Ostdeutsche Meisterschaft Bogen

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 Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V. bei den Ostdeutschen Meisterschaften
Am 01. September fanden die diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften im Bogenschießen auf der Bogensportanlage in Glindow statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Für die in den Schülerklassen startenden Maurice Stürzebecher und Luis Bär war es das erste große Turnier an dem sie teilnahmen. Maurice erreichte dabei einen guten dritten Platz in der Klasse Blankbogen Schüler B.
Xuefang Leis die in der Disziplin Blankbogen Damen startete erreichte den ersten Platz mit 64 Ringen Vorsprung zur zweitplatzierten.
Spannend wurde es bei den Herren Recurve. Dort lag Daniel Schilo nach dem regulären Wettkampf auf Platz 4 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 3. Platz sichern.

Frank Leis

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Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

Wilfried Kretschmer feiert Doppelerfolg beim Vorderlader Mauritius Pokal

Nach großen Kraftanstrengungen konnte die Jüterboger Schützengilde doch noch den traditionellen Mauritius Pokal im Vorderlader Schießen durchführen. Die langanhaltende Trockenheit hatte bis zuletzt ein Schießen fast unmöglich gemacht. Dank des Einsatzes der Feuerwehr konnten die Parkflächen vorher gewässert werden. Die Verantwortlichen der Gilde hatten zusätzlich Wassereimer auf den Ständen bereitgestellt. Die Wettkampfbedingungen waren an diesem Tag fast ideal. So war es nicht mehr die große Hitze der vergangenen Tage. Bei Temperaturen um 25 Grad Celsius und etwas frischem Wind ließ es sich gut schießen. Mit 50 Starts, die von Schützen aus 9 Vereinen bestritten wurden, konnte der Veranstalter zufrieden sein. Bei der 12. Ausgabe dieser Veranstaltung gingen 20 Schwarzpulverschützen mit dem Vorderlader Gewehr und 30 mit der Perkussionspistole in jeweils offenen Klassen an den Start. Sechs Schützen hatten Doppelstarts zu bewältigen. Die Organisatoren freuten sich, wieder 2 ehemalige Weltmeister am Start zu haben. Gekämpft wurde auch in diesem Jahr um Pokale, Preisgelder und Sachpreise. Wieder mit dabei, waren die Schützen des niedersächsischen SV Langenforth, die sich auch diesmal in die Siegerlisten eintragen konnten. Der SV Lichtenrade konnte sogar 11 Pistolenschützen mobilisieren, so dass man in der Lage war, 3 Mannschaften zu stellen. Auch die polnischen Schützen aus Zielona Gora waren mit von der Partie. Leider beteiligten sich nur 6 Schützen des gastgebenden Vereins am Geschehen. Viele Berliner Schützen und auch die mit der weitesten Anreise (Hannover), kamen bereits 3 Stunden vor ihren Starts auf das Schießstandgelände, um die angenehme Atmosphäre dieser Veranstaltung zu erleben.

Überragender Schütze war wieder einmal Wilfried Kretschmer. Der ehemalige Weltmeister konnte sich wie in den Jahren 2014 und 2015 in beiden Wettbewerben die Titel sichern. Mit dem Gewehr traf der Vierte des vergangenen Jahres Zehn Mal das Zentrum der Scheibe, konnte sich auch eine Acht leisten und siegte mit erstklassigen 144 Ringen vor seinem Mannschaftskollegen Rudolf Matschke. Der Drittplatzierte von 2017 konnte sich um 2 Ringe auf 141 steigern. Den Bronzepokal sicherte sich der Frankfurter Ralf Thiem mit 140 Ringen. Über Sachpreise konnten sich die Schützen der Plätze 4-8 freuen. Thomas Konegen vom PSV Olympia Berlin erreichte 139 Ringe und lag vor Henri Nitschke (Frankfurt/Oder) und Hermann Ruhe (Langenforth) je 136. Platz 7 errang Klaus-Dieter Schilling 135 aus der Oderstadt vor dem Sonnewalder Rico Schulze 133. Der erfolgreichste Jüterboger der letzten Jahre, Heinz Krüger, hatte sich etwas mehr erhofft. Trotz nur einer erzielten Zehn kam er mit noch guten 130 Ringen auf Platz 10. Werner Panek belegte mit 126 Ringen den 12. Platz. Der Vereinsvorsitzende der Gastgeber, Wolfgang Gast, kam mit 123 Ringen auf Rang 15 vor seinem Teamkollegen Frank Leis 118. Senior Eberhard Kaschel hatte sein Spektiv auf die Nachbarscheibe der unbesetzten Bahn neben ihm ausgerichtet und den Fehler zu spät bemerkt. Daher kamen auch nur 22 Ringe und der 20. Platz zustande.

