vorbereitungen zu diesem Event liefen entspannter, als im vergangenen Jahr. Damals musste man wegen der langen Hitzeperiode um eine Durchführung bangen. Die Wettkampfbedingungen waren an diesem Tag ideal.  Bei Temperaturen um 25 Grad Celsius und etwas frischem Wind ließ es sich gut schießen. Mit 45 Starts, die von Schützen aus 14 Vereinen bestritten wurden, konnte der Veranstalter zufrieden sein. Erstmals beteiligten sich Schützen aus Brück, Bernau, Fürstenwalde und Straußberg. Einige Spitzenschützen, die in den vergangenen Jahren mit dabei waren, fehlten. So waren die Ex-Weltmeister Damian Cal und Wilfried Kretschmer bei den zeitgleich stattfindenden Europameisterschaften in Budapest vertreten. Bei der 13. Ausgabe dieser Veranstaltung gingen 21 Schwarzpulverschützen mit dem Vorderlader Gewehr und 24 mit der Perkussionspistole in jeweils offenen Klassen an den Start. Fünf Schützen hatten Doppelstarts zu bewältigen. Die Organisatoren freuten sich, mit Volker Valentin wieder einen ehemaligen Weltmeister am Start zu haben. Gekämpft wurde auch in diesem Jahr um Pokale, Preisgelder und Sachpreise. Die Gastgeber stellten mit 9 Schützen das größte Aufgebot, vor den Schützen des polnischen K.S. Strzelec und SV Lichtenrade (je 6). Auch in diesem Jahr konnten sich die Resultate sehen lassen. Vor allem die Gastgeber waren mit dem Gewehr stark und zeigten mannschaftliche Geschlossenheit.

Für die stärkste Leistung des Tages, sorgte der Frankfurter Gewehrschütze Ralf Thiem. Mit überragenden 144 Ringen, seinem höchsten jemals in Jüterbog geschossenen Resultat, setzte er sich gegen seinen Teamkollegen und Sieger von 2007 und 2017 Lutz Rechtenbach 142 durch. Nach 5 Podestplätzen in den vergangenen 12 Jahren, hatte es für Thiem nun erstmalig zum Sieg gereicht. Den Bronzepokal errang Zbigniew Kurpiel 136 aus Zielona Gora. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 136 Ringen verfehlte Werner Panek nur knapp das Podest. Der Pole hatte 2 Zehner mehr erzielt, als der Flämingstädter. Auch Klaus Jannasch zeigte eine gute Leistung. Seine 133 Ringe reichten zum 5. Platz. Der stärkste Jüterboger Perkussionsschütze der letzten Jahre, Heinz Krüger, konnte sich mit Platz 7 noch einen Sachpreis erkämpfen. Auch er kam auf 133 Ringe. Sehr zufrieden zeigte sich Diana Hanske nach dem Schießen. Nach 7 Jahren Pause, hatte sie ihr Ergebnis von 2012 auf 126 Ringe und Platz 9 steigern können. Frank Leis 124 und Wolfgang Gast 122 zeigten mit Platz 10 und 12 ebenfalls gute Leistungen. Außerdem belegten Gerald Kaplick 112 Ringe Platz 14 und Rainer Kubau 81 Ringe Platz 18.

Im Mannschaftskampf setzten sich diesmal die Frankfurter durch. Mit 419 Ringen hatte man 29 Ringe Vorsprung auf die erste Mannschaft der Gastgeber. Für die Jüterboger war es die beste Mannschaftsplatzierung seit 2008 bei diesem Pokalschießen. Bronze erkämpfte das zweite Jüterboger Team mit 370 Ringen.

Beim Schießen mit der Perkussionspistole gab es einen klaren Sieg für den Cottbuser Volker Valentin. Der mit mehr als 20 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften erfolgreichste Brandenburger Schwarzpulverschütze siegte mit 140 Ringen und gewann seinen 4. Titel in Jüterbog vor Michael Triebel 133. Der Fürstenwalder beteiligte sich erstmals beim Mauritius Pokalschießen. Zbigniew Kurpiel 131 sicherte sich auch hier den Bronzepokal vor dem Finsterwalder Andreas Holz 131. Carsten Spilker 126, der schon im letzten Jahr dabei war, hatte die weiteste Anreise. Für den niedersächsischen SSV Bad Münder startend, belegte er Platz 5.

