Trap-Stand

Liebe Schützenfreundinnen,
liebe  Schützenfreunde,

wir sind mit der Planung und der Genehmigung unserer geplanten Schießstandeinrichtung „Trap-Stand“ vorangekommen.

Was nun folgt ist die Realisierung:

Wir waren uns innerhalb unserer Schützengilde darüber einig, dass wir uns hierfür als Mitglieder über unseren Jahresbeitrag hinaus, unabhängig zu den nun folgenden Arbeitseinsätzen, finanziell daran beteiligen, um sowohl das Gutachten als auch die notwendigen Einrichtungen mit zu finanzieren.

Zur weiteren Sicherstellung dieser Kosten rufe ich, als Präsident unserer Schützengilde, in Abstimmung mit dem Gildevorstand jedes Gildemitglied auf, einen finanziellen Beitrag von mindestens 50,- € für unser Bauvorhaben zu leisten. Natürlich können wir unseren Mitgliedern hierfür – auf Anfrage – eine Spendenquittung ausstellen.

Herzlichen Dank
Bernd-Richard Meyer
Präsident der Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bankverbindung:

V+R Bank Jüterbog
IBAN: DE30 1606 2008 0001 8600 00
BIC:    GENODEF1LUK

Verwendungszweck: Trap Stand

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Zielgenauigkeit am Neujahrstag

Pünktlich um 10 Uhr begann am Neujahrstag das traditionelle Sargschießen der Jüterboger Gilde. Im Schützenhaus trafen sich, wie im vergangenen Jahr, 17 Gildemitglieder aus Sport -, Stamm – und Traditionskompanie. Auch aktive Sportler der Bogensportabteilung ließen es sich nicht nehmen, sich am 1. Wettkampf des Jahres zu beteiligen. Nach den Glückwünschen für das neue Jahr sorgte Wettkampfleiter Frank Dombrowski für einen zügigen Ablauf. So schaffte man es erneut, das Ausscheidungsschießen in allen 4 Druckluftdisziplinen durchzuführen. Inklusive vieler Stechschüsse wurden diesmal mit 433 Schüssen etwas weniger abgegeben, als vor einem Jahr. Auch die Anzahl der Schüsse außerhalb des Scheibenspiegels reduzierte sich von 31 auf 23 deutlich. Nach vielen Jahren konnten sich wieder einmal 3 Schützen in die Siegerlisten eintragen.

Wie gewohnt, wurde mit dem Luftgewehrschießen begonnen. Hier gab es mit 10 Fahrkarten die häufigsten Fehlschüsse. Gleich mit dem ersten Schuss schieden 4 Schützen nach einer Null aus. Die ersten 6 Runden überstanden Kristian Friedrich, Barbara Schilling, Frank Dombrowski, Frank Leis und Harald Richter. Dann schied Schilling nach einem Stechen mit Leis aus. Anschließend traf Richter nur die Drei und auch Leis musste nach einer Fünf einpacken. So standen zum entscheidenden Schuss Friedrich und Dombrowski an der Linie. Der Sportleiter der Gilde setzte sich mit 8:3 durch und verteidigte seinen Vorjahrestitel. Für ihn war es der 7. Titelgewinn in den letzten 8 Jahren in dieser Disziplin.

Beim Auflageschießen wurde nur einmal die Null getroffen. Hier ging es über 15 lange Runden und vielen Stechschüssen. Schon recht früh schieden Jürgen Stein, Volker Danneberg, Hans-Joachim Rehbein und Peter Neumann aus. Nach 10 Runden kämpften noch die Auflagespezialisten Heinz Krüger, H. Richter sowie K. Friedrich, Dombrowski, F. Leis und Petra Schulze um den Titel.  Nacheinander schieden dann Leis und Friedrich nach einer Acht bzw. Neun aus. Und auch Schulze, die im letzten Jahr im Luftgewehr Endkampf stand, musste nach einer Acht aufhören. In der Vorschlussrunde trafen Krüger, Richter und Dombrowski das Zentrum der Scheibe. Nach einer Neun im Stechen schied Dombrowski aus. Nun standen die erfahrensten Schützen zum Duell bereit. Nach jeweils 2 Zehnern brachte der 3. Schuss die Entscheidung. Titelverteidiger Krüger traf die Neun. Richter, der schon 2016 erfolgreich war, setzte sich mit einer weiteren Zehn durch. 12 seiner 18 Schüsse landeten in der Zehn und unterstrichen seine Stärke in diesem Wettbewerb.

Beim anschließenden Pistolenschießen mussten sich nach nur 3 Runden bereits 7 Schützen nach jeweils einer Null vom Geschehen verabschieden. Hier schafften es P. Schulze, H. Papenroth, F. Leis, B. Schilling und F. Dombrowski in die Top Fünf. Dann waren Treffer in der Sieben und Sechs zu wenig für Schulze, Schilling und Leis. So kam es nach 2017 wieder zum  Zweikampf zwischen Titelverteidiger Dombrowski und Papenroth. Diesmal setzte sich der 2. Vorsitzende der Schützengilde mit 9:8 durch.

Zum Abschluss wurde das Auflageschießen durchgeführt. Überraschend mussten auch hier 4 Schützen nach einer Fahrkarte vorzeitig ihr Schießen beenden. In die 10. Runde schafften es Krüger, Richter, Dombrowski, Papenroth, Schilling und Jürgen Stein. Für Krüger und Schilling war nach einer Sieben und Fünf der Wettkampf beendet. Ausgerechnet in der Vorschlussrunde erzielte Stein mit einer Vier seinen niedrigsten Schusswert. Nun standen mit Dombrowski und Papenroth, die an diesem Tag treffsichersten Pistolenschützen erneut zum Stechen bereit. Diesmal siegte Dombrowski mit 10:9.

In gut 2 Wochen findet an gleicher Stelle der nächste Wettkampf statt. Dann kommt es zum Vergleichsschießen in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Gilde. Am letzten Januarwochenende veranstaltet der KSB seine Kreistitelkämpfe und das Königsschießen. Hierzu wurden bereits mehr als 130 Startmeldungen abgegeben.

