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Schützen räumen bei Breitensport-Landesmeisterschaften ab

In Frankfurt/Oder fanden bei angenehmen Witterungsbedingungen die Landesmeisterschaften in den Breitensportwettbewerben KK Sportkarabiner und KK Sportpistole Präzision statt. Mit nur 3 Startern war die Jüterboger Gilde vertreten. Diese überzeugten eindrucksvoll und holten 4x Gold und 2x Silber. Über die Kreismeisterschaften hatten sich im Kleinkaliber Karabiner-Wettbewerb mit offener Visierung über 30 Schuss 12 Teilnehmer aus 5 Vereinen für diese Titelkämpfe qualifiziert. In den letzten Jahren immer wieder erfolgreich, wollten die Jüterboger auch diesmal an die Erfolge anknüpfen. Und sie zeigten mannschaftliche Geschlossenheit.

In der Damenklasse lieferten sich wie schon seit fast 25 Jahren Sabine Radtke und Kerstin Pöschla von der SV der Hochschule Cottbus einen Zweikampf. Beim letzten Aufeinandertreffen 2019 hatte sich noch die Lausitzerin durchsetzen können. Obwohl Radtke mit einer 69er Startserie sehr verhalten in den Wettkampf kam, und Pöschla ihr hier bereits 15 Ringe abnahm, steigerte sie sich von Serie zu Serie. Nach weiteren 81 und 88 setzte sie sich mit 238 zu 233 Ringen durch und gewann ihren 10. LM Titel in dieser Disziplin.

Die stärksten Leistungen wurden in der Herren III Klasse gezeigt. Auch hier kam es an der Spitze des Feldes zu einem spannenden Zweikampf zwischen Frank Dombrowski und dem Cottbuser Gerd Fricke. Der Jüterboger begann wie schon bei seinem Titelgewinn 2019, damals noch in der Herren I Klasse, mit zwei 87er Serien. Als er noch inmitten der letzten Serie war, hatten allen anderen bereits ihr schießen beendet und konnten seine letzten Schüsse auf dem Monitor beobachten. Fricke hatte zu Beginn einige Ringe liegen gelassen, aber mit starken 90 und 93 seinen Wettkampf abgeschlossen. Als der Jüterboger Sportleiter mit einer Acht seinen Wettkampf beendete und eine tolle 90er Abschlussserie hinlegte, signalisierte ihm gleich sein Teamkollege Sebastian Kienast, dass es zum Sieg gereicht hat. Mit 264 Ringen erreichte er eines seiner besten Resultate in dieser Disziplin. Fricke bestätigte sein hohes Niveau, erzielte wie vor 3 Jahren wieder 262 Ringe und gewann Silber. Über Bronze freute sich der Spremberger Jan Unger 251.

Noch spannender war es in der Herren I Klasse. Hier setzte sich der Petkuser Sven Bakus denkbar knapp gegen Sebastian Kienast durch. Beide schossen annähernd gleiche Serien, doch am Ende behielt Bakus mit 244 zu 243 die Oberhand. Kienast ärgerte sich, hatte er doch bei den Kreismeisterschaften in Potsdam noch 260 erzielt. Platz 3 belegte der Golßener Martin Brückmann mit 218. In der Senioren IV Klasse holte Klaus Bakus den Titel mit 194 Ringen.

Mit großem Vorsprung gewannen die Jüterboger 745 den Mannschaftstitel vor den Schützen aus Golßen 506. Es war bereits der 14. Teamerfolg beim Karabinerschießen seit 2001. Auch beim Schießen mit der KK Sportpistole gab es Edelmetall für die Jüterboger. Hier gab es 28 Teilnehmer aus 16 Vereinen des Landes, die in 5 Altersklassen an die Feuerlinie traten und auf elektronische Scheiben ihr 30 Schuss Programm bewältigten. Nach einer schlechten Probeserie begann Dombrowski überraschend stark, legte mit 94 und 93 Ringen ordentlich vor. Erst eine Sechs, die er beim 26. Schuss nach zu langem Halten auf die Scheibe setzte, ließ das Ergebnis der letzten Serie auf 87 Ringe schrumpfen. Dennoch reichte es für ihn, sich in der Herren III Klasse einen weiteren Landesmeistertitel zu erkämpfen. Mit 274 Ringen setzte er sich gegen den Golßener Bernd Reichenbach 265 und Matthias Schumann 255 aus Rüdersdorf durch. Sabine Radtke freute sich in der Damen II Klasse über Silber. Mit guten 267 Ringen hatte sie 6 Ringe Rückstand auf Sylvia Arlt aus Lübben. Bronze ging an Barbara Konrad 254 von der SG Königs Wusterhausen/Wildau.

