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Zentrale Siegerehrungsfeier des KSB in Potsdam – Schütze des Jahres geehrt

Bei der Schützengilde zu Potsdam wurde die zentrale Siegerehrungsfeier des Kreisschützenbundes Teltow-Fläming / Potsdam-Stadt veranstaltet. Der KSB Vorstand hatte über die Mitgliedsvereine ordentlich Werbung gemacht, um die Teilnehmerzahlen im Vergleich zu den letzten Jahren zu erhöhen. Aus Anlass der ständig steigenden Starterzahlen und damit verbundenen Verlängerung der Schießzeiten hatte man sich 2014 erstmals dazu entschlossen, Urkunden, Medaillen und Pokale bei einer separaten Feier zu überreichen. Teilnahmeberechtigt waren nicht nur die Sieger der einzelnen Wettbewerbe, alle Schützinnen und Schützen, die ein Ergebnis im Protokoll zu stehen hatten, waren hierzu eingeladen. Der Einladung folgten etwa 60 Starter vorwiegend aus den großen Vereinen Potsdam, Jüterbog, Ludwigsfelde, Rangsdorf und Blankenfelde. Da diesmal das Wetter nicht mitspielte, wurde die Feier nach Innen verlegt.

Der KSB hatte sich diese Veranstaltung wieder einiges kosten lassen. So gab es zu Beginn kostenloses vom Grill und freie Getränke. Um die Feierlichkeit noch attraktiver zu gestalten, hatte man das Prozedere deutlich verändert. So wurden erstmals nur die Teilnehmer aufgerufen, die anwesend waren. Zusätzlich fand inmitten der Übergabe eine Tombola statt, bei der 10 Preise im Gesamtwert von ca. 1000 Euro verlost wurden. Hier hatte Schatzmeister Erhard Kloth, der glänzend durch die Tombola führte und die Preise eindrucksvoll präsentierte, für ordentlich Spannung und viel Spaß gesorgt.

Kreissportleiter Mark Koschnick hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Bei den 6 Kreismeisterschaften in Potsdam, Jüterbog und Ludwigsfelde hatten 339 Schützen und Schützinnen 587 Startmeldungen abgegeben. Tatsächlich wurden aber nur 503 Starts realisiert. Neben 393 Platzierungsurkunden wurden 87 Kreisrekordurkunden, 240 Medaillen und 31 Mannschaftspokale vergeben. Im Vorfeld wurde bei den jeweiligen Kreistitelkämpfen abgefragt, ob im Falle einer Platzierung eine Medaille oder und eine Urkunde gewünscht wird. Dies führte dazu, dass rund ein Drittel der Materialien eingespart wurde.

Erstmals gab es eine Wertung „Schütze des Jahres“ bei der alle Starter, die in wenigstens einer Disziplin mindestens Platz 10 erreichten, teilnahmen. Hier gab es für jeden 1. Platz 10 Punkte und für jeden 10. Platz noch einen Punkt. Zusätzlich konnte man durch einen Kreisrekord noch 2 zusätzliche Punkte erhalten. Alle 154 Teilnehmer erhielten ein sehenswertes Zertifikat mit Platzierung, Punktezahl und Auflistung der Titel und Rekorde. Für die besten 3 Schützen des Jahres gab es zusätzlich noch große Pokale mit dem KSB Logo in Gold, Silber und Bronze, die ein Schützenfreund aufwendig mit dem 3D-Drucker gefertigt hatte. Einen hochspannenden Kampf um diese begehrte Trophäe lieferten sich über die ganze Saison bis zuletzt Mark Koschnick (27 Starts) und Frank Dombrowski (26 Starts). Der Jüterboger, der bislang die ganze Wettkampfsaison in fast allen Disziplinen auf sehr hohem Niveau schoss, setzte sich knapp mit 278 Punkten durch. Neben seinen 21 Kreistiteln und 4x Silber kamen 13 Kreisrekorde hinzu. Auch im Land zählte er mit 12 Landesmeistertiteln im Einzel und Mannschaft und einigen Landesrekorden in dieser Saison zu den erfolgreichsten Schützen. Der Ludwigsfelder hatte mit 15 Kreistiteln, 5x Silber, 6x Bronze und 10 Kreisbestmarken 270 Punkte erzielt, sich aber deutlich gegen den Jüterboger Markus Krawez behaupten können. Dieser erreichte 117 Punkte durch u. a. 7 Titel, 1x Silber und 2x Bronze sowie 4 Kreisrekorde. Punktgleich musste sich der Chefauswerter des KSB, Steffen John aus Ludwigsfelde, als undankbarer Vierter geschlagen geben.

Der Kreisvorsitzende Raik Britze bedankte sich nach der etwa dreistündigen Veranstaltung bei seinen Kreisvorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und bei den Potsdamern, die diese Veranstaltung ausgerichtet hatten. Dieses Konzept der Durchführung der Siegerehrung sollte unbedingt beibehalten werden, betonten viele Anwesende nach Abschluss.   

Top 30 der Wertung „Schütze des Jahres“

1

Frank

Dombrowski

SchGi zu Jüterbog

278

2

Mark

Koschnick

SchGi Ludwigsfelde

270

3

Markus

Krawez

SchGi zu Jüterbog

117

4

Steffen

John

SchGi Ludwigsfelde

117

5

Jürgen-Dieter

Rückert

SchGi zu Potsdam

97

6

Alexander

Kade

SchGi zu Potsdam

89

7

Karl-Heinz

Berger

PSV Zossen

84

8

Berit

Schubert

SchGi Ludwigsfelde

80

9

Hans-Joachim

Tischler

SchGi Luckenwalde

70

10

Richard

Tietz

SchGi zu Potsdam

69

11

Jörg

Flemming

SpSchV Petkus

66

12

Helmut

Fahlenberg

SpSchV Petkus

64

13

Hans-Joachim

Mölter

SchGi Luckenwalde

63

14

Sebastian

Kienast

SchGi zu Jüterbog

61

14

Nicolas

Salchow

PSV Zossen

61

15

Sabine

Radtke

SchGi zu Jüterbog

60

16

Peggy

Wölk

SchGi zu Potsdam

60

17

Sebastian

Lindner

SchGi zu Potsdam

59

18

Michael

Stillfried

SchGi zu Potsdam

58

19

Benedikt

Crncic

SchGi zu Jüterbog

57

20

Norton

Höppner

SchGi Ludwigsfelde

52

21

Siegfried

Weller

Rangsdorfer SchV

52

22

Jana

Goldammer

SchGi Ludwigsfelde

50

23

Wolfgang

Soppa

SchGi Ravensburg

44

24

Wolfgang

Scharnowski

SchGi zu Potsdam

44

25

Dennis

Fröhling

SchGi zu Jüterbog

43

26

Erhard

Kloth

SchGi zu Potsdam

42

27

Lutz

Henze

SchGi Ludwigsfelde

40

28

Egon

Valentin

SchGi zu Jüterbog

39

29

Raik

Britze

Rangsdorfer SchV

39

30

Renate

Schneider

Rangsdorfer SchV

36

Frank Dombrowski

KM Druckluft – Jüterboger beim Königsschießen stark

Mit 10 Monaten Verspätung veranstaltete der Kreisschützenbund Teltow-Fläming/Potsdam-Stadt seine Titelkämpfe mit Druckluftwaffen. Das Schützenhaus der Jüterboger Gilde war bereits zum 20. Mal infolge Austragungsort dieser Veranstaltung. Neben den gewohnten Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage wurde auch erstmalig der Wettbewerb Standardluftpistole ausgetragen. Der KSB hatte sich dazu entschlossen, die Corona bedingt im Januar abgesagten Meisterschaften nicht zu streichen. Die Verantwortlichen des KSB setzten alles daran, den Wettkampf unter Einhaltung der Corona Bestimmungen durchzuführen. Neben 3G Zutritt und Maske bis zum Schützenstand, hatten die Gastgeber zwischen den 13 Ständen Abtrennungen installiert. Es erfolgte auch ein ständiger Luftaustausch während des Schießens. Mit 92 Einzelstarts von Schützen aus 5 Vereinen des Kreises kam man natürlich nicht ganz an die Zahlen des letzten Jahres heran. Dennoch wurden an den 2 Wettkampftagen die Sieger und Platzierten in 35 Einzel- und Mannschaftskonkurrenzen ermittelt. Erwartungsgemäß hatten die Jüterboger mit 27 realisierten Starts erneut das größte Aufgebot gestellt, vor Potsdam 24, Ludwigsfelde 19 und Luckenwalde 14. Die Gastgeber bestätigten ihre Erfolgsbilanz aus dem letzten Jahr. Wieder gab es 15 Titel in Einzel- und Mannschaftsentscheidungen. Hier folgten die Schützen aus der Landeshauptstadt mit 12, PSV Zossen und Ludwigsfelde je 3 und Luckenwalde mit 2 Erfolgen. Mit je 3 Titeln waren Helga Boge, Sabine Radtke und Frank Dombrowski (alle Jüterbog) die erfolgreichsten Teilnehmer. Kreissportleiter Mark Koschnick konnte auf den vom Gastgeber gestellten, erfahrenen Kampfrichter Heinz Krüger zurückgreifen. Chefauswerter Steffen John wertete mit der Ringlesemaschine jede Scheibe bzw. Scheibenstreifen aus und ermittelte den für das Königsschießen erforderlichen Teiler.

Auch in diesem Jahr, nahmen alle Teilnehmer durch ihre Startmeldung automatisch am Kreiskönigsschießen teil. Während es im vergangenen Jahr ein gemischtes Königshaus aus 3 Vereinen gab, kamen diesmal nur die Gastgeber und die Luckenwalder Gilde zu Königsehren. Neuer Kreisschützenkönig wurde Sebastian Kienast mit einem 13,6 Teiler. Der 36-Jährige Jüterboger Gewehrschütze, der beim letztjährigen Königsschießen auf dem 2. Rang zu finden war, löste seinen Vereinskameraden Jonas Stein vom Thron ab. Der Kreisstädter Florian Malaschewski 15,2 T musste sich knapp geschlagen geben. Auf Rang 3 landete der Zossener Nicolas Salchow 18,6 T. Kreisschützenkönigin wurde Mandy Kanzler. Die Gewehrschützin erzielte einen 31,4 T und behauptete sich gegen 6 Pistolenschützinnen. Peggy Wölk aus Potsdam 57,5 erreichte Platz 2 vor der Titelverteidigerin und fünffachen Kreiskönigin Jördis Schmidt (Potsdam) 69 T. Den besten Schuss dieser Kreismeisterschaften gab Senior Heinz Krüger beim Auflageschießen ab. Der 81-Jährige, der sich zuletzt im Jahr 2009 den Königstitel (damals noch freihändig) sicherte, schoss mit seinem Luftgewehr einen 3,8 T und setzte sich gegen mehr als 60 Konkurrenten und ganz knapp gegen seinen Vereinskollegen Egon Valentin durch, der mit seiner Luftpistole einen 4,6 T erzielte. Uwe Zander aus Potsdam wurde mit einem 9,6 T Dritter. Der neue Jugendkönig kommt aus Luckenwalde. Richard Küter erzielte einen 117 T und ist Nachfolger des Jüterbogers Benedikt Crncic.

Neben seinem Königstitel, gewann Kienast wie schon im vergangenen Jahr auch die Luftgewehr-Konkurrenz in der Herren I Klasse. Mit 387 siegte er vor seinen Teamkollegen Jonas Stein und Fabian Henze. Frank Dombrowski gewann in der Herren II mit 346 vor Mark Koschnick. Weitere Gewinner waren Alexander Kade (Potsdam) Herren III, Heinz Krüger Herren IV, Richard Küter Junioren II.

Beim 30 Schuss Auflageschießen, bei dem die Zehntelwertung angewandt wurde, erzielte der Potsdamer Uwe Zander das höchste Resultat. In der Senioren I Klasse verbesserte er seinen Kreisrekord aus dem letzten Jahr auf starke 311,2 Ringe. Bei den Seniorinnen I holte Birgit Hauck 284,3 einen Titel für die Luckenwalder Gilde. Sie setzte sich gegen Petra Schulze und Bettina Kühne vom gastgebenden Verein durch. Eine Dreifacherfolg feierten die Senioren II aus Jüterbog. Hier gewann Frank Leis mit exakt 300 Ringen vor Harald Richter und Ralf Schulze. Hartmut Krügener vom PSV Zossen entschied mit 307,1 Ringen die Senioren III Klasse. Seine Vereinskollegin, Martina Butzek, war mit 307 Ringen nicht viel schlechter und siegte im Feld der Seniorinnen III. In den Senioren(innen) IV Klassen (ab 71 Jahre) gab es Erfolge für den Potsdamer Joachim Lau 306,8 und Helga Boge 275,5. Die Klasse ab 76 Jahre (V) gewann der Potsdamer Gerhard Supper mit 304 Ringen vor Heinz Krüger 302,8. Der stellvertretende Vorsitzende des KSB, Frank Dombrowski, war trotz einer Sieben in der ersten Serie in der Herren II mit 305,9 erfolgreich. Jana Goldammer, Schriftführerin des KSB, holte sich mit 279,9 den Titel bei den Damen II. Mannschaftssiege konnten die Jüterboger sowohl in der Senioren I als auch in der Senioren III Klasse einfahren.

Beim Schießen mit der Luftpistole sorgte Jördis Schmidt für das höchste Resultat. In der Damenklasse steigerte sie ihre Vorjahresleistung um 4 auf starke 370 Ringe. Peggy Wölk schoss in der Damen II Klasse 353 und verbesserte ihre Kreisbestmarke um 8 Ringe. Außerdem gab es Erfolge für Sabine Radtke 334 Damen III und Nicolas Salchow 357 in der Herren I Klasse. Umkämpft war die Herren II Klasse. Hier siegte Mark Koschnick 354 (Ludwigsfelde) knapp vor Sebastian Lindner 352 aus Potsdam und Titelverteidiger Frank Dombrowski 350. Über Bronze in der Herren III konnte sich Hendrik Papenroth (Jüterbog) freuen. Er musste sich nur den Potsdamern Alexander Kade 344 und Frank Ditzel 366 geschlagen geben.

Eine erfolgreiche Verteidigung ihrer Titel aus 2020 schafften beim Schießen mit der aufgelegten Pistole Sabine Radtke 299,4 Seniorinnen I, Frank Dombrowski 303 Herren II und Berit Schubert 298,1 Damen II aus Ludwigsfelde. Das beste Ergebnis lieferte einer der ältesten Teilnehmer ab. Heinz-Jürgen Lippert aus der Landeshauptstadt kam auf 306,2 und siegte vor dem Kreisstädter Uwe Krause 300,4. Weitere Erfolge gab es für Helga Boge 262, Egon Valentin (Jüterbog) Senioren IV 297,2, Erhard Kloth 299,3 Senioren III, Thomas Kaser 301,4 Senioren II und Till Borgmann 303,8 Senioren I (alle Potsdam). Den Teamwettbewerb sicherte sich Jüterbog vor Ludwigsfelde. Im Wettbewerb der Standardluftpistole, bei der nach Zeitserien geschossen wurde, setzte sich Peggy Wölk 345 gegen Berit Schubert durch.

Frank Dombrowski

Gastgeber dominieren Kreismeisterschaften Ordonnanzgewehr

Bei der Jüterboger Gilde wurden die diesjährigen Kreistitelkämpfe Ordonnanzgewehr 100 m und Großkaliber Pistole Präzision 25 m veranstaltet. Für den KSB war es die zweite Großveranstaltung in diesem Jahr nach dem Bürger-Meister-Pokal im August. Mit 64 Gewehr- und 13 Pistolenschützen aus 7 Vereinen des Kreisschützenbundes lag die Beteiligung unter der des Vorjahres. Die Verantwortlichen hatten sich für die Ausrichtung dieser Meisterschaften entschieden, da besonders in Teltow Fläming viele Ordonnanzschützen lange Zeit auf Wettkämpfe warten mussten. Die Gastgeber waren mit 33 Starts so oft vertreten, wie kein anderer Verein. Neben den klassischen 20+20 Disziplinen wurde natürlich auch aufgelegt mit offener und geschlossener Visierung geschossen. Die Jüterboger waren erwartungsgemäß sehr erfolgreich. In 10 der 16 Einzelkonkurrenzen holten sie die Titel. Hier gewann Frank Dombrowski als erfolgreichster Teilnehmer dieser KM bei seinen 5 Starts 4 Titel.

Nur wenige Wochen nach den Deutschen Meisterschaften wollte Sebastian Kienast noch einmal zeigen, dass die Silbermedaillen von Hannover kein Zufall waren. Bei sehr angenehmen äußeren Bedingungen störte nur die tief stehende Sonne, die fast alle Schützen blendete und ein beobachten der Schüsse durch das Spektiv deutlich erschwerte. Kienast, der diesmal im Wettbewerb mit Diopter Visierung in der Herren I Klasse (ab 21 Jahre) antrat, zeigte erneut eine überragende Leistung. Nach gewohnt gutem Liegendanschlag (182) folgte ein unglaubliches Stehendschießen. Mit u. a.  6 Treffern in der Zehn und 9 in der Neun erreichte er 180 Ringe. Das gelang ihm bisher nur einmal. Bei den Vereinsmeisterschaften vor 7 Jahren als er seine pers. Bestleistung von 365 Ringen aufstellte. Diesmal kamen 362 Ringe zusammen, sein zweitbestes je erzieltes Ergebnis. Mit dieser Leistung lag er 9 Ringe über der des aktuellen Deutschen Meisters. Dombrowski, der sich im Vergleich zur DM deutlich steigern konnte, siegte mit 336 