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Jüterboger Gilde hat neues Königshaus

Wie schon im vergangenen Jahr veranstaltete die Jüterboger Gilde am ersten Sonntag im Juni ihr jährliches Königsschießen. Bei hochsommerlichen Temperatuten beteiligten sich mit 12 Schützen und 4 Damen ähnlich viele Schützen und Schützinnen am Geschehen wie 2018. Der Schützenkönig wurde traditionell im stehenden freihändigen Anschlag ermittelt. Bei den Damen wurde der Königsschuss im sitzenden Anschlag aufgelegt abgeben. Geschossen wurde traditionell mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung. Während die Herren, die ihren Titel mit dem Suhler Einzellader Gewehr M150 mit Balkenkorn ermittelten, schossen die Damen mit einer Waffe gleichen Typs mit Ringkorn. Nicht alle Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, vorher maximal 3 Probeschüsse auf eine Ringscheibe abzugeben, um die Treffpunktlage des Gewehres zu ermitteln.

In diesem Jahr wurde der König mit dem letzten Schuss ermittelt. Hendrik Papenroth, der schon bei der Probe zeigte, wie zielsicher er war, gab den mit Abstand besten Schuss ab. Der 2. Vorsitzende der Gilde verfehlte die Zielmarkierung der Scheibe nur um ca. 3 cm. Für den 49-jährigen, der in der Sportkompanie aktiv ist und seit Jahren im Vorstand der Gilde arbeitet, ist es nach dem Kreiskönigstitel von 2017 bereits der zweite Königstitel. Er ist Nachfolger von Stabsoffizier Ralf Schulze, der im letzten Jahr am treffsichersten war. Nach dem der Gildevorsitzende Wolfgang Gast in den vergangenen 3 Jahren immer den drittbesten Schuss der Konkurrenz abgab, konnte er sich nun steigern. Mit dem zweitbesten Schuss ist der ehemalige König von 1998 und 2013 nun 1. Ritter. Gilde Neuzugang Mike Maas konnte sich gleich bei seiner ersten Teilnahme am Königsschießen den Titel des 2. Ritter sichern. Die Zielgenauigkeit der Schützen ließ in diesem Jahr zu wünschen übrig.  Gleich 3 Schützen hatten die Königsscheibe ganz verfehlt.

Zum ersten Mal konnte sich Schatzmeisterin Barbara Schilling den Titel der Damenkönigin erkämpfen. Ihr Glücksschuss lag etwas dichter an der Zielmarkierung der Scheibe platziert, als der Schuss der ehemaligen Schatzmeisterin und Titelträgerin von 2017 Helga Boge. Schilling tritt nun die Nachfolge der Bogenschützin Melanie Sander an. Boge trägt nun für 1 Jahr den Titel der 1. Dame. Sabine Radtke, die sich schon 2012 den ersten Königintitel holte, gab den drittbesten Schuss ab. Sie ist nun 2. Dame. Nur knapp daneben lag der Treffer, der viertplatzierten Schützin Kerstin Papenroth. Die Zielmarkierung der Königsscheibe der Damen wurde vorher abgeklebt, so dass es sich hier wieder um ein reines Glücksschießen handelte.

Die Proklamation von König und Königin findet am 20. Juli zum Schützenfest vor dem Jüterboger Rathaus statt. H. Papenroth und B. Schilling können nun die Gilde beim Landeskönigsschießen am 7. Dezember in Werder/Havel vertreten.

Frank Dombrowski

Landesmeisterschaften Ordonnanzgewehr in Jüterbog

Gastgeber dominieren Einzel- und Mannschaftswertung

Am letzten Samstag im Mai fanden auf der Jüterboger Schießanlage Damm zum 7. Mal infolge die Landestitelkämpfe im Ordonnanzgewehrschießen 20 Schuss liegend und 20 Schuss stehend statt. Auf dem Programm standen die Einzel- und Mannschaftsentscheidungen mit offener und geschlossener Visierung. Beide Disziplinen wurden jeweils in offenen Herrenklassen geführt. Landessportleiter Peter Saffran hatte 38 Startzulassungen vergeben. Jedoch wurden nur 32 Starts realisiert. Somit kämpften mit 23 Gewehrschützen aus 13 Vereinen immer noch mehr Schützen um Titel und Qualifikationsringzahlen für die Deutschen Meisterschaften als im vergangenen Jahr. Es gab 9 Schützen die in beiden Wettbewerben an die Feuerlinie traten. Die Gastgeber stellten erwartungsgemäß mit 13 Starts das größte Aufgebot. Auf der Jüterboger Anlage herrschte eine tolle Stimmung unter den Schützen. Unter dem Pavillon, wo sich die Schützen die Schießsachen anzogen, wurde viel gefachsimpelt und auch der ein- oder andere lockere Spruch kam über die Lippen. Angenehme Temperaturen leicht über der 20 Grad Marke, machte das Schießen im Vergleich zur Hitzeschlacht des letzten Jahres, doch erträglich. Trotzdem mussten sich viele Schützen, die mit normalen Standardladungen schossen, mit Laufflimmern abgeben. An die hohen Resultate von 2018 kam man nicht heran. Dennoch waren viele Schützen mit ihren Leistungen sehr zufrieden. 18 Einzel- und 4 Mannschaftsresultate lagen wie bei den Landesmeisterschaften 2016 über dem jeweiligen DM-Limit des letzten Jahres.

In den ersten 3 Durchgängen wurde der Meister mit offener Visierung ermittelt. Hier ging Titelverteidiger Sebastian Kienast als großer Favorit an den Start. Doch obwohl er mit seinen Resultaten in den einzelnen Anschlagsarten nicht so zufrieden schien, siegte er doch mit deutlichem Vorsprung. Mit 340 Ringen lag er 8 Ringe unter seiner Vorjahresleistung und sicherte sich den ersten von 3 Titeln an diesem Tag. Für eine Überraschung sorgte Christoph Hermann. Mit 325 Ringen gewann er seine erste Einzelmedaille in diesem Wettbewerb. Er holte Silber vor dem ringgleichen Manfred Reichel aus Schöneiche. Da beide die letzte Serie mit 74 Ringen gleich hatten, entschied die erste Stehendserie mit 79 zu 78 zugunsten des Jüterboger Schützen. Jüterbogs Sportleiter Frank Dombrowski hatte sich trotz deutlicher Steigerung zum letzten Jahr mehr vorgenommen. Doch eine Eins und Zwei nacheinander während der ersten Stehendserie, ließ sich nicht mehr gut machen. So erreichte er mit 321 Ringen den 4. Platz. Der Vizemeister von 2018, Winfried Tscheuschner aus Schöneiche, belegte mit 319 den 5. Platz vor dem ringgleichen Landesreferenten Jörg Flemming. Ingo Louvet und Helmut Fahlenberg zeigten sich nach dem Schießen sehr zufrieden. Die Schützen der 2. Jüterboger Mannschaft erreichten mit 317 und 314 Ringen Platz 7 und 8. Vor allem durch das gute Stehendschießen dürften sie sich nicht nur über die Mannschaft zur DM qualifiziert haben. Auch Erhard Kloth 308 aus Potsdam und Dieter Heine 306 aus Rangsdorf lagen mit ihren Ergebnissen noch über der alten DM-Norm. Kloth hatte mit 181 Ringen die höchste Liegend Leistung der 19 Teilnehmer in dieser Disziplin erzielt. In seinem ersten Ordonnanzwettbewerb kam der Senftenberger Manfred Langner gleich über die 300er Marke. Mit 302 erzielten Ringen und Platz 11 muss er nun abwarten, was in den anderen Landesverbänden geschossen wird. Sven Bakus, der auf 300 Ringe kam, dürfte sich über die Mannschaft qualifiziert haben.

Nach 2017 und 2018 gewann die erste Jüterboger Mannschaft ihren 3. Titel infolge mit 980 Ringen vor der 2. Mannschaft aus der Flämingstadt 931.

Eine hohe Leistungsdichte an der Spitze zeichnete das Feld mit geschlossener Visierung aus. Hier hatte Wettkampfleiter Jürgen Rescheleit doch einiges zu tun. Auf der Suche nach Kreuz- und Fehlschüssen wurde er aber immer fündig. Denkbar knapp siegte Manfred Reichel mit 335 Ringen und einem Schuss weniger auf der Scheibe vor Titelverteidiger Sebastian Kienast, der ebenfalls 335 erzielte. Reichel hatte die letzte Stehendserie 87 zu 80 besser ausgeschossen. Den Sieg verpasste Jörg Flemming nur knapp. Durch einen unglücklichen Kreuzschuss auf die Scheibe des Nachbarschützen, erreichte er 331 Ringe und holte Bronze. Auch mit Dioptervisierung zeigte sich Christoph Hermann gut in Form. Obwohl der Liegendanschlag (160) mit einer Null in der 2. Serie alles andere als gut verlief, konnte er doch mit der stärksten Stehend Leistung im Feld  (169) Boden gut machen. Er hatte mit 329 Ringen 10 Ringe Vorsprung auf seinen Teamkollegen Ingo Louvet. Frank Dombrowski 315 und Sven Bakus 308 rundeten die gute Jüterboger Leistung ab. Der Golßener Martin Brückmann erreichte mit 298 und Platz 8 exakt die letztjährige DM Norm.

In der Teamwertung sind die Flämingstädter seit 2007 ungeschlagen. Jüterbog I gewann mit 981 vor Jüterbog II 956 und Golßen 773.

Für die Deutschen Meisterschaften Ende September in Hannover ist die Jüterboger Gilde gut gerüstet. Es sollten alle Schützen die Einzel- oder Mannschaftsnorm geschafft haben.

Frank Dombrowski

Flemming und Crncic beim Ranglisten-Endkampf überragend

In der Berliner Walther Arena fand der letzte Ranglisten Wettkampf der Saison statt. Für diesen Endkampf hatten sich 37 Schützen im Liegendkampf und 21 Schützen im Dreistellungskampf über die 6 Hauptwettkämpfe qualifiziert. Wie schon im letzten Jahr, hatte es für 3 Schützen des Petkuser Teams zum Endkampf gereicht und man war stolz auf eine Mannschaftsteilnahme. Vor dem Endkampf lag Alexander Flemming am aussichtsreichsten platziert. Ziel war es, das abschließende Finale der besten 8 Einzelschützen zu erreichen. Alle 3 Teammitglieder mussten im ersten von 2 Durchgängen antreten.

Flemming schoss auf gewohnt gutem Niveau, erreichte aber mit 615,2 (583) sein niedrigstes Ergebnis der Saison. Dennoch erreichte er wie im Vorjahr sicher einen Finalplatz. Als Frank Dombrowski mit enttäuschenden 598,7 (570) vom Stand kam, hatte er fast 10 Ringe unter seinem Schnitt gelegen. Damit fiel er bis auf Rang 36 zurück. Nach einem Blick auf den Ergebnismonitor traute er seinen Augen nicht. Auf der Suche nach dem Resultat seines Mannschaftskollegen Benedikt Crncic wurde der Jüterboger Sportleiter positiv überrascht. Der 16- Jährige Junior hatte seinen mit Abstand stärksten Liegendkampf absolviert. Fast schon unglaubliche 618,7 Ringe hatte er erzielt. Das war das zweithöchste Ergebnis des Tages. Ohne Zehntelwertung kamen 592 Ringe (98, 99, 99, 99, 99, 98) heraus. In Rekordzeit von nur 26 Minuten steigerte er seine Wettkampfbestleistung von der DM in München um 11 Ringe. Für ihn gab es einen deutlichen Schub nach oben. Nach Platz 35 in 2018 beendete Crncic diese Saison auf Rang 18. Das beste Vorkampfergebnis erzielte Jana Tolonitz vom SV Estedt mit 620,3 Ringen.

In der Mannschaftswertung verbesserten sich die Petkuser zum letzten Jahr um eine Position auf Rang 6. Den Titel sicherte sich zum wiederholten Male die erste Mannschaft des Gastgebers PSV Olympia Berlin vor der N.B.S.G und der zweiten Mannschaft des PSV.

Mit großer Spannung wurde das Finalschießen erwartet. Hier kämpften die stärksten Schützen der Saison um den Titel. Die 8 Finalteilnehmer schossen jeweils 2×5 Schuss in je 150 Sekunden. Nach jeweils weiteren 2 Schüssen schied der Schütze mit dem niedrigsten Gesamtwert aus. Hier lag Alexander Flemming gut im Rennen. Er kannte den Modus schon vom letzten Jahr, als er den 4. Platz belegte. Durch hohe Zehner hatte er sich ein sicheres Polster erkämpft, um die ersten Runden zu überstehen. Als nur noch 4 Schützen übrig waren, musste der mehrfache Ranglistensieger und bis zum Endkampf führende, Michael Wischnewsky vom PSV, einpacken. Flemming lag zu diesem Zeitpunkt mit knappem Vorsprung an der Spitze. Nun schied Pascal Melchert vom Landesverband Sachsen-Anhalt mit 225,9 Ringen als Drittplatzierter aus. Als nur noch Flemming und Jana Tolonitz übrig waren, lag der Petkuser nur 0,2 Ringe zurück. Jetzt mussten die letzten 2 Schüssen die Entscheidung bringen. Da beide je eine 10,2 und eine 10,6 erzielten, gab es keine Verschiebung mehr. Tolonitz siegte mit 248,5 im Finale vor Flemming 248,3. Flemming hatte während seiner 24 Finalschüsse nur eine Neun erzielt. Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung.

Für Crncic war der Wettkampftag aber noch nicht vorbei. Auch im Dreistellungskampf wurde der Endkampf bestritten. Hier steigerte er sich auf 545 Ringe und belegte den 14. Platz. Den Sieg im Finale errang die Brandenburgerin Isabel Vaorin vor Pascal Melchert und Jana Tolonitz.

 

Ergebnisse Endkampf Liegendschießen:

Platz Name Vorname Verein Endk. Gesamt Finale
1. Tolonitz Jana SV Estedt 620,3 620,19 248,5
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 615,2 617,35 248,3
3. Melchert Pascal LV Sachsen-Anhalt 616,8 616,15 225,9
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 618,2 620,68 204,9
5. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000 616,3 615,60 183,2
6. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 615,9 617,85 163,9
7. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 616,9 616,44 142,5
8. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II 613,8 615,53 121,7
9. Tepp Birger NBSG I 613,0 615,29  
10. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 612,5 615,14  
11. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin II 616,3 615,03  
12. Merting Matthias SV Medewitz 611,5 614,68  
13. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I 611,2 613,69  
14. Malbrecht René NBSG I 610,0 613,64  
15. Ehmki Nicole NBSG I 614,1 613,46  
16. Hilliger Sven HSV Söllichau 610,9 613,41  
17. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III 608,4 612,48  
18. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I 618,7 612,05  
19. Klemm Christoph SGBC 613,0 611,68  
20. Kassel Nils PSV Olympia Berlin III 612,6 611,61  
21. Dajcarova Sabina SVSSK Dvory 609,7 610,90  
22. Stransky Milan SVSSK Dvory 604,7 610,83  
23. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871 611,4 610,38  
24. Ravani Jay PSV Olympia Berlin III 611,6 610,15  
25. Bruder Nathalie LV Sachsen-Anhalt 608,7 609,30  
26. Hinz Philipp SV Medewitz 611,0 609,08  
27. Eick René PSV Olympia Berlin II 607,4 608,60  
28. Kästner Günter Sgi 1418 zu Bernau 607,6 607,81  
29. Höftmann Annica NBSG I 608,2 606,16  
30. Vondracek Daniel SVSSK Dvory 604,0 605,90  
31. Schulz Philipp NBSG I 605,5 605,68  
32. Antonova Varvara PSV Olympia Berlin III 607,4 605,54  
33. Edelmann Matthias SGes Bockau 1871 604,8 605,34  
34. Walther Matthias SV Chemnitz 1990 e.V. I 603,7 604,84  
35. Jose Andreas ASG Brandenburg 598,0 604,23  
36. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 598,7 603,71  
37. Eibach Klaus Sgi Woltersdorf 1926 601,1 602,39  

 

Mannschafts-Endstand:

Platz Mannschaft Gesamt Vork. EK Ringe Gesamt Endk.
1. PSV Olympia Berlin I 1.857,4 1.846,3 1.851,9
2. NBSG I 1.845,3 1.837,1 1.841,2
3. PSV Olympia Berlin II 1.840,4 1.837,5 1.839,0
4. PSV Olympia Berlin III 1.834,1 1.832,6 1.833,4
5. LV Sachsen-Anhalt 1.831,0 1.834,5 1.832,8
6. Sportschützen Petkus I 1.832,5 1.832,6 1.832,5
7. SV SSK Dvory 1.834,4 1.818,4 1.826,4
8. SV Medewitz 1.831,0 1.222,5 1.526,7
9. ASG Brandenburg 1.830,2 1.830,2
10. SV Neuenhagen 2000 1.823,8 1.823,8
11. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.823,6 1.823,6
12. SV Chemnitz I 1.822,8 1.822,8
13. SV Treffer Plauen 1.810,0 1.810,0
14. SGBC 1.809,4 1.809,4
15. Sgi zu Lübben 1.796,1 1.796,1
16. Sportschützen Petkus II 1.791,2 1.791,2
17. NBSG II 1.785,3 1.785,3
18. Sgi 1418 zu Bernau 1.771,7 1.771,7
19. Sportschützen Petkus III 1.737,3 1.737,3
20. Sommerbiathlon 1.686,3 1.686,3
21. Sgi zu Köpenick 1.573,8 1.573,8
22. SV Chemnitz II 1.324,0 1.324,0

Frank Dombrowski

Petkuser KK Liegend-Team für Endkampf qualifiziert

Am 6. und damit letzten Wettkampftag der Liegendkampf Rangliste ging es für Einzel- und Mannschaftsschützen in der Berliner Walther Arena noch einmal darum, eine starke Leistung abzurufen. Ziel war es, den im April stattfindenden Endkampf der besten ca. 40 Schützen und 8 Mannschaften zu erreichen. Das Petkuser Team konnte diesmal nicht auf alle Schützen zurückgreifen. Mit 10 Schützen am Start, zählte man aber immer noch zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Es gab 4 Saisonbestleistungen. Am letzten Wettkampftag traten noch einmal 87 Schützen aus 23 Vereinen an die Feuerlinie. Trotz niedrigster Saisonleistung schaffte es die erste Mannschaft der Petkuser, sich für den Endkampf zu qualifizieren. Ausschlaggebend dafür, war das Mannschaftsdurchschnittsergebnis aller 6 Wettkämpfe. Mit 1832,5 Ringen im Schnitt erreichte man den 6. Platz und konnte starke Vereine wie Chemnitz, Brandenburg und Neuenhagen hinter sich lassen.

Alexander Flemming war wieder stärkster Schütze in der ersten Mannschaft. Mit 616 Ringen (589 ohne Zehntelwertung) hatte er trotz Spitzenleistung sein bislang niedrigstes Resultat der laufenden Serie erzielt. Sein Ergebnis, mit dem er den 4. Platz der Tageswertung erreichte, geht als Streichresultat in die Wertung ein. Im Gesamtfeld rutschte er ebenfalls auf Rang 4 zurück. Obwohl es eine leichte Steigerung zum letzten Wettkampf gab, zeigte sich Frank Dombrowski doch enttäuscht. Mit 607,9 Ringen (578) blieb er zwar auf seinem aktuellen Niveau, doch wäre hier mehr drin gewesen. So hatte er nach den ersten 34 Schüssen gerade 5 Neuner erzielt. Trotz gefühlt stabilem Anschlag schlichen sich im weiteren Verlauf sogar zwei Achten ein. Fünf Positionen machte er noch einmal gut und erreichte auf Platz 29 sicher den Endkampf. Auch Benedikt Crncic kann sich über eine Endkampfteilnahme freuen. Er blieb mit 599,3 (574) 6 Ringe unter seinem Durchschnittsresultat und verfehlte erstmals die 600 er Marke. Der Juniorenschütze fiel auf Rang 42 zurück, qualifizierte sich aber über die Mannschaftsleistung.

Gleich um 13 Positionen kämpfte sich Manfred Langner nach oben. Mit 603,9 Ringen (577) zeigte er seine beste Leistung in dieser Saison und schob sich auf Rang 51. Auch Christoph Hermann konnte nach konstantem Serienverlauf mit seinem Abschneiden zufrieden sein. Da er insgesamt nur 3 von 4 Mindest-Wettkämpfen bestreiten konnte, werden seine 599,4 Ringe (573) am Ende des Klassements geführt. Seniorin Karin Herling legte mehr als 7 Ringe zum Vormonat zu und erreichte ebenfalls saisonale Bestleistung. Mit 599,2 (575) fehlte ihr an der 600 er Marke nicht viel. Für sie ging es 9 Plätze hinauf.  Helmut Fahlenberg 592,6 (566) und Jörg Flemming 592,1 (568) schossen auf ähnlichem Niveau. Beide verbesserten sich leicht im Gesamtfeld. Der Kreisstädter Ingo Louvet erreichte 578,4 (556). Er beendete die Saison auf Rang 82. Mit neuer persönlicher Wettkampfbestleistung beendete Jana Goldammer diese Rangliste auf Platz 94. Für ihre 552,5 Ringe (527) benötigte sie gerade einmal 20 Minuten.

Die Topleistung erzielte Michael Wischnewsky (PSV Olympia) mit 621,7 (593). Sein Team, die erste Mannschaft des PSV, führt vor der NBSG souverän die Mannschaftswertung an. Das 2. Team aus Petkus erreichte Platz 16, die 3. Mannschaft Platz 19.

Im Dreistellungskampf erreichte Benedikt Crncic 533 Ringe. Er belegte zum Ende der Rangliste in diesem Wettbewerb mit einem Schnitt von 546,25 Ringen den 18. Platz. Thea Geske belegte Platz 29 mit 509,25 Ringen. Hier liegt Pascal Melchert vom Landesverband Sachsen-Anhalt mit 575,75 Ringen vor dem Endkampf an der Spitze des Feldes.

 

6. Wettkampftag

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   621,7
2. Tolonitz Jana SV Estedt   617,7
3. Stransky Milan SV SSK Dvory   616,5
4. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   616,0
5. Merting Matthias SV Medewitz   615,9
6. Malbrecht René NBSG I   615,7
7. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   615,6
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   614,9
9. Tepp Birger NBSG I   613,0
10. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   612,5
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,9
43. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   603,9
55. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   599,4
56. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   599,3
57. Herling Karin Sportschützen Petkus II   599,2
70. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   592,6
72. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   592,1
77. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   578,4
82. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   552,5

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   623,15
2. Tolonitz Jana SV Estedt   620,08
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   619,80
4. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,50
5. Merting Matthias SV Medewitz   617,85
6. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,78
7. Tepp Birger NBSG I   617,58
8. Malbrecht René NBSG I   617,28
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,25
10. Stransky Milan SVSSK Dvory   616,95
29. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   608,73
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,40
51. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   601,35
67. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   595,58
70. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   595,08
71. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   594,48
72. Herling Karin Sportschützen Petkus II   594,45
79. Geske Thea Sportschützen Petkus III   586,58
82. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   584,55
83. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   584,20
89. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   572,15
94. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   526,28
95. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   522,30
106. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   596,57

 

Teamwertung:

1. PSV Olympia Berlin I   1.857,4
2. NBSG I   1.845,3
3. PSV Olympia Berlin II   1.840,4
4. SV SSK Dvory   1.834,4
5. PSV Olympia Berlin III   1.834,1
6. Sportschützen Petkus I   1.832,5
7. LV Sachsen-Anhalt   1.831,0
8. SV Medewitz   1.831,0
9. ASG Brandenburg   1.830,2
10. SV Neuenhagen 2000   1.823,8
11. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.823,6
12. SV Chemnitz I   1.822,8
13. SV Treffer Plauen   1.810,0
14. SGBC   1.809,4
15. Sgi zu Lübben   1.796,1
16. Sportschützen Petkus II   1.791,2
17. NBSG II   1.785,3
18. Sgi 1418 zu Bernau   1.771,7
19. Sportschützen Petkus III   1.737,3
20. Sommerbiathlon   1.686,3
21. Sgi zu Köpenick   1.573,8
22. SV Chemnitz II   1.324,0

 

Frank Dombrowski

Drei Königstitel für Jüterboger Gilde

Zum 18. Mal infolge wurden im Schützenhaus der Jüterboger Gilde die Kreismeisterschaften in den Druckluft Wettbewerben ausgetragen. Mit 128 Einzelstarts von Schützen aus 6 Mitgliedsvereinen des Kreisschützenbundes Teltow-Fläming/Potsdam-Stadt, konnte die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres leicht gesteigert werden. In den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage wurden 16 neue Kreisrekorde erzielt. Ein Grund dafür, war die seit voriger Saison gültige neue Fassung der Sportordnung, in der die Altersklassen neu strukturiert wurden. Erstmalig, wurden Mixed-Wettbewerbe in den freihändigen Disziplinen gewertet. In 39 Einzel- und 11 Mannschaftskonkurrenzen wurde um Medaillen, Urkunden und Pokale gekämpft. Die gastgebende Gilde hatte mit 45 Startern das größte Aufgebot gestellt, vor Potsdam 33, Luckenwalde 19, und dem PSV Zossen/Blankenfelde 17. Die überragende Bilanz der Gastgeber des letzten Jahres, konnte nochmals gesteigert werden. So holte man 22 Einzel- und Mannschaftstitel und lag im Titelranking vor den Schützen aus der Landeshauptstadt 15, dem PSV Zossen/Blankenfelde 9, Luckenwalde 4 und Petkus mit einem Titel. Die erfolgreichsten Starter waren die Jüterboger Frank Dombrowski mit 5 Titeln, Benedikt Crncic und Barbara Schilling mit je 3 Erfolgen wie auch Beate Busack aus Potsdam. Die vor etwas mehr als einem Jahr angeschaffte Auswertemaschine hatte sich wieder bestens bewährt. Mit dieser können bei den Kreismeisterschaften Ergebnisse in den Auflagedisziplinen im Zehntelbereich ausgewertet werden, so wie es bei den Landestitelkämpfen üblich ist. Und auch die für das Königsschießen erforderliche Teilermessung, klappte mit diesem Gerät problemlos.

Neben den vielen Wettbewerben, wurde traditionell ein neues Kreiskönigshaus ausgeschossen. Von den 4 möglichen Königstiteln, konnten sich Schützen der Jüterboger Gilde 3 erkämpfen. Nach dem es in den vergangenen 5 Jahren ausschließlich Potsdamer Pistolenschützen schafften, den Titel des Kreisschützenkönigs zu erringen, konnte Gewehrschütze Frank Kanzler diese Serie durchbrechen. Durch einen 20,7 Teiler tritt er die Nachfolge des Potsdamers Johannes Rüder an. Nach 2011 und 2013 erkämpfte er sich nun zum 3. Mal diese Trophäe. Die Gewehrschützen der Gastgeber waren an den beiden Wettkampftagen besonders treffsicher. Nur knapp dahinter lagen Jonas Stein, Sebastian Kienast, Norbert Huckewitz, Frank Dombrowski und Heinz Krüger mit Teilern zwischen 26,7 und 38,8.  Neue Kreisschützenkönigin wurde Anne Sophie Wippich aus Luckenwalde. Die Kreisstädterin schoss mit dem Gewehr einen 23,5 T und lag vor der Potsdamer Pistolenschützin Beate Busack 55 T und Nadine Henkel 73,7 T aus Jüterbog. Wippich, löste die dreifache Titelträgerin Jördis Schmidt vom Thron ab. Den besten Schuss dieser Titelkämpfe gab es beim Auflageschießen. Hier erreichte der Jüterboger Senior Harald Richter mit dem Luftgewehr einen 4,5 T. Nur knapp mussten sich die Zossener Pistolenschützen Detlef Behlendorf 6,8 T und Karl-Heinz Berger 8,5 T geschlagen geben. Richter, der sich erstmals diese Trophäe sicherte, ist Nachfolger des Petkuser Helmut Fahlenberg. Auch beim Jugendkönigschießen dominierten die Gastgeber. Auf den ersten 6 Plätzen waren ausschließlich Jüterboger Luftgewehrschützen zu finden. Thea Geske hatte mit einem 25,8 T die beste Zehn erzielt. Ihr folgten Maia Antonia Kanzler 41 T, Benedikt Crncic 51,9 T und Titelverteidiger Artur Stock 72,5 T.

Wie schon in den vergangenen Jahren, dominierten die Gastgeber die Wettbewerbe mit dem Luftgewehr. So konnte man 12 von 15 möglichen Titeln erringen. Zu den stärksten Leistungen zählte die neue Kreisrekordleistung von Benedikt Crncic. Der 16-Jährige B-Junior glänzte mit starken 383 Ringen und siegte vor seinen Teamkollegen Artur Stock und Joe Winter. Weitere Rekorde erzielten Anne – Sophie Wippich 372 in der Damen I Klasse sowie Nadine Henkel 331 in der Damen II Klasse. Sebastian Kienast 382 setzte sich in der Herren I Klasse gegen seine Mannschaftskollegen Jonas Stein und Fabian Henze durch. Norbert Huckewitz 322 verteidigte in der Herren IV Klasse seinen Titel vor Heinz Krüger und Siegfried Zimmer. Zu Titelehren kamen auch Frank Dombrowski, Birgit Ziegert, Thea Geske, Johann-Richard Hahn (alle Jüterbog), Jörg Flemming (Petkus) sowie Finn Zimmermann (Luckenwalde), der in der Schülerklasse erfolgreich war. Im Mixed-Wettbewerb holte sich Crncic an der Seite von Maria Antonia Kanzler einen weiteren Titel.

Beim Luftgewehr-Auflageschießen registrierte Kreissportleiter Mark Koschnick 7 neue Bestleistungen. Hier gab es mit 49 Teilnehmern die größten Starterfelder. In der Seniorinnen III Klasse erzielte Martina Butzek vom PSV Zossen/Blankenfelde mit 312,3 Ringe das höchste Resultat in dieser Disziplin. Weitere Rekorde wurden erkämpft von: Dombrowski 307,3 in der Herren II, Thomas Heyne (Potsdam) 307,8 Senioren I, Astrid Sodeikat (PSV) 303,6 Seniorinnen I, Heinz Jürgen Lippert (Potsdam) 306,8 Senioren IV, Dr. Veronika Fuchs (PSV) 302,5 Seniorinnen IV, Eckhard Müller (Potsdam) 307,1 Senioren V. Außerdem siegten die Potsdamer Joachim Lau 308,9, Karin Herling 297 und Jürgen-Dieter Rückert 308,9 in ihren Klassen. Mannschaftserfolge gab es hier durch den PSV Zossen im Senioren I Feld. Die Schützen der Landeshauptstadt waren in der Senioren III Klasse erfolgreich.

Nur 3 Titelverteidigungen gab es beim freihändigen Schießen mit der Luftpistole. Beate Busack (Potsdam) steigerte sich zum Vorjahr um 1 Ring und erreichte mit 337 eine neue Kreisbestmarke in der Damen IV Klasse. Ihre Vereinskollegin Jördis Schmidt 362 setzte sich in der Damen II Klasse gegen Peggy Wölk mit 2 Ringen Vorsprung durch. Weitere Potsdamer Erfolge gab es durch Roger Reckling und Emily Tonn. Frank Dombrowski konnte sich im größten Starterfeld in der Herren II Klasse behaupten. Mit 353 siegte er vor dem Zossener Jens Feistner und dem Kreisstädter Dirk Schommert. Barbara Schilling 309 gewann die Damen II Klasse und bescherte der gastgebenden Gilde einen weiteren Titel. Der Luckenwalder Klaus Blau 336 holte sich den Titel in der Herren IV Konkurrenz. Durch Potsdamer Starter gab es 3 Mixed Team Titel.

Überraschend viele Erfolge konnten die Jüterboger beim Auflageschießen verbuchen. Fünf Einzel- und 2 Mannschaftserfolge gingen auf ihr Konto. Jeweils mit Kreisrekord gewannen Dombrowski 300,4 Herren II, Schilling 283,4 Damen II, Harald Richter 294,6 Senioren IV. Sabine Radtke 302,7 setzte sich in der Seniorinnen I vor ihrer Vereinskameradin Petra Schulze durch. Helga Boge 253,1 siegte in der Damen IV. Die höchsten Ergebnisse in dieser Disziplin erreichten die Zossener Schützen. Karl-Heinz Targiel 307,7 verbesserte den alten Rekord des Potsdamers Erhard Kloth um 2,5 Ringe und entschied knapp vor Karl-Heinz Berger 307,2 die Konkurrenz bei den Senioren III.

Am 22. Juni findet in Potsdam die zentrale Siegerehrungsfeier für alle Könige, Sieger und Platzierte statt.

Frank Dombrowski

Landesmeisterschaft Bogen Halle 2019

gesammt

Am 26. und 27.01.2019 fand die Landesmeisterschaft Bogenschießen in der Halle in Lauchhammer statt. Unsere Gilde war dabei mit fünf Startern vertreten. Mit drei Landesmeistertiteln und einem zweiten Platz war unsere Abordnung sehr erfolgreich. Am Samstag starteten unsere beiden Schüler Marc Andres und Maurice Stürzebecher und wurden jeder in seiner Klasse Landesmeister. Sonntag wurde Xuefang Leis mit 107 Ringen Vorsprung ebenfalls Landesmeisterin. Daniel Schilo lag nach dem regulären Wettkampf auf Platz 5 und musste ins Finalschießen der besten acht Herren. Dabei müssen die Teilnehmer im K.O. System gegeneinander antreten um die Platzierungen auszuschießen. Nach drei Finalschießen konnte er sich dann den 2. Platz sichern. Der zweite Starter bei den Herren Sören Sasse verpasste das Finale mit nur drei Ringen Rückstand. Er belegte den neunten Platz.

 

Jüterboger Schützen mit knappem Sieg beim Vergleichswettkampf

Eine Woche vor den im Jüterboger Schützenhaus stattfindenden Kreismeisterschaften in den Druckluftwettbewerben, gab es an gleicher Stelle das traditionelle Vergleichsschießen mit der Luckenwalder Gilde. Hierzu trafen sich die Auflagespezialisten beider Vereine zum 23. Vergleich mit Luftgewehr und Luftpistole. Die Beteiligung lag auf Vorjahresniveau. Während die Jüterboger auf 15 Schützen zurückgreifen konnten, mussten die Gäste mit nur 9 Aktiven auskommen. In beiden 30 Schuss Wettbewerben einigte man sich auf eine jeweils ausgeglichene Mannschaftsstärke. Die Schützen, welche nicht in der Mannschaft aufgeführt wurden, schossen außer Wertung. War es im vergangenen Jahr noch eine klare Sache für den Gastgeber, sollte es diesmal sehr ausgeglichen zugehen.

Die größte Beteiligung gab es beim Luftgewehr-Schießen. Bei einer recht großen Mannschaftsstärke von 9 Schützen konnten sich die Jüterboger nach 270 Wertungsschüssen mit 2517 zu 2503 Ringen durchsetzen.  Wie in den vergangenen Jahren, war Heinz Krüger auch diesmal stärkster Schütze der Gastgeber. Zwar hatte er mit 293 Ringen einen Ring weniger erzielt als 2018, mit der letzten Zehnerserie jedoch, wieder eine optimale 100 erreicht. Harald Richter lag als zweitbester Schütze mit 289 etwas unter seiner Vorjahresleistung. Werner Panek und Frank Leis kamen auf je 278 Ringe. Bei sehr hoher Leistungsdichte im Jüterboger Feld erreichten Ralf Schulze, Norbert Huckewitz und Hendrik Papenroth je 277, gefolgt von Torsten Blech 276 und Petra Schulze 272. Eine deutliche Steigerung der Resultate gab es für die Kreisstädter. Hier erzielte Egon Valentin die Topleistung. Bei seinen 290 Ringen schaffte auch er ein Maximum von 100 Ringen. Hans-Joachim Mölter, der Serien zwischen 93 und 98 schoss kam auf 286 Ringe. Jens Jürgen traf 283 Ringe. Erich Wehlan, der älteste aktive Schütze der Luckenwalder Gilde, feierte am Wettkampftag seinen 85. Geburtstag. Trotzdem ließ er sich es nicht nehmen, am Geschehen teilzunehmen. Mit starken 280 Ringen verbesserte er sogar seine Leistung aus dem Vorjahr um 4 Ringe. Auch Peter Schäfer erzielte diese Ringzahl. Weiter erreichten: Hans-Joachim Tischler 279, Bodo Schneider 278, Horst Bajerke 269 und Birgit Hauck 258. Für die Gastgeber trafen außer Wertung: Barbara Schilling 252, Hans-Joachim Rehbein 226 und Mike Maas 197.

Beim Schießen mit der Luftpistole sollte es noch enger zugehen. Bei einer geringen Mannschaftsstärke von nur 4 Schützen behielten die Jüterboger mit 1111 zu 1103 Ringen nach insgesamt 120 Wertungsschüssen die Oberhand. Erneut war Frank Dombrowski stärkster Schütze im Team der Jüterboger. Wie 2018 erzielte er 284 Ringe und lag vor Sabine Radtke 281 und Werner Panek 274. Gunter Grüneberg bestätigte mit 272 exakt sein Ergebnis vom letzten Mal. Auf Luckenwalder Seite, war Egon Valentin auch hier am zielsichersten, obwohl er mit seinen 282 Ringen nicht ganz zufrieden war. Hans-Joachim Mölter 279, Hans-Joachim Tischler 272 und Bodo Schneider 270 rundeten mit Leistungssteigerungen das gute Mannschaftsresultat ab. Für Jüterbog schossen außer Wertung: Hendrik Papenroth 261, Barbara Schilling 257, Jürgen Stein 251 und Petra Schulze 236. In der Gesamtwertung siegten die Gastgeber mit 3628 zu 3606. Es war eines der knappsten Resultate in der Geschichte dieser Veranstaltung.

Frank Dombrowski

Kleinkaliber Schützen verteidigen Tabellenposition

Auch nach dem 4. Wettkampftag der Berliner Liegend Rangliste verbleibt die erste Mannschaft des SSV Petkus auf Rang 6. Diesmal fanden 94 Liegend-Schützen den Weg in die Berliner Walther Arena. Von den 13 Schützen im Team der Petkuser, konnten sich 7 zum Vormonat steigern.

Topschütze Alexander Flemming schoss wieder auf sehr hohem Niveau. Mit 617,7 Ringen erreichte er nicht ganz sein Ergebnis nach Zehntelwertung vom Dezember. Jedoch stellte er seine persönliche Bestleistung von 593 (ohne Zehntelwertung) ein. Nach 5 nahezu perfekten Serien, leistete er sich 3 Neuner im 6. Abschnitt. Obwohl sich sein Gesamtdurchschnitt um 0,5 Ringe verringerte, bleibt er weiterhin auf Rang 3. Frank Dombrowski zeigte seine stärkste Saisonleistung und machte einen deutlich Sprung nach oben. Um 7 Ränge ging es nach starken 611,7 Ringen auf Rang 32 hinauf. Seine Schüsse lagen dichter zusammen als sonst. Von den 44 Zehnern lagen 28 in der Innenzehn (ab 10,3). Das brachte ihm eine Steigerung von mehr als 3 Ringen ein. Ohne Zehntel hatte er mit 583 nur einen Ring mehr erzielt als beim letzten Mal. Erst während der letzten beiden Serien kam beim Jüterboger doch etwas Nervosität auf. Als ihm die Wettkampfzeit von 50 Minuten knapp wurde, landeten doch viele Schüsse in der Neun. Auf konstantem Leistungsniveau schoss Benedikt Crncic. Mit 604,7 (576) blieb er nur 0,1 Ringe hinter seiner Dezemberleistung. Er machte 2 Plätze gut.

Seinen 2. Wettkampf über der 600er Marke brachte Manfred Langner eine Verbesserung um eine Position ein. Nach 601,1 (573) liegt er nun auf Rang 60 der Rangliste. Mit 599,3 (569) kratzte Christoph Hermann ganz knapp an dieser wichtigen Marke. Um starke 8,3 Ringe hatte er sich steigern können. Senior Helmut Fahlenberg rutschte, trotz Steigerung um mehr als 7 Ringe, nach 594,9 (570) auf Rang 74 ab. Für Karin Herling ging es 2 Plätze nach unten. Sie verlor 1,6 Ringe auf 591,8 (567). Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming liegt derzeit auf Rang 75. Mit seinen 590,4 (561) hatte er 3,1 Ringe weniger erzielt und sackte 4 Plätze ab. Sollte er in den kommenden 2 Wettkämpfen höhere Resultate erzielen, geht dieses als Streichresultat in die Wertung ein. Barbara Schilling zeigte sich zufrieden. Nach eher schwächerem Wettkampf im Dezember, legte sie 12,5 Ringe zu. Mit 584,4 (557) konnte sie sich aber nicht im Klassement verbessern, da sich ihr Durchschnittsresultat nur unwesentlich erhöhte. Den größten Leistungsabfall hatte Jugendschützin Thea Geske zu beklagen. Durch 2 Treffer in der Sieben und 7 in der Acht reduzierte sich ihr Ergebnis auf 579,2 (555). Da fehlten 9,2 Ringe zum Resultat von vor einem Monat.

Dagegen konnte sich der Kreissportleiter Mark Koschnick über eine Saisonbestleistung freuen. Mit einem Plus von fast 20 Ringen erreichte er 578,3 (552) Ringe. Dennoch hatte er große Probleme beim visieren, er schoss teilweise mit geklemmten Korn. Den größten Leistungsschub gab es für Jana Goldammer. Sie stellte sich gut auf ihren umgearbeiteten Schaft ein. Ihre 550,9 (527) bedeuteten nicht nur eine Steigerung um satte 95,9 Ringe. Es war auch eine persönliche Bestleistung. Siegfried Zimmer hob sein Durchschnittsresultat erneut an. Nach 529,8 (502) liegt er derzeit auf Rang 110.

Den Tagessieg erkämpfte sich Jana Tolonitz vom SV Estedt mit ringgleichen 620,3 vor Pascal Melchert vom Landesverband Sachsen-Anhalt. Der PSV Olympia I führt überlegen die Mannschaftswertung vor der NBSG an. Nach ihrer besten Saisonleistung (1834,1) verteidigte die erste Mannschaft aus Petkus den 6. Platz. Hier ist der Abstand zur 3. Mannschaft des PSV Olympia und zum tschechischen SSK Dvory sehr gering, so dass es in den verbleibenden 2 Wettkämpfen noch zu Verschiebungen kommen kann. Die 2. und 3. Mannschaft aus Petkus verbesserte sich um je eine Position.

Im Dreistellungskampf schoss Benedikt Crncic Saisonbestleistung. Obwohl er im liegenden Anschlag ein paar Ringe liegen ließ, erkämpfte der 16-Jährige 548 Ringe. Thea Geske legte hier 17 Ringe zu und erreichte 498 Ringe.

Ergebnisse:

1. Tolonitz Jana SV Estedt 620,3
2. Melchert Pascal LV Sachsen-Anhalt   620,3
3. Hilliger Sven HSV Söllichau   620,1
4. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III   619,8
5. Stransky Milan SV SSK Dvory   619,3
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin III   618,6
7. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   618,3
8. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   618,0
9. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,9
10. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,8
11. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   617,7
18. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,7
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   604,7
43. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   601,1
51. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   599,3
64. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   594,9
70. Herling Karin Sportschützen Petkus II   591,8
71. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   590,4
77. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   584,4
81. Geske Thea Sportschützen Petkus III   579,2
83. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,3
89. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,9
92. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   529,8

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   622,23
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   619,80
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,20
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,78
5. Tolonitz Jana SV Estedt   617,63
6. Tepp Birger NBSG I   617,15
7. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III   616,35
8. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   616,20
9. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   616,18
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,83
32. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   606,85
37. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,10
60. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   598,25
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   595,15
74. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   593,53
75. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   593,45
79. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   592,03
80. Herling Karin Sportschützen Petkus II   591,50
86. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   587,75
93. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,20
95. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   582,97
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   569,10
109. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,20
110. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   522,30
113. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   470,43

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I   1.857,4
2. NBSG I   1.843,1
3. PSV Olympia Berlin II   1.835,6
4. SV SSK Dvory   1.833,3
5. PSV Olympia Berlin III   1.831,8
6. Sportschützen Petkus I   1.831,2
7. ASG Brandenburg   1.829,8
8. LV Sachsen-Anhalt   1.822,6
9. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.821,7
10. SGBC   1.809,4
11. Sgi zu Lübben   1.792,3
12. SV Treffer Plauen   1.787,8
13. Sportschützen Petkus II   1.785,2
14. NBSG II   1.770,0
15. Sgi 1418 zu Bernau   1.735,0
16. Sportschützen Petkus III   1.723,5
17. Sommerbiathlon   1.676,7
18. SV Neuenhagen 2000   1.668,2
19. SV Chemnitz I   1.667,8
20. SV Medewitz   1.661,8
21. Sgi zu Köpenick   1.415,3
22. SV Chemnitz II   1.028,7

Frank Dombrowski

Bundesliga-Schützen belegen Platz 5

Die Luftgewehr Schützen der Jüterboger Gilde landeten zum Abschluss der Saison in der 2. Bundesliga Ost auf dem 5. Platz. Nach dem man schon am vorletzten Wettkampftag in Berlin 2 unglückliche Niederlagen gegen Bötzow und Deutschenbora einstecken musste, gab es am Schlusstag in Frankfurt/Oder erneut keinen Grund zum Jubeln. Vor dem letzten Tag noch auf Platz 4 liegend, wollte man im Klassement nicht allzu weit abrutschen.

Doch mit dem PSV Olympia Berlin stand gleich im ersten Match der Tabellenzweite als Gegner an der Feuerlinie. Die Jüterboger, die in dieser Saison auf zahlreiche Stammschützen verzichten mussten, hatten den Berlinern nichts entgegenzusetzen. Im Topduell ließ Anne Kowalski den an Position 1 gesetzten Sebastian Kienast keine Chance. Mit starken 396 Ringen schoss sie das dritthöchste Resultat des Tages. Dem standen nur 377 Ringe des 33-Jährigen gegenüber. Trotz zweitbester Saisonleistung von 381 Ringen unterlag auch Lars Meyhak in seinem Match gegen Frank Schwarz (391) klar. Mandy Kanzler verlor gegen Stefanie Brandes 373:382. Zu seinem 2. Einsatz in dieser Saison, kam Alexander Schröder. Er schoss mit 374 Ringen 10 weniger als Jennifer Graske. In der 5. Partie musste sich auch Fabian Henze geschlagen geben. Mit seiner niedrigsten Wettkampfleistung in dieser Saison, reichte es nur zu 354 Ringen. Seinem Gegner, Benjamin Gramsch, reichten 365 zum Sieg. Die Hauptstädter erzielten in Summe fast 60 Ringe mehr als die Jüterboger. Nach dieser 0:5 Klatsche rutschten die Flämingstädter zwischenzeitlich auf Rang 6 ab.

Am Nachmittag wurde es dann nicht einfacher. Obwohl man das Durchschnittsresultat pro Schütze leicht erhöhen konnte, gab es gegen die Giebichensteiner SG Halle eine 1:4 Niederlage. Sebastian Kienast steigerte sich auf 381 Ringe, verlor aber seine Begegnung gegen Natalie Bruder 391. Lars Meyhak erzielte wieder 381 Ringe und holte den so wichtigen Einzelpunkt gegen Kai Jaugsch 376. Trainer Frank Kanzler musste zum ersten Mal in dieser Saison selbst antreten. An Position 3 gesetzt, kam er auf 377 Ringe. Elisa Herold schoss 10 Ringe mehr und erzielte Saisonbestleistung. Mandy Kanzler konnte sich gegen Laura Both nicht behaupten. Sie unterlag mit 371:378. Im engsten Match zwischen Alexander Schröder und Nina-Marie Thiede gab es eine knappe 373:376 Niederlage. Durch den einen erzielten Einzelpunkt, konnten sich die Jüterboger noch vor den Schützen aus Gölzau, den 5. Tabellenplatz sichern.  Frank Kanzler zeigte sich zum Ende der Liga dennoch optimistisch. Obwohl man 5 der 7 Begegnungen verlor, wurde das Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen, geschafft. In der kommenden Saison wird es personelle Veränderungen geben müssen.

Nach einem Jahr Bundesligaaktivität muss sich der SV Werder/Havel schon verabschieden. Im Duell mit dem Sieger dieser Saison, SG Löbejün, war ein Klassenunterschied sichtbar. Hier unterlag im Topmatch Maria Kanzler gegen den besten Schützen der Liga Frantisek Smetana 389:397. Auch Benedikt Crncic 373 konnte gegen Michelle Becker 387 nichts ausrichten. Nach der zu erwartenden 0:5 Niederlage verlor man auch die Partie gegen Deutschenbora mit 0:5. Der dritte BSB Verein, der SSV Bötzow, muss trotz deutlicher Leistungssteigerungen nach 2 weiteren Niederlagen in die Relegation. Überragend präsentierte sich die SG Löbejün, die nur 2 der 35 Einzelbegegnungen verlor. Auch ihr stärkster Schütze, der Tscheche Frantisek Smetana, zeigte im letzten Match gegen Bötzow noch mal sein Können. Mit 399 Ringen erreichte er die Tagesbestleistung.

Ergebnisse:

Löbejün                               –              Werder/Havel                  5:0

Halle                                     –            Gölzau  II                            4:1

Deutschenbora                –               Bötzow                               3:2

Berlin                                    –             Jüterbog                            5:0

Jüterbog                             –               Halle                                   1:4

Werder/Havel                  –               Deutschenbora                0:5

Gölzau  II                             –              Berlin                                 0:5

Bötzow                                –              Löbejün                             5:0

Tabelle Endstand:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 33 : 02 14 : 00
2 PSV Olympia Berlin 27 : 08 12 : 02
3 Giebichensteiner SGI.-Halle 19 : 16 10 : 04
4 Schützengilde Deutschenbora 18 : 17 08 : 06
5 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 12 : 23 04 : 10
6 SV Gölzau II 11 : 24 04 : 10
7 SV Bötzow 11 : 24 02 : 12
8 SV-Werder 09 : 26 02 : 12

Frank Dombrowski

Erfolgreiche Titelverteidigung beim Sargschießen

Auch in diesem Jahr wurde im Schützenhaus der Jüterboger Gilde das traditionelle Sargschießen mit Druckluftwaffen veranstaltet. Am Vormittag des Neujahrstages trafen sich 18 Schützen mit Luftgewehr und Luftpistole, um beim ersten Wettkampf des Jahres dabei zu sein. Damit lag die Beteiligung etwas höher als vor einem Jahr. Schön, dass auch diesmal wieder Schützen aus den 3 Kompanien und der Bogensportabteilung am Geschehen teilnahmen. Nach den zahlreichen Glückwünschen für das neue Jahr, ging es dann auch zügig los. Schließlich wollte man ja wieder alle 4 Disziplinen in der geplanten Zeit schaffen. Wie gewohnt, schied der Schütze mit dem niedrigsten Wert auf der Scheibe aus. Mit insgesamt 420 Schüssen wurden etwas weniger abgegeben als 2018. Dafür reduzierte sich aber die Anzahl der Fehlschüsse erneut. Mit nur 19 „Fahrkarten“ gab es den niedrigsten Wert seit Jahren. Das direkte Ausscheiden der „Nuller“ hatte sich wie schon im letzten Jahr bestens bewährt. Dadurch wurden viele Stechschüsse verhindert und Zeit gespart. Da staunte nicht nur Sportleiter Frank Dombrowski nicht schlecht, als es nach Beendigung des Schießens die gleichen Gewinner gab, wie vor einem Jahr.

Beim freihändigen Luftgewehrschießen, bei dem es erwartungsgemäß die häufigsten Fehlschüsse (10) gab, hatten sich schon nach nur 2 Schüssen 6 Teilnehmer mit einer Null verabschieden können. Nach 7 Runden verabschiedeten sich Klaus Friedrich und Frank Leis ebenfalls mit einer Null. Das gleiche Schicksal ereilten Hans-Peter Neumann und Kristian Friedrich (3. Platz). Ein so schnelles Ausscheiden hatte es bis dahin noch nicht gegeben. So standen nur noch Trainer Manfred Henkel und Frank Dombrowski an der Feuerlinie. Dombrowski, setzte sich mit 9 zu 1 durch und gewann seinen 8. Titel in den letzten 9 Jahren in dieser Disziplin.

Über 17 Runden verlief das LG-Auflageschießen. Hier gab es keine Fehlschüsse. Nach nur 5 Runden mussten Manfred Henkel, Bettina Kühne, Kerstin Papenroth, Hans-Joachim Rehbein und Jürgen Stein schon wieder einpacken. Die ersten 11 Runden überstanden neben den Auflage-Spezialisten Heinz Krüger und Harald Richter auch Barbara Schilling, Ralf Schulze, Petra Schulze, Kristian Friedrich und Frank Dombrowski. In Runde 12 schied der Sportleiter nach einem spannenden Stechen über 4 Schüsse gegen Ralf Schulze aus. Dann kam das aus für Kristian Friedrich, der nach einer Acht gegen R. Schulze und B. Schilling nach Stechen verlor. Mit jeweils einer Acht konnten Ralf und Petra Schulze nach Runde 14 bzw. 15 nur noch zuschauen. Erst beim vorletzten Schuss musste sich Schilling mit einer 8 den Spezialisten geschlagen geben. So kam es wie 2018 zum Duell der erfahrensten Schützen. In diesem setzte sich Titelverteidiger Richter nach einem 10 zu 9 gegen Krüger erneut durch.

Beim freihändigen Pistolenschießen reduzierte sich das Feld nach nur 3 Runden sehr schnell. Hier mussten schon Kerstin Papenroth, Ralf Schulze, Harald Richter, Manfred Henkel und Hans-Peter Neumann nach je einer „Fahrkarte“ das Schießen beenden. Nacheinander schieden Petra Schulze, Bernd Rüdiger und Heinz Krüger aus. In Runde 7 verlor Jürgen Stein das Stechen gegen Barbara Schilling. Auch in der 8. Runde zeigte Schilling Nervenstärke. Hier verdrängte sie Frank Leis nach Stechschuss aus dem Feld. In der Vorschlussrunde hatte sich Hendrik Papenroth nach einer Zehn den Finalplatz gesichert. Dombrowski und Schilling mussten nach je einer Neun ins Stechen. Hier siegte Dombrowski knapp mit 9 zu 8. Schilling hatte in dieser Disziplin im Verlauf eine beeindruckende Leistung gezeigt. Wieder standen Dombrowski und Papenroth zum Finalschuss bereit. Der 2. Vorsitzende blieb stark, traf erneut die Zehn und setzte sich nach 2018 wieder gegen Dombrowski (9) durch.

Beim abschließenden Auflageschießen schieden in den ersten beiden Runden 3 Schützen überraschend mit einer Null aus. Die Vorjahresfinalisten Dombrowski und Papenroth trafen diesmal schon in Runde 7 direkt aufeinander. Hier setzte sich Dombrowski im Stechen mit 10 zu 6 durch. Vierter wurde Jürgen Stein, der in der 8. Runde mit 5 zu 10 gegen Barbara Schilling erst nach Stechen verlor. Den 3. Platz erkämpfte sich Frank Leis. Dieser schied beim vorletzten Schuss ebenfalls nach Stechen gegen Schilling aus. Dombrowski, der in diesem Wettbewerb sehr treffsicher war, gewann das Finalschießen gegen Schilling mit 10 zu 9.

In gut 3 Wochen findet an gleicher Stelle der nächste Wettkampf statt. Dann kommt es zum Vergleichsschießen in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Gilde. Am letzten Januarwochenende veranstaltet der Kreisschützenbund seine Kreistitelkämpfe in den Druckluft Wettbewerben mit Königsschießen.

Frank Dombrowski