Frank Dombrowski

Gastgeber bei Kreistitelkämpfen stark

Die Jüterboger Gilde richtete nach den Druckluftmeisterschaften nun zum 2. Mal in diesem Jahr Kreismeisterschaften aus. Auf dem Programm standen Wettbewerbe, bei denen schon in nächster Zeit die Landesmeisterschaften anstehen und sich die Teilnehmer erst über die KM qualifizieren mussten. So wurden alle 100 m Kleinkaliber Disziplinen, Ordonnanzgewehr, Vorderlader Gewehr und Pistole sowie die Großkaliber Kurzwaffen Wettbewerbe auf 25 m geschossen. Mit 70 Gewehr- und 55 Pistolenstarts aus 10 Vereinen des Kreisschützenbundes war man mit der Beteiligung zufrieden. Nach 2 Corona Jahren, in denen man nur abgespeckte Wettbewerbe durchführte, wurden sämtliche Disziplinen ausgeschrieben. Nur die GK Auflagewettbewerbe wurden noch nicht durchgeführt. Diese finden an gleicher Stelle im Mai statt. Die Gastgeber waren mit 55 Starts so oft vertreten, wie kein anderer Verein. Aber auch die Schützen aus Ludwigsfelde, traten 33 Mal an die Feuerlinie. Neben den klassischen 20+20 Disziplinen beim Ordonnanzgewehr und den Pistolen- und Revolverdisziplinen wurde natürlich auch mit dem KK Gewehr aufgelegt mit Diopter Visierung und Zielfernrohr geschossen. Die Jüterboger waren erwartungsgemäß sehr erfolgreich. Von den 60 Einzel- und Mannschaftskonkurrenzen in 14 Disziplinen, holten die Flämingstädter 28 Titel vor Ludwigsfelde 19, Luckenwalde und Zossen je 4, Potsdam 3 sowie Petkus und Groß Ziescht je 1 Titel. Erfolgreichste Teilnehmer waren Mark Koschnick aus Ludwigsfelde mit 10 Einzel- und Mannschaftstiteln, Frank Dombrowski 9 und Markus Krawez 6 (beide Jüterbog).

Für die Gastgeber war das Ordonnanzgewehrschießen ein wichtiger Test vor den in einem Monat stattfindenden Landesmeisterschaften. Demnach dürften sich alle Jüterboger qualifiziert haben. Viele der Spitzenschützen betonten nach dem Wettkampf, dass sehr guten Sichtverhältnisse herrschten. Seit Jahren an der Spitze, führte auch diesmal Sebastian Kienast die Ergebnisliste der Herren I Klasse an. Im Wettbewerb mit offener Visierung glänzte er mit tollen 360 Ringen. Mit einem seiner stärksten Ergebnisse im Liegendanschlag (189) legte er den Grundstein für diese Leistung. Stabile 171 Ringe beim Stehendschießen sorgten für ein Ergebnis, das 12 Ringe über seinem eigenen Landesrekord lag. Auch Benedikt Crncic 329 und Christoph Hermann 328 zeigten sich gut in Form. In der Herren II Klasse siegte Frank Dombrowski 338 knapp vor seinem Mannschaftskameraden Manfred Reichel 334. Im Kampf um Platz 3 ging es sehr knapp zu. Hier entschied die Höhe der letzten Serie. Helmut Fahlenberg sicherte sich mit 298 den Bronzeplatz vor den ringgleichen Jörg Flemming und Markus Krawez. Sven Bakus 294 erreichte Platz 7 vor Manfred Langner 275 (alle Jüterbog). Im Teamwettbewerb siegte Jüterbog I mit schon DM tauglichen 1032 vor Jüterbog II 920 und Jüterbog III 902.

Obwohl es mit der geschlossenen Visierung meist einfacher ist, höhere Leistungen abzurufen, lagen die Resultate an der Spitze etwas niedriger. Sebastian Kienast, der mit 5 Titeln bei dieser KM zu den besten Schützen zählte, gewann in seiner Klasse mit 350 vor Christoph Hermann 320 und Mark Koschnick 278. In der höheren Altersklasse setzte sich Manfred Reichel denkbar knapp mit 334 vor dem ringgleichen Frank Dombrowski durch. Jörg Flemming landete mit 309 auf Platz 3 vor Sven Bakus 302. Markus Krawez lag auf Platz 6, erreichte mit 291 einen Ring mehr als Manfred Langner. Die Mannschaftswertung entschied Jüterbog I mit 1018 vor Jüterbog II 931.