Die Entscheidung im Mannschaftskampf hätte knapper nicht ausfallen können. Die Titelverteidiger vom SV Lichtenrade gewannen erneut die Trophäe. Mit 352 Ringen reichte ihnen 1 Ring Vorsprung auf den K.S. Strzelec. Die zweite Mannschaft der Berliner gewann mit 302 Bronze vor den Schweriner See Schützen 182.

Höhepunkt war dann zum Abschluss die würdevolle Siegerehrung, bei der fast alle gestarteten Teilnehmer anwesend waren. Sportleiter Frank Dombrowski, der 1. Vorsitzende Wolfgang Gast und Kampfrichter Heinz Krüger nahmen die Ehrung vor.

Frank Dombrowski

Ordonnanzschützen mit starker Leistung beim Bürger-Meister-Pokal

Nachdem der traditionelle Pokalwettkampf im letzten Jahr ein Opfer der anhaltenden Hitze wurde und ausfallen musste, gaben in diesem Jahr zur Überraschung des Kreissportleiters Mark Koschnick, so viele Schützen eine Startmeldung ab, wie nie zuvor. Der Kreisschützenbund Teltow-Fläming /Potsdam Stadt hatte als Veranstalter dieses Events mehr als 150 Meldungen von Schützen aus 15 Vereinen erhalten. Die Jüterboger Schießanlage kam mit 148 realisierten Starts an die Grenze der Standkapazität. Die Bestmarke aus dem Jahr 2016 wurde um 24 Einzelstarts übertroffen, was allein 3 Durchgänge zusätzlich bedeutete. Die Gastgeber stellten mit 37 Startern ihr bislang größtes Aufgebot, vor Schöneiche 31 und Rangsdorf 18. Die Wettbewerbe wurden wie gewohnt in offenen Klassen ausgetragen. In 4 Kurzwaffen- und 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben wurden Wanderpokale, Urkunden und Preisgelder vergeben. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen zeigten vor allem die Ordonnanzgewehr Schützen starke Leistungen. Für viele Schützen, die das 20+20 Programm bestreiten mussten, war es ein gelungener Vorbereitungswettkampf auf die kommenden Deutschen Meisterschaften in Hannover. Hier freute man sich besonders auf das Mannschaftsduell der Gastgeber mit den Schützen aus Oschatz. Die Sachsen hatten sich die letzten beiden Male in die Siegerlisten eintragen können. Hier gab es mit 21 Starts eine Rekordbeteiligung in dieser Disziplin. Gleich 12 Teilnehmer lagen mit ihren Leistungen über dem DM Limit mit offener Visierung.

Schon in DM Form, zeigte Sebastian Kienast die beste Leistung an diesem Tag. Er kämpfte, wie die meisten Schützen mit dem Schweden Mauser mit Diopter Visierung. Mit einer für ihn selbst überraschend starken 96 er Serie im Liegendanschlag, startete er optimal. Zwar folgte mit 85 eine eher durchschnittliche Serie, doch seine Stärken, sollte er im abschließenden Stehendschießen zeigen. Fantastische 176 Ringe mit 4 Zehnern und 9 Neunern brachten ihn auf 357 Ringe. Das war eines seiner Besten Resultate in den letzten Jahren. Obwohl schon mit deutlichem Abstand auf Rang 2 liegend, zeigte sich Teamkollege Jörg Flemming mit starken 338 Ringen sehr zufrieden. Auf Platz 3 lag Ulrich Findeisen aus Oschatz 336 vor seinem Mannschaftskameraden und Deutschen Meister des letzten Jahres Andreas Radeck 335. Auf Rang 5 lag der Schöneicher Manfred Reichel 332, der in der kommenden Saison das Jüterboger Team verstärken wird. Christoph Hermann folgte mit 329. Frank Dombrowski kam nach nur durchschnittlichem Stehendschießen mit 323 auf Platz 9 vor Ingo Louvet. Der Kreisstädter hatte mit 188 Ringen die stärkste Liegendleistung im gesamten Starterfeld erzielt. Mit 320 wurde er Zehnter. Sven Bakus 306 und Helmut Fahlenberg 274 landeten auf Platz 13 und 18. Mit dem höchsten Mannschaftsresultat seit Jahren, erkämpften sich die Gastgeber den Wanderpokal zurück. Mit 1018 lag man vor Oschatz 994 und dem 2. Jüterboger Team 955.

