Ostdeutsche Meisterschaft Bogen

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 Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V. bei den Ostdeutschen Meisterschaften
Am 01. September fanden die diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften im Bogenschießen auf der Bogensportanlage in Glindow statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Für die in den Schülerklassen startenden Maurice Stürzebecher und Luis Bär war es das erste große Turnier an dem sie teilnahmen. Maurice erreichte dabei einen guten dritten Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Xuefang Leis die in der Disziplin Blankbogen Damen startete erreichte den ersten Platz mit 64 Ringen Vorsprung zur zweitplatzierten.
Spannend wurde es bei den Herren Recurve. Dort lag Daniel Schilo nach dem regulären Wettkampf auf Platz 4 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 3. Platz sichern.

Frank Leis

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Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

Bundesligaschützen mit Sieg und Niederlage

Am 2. Wettkampftag der 2. Luftgewehr Bundesliga Ost konnte das Jüterboger Team seine Position im Klassement leicht verbessern. Erneut war die Walther Arena in Berlin Alt Glienicke Austragungsort des Geschehens. Alle 8 Mannschaften hatten je 2 Wettkämpfe zu bestreiten.

Für die Flämingstädter ging es gleich im ersten Match gegen Werder/Havel um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Der an 1 gesetzte Sebastian Kienast hatte gegen Maria Kanzler keine Chance und musste den ersten Punkt abgeben. Bei der 376:386 Niederlage war doch ein Klassenunterschied sichtbar. Vor allem in der 3. Serie verlor Kienast 7 Ringe auf seine Gegnerin. Madeleine Asmussen steigerte sich deutlich zum ersten Wettkampf und gewann mit starken 390:368 gegen Oswald Hentschel. Der an 3 gesetzte Lars Meyhak lag nach 30 Schüssen noch 2 Ringe zurück, kämpfte sich aber im Match gegen Annett Funke zurück und gewann denkbar knapp mit 380:379. Den wichtigen 3. Einzelpunkt erkämpfte Mandy Kanzler. Wie schon am ersten Wettkampftag erreichte sie 374 Ringe. Da hatte Lois Unger mit 354 Ringen keine Chance. Zum ersten Einsatz in dieser Saison kam Fabian Henze. Im Kampf mit Benedikt Crncic profitierte der Luckenwalder Schütze durch eine ungewollte Fünf und dadurch verkorkste erste 88er Serie seines Gegners. Den Vorsprung gab Henze bis zum Schluss nicht mehr ab und siegte mit 372:364. Die Jüterboger entschieden das Brandenburger Duell mit 4:1 und sicherten sich die erhofften Mannschaftspunkte.

Im 2. Duell ging es gegen den Favoriten der Liga, die SG Löbejün. Die hatte sich zuvor gegen den Gastgeber, PSV Olympia Berlin, mit 4:1 durchgesetzt.  Gleich im Top Duell zwischen Sebastian Kienast und Frantisek Smetana wurde schnell klar, dass hier nichts zu holen sein wird. Als erster des gesamten Durchgangs beendete Kienast nach knapp 23 Minuten sein Wettkampf und steigerte sich auf 380 Ringe. Doch der 21-Jährige Tscheche schoss auf einem ganz anderen Niveau. Nach 99, 99, 100 und 99 holte er mit 397 Ringen eindrucksvoll den ersten Punkt für seine Mannschaft. Einen spannenden Kampf gab es zwischen Madeleine Asmussen und Andre Böhme. Nach 30 Schüssen lagen beide bis auf einen Ring gleich auf. Doch zum Schluss ließen die Kräfte bei der an diesem Tag stärksten im Flämingstädter Team nach. Sechs aufeinanderfolgende Neuner verhinderten ein Resultat über der 390er Marke. Mit 388:391 ging auch der 2. Punkt nach Sachsen-Anhalt. Im Match zwischen Lars Meyhak und Michelle Becker sah es öfters nach einem Punkterfolg für den Jüterboger aus. Ständig wechselte am Monitor die gelbe Anzeige, die die jeweilige Führung anzeigt, zwischen Beiden hin und her. Am Ende unterlag Meyhak knapp mit einem Ring. So zeigte er in seinem 3. Bundesligakampf infolge erneut 380 Ringe. Ohne Chance war Mandy Kanzler 367 gegen Pascal Melchert. Dieser hatte bereits im ersten WK des Tages 396 Ringe erzielen können. Nun reichten ihm 390 zum Sieg. Auch Fabian Henze musste einen Punkt abgeben. Er unterlag Janett Reuter mit 371:379.

Nach der nicht unerwarteten 0:5 Klatsche konnten sich die Jüterboger trotzdem auf Rang 3 vorarbeiten. Löbejün führt ungeschlagen vor den Schützen aus der Hauptstadt. Diese hatten sich gegen Werder knapp mit 3:2 durchsetzen können. Hier siegte Maria Kanzler im Top Duell gegen Frank Schwarz nach ringgleichen 387 Ringen mit 10:9 im Stechen. Benedikt Crncic legte deutlich zu, unterlag aber dennoch 377 zu 390 gegen Stefanie Brandes.

Für die Topleistungen des Tages sorgte Tomasz Bartnik für Gölzau. Der 28-Jährige Pole, der sich zuletzt  im September im koreanischen  Changwon den Weltmeistertitel im KK Dreistellungskampf sicherte, schoss in beiden Wettkämpfen 399 Ringe. Am 3. Wettkampftag geht es für die Jüterboger zunächst gegen die bislang sieglosen Bötzower. Anschließend wartet Deutschenbora.

