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Überragender Sebastian Kienast holt bei Ordonnanz DM doppelt Silber

In Hannover wurden beim Niedersächsischen Sportschützenverband die Deutschen Meisterschaften im Ordonnanzgewehrschießen 20+20 ausgetragen. Zum 7. Mal infolge war die Landeshauptstadt Austragungsort dieser Titelkämpfe. Erstmalig fanden zeitgleich die Meisterschaften mit dem KK Unterhebel Repetierer statt. Nach dem im letzten Jahr coronabedingt keine Meisterschaften stattfanden, war man gespannt, wie sich der Leistungsstand in den Vereinen entwickelt hatte. Viele Schützen hatten kaum Möglichkeiten Trainingsschießen durchzuführen oder Wettkampferfahrungen zu sammeln. Vielleicht auch deshalb, lagen die Qualifikationszahlen zu dieser DM niedriger als in den Jahren zuvor. In diesem Jahr entschied man sich, die Wettbewerbe mit offener und geschlossener Visierung in Herren I und Herren II Klasse auszuschreiben, nach dem man in den letzten 5 Jahren nur in offener Wertungsklasse starten konnte. Lediglich die Mannschaften konnten offen besetzt werden. Bei angenehmen äußeren Bedingungen gingen während der 2 Tage 153 Schützinnen und Schützen aus 15 Landesverbänden an den Start. Die Jüterboger Gilde, die sich über verschiedene Qualifikationswettkämpfe für diese Meisterschaften qualifizieren konnte, stellte das mit Abstand größte Aufgebot aller Schützen. War man 1998 in Amberg noch mit einem Starter dabei, hatten sich diesmal 11 Jüterboger mit 20 Einzelstarts und 6 Mannschaftsstarts qualifiziert, so viele wie noch nie. Sie waren die einzigen Schützen des BSB, die sich hierfür qualifizieren konnten.

Obwohl die Ausschreibung vorsah, Mannschaften erst vor Ort zu benennen, wurden durch die Landesverbände diese doch gemeldet, was später aus Jüterboger Sicht für Verwirrung sorgte und sehr viel Nerven kostete. Mannschaftsleiter Frank Dombrowski hatte die Mannschaften am ersten Tag vor Ort umgemeldet. Zuvor waren die Startunterlagen mit fehlerhaften Angaben an die Verbände geschickt worden. Die Folge war, dass anfangs fast Niemand der Flämingstädter mehr wusste, wann er dran ist. Diese Meisterschaft war doch anders als die bisherigen. So wurde das gewohnte Einschießen der Waffen für die Schützen, die einen Tag vor dem Wettkampf anreisten, gestrichen. Auch fand kein Endkampf der besten 6 Einzelschützen statt. Anmelden konnte man sich erst am Wettkampftag 1,5 Stunden vor dem Start, was bei Unstimmigkeiten natürlich zu Problemen führte und Zugang zur Wettkampfstätte erhielt man erst 30 Minuten vor dem Start. Teilnehmer, die keinen Impfnachweis hatten, mussten sich noch einen tagesgültigen Negativtest besorgen.

Am ersten Tag stand das Schießen mit offener Visierung auf dem Programm. Bei seiner 14. DM Teilnahme mit dem Ordonnanzgewehr wollte Sebastian Kienast in der Herren I Klasse vorn mitmischen. Obwohl es in dieser Disziplin erst sein dritter DM-Start war, und er 6 Stunden warten musste, bis er im letzten Durchgang an der Reihe war, legte er mit souveränen 180 (90+90) Liegendringen ordentlich vor. Auch im stehenden Anschlag landeten alle 20 Schüsse innerhalb des schwarzen Scheibenspiegels. Nach 166 (83+83) Ringen kamen mit seinem Schweden Mauser M96 Gewehr 346 Ringe zusammen. Seine persönliche DM Bestleistung aus den Jahren 2018 und 2019 hatte er um 2 Ringe steigern können. Seine Teamkollegen fieberten mit, verfolgten jeden seiner Schüsse auf den Monitoren vor dem Schützenstand und auch die der Konkurrenz. Im gleichen Durchgang hatte Armin Eichele von der württembergischen SG Gächingen 350 Ringe erzielt und sich die Deutsche Meisterschaft gesichert. Für Kienast hatte es nach seiner Silbermedaille 2017 wieder zum 2. Platz gereicht. Er bestätigte damit seine absolute Topform, die er schon bei der Brandenburg Meisterschaft und beim Bürger-Meister-Pokal gezeigt hatte. Platz 3 ging an Eicheles Teamkollege Mario Zeller 338. Stark präsentierte sich auch Christoph Hermann. Mit Platz 9 erreichte er seine bislang beste DM Platzierung. Bei seinen 327 Ringen ging nur 1 Stehendschuss ins Weiße. Benedikt Crncic war das erste Mal in Hannover dabei und erzielte einen guten 13. Platz. Solide 171 liegend und 143 stehend bescherten ihm 314 Ringe.

Die teilnehmerstärkste Klasse war erwartungsgemäß die Herren II Klasse mit 64 Startern. Hier hatte sich Frank Dombrowski nach zuletzt guten Trainingsresultaten einiges vorgenommen. Doch nach nur 173 Ringen liegend und einer völlig verkorksten ersten 62er Stehendserie konnte auch die anschließende 76er nicht mehr viel bewirken. Mit Platz 30 und 311 Ringen war er zwar als bester seines Teams in dieser Klasse positioniert, doch das war nicht das, was er sich vorgestellt hatte. Auch die anderen Resultate der Jüterboger Schützen hätten besser ausfallen können. Senior Manfred Reichel kam mit seinem Schweizer K31 über 307 Ringe nicht hinaus. Hier waren 162 im liegenden Anschlag zu wenig. Er belegte Platz 38. Jörg Flemming startete mit einer 90er Liegendserie und fünf Zehnern gut in den Wettkampf, doch nach einer schwachen 77er musste er seinen Wettkampf unterbrechen. Im Stehendanschlag wurden keine Treffer mehr angezeigt. Dies passierte mehreren Schützen zu Beginn. Grund war der Staub, der sich beim Schießen auf die Elektronik absetzte. Er konnte erst im nächsten Durchgang seinen Wettkampf beenden. Doch gerade beim sonst starken Stehendanschlag klappte nicht viel. Die Hälfte der 20 Schüsse ging ins Weiße. Mit nur 299 Ringen und Platz 48 büßte er 35 Ringe zum letzten Wettkampf ein. Manfred Langner blieb knapp unter seinem Qualifikationsresultat und Ingo Louvet hatte nach gutem Beginn im zuletzt sicheren Stehendschießen erhebliche Schwierigkeiten.  Beide erreichten 296 Ringe und belegten die Plätze 49 und 50. Ein Bedienungsfehler am Umschalter von Liegend zu Stehend führte dazu, dass beim Ergebnis von Sven Bakus noch einige Strafringe abgezogen wurden. So kamen nur 290 Ringe und Platz 55 zustande. Helmut Fahlenberg, mit 68 Jahren ältester im Team, erreichte Platz 59. Nach guten 171 Ringen liegend, lief es stehend nicht so gut. Durch 3 „Fahrkarten“ schrumpfte sein Resultat auf 281 Ringe.

Die Jüterboger, die seit Jahren bestrebt sind im Mannschaftskampf mindestens Platz 6 zu erreichen, verfehlten diesen ganz knapp. Nur 1 Ring fehlte der 1. Mannschaft. Mit 972 Ringen belegten Kienast, Hermann und Flemming Platz 7. Die 2. Mannschaft mit Reichel, Louvet und Dombrowski erreichte mit 914 Platz 11, knapp vor der 3. Mannschaft mit 900 Ringen und Platz 12 mit Langner, Bakus und Crncic. Meister wurde die SG Schmölln 1023 aus Thüringen vor Gächingen 1005 und der rheinischen St. Seb. SBr Villip 981.