Sehr gute Leistungen gab es auch beim 30 Schuss KK Gewehr Stehendschießen. Benedikt Crncic erzielte mit 289 Ringen das höchste Ergebnis. Im Juniorenwettbewerb siegte er vor Lisa Jakob 280. Sebastian Kienast holte den Titel in der Herren I mit 287. Frank Dombrowski und Markus Krawez gewannen in ihren Klassen.

Sechs Titel gab es beim Auflageschießen mit Diopter Visierung. Dombrowski erreichte 291 im Senioren I Feld und lag deutlich vor Thomas Malluschke 277 und Hendrik Papenroth 272. Egon Valentin 291 siegte in der Senioren IV über seinen Vereinskollegen Hans-Peter Neumann 278. Hans-Joachim Rehbein musste sich in der Senioren V Klasse mit 265 nur dem Kreisstädter Hans-Joachim Mölter 288 geschlagen geben. Weitere Sieger in diesem Wettbewerb waren Markus Krawez 264 und Bettina Kühne 238. Alle Mannschaftsentscheidungen holten sich die Jüterboger.

Leicht höhere Ergebnisse wurden beim Schießen mit Zielfernrohr erzielt. Trotz sehr windigen Verhältnissen an den 2 Wettkampftagen gab es hier Einzelerfolge durch Markus Krawez 267, Frank Dombrowski 295 und Egon Valentin 290. Den einzigen Titel für Petkus gewann Jörg Flemming 293.

Beim Vorderlader Perkussionsgewehrschießen gab es in den jüngeren Altersklassen Erfolge durch die Ludwigsfelder Mark Koschnick, Sebastian Feudner und Steffen John. In der Herren IV Klasse (ab 61 Jahre) kämpften nur Jüterboger. Hier setzte sich Heinz Krüger, der mit 81 Jahren älteste im Team, klar durch. Trotz einer Sechs erreichte er noch gute 132 Ringe und siegte vor Werner Panek 122, dem Gildevorsitzenden Gerald Kaplick 118 und dem Gildepräsidenten Wolfgang Gast 117. Die Teamwertung gewann Jüterbog vor Ludwigsfelde. Hans-Peter Neumann holte mit der Perkussionspistole in der Herren IV Klasse einen weiteren Jüterboger Titel.

Bei den Kurzwaffenwettbewerben überragte der Zossener Karl-Heinz Berger, der in allen 4 Disziplinen in der Herren IV Klasse siegte und bis auf Revolver .44 Magnum auch die höchsten Ergebnisse aller Schützen erzielte. Mit der 9 mm Pistole kam er auf 368 Ringe. Mit der 45er Pistole erreichte er 347 Ringe. Das höchste Kurzwaffenresultat erreichte er mit dem .357 Magnum Revolver, bei dem er auf 376 Ringe kam. Während die Ludwigsfelder in den Pistolendisziplinen stark vertreten waren und sich auch die Mannschaftstitel sichern konnten, waren die Jüterboger mit dem Revolver sowohl im Einzel als auch im Team erfolgreich. Mit der .44er Magnum entschied Dombrowski 341 die Herren III Konkurrenz vor seinem Mannschaftskollegen Thomas Heise 323. Markus Krawez siegte in seiner Klasse mit 308. Dennis Fröhling holte sich den .357 Magnum Titel in der Herren II mit 288.

Frank Dombrowski

Fortsetzung der Berliner KK Liegend Rangliste

Nach 6 Monaten Pause wurde in der Berliner Walther Arena unter strengen Hygieneregeln die Kleinkaliber Liegend Rangliste fortgesetzt. Es stand der sechste und letzte Wettkampf vor dem Endkampf auf dem Programm. Beteiligten sich im Februar noch 90 Schützen, kamen diesmal mit 66 Startern doch deutlich weniger. Hier dürfte die Terminverschiebung nach der Corona bedingten Schließung der Anlage die Ursache für den Rückgang sein. Das Petkuser Liegend Team brachte 9 Teilnehmer an den Start. Damit waren nur die Gastgeber vom PSV Olympia mit 13 Schützen stärker vertreten. Die Zielsetzung der besten 3 im Team war das Erreichen des Endkampfes im September. Für diesen, wird Ranglistenchef Rainer Bennewitz 44 Starter zulassen.