Ergebnisse:

Gölzau II                              –              Bötzow                3:2

Halle                                     –              Deutschenbora 3:2

Löbejün                               –              Berlin                    4:1

Werder                                –              Jüterbog              1:4

Deutschenbora                  –              Gölzau II              3:2

Bötzow                                –              Halle                     2:3

Jüterbog                               –              Löbejün               0:5

Berlin                                    –              Werder                3:2

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 13 : 02 06 : 00
2 PSV Olympia Berlin 08 : 07 04 : 02
3 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 08 : 07 04 : 02
4 Giebichensteiner SGI.-Halle 07 : 08 04 : 02
5 SV-Werder 07 : 08 02 : 04
6 Schützengilde Deutschenbora 06 : 09 02 : 04
7 SV Gölzau II 06 : 09 02 : 04
8 SV Bötzow 05 : 10 00 : 06

Kleinkaliber Schützen beim Lapua Event in Berlin

Zwei Wochen vor dem 2. Wettkampf der Berliner KK Liegend Rangliste veranstaltete der PSV Olympia Berlin das traditionelle Lapua Event in verschiedenen Kleinkaliber Gewehrdisziplinen. Bei der diesjährigen Veranstaltung, die bereits zum 11. Mal stattfand, nahmen 126 Schützen aus 41 Vereinen teil. Damit traten mehr Starter an, als vor einem Jahr. Fünf Schützen aus Petkus und Jüterbog nahmen auch diesmal wieder am Geschehen teil. In der Walther Arena wurde während der dreitägigen Veranstaltung wie gewohnt auf elektronischen Scheibenanlagen geschossen. Für die jeweils erstplatzierten 3 Schützen jeder Altersklasse und Disziplin stellte der Hauptsponsor wieder Munitionspakete bereit. Einige Teilnehmer nutzten die Möglichkeit für ihre Waffen ausgesuchte Maßmunition durch Einschießen zu finden. Neben dem 60 Schuss Liegendkampf gab es auch die 30 Schuss Auflage Wettbewerbe mit Diopter- und Zielfernrohrvisierung. Das Leistungsniveau an der Spitze der Liegendkämpfer war wieder sehr hoch. So erzielten 9 der 81 Starter bei perfekten Standbedingungen Ringzahlen von über 590 Ringen.

Wie schon im vergangenen Jahr sorgte Alexander Flemming für die beste Leistung im Team.  Der 36-Jährige, der inzwischen bis auf die Rangliste alle Wettkämpfe für den PSV Olympia bestreitet, glänzte in der Herrenklasse I mit konstant hohen Serien von 99, 99, 100, 98, 96 und 100. Mit 592 Ringen lag er wie in 2017 nur einen Ring unter seiner knapp 4 Jahre alten Bestmarke. Hinter Frank Schwarz 594 vom gastgebenden Verein erreichte er wieder den 2. Platz. Dritter wurde Markus Hartung 589 vom Remdaer SV. Auf hohem Niveau schießt derzeit Benedikt Crncic. Nach DM und Ranglistenstart erreichte er erneut die 580er Marke. Mit drei 98er Serien beendete er seinen Liegendkampf und wurde in einem starken Teilnehmerfeld Zehnter.

Die höchsten Resultate wurden jedoch in der gemischten Herren II und III Klasse erzielt. Hier siegte der Titelverteidiger Marco Hummler von der SSG Teuteburger Wald mit überragenden 598 Ringen vor Nikolai Venger 595 vom GK/KK Schützenverein und Olaf Heß 594 vom PSV Olympia. Frank Dombrowski verfehlte mit 580 Ringen seine Leistung aus dem Vorjahr nur knapp. Die letzte Zehnerserie verlief mit 94 Ringen für ihn sehr schwach. Nach dem Wettkampf betonte er „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, mit 4 Neunern infolge abgeschlossen zu haben“. Nach Platz 6 im letzten Jahr sprang diesmal nur der 17. Platz heraus. Für Jörg Flemming verlief der Wettkampf ähnlich dem Ranglistenstart. Einige Achten und vor allem eine Sieben während der 2. Serie ließen sein Endresultat auf 563 Ringe schrumpfen. Mit 3 Ringen unter seiner Vorjahresleistung landete er auf Rang 30.

Siegfried Zimmer, mit 86 Jahren ältester Teilnehmer im Feld, erreichte in der Herren IV Klasse den 10. Platz. Durch konstante Serien um die 80er Marke schaffte er mit 480 Ringen exakt den 8er Schnitt pro Schuss.  Hier gewann der 12 Jahre jüngere Rolf Stelzer vom gastgebenden Verein mit 584 Ringen.

In der Damenklasse konnte Barbara Schilling nach ihrem gelungenen Start beim Ranglistenschießen noch einmal zulegen. Mit 568 Ringen fehlten ihr nur 2 Ringe an der wichtigen 95er Hürde. Den Titel holte sich Nicole Ehmki von der Nord-Berliner-Schützengemeinschaft mit 590 Ringen vor Jana Tolonitz 589 aus Estedt und der Brandenburgerin Isabel Vaorin 587.