Im Mannschaftskampf setzten sich diesmal die Langenforther durch. Mit 421 Ringen hatte man 10 Ringe Vorsprung vor den Titelverteidigern aus Frankfurt/Oder. Die Schützen aus der Flämingstadt sicherten sich mit 374 die Bronzetrophäe vor dem PSV Olympia  356 und dem K.S. Strzelec 343.

Beim Schießen mit der Pistole gab es an der Spitze des Feldes eine sehr hohe Leistungsdichte. Hier gewann Kretschmer bei seiner vierten Teilnahme seinen 4. Titel. Obwohl er nur 3 Zehner erzielte, reichte für ihn ein Vorsprung von einem Ring zum Sieg. Mit 137 Ringen lag er vor denen mit 136 Ringen gleich liegenden Frank Dessin vom SV Lichtenrade und Frank Stübler vom PSV Olympia. Dicht dahinter lagen Thomas Konegen vom SV Lichtenrade und Sabine Hellwig von der Nordberliner Schützengemeinschaft mit je 135 Ringen. Ex-Weltmeister Damian Cal kam auf 134 Ringe und konnte sich ebenso einen Sachpreis erkämpfen, wie Tomas Sniedzins 132 von der NBSG und dem Langenforther Christian Balau 131, der mit 6 Treffern im Zentrum die meisten Zehner erzielte. Von den Gastgebern zeigten sich Georg Hanske mit 101 und Frank Leis 96 mit Platz 20 bzw. 21 nicht unzufrieden.

Den Mannschaftstitel holte sich die erste Mannschaft des SV Lichtenrade mit 397 vor Langenforth 391 und der NBSG 352. Lichtenrade II kam mit 327 auf Rang 4 vor K.S. Strzelec 325 und Lichtenrade III 257.

Höhepunkt war dann zum Abschluss die würdevolle Siegerehrung, die neben Sportleiter Frank Dombrowski auch der 2. Vorsitzende Hendrik Papenroth und Kampfrichter Heinz Krüger vornahmen. Fast alle teilnehmenden Schützen blieben bis zum Schluss und hatten noch Zeit für das traditionelle Gruppenfoto.

Frank Dombrowski

Schießsportanlage Jüterbog-Damm wieder geöffnet!

Ab sofort ist die Schießsportanlage Jüterbog-Damm wieder geöffnet. Wir bitten trotz der Herabstufung der Waldbrandgefahr, dass Mitglieder und Besucher die noch herrschende Trockenheit berücksichtigen.

Der Vorstand.

12. Vorderlader Mauritiuspokal findet statt !!

Auch wenn auf der Schießsportanlage extreme Trockenheit herrscht, haben wir kurzfristig  Lösungen gefunden das 12. Pokalschießen um den Mauritiuspokal stattfinden zu lassen. Die gestrige Abkühlung und die Absenkung der Waldbrandstufe auf 3 hat ebenfalls geholfen. Alle Vorbereitungen laufen planmäßig. Startzeiten sind auf der Homepage ersichtlich.

Update „Bürgermeisterpokal“ Schießstand Jüterbog-Damm

Trotz der vorliegenden Sperrung des Schießstandes, werden wir die Durchführung des Bürgermeisterpokales am kommenden Samstag absichern.