Beim Auflageschießen war Michael Schröter vom PSV Olympia Berlin nicht zu schlagen. Mit Dioptervisierung konnte er den bis zum letzten Durchgang führenden Frank Dombrowski 284 noch um einen Ring übertreffen. Dritter wurde Ingo Louvet mit 278 Ringen. Auch Markus Krawez zeigte mit Platz 5 eine starke Leistung, lag mit 273 noch über dem neuner Schnitt. Weiter erzielten für Jüterbog: 7. Klaus Jannasch 267, 8. Barbara Schilling 261, 13. Georg Hanske 252, 15. Ralf Schulze 248, 16. Hendrik Papenroth 244, 18. Diana Hanske 234, 20. Rainer Kubau 226, 23. Bettina Kühne 204, 24. Hans-Joachim Rehbein 152. Den Mannschaftstitel verteidigte Jüterbog I vor Jüterbog II und Golßen.

Mit offener Visierung siegte Schröter im größten Starterfeld des BMP mit 282 Ringen vor Helmut Fahlenberg 274 und Lutz Tannhäuser 271 aus Oschatz. Ringgleich kam Louvet auf den undankbaren 4. Platz. Weiter erzielten für Jüterbog: 5. Frank Dombrowski 269, 11. Frank Leis 263, 14. Fred Hochleutner 255, 17. Klaus Jannasch 251, 21. Ralf Schulze 245, 26. Jens Fuhrmann 237, 28. Jürgen Stein 224, 34. Yvonne Heise 79. Auch hier war die gastgebende Gilde im Teamwettbewerb nicht zu bezwingen. Mit 6 Ringen vor Oschatz verteidigte man die Mannschaftstrophäe. Rang 3 erkämpfte Luckenwalde vor Zossen, Schöneiche und Rangsdorf.

In den Großkaliber Kurzwaffendisziplinen waren die Schützen des SC Schöneiche sehr stark vertreten. Sie holten sich die Titel in den Mannschaftswettbewerben .357 Magnum Revolver, .44 Magnum Revolver und .45 ACP. Lediglich mit der 9 mm Pistole waren die Ludwigsfelder Schützen treffsicherer.

Im Wettbewerb .44 Magnum siegte Thomas Heise für die Jüterboger Gilde mit 323 Ringen. Patrick Meyer 230 und Siegfried Meyer 209 erreichten die Plätze 7 und 8.

Der Vorjahresdritte Dirk Kalwa aus Ludwigsfelde gewann die 9 mm Pistolenkonkurrenz mit 371 Ringen. Hier erreichten Andreas Wachtel 259 Platz 24 und Patrick Meyer 251 Platz 27.

Eine erfolgreiche Titelverteidigung gab es durch den Zossener Senioren Karl-Heinz Berger mit dem .357 er Revolver. Er steigerte sich um 5 auf 376 Ringe. Für Jüterbog erkämpften: 14. Klaus Jannasch 299, 15. Markus Krawez 289, 17. Frank Leis 284, 19. Jürgen Stein 239, 21. Alf Menzel 42

Winfried Tscheuschner 369 (Schöneiche) entschied die Pistolendisziplin .45 ACP mit hauchdünnem Vorsprung von einem Ring vor Berger für sich.

Frank Dombrowski

Jüterboger Großkaliber Gewehrschützen mit Erfolgen bei LM

Nach den Landestitelkämpfen im klassischen Ordonnanzgewehr Schießen im Mai, fanden nun auf der Jüterboger Anlage die letzten Meisterschaften des Landesverbandes in diesem Jahr statt.  Auf dem Programm standen die 30 Schuss – Wettbewerbe in den übrigen 100 Meter Großkaliber Gewehrdisziplinen, darunter auch das Ordonnanzgewehr Auflageschießen sowie der 25 Meter Großkaliber Pistolenwettbewerb 30 Schuss Präzision. Bei angenehmen äußeren Bedingungen kämpften an den 2 Wettkampftagen 119 Schützen aus 34 Vereinen des Landes in 7 Wettbewerben um Medaillen und Urkunden. Die Schützen zeigten sich auch in diesem Jahr wieder sehr zielsicher. So wurden 6 neue Landesrekorde erzielt. Von der gastgebenden Gilde hatten sich 6 aktive Schützen über die Kreismeisterschaften qualifizieren können. Sportleiter Frank Dombrowski konnte nach Abschluss der Wettbewerbe eine positive Bilanz ziehen. Die Flämingstädter holten 2x Gold und 2x Silber.