Der 2. Wettkampftag, dem Schießen mit Diopter-Visierung, lief doch wesentlich entspannter ab. Jeder wusste, wann er an der Reihe war und auch die Anmeldung bzw. der Einlass zur Wettkampfstätte wurde großzügiger gehandhabt. Schließlich herrschte Maskenpflicht im Gebäude und es waren kaum mehr als 30 Personen zeitgleich auf dem großen Stand. Mit dem Erfolg des Vortages in der Tasche konnte Kienast nun unbeschwert in seiner Paradedisziplin an die Feuerlinie treten. Im vorletzten Durchgang startend, zeigte er wieder eine bravouröse Leistung. Nach einer tiefen Sieben zum Ende der ersten Liegendserie legte er in der zweiten noch mal zu. Vier der letzten 6 Schüsse flogen in die Zehn. Mit 181 hatte er wieder eine solide Ausgangslage für seinen starken Stehendanschlag geschaffen. Seine Mannschaftskollegen rechneten fleißig mit. „Jetzt nur noch 2x 85 und er hätte die Führung“. Doch dann landete der 3. Schuss in der Sechs. Kienast blieb ruhig, setzte in dieser Serie noch 4 Schüsse in die Zehn und hatte 88 erstmal sicher. Nach weiteren 83 verdrängte er mit 352 Ringen die bis dahin führende Susanne Linke 349 vom Tesching SV Igelshieb aus Thüringen von der Spitzenposition. Doch auch Steffen Hentschel aus Rochlitz (Sachsen), der zeitgleich mit Kienast schoss, und sich mit 189 nach dem Liegendschießen schon einen Vorsprung erarbeitete, kämpfte um jeden Ring. Am Ende lag er mit 353 einen Ring vor dem Jüterboger. Als im letzten Durchgang noch 2 weitere Schützen mit ihren Resultaten über dieser Marke lagen und die Endergebnisse ausgehangen wurden, war den Jüterbogern die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Nur Platz 4“. Mehr als die Hälfte der Jüterboger waren inzwischen abgereist, ohne zu wissen, dass es innerhalb der Einspruchsfrist einen Protest gegen die Wertung gab. Die beiden Schützen des letzten Durchgangs wurden irrtümlich in der Herren I Klasse gewertet und so blieb es beim 2. Platz für den 36-Jährigen Jüterboger. Was für ein toller Erfolg! Hochmotiviert vom guten Abschneiden mit offener Visierung glänzte Christoph Hermann auch diesmal. Mit 341 Ringen hatte er seine pers. Bestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Seine Top Platzierung vom Vortag verbesserte er auf Rang 8. Junior Benedikt Crncic kam mit 302 Ringen auf Rang 13.

Im Feld der Herren II Klasse gab es an der Spitze eine knappe Entscheidung. Hier siegte Thomas Beier aus Schmölln mit 360 Ringen und der besseren letzten Serie vor Hans Wagensonner von der FSG Moosburg und Bernd Krahforst 359 aus Villip. Ingo Louvet und Manfred Reichel, die im Team mit Kienast in der 1. Jüterboger Mannschaft kämpften, kamen nicht an ihr derzeitiges Leistungsniveau heran. Mit je 322 Ringen lagen sie auf Platz 29 bzw. 30. Dennoch hatten sie es endlich geschafft, sich mit 996 Ringen den 6. Platz in der Mannschaftswertung und damit die ersehnte Urkunde zu sichern. Darauf hatte die Gilde lange warten müssen. Zuletzt gelang dies im Jahr 2004. Auf 308 Ringe kam Jörg Flemming. Der Ordonnanzgewehr Referent des BSB hatte schon beim Liegendschießen Probleme. Nach einer Vier in der 2. Serie, rutschte ihm auch noch ein Schuss auf die Nachbarscheibe heraus. Mit Platz 42 lag er direkt vor Frank Dombrowski, der auch 308 Ringe aufzuweisen hatte. Vielen unnötigen Achten im Liegendanschlag, folgten zu viele schlechte Schüsse beim Stehendschießen, verursacht durch eine nicht optimale Ausrichtung zur Scheibe. Zusammen mit Hermann belegte die 2. Jüterboger Mannschaft mit 957 Rang 9. Die Schützen der 3. Mannschaft lagen ebenfalls dicht beieinander. Sven Bakus 297, der vor allem stehend viele Ringe liegen ließ, kam auf Platz 49 vor Manfred Langner 296. Zusammen mit Crncic erreichte Jüterbog III den 13. Platz und 895 Ringe. Mannschaftssieger wurde Villip mit 1055 vor Schmölln 1047 und Moosburg 1034.

Frank Dombrowski

Hochklassige Resultate beim 16. Bürger-Meister-Pokal

Erstmals seit 11 Monaten veranstaltete der Kreisschützenbund Teltow-Fläming / Potsdam-Stadt wieder einen Wettkampf. Auf dem Plan stand der traditionelle Kreis-Wander-Pokal des Bürgermeisters der Stadt Jüterbog. Mit realisierten 112 Startmeldungen von Schützen aus 10 Vereinen lag die Beteiligung unter der des letzten Jahres. So konnte man den Wettkampf an nur einem Tag austragen. Die Gastgeber verfehlten mit 47 Starts nur knapp ihre Rekordmarke aus dem vergangenen Jahr. Weiter dabei waren u.a. die starken Pistolenschützen der SGS Mühlheim – Dietesheim, die erneut die weiteste Anreise hatten. Sie traten zwölf Mal an die Feuerlinie, genau so oft, wie Birkenwerder. Aber auch Vereine des KSB (Ludwigsfelde 11, Rangsdorf 10 und Zossen 9) ließen es sich nicht nehmen, nach so langer Zeit wieder ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Die Wettbewerbe wurden wie in den Jahren zuvor in offenen Klassen ausgetragen. In 4 Großkaliber Kurzwaffen- und 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben ging es erneut um Wanderpokale, Urkunden und Preisgelder. In 6 der 7 Einzel-Wettbewerbe wurden die Titel des Vorjahres von den jeweiligen Schützen verteidigt. So etwas hatte es in der langen Geschichte dieses Events noch nicht gegeben.

Kurz vor den Deutschen Meisterschaften zeigten die Schützen aus Mühlheim erneut ihre Klasse. Sie gingen in allen Großkaliber Kurzwaffenentscheidungen an den Start. Neben den 4 Einzelentscheidungen holten sich die Schützen aus Hessen auch alle 4 Mannschafts-Wanderpokale. So verteidigte Thomas Westerwald in 3 Disziplinen seine Titel. Mit dem .357 Magnum Revolver glänzte er mit erstklassigen 386 Ringen. Hier fehlte nur 1 Ring zur BMP Bestleistung des Wittenbergers Andreas Lahn aus dem Jahr 2009. Vor allem die 198 Ringe beim Schnellfeuer gaben den Ausschlag für den Erfolg. Nur 4 Ringe Rückstand hatte sein Teamkollege Thomas Baier. Der Zossener Karl-Heinz Berger, der an diesem Tag auch als Kampfrichter tätig war, erreichte mit guten 377 den 3. Platz, knapp vor Peggy Wölk (Mühlheim). Mit mehr als 220 Ringen Vorsprung vor den Jüterbogern und den Schützen aus Birkenwerder siegte Mühlheim eindrucksvoll.

Ähnlich war der Verlauf mit dem .44 Magnum Revolver. Hier gab es einen Dreifacherfolg der Hessen. Westerwald 376 vor Baier 374 und Wölk 365. Hier reichte es für Berger nur zum undankbaren 4. Platz. Mit großem Rückstand, mussten sich die Gastgeber (Frank Dombrowski, Siegfried Meyer und Markus Krawez) im Mannschaftskampf geschlagen geben.

Das Schießen mit der Pistole im Kaliber .45 ACP entschied Westerwald 374 vor Baier 372 und Wölk 362. Auch hier bleibt die Mannschaftstrophäe bei den Mühlheimern. Sie behaupteten sich gegen Ludwigsfelde.

Mit 19 Startern gab es beim Schießen mit der 9 mm Pistole das größte Teilnehmerfeld unter den Kurzwaffenschützen. Hier konnte sich Baier nach 2020 wieder in die Siegerliste eintragen. Mit 374 Ringen gewann er vor dem Ludwigsfelder Dirk Kalwa 362 und Westerwald 360. Mit nur 50 Ringen hinter den Mühlheimern, erreichten die Ludwigsfelder einen guten 2. Platz noch vor Birkenwerder.

Auch die Ordonnanzgewehrschützen zeigten sich in Wettkampfform. Beim klassischen 20+20 Wettbewerb wurde um möglichst hohe Ringzahlen, die für eine eventuelle DM Teilnahme berechtigen, gekämpft. Sebastian Kienast, der bereits 2006 beim ersten BMP erfolgreich war, erkämpfte sich mit sehr starken 354 Ringen seinen inzwischen 7. Titel. Trotz einer Drei, die ihm beim Liegendschießen herausrutschte, hatte er deutliche 20 Ringe Vorsprung auf Jörg Flemming.  Ingo Louvet errang mit guten 332 Ringen den 3. Platz vor Frank Dombrowski 327 und Benedikt Crncic 325, die sich zum letzten Wettkampf leicht steigern konnten. Sven Bakus verbesserte sich ebenfalls zur Brandenburger Meisterschaft und lag mit 315 hinter dem Berliner Slawomir Lobasiuk 322 auf Platz 7. Jüterbog II sicherte sich den Mannschaftstitel mit 20 Ringen vor Jüterbog I.