Leider sind wir wieder, aufgrund der Hitze und anhaltenden Trockenheit, gezwungen unsere Schießsportanlage „Jüterbog-Damm“ zu schließen. Wir hoffen weiterhin auf Regen, sodass anstehende Wettkämpfe planmäßig durchgeführt werden können.

Feeurschutzverordnung

Schießsportanlage „Jüterbog Damm“ wieder geöffnet.

Da es am heutigen Tag schon reichlich Regen in Jüterbog und Umgebung gegeben hat, wird mit großer Warscheinlichkeit die Waldbrandstufe 5 wieder zurückgenommen. Der Vorstand gibt somit die Anlage wieder für alle Schützen frei.

Vorrübergehende Schließung der Schießsportanlage „Jüterbog Damm“

Aufgrund der extremen Witterung haben wir uns entschlossen, die Schießsportanlage „Jüterbog Damm“ vorrübergehend zu schließen. Dies gilt bis auf Widerruf für alle Gastschützen und Vereinsmitglieder.

Jugendschützen gut in Form Landestitelkämpfe im Liegend- und Dreistellungskampf

Drei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille erkämpften die Schützen der Jüterboger Gilde bei den Landesmeisterschaften in den 50 Meter Kleinkaliber Gewehrwettbewerben. Am Leistungsstützpunkt Frankfurt/Oder gingen an der zweitägigen Veranstaltung bei guten äußeren Bedingungen 94 Gewehrschützen aus 26 Mitgliedsvereinen des BSB an den Start. Während am ersten Wettkampftag die Liegendkampfschützen ihre Meister ermittelten, kämpften am zweiten Tag die Schützen mit dem KK Sportgewehr im Dreistellungskampf 3×20. In 12 verschiedenen Altersklassen bewältigten 78 Schützinnen und Schützen ihr 60 Schuss Liegendprogramm. In maximal 50 Minuten Wettkampfzeit ging es neben dem Titel auch um Qualifikationsringzahlen zur DM.

Wie schon im letzten Jahr zeigten sich die Jugendlichen Starter der Flämingstädter Gilde gut in Form. Benedikt Crncic und Lilly Heise hatten sich in zahlreichen Trainingsstunden unter Trainer Manfred Henkel Fähigkeiten und Fertigkeiten angeeignet. Im letzten Jahr fehlte Crncic nur ein Ring am DM Limit im Liegendkampf.  In der Jugendklasse männlich gab es mit 12 Teilnehmern das größte Starterfeld in diesem Wettbewerb. Durch Serien zwischen 94 und 96 Ringen erzielte der 15 Jährige wie im Vorjahr 569 Ringe. Mit schon recht deutlichem Abstand holte er sich auch diesmal die Meisterschaft. Die Ahrensfelder Lennart Gutschick 555 und Yves Engel 547 mussten sich geschlagen geben. Und auch diesmal heißt es für Crncic, abwarten bis die Limitzahlen veröffentlicht werden. Lilly Heise holte sich den Titel in der weiblichen Jugendklasse. Obwohl sie mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden war, lag ihr Ergebnis von 550 Ringen noch höher, als das Siegerresultat bei den Juniorinnen. Einige Achten hatten ihr Ergebnis vor allem in der 3. Zehnerserie (89) doch etwas eingetrübt.

Seine erste Landesmeisterschafts-Medaille im KK Liegendkampf erzielte Frank Dombrowski. In der Herren II  Klasse (41-50 Jahre) erreichte der Sportleiter der Jüterboger Gilde 579 Ringe. Noch lange ärgerte er sich über die verkorkste letzte Serie, bei der ihm zwei Achten den Sieg kosteten. Wahrscheinlich hatte er bei diesen Schüssen nicht mittig durchs Diopter geschaut. So sicherte sich Sven Bergenroth (Döllingen) mit nur einem Ring mehr den Titel. Der Lübbener Sven Jeschke holte sich mit 573 Bronze. Wie im letzten Jahr erreichte Sven Bakus im Jüterboger Team 570 Ringe. Bei unterschiedlichem Serienverlauf zwischen 92 und 99 reichte es zum 5. Platz. In der Herren I Klasse (21-40 Jahre) zeigte sich Sebastian Kienast recht zufrieden. Mit 569 Ringen lag er in der für ihn selten geschossenen Disziplin auf Rang 5. Den Sieg erkämpfte sich der Medewitzer Torsten Müller 584. Im Mannschaftskampf gab es dann noch die erhoffte Medaille für das Jüterboger Team. Hinter Medewitz 1726 und Döllingen 1720 erreichte man 1718 Ringe und gewann Bronze.