Frank Dombrowski

Jüterboger Schützen starten mit Sieg in Verbandsliga

Kurz nach dem Start der neuen Bundesliga Saison begann auch die Landesliga der Druckluftschützen. In Cottbus trafen sich am ersten Wettkampftag die Mannschaften in den Wettbewerben Luftgewehr, Luftgewehr Auflage sowie Luftpistole und Luftpistole Auflage. Das Jüterboger Luftgewehrteam ist in dieser Saison recht gut aufgestellt. Nach dem man in der letzten Saison ungeschlagen war, möchte man als Titelverteidiger natürlich wieder an der Spitze mitmischen. Der Vorjahreszweite, Werder/Havel, schießt in diesem Jahr in der Landesliga mit der 2. Mannschaft. Die erste kämpft in dieser Saison wie das Top Team der Flämingstädter in der 2. Bundesliga.  Bei nur 5 Mannschaften am Start, gibt es in diesem Jahr nur 4 Wettkämpfe.

Die Flämingstädter mussten am 1. Wettkampftag gegen Neuenhagen an die Feuerlinie. Mannschaftsleiter Fabian Henze hatte sein Team mit Bestbesetzung aufgestellt und kurz vorher noch ein Abschlusstraining in Jüterbog durchgeführt. Seit vielen Jahren im Team aktiv, zeigte Jonas Stein eine hervorragende Leistung. Er musste an Position 1 gesetzt, gegen den besten Schützen der Liga vom letzten Jahr, Jan Heider, antreten. Um einen Ring steigerte der 28-Jährige seine persönliche Wettkampfbestleistung auf 383 Ringe. Heider erzielte nur 379 Ringe. In einem sehr engen Duell konnte sich Fabian Henze gegen Marlies Lange behaupten. Mit 366 zu 365 holte er den 2. Jüterboger Einzelpunkt. Dagegen hatte Sven Lebahn keine Probleme im Match gegen Heike Lau. Mit großem Vorsprung siegte Lebahn mit 370 zu 354. Den 4. Punkt holte Christopher Sprenger für sein Team. Im Kampf gegen Jens Schulz reichte ein 4 Ringe Vorsprung. Bei seinem 356 zu 352 Erfolg hatte er aber noch nicht sein potenzial ausgeschöpft. Den 5:0 Sieg machte Jörg Flemming perfekt. Der Petkuser Senior siegte mit 336 zu 319 gegen Uwe Lau.

In der 2. Begegnung des Tages setzte sich Lübben gegen Bernau mit 4:1 durch. Die Werderaner hatten frei. Da das Jüterboger Team in Brück am 2. WK Tag nicht antreten muss, stehen am 3. Tag in Frankfurt/Oder gleich 2 Wettkämpfe auf dem Programm. Dann sind Lübben und Bernau die Gegner. Hinter dem Lübbener Sören Schaff (384) rangiert Jonas Stein an 2. Stelle der Einzelwertung.

  1. Wettkampftag

Jüterbog                             –              Neuenhagen                     5:0

Lübben                                –              Bernau                              4:1

Frank Dombrowski

Sieg zum Bundesliga Start

Zum Auftakt der neuen Saison in der 2. Bundesliga Ost mussten die 8 Luftgewehr Mannschaften beim PSV Olympia Berlin antreten. Alle Teams traten am ersten Wettkampftag nur einmal an die Feuerlinie. Die Jüterboger, die im Vorjahr den 4. Platz im Klassement erreichten, werden es in dieser Saison schwer haben, sich zu behaupten. Grund dafür, ist der Ausfall vieler Stammschützen während der 4 Wettkampftage. Dennoch verlief der 1. Wettkampf für die Flämingstädter sehr gut.

So konnte man durch einen 4:1 Sieg gegen die 2. Mannschaft aus Gölzau, gegen die man in der letzten Saison noch knapp verlor, wichtige Punkte zum Klassenerhalt beitragen. Dabei musste die topgesetzte Madeleine Asmussen eine Niederlage einstecken. Gegen Saskia Gablenz verlor sie 382 zu 387. Den ersten Punkt für die Jüterboger holte Sebastian Kienast. Der 33-Jährige setzte sich gegen Florian Wenzel mit 384 zu 380 durch. Ausschlaggebend für den Sieg, war die erste Serie, bei der sich Kienast trotz einer Acht einen 5 Ringe Vorsprung erarbeitete. Auch Lars Meyhak, der bereits die 2. Saison für die Jüterboger in der Bundesliga schießt, konnte punkten. Gegen Jonas Bongartz gab es einen ungefährdeten 380 zu 366 Erfolg. Alexander Schröder lag in seinem Match gegen Oliver Hoffmann nach 30 Schüssen mit 2 Ringen vor. Doch eine unglückliche Sieben im letzten Abschnitt, ließ diesen Vorsprung dahinschmelzen. Dann schoss auch Hoffmann eine Sieben und die letzten Schüsse mussten die Entscheidung bringen. Schröder schoss mit 2 Zehnern aus und siegte knapp mit 372 zu 371. Da nutzte dem Gölzauer auch die beste Zehn (10,9) mit dem letzten Schuss nichts mehr. Im 5. Duell triumphierte Mandy Kanzler gegen Maria Fieß. Durch einen sicheren 374 zu 363 Erfolg holte sie den 4. Einzelpunkt für ihr Team.