Beim Auflageschießen war Michael Schröter vom PSV Olympia Berlin wieder nicht zu bezwingen. Als erstem Schützen überhaupt, gelang es ihm, sich im 3. Jahr infolge sowohl den Titel mit offener als auch mit geschlossener Visierung zu erkämpfen. Was für eine tolle Serie! Über Kimme und Korn schraubte er seine Bestleistung in Jüterbog auf 286 Ringe hoch. Da konnten Markus Krawez 271, Frank Dombrowski 260 und Ingo Louvet 259 als nachfolgend Platzierte vom gastgebenden Verein nicht viel ausrichten. Allein hier schossen 30 Schützen, vorwiegend mit Schweden Mauser Gewehren.  Der Wanderpokal bleibt in der Flämingstadt. Jüterbog I siegte vor Birkenwerder, Jüterbog II, Zossen und Rangsdorf.

Beim Schießen mit Diopter Visierung gewann Schröter mit 283 Ringen. Hier zeigte er vor allem in der zweiten Serie über 15 Schuss sein Können. Beeindruckende 145 Ringe zählte Chefauswerter Steffen John. Auch hier musste sich Markus Krawez 278 geschlagen geben. Platz 3 ging an Torsten Kühne vom PSV Zossen mit 271 knapp vor Ingo Louvet 271 und Frank Dombrowski 268. Den Mannschaftspokal sicherte sich Jüterbog I vor der zweiten und dritten Mannschaft der Gastgeber. Der Vorsitzende des KSB Raik Britze und Kreissportleiter Mark Koschnick nahmen die Siegerehrung vor.

Frank Dombrowski

Sebastian Kienast bei Meisterschaft überragend

Am 17. Juli veranstaltete der Brandenburger Schützenbund seine Brandenburgische Meisterschaft Ordonnanzgewehr 20+20 in Jüterbog. Die dort ansässige Gilde führte diese Meisterschaft erstmals in Eigenregie durch. Bei sommerlich warmen Temperaturen ging es in erster Linie darum, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Neben den 30 Brandenburger Startmeldungen, waren auch zwei Schützen vom SVBB mit dabei, da ihr Verband keine Meisterschaft bzw. Qualifikationswettkampf in Planung hatte. Mit 11 Teilnehmern und 20 Starts stellte die gastgebende Gilde erwartungsgemäß das größte Aufgebot. Aber auch einige Schützen aus Golßen, Ahrensfelde und Oranienburg beteiligten sich am Geschehen. Nach 10 Monaten Wettkampfpause mit dem Ordonnanzgewehr und so gut wie kein Training, war man auf Seite der Gastgeber gespannt, wie hoch das Leistungsniveau sein wird. Da hier keine Mannschaftswertung ausgeschrieben war, musste jeder möglichst hohe Ergebnisse erzielen, um eine Chance auf eine eventuelle Teilnahme zur DM in Hannover im September zu haben. Sowohl mit geschlossener als auch mit offener Visierung zeigten sich die Jüterboger in guter Form. Sie belegten in allen Konkurrenzen die vordersten Plätze.

Schon jetzt erreichte Sebastian Kienast eine DM taugliche Form. Nach seinem letzten Wettkampf im September 2020, wo er schon mit 358 bei der geschlossenen Visierung überzeugte, legte er noch einmal einen Ring drauf. Der DM-Zweite von 2017 schoss zunächst gewohnt starke 183 Ringe liegend. Als ihm in der 2. Stehendserie eine Fünf herausrutschte, ärgerte er sich. Dieser Schuss verhinderte einen 9er Schnitt. Nach 176 Stehendringen und 359 Gesamtringen hatte er immer noch eines seiner besten Ergebnisse erzielt. Überlegen gewann er die Herren I Klasse. Auch Christoph Hermann wartete mit einer Spitzenleistung auf. Nach so langer Pause schoss auch er aus dem Kalten sehr gute 342 Ringe. Seine neue persönliche Bestleistung hätte sogar noch höher ausfallen können, ließ er doch in der ersten Serie im liegenden Anschlag (79) viele Ringe liegen. Beim Stehendschießen überzeugte er eindrucksvoll mit starken 170 Ringen. Der Sportleiter der Jüterboger, Frank Dombrowski, erzielte mit 328 Ringen den 3. Platz. Was das Wert ist, wird man erst später sehen. Der DSB hatte kurzfristig den Meldeschluss zur DM um einen Monat nach hinten verschoben. Deshalb lassen die Limit-Zahlen noch auf sich warten. Bedingt durch Corona ist mit einem deutlichen Anstieg dieser Zahlen zu rechnen, da man wohl wegen der Abstandsregel auf einige Stände verzichten wird. In der Herren III Klasse glänzte Manfred Reichel mit tollen 345 Ringen. Er setzte sich gegen den Luckenwalder Ingo Louvet durch, der mit 335 Ringen eine neue Bestmarke für sich erzielte. Ausschlaggebend für diese Leistung waren starke 160 Stehendringe. Der erfahrene Jörg Flemming der die meisten DM Einsätze der Gilde zu verzeichnen hat, kam diesmal über 312 nicht hinaus. Auf dem undankbaren 4. Platz landete Manfred Langner mit 308 Ringen.

Mit offener Visierung gab es das gleiche Bild an der Spitze der Herren I Klasse. Sebastian Kienast dominierte mit 353 die Konkurrenz und lag wieder vor Hermann 327 und Dombrowski 325, der durch einige Treffer ins Weiße fast 20 Ringe in der letzten Serie einbüßte. Zum ersten Mal mit dem Ordonnanzgewehr bei einem Wettkampf dabei, konnte Benedikt Crncic mit 318 Ringen überzeugen. Hier sind nach Betrachtung der einzelnen Serien noch große Reserven erkennbar. Er setzte sich ringgleich, wegen der besser geschossenen letzten Serie knapp gegen seinen Teamkollegen Sven Bakus durch. Bei den Herren III gab es eine große Überraschung an der Spitze. Hier gewann Ingo Louvet mit 329 Ringen. Auch hier war es die gute Stehendleistung, die den Erfolg brachte. Manfred Langner kam auf Platz 2 und verbesserte seinen Hausrekord auf 303 Ringe. Die Routiniers Manfred Reichel 301 und Jörg Flemming 295 hatten größere Probleme mit ihren Gewehren. Während sich bei Reichel (3. Platz) die Systemhalteschraube seines Schweizer K31 löste, kamen bei Flemming (6. Platz) Probleme mit dem Visier seines M38 Schweden Mauser auf. Rene Weinland kam auf 300 Ringe und wurde Vierter vor Helmut Fahlenberg 296.

Frank Dombrowski

Hohe Beteiligung und spannende Entscheidungen beim Bürgermeister-Pokal

Nach mehr als einem halben Jahr Pause veranstaltete der Kreisschützenbund Teltow Fläming/Potsdam Stadt wieder einen Wettkampf. Im Januar hatte man zuletzt die Druckluftmeisterschaften des Kreises im Jüterboger Schützenhaus durchgeführt. Danach waren durch die Verbände sämtliche Meisterschaften des laufenden Jahres wegen Corona gestrichen worden. Mit dem traditionellen Bürgermeisterpokal kehrte man nun als einer der ersten Kreisverbände zum Wettkampfgeschehen zurück. Um den Hygieneanforderungen gerecht zu werden, entschloss man sich erstmals, den Wettkampf an 2 Tagen durchzuführen. Kreissportleiter Mark Koschnick erhielt wie schon 2019 mehr als 150 Startmeldungen. Die Rekordmarke des letzten Jahres wurde mit 141 realisierten Starts von Schützen aus 16 Vereinen nur knapp verfehlt. Erstmals am Start waren Kurzwaffenschützen von der hessischen SGS Mühlheim-Dietesheim, die in sämtlichen Wettbewerben mit Pistole und Revolver sehr starke Leistungen zeigten. Eine längere Anreise hatten aber auch Schützen aus Güstrow und Oschatz.

Die Gastgeber konnten ihre Rekordbeteiligung aus dem Vorjahr nochmals deutlich steigern. Mit 49 Starts traten die Jüterboger so oft an die Feuerlinie wie kein anderer Verein zuvor. Mit großem Abstand folgten Rangsdorf 18, Birkenwerder, PSV Zossen und Mühlheim mit je 10 Starts. Die Wettbewerbe wurden wie in den Jahren zuvor in offenen Klassen ausgetragen. In 4 Großkaliber Kurzwaffen- und 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben ging es um Wanderpokale, Urkunden und Preisgelder.