Am ersten Tag gab es die Entscheidungen im liegenden Anschlag mit Diopter und Zielfernrohr sowie die Auflagedisziplinen, die hauptsächlich mit Matchgewehren geschossen wurden. Nach zwei Silbermedaillen im letzten Jahr, konnte Frank Dombrowski erneut Edelmetall erkämpfen. Im freihändigen Anschlag mit Dioptervisierung siegte er in der offen geführten Herrenklasse mit 299 Ringen und neuem Landesrekord. Lediglich während der letzten Serie rutschte ihm ein Schuss in die Neun ab. Titelverteidiger Sebastian Kelle aus Finsterwalde musste sich nach 296 Ringen diesmal mit dem Silberrang zufriedengeben. Sven Bergenroth aus Neustadt/Dosse holte mit 292 Bronze. Beim Schießen mit Zielfernrohr gab es eine sehr hohe Leistungsdichte an der Spitze. Dennoch standen die gleichen Schützen auf dem Treppchen. Hier gewann Kelle mit maximaler Ringzahl von 300. Dieser Sieg brachte ihm natürlich einen Eintrag in die Rekordliste des Landes. Dombrowski, der nur einen Ring weniger erzielte, setzte sich gegen den ringgleichen Titelverteidiger Bergenroth wegen der besser ausgeschossenen letzten Serie durch. Der Petkuser Helmut Fahlenberg, der in diesem Jahr für den SV Dahme im sitzenden Auflagewettbewerb mit Zielfernrohr an den Start ging, erkämpfte in der Senioren III Klasse mit 287 Ringen Bronze hinter Klaus Hanf 289 aus Grüneberg und dem Hönower Hubert Schöler 294.

Am 2. Tag gingen 41 Schützen mit dem Ordonnanzgewehr an den Start. Hier wurden die Wettbewerbe häufig mit schwedischen M96 Gewehren mit offener und geschlossener Visierung verwendet. Klaus Jannasch, der sich schon 2018 Silber mit Dioptervisierung erkämpfte, konnte sich auch diesmal über einen 2. Platz freuen. Jetzt gelang ihm der Erfolg in der Senioren I Klasse jedoch mit offener Visierung (Kimme und Korn). Mit 275 Ringen musste er sich nur dem Hennigsdorfer Michael Schröter 281, der mit insgesamt 3 Titeln an diesem Wochenende erfolgreichster Starter war, geschlagen geben. Den 3. Platz erkämpfte Jürgen-Dieter Rückert 272 aus der Landeshauptstadt. Ralf Schulze 220 und Jürgen Stein 213 belegten die Plätze 17 und 18. Im Wettbewerb der Senioren III Klasse erreichte Hans-Joachim Heinze den undankbaren 4. Platz. Bei seinen 263 Ringe fehlten 5 Ringe bis zum Podestplatz. Der Hennigsdorfer Reinhard Nendza gewann mit 275 Ringen. Im Teamwettbewerb gelang es den Jüterbogern, die seit Jahren in der Besetzung Jannasch, Schulze und Heinze am Start sind, ihren Titel erfolgreich zu verteidigen. Mit 758 Ringen steigerten sie ihre Vorjahresleistung um 7 Ringe.

Im Pistolenwettbewerb hatte sich Dombrowski, der im letzten Jahr gewann, wieder einiges erhofft. Nach 2 Serien sah auch alles nach einer erfolgreichen Titelverteidigung aus, doch zwei Fünfer in der letzten Serie ließen ihn bis auf Rang 4 abrutschen. Mit 257 Ringen fehlte nur 1 Ring auf Bronze. Der Prenzlauer Henry Boldt schoss mit 265 Landesrekord und verwies den Potsdamer Frank Ditzel 262 und Reiner Schiewe 258 von der SG Prenden-Lanke auf die Plätze.