Frank Dombrowski

Hohes Niveau am 2. Wettkampftag der KK Rangliste

Elf Schützen des Petkuser Liegendkampfteams beteiligten sich am 2. Wettkampftag der Berliner KK Rangliste. Sechs von ihnen konnten mit Steigerungen zum ersten Wettkampf aufwarten. Ein sehr hohes Leistungsniveau an der Spitze machte diesen Wettkampf aus. Von den 86 Startern in der Berliner Walther Arena, die wieder beste Voraussetzungen für gute Leistungen bot, erzielten die ersten 35 Starter Resultate von 580 Ringen und höher. Sieben von ihnen durchbrachen sogar die 590er Marke.

In seiner bislang stärksten Liegendkampf Saison erreichte Frank Dombrowski diesmal die beste Leistung im Team der Petkuser. Schon beim 15 Minuten Probeschießen lief es für ihn sehr gut. Nach einer noch verhaltenen 96er Startserie folgten fünf starke 98er Serien infolge. Mit 586 Ringen legte er nochmal 5 Ringe zum ersten Wettkampf zu und erreichte seine zweitbeste Leistung beim Ranglistenschießen. Mit Platz 12 der Tageswertung erzielte er seine zweitbeste Platzierung. Auch im Gesamtklassement ging es 3 Positionen hinauf.  Mit nur einem Ring weniger landete Alexander Flemming auf Rang 15. Auch er hatte mit 95 Ringen nur einen durchschnittlichen Start, konnte sich aber im Verlauf deutlich steigern. So gab er während der letzten 30 Schüsse nur 5 Ringe ab.  In der Gesamtwertung liegt er mit einem 588er Schnitt derzeit als bestplatzierter Petkuser auf Rang 9. Für ihn sollte das Erreichen des Endkampfes der ca. besten 30 Schützen nach 6 Wettkämpfen kein Problem darstellen. Erneut schaffte Benedikt Crncic die drittstärkste Leistung bei den Petkusern. Mit seiner Waffe im neuen Schaft und eingeschossener Maßmunition erreichte der Jugendschütze sehr gute 572 Ringe.  Damit lag er nur 1 Ring unter seiner Leistung vom Wettkampf im November. Um einen Platz ging es für ihn rauf auf Platz 47.

Manfred Langner zeigte konstante Serien im mittleren 90er Bereich und steigerte sich um 7 auf 569 Ringe. Trotz dieser deutlichen Verbesserung rutschte er einen Rang im Gesamtfeld zurück. Auch der Kreisstädter Ingo Louvet schoss diesmal besser. Obwohl er 8 Ringe zulegen konnte, musste er mit 567 Ringen 2 Positionen abgeben. Die Seniorin Karin Herling bestätigte mit 564 Ringen ihr derzeitiges Niveau, legte einen Ring zu und liegt mit Rang 73 im hinteren Mittelfeld. Kreissportleiter Mark Koschnick liegt nun auf Rang 80. Der Ludwigsfelder konnte 6 Ringe zulegen auf 564. Den 95er Schnitt verfehlte er nur, weil die letzten beiden Serien mit 92 und 91 nur mäßig ausgeschossen wurden. Zu seinem ersten Einsatz dieser Ranglisten Saison kam Christoph Hermann.  Doch er blieb mit 561 Ringen und Platz 81 unter seinen Erwartungen. Wie schon im ersten Wettkampf erlebte Jörg Flemming Höhen und Tiefen. Ein Serienverlauf zwischen 87 und 96 ließ den Vereinsvorsitzenden auf 559 Ringe abrutschen. Ein Munitionswechsel sollte nach dem ersten Wettkampf für höhere Resultate sorgen, doch viele Schüsse in der Acht und sogar eine Sechs ließen ihn 13 Plätze absacken. Einbußen musste auch Barbara Schilling hinnehmen. Trotz konstanter Serien erreichte sie wie Flemming nur 559 Ringe. Sie musste den größten Abfall im Klassement hinnehmen und verlor 15 Plätze auf Rang 76. Helmut Fahlenberg konnte sich zwar auf 549 steigern, blieb aber weiterhin deutlich von seinen gewohnten Ringzahlen entfernt. Der älteste Teilnehmer im Feld, Siegfried Zimmer, kam diesmal nicht zurecht. Magere 480 Ringe brachten ihm gerade den 80er Schnitt pro Serie.

Auf ganz anderem Niveau schossen die Top 3 der Tageswertung. Frank Schwarz, vom gastgebenden PSV Olympia, holte sich den Sieg mit 596 Ringen knapp vor seinem Vereinskollegen Michael Wischnewsky und Sabina Dajcarova vom tschechischen Schießverein DDM Kolin (je 595). In der Mannschaftswertung liegt die erste Vertretung des PSV Olympia mit fast 20 Ringen im Schnitt vor der 2. Mannschaft und der ASG Brandenburg. Die Schützen vom Golm konnten sich mit ihrer 1. Mannschaft nicht verbessern, liegen unverändert auf Rang 8. Dagegen verbesserten sich die zweite und dritte Mannschaft um jeweils einen Rang.

Crncic beteiligte sich dann erstmals auch beim KK Dreistellungskampf 3×20 Schuss. Auch hier gibt es eine Rangliste, die von ca. 30 Schützen absolviert wird. Mit 516 Ringen hatte er im knieenden und stehenden Anschlag doch einige Ringe verschenkt. Er belegte Platz 23.

Tageswertung:

1. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 596
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 595
3. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin 595
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 592
5. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 592
6. Kurz Patrick PSV Olympia Berlin I 591
7. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH) 590
8. Dettloff Sascha ASG Brandenburg 589
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 589
10. Kassel Nils PSV Olympia Berlin II 587
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 586
15. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 585
45. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II 572
57. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 569
64. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 567
66. Herling Karin Sportschützen Petkus II 564
69. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 564
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 561
72. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 559
73. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 559
78. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 549
86. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 480

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 596
2. Dajcarova Sabina Schießverein DDM Kolin 595
3. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 593
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 592,5
5. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 592
6. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 591
7. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH) 590
8. Kurz Patrick PSV Olympia Berlin I 590
9. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 588
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000 587,5
19. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 583,5
47. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II 572,5
63. Bakus Sven Sportschützen Petkus I 567
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 565,5
73. Herling Karin Sportschützen Petkus II 563,5
75. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 563
76. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 562,5
79. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 561
80. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 561
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 561
93. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 544,5
100. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 491