Am ersten Tag bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad, kamen vor allem die Ordonnanzgewehr Schützen in ihren dicken Schießjacken ins Schwitzen. Hier freute man sich besonders auf das Mannschaftsduell der Gastgeber mit den Schützen aus Oschatz. Beide Teams kennen sich seit Jahren und liefern sich auch bei Deutschen Meisterschaften immer wieder spannende Duelle. Die Sachsen hatten sich in 2016 und 2017 in die Siegerlisten eintragen können, bevor sich die Flämingstädter die begehrte Trophäe 2019 zurückeroberten. Mit 18 Teilnehmern in dieser Disziplin gab es die zweithöchste Beteiligung. Die meisten Schützen traten mit Schweden Mauser Gewehren M96 und M38 mit Diopter-Visierung an. Wie im letzten Jahr lagen 12 Starter mit ihren gezeigten Leistungen über dem letzten DM Limit. An der Spitze gab es eine sehr hohe Leistungsdichte. Obwohl die Gastgeber mit 8 Einzelstartern und 2 Mannschaften kämpften, reichte es nicht zum Sieg. Andreas Radeck, der schon 2016 hier erfolgreich war und sich 2018 den Deutschen Meistertitel sicherte, siegte mit 340 Ringen denkbar knapp vor Jörg Flemming 339 und Titelverteidiger Sebastian Kienast 338. Beide Jüterboger hatten im liegenden Anschlag viele Ringe verloren, sich aber mit starken Stehendleistungen auf einen Podestplatz vorschieben können. Noch über der 330er Marke lagen Frank Dombrowski 335, der die stärkste Liegendleistung aller Schützen zeigte, sowie Ulrich Findeisen und Lutz Tannhäuser je 332 (beide Oschatz). Weiter für Jüterbog erzielten: 7. Christoph Hermann 325, 9. Ingo Louvet 312, 12. Manfred Reichel 306, 13. Manfred Langner 297 und 14. Helmut Fahlenberg 292. In seinem ersten Ordonnanzwettkampf zeigte der Luckenwalder Rene Weinland auf Platz 11 mit 308 Ringen eine tolle Leistung. Die Sachsen siegten in der Mannschaftswertung mit 1004 vor Jüterbog I 979 und Jüterbog II 976.

Beim Auflageschießen zeichnete sich ein ähnlicher Verlauf ab, wie im vergangenen Jahr. Es gab große Teilnehmerfelder und sehr wenig Leistungsunterschiede an der Spitze. Erneut war Michael Schröter vom PSV Olympia Berlin in beiden Wettbewerben nicht zu schlagen. Wieder konnte er den bis zum letzten Durchgang führenden Frank Dombrowski 277 noch um 2 Ringe übertreffen. Dritter wurde erneut Ingo Louvet mit 277 Ringen vor den Oschatzern Radeck 277 und Tannhäuser 276. Nur knapp verfehlte Barbara Schilling auf Platz 7 mit 269 Ringen den neuner Schnitt. Weiter erzielten für Jüterbog: 8. Klaus Jannasch 267, 10. Markus Krawez 264, 13. Thomas Malluschke 258, 18. Ralf Schulze 248, 21. Manfred Reichel 244, 22. Hans-Peter Neumann 241, 23. Hendrik Papenroth 237, 28. Bettina Kühne 200, 29. Hans-Joachim Rehbein 180. Den Mannschaftstitel verteidigte Jüterbog I vor Jüterbog II, PSV Olympia Berlin, Rangsdorf und Zossen.

Im Wettbewerb mit offener Visierung siegte Schröter mit der gleichen Ringzahl wie im vergangenen Jahr. Mit 282 Ringen gewann er wieder vor Helmut Fahlenberg 278, der mit 98 in der 2. Serie die höchste Zehnerserie mit dem Gewehr erzielen konnte. Markus Krawez belegte mit nur einem Ring weniger Platz 3. Weiter erzielten für Jüterbog: 5. Frank Dombrowski 264, 7. Hans-Joachim Heinze 261, 8. Klaus Jannasch 258, 14. Gerald Kaplick 251, 16. Manfred Langner 250, 19. Ralf Schulze 238, 20. Jürgen Stein 237, 22. Ingo Louvet 228, 26. Andre Bethke 213, 27. Fred Hochleutner 199 und 31. Michael Schoppe 171. Mit 32 Teilnehmern war es das größte Starterfeld des diesjährigen BMP. Auch hier waren die Gastgeber im Teamwettbewerb nicht zu schlagen. Mit hauchdünnem Vorsprung von nur einem Ring verteidigte die erste Jüterboger Mannschaft die Mannschaftstrophäe vor der zweiten. Rang 3 erkämpfte Birkenwerder vor Rangsdorf und Zossen.

In den Großkaliber Kurzwaffendisziplinen gaben die Schützen der SGS Mühlheim-Dietesheim den Ton an. Sie holten sich in den 4 Einzelentscheidungen alle Titel und errangen 10 von 12 möglichen Podest Platzierungen. Außerdem gewannen sie beide Mannschaftspokale mit der Pistole. Vor allem Thomas Westerwald zeigte sich mit 3 Einzelerfolgen am treffsichersten. Mit dem .357 Magnum Revolver siegte er mit 382 vor seinem Teamkollegen Thomas Baier 377 und dem Zossener Karl-Heinz Berger 373. Hier erreichten die Jüterboger: 6. Klaus Jannasch 308, 10. Markus Krawez 293, 11. Frank Leis 273, 12. Thore Andre Bethke 250, 14. Jürgen Stein 164, 15. Thomas Malluschke 151 und 18. Hans-Peter Neumann 103. Den Wanderpokal sicherten sich die Ludwigsfelder mit mehr als 60 Ringen Vorsprung auf Jüterbog.

Mit dem .44er Magnum Revolver siegte Westerwald mit 379 vor Baier 368 und dem Rangsdorfer Siegfried Weller 330. Frank Dombrowski erreichte mit 308 Platz 5 vor dem Luckenwalder Stefan Zengeler 297. Weiter erzielten: 7. Markus Krawez 293, 9. Siegfried Meyer 198, 10. Patrick Meyer 187. Die Mannschaftstrophäe blieb bei den Gastgebern.

In den Pistolenwettbewerben gab es 2 dreifach-Erfolge für die Schützen aus Hessen. Im Wettbewerb .45 ACP gewann Westerwald 382 vor Baier 380 und Peggy Wölk 361. Mit der 9 mm Pistole setzte sich Baier 377 vor Wölk 368 und Westerwald 365 durch. Hier erkämpften Birgit Ziegert 323 und Melanie Sander 291 die Plätze 10 und 16. Hendrik Papenroth 188 und Andreas Wachtel 165 landeten auf 21 und 22.

Der Ehrenvorsitzende des KSB, Detlef Bode, der selbst an beiden Tagen als Kampfrichter tätig war, und Kreissportleiter Mark Koschnick führten mit Peggy Wölk die Siegerehrung durch und bedankten sich bei den anwesenden Schützen, den Organisatoren des KSB sowie bei der ausrichtenden Jüterboger Gilde.

Frank Dombrowski

KK Schützen erneut treffsicher – Alexander Flemming überragend

Am vierten von sechs Wettkampftagen der Berliner Liegendkampf Rangliste konnten die Schützen des SV Petkus wieder überzeugen. So brachte sich die 1. Mannschaft erneut auf den 3. Rang der Tageswertung und schob sich im Gesamtklassement einen Rang nach vorn. Mit 90 Startern war dieser Wettkampftag wieder ordentlich besucht. Allein 12 Schützen aus Petkus kamen in die Walther Arena, um ihre Ranglisten Position zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Vormonat bzw. zu ihrem letzten Ranglistenwettkampf steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Jörg Flemming und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es noch keine großartigen Veränderungen. Diese wird es erst nach dem 5. WK geben, da dann die Streichergebnisse mit eingerechnet werden.