Frank Dombrowski

Karabinerschützen bei Landesmeisterschaften erfolgreich

In Frankfurt/Oder fanden am ersten Juliwochenende die Landesmeisterschaften in den Breitensport- Wettbewerben KK Karabiner mit offener Visierung und KK Pistole sowie Sportpistole Auflage statt. Ideale Witterungs- und Sichtverhältnisse bescherten vor allem den Gewehrschützen recht ordentliche Ergebnisse. Über die Kreismeisterschaften hatten sich im Kleinkaliber Karabiner-Wettbewerb 13 Teilnehmer aus 6 Vereinen für diese Titelkämpfe qualifiziert. Leider folgten nur 9 Schützen der Einladung des Landessportleiters. Titelverteidiger im Mannschaftswettbewerb waren die Jüterboger, die seit 3 Jahren in dieser Disziplin ungeschlagen sind.

In der gemischten Herren I (bis 40 Jahre) – und Herren II (bis 50 Jahre) Klasse kam es zu einem spannenden Kampf der Jüterboger Teamkollegen. Frank Dombrowski zeigte einen seiner stärksten Karabiner-Wettkämpfe. Konstant hohe Serien von 87, 87 und 88 brachten ihn auf 262 Ringe. Mit seiner 8. Zehn beendete er nach etwa 35 Minuten den 30 Schuss Wettkampf und erzielte einen neuen Landesrekord. Für den Jüterboger Sportleiter war es der 4. Titel in diesem Wettbewerb. Nur knapp musste sich Sebastian Kienast geschlagen geben. Er hatte in der ersten Serie einige Ausreißer, erreichte aber nach 83, 88 und 87 immer noch starke 258 Ringe. Es war nach 2017 und 2018 seine 3. Silbermedaille infolge. Der Golßener Martin Brückmann erkämpfte mit 203 Ringen Bronze. Die Herren III (bis 60 Jahre) Klasse gewann Gerd Fricke von der HS Cottbus. Auch er schoss mit 262 Ringen einen neuen Landesrekord.

In der Damenklasse lieferten sich wie so oft Sabine Radtke und Kerstin Pöschla von der SV der Hochschule Cottbus einen Zweikampf. Nach 3 Meisterschaftstiteln infolge, musste sich Radtke diesmal wieder geschlagen geben. Viele Hochschüsse in der ersten Serie, ließen das Ergebnis doch deutlich schrumpfen. So erreichte sie mit 213 Ringen nur knapp den 7er Schnitt. Pöschla behielt ihr Vorjahresniveau und sicherte sich mit 232 Ringen die Goldmedaille.

Zum 4. Mal nacheinander triumphierten die Flämingstädter im Mannschaftskampf. In der gleichen Besetzung erreichten sie, wie im vergangenen Jahr, 733 Ringe.

Anschließend traten Dombrowski und Radtke noch mit der KK Pistole an. Hier gab es deutlich größere Starterfelder. Und auch hier sollte es Erfolge geben. Im freihändigen Präzisionswettbewerb schaffte Dombrowski nach 92, 92 und 90 Ringen mit 274 den 2. Platz. Im 12 Mann starken Feld der Herren I und II Klasse war nur der Schiffmühler Falko Gersdorf nicht zu schlagen. Er siegte überlegen mit 284 Ringen und Landesrekord. Platz 3 erkämpfte der Prenzlauer Henry Boldt mit 273.

Radtke hatte sich das Ziel gestellt, im 30 Schuss Auflage-Wettbewerb die Qualifikation für die DM in Hannover zu erreichen. Im mit 30 Startern größten Teilnehmerfeld dieser LM, musste sie sich in der gemischten Senioren- und Seniorinnenklasse behaupten. Nach einer sehr guten Vorstellung hatte sie bei exakt gleichem Serienverlauf von 95, 97 und 95 und 287 Gesamtringen die gleiche Ringzahl erzielt, wie der Liebenthaler Jost Heyne. Nur wegen der weniger erzielten Zehner blieb ihr „nur“ der undankbare 4. Platz. Dennoch hatte sie das Limit des letzten Jahres um 8 Ringe übertroffen und ihre Zielstellung erreicht. Den Sieg holte sich der Cottbuser Torsten Kaps mit 291 Ringen und Landesrekord. Er siegte vor dem Spremberger Michael Muthke 289.