Der fleißigste Trainings- und Wettkampfschütze der Jüterboger Gilde, Benedikt Crncic, griff erstmals ins Bundesliga Geschehen ein. Jedoch startete er nicht für die Flämingstadt, sondern für die erstmals aufgestiegenen Schützen von der SG Werder/Havel. Auch diese konnten ihre Auftaktbegegnung siegreich gestalten. Im rein Brandenburger Duell mit dem SSV Bötzow gab es einen 4 zu 1 Erfolg. Crncic gewann sein Match gegen Olaf Herrmann trotz eher mäßigem Niveau sicher mit 365 zu 355. Das höchste Resultat erzielte Maria Kanzler mit einem 389 zu 376 Sieg über Robert Bodin.

Die gastgebenden Berliner konnten sich überraschend deutlich gegen die Giebichensteiner SG Halle mit 4 zu 1 behaupten. Die klaren Liga-Favoriten von der SG Löbejün setzten sich mit 4 zu 1 gegen Deutschenbora durch. Hier erzielten die Top 3 Schützen des letztjährigen Siegers der Liga 390 und mehr Ringe. Am kommenden 2. Wettkampftag, an dem dann an gleicher Stelle 2 Partien auf dem Programm stehen, kommt es zunächst zu dem mit Spannung erwartenden Duell der Jüterboger gegen Werder. Anschließend wartet mit Löbejün der stärkste Gegner.

Ergebnisse 1. Wettkampftag:

Gölzau II              –              Jüterbog             1:4

Werder/Havel   –              Bötzow                 4:1

Halle                     –              PSV Olympia      1:4

Löbejün               –              Deutschenbora   4:1

 

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 04 : 01 02 : 00
2 SV-Werder 04 : 01 02 : 00
3 PSV Olympia Berlin 04 : 01 02 : 00
4 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 04 : 01 02 : 00
5 SV Gölzau II 01 : 04 00 : 02
6 Giebichensteiner SGI.-Halle 01 : 04 00 : 02
7 SV Bötzow 01 : 04 00 : 02
8 Schützengilde Deutschenbora 01 : 04 00 : 02

Frank Dombrowski

Gelungener Auftakt zum Start der Berliner KK Liegend Rangliste

In der Walther Arena beim PSV Olympia Berlin begann die neue Saison der Liegendkampf Schützen.   Beim Berliner Ranglistenschießen werden in den kommenden 6 Monaten etwa 100 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den Endkampf der besten ca. 30 Einzelstarter zu qualifizieren. Neben dem Liegendschießen wird es auch wieder eine Ranglistenwertung für den Wettbewerb KK Sportgewehr 3×20 geben. Ab dieser Saison werden die Schüsse beim Liegendschießen nach Zehntelwertung gewertet. Das sorgt für noch mehr Spannung. So ist nicht mehr die Anzahl der Zehner für das Ergebnis der Rangliste entscheidend, sondern die Summe der 60 Schüsse nach Zehntelwertung. Am ersten Wettkampftag beteiligten sich 96 Schützen am Liegendkampf. Die Petkuser Gewehrschützen, die in dieser Saison mit der Rekordbeteiligung von 17 Schützen antreten wollen, waren beim Eröffnungswettkampf mit 13 Aktiven so stark besetzt, wie der gastgebende Verein. Sportleiter Sven Bakus konnte wie schon im letzten Jahr 3 Mannschaften melden. In der neuen Saison kämpfen für das Petkuser Team u.a. Schützen aus Luckenwalde, Jüterbog, Ludwigsfelde und Senftenberg. Die ungewöhnliche Wertung ließ viele Teilnehmer anders in den Wettkampf gehen. Freute man sich früher über jede Zehn, so ärgert man sich von nun an über eine schwache 10,0 oder 10,1.

In herausragender Form zeigte sich der stärkste Petkuser der letzten Jahre, Alexander Flemming. Mit 619,7 Ringen erreichte er die drittbeste Leistung im Gesamtfeld. Bei seinen 52 Zehnern hatte er nach alter Wertung drei 100er Serien und 592 Ringe erzielt. Hier waren nur Isabel Vaorin von der ASG Brandenburg mit hervorragenden 626 Ringen und Michael Wischnewsky vom PSV Olympia mit 625,9 besser. Beide hatten nach alter Wertung nur 1 bzw. 2 Ringe mehr erzielt als Flemming, doch oft deutlich höhere Zehntelwertungen erkämpft. Nach seinem Spitzenergebnis von den Deutschen Meisterschaften freute sich Jugendschütze Benedikt Crncic, in die erste Mannschaft aufgenommen zu sein. Und er zeigte mit 606,5 Ringen, dass er dort zurecht hingehört. Nach alter Wertung kam er mit 581 exakt auf die DM Leistung von München und liegt nach dem ersten Tag auf Rang 28. Frank Dombrowski verschenkte mit dem drittletzten und vorletzten Schuss ca. 10 Ränge im Klassement. Zwei 9,0 Schüsse senkten sein Endergebnis auf 605 (580) Ringe. Der 34. Platz ist für den Jüterboger im Top Team der Petkuser weiter ausbaufähig.