In fantastischer Form zeigte sich der stärkste im Team, Alexander Flemming. Schon nach den 15 Minuten Probeschießen bemerkte sein Teamkollege Frank Dombrowski, der eine Bahn neben ihm schoss: „Hebe dir noch ein paar Zehner für den Wettkampf auf“.  Bei seinen knapp 20 Probeschüssen hatte Flemming nur eine Neun erzielt. Mit 104,1 Ringen startete er dann perfekt in den Wettkampf. Als sich während der 2. Serie 3 Neuner einschlichen, musste er reagieren. Er ging aus dem Anschlag, machte kurz Pause und baute die Anschlagsposition wieder auf. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In der Folge kamen nur noch 2 Neuner. Nach 35 Minuten Wettkampfzeit, hatte er sich mit 621,1 Ringen (+3,4 Ringe zum Wettkampf im Dezember) den 2. Platz der Tageswertung hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Michael Wischnewsky (621,4) vom PSV Olympia erkämpft. Ohne Zehntelwertung 595 (100, 97, 99, 99, 100, 100) hatte er seine Bestleistung vom 2. Ranglisten Wettkampf eingestellt. Allein 34 seiner 55 Zehner landeten in der Mouche (Innenzehn). Im Gesamtfeld ging es 2 Positionen nach oben. Dombrowski konnte sich nur leicht verbessern, legte 0,9 Ringe zu. Bei relativ konstanten Serien erreichte er mit 607,7 (581) fast sein Durchschnittsresultat in der laufenden Saison. Allerdings verlor er eine Position, liegt als zweitbester Schütze im Team auf Rang 34. Die Chance für eine Endkampfteilnahme ist weiter vorhanden. Die größte Steigerung im 1. Team hatte Junior Benedikt Crncic zu verzeichnen. Nach lediglich 24 Minuten Schießzeit legte er 4,1 Ringe zu auf 606,7 (579). Wie bei Dombrowski, lagen alle Zehnerserien über 100 Ringen. Eine Position ging es nach oben.

Durch die insgesamt gute Mannschaftsleistung, erreichte man zum 3. Mal seit 2007 den 3. Platz. In der Gesamtwertung verbesserten sich die Schützen vom Golm nun mit 1830,2 im Durchschnitt auf den 5. Platz. Der Abstand zur viertplatzierten Mannschaft (PSV Olympia II) beträgt nur noch 0,8 Ringe. Hier führt weiterhin die 3. Mannschaft des PSV Olympia Berlin vor der ASG Brandenburg und dem tschechischen Verein SSK Dvory.

Sven Bakus konnte diesmal nicht an seinen tollen Wettkampf vom Dezember anknüpfen. Mit 596,5 Ringen (571) büßte er fast 11 Ringe ein. Trotz konstantem Serienverlauf, musste er Vier Achten im oberen Scheibenbereich hinnehmen. Da er erst 2 Wettkämpfe in dieser Saison bestritten hatte, rauschte er 17 Positionen nach unten. Helmut Fahlenberg schoss 1,8 Ringe weniger als beim letzten Mal, konnte sich aber dennoch nach 598,1 (565) im Feld um 3 Plätze nach oben bringen. Wie bei fast allen Schützen im Team, gab es auch bei ihm kaum Schwankungen im Serienverlauf. Seine Zielstellung, wieder die 600er Marke zu erreichen, verfehlte Manfred Langner knapp. Bei seinen 597,0 (574) hatte er zwar 36 Zehner erzielt, doch die lagen oft im Randbereich, so dass keine hohen Wertungen zu Stande kamen. Als zweitbester Schütze der 2. Mannschaft liegt er auf Rang 69. Mit fast 20 Ringen mehr als im 3.WK, ließ Jörg Flemming einen deutlichen Leistungsanstieg erkennen. Sein Trefferbild lag enger zusammen und es gab weniger Ausreißer in die Acht. Durch die erzielten 595,5 (566) machte er 5 Plätze gut. Der Kreisstädter Ingo Louvet 590,3 (565) verlor trotz leichter Steigerung einen Rang. Bei seinem ersten Wettkampf in dieser Saison, kam Christoph Hermann noch nicht so zurecht. Sein gesamtes Trefferbild verschob sich nach etwa 30 Schüssen zur linken Seite. Mit 589,6 (562) liegt er auf Rang 81. Kreissportleiter Mark Koschnick schoss bei seinem 3. Wettkampf der laufenden Serie mit 578,5 (550) Saisonbestleistung. Die fast 5 Ringe mehr, brachten ihm aber keine Verbesserung in der Platzierung. Er rangiert weiter auf Platz 100. Den größten Leistungsabfall hatte David König. Er verlor fast 18 Ringe. Mit 578,3 (550) bleibt er unverändert auf Platz 96. Dagegen konnte Jana Goldammer stark zulegen. Sie lag mit 560,3 (534), ihrer zweitbesten Saisonleistung, mehr als 22 Ringe höher.

Im KK Dreistellungskampf kam Crncic über 526 Ringe nicht hinaus. In allen 3 Anschlagsarten fehlten einige Ringe, so dass er zum letzten Wettkampf 30 Ringe verlor und sich mit Platz 22 zufriedengeben musste.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,4
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,1
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   617,9
4. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,7
5. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   617,1
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   616,0
7. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   615,1
8. Höftmann Annica NBSG   614,7
9. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   614,3
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,1
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,7
29. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,7
50. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,1
52. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   597,0
53. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,5
55. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,5
68. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   590,3
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,6
77. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,5
78. König David Sportschützen Petkus II   578,3
84. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,3

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,25
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   618,97
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   618,95
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,28
6. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   615,70
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,07
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,80
10. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,03
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,83
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,48
54. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   601,95
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,65
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,08
79. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,60
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
89. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   583,85
96. König David Sportschützen Petkus II   577,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   575,50
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   553,80

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.838,1
3. SV SSK Dvory   1.836,1
4. PSV Olympia Berlin II   1.831,0
5. Sportschützen Petkus I   1.830,2
6. NBSG   1.821,2
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.820,0
8. LV Sachsen-Anhalt   1.812,7
9. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,3
10. SV Treffer Plauen   1.805,1
11. Sgi zu Lübben   1.799,9
12. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
13. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.784,5
14. Sportschützen Petkus II   1.772,9
15. SV Briesen   1.769,3
16. Sgi zu Köpenick   1.699,0
17. SV Neuenhagen 2000   1.675,2
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. ASG Brandenburg II   1.456,4
20. Weißwasseraner SV   1.437,7
21. Sommerbiathlon   1.384,9
22. Sportschützen Petkus III   1.137,2

Alexander Flemming holt Tagessieg bei der Rangliste

Nur 2 Wochen nach dem Lapua Event fand beim PSV Olympia der 2. Wettkampftag der KK Liegend Rangliste statt. Mit 101 Startern hatte sich die Teilnehmerzahl zum ersten Wettkampf leicht erhöht. Die Petkuser mussten auf 4 Schützen verzichten, was zur Folge hatte, dass die 3. Mannschaft unvollständig gewertet wurde. Dennoch zählte man mit 10 Aktiven wieder zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Im gesamten Team standen 4 Leistungssteigerungen 6 Leistungsabfällen gegenüber.

Dieser 2. WK war ein ganz besonderer für den SV Petkus. Erstmalig ist es einem Schützen des Teams gelungen, sich den Tagessieg der Liegendrangliste zu erkämpfen. Nach seinem tollen Sieg beim Lapua Event, legte Alexander Flemming mit seinem Walther KK 500 Matchgewehr nochmal einen drauf. Unglaublich enge Schussbilder und konstant hohe Zehnerserien von 103,3; 104,1; 105,6; 103,6; 104,1; 104,1 brachten ihn auf 624,8 Ringe. Seit Einführung der Zehntelwertung war es das vierthöchste Resultat. Seine persönliche Bestleistung hatte er bei diesmal schnellerer Schussfolge auch nach alter Wertung (volle Ringzahl) um 2 Ringe steigern können. Bei den erzielten 595 (98, 100, 99, 99, 99, 100) landeten alle fünf Neuner in der 9,9. Was für eine tolle Leistung! In der Gesamtwertung ging es für ihn von Platz 57 schon auf Platz 14 hinauf. Gegen diese Spitzenleistung wirkten die Resultate der Mannschaftsschützen Benedikt Crncic und Frank Dombrowski schon deklassierend. Dabei lieferte gerade Crncic wieder eine gute Leistung ab. Mit 610,3 (586) erreichte er sein zweitbestes Ranglistenergebnis und machte 4 Positionen im Feld gut. Frank Dombrowski hatte wie schon beim Lapua Event, Schwierigkeiten einen stabilen Anschlag aufzubauen. Nach dem schon die letzten 3 Probeschüsse nur in der Neun einschlugen, startete er mit 3 Neunern und einer Acht in den Wettkampf. Auch er hatte sich diesmal einen schnelleren Schießrhythmus angewöhnt. Doch erst zum Schluss hin zeigten sich bessere Trefferbilder und Serien. Mit 605,3 (578) büßte er knapp 6 Ringe zum 1.WK ein und lag nur auf Rang 37 der Tageswertung. Im Gesamtfeld ging es 16 Plätze abwärts.