Für den SSV Petkus holte Helmut Fahlenberg in der Herren IV Klasse (ab 61 Jahre) die Silbermedaille. Mit 555 Ringen musste er sich nur dem Bernauer Günter Kästner 567 geschlagen geben. Nach zwei vierten Plätzen in den letzten beiden Jahren hatte es wieder zu einem Platz auf dem Podest gereicht. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming kam in der Herren III Klasse (51-60 Jahre) auf 560 Ringe. Wie 2017 belegte er den 6. Platz. Sieger wurde hier Andreas Raddatz 583 aus Bernau.

Am 2. Tag holte sich Crncic dann eine weitere Goldmedaille im Dreistellungskampf. Mit 540 Ringen hatte er das DM-Limit des letzten Jahres deutlich übertroffen und seinen Titel verteidigt. Vor allem beim Knieend (180)- und Liegenschießen (195) hatte er sich zum Vorjahr stark verbessert.

Frank Dombrowski

Jüterboger Gilde hat neues Königshaus

Am ersten Sonntag im Juni veranstaltete die Jüterboger Gilde ihr jährliches Königsschießen. Bei wechselhaften äußeren Bedingungen beteiligten sich 13 Schützen und 5 Damen am Geschehen. Damit lag die Beteiligung etwa auf dem Vorjahresniveau. Der Schützenkönig wurde traditionell im stehenden freihändigen Anschlag ermittelt. Bei den Damen wurde der Königsschuss im sitzenden Anschlag aufgelegt abgeben. Geschossen wurde traditionell mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung. Während die Herren, die ihren Titel mit dem Suhler Einzellader Gewehr M150 mit Balkenkorn ermittelten, schossen die Damen mit einer Waffe gleichen Typs mit Ringkorn.

Zum ersten Mal gelang es Ralf Schulze, sich den begehrten Titel zu erkämpfen. Der 59-Jährige, der Mitglied der Stammkompanie und Bogenabteilung ist und seit Jahren im Vorstand der Gilde arbeitet, tritt die Nachfolge von Norbert Hildebrandt an. Als vorletzter Starter gab der 2. Vorsitzende der Gilde Hendrik Papenroth den zweitbesten Schuss ab. Er lag mit seinem Treffer nur etwa einen Zentimeter vom Königsschuss entfernt. Er sicherte sich zum 1. Mal den Titel des 1.Ritters der Jüterboger Gilde. Der 1. Vorsitzende Wolfgang Gast konnte seinen Titel des 2. Ritters zum zweiten Mal nacheinander erfolgreich verteidigen. Der König der Jahre 1998 und 2013 erwies sich erneut sehr zielsicher. In diesem Jahr hatten nur zwei Schützen die Königsscheibe verfehlt.

Neue Schützenkönigin ist Melanie Sander. Die Bogenschützin löste mit ihrem Glücksschuss die ehemalige Schatzmeisterin der Gilde Helga Boge vom Thron.  Den Titel 1. Dame holte sich erstmalig Schatzmeisterin Barbara Schilling vor Florence Gottwald (2. Dame). Anders als bei den Herren wurde die Königsscheibe der Damen vor dem Schießen abgeklebt, so dass es sich bei diesem Schießen um ein Glücksschießen handelte. Hier trafen alle Teilnehmerinnen die Scheibe.

Die Proklamation von König und Königin findet am 23.Juni zum Schützenfest statt. Schulze und Sander können nun die Gilde beim Landeskönigsschießen am 18. August in Uebigau vertreten.

Frank Dombrowski