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I 1.781,00
2. PSV Olympia Berlin II 1.761,50
3. ASG Brandenburg 1.758,00
4. SV Chemnitz I 1.750,50
5. Schießverein DDM Kolin 1.750,50
6. LV Sachsen-Anhalt 1.745,50
7. KKS LOYD Jablonec 1.745,00
8. Sportschützen Petkus I 1.735,50
9. PSV Olympia Berlin III 1.724,50
10. Vogtland 1.724,00
11. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.723,50
12. SV Chemnitz II 1.718,00
13. SGBC 1.716,00
14. Sportschützen Petkus II 1.703,50
15. NBSG 1.671,50
16. Sportschützen Petkus III 1.614,50
17. Sokolov 1.456,00
18. SV Neuenhagen 2000 1.162,50
19. Sgi zu Köpenick 1.142,50
20. Sgi zu Lübben 1.090,00

Frank Dombrowski

Bundesliga Schützen kassieren überraschende Niederlage

Die Jüterboger Luftgewehr Schützen mussten am 3. Wettkampftag der 2. Bundesliga Ost eine empfindliche Niederlage einstecken. In der Berliner Walther Arena trafen sich alle 8 Mannschaften um je einen Wettkampf zu bestreiten. Ziel war es, die zweite Tabellenposition zu halten. Doch daraus wurde nichts. Einige der Stammschützen hatten abgesagt und so schaffte man es gerade so, ein wettkampffähiges Team zusammen zustellen. Gegner waren die bis dahin deutlich schwächer einzuschätzenden Gölzauer. Diese hatten bislang erst einen Sieg errungen.

Das Spitzenmatch zwischen Madeleine Assmussen und Saskia Gablenz ging zugunsten der für Jüterbog startenden Schleswig Holsteinerin aus. Assmussen behielt wie am ersten Wettkampftag ihre ausgezeichnete Form und erzielte erneut 389 Ringe. Gablenz hingegen, schoss mit 379 ihr niedrigstes Saisonergebnis. Knapp musste sich Vanessa Liebe in ihrem Duell gegen Christian Eckner mit 379:382 geschlagen geben. Erst mit den letzten Schüssen verlor auch Sebastian Kienast seine Partie gegen Florian Wenzel. Nach 30 Schüssen lagen beide gleich auf, doch Wenzel schoss die letzte Serie 95:93 besser aus und siegte mit 380:378. Fabian Henze bestätigte sein derzeitiges Leistungsniveau und erreichte durch einen klaren 371:361 Erfolg über Jonas Bongartz den 2:2 Ausgleich. So musste das fünfte Match zwischen Alexander Schröder und Torsten Köhler die Entscheidung bringen. Und dieses war an Spannung kaum zu überbieten. Nach dem beide den identischen Serienverlauf aufwiesen, erreichten sie jeweils 368 Ringe. So musste ein Stechen die Entscheidung über den 3. Einzelpunkt und somit den Mannschaftserfolg bringen. Beide Schützen zeigten Nerven, schossen jeweils eine Acht. Beim 2. Stechschuss kam Schröder, der als erster den Schuss abgab, nur zu einer Sieben. Sein Gegner traf die Neun und sicherte den Schützen aus Sachsen Anhalt den 2. Sieg in der laufenden Saison. Unmittelbar nach der Niederlage zeigten sich fast alle Beteiligten doch sehr enttäuscht. Dieser Punkteverlust wäre leicht vermeidbar gewesen.

Im Klassement rutschten die Flämingstädter auf Rang 3 vor den punktgleichen Deutschenboraern ab. Hinter den übermächtigen Schützen aus Löbejün, die sich im Topduell des Tages gegen Deutschenbora knapp behaupten konnten, schoben sich die Hallenser nach einem Sieg gegen den PSV Olympia Berlin an die 2. Position. Im Kellerduell holten sich die Bötzower nach einem  Sieg gegen Dresden wertvolle Mannschaftspunkte im Kampf gegen den Abstieg. Beim Mitte Januar in Frankfurt/Oder stattfindenden Endkampf warten mit Berlin und Halle keine leichten Gegner. Bleibt zu hoffen, dass hier die Mannschaftszusammenstellung effektiver gestaltet wird.

Ergebnisse:

Gölzau Jüterbog 03:02
Dresden Bötzow 02:03
Löbejün Deutschenbora 03:02
PSV Olympia Halle 01:04
Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 22:03 10:00
2 Giebichensteiner SGI.-Halle 16:09 06:04
3 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 15:10 06:04
4 Schützengilde Deutschenbora 15:10 06:04
5 PSV Olympia Berlin 12:13 04:06
6 SV Gölzau II 10:15 04:06
7 SV Bötzow 08:17 04:06
8 PSSG zu Dresden e.V. 02:23 00:10

Frank Dombrowski

Gildemeisterschaften in den Druckluftdisziplinen

Die Jüterboger Gilde veranstaltete traditionell im Dezember die Vereinsmeisterschaften in den Druckluftwettbewerben für das nächste Jahr. Ins Schützenhaus, wo in einem Monat die Kreismeisterschaften stattfinden werden, kamen mehr als 40 Starter. Mit 55 Starts gab es an der zweitägigen Veranstaltung etwas weniger als im vergangenen Jahr. Schützen aus allen Kompanien beteiligten sich in den klassischen Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole.  Erwartungsgemäß war das Auflageschießen wieder sehr beliebt. Nach der ab der nächsten Saison gültigen Neuregelung der Altersklassen, fanden sich viele Schützen in den Top 3 wieder. Hier wurden die Altersbereiche verkürzt und es findet eine gerechtere Wertung statt.