Obwohl Senior Helmut Fahlenberg 6 Ringe auf 597,2 (568) zulegen konnte, sackte er nach Platz 56 der Tageswertung auf Platz 70 ab. Das hatte den Grund, dass 12 Schützen auf den 2. WK verzichteten und sie mit ihren Resultaten vom 1. WK im Gesamtfeld unverändert platziert sind. Manfred Langner, der sich mit Rückenproblemen quälte, konnte nicht seine gewohnte Anschlagsposition einnehmen. Er verlor 3 Ringe zum letzten Mal, erzielte 591,4 (563) und rutschte im Gesamtklassement auf 73 ab. Auch der Luckenwalder Ingo Louvet musste geringe Leistungseinbußen hinnehmen. Fünf Achten und eine Sieben trübten sein Gesamttrefferbild etwas ein. Er schoss 589,7 (565) Ringe und liegt mit Rang 75 im hinteren Mittelfeld. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming hat noch nicht die stabile Form der letzten Saison erreicht. Bei seinen 575,7 (550) Ringen war der Serienverlauf zwischen 88 und 97 zu wechselhaft. Er verlor 12 Ringe zum Wettkampf im Oktober und rangiert derzeit auf Platz 90. Es ist aber noch Zeit, Boden gut zu machen, denn die 2 schlechtesten Wettkämpfe werden am Ende gestrichen. Mark Koschnick erreichte fast das gleiche Resultat wie beim 1. WK. Trotz gleichmäßigem Verlauf landete ein Viertel der Schüsse unterhalb der Neun. Mit 573,8 (548) nimmt der Kreissportleiter Platz 95 ein. David König legte bei seinem zweiten Liegendkampf innerhalb der Rangliste 6 Ringe auf 571,0 (545) zu und belegt derzeit Platz 101. Für Jana Goldammer lief es nicht gut. Sie verlor fast 25 Ringe auf 538,2 (511). Ein Blick auf ihr Ergebnisausdruck zeigte zwar einen recht konstanten Verlauf von Serie zu Serie, doch auch deutliche Abweichungen im Schießrhythmus von Schuss zu Schuss. Mit 20 Minuten Schießzeit war sie, wie schon im 1. WK, die schnellste im Team der Petkuser.

Hinter Flemming erreichten Jana Tolonitz 623,3 vom LV Sachsen-Anhalt und Regina Martin-Trefz aus Neuenhagen 620,2 Platz 2 und 3 der Tageswertung. Die Gesamtwertung führt weiterhin Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein an.

Zum ersten Mal erreichte die 1. Mannschaft der Petkuser Schützen mit 1840,4 den 3. Platz der Tageswertung. Nur der PSV Olympia III 1847,8 und die ASG Brandenburg 1845,2 waren besser. In der Gesamtwertung kletterte man 2 Positionen nach oben auf Rang 7.

Crncic absolvierte auch wieder einen Dreistellungskampf. Hier steigerte er sich um einen Ring auf 535 Ringe. Beim Stehendschießen klappte es wieder nicht so gut. Bei 162 Ringen ist noch viel Luft nach oben. Er liegt mit Platz 25 derzeit im Mittelfeld.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   624,8
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   623,3
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   620,2
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   620,1
5. Stransky Milan SV SSK Dvory   617,9
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   616,8
7. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   615,9
8. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   615,7
9. Jose Andreas ASG Brandenburg I   615,3
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   614,0
24. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
37. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,3
56. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   597,2
68. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   591,4
70. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   589,7
84. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,7
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   573,8
88. König David Sportschützen Petkus II   571,0
97. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   538,2

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,05
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,95
5. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,30
6. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,00
7. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   614,00
8. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,90
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,60
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,45
14. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   612,00
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   608,40
36. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,30
70. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   594,30
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   593,00
75. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
85. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
90. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   582,00
95. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
101. König David Sportschützen Petkus II   568,00
105. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,30
108. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt
1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.839,8
3. SV Neuenhagen 2000   1.838,5
4. SV Chemnitz   1.832,0
5. PSV Olympia Berlin II   1.829,7
6. SV SSK Dvory   1.827,7
7. Sportschützen Petkus I   1.826,7
8. NBSG   1.824,8
9. LV Sachsen-Anhalt   1.823,3
10. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.816,0
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.807,1
12. SV Treffer Plauen   1.805,4
13. PSV Olympia Berlin I   1.803,7
14. Sgi zu Lübben   1.791,9
15. Sportschützen Petkus II   1.768,0
16. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.760,5
17. SV Briesen   1.757,6
18. Sgi zu Köpenick   1.701,4
19. ASG Brandenburg II   1.441,1
20. Weißwasseraner SV   1.430,6
21. Sportschützen Petkus III   1.416,9
22. Sommerbiathlon   1.121,6

Verhaltener Start zum Ranglistenauftakt

Endlich war es wieder soweit. In der Walther Arena in Berlin Alt-Glienicke begann die neue Wettkampfsaison der Liegendkampf- und Dreistellungskampf Schützen. Beim Ranglistenschießen des PSV Olympia werden in den kommenden 6 Monaten 123 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den jeweiligen Endkampf zu qualifizieren. 116 Starter umfasst das Feld der Liegendkampf Teilnehmer. Für den KK-Dreistellungskampf (knieend, liegend, stehend) haben 47 Teilnehmer gemeldet. Auch in dieser Saison kommt es beim Liegendschießen auf die Stelle nach dem Komma an. Die Zehntelwertung hatte sich bestens bewährt. So kommt es schon mal vor, dass man sich über eine niedrige 10,2 ärgert. Am ersten Wettkampftag traten 97 Liegendschützen an. Das war einer mehr als im letzten Jahr. Der SSV Petkus war hinter den Gastgebern (14) mit 11 Aktiven am stärksten vertreten. Im vorderen Mittelfeld zeigte sich eine sehr hohe Leistungsdichte. So lagen 40 Plätze zwischen 599 und 609 Ringen. Doch der Start verlief für die Petkuser, die auch in dieser Saison wieder mit 3 Mannschaften antreten und von Schützen aus Luckenwalde, Senftenberg, Jüterbog und Ludwigsfelde unterstützt werden, etwas holprig.

Stärkster Schütze im Team war Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde hatte nur zu Beginn etwas Schwierigkeiten in den Wettkampf zu gelangen. Erst in den letzten 30 Sekunden der 15 Minuten Probezeit fand der eine stabile Anschlagsposition. Nach einer nur durchschnittlichen Startserie bei dem er sich 5 Neuner leistete, steigerte er sich deutlich, schoss 15 Zehner infolge und hielt das gute Niveau bis zum Schluss bei. Als nur noch er im ersten Durchgang an der Feuerlinie lag, beobachteten die Teammitglieder und andere Schützen seine letzten Schüsse am Monitor. Dann landete der letzte Schuss in der 10,9 und er hatte den Applaus auf seiner Seite. In seinem 300. KK-Liegendkampf erreichte er 611,5 Ringe. Nach alter Wertung hatte er mit 586 Ringen seine Wettkampfbestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Mit Platz 12 nach dem 1. WK Tag hatte er nicht gerechnet. Benedikt Crncic liegt nach dem ersten Tag auf Rang 40. Er hatte mit 602,3 (572) doch einige Ringe liegen gelassen, bei 2 Serien durch Schüsse in die Acht, deutlich die 100er Marke verfehlt. Auch Alexander Flemming hatte sich den Ranglistenstart sicher anders vorgestellt. Der Vorjahreszweite konnte nicht mehr auf seine eingeschossene Wettkampfmunition zurückgreifen, musste daher mit der Trainingsmunition auskommen. Das hatte zur Folge, dass alle 6 Serien einen ähnlichen Verlauf um die 100er Marke hatten. Bei 30 Neunern und 30 Zehnern erzielte er mit 599,2 Ringen (570) sicher eines seiner beiden Streichresultate.

Nach seinen guten Leistungen im letzten Jahr ist Manfred Langner jetzt für die erste Mannschaft am Start. Der Senftenberger zeigte sich mit 594,6 (567) doch etwas unzufrieden, wollte er doch die 600er Marke, die er letztes Jahr 3 Mal erreichte, knacken. Für den Kreisstädter Ingo Louvet, war es der beste Ranglistenwettkampf seit eineinhalb Jahren. Obwohl im in der 3. Serie eine Sechs herausrutschte, steigerte er sich ständig und schloss mit einer guten 98er Serie ab. Nach 593,6 Ringen (567) liegt er mit Platz 66 im hinteren Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg hatte in seinem Wettkampf einen ungewöhnlichen Serienverlauf. Zwischen 90 und 98 war fast alles dabei. Mit 591,4 (561) liegt er auf Rang 68 noch vor dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming. Dieser war mit 588,3 (562) nicht ganz unzufrieden, obwohl es sein bislang niedrigstes Resultat seit Einführung der Zehntelwertung war. Leicht unter ihrem Vorjahresschnitt blieb Thea Geske. Die Jugendschützin erreichte 584,6 (555) bei annähernd konstanten Serien. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 574,2 Ringe (549), schoss mit seiner besten Serie aus und liegt mit Rang 85 im hinteren Feld. Zum ersten Mal für Petkus startend, erreichte David König 565 Ringe (539). Einen deutlichen Sprung nach oben machte Jana Goldammer. Sie verbesserte sich mit 562,9 (537) um mehr als 35 Ringe zu ihrem Durchschnittsresultat aus 2018. Jugendschütze Johann Richard Hahn liegt mit 562,3 Ringen (532) auf Rang 91.