Der in der Gesamtwertung bis zu diesem Wettkampf führende Alexander Flemming zeigte auch diesmal wieder eine souveräne Leistung. Mit 619,3 Ringen erzielte er die zweitbeste Tagesleistung. Nach alter Wertung ohne Zehntel waren es wieder starke 593 (99, 99, 99, 99, 99, 98). Obwohl der zweite in der Gesamtwertung Michael Wischnewsky mit 623,3 (593) ganze 4 Ringe besser war und den Tagessieg erkämpfte, reichte es für Flemming in der Gesamtwertung ganz knapp für die Führung. Frank Dombrowski zeigte seine zweitbeste Saisonleistung. Dabei nahm sein Wettkampf einen ungewöhnlichen Verlauf. Anfangs trotz einer Acht noch gut dabei, erreichte er 102,9. Die 2. Serie beendete er mit 105,3, dem höchsten Serienwert des gesamten Feldes. Als er dann von seinem rechten Nachbarschützen einen Kreuzschuss auf die Scheibe bekam und ihm irrtümlich noch ein Schuss abgezogen wurde, war es mit der Konzentration schon fast vorbei. Hier reagierte das Kampfrichterteam sehr schnell und in dem Moment, als die Anzeige wieder korrekt war, schoss ihm der Schütze zu seiner linken Seite eine Sieben auf seine Scheibe. So etwas hatte er in 27 Jahren Sportschießen noch nicht erlebt. In der Folge schlichen sich dann doch einige Neuner ein. Zudem kam er in Schwierigkeiten mit der Wettkampfzeit. Dennoch erreichte er 610,8 (580), steigerte sein Durchschnittsergebnis auf 609,2 und verbesserte sich im Gesamtfeld deutlich um 9 Plätze auf Rang 26. Junior Benedikt Crncic machte 5 Plätze im Klassement gut, trotz 5 Ringen weniger als beim Februar Wettkampf. Nach 605,3 (578) beendete er auf Rang 30 die Vorrunde und qualifizierte sich für den Endkampf.

Mit Saisonbestleistung beendete Jörg Flemming die diesjährige Rangliste. Wenn auch nur um 0,1 Ringe ging es im Vergleich zum 4. Wettkampf auf 595,6 (570) hinauf. Er machte im Gesamtfeld einen großen Sprung von Platz 87 auf 69. Helmut Fahlenberg erreichte diesmal nur in der ersten Serie mehr als 100 Ringe. Mit 587,7 (561) seiner niedrigsten Saisonleistung, machte er trotzdem noch 5 Plätze gut, da dieses Resultat als eines seiner beiden Streichergebnisse gewertet wurde. Mit einem Schnitt von etwas mehr als 598 liegt er zum Abschluss der Rangliste auf Platz 57. Keinen guten Wettkampf erlebte Christoph Hermann. Lediglich 581,9 (555) Ringe kamen zu Stande, nach dem er doch beim letzten Mal noch über der 600er Marke war. Neun Achter waren doch etwas zu viel. Da er nur 3 Saisonwettkämpfe bestritt, kam er nicht in die reguläre Wertung. Am Ende blieb ihm Platz 105. Auch bei Manfred Langner klappte es nicht wie gewohnt. Auch er musste seine niedrigste Saisonleistung hinnehmen. Mit 580,1 (557) verbesserte er sich dennoch um 7 Plätze auf Rang 66. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 576,6 (548). Der Linksschütze, der für sein 60 Schussprogramm nur 20 Minuten benötigte, blieb nur knapp unter seinem Durchschnitt. Von Platz 103 verbesserte er sich auf 82. In etwa auf dem Niveau ihrer letzten Wettkämpfe, schoss Jana Goldammer. Sie machte den größten Sprung. Nach 562,0 (534) verbesserte sie ihr Durchschnittsresultat auf 566 und machte 24 Plätze gut auf 87.