Wie in den letzten Jahren war Senior Heinz Krüger der erfolgreichste Teilnehmer. Als einziger Starter trat er in allen 4 Disziplinen an die Feuerlinie und konnte diese auch siegreich gestalten. Im Wettbewerb Luftgewehr Auflage erreichte er mit 296 Ringen das höchste Resultat dieser Meisterschaften. In der Senioren V Klasse siegte er vor Hans-Joachim Rehbein 232. Mit neuer persönlicher Bestleistung konnte Ralf Schulze aufwarten. Er erreichte im Senioren I Feld 292 Ringe und setzte sich gegen Kristian Friedrich 278 und den Chef der Bogensportabteilung, Frank Leis 265 durch. Auch Petra Schulze schoss Bestleistung. Sie gewann die Seniorinnen I Klasse mit 278 gegen Diana Hanske 250. Weitere Titelträger in diesem Wettbewerb waren Bernd Rüdiger, Klaus Jannasch, Klaus Friedrich und Helga Boge. Die Schützen der Sportkompanie traten wie gewohnt alle in der offenen Klasse an. Hier gewann Harald Richter mit 294 vor Sabine Radtke 281 und Ralph Gottwald 271.

Mit der aufgelegten Pistole gewannen Krüger, Boge, Rüdiger und Jannasch die Titel in verschiedenen Seniorenklassen. Diana Hanske glänzte mit 273 vor Petra Schulze 240 in der Seniorinnen I Klasse. Das größte Feld gab es in der offenen Kasse der Schützen der Sportkompanie. Hier setzte sich Sabine Radtke mit sehr guten 290 Ringen knapp vor Dombrowski 289 und Richter 280 durch.

Im freihändigen Luftgewehranschlag kämpften 14 Starter in 7 Klassen. Thea Geske zeigte mit 178 Ringen in der Schülerklasse ihre bislang beste Wettkampfleistung. Im männlichen Jugendwettbewerb siegte Julian Anders ringgleich mit 375 vor Benedikt Crncic. Hier hatte Anders die letzte Serie mit 94:93 besser ausgeschossen. Martin Schmidt 261 landete auf Rang 3. Lilly Heise entschied die weibliche Kasse mit 345 Ringen für sich. Bundesligaschütze Sebastian Kienast reichte ein 5 Ringe Vorsprung zur erneuten Titelverteidigung. Mit 379 siegte er in der Herren I Klasse vor Fabian Henze und Jonas Stein 373. Sven Lebahn 360 holte sich den Titel in der Herren II und Birgit Ziegert mit ausgezeichneten 355 Ringen in der Damen III Klasse. Die ältesten Teilnehmer starteten in der Herren IV Klasse. Hier setzte sich Norbert Huckewitz 322  klar gegen den 85 Jährigen Siegfried Zimmer 278 durch. Schützen, die nicht der Sportkompanie angehören, mussten ein Halbprogramm bestreiten. Hier holten F. Leis 142 und H. Krüger 161 die Titel.

Die wenigsten Starts gab es mit der freihändigen Pistole. Alle Schützen konnten ihre Vorjahrestitel verteidigen. Dombrowski  erzielte mit 355 Ringe 11 Ringe weniger als im letzten Jahr. Dagegen konnte Barbara Schilling 11 Ringe zulegen auf 296. Die Halbprogramme entschieden Kristian Friedrich 131 und H. Krüger 132 für sich. Vor den Kreistitelkämpfen findet Mitte Januar der traditionelle Vergleichswettkampf in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Schützengilde statt.

Frank Dombrowski

Souveräner Abschluss durch Luftgewehr Schützen in der Landesliga

Die bereits am letzten Wettkampftag als Sieger feststehenden Jüterboger Luftgewehr Schützen krönten den Abschluss der Ligasaison  mit einem deutlichen Erfolg. Zum Endkampf trafen sich am Leistungsstützpunkt in Frankfurt/Oder die beteiligten Mannschaften, um den letzten noch ausstehenden Wettkampf zu bestreiten. Die bislang ungeschlagenen Jüterboger mussten gegen die Lübbener antreten, die bisher im hinteren Feld des Klassements zu finden waren. Der stärkste Flämingstädter, Lars Meyhak, setzte sich im Topduell gegen Sebastian Kelle mit 376:372 durch. Mit einem Schnitt von 378,5 erreichte er als bester im Team den 4. Platz in der Gesamteinzelwertung. Mandy Kanzler bleibt auch nach dem letzten Wettkampf weiter ungeschlagen. Gegen Sylvia Arlt setzte sie sich knapp mit 370:367 durch. Mit Saisonbestleistung von 375 Ringen glänzte Jonas Stein in seinem 3. Wettkampf der Saison und siegte gegen Simone Mattler 348 recht deutlich. In den Partien der hinteren Setzliste gab es ebenfalls Erfolge für das Jüterboger Team. Alexander Schröder bezwang Diana Hercher 371:361. Und auch Fabian Henze hatte keine Mühe bei seinem 374:311 Sieg über Norman Linemann. Nach dem klaren 5:0 Erfolg über die Spreewalder ist das Team wie in der letzten Saison ungeschlagen. Mit 12:0 Mannschaftspunkten erkämpften sie sich den Titel vor Werder/Havel. Die Werderaner hatten am letzten Tag frei, da sie bereits alle Begegnungen bestritten. Nur wegen dem besseren Einzelpunktverhältnis lag man vor den Schützen aus Bernau. Denen reichte auch ein 5:0 Sieg gegen Forst nicht mehr.

Das Potsdamer Pistolenteam profitierte trotz einer Niederlage von der unterbesetzten Mannschaft aus Königs Wusterhausen/Wildau. Hier wurde eine 2:3 Niederlage in ein 5:0 für die Landeshauptstädter umgewandelt. Erst mit den letzten Schüssen verlor Frank Dombrowski das Spitzenmatch dieser Partie gegen Peter Gnida 354:361. Eine unglückliche Fünf beim 33. Schuss machte einen 4 Ringe Vorsprung zunichte. Als dann auch noch mehrere Schüsse in der Sieben landeten gab es für den Sportleiter der Jüterboger Gilde keine Chance mehr. Sabine Radtke erzielte mäßige 327 Ringe. Dennoch hatte sie einen Einzelpunkt geholt, da ihr Gegner nicht antrat. Im Kampf um Platz 1 besiegte Spitzenreiter Brück den Gastgeber mit 3:2. Die Brücker verteidigten ihren Titel aus 2016 ungeschlagen mit 10:0 Punkten vor den punktgleichen Frankfurtern und Potsdamern. Der Teamleiter der Potdamer, Erhard Kloth, bedankte sich bei den Jüterboger und Blankenfelder Schützen für die jahrelange Unterstützung seiner Mannschaft. Doch in der kommenden Saison wird es keine Potsdamer Pistolenmannschaft im freihändigen Anschlag geben.