Frank Dombrowski

4x Gold bei Landesmeisterschaften – Liegendkampf vom Winde verweht

In Frankfurt/Oder fanden die Landestitelkämpfe im Kleinkaliber Liegend- und Dreistellungskampf statt. Mit 4 Gold- und einer Bronzemedaille konnte sich die Ausbeute der Jüterboger Starter sehen lassen. Am ersten von 2 Wettkampftagen gingen 77 Liegendschützen aus 24 Vereinen des Landes an den Start. Vier Schützen aus der Flämingstadt hatten sich über die Kreismeisterschaften für diese Titelkämpfe qualifiziert. Bei hohen Temperaturen kamen schon die Teilnehmer des ersten Durchgangs mächtig ins Schwitzen. An diesem Tag herrschten vor allem vormittags ungewöhnlich starke verwirbelnde Winde auf der Schießstandanlage. Trotz Windfahnen, die sich in alle Richtungen bewegten, gelang es kaum einem Schützen seine gewohnte Leistung abzurufen.

Im mit 12 Startern größten Feld dieser Meisterschaft erreichte Frank Dombrowski in der Herren II Klasse nur durchschnittliche 570 Ringe. Der Vorjahreszweite, der trotz sicherem Anschlag schon in der Probe merkte, dass es schwierig werden würde, leistete sich sogar eine Sieben und 5 Achten. Als er den Wettkampf mit einer Acht beendete, glaubte er nicht im Geringsten an eine gute Platzierung. Ein solches Trefferbild mit Ausreißern nach allen Seiten hatte der 48-Jährige schon lange nicht gehabt. Doch die Konkurrenz hatte die gleichen Probleme und schoss noch weniger. So holte sich der Jüterboger, der seit 1995 in diesem Wettbewerb aktiv ist, seine erste Goldmedaille in dieser Disziplin bei der LM. Der Titelverteidiger Sven Bergenroth, der für die Finsterwalder SG antrat, musste sich mit 566 Ringen und Silber zufriedengeben. Den 3. Platz erkämpfte Udo Wolf 564 (Bernau).

Im 2. Durchgang kämpften die Junioren um Titel und Qualifikationsringzahlen für die Deutschen Meisterschaften. Hier erreichte Benedikt Crncic, der in dieser Saison erstmals als Juniorenschütze antrat, 567 Ringe. Hohe Serien waren auch hier nicht machbar. Nach seinem Titelgewinn als Jugendschütze, hatte es auch diesmal wieder zum Sieg gereicht. Schon beachtliche 10 Ringe Rückstand hatte der Rüdersdorfer Bastian Hanne. Chris Hahn aus Forst erkämpfte mit 535 Bronze. Obwohl Crncic mit seiner Ringzahl alles andere als zufrieden war, kann er sich erneut berechtigte Hoffnungen auf einen DM Start machen, lag er doch 3 Ringe über dem Limit des letzten Jahres. In der weiblichen Jugendklasse gewann Thea Geske durch konstante Serien zwischen 90 und 93 mit 551 Ringen die Bronzemedaille. Zu stark waren Sara Starik 579 und Svenja Graßmann 559 (beide Lübben). Keine Chance auf eine vordere Platzierung hatte Johann-Richard Hahn im Feld der männlichen Jugendklasse. Nach 2 schwachen Serien im niedrigen 80er Bereich kam er auf 515 Ringe. Das reichte hier nur zum 9. Platz. Den Sieg erkämpfte sich Michael David Gaissinski 552 aus Ahrensfelde.

Für das Petkuser Team holte sich Senior Helmut Fahlenberg im Wettbewerb der Herren IV Klasse mit 554 Ringen den 3. Platz. Mit neuem Landesrekord von 573 Ringen sicherte sich der Bernauer Wolfgang Bergmann Plietzsch den Titel vor dem Woltersdorfer Jürgen Rescheleit 569.