In der Mannschaftswertung rutschte das erste Petkuser Team von Platz 4 auf 5 ab. Das zweite Team der Gastgeber hatte sich die Position zurück erkämpft. Die zweite Mannschaft der Schützen vom Golm blieb auf Rang 15. An der Spitze gab es keine Veränderung. PSV Olympia III liegt vor dem tschechischen SSK Dvory und der ASG Brandenburg. Im Dreistellungskampf erzielte Benedikt Crncic mit 526 Ringen zwar sein niedrigstes Resultat in der Saison, konnte sich aber auf Platz 19 liegend für den Endkampf qualifizieren.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   623,3
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,3
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   619,0
4. Malbrecht René ASG Brandenburg I   618,9
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   618,2
6. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   616,6
7. Rosenkranz Birgit SV Chemnitz 1990 e.V.   616,4
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,1
9. Eick René PSV Olympia Berlin III   612,8
10. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   612,4
15. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   610,8
25. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,3
44. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,6
51. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   587,7
56. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   581,9
57. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   580,1
58. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   576,6
62. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,0

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   622,25
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,05
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,08
4. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   615,50
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
7. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,78
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   614,33
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,08
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   613,68
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   609,20
30. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   608,15
57. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
66. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
69. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   593,08
78. König David Sportschützen Petkus II   583,43
82. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,93
87. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   566,33
100. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
105. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   591,43
106. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
108. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
115. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft   Gesamt Vork.
1. PSV Olympia Berlin III   1.850,0
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.843,2
4. PSV Olympia Berlin II   1.839,0
5. Sportschützen Petkus I   1.837,8
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.823,9
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,8
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. PSV Olympia Berlin I   1.799,2
14. Sgi zu Lübben   1.798,5
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.704,5
18. SV Chemnitz   1.678,6
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.465,4
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.290,4

KK Schützen erneut treffsicher – Alexander Flemming überragend

Am vierten von sechs Wettkampftagen der Berliner Liegendkampf Rangliste konnten die Schützen des SV Petkus wieder überzeugen. So brachte sich die 1. Mannschaft erneut auf den 3. Rang der Tageswertung und schob sich im Gesamtklassement einen Rang nach vorn. Mit 90 Startern war dieser Wettkampftag wieder ordentlich besucht. Allein 12 Schützen aus Petkus kamen in die Walther Arena, um ihre Ranglisten Position zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Vormonat bzw. zu ihrem letzten Ranglistenwettkampf steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Jörg Flemming und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es noch keine großartigen Veränderungen. Diese wird es erst nach dem 5. WK geben, da dann die Streichergebnisse mit eingerechnet werden.

In fantastischer Form zeigte sich der stärkste im Team, Alexander Flemming. Schon nach den 15 Minuten Probeschießen bemerkte sein Teamkollege Frank Dombrowski, der eine Bahn neben ihm schoss: „Hebe dir noch ein paar Zehner für den Wettkampf auf“.  Bei seinen knapp 20 Probeschüssen hatte Flemming nur eine Neun erzielt. Mit 104,1 Ringen startete er dann perfekt in den Wettkampf. Als sich während der 2. Serie 3 Neuner einschlichen, musste er reagieren. Er ging aus dem Anschlag, machte kurz Pause und baute die Anschlagsposition wieder auf. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In der Folge kamen nur noch 2 Neuner. Nach 35 Minuten Wettkampfzeit, hatte er sich mit 621,1 Ringen (+3,4 Ringe zum Wettkampf im Dezember) den 2. Platz der Tageswertung hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Michael Wischnewsky (621,4) vom PSV Olympia erkämpft. Ohne Zehntelwertung 595 (100, 97, 99, 99, 100, 100) hatte er seine Bestleistung vom 2. Ranglisten Wettkampf eingestellt. Allein 34 seiner 55 Zehner landeten in der Mouche (Innenzehn). Im Gesamtfeld ging es 2 Positionen nach oben. Dombrowski konnte sich nur leicht verbessern, legte 0,9 Ringe zu. Bei relativ konstanten Serien erreichte er mit 607,7 (581) fast sein Durchschnittsresultat in der laufenden Saison. Allerdings verlor er eine Position, liegt als zweitbester Schütze im Team auf Rang 34. Die Chance für eine Endkampfteilnahme ist weiter vorhanden. Die größte Steigerung im 1. Team hatte Junior Benedikt Crncic zu verzeichnen. Nach lediglich 24 Minuten Schießzeit legte er 4,1 Ringe zu auf 606,7 (579). Wie bei Dombrowski, lagen alle Zehnerserien über 100 Ringen. Eine Position ging es nach oben.