Im Wettbewerb mit der aufgelegten Pistole hatten es die Potsdamer selbst in der Hand, sich durch einen Sieg im Spitzenmatch gegen die ungeschlagenen Liebenthaler noch den Titel zu erkämpfen. Doch daraus wurde nichts. Eine knappe 2:3 Niederlage begrub alle Hoffnungen. Im Duell an Position 1 trafen die 2 stärksten Schützen der Liga aufeinander. Joachim Bremer behielt die Spitzenposition in der Einzelwertung nach einem hauchdünnen 293:291 Erfolg über den Kreisstädter Andreas Eckardt.  Erst 8 Sekunden vor Wettkampfende schoss Bremer seinen letzten Schuss. Dieser landete in der Zehn. Sabine Radtke verlor ihre Begegnung mit Jost Heyne 284:288. In der Einzelwertung rutschte sie mit einem Durchschnittsresultat von 288,16 auf Rang 9 ab. Liebenthal setzte sich verlustpunktfrei an der Spitze durch und gewann den Titel vor Potsdam und Spremberg.

Frank Dombrowski

Ligaschützen sichern sich vorzeitig Titel

Bereits am vorletzten Wettkampftag konnten sich die Jüterboger Luftgewehrschützen den Mannschaftstitel in der Landesliga erkämpfen und den Vorjahreserfolg in beeindruckender Weise wiederholen. Die bislang ungeschlagenen Schützen aus der Flämingstadt setzten alles daran auch diesmal ohne Punktverlust zu bleiben. In Frankfurt/Oder musste das Team 2 Wettkämpfe bestreiten.

Erster Gegner war der SV Neuenhagen, der bislang im hinteren Tabellenfeld zu finden war. Dennoch sollte es ein spannender Wettkampf werden. Im Topduell traf der stärkste Jüterboger, Lars Meyhak, auf den stärksten Einzelschützen der Liga, Jan Heider. Denkbar knapp musste sich der Jüterboger mit 381:383 geschlagen geben. Mandy Kanzler, die bislang alle ihre Wettkämpfe gewinnen konnte, setzte sich mit nur einem Ring Vorsprung gegen Regina Martin-Trefz mit 373:372 durch.  Trainer Frank Kanzler verlor überraschend sein Match gegen Marlies Lange 365:368. So musste auf den hinteren Positionen unbedingt gepunktet werden. Die Jüterboger Ligaschützen sind ähnlich den Bundesligaschützen auf allen Positionen gut besetzt. Teamleiter Fabian Henze hatte keine Mühe, sich gegen Heike Lau mit 374:359 durchzusetzen. Den entscheidenden 3. Einzelpunkt erkämpfte Sven Lebahn bei seinem 361:324 Erfolg gegen Janine Hetz. Verfolger Werder/Havel kam zu einem glatten 5:0 Sieg gegen den Forster SV. Diese konnten nur mit 4 Schützen antreten. Deshalb wurden alle Begegnungen als verloren gewertet.  Das höchste Resultat des Tages erzielte Jugendschützin Maria Kanzler mit 385 Ringen.

Im 2. Match ging es gegen Senftenberg. Die Lausitzer hatten sich in der ersten Partie klar gegen Lübben behaupten können und waren auf allen Positionen etwa gleich stark besetzt. Lars Meyhak, der mit einem Durchschnitt von 379 Ringen als bester Jüterboger auf Platz 5 der Einzelwertung liegt, holte mit seinem 376:373 gegen David König den ersten Punkt. Und auch Mandy Kanzler setzte ihre Siegesserie fort und gewann 376:369 gegen Marcel Seeliger. Frank Kanzler  musste zum zweiten Mal an diesem Tag eine Niederlage einstecken. Rene Schammler 369 holte einen Punkt für sein Team.  Jonas Stein kam zum 2. Mal in  dieser Saison zum Einsatz. Er siegte gegen Paul Lehmann mit Saisonbestleistung 374:369. Die Niederlage von Birgit Ziegert gegen Stefan Pochert 335:370 im 5. Einzelmatch hatte auf den Mannschaftserfolg der Jüterboger keinen Einfluss. Da Werder  gegen Bernau eine 2:3 Niederlage einstecken musste, und damit bereits zum 2. Mal eine Begegnung abgab, liegt das Jüterboger Team vor dem in 2 Wochen an gleicher Stelle stattfindenden Endkampf uneinholbar vorn. Am letzten Wettkampftag wartet mit Lübben der Fünfte Im Klassement auf die ungeschlagenen Jüterboger. Die Jugendschützen aus Werder/Havel haben sich den 2. Platz gesichert. Da sie bereits alle Begegnungen bestritten, haben sie am letzten Tag frei.

Im Potsdamer Pistolenteam konnten Andreas Eckardt und Sabine Radtke im freihändigen Anschlag Einzelpunkte erkämpfen und zum 5:0 Erfolg gegen Briesen beitragen. Der Luckenwalder schoss starke 370 Ringe gegen Angela Neumann 353. Radtke siegte problemlos mit 354:330 gegen Steffi Mattke. Den 2. Wettkampf gewannen die Landeshauptstädter gegen Prieros 4:1. Hier setzten sich Eckardt und Radtke mit 367 und 344 gegen Frank Dietze 334 und Norman Linemann 332 klar durch. Mit ausgeglichenem Punktekonto liegen die Potsdamer hinter Brück und Frankfurt/Oder auf Rang 3.

Als Eckardt und Radtke dann auch noch 2 Mal im Wettbewerb Luftpistole Auflage antreten mussten, merkte man schnell, dass dies zu einer Überbelastung der Schützen führte. Im ersten Match gegen Spremberg  konnte man noch mit 3:2 gewinnen. Hier hatte der Kreisstädter mit 296 das höchste Resultat an diesem Tag erzielt und sich gegen Michael Muthke 292 behaupten können. Radtke verlor ihr Duell mit Adelheid Andreas 282:288. Sie rutschte im Einzelklassement nach diesem Wettkampf mit einem 289 er Schnitt auf Rang 8 ab. Gleich im Anschluss musste man gegen Cottbus antreten, das kurz zuvor eine glatte 0:5 Klatsche gegen Spitzenreiter Liebenthal erlebte. Eckardt konnte sein Niveau nicht halten und unterlag in der Spitzenpartie gegen Torsten Kaps mit 282:287. Für Radtke schoss jetzt Teamleiter Erhard Kloth. Doch er hatte gegen Thomas Kotzur mit 282:295 keine Chance. Die Potsdamer verloren am Ende mit 2:3 und liegen vor dem Endkampftag hinter Liebenthal auf Rang 2. Mit einem Sieg im letzten Match gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter können sich die Potsdamer noch den Ligatitel holen.