Am 2. Tag traten bei deutlich besseren Windbedingungen 27 Schützen im Dreistellungskampf an. Im Feld der Junioren II gab es das gleiche Bild auf dem Podest, wie am Tag zuvor. Crncic siegte mit großem Vorsprung. Dank der 196 Ringe im liegenden Anschlag und recht guter Leistung beim Knieendschießen, kamen erstklassige 549 Ringe zusammen. Das DM-Limit hatte er so um 32 Ringe übertroffen. Silber holte Hanne 505 vor Hahn 503.

Für einen überraschenden Titelgewinn sorgte Johann-Richard Hahn. Er holte das 4. Gold für die Jüterboger an diesem Wochenende. Mit 475 Ringen verwies er den Lübbener Johann Jansen 465 auf den 2. Platz. In der weiblichen Jugendklasse musste sich Thea Geske mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben. Ihr fehlten mit 511 Ringen nur 5 Ringe zum Limit von 2018. Sara Starik 547 siegte auch hier.

Frank Dombrowski

Jüterboger Gilde hat neues Königshaus

Wie schon im vergangenen Jahr veranstaltete die Jüterboger Gilde am ersten Sonntag im Juni ihr jährliches Königsschießen. Bei hochsommerlichen Temperatuten beteiligten sich mit 12 Schützen und 4 Damen ähnlich viele Schützen und Schützinnen am Geschehen wie 2018. Der Schützenkönig wurde traditionell im stehenden freihändigen Anschlag ermittelt. Bei den Damen wurde der Königsschuss im sitzenden Anschlag aufgelegt abgeben. Geschossen wurde traditionell mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung. Während die Herren, die ihren Titel mit dem Suhler Einzellader Gewehr M150 mit Balkenkorn ermittelten, schossen die Damen mit einer Waffe gleichen Typs mit Ringkorn. Nicht alle Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, vorher maximal 3 Probeschüsse auf eine Ringscheibe abzugeben, um die Treffpunktlage des Gewehres zu ermitteln.

In diesem Jahr wurde der König mit dem letzten Schuss ermittelt. Hendrik Papenroth, der schon bei der Probe zeigte, wie zielsicher er war, gab den mit Abstand besten Schuss ab. Der 2. Vorsitzende der Gilde verfehlte die Zielmarkierung der Scheibe nur um ca. 3 cm. Für den 49-jährigen, der in der Sportkompanie aktiv ist und seit Jahren im Vorstand der Gilde arbeitet, ist es nach dem Kreiskönigstitel von 2017 bereits der zweite Königstitel. Er ist Nachfolger von Stabsoffizier Ralf Schulze, der im letzten Jahr am treffsichersten war. Nach dem der Gildevorsitzende Wolfgang Gast in den vergangenen 3 Jahren immer den drittbesten Schuss der Konkurrenz abgab, konnte er sich nun steigern. Mit dem zweitbesten Schuss ist der ehemalige König von 1998 und 2013 nun 1. Ritter. Gilde Neuzugang Mike Maas konnte sich gleich bei seiner ersten Teilnahme am Königsschießen den Titel des 2. Ritter sichern. Die Zielgenauigkeit der Schützen ließ in diesem Jahr zu wünschen übrig.  Gleich 3 Schützen hatten die Königsscheibe ganz verfehlt.

Zum ersten Mal konnte sich Schatzmeisterin Barbara Schilling den Titel der Damenkönigin erkämpfen. Ihr Glücksschuss lag etwas dichter an der Zielmarkierung der Scheibe platziert, als der Schuss der ehemaligen Schatzmeisterin und Titelträgerin von 2017 Helga Boge. Schilling tritt nun die Nachfolge der Bogenschützin Melanie Sander an. Boge trägt nun für 1 Jahr den Titel der 1. Dame. Sabine Radtke, die sich schon 2012 den ersten Königintitel holte, gab den drittbesten Schuss ab. Sie ist nun 2. Dame. Nur knapp daneben lag der Treffer, der viertplatzierten Schützin Kerstin Papenroth. Die Zielmarkierung der Königsscheibe der Damen wurde vorher abgeklebt, so dass es sich hier wieder um ein reines Glücksschießen handelte.

Die Proklamation von König und Königin findet am 20. Juli zum Schützenfest vor dem Jüterboger Rathaus statt. H. Papenroth und B. Schilling können nun die Gilde beim Landeskönigsschießen am 7. Dezember in Werder/Havel vertreten.

Frank Dombrowski