Durch die insgesamt gute Mannschaftsleistung, erreichte man zum 3. Mal seit 2007 den 3. Platz. In der Gesamtwertung verbesserten sich die Schützen vom Golm nun mit 1830,2 im Durchschnitt auf den 5. Platz. Der Abstand zur viertplatzierten Mannschaft (PSV Olympia II) beträgt nur noch 0,8 Ringe. Hier führt weiterhin die 3. Mannschaft des PSV Olympia Berlin vor der ASG Brandenburg und dem tschechischen Verein SSK Dvory.

Sven Bakus konnte diesmal nicht an seinen tollen Wettkampf vom Dezember anknüpfen. Mit 596,5 Ringen (571) büßte er fast 11 Ringe ein. Trotz konstantem Serienverlauf, musste er Vier Achten im oberen Scheibenbereich hinnehmen. Da er erst 2 Wettkämpfe in dieser Saison bestritten hatte, rauschte er 17 Positionen nach unten. Helmut Fahlenberg schoss 1,8 Ringe weniger als beim letzten Mal, konnte sich aber dennoch nach 598,1 (565) im Feld um 3 Plätze nach oben bringen. Wie bei fast allen Schützen im Team, gab es auch bei ihm kaum Schwankungen im Serienverlauf. Seine Zielstellung, wieder die 600er Marke zu erreichen, verfehlte Manfred Langner knapp. Bei seinen 597,0 (574) hatte er zwar 36 Zehner erzielt, doch die lagen oft im Randbereich, so dass keine hohen Wertungen zu Stande kamen. Als zweitbester Schütze der 2. Mannschaft liegt er auf Rang 69. Mit fast 20 Ringen mehr als im 3.WK, ließ Jörg Flemming einen deutlichen Leistungsanstieg erkennen. Sein Trefferbild lag enger zusammen und es gab weniger Ausreißer in die Acht. Durch die erzielten 595,5 (566) machte er 5 Plätze gut. Der Kreisstädter Ingo Louvet 590,3 (565) verlor trotz leichter Steigerung einen Rang. Bei seinem ersten Wettkampf in dieser Saison, kam Christoph Hermann noch nicht so zurecht. Sein gesamtes Trefferbild verschob sich nach etwa 30 Schüssen zur linken Seite. Mit 589,6 (562) liegt er auf Rang 81. Kreissportleiter Mark Koschnick schoss bei seinem 3. Wettkampf der laufenden Serie mit 578,5 (550) Saisonbestleistung. Die fast 5 Ringe mehr, brachten ihm aber keine Verbesserung in der Platzierung. Er rangiert weiter auf Platz 100. Den größten Leistungsabfall hatte David König. Er verlor fast 18 Ringe. Mit 578,3 (550) bleibt er unverändert auf Platz 96. Dagegen konnte Jana Goldammer stark zulegen. Sie lag mit 560,3 (534), ihrer zweitbesten Saisonleistung, mehr als 22 Ringe höher.

Im KK Dreistellungskampf kam Crncic über 526 Ringe nicht hinaus. In allen 3 Anschlagsarten fehlten einige Ringe, so dass er zum letzten Wettkampf 30 Ringe verlor und sich mit Platz 22 zufriedengeben musste.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,4
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,1
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   617,9
4. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,7
5. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   617,1
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   616,0
7. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   615,1
8. Höftmann Annica NBSG   614,7
9. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   614,3
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,1
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,7
29. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,7
50. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,1
52. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   597,0
53. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,5
55. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,5
68. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   590,3
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,6
77. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,5
78. König David Sportschützen Petkus II   578,3
84. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,3

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,25
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   618,97
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   618,95
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,28
6. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   615,70
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,07
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,80
10. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,03
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,83
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,48
54. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   601,95
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,65
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,08
79. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,60
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
89. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   583,85
96. König David Sportschützen Petkus II   577,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   575,50
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   553,80

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.838,1
3. SV SSK Dvory   1.836,1
4. PSV Olympia Berlin II   1.831,0
5. Sportschützen Petkus I   1.830,2
6. NBSG   1.821,2
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.820,0
8. LV Sachsen-Anhalt   1.812,7
9. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,3
10. SV Treffer Plauen   1.805,1
11. Sgi zu Lübben   1.799,9
12. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
13. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.784,5
14. Sportschützen Petkus II   1.772,9
15. SV Briesen   1.769,3
16. Sgi zu Köpenick   1.699,0
17. SV Neuenhagen 2000   1.675,2
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. ASG Brandenburg II   1.456,4
20. Weißwasseraner SV   1.437,7
21. Sommerbiathlon   1.384,9
22. Sportschützen Petkus III   1.137,2