Frank Dombrowski

KK Schützen gut in die neue Ranglistensaison gestartet

In der Berliner Walther Arena in Alt Glienicke begann die neue Ausgabe der KK Liegend Rangliste. In den kommenden 6 Monaten werden wieder etwa 100 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den Endkampf der besten ca. 30 Einzelstarter zu qualifizieren. Am ersten Tag beteiligten sich 91 Schützen am Geschehen. Hier waren die Petkuser Gewehrschützen mit 12 Aktiven wieder sehr stark vertreten. Nur der gastgebende PSV Olympia Berlin war mit 14 Startern noch besser besetzt. Erstmals meldete Sportleiter Sven Bakus 3 Mannschaften seines Vereins. In dieser Saison kämpfen für das Petkuser Team wieder Schützen aus Luckenwalde, Jüterbog, Ludwigsfelde und Hohenseefeld. Gleich am Eröffnungstag zeigte sich, wie hoch das Niveau in dieser Saison ist. So erzielten die ersten Acht der Einzelwertung Ergebnisse von 590 und mehr Ringen.

Nach seinem tollen 3. Platz beim Lapua-Event, zeigte Alexander Flemming erneut eine sehr starke Leistung. Durch Serien von 98, 99, 98, 98, 99 und 99 erzielte er mit 591 Ringen das höchste Resultat im Team. Er brauchte einige Wettkämpfe, um sich auf sein neues Walther-Matchgewehr einzustellen. Mit Platz 5 verschaffte er sich eine gute Ausgangposition für die weiteren Wettkämpfe im Hinblick auf den Endkampf. Nicht ganz zufrieden, mit seiner Leistung, war Frank Dombrowski. Obwohl er sich am Ende mit 581 Ringen noch über seiner Zielsetzung befand, startete er schwach mit einer 96 und 95er Serie. Gegen Ende fing er sich wieder, schloss mit einer 99er ab und belegt Platz 22. Sein Ranglistendebüt gab Jugendschütze Benedikt Crncic. Der 15jährige zeigte gleich zu Beginn, welches Potential in ihm steckt. Mit 573 schoss er Wettkampfbestleistung und die drittbeste Leistung im Team. Mit Platz 48 liegt er derzeit im guten Mittelfeld. Nach diesem ersten Wettkampftag rangiert Sven Bakus auf Rang 57. Er hatte sich doch deutlich mehr erhofft. Serien im mittleren 90er Bereich brachten ihn nur auf 567 Ringe.

Eine Steigerung um 10 Ringe zum Lapua-Event bescherte Barbara Schilling gute 566 Ringe. Nur die schwächere 91er Schlussserie, bei der sich zwei Achten einschlichen, verhinderten ein Resultat über der 570er Marke. Mit Rang 61 liegt sie 4 Ränge besser platziert als Seniorin Karin Herling, die nach längerer Pause wieder ins Wettkampfgeschehen eingriff. Bei konstantem Serienverlauf zwischen 92 und 95, erreichte sie 563 Ringe. Auch Jörg Flemming schoss 563. Er erlebte in seinem Wettkampf Höhen und Tiefen. So folgte einer fast optimalen 98er Serie im 5. Abschnitt eine 89er. Für ihn könnte gleich der erste Wettkampf zum Streichergebnis werden. Denn nur die vier stärksten Ergebnisse, der maximal 6 Wettkämpfe, kommen in die Wertung. Altersschütze Manfred Langner erzielte 562 Ringe und lag mit Rang 68 zwei Plätze hinter Flemming. Der Luckenwalder Ingo Louvet hatte bis zum letzten Schuss die 560 vor Augen. Doch als der letzte Schuss in die 7 flog, kamen nur 559 zusammen.  Kreissportleiter Mark Koschnik musste sich mit einem Ring weniger zufriedengeben. Keinen guten Tag erwischte Senior Helmut Fahlenberg. Der ehemalige Landesmeister in dieser Disziplin, erreichte nur 540 Ringe. Drei seiner Serien lagen sogar nur im 80er Bereich. Es war sein niedrigstes Ranglistenresultat seit 5 Jahren. Siegfried Zimmer, der seit 10 Jahren im Ranglisten-Team der Petkuser aktiv ist, hatte Probleme mit dem Abzug seiner Waffe. Er kam mit 502 Ringen nicht ganz an seine letzte Wettkampfleistung heran. Dennoch war er mit seiner Leistung, auf Grund der Beeinträchtigungen, zufrieden.

Den Tagessieg erkämpfte sich Michael Wischnewsky vom PSV Olympia. Bei seinen 597 von 600 Ringen hatte er bei der Leistungsdichte an der Spitze sogar noch 4 Ringe Vorsprung vor Isabell Vaorin von der ASG Brandenburg und Slawomir Lobasiuk vom PSV Olympia je 593.

Im Mannschaftskampf gab es die zu erwartende Konstellation an der Spitze. Der PSV Olympia I liegt deutlich vor dem PSV Olympia II und Chemnitz I. Die erste Mannschaft der Petkuser rangiert auf Platz 8 hinter den ringgleichen Schützen des tschechischen Schießvereins DDM Kolin. Das Mittelfeld liegt dicht beieinander. Hier ist in den kommenden Wettkämpfen für Spannung gesorgt.