Den Tagessieg erkämpfte sich wie so oft Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit 622 Ringen (594) vor der Brandenburgerin Isabel Vaorin 618 (589) und Jana Tolonitz vom LV Sachsen-Anhalt 616,5 (587).

Mit nur mäßigen 1813 Ringen liegt die erste Mannschaft der Petkuser auf Rang 9. Hier führt die 3. Mannschaft des PSV Olympia vor Neuenhagen und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Jugendschützen nur Durchschnittsresultate. Hier zeigten sich vorwiegend im Stehendanschlag Probleme. Bendikt Crncic kam auf 534 und liegt auf Platz 27, vor Thea Geske 506 Ringe Platz 33 und Johann – R. Hahn 494 Ringe Platz 36. Mit einer überragenden Leistung liegt Regina Martin Trefz vom SV Neuenhagen 2000 mit 579 Ringen an der Spitze.

Frank Dombrowski

  1. Wettkampftag Liegendkampf:
1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,0
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,0
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,5
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   616,2
5. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,0
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,5
7. Ehmki Nicole NBSG   614,0
8. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   613,8
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,1
10. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   612,3
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,5
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,3
57. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   599,2
64. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,6
66. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   593,6
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   591,4
73. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,3
75. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,6
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,2
88. König David Sportschützen Petkus II   565,0
90. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,9
91. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,3

 

Mannschaft:

1. PSV Olympia Berlin III 1.845,7  
2. SV Neuenhagen 2000 1.838,5  
3. ASG Brandenburg I 1.834,4  
4. LV Sachsen-Anhalt 1.832,1  
5. PSV Olympia Berlin II 1.826,9  
6. SV Chemnitz 1.825,3  
7. NBSG 1.824,1  
8. SV SSK Dvory 1.817,3  
9. Sportschützen Petkus I 1.813,0  
10. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.812,0  
11. SGem. Medewitz / Chemnitz 1.811,0  
12. Sgi 1418 zu Bernau 1.803,6  
13. PSV Olympia Berlin I 1.800,1  
14. SV Treffer Plauen 1.798,9  
15. Sgi zu Lübben 1.782,8  
16. Sportschützen Petkus II 1.773,3  
17. SV Briesen 1.761,9  
18. Sportschützen Petkus III 1.721,7  
19. ASG Brandenburg II 1.718,3  
20. Sgi zu Köpenick 1.715,0  
21. Weißwasseraner SV 1.109,0  
22. Sommerbiathlon 547,9  

Kleinkaliber Schützen holen wichtige Punkte

Am 5. Wettkampftag der Berliner Kleinkaliber Rangliste im Liegendschießen konnten die Petkuser Schützen 3 Positionen im Mannschaftsklassement gut machen. Obwohl sie auch von den Chemnitzern profitierten, die ihre ersten beiden Mannschaften nicht komplett an den Start bringen konnten. Mit 89 Teilnehmern darunter wieder 11 vom SSV Petkus, lag  die Beteiligung leicht höher als im Februarwettkampf. Sechs Schützen vom Golm hatten in der Berliner Walther Arena teilweise deutliche Leistungssteigerungen zum Vormonat hingelegt.

Kurz vor den Kreismeisterschaften, die dann auf dem Potsdamer Freiluftstand ausgetragen werden, zeigte Alexander Flemming wieder einmal die stärkste Leistung. Nachdem es im Februar nicht so gut für ihn lief, glänzte er diesmal mit 582 Ringen. Ein konstanter Serienverlauf zwischen 96 und 99 gab dafür den Ausschlag. Gleich um 14 Plätze verbesserte er sich im Gesamtfeld auf Rang 21. Auch Sven Bakus machte weiter Boden gut. Trotz einem Ring weniger als beim letzten Mal, erreichte auch er 582 Ringe und brachte sein Durchschnittsresultat auf mehr als 578 Ringe nach oben. 6 Plätze ging es für ihn nach oben auf Rang 48. Frank Dombrowski, der beim letzten Mal stärkster im Team war, konnte nicht an seine Topleistung anknüpfen. Er hatte die anfänglichen Schüsse unsauber gedrückt, sich dann aber von Serie zu Serie verbessert. Seine 575 Ringe brachten ihm dennoch eine kleine Steigerung ein. Auf Platz 47 liegt er ringgleich unmittelbar vor Bakus.

Eine tolle Vorstellung lieferte Senior Helmut Fahlenberg. Lediglich eine Serie lag unter der 96er Marke. Mit guten 576 Ringen zeigte er die drittstärkste Leistung im Team. Nach seiner unplanmäßigen Aufgabe beim letzten Mal, die als Streichresultat in die Wertung kam, schob er sich nun von Platz 90 auf 61 weit hinauf. Zu alter Stärke zurück, kehrte der Kreisstädter Ingo Louvet. Seine Saisonbestleistung von 571 Ringen brachte ihn zurück zu seinen gewohnten Resultaten. Er rutschte 2 Positionen nach oben. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming erreichte dank einer guten 97er Schlussserie den 95er Schnitt auf 570 Ringe. Wie Sohn Alexander, lag er 16 Ringe höher als im Februar. Auf Platz 64 liegend, rangiert er derzeit im Mittelfeld der Rangliste. Katrin Berndt aus Golßen sackte trotz leichter Steigerung auf 562 Ringe 4 Plätze im Klassement ab. Nicht an seine Spitzenleistung anknüpfen konnte Christoph Hermann. Mit 12 Ringen weniger als beim letzten Mal, brachte er nur 561 Ringe auf die Scheibe. So ging es für ihn 10 Plätze abwärts. Barbara Schilling hatte etwas Pech bei ihrem Liegendkampf. Schon beim Probeschießen waren die ersten Schüsse nicht angezeigt worden. Trotz eines Neustarts der elektronischen Anlage musste sie ihren Stand verlassen und sich auf einem Ersatzstand neu einrichten. Sichtlich angespannt nutzte sie die volle Wettkampfzeit bis zur letzten Minute aus. Dennoch waren die 552 Ringe ihr niedrigstes Resultat der laufenden Saison. Um 3 Plätze fiel sie nach unten ab.

Für die Überraschung im Team sorgte Siegfried Zimmer. Der Senior zeigte seinen stärksten Ranglistenkampf seit April 2012. Bei den erzielten 550 Ringen lagen lediglich die Anfangs- und Schlussserie leicht unter der 90er Marke. So konnte er sich um 20 Ringe zum Vormonat steigern. Matthias Wäsche blieb mit 531 Ringen diesmal leicht unter seinem Niveau.

Den Tagessieg erkämpfte sich erstmals Frank Schwarz vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit 595 Ringen knapp vor seinen Mannschaftskollegen Michael Wischnewsky 594 und Jörg Bott 593. Die Teamwertung führen weiterhin die ersten 3 Mannschaften der Gastgeber an. Die erste Mannschaft der Petkuser liegt durch die gezeigte zweitstärkste Saisonleistung jetzt auf Rang 7 mit 9 Punkten Vorsprung vor der ersten Chemnitzer Mannschaft. Hier dürfte es aber beim Abschlusswettkampf im April zu keinen großen Verschiebungen mehr kommen. Die 2. Mannschaft rutschte eine Position im Klassement nach unten. Im Einzel wird es bedingt durch Streichresultate und verschiedener Wettkampfanzahl noch zu großen Veränderungen kommen.

Frank Dombrowski

KK Schützen rutschen beim Ranglistenschießen leicht ab

Trotz Steigerung des Mannschaftsresultates mussten die Petkuser Kleinkaliber Schützen beim 4. Wettkampf der Berliner Rangliste einen Rückgang im Klassement hinnehmen. Mit 86 Startern war die Teilnahme im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig. Dennoch bleibt die Liegendrangliste weiter hochklassig. So erreichten wieder 6 Starter mehr als 590 Ringe. Die Bilanz der 11 Petkuser, die in 2 Mannschaften am Start sind, war ausgeglichen. Während 5 Schützen zum Teil deutliche Steigerungen erlebten, mussten 6 größtenteils drastische Leistungseinbußen hinnehmen.

Die stärkste Leistung im Team zeigte diesmal Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde glänzte mit neuer persönlicher Wettkampfbestleistung und legte zum Januarwettkampf 20 Ringe zu. In seinem 48. Ranglistenwettkampf seit 2007 erreichte er durch Serien von 98, 97, 98, 100, 98 und 96 starke 587 Ringe. Er verbesserte seine Bestmarke vom Endkampf 2014 um 3 Ringe. Im Gesamtklassement machte er 3 Plätze gut. Auch Sven Bakus konnte deutlich zulegen. Durch Serien zwischen 96 und 98 steigerte er sich auf 583 Ringe. Der Petkuser Sportleiter machte einen Sprung um 5 Positionen nach oben. Für eine Überraschung sorgte Christoph Hermann. In seiner bislang stärksten Ranglistensaison gab es auch für ihn eine Wettkampfbestleistung. Mit 573 Ringen verbesserte er sein Gesamtdurchschnittsresultat auf mehr als 567 Ringe. Da er sich um 7 Plätze verbessern konnte, liegt er derzeit als viertbester Schütze im Team im hinteren Mittelfeld.

Keinen guten Tag erwischte der bislang stärkste Schütze Alexander Flemming. Ganze 19 Ringe rutschte er ab auf magere 566 Ringe. Auch eine ständige Neuausrichtung des Anschlages brachte keine Verbesserung. Gleich um 14 Plätze sackte er ab auf Rang 35. Da dieses Resultat sicher als eines von zwei Streichergebnissen gewertet wird, dürfte diese Leistung keine großen Auswirkungen auf seine Platzierung zum Ende der Saison haben. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte der Kreisstädter Ingo Louvet die 560er Marke. Bei den 564 Ringen lag er lediglich in der letzten Serie mit 88 Ringen unter seinem Schnitt. Durch seine Steigerung um 16 Ringe ging es 4 Positionen nach oben. Etwas unter ihren Möglichkeiten blieb diesmal Seniorin Karin Herling. Mit 562 Ringen blieb sie knapp unter ihrem Durchschnittsresultat. Barbara Schilling konnte nicht an ihre Bestmarke vom letzten Wettkampf anknüpfen. Mit 90 Ringen kam sie nur schwer in den Wettkampf, konnte sich aber trotz 8 Achten stetig von Serie zu Serie steigern. Dennoch blieb sie mit 559 Ringen deutlich unter dem, was sie sich erhofft hatte. Im inzwischen über 100 Mann starken Teilnehmerfeld verlor sie 6 Plätze auf 79. Auch für Katrin Berndt aus Golßen ging es trotz leichter Leistungssteigerung nach unten. Wie Schilling erreichte sie 559 Ringe.

Vereinsvorsitzender Jörg Flemming musste sich mit einem enttäuschenden 72. Platz der Tageswertung zufrieden geben. Niedrige Serien im 90er Bereich und eine 88er brachten ihn auf nur 554 Ringe. So verlor er ganze 9 Plätze im Gesamtfeld. Für Siegfried Zimmer reichte es diesmal nicht zum Neuner Schnitt. Mit lediglich 11 Treffern in der Zehn kam der älteste Ranglistenteilnehmer auf 530 Ringe. Landesmeister Helmut Fahlenberg musste seinen Wettkampf abbrechen. Da er den Verschluss seiner Waffe vergessen hatte, musste er sich von einem Schützenkameraden diesen leihen. Doch der passte nicht so wie gedacht und nach etwas mehr als 50 Schüssen musste er aufgeben. Aber auch hier sollten die 25 Plätze, die er nach unten rutschte, schnell wieder aufgeholt werden.

Tagessieger wurde wieder einmal Enrico Friedemann vom gastgebenden Verein mit überragenden 598 Ringen ganz knapp vor dem Januar Sieger Henri Junghänel 597 vom SV Rai-Breitenbach und Jörg Bott vom PSV Olympia 596. Die Berliner Schützen dominierten diesmal. Acht Schützen des PSV Olympia waren in den Top 10 zu finden. Im Mannschaftskampf liegen 3 Teams des PSV auf den ersten 3 Rängen. Die Schützen vom Golm hatten ihr Mannschaftsresultat zwar um 6 Ringe gesteigert, verloren aber 2 Positionen auf Rang 10. Mit derzeit 48 Punkten liegen sie aber noch aussichtsreich im Klassement. Nur 3 Punkte trennen sie von den auf Platz 7 liegenden Chemnitzern. Hier sind in den verbleibenden 2 Wettkämpfen noch einige Verschiebungen möglich. Die 2. Mannschaft aus Petkus liegt weiterhin auf Platz 14.

Frank Dombrowski

Petkuser Kleinkaliber-Schützen machen weiter Boden gut

Am 3. Wettkampftag der Berliner KK Rangliste im Liegendschießen konnten sich die Petkuser Schützen im Mannschaftsklassement leicht verbessern. Obwohl man diesmal auf einige Schützen im Team verzichten musste, lag die Gesamtstarterzahl mit 91 höher als an den beiden vorangegangenen Wettkampftagen. Dieser Wettkampf fand wieder auf sehr hohem Niveau statt. So erreichten 7 Schützen mehr als 590 Ringe. Nur 3 der 9 Petkuser konnten ihre Leistungen zum Dezemberwettkampf steigern.

Mit einer tollen 100er Startserie begann Alexander Flemming seinen Wettkampf. Doch eine 94 während der 3. Serie trübte sein Gesamtresultat auf 585 Ringe. Trotz 7 Ringen weniger als beim letzten Mal, gab es für den stärksten Mannschaftsschützen im Team eine Verbesserung um 3 Ränge auf Platz 21. Keine Veränderung hatte es für Sportleiter Sven Bakus gegeben. Mit erneuten 574 Ringen machte er dennoch 4 Plätze gut auf Rang 59. Für die größte Überraschung sorgte diesmal Barbara Schilling. Nach einem sehr konzentriert geschossenen Wettkampf unter voller Ausnutzung der Wettkampfzeit erreichte sie sehr gute 573 Ringe. Konstante Serien zwischen 94 und 97 brachten ihr eine Steigerung um 18 Ringe und 7 Positionen im Gesamtfeld. Fehler, die in der Vergangenheit gemacht worden sind, wurden beseitigt. Außerdem steigerte die Jüterbogerin den 13 Jahre alten Vereinsrekord in der Damenklasse um 1 Ring. Auch Jörg Flemming konnte zulegen. Trotz deutlicher Steigerung um 8 auf 571 Ringe blieb er auf dem 60. Platz. Die gute 98er Schlussserie brachte ihn in der Tageswertung auf Rang 48. Vier weitere Schützen erzielten ebenfalls 571, schossen aber die letzte Serie schlechter aus.

Keinen guten Tag erwischte Frank Dombrowski. Nach sehr guten Probeschüssen, bei denen er fast immer das Zentrum der Scheibe traf, klappte nicht mehr viel. Er fand einfach nicht den richtigen Anschlag, schoss sogar 5 Achten und dürfte mit 567 Ringen eines seiner beiden Streichresultate erzielt haben. In der Einzelwertung rutschte er aber nur 1 Platz auf 51 nach unten. Nach den ausgezeichneten 578 Ringen beim letzten Mal, musste auch Helmut Fahlenberg Leistungseinbußen hinnehmen. Wie bei Dombrowski kamen hier nur Serien zwischen 93 und 96 Ringen zusammen. Zwei Plätze ging es für den Senioren abwärts. Karin Herling büßte diesmal 6 Ringe ein und erzielte wie beim Saisonstart 566 Ringe. Eine magere 92er Abschlussserie verhinderte den angestrebten 95er Schnitt. Sie verlor 2 Plätze im Klassement. Noch einmal 7 Positionen ging es für Ingo Louvet in den Keller. Der Luckenwalder kam nur auf 548 Ringe. Das waren nochmals 10 Ringe weniger, obwohl alle Serien über der 90er Marke lagen. Einen großen Leistungssprung gab es für den ältesten Teilnehmer. Siegfried Zimmer legte 33 Ringe zu und erreichte gute 544 Ringe. Vor allem die ersten 2 Zehnerserien lagen mit 95 und 94 weit über seinem gewohnten Niveau.

Tagessieger wurde erneut Henri Junghänel vom SV Rai-Breitenbach mit überragenden 598 Ringen vor Enrico Friedemann 596 und Patrick Kurz 594 (beide PSV Olympia). Die erste Mannschaft des gastgebenden Vereins konnte sich leicht vom tschechischen Haman Team absetzen und führt mit 3 Punkten Vorsprung. Auf Rang 3 liegt punktgleich die 3. Mannschaft der Berliner. Die erste Mannschaft der Petkuser kletterte eine Position nach oben auf Platz 8. Weiterhin auf 14 rangiert das 2. Team der Schützen vom Golm.

Frank Dombrowski