Der Senftenberger Manfred Langner, der in der 2. Mannschaft aktiv ist, kam auf gute 598,9 Ringe (576). Der Dritte der Landesmeisterschaften liegt mit Platz 48 genau im Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg, der der 1. Mannschaft angehört, kam auf 593,8 (563). In den ersten 2 Serien hatte der auf Rang 60 liegende doch einige Ringe verschenkt. Nach 9-monatiger Wettkampfpause griff Barbara Schilling (Platz 64) wieder ins Geschehen ein und war mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Sie zeigte eine solide Leistung bei annähernd gleichem Serienverlauf. Zwar trübten 3 Achten und eine Sieben ihr Ergebnis von 592,6 (565) etwas ein, doch die Hälfte ihrer Schüsse landete im Zentrum. Vereinsvorsitzender Jörg Flemming hatte immer wieder Ausreißer in seinem Wettkampf. Serien zwischen 94,9 und 101,0 brachten ihn auf 589,1 (563) Ringe. Auf Platz 67 lag er noch vor seinem Mannschaftskollegen Sven Bakus. Auch er hätte nach alter Wertung, wie Fahlenberg und Flemming 563 Ringe erzielt. In den letzten beiden Serien klappte nicht mehr viel. Viele Neuner und Achter reduzierten sein Resultat auf 588,1 Ringe. Einen konstanten Verlauf gab es bei Seniorin Karin Herling. Bei ihren 587,4 (560) Ringen lagen nur 2,7 Ringe zwischen niedrigster und höchster Serie. Mit Rang 72 liegt sie 2 Plätze hinter Bakus. Zum ersten Mal beim Ranglistenschießen dabei, erreichte Jugendschützin Thea Geske 577,1 (549) Ringe. Nach einer völlig verkorksten Startserie (89,8) mit vielen Achten, steigerte sich die jüngste Schützin im gesamten Feld deutlich bis auf 101,2. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 573,9 (548). Der mit 86 Jahren älteste im Feld, Siegfried Zimmer, steigerte sich zum Pokalwettkampf in Bad Belzig deutlich und schoss 525,2 (495). Ihren ersten Ranglistenwettkampf bestritt Jana Goldammer.  Bei 451,5 (423) ist bei verbesserter Anschlagstechnick und angepasster Waffe noch deutlich Luft nach oben.

Nach diesem interessanten ersten Wettkampf nach der Freiluftsaison, liegt die erste Mannschaft der Petkuser unter den 22 startenden Teams auf einem hervorragenden 5. Platz. Petkus II liegt auf 15, Petkus III auf 17. Die Gastgeber mit der 1. Mannschaft führen wie zu erwarten war, deutlich vor der Nordberliner Schützengemeinschaft, dem PSV Olympia II und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten Benedikt Crncic 546 Ringe (Platz 16) und Thea Geske trotz einer Null beim Liegendschießen noch 500 Ringe (Platz 32).

Einzelwertung

1. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   626,0
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   625,9
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,7
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   619,0
5. Malbrecht René NBSG I   617,6
6. Melchert Pascal LV Sachsen-Anhalt   617,1
7. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   616,0
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,9
9. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   615,6
10. Dajcarova Sabina SVSSK Dvory   615,2
28. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,5
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,0
48. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   598,9
60. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   593,8
64. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   592,6
67. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   589,1
70. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   588,1
72. Herling Karin Sportschützen Petkus II   587,4
81. Geske Thea Sportschützen Petkus III   577,1
83. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 573,9
93. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 525,2
96. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III 451,5

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I   1.860,8
2. NBSG I   1.838,5
3. PSV Olympia Berlin II   1.835,5
4. ASG Brandenburg   1.832,4
5. Sportschützen Petkus I   1.831,2
6. SV SSK Dvory   1.828,7
7. SV Chemnitz I   1.827,7
8. PSV Olympia Berlin III   1.822,8
9. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.819,5
10. SV Treffer Plauen   1.814,6
11. SV Neuenhagen 2000   1.811,5
12. LV Sachsen-Anhalt   1.807,1
13. SGBC   1.806,1
14. Sgi zu Lübben   1.778,9
15. Sportschützen Petkus II   1.776,1
16. Sgi 1418 zu Bernau   1.768,2
17. Sportschützen Petkus III   1.743,6
18. NBSG II   1.737,6
19. Sommerbiathlon   1.690,6
20. SV Medewitz   1.186,8
21. SV Chemnitz II   1.158,2
22. Sgi zu Köpenick   1.082,3

 

Frank Dombrowski

DM Ordonnanzgewehr-Kienast verpasst Endkampf nur knapp

Bereits zum 5. Mal fanden in Hannover die Deutschen Meisterschaften der Ordonnanzgewehrschützen statt. An den 2 Wettkampftagen wurden die Meister in den klassenoffen ausgetragenen Wettbewerben mit offener und geschlossener Visierung ermittelt. Aus 18 Landesverbänden hatten 275 Schützen eine Startzulassung erhalten. Jedoch traten ca. 14 Prozent der Startberechtigten nicht an. Mit 10 Brandenburger Startern gab es etwas weniger als 2017. Die Jüterboger Gilde hatte sich wieder mit 2 Mannschaften für die Titelkämpfe qualifiziert. Auch der SC Schöneiche konnte wieder ein Team stellen. Die Schützen aus der Flämingstadt reisten wie gewohnt einen Tag vor den Wettkämpfen an. So konnte man in aller Ruhe die Waffenkontrolle hinter sich bringen und die Ordonnanzgewehre auf den jeweiligen Bahnen, die den Schützen für den Wettkampf zugewiesen wurden, einschießen. Am gesamten Meisterschaftswochenende hatten die Kampfrichter und Standaufsichten viel zu tun. Diese machten ihre Arbeit bravourös. Unglaublich viele durch Schützen verursachte Kreuzschüsse machten an beiden Tagen die Arbeit der Verantwortlichen nicht leicht. Auch die falsche Bedienung des Monitor Schaltpults durch die Schützen, führte oft dazu, dass in den jeweiligen Anschlagsarten oft zu viele Schüsse abgegeben wurden. Hier mussten aufwendig die Hintergrundscheiben der elektronischen Anlagen ausgewertet werden.