 

Einzelwertung:                                                                                                                     Ringe

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 597
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 593
3. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 593
4. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 592
5. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 591
6. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000 590
7. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 590
8. Vondraskova Michaela Sokolov (TCH) 590
9. Kurz Patrick PSV Olympia Berlin I 589
10. Hilliger Sven HSV Söllichau 589
22. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 581
48. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus II 573
57. Bakus Sven Sportschützen Petkus I 567
61. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 566
65. Herling Karin Sportschützen Petkus II 563
66. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 563
68. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 562
73. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 559
74. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 558
86. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 540
91. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 502

 

Mannschaft:                                                                    Ringe

1. PSV Olympia Berlin I 1.780
2. PSV Olympia Berlin II 1.759
3. SV Chemnitz I 1.750
4. LV Sachsen-Anhalt 1.750
5. ASG Brandenburg 1.749
6. Sokolov 1.742
7. Schießverein DDM Kolin 1.739
8. Sportschützen Petkus I 1.739
9. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.729
10. PSV Olympia Berlin III 1.725
11. SGBC 1.725
12. SV Chemnitz II 1.722
13. Vogtland 1.720
14. Sgi zu Köpenick 1.704
15. Sportschützen Petkus II 1.699
16. NBSG 1.668
17. Sportschützen Petkus III 1.626
18. SV Neuenhagen 2000 1.168
19. Sgi zu Lübben 1.092

Frank Dombrowski

Gute Resultate beim Frankfurter Gockel

Die Frankfurter Schützengilde veranstaltete zum 23. Mal das traditionelle Gockelschießen. Am Landesleistungsstützpunkt in der Oderstadt trafen sich Schützen aus 47 Vereinen, um sich an den 4 Druckluftwettbewerben zu beteiligen. Mit 170 Pistolen- und 93 Gewehrstarts zählte dieser Wettkampf wieder zu den teilnehmerstärksten Schießsportveranstaltungen im Land. Neben vielen Brandenburger Vereinen beteiligten sich auch Schützen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg Vorpommern und aus Polen.

Sechs Sportschützen der Jüterboger und Luckenwalder Schützengilde beteiligten sich an der zweitägigen Veranstaltung und kämpften um Urkunden und Medaillen.  Die Wettbewerbe Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage wurden wie gewohnt mit lautstarker Musik begleitet. Wie in den vergangen Jahren gab es im Pistolenbereich der Schüler- und Jugendklassen die größten Startfelder. Da der „Gockel“ zwischen 2 Ligawettkampftagen lag, nutzten viele Verbandsligaschützen diesen als Testwettkampf. In der Luftgewehr Damen Altersklasse holte sich Birgit Ziegert den Titel. Nach Platz 2 im letzten Jahr hatte es diesmal mit 338 Ringen zum Sieg gereicht. Im Wettbewerb der Jugendklasse gab es für die Jüterboger 2 Podiumsplätze.  Mit 6 Ringen Rückstand belegte Julian Anders hinter dem Neubrandenburger Till Stenschke 382 den 2. Platz. Nach seinem Erfolg in der Schülerklasse im vergangenen Jahr gab es für den 15 Jährigen wieder eine Topplatzierung. Sein Teamkollege Benedikt Crncic erzielte 373 Ringe. Ein schwankender Serienverlauf zwischen 90 und 97 Ringen brachte ihn auf Platz 3. Die weibliche Jugendklasse dominierte die für Werder/Havel startende Maria Kanzler. Sie kam auf 377 Ringe und lag 5 Ringe vor Vanessa Bilgen  von der SG Berlin Charlottenburg und Annett Funke 371 aus Werder.

Eine deutliche Steigerung um 8 Ringe erlebte Thea Geske. Im 20 Schuss Schülerwettbewerb schoss sie 167 Ringe und erreichte den 8. Platz. Hier siegte Joline Ziegert aus Werder/Havel mit 186 knapp vor ihrer Vereinskollegin Marie Blasek 185 und Svenja Graßmann 184 aus Lübben. Für die Luckenwalder Gilde erreichte Fabian Henze in der Herrenklasse mit 369 Ringen sein derzeitiges Leistungsniveau und wurde Sechster. Bundesligaschütze Frank Schwarz vom PSV Olympia siegte mit 389 vor Ulf-Henry Thurmann 378 vom gastgebenden Verein und Alexander Schröder 375 (Werder/Havel). Mandy Kanzler kam im Damenwettbewerb auf einen guten 3. Platz. Mit 377 Ringen hatte sie jedoch schon deutlichen Rückstand auf Stefanie Brandes 390 vom PSV Olympia und Jasmin Marchal 384 von den Rudower Sportschützen.

Der Kreisstädter Kevin Boche startete mit der Luftpistole im Juniorenwettbewerb. Mit 337 Ringen belegte er Platz 11.

Frank Dombrowski

Bundesligaschützen liegen weiter gut im Rennen

Gölzau war Austragungsort des 2. Wettkampftages  der  2. Luftgewehr Bundesliga Ost. Im Landesleistungszentrum kämpften alle 8 Luftgewehrmannschaften in jeweils 2 Partien auf elektronischen Scheibenanlagen. Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrten die Jüterboger Schützen zurück. Im ersten Duell gegen Dresden gab es ein deutliches 5:0. Hier profitierten die Flämingstädter von der Unvollständigkeit der Mannschaft aus Sachsen. Diese reisten mit nur 4 Schützen an. So wurde der Wettkampf laut Ligastatut 0:5 gewertet. Trainer Frank Kanzler musste die Jüterboger Mannschaft neu aufstellen, da es im Team arbeits- und krankheitsbedingt Absagen gab.

Die stärkste Schützin im Team, Mara Schliemann, hatte wenig Mühe sich mit starken 391:368 gegen Birgit Rosenkranz durchzusetzen. Auch Vanessa Liebe gewann gegen die Seniorin Elke Frohberg klar mit 381:367. An Position 3 gesetzt, musste der Trainer selbst antreten. Ohne Gegner erzielte Frank Kanzler 382 Ringe und holte den 3. Einzelpunkt. Auch auf den hinteren Positionen waren die Jüterboger überlegen. Thomas Schulze kam zu einem 385:367 Erfolg über Johannes Güttler. Und auch Alexander Schröder hatte keine Probleme bei seinem 371:326 Sieg über Peter Frohberg.

Nach weiteren 2 Mannschaftspunkten im Klassement und einer knapp dreistündigen Pause, kam es dann zum Topduell des Tages. Hier trafen die bislang ungeschlagenen Mannschaften aus Jüterbog und Löbejün aufeinander. Die Schützen aus Sachsen-Anhalt, die zuvor den PSV Olympia Berlin mit 4:1 bezwangen, waren von der Papierform her klarer Favorit. Im Spitzenmatch musste sich Mara Schliemann erst kurz vor Schluss geschlagen geben. Gegen Pascal Melchert verlor sie 386:389. Keine Chance hatte Vanessa Liebe bei ihrer 381:390 Niederlage gegen den Tschechen Vaclav Haman. Frank Kanzler unterlag Emely Roos 378:391. Auch in den letzten beiden Begegnungen sollten die Jüterboger leer ausgehen. Thomas Schulze verlor erst mit der letzten Serie sein Match gegen Andre Böhme 379:384. Seinen ersten Einsatz in dieser Bundesligasaison hatte Fabian Henze. Doch der Mannschaftsleiter des Jüterboger Landesligateams konnte gegen Torsten Sperling nichts ausrichten. Henze verlor klar mit 364:386.

Nach dieser doch erwarteten 0:5 Niederlage, steht Löbejün als einziges Team ungeschlagen an der Spitze. Wie nach dem ersten Wettkampftag liegt Jüterbog auf dem 2. Platz. Nach Siegen über Halle und Gölzau kletterte Deutschenbora auf den 3. Platz. Doch beide haben ein ausgeglichenes Einzel- und Mannschaftspunktverhältnis. Das Team aus Bötzow konnte sich im Kampf gegen den Abstieg die ersten Mannschaftspunkte sichern. Gegen den Gastgeber gab es einen knappen 3:2 Erfolg. Beim nächsten Wettkampf in Berlin wartet mit Gölzau eine lösbare Aufgabe für das Jüterboger Team.

Giebichensteiner SGI.-Halle 1913 2 : 3 1912 Schützengilde Deutschenbora
SV Gölzau II 1858 2 : 3 1857 SV Bötzow
PSSG zu Dresden e.V. 1428 0 : 5 1910 Schützengilde zu Jüterbog e.V.
SGI.-Löbejün e.V. 1951 4 : 1 1904 PSV Olympia Berlin
Schützengilde Deutschenbora 1924 5 : 0 1858 SV Gölzau II
SV Bötzow 1860 0 : 5 1920 Giebichensteiner SGI.-Halle
Schützengilde zu Jüterbog e.V. 1888 0 : 5 1940 SGI.-Löbejün e.V.
PSV Olympia Berlin 1915 5 : 0 1424 PSSG zu Dresden e.V.

Tabelle

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 19:01 08:00
2 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 13:07 06:02
3 Schützengilde Deutschenbora 13:07 06:02
4 Giebichensteiner SGI.-Halle 12:08 04:04
5 PSV Olympia Berlin 11:09 04:04
6 SV Gölzau II 07:13 02:06
7 SV Bötzow 05:15 02:06
8 PSSG zu Dresden e.V. 00:20 00:08

Frank Dombrowski

Luftgewehrschützen bleiben Spitzenreiter in der Landesliga

Die Luftgewehrschützen der Jüterboger Gilde bleiben auch nach dem 2. Wettkampftag der Verbandsliga an der Tabellenspitze. In der Brücker Turnhalle waren wie gewohnt 20 Bahnen mit Seilzuganlagen montiert worden, um an 2 Tagen die Freihand- und Auflage Wettkämpfe durchzuführen. Das LG Team musste diesmal nur einmal antreten. Doch die Partie gegen die bislang ungeschlagenen Schützen aus Werder/Havel war an Spannung kaum zu überbieten. Fast alle Einzelbegegnungen hätten knapper nicht ausgehen können.

Im Topmatch setzte sich Lars Meyhak gegen Marian Mölter mit 378:376 durch. Meyhak liegt derzeit als bester Jüterboger in der Einzelwertung mit einem Schnitt von 379 Ringen auf Rang 4. Den 2. Punkt für die Flämingstädter erkämpfte sich Mandy Kanzler. Nach schon zuletzt sehr guten Resultaten behielt sie im Mutter-Tochter-Duell gegen Maria Antonia mit 377:376 äußerst knapp die Oberhand. Jonas Stein machte mit seinem Erfolg über Benedikt Crncic schon den Sieg gegen Werder perfekt. Mit 371:370 war auch hier bis zum letzten Schuss für Spannung gesorgt. Mannschaftsleiter Fabian Henze siegte gegen Sarah Janina Thümmel 365:361. Lediglich Sven Lebahn verlor seine Begegnung gegen Lois Unger hauchdünn 365:366. Im 2. Match besiegten Werder den SV Neuenhagen mit 4:1. Hier gewann Crncic seine Partie gegen Marlies Unger klar mit 368:360. Im Mannschaftsranking bleiben die Jüterboger weiterhin ungeschlagen an der Spitze vor Werder, Bernau und Lübben.

Die Potsdamer Pistolenschützen hatten auch mit Jüterboger Unterstützung keine Chance gegen die Gastgeber. Das Match der an Position 1 gesetzten Schützen entschied Marko Döring gegen Frank Dombrowski mit 364:362 knapp für sich. Auch Sabine Radtke unterlag Dr. Matthias Roth 349:352. Da auch Alexander Kade, Jens Feistner und Teamleiter Erhard Kloth ihre Duelle verloren, gab es gegen die Landesliga Gewinner des letzten Jahres die zu erwartende 0:5 Niederlage.

Beim LP Auflageschießen bleiben auch nach dem 2. Wettkampftag 3 Mannschaften weiterhin ohne Niederlage. An der Spitze liegen die Potsdamer. Diese konnten ihre Begegnungen gegen Schwedt und Briesen mit jeweils 4:1 für sich entscheiden. Sabine Radtke verbesserte ihr Durchschnittsresultat auf 290,75. In einem hochklassigen Match unterlag sie dem Schwedter Detlef Frommann 292:296. Gegen Tristan Schmitt gewann sie souverän 293:283. Als beste Schützin ihres Teams liegt sie in der Einzelwertung hinter dem Liebenthaler Joachim Bremer  (294) und dem Spremberger  Michael Muthke (291,5) auf Rang 3. Bremer war an diesem Tag stärkster Auflageschütze und legte diesmal in 2 Wettkämpfen je 296 Ringe hin.

Frank Dombrowski