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Schützen räumen bei Breitensport-Landesmeisterschaften ab

In Frankfurt/Oder fanden bei angenehmen Witterungsbedingungen die Landesmeisterschaften in den Breitensportwettbewerben KK Sportkarabiner und KK Sportpistole Präzision statt. Mit nur 3 Startern war die Jüterboger Gilde vertreten. Diese überzeugten eindrucksvoll und holten 4x Gold und 2x Silber. Über die Kreismeisterschaften hatten sich im Kleinkaliber Karabiner-Wettbewerb mit offener Visierung über 30 Schuss 12 Teilnehmer aus 5 Vereinen für diese Titelkämpfe qualifiziert. In den letzten Jahren immer wieder erfolgreich, wollten die Jüterboger auch diesmal an die Erfolge anknüpfen. Und sie zeigten mannschaftliche Geschlossenheit.

In der Damenklasse lieferten sich wie schon seit fast 25 Jahren Sabine Radtke und Kerstin Pöschla von der SV der Hochschule Cottbus einen Zweikampf. Beim letzten Aufeinandertreffen 2019 hatte sich noch die Lausitzerin durchsetzen können. Obwohl Radtke mit einer 69er Startserie sehr verhalten in den Wettkampf kam, und Pöschla ihr hier bereits 15 Ringe abnahm, steigerte sie sich von Serie zu Serie. Nach weiteren 81 und 88 setzte sie sich mit 238 zu 233 Ringen durch und gewann ihren 10. LM Titel in dieser Disziplin.

Die stärksten Leistungen wurden in der Herren III Klasse gezeigt. Auch hier kam es an der Spitze des Feldes zu einem spannenden Zweikampf zwischen Frank Dombrowski und dem Cottbuser Gerd Fricke. Der Jüterboger begann wie schon bei seinem Titelgewinn 2019, damals noch in der Herren I Klasse, mit zwei 87er Serien. Als er noch inmitten der letzten Serie war, hatten allen anderen bereits ihr schießen beendet und konnten seine letzten Schüsse auf dem Monitor beobachten. Fricke hatte zu Beginn einige Ringe liegen gelassen, aber mit starken 90 und 93 seinen Wettkampf abgeschlossen. Als der Jüterboger Sportleiter mit einer Acht seinen Wettkampf beendete und eine tolle 90er Abschlussserie hinlegte, signalisierte ihm gleich sein Teamkollege Sebastian Kienast, dass es zum Sieg gereicht hat. Mit 264 Ringen erreichte er eines seiner besten Resultate in dieser Disziplin. Fricke bestätigte sein hohes Niveau, erzielte wie vor 3 Jahren wieder 262 Ringe und gewann Silber. Über Bronze freute sich der Spremberger Jan Unger 251.

Noch spannender war es in der Herren I Klasse. Hier setzte sich der Petkuser Sven Bakus denkbar knapp gegen Sebastian Kienast durch. Beide schossen annähernd gleiche Serien, doch am Ende behielt Bakus mit 244 zu 243 die Oberhand. Kienast ärgerte sich, hatte er doch bei den Kreismeisterschaften in Potsdam noch 260 erzielt. Platz 3 belegte der Golßener Martin Brückmann mit 218. In der Senioren IV Klasse holte Klaus Bakus den Titel mit 194 Ringen.

Mit großem Vorsprung gewannen die Jüterboger 745 den Mannschaftstitel vor den Schützen aus Golßen 506. Es war bereits der 14. Teamerfolg beim Karabinerschießen seit 2001. Auch beim Schießen mit der KK Sportpistole gab es Edelmetall für die Jüterboger. Hier gab es 28 Teilnehmer aus 16 Vereinen des Landes, die in 5 Altersklassen an die Feuerlinie traten und auf elektronische Scheiben ihr 30 Schuss Programm bewältigten. Nach einer schlechten Probeserie begann Dombrowski überraschend stark, legte mit 94 und 93 Ringen ordentlich vor. Erst eine Sechs, die er beim 26. Schuss nach zu langem Halten auf die Scheibe setzte, ließ das Ergebnis der letzten Serie auf 87 Ringe schrumpfen. Dennoch reichte es für ihn, sich in der Herren III Klasse einen weiteren Landesmeistertitel zu erkämpfen. Mit 274 Ringen setzte er sich gegen den Golßener Bernd Reichenbach 265 und Matthias Schumann 255 aus Rüdersdorf durch. Sabine Radtke freute sich in der Damen II Klasse über Silber. Mit guten 267 Ringen hatte sie 6 Ringe Rückstand auf Sylvia Arlt aus Lübben. Bronze ging an Barbara Konrad 254 von der SG Königs Wusterhausen/Wildau.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming übernimmt nach Tagessieg Spitzenposition in der Rangliste

Der 5. Wettkampftag der Berliner Liegendkampf Rangliste war ein besonderer Tag. Zum ersten Mal ist es einem Schützen des Petkuser Teams gelungen, die Führung in der Gesamtrangliste zu übernehmen. Mit einer Glanzleistung schoss Alexander Flemming auf Topniveau seinen Wettkampf, sicherte sich mit hauchdünnem Vorsprung den Tagessieg und verdrängte den bis dahin führenden Michael Wischnewsky. Auch im Mannschaftskampf konnte weiter Boden gut gemacht werden. Wie schon beim 4. Wettkampf, war dieser Wettkampftag mit 90 Startern wieder ordentlich besucht. Elf Petkuser kamen in die Walther Arena, um sich am vorletzten Tag im Klassement zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Wettkampf im Januar steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Christoph Hermann, David König und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es, wie zu erwarten war, doch größere Verschiebungen, da jetzt die ersten Streichresultate Berücksichtigung fanden.

In bestechender Form präsentierte sich Alexander Flemming. Seine erzielten 623,8 Ringe waren das zweithöchste Ranglistenergebnis in dieser Saison. Er blieb nur 1 Ring unter seiner eigenen im November erzielten Bestmarke. Konstant hohe Serien zwischen 103,2 und 105,1 waren für diese Spitzenleistung ausschlaggebend. Obwohl er nach alter Wertung 9 Treffer in der Neun hatte 591 (98, 98, 99, 99, 99, 98), waren es die vielen hohen Innenzehner (Mouchen), die ihn ganz nach vorn brachten. Allein in der 3. Serie schoss Flemming 8 von insgesamt 40 Mouchen.  So konnte er sich gegen den bis dahin führenden ehemaligen Olympiasieger Miroslav Varga vom tschechischen SV SSK Dvory mit zwei Zehntel Ringen Vorsprung durchsetzen. Varga (595) hatte insgesamt nur 5 Neuner erzielt. Auf Platz 3 kam der bis zu diesem Tag in der Gesamtwertung führende Michael Wischnewsky 621,2. Flemming stieg jetzt vom 6. Platz ganz noch oben. Auch Juniorschütze Benedikt Crncic konnte sich verbessern. Mit einer Steigerung von 3,6 auf 610,3 Ringe (583) schoss er die zweitbeste Leistung im Team und stellte seine Saisonbestleistung vom Novemberwettkampf ein. Er konnte sich von Platz 42 auf 35 verbessern. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Frank Dombrowski. Bei seinen 605,7 (578) nutzte er die volle Wettkampfzeit von 50 Minuten aus, blieb aber knapp unter seinem Durchschnittsresultat. Trotzdem machte er eine Position gut.

Für eine positive Überraschung sorgte Christoph Hermann. Obwohl er in dieser Saison aufgrund der wenigen Wettkämpfe keine Möglichkeit mehr hat, sich im Feld nach vorn zu schieben, zeigt er mit 602,8 (577) seine beste Leistung seit Jahren. Um mehr als 13 Ringe hatte er sich zum WK im Januar gesteigert. Helmut Fahlenberg verpasste zum 4. Mal infolge nur knapp die 600er Marke. Vielleicht war es die eine Acht, die ihm in der vierten Serie herausrutschte. Der Senior schob sich auf Rang 62 leicht nach oben. Sportleiter Sven Bakus schoss mit 596 (570) auf ähnlichem Niveau, wie beim letzten Mal. In der 6. Serie schlichen sich 2 Achten ein und drückten sein Ergebnis doch etwas nach unten. Da er die ersten beiden Wettkämpfe ausließ, kann er nicht auf Streichergebnisse zurückgreifen. So sackte er mit einem Durchschnittsresultat von knapp unter 600 Ringen 7 Positionen auf 61 ab. Der Senftenberger Manfred Langner kam nicht ganz an sein letztes Resultat heran, schoss 594,7 Ringe (569). Er profitierte vom ersten Streichergebnis und machte 4 Plätze gut. Seine zweitbeste Saisonleistung 592,9 (566) brachte dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming eine leichte Positionsverbesserung ein. David König steigerte sich um 10 auf 588,3 Ringe (560). Die deutliche Verbesserung seiner Durchschnittsleistung brachte ihm eine Verbesserung um 3 Plätze ein. Auch die Ludwigsfelder Schützen, Mark Koschnick und Jana Goldammer, warteten mit Leistungssteigerungen auf. Der Kreissportleiter legte 3,9 Ringe drauf und erreichte mit 582,4 (556) seine beste Saisonleistung. Fast 20 Ringe konnte Goldammer zulegen. Sie schoss mit 580,1 (553) bei relativ konstantem Serienverlauf eine neue tolle Bestleistung. Zwar konnte sie sich nicht im Gesamtfeld verbessern, aber ihr Durchschnittsresultat um ganze 7 Ringe steigern.

Die 1. Mannschaft der Petkuser erzielte die zweitbeste Saisonleistung. Hatte man zum Ranglistenstart noch auf Rang 9 gelegen, ist man nun bis auf den 4. Platz hinaufgestiegen. Durch einen Anstieg um 6,7 Ringe auf 1836,9 konnte man die 2. Mannschaft des PSV Olympia verdrängen. Trotz Steigerung um 8 Ringe, sackte das 2. Petkuser Team eine Position ab. Nach bisherigem Stand können sich neben dem sicher qualifizierten Alexander Flemming auch Frank Dombrowski und Benedikt Crncic berechtigte Hoffnungen auf eine Endkampfteilnahme machen.

Frank Dombrowski

Tageseinzelwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   623,8
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   623,6
3. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,2
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,7
5. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,6
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,1
7. Bennewitz Rainer PSV Olympia Berlin III   616,2
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,1
9. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   613,9
10. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   613,5
20. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
35. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,7
41. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   602,8
48. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   599,1
57. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,0
60. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,7
64. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   592,9
70. König David Sportschützen Petkus II   588,3
78. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   582,4
80. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   580,1

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,85
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,53
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,50
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,30
6. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,28
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   613,97
10. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,88
33. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,93
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   607,48
61. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
62. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
76. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   596,20
82. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
87. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,15
90. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
93. König David Sportschützen Petkus II   583,43
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,23
106. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,38

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt Endk.
1. PSV Olympia Berlin III   1.848,3
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.840,1
4. Sportschützen Petkus I   1.836,9
5. PSV Olympia Berlin II   1.836,3
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.821,6
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,7
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. Sgi zu Lübben   1.798,5
14. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.703,4
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.460,1
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.283,8

Jüterboger holen erste Mannschaftspunkte in der Landesliga

Für die Jüterboger Luftgewehr Schützen brachte der 2. Wettkampftag der Verbandsliga die ersten wichtigen Mannschaftspunkte. In Brück trafen sich die 5 Mannschaften, um ihren jeweils 2. bzw. 3. Wettkampf der diesjährigen Saison zu bestreiten. Nach der knappen Auftaktniederlage in Cottbus gegen Spitzenreiter Bötzow sollten unbedingt die ersten Punkte her. Doch gleich zu Beginn setzte es eine 1:4 Niederlage gegen Lübben. Diese verstärkten sich zu Beginn der Liga u.a. mit Schützen aus Uebigau und Finsterwalde.

Mannschaftsleiter Fabian Henze hatte im Spitzenduell gegen Sören Schaff keine Chance. Mit 370 bestätigte er zwar sein Leistungsniveau, konnte aber gegen die 382 seines Gegners nichts machen. Zu seinem ersten Einsatz kam Jonas Stein. Nach längerer Wettkampfpause legte er ordentliche 367 Ringe hin. Doch auch er musste sich gegen den mit 382 Ringen stark schießenden Sebastian Kelle geschlagen geben. Den einzigen Punkt für die Jüterboger erkämpfte Mandy Kanzler. Gegen Carsten Meinekat gab die gute 93er Abschlussserie den Ausschlag. Denkbar knapp behielt sie mit 361 zu 360 die Oberhand. Nach mehr als 20 Monaten ohne Wettkampf trat auch Sven Lebahn wieder an die Feuerlinie. Gegen Heiko Schmidt musste er mit 370:374 eine knappe Niederlage einstecken. Den vierten Lübbener Punkt sicherte sich Katrin Berndt durch einen ungefährdeten 339: 299 Erfolg über Danny Drömer.

Nach kurzer Pause stand mit Bernau der nächste Gegner bereit. Hier schaffte man es, durch einen knappen 3:2 Erfolg, die ersten beiden Mannschaftspunkte zu erzielen. Es war der bislang stärkste Wettkampf in dieser Saison. Alle Schützen steigerten sich zum vorangegangenen Wettkampf. Auch wenn die Duelle an Position 1 und 2 verloren gingen, siegte man doch deutlich auf den hinteren Positionen. F. Henze legte auf 371 zu, verlor aber gegen Torsten Müller 384. J. Stein schloss mit einer guten 95er Serie ab, erreichte 370 und unterlag knapp Chris Belinda Netzel 374. Andy Gebhard 370 setzte sich problemlos gegen Rainer May 359 durch. Und auch M. Kanzler ließ bei ihrem 362:342 Erfolg über Jörg Flemming nichts anbrennen. Das Ergebnis des Tages aus Jüterboger Sicht erzielte S. Lebahn. Mit 379 Ringen lag er 40 Ringe vor seinem Gegner Wolfgang Bergmann. Beim Liga Endkampf in Frankfurt/Oder wartet mit Neuenhagen der derzeit Tabellenletzte auf die Jüterboger. Durch einen Sieg könnte man im Klassement noch nach oben rutschen.

Für die Pistolenschützen der Landeshauptstadt war es bereits der 3. Wettkampftag. In 3 Matches bislang ohne Punktgewinn waren alle Mannschaftsschützen gefordert. Erster Gegner war Königs Wusterhausen. Hier kam es in allen Einzelduellen zu knappen Entscheidungen bei fast gleichem Leistungsniveau aller Schützen. Nachdem Sabine Radtke 354 und Jennifer Kopischke 355 ihre beiden Auftaktbegegnungen knapp gegen Robert Bohm 365 und Holger Lindow 358 verloren, gewannen Mario Weber 358 und Bianca Geißmar 365 gegen Bernd Reichenbach 356 und Lutz Hüttel 357. Auf dem 20 Bahnenschießstand kämpfte beim Zwischenstand von 2:2 nur noch Frank Dombrowski an der Linie. Alle anderen Schützen hatten ihren Wettkampf bereits beendet. Durch seine guten Resultate vom letzten Ligawettkampf, musste er erstmals auf der ungewohnten Position 1 gegen den stärksten Schützen des Gegners kämpfen. Manfred Konrad hatte 356 vorgelegt. Der Jüterboger begann die letzten 10 Schuss außerordentlich stark. Nach 6 Schuss standen bereits 58 Ringe zu Buche. Doch es folgten 4 Treffer unterhalb der Neun. Nun hieß es abwarten bis Ligaleiter Detlef Bode den Endstand bekannt gab. Dombrowski erzielte 358 Ringe und machte den 3:2 Sieg perfekt.

Gleich im Anschluss wartete die Brücker Mannschaft auf die Potsdamer. Hier hatte man sich nur geringe Hoffnungen machen können. F. Dombrowski unterlag gegen Marco Hinze mit 359:370, S. Radtke verlor gegen Uwe Canis 341:351, J. Kopischke war gegen Marko Döring mit 342:368 chancenlos. Trotzdem schaffte man es den Gastgebern 2 Einzelpunkte zu nehmen. M. Weber gewann 363:355 gegen Dr. Matthias Roth und auch B. Geißmar hatte 8 Ringe mehr erzielt als ihr Gegner Thomas Wilke 342. In Frankfurt/Oder wartet Schlusslicht Liebenthal auf die Potsdamer.

Erfolgreicher läuft es derzeit bei den Auflageschützen. Nach 6 Wettkämpfen liegt Potsdam mit nur einer Niederlage auf dem 2. Platz hinter den bislang ungeschlagenen Liebenthalern. Gegen Brück konnte man sich mit 4:1 klar durchsetzen. S. Radtke siegte in ihrem Duell gegen T. Wilke mit 287:275. Die stärkste Leistung vollbrachte der Kreisstädter Andreas Eckardt im Potsdamer Team. Mit 294 Ringen bezwang er Steffi Merkner 277. Im 2. Match wurde Bardenitz/Pechüle mit 3:2 geschlagen. Hier legte Radtke mit 291 gegen Detlef Höhne 273 noch einmal deutlich zu. Auch Eckardt steigerte sich auf höchstem Niveau noch einmal um 1 Ring gegen Erhard Toth 283.

Frank Dombrowski