Am ersten Tag stand die Entscheidung mit offener Visierung auf dem Programm. Hier wurden auf 15 Bahnen in 9 Durchgängen die 6 stärksten Schützen für den Endkampf gesucht. Früh um 8 Uhr mussten die Scheiben noch beleuchtet werden, als Jörg Flemming als erster Brandenburger Starter an die Feuerlinie trat. Doch für ihn lief es nicht so gut, wie im Vorjahr. Nur magere 313 Ringe reichten hier zum 77. Platz. Der Jüterboger Sportleiter Frank Dombrowski konnte nur beim Liegendschießen überzeugen. Nach 181 Ringen fand er im Stehendanschlag (122) nicht die richtige Position und musste sich mit nur 303 Ringen zufriedengeben. Mit Platz 101 hatte er nicht gerechnet. Zum ersten Mal bei einer DM ging Sebastian Kienast in diesem Wettbewerb an den Start. Der 33-Jährige zeigte in beiden Anschlägen eine solide Leistung. Nach guten 182 Liegendringen folgten 162 Stehendringe. Hier lief es bis zum 16. Schuss nahezu perfekt. Doch zwei Treffer in der Sechs und eine Sieben begruben die Hoffnungen für eine Endkampfteilnahme. Mit 344 Ringen verfehlte er seinen erst im Mai aufgestellten Landesrekord nur um 4 Ringe. Obwohl er bei Kreis- und Landesmeisterschaften höhere Resultate erzielte, zeigte er sich nach dem Schießen mit dem 12. Platz zufrieden.

Die Schöneicher Schützen hatten sich deutlich mehr erhofft. Ralf Salzmann steigerte sich zwar zur Landesmeisterschaft deutlich, doch nur 153 Ringe im Liegendanschlag waren einfach zu wenig. Da er das Programm 1 Schuss zu spät auf Stehendanschlag umstellte, wurden ihm noch 2 Ringe abgezogen. Mit 287 Ringen beendete er als 108. den Wettkampf. Vizelandesmeister Winfried Tscheuschner hatte ebenfalls große Probleme. Während der zweiten Liegendserie verschob sich plötzlich das Trefferbild weit nach rechts, so dass hier nur 63 Ringe zu verzeichnen waren. Mit für ihn doch enttäuschenden 284 Ringen platzierte er sich direkt hinter seinem Mannschaftskollegen. Manfred Reichel hingegen überzeugte mit Platz 39. Wie schon 2017 erzielte der 59-Jährige mit seinem Schweizer K31 Ordonnanzgewehr 332 Ringe.

Deutscher Meister wurde Gregor Engbrecht 436 (359+77) aus Euskirchen, der schon nach dem Vorkampf die Topleistung erzielte. Platz 2 ging an Stefan Schiemann aus Niederschelden 434 (354+80) vor Christian Trumpf aus dem bayerischen Schongau 430 (352+78). Die Jüterboger (960) belegten im Mannschaftskampf den 14. Platz. Schöneiche (903) landete auf Rang 20. Den Sieg erkämpfte die Mannschaft des Pfälzer SSZ Lindersbach (1026).

Am 2. Tag musste Jörg Flemming mit Diopter – Visierung wieder als erster antreten. Doch früh herrschten noch Temperaturen um 5 Grad Celsius und er konnte seine Schießbrille, die mit Flüssigkeits-Membran-System ausgestattet ist, nicht richtig einsetzen. Das verunsicherte den erfahrenen Schützen doch sehr. Schon die erste Serie lag mit 84 weit unter seinem Niveau. Zwar kämpfte er sich mit 6 Treffern in der Zehn während der 2. Liegendserie (90) zurück, doch als ihm im stehenden Anschlag ein Schuss auf die Nachbarscheibe flog, waren alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat dahin. Mit 306 Ringen und Platz 88 fehlten ihm 8 Ringe zu seinem Vorjahresresultat. Dombrowski steigerte seine Leistung beim Liegendschießen nochmals. Mit starken 185 Ringen lag er unter den Top 15. Doch wieder klappte der Stehendanschlag nicht. Die Hälfte seiner Schüsse flog ins Weiße und es kamen nur 133 Ringe Zustande. Mit Platz 74 und 318 Ringen gab es nur eine Position im hinteren Mittelfeld. Mit großen Erwartungen trat Sebastian Kienast an. Der Vizemeister des vergangenen Jahres tat sich im liegenden Anschlag recht schwer. Nach der 91er Startserie gab es doch einige Ausreißer in die Sieben und Acht. Mit nur 175 Ringen lag er zu diesem Zeitpunkt auf Rang 60. Doch wie so oft, zeigte er eine fantastische Stehendleistung. Mit 87 und 88 Ringen erreichte er wieder 175 Ringe und schoss das zweithöchste Resultat im gesamten Feld. Da ihm jedoch der erste Stehendschuss in die Fünf abflog, sollte es nicht mehr zu einem Endkampfplatz reichen. Mit sehr guten 350 Ringen hatten ihm nur 2 Ringe dazu gefehlt. Nach dieser tollen Aufholjagd belegte er den 10. Platz im Klassement.

Der Kreissportleiter des KSB Teltow Fläming – Potsdam-Stadt, Mark Koschnick, erreichte bei seiner ersten DM Teilnahme Platz 109. Der mit dem schwedischen M38 Karabiner startende Ludwigsfelder hatte vor allem beim Liegendschießen einige Ringe verpasst. Am Ende fehlten ihm mit 280 Ringen ganze 39 Ringe zu seinem Ergebnis der Landesmeisterschaft.

Deutscher Meister wurde überraschend der Oschatzer Andreas Radeck. Nach einem unglaublich starken Vorkampfergebnis von 366 Ringen (188+178) lag er schon 7 Ringe vor Johann Wagensonner aus Moosburg und dem Titelverteidiger Christian Trumpf. Beim Endkampf baute Radeck, der seine Qualifikation zur DM im Mai auf der Jüterboger Anlage schoss, auf 10 Ringe aus. Mit 449 (366+83) siegte er vor Wagensonner 439 (359+80) und Trumpf 438 (357+81). Trumpf hatte sich nach Stechschuss mit dem ringgleichen mehrfachen Deutschen Meister Matthias Mayer die Bronzemedaille erkämpft. In der Teamwertung gab es für die Flämingstädter Schützen mit 960 Ringen den 12. Platz. Meister wurde die Mannschaft des rheinischen St. Seb. SBr Villip mit 1045.

Frank Dombrowski

Benedikt Crncic zeigt gute Leistung bei Deutscher Meisterschaft

Für die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Sportschützen in München hatte sich von der Jüterboger Schützengilde nur Jugendschütze Benedikt Crncic qualifizieren können. Der 16 Jährige, der zu den trainingsfleißigsten Schützen der Gilde gehört, hatte sich über die Landestitelkämpfe in Frankfurt/Oder für die Kleinkaliberwettbewerbe KK Liegendkampf und KK Sportgewehr 3×20 eine Startberechtigung erkämpft. Nachdem er im vergangenen Jahr das DM Limit im 60 Schuss Liegendkampf nur um 1 Ring verfehlte, hatte es diesmal geklappt. In vielen Trainingsstunden und zahlreichen Wettkämpfen hatte ihn Trainer Manfred Henkel zum Saisonhöhepunkt gut eingestellt. Auch das Einschießen der Matchwaffe mit Maßmunition kurz zuvor, hatte sich ausgezahlt.

In der bayerischen Landeshauptstadt gingen im Liegendschießen 28 Schützen in seiner Klasse an den Start. Mit 99 Ringen startete er optimal in den Wettkampf. Nach zwei 95er Serien, bei dem er sich eine Acht erlaubte, folgte erneut eine 99 mit einem hervorragenden Trefferbild. Mit 96 und 97 Ringen schoss er den Liegendkampf aus. Am Ende stand mit 581 Ringen eine neue persönliche Wettkampfbestleistung zu Buche. Mit dieser tollen Leistung erreichte er den 11. Platz. Hier fehlten nur 5 Ringe zu einer Medaille. Den Titel holte sich Justus Ott von den Rot-Weiß-Schützen-Franken aus Bayern mit überragenden 590 Ringen. Im Dreistellungskampf kam Crncic fast an seine Vorjahresleistung heran. Mit 537 Ringen erzielte er im Feld der 72 Schützen den 41. Platz. Während er im Vergleich zum letzten Jahr im knieenden (175) und stehenden (170) Anschlag einige Ringe liegen ließ, konnte er sich im liegenden (192) Anschlag doch deutlich verbessern. Hier erkämpfte Maximilian Pütz 575 vom rheinischen SV Elkhausen-Katzwinkel den Titel.

Für Crncic ist die Saison aber noch lange nicht beendet. Bereits im Oktober folgen neben Pokalwettkämpfen und Ranglistenstart im Liegendkampf auch Luftgewehreinsätze in der 2. Bundesliga, Landesliga und das Berliner Jugend-Sichtungsschießen.

Frank Dombrowski

Wilfried Kretschmer feiert Doppelerfolg beim Vorderlader Mauritius Pokal

Nach großen Kraftanstrengungen konnte die Jüterboger Schützengilde doch noch den traditionellen Mauritius Pokal im Vorderlader Schießen durchführen. Die langanhaltende Trockenheit hatte bis zuletzt ein Schießen fast unmöglich gemacht. Dank des Einsatzes der Feuerwehr konnten die Parkflächen vorher gewässert werden. Die Verantwortlichen der Gilde hatten zusätzlich Wassereimer auf den Ständen bereitgestellt. Die Wettkampfbedingungen waren an diesem Tag fast ideal. So war es nicht mehr die große Hitze der vergangenen Tage. Bei Temperaturen um 25 Grad Celsius und etwas frischem Wind ließ es sich gut schießen. Mit 50 Starts, die von Schützen aus 9 Vereinen bestritten wurden, konnte der Veranstalter zufrieden sein. Bei der 12. Ausgabe dieser Veranstaltung gingen 20 Schwarzpulverschützen mit dem Vorderlader Gewehr und 30 mit der Perkussionspistole in jeweils offenen Klassen an den Start. Sechs Schützen hatten Doppelstarts zu bewältigen. Die Organisatoren freuten sich, wieder 2 ehemalige Weltmeister am Start zu haben. Gekämpft wurde auch in diesem Jahr um Pokale, Preisgelder und Sachpreise. Wieder mit dabei, waren die Schützen des niedersächsischen SV Langenforth, die sich auch diesmal in die Siegerlisten eintragen konnten. Der SV Lichtenrade konnte sogar 11 Pistolenschützen mobilisieren, so dass man in der Lage war, 3 Mannschaften zu stellen. Auch die polnischen Schützen aus Zielona Gora waren mit von der Partie. Leider beteiligten sich nur 6 Schützen des gastgebenden Vereins am Geschehen. Viele Berliner Schützen und auch die mit der weitesten Anreise (Hannover), kamen bereits 3 Stunden vor ihren Starts auf das Schießstandgelände, um die angenehme Atmosphäre dieser Veranstaltung zu erleben.

Überragender Schütze war wieder einmal Wilfried Kretschmer. Der ehemalige Weltmeister konnte sich wie in den Jahren 2014 und 2015 in beiden Wettbewerben die Titel sichern. Mit dem Gewehr traf der Vierte des vergangenen Jahres Zehn Mal das Zentrum der Scheibe, konnte sich auch eine Acht leisten und siegte mit erstklassigen 144 Ringen vor seinem Mannschaftskollegen Rudolf Matschke. Der Drittplatzierte von 2017 konnte sich um 2 Ringe auf 141 steigern. Den Bronzepokal sicherte sich der Frankfurter Ralf Thiem mit 140 Ringen. Über Sachpreise konnten sich die Schützen der Plätze 4-8 freuen. Thomas Konegen vom PSV Olympia Berlin erreichte 139 Ringe und lag vor Henri Nitschke (Frankfurt/Oder) und Hermann Ruhe (Langenforth) je 136. Platz 7 errang Klaus-Dieter Schilling 135 aus der Oderstadt vor dem Sonnewalder Rico Schulze 133. Der erfolgreichste Jüterboger der letzten Jahre, Heinz Krüger, hatte sich etwas mehr erhofft. Trotz nur einer erzielten Zehn kam er mit noch guten 130 Ringen auf Platz 10. Werner Panek belegte mit 126 Ringen den 12. Platz. Der Vereinsvorsitzende der Gastgeber, Wolfgang Gast, kam mit 123 Ringen auf Rang 15 vor seinem Teamkollegen Frank Leis 118. Senior Eberhard Kaschel hatte sein Spektiv auf die Nachbarscheibe der unbesetzten Bahn neben ihm ausgerichtet und den Fehler zu spät bemerkt. Daher kamen auch nur 22 Ringe und der 20. Platz zustande.

Im Mannschaftskampf setzten sich diesmal die Langenforther durch. Mit 421 Ringen hatte man 10 Ringe Vorsprung vor den Titelverteidigern aus Frankfurt/Oder. Die Schützen aus der Flämingstadt sicherten sich mit 374 die Bronzetrophäe vor dem PSV Olympia  356 und dem K.S. Strzelec 343.

Beim Schießen mit der Pistole gab es an der Spitze des Feldes eine sehr hohe Leistungsdichte. Hier gewann Kretschmer bei seiner vierten Teilnahme seinen 4. Titel. Obwohl er nur 3 Zehner erzielte, reichte für ihn ein Vorsprung von einem Ring zum Sieg. Mit 137 Ringen lag er vor denen mit 136 Ringen gleich liegenden Frank Dessin vom SV Lichtenrade und Frank Stübler vom PSV Olympia. Dicht dahinter lagen Thomas Konegen vom SV Lichtenrade und Sabine Hellwig von der Nordberliner Schützengemeinschaft mit je 135 Ringen. Ex-Weltmeister Damian Cal kam auf 134 Ringe und konnte sich ebenso einen Sachpreis erkämpfen, wie Tomas Sniedzins 132 von der NBSG und dem Langenforther Christian Balau 131, der mit 6 Treffern im Zentrum die meisten Zehner erzielte. Von den Gastgebern zeigten sich Georg Hanske mit 101 und Frank Leis 96 mit Platz 20 bzw. 21 nicht unzufrieden.

Den Mannschaftstitel holte sich die erste Mannschaft des SV Lichtenrade mit 397 vor Langenforth 391 und der NBSG 352. Lichtenrade II kam mit 327 auf Rang 4 vor K.S. Strzelec 325 und Lichtenrade III 257.

Höhepunkt war dann zum Abschluss die würdevolle Siegerehrung, die neben Sportleiter Frank Dombrowski auch der 2. Vorsitzende Hendrik Papenroth und Kampfrichter Heinz Krüger vornahmen. Fast alle teilnehmenden Schützen blieben bis zum Schluss und hatten noch Zeit für das traditionelle Gruppenfoto.

Frank Dombrowski

Schießsportanlage Jüterbog-Damm wieder geöffnet!

Ab sofort ist die Schießsportanlage Jüterbog-Damm wieder geöffnet. Wir bitten trotz der Herabstufung der Waldbrandgefahr, dass Mitglieder und Besucher die noch herrschende Trockenheit berücksichtigen.

Der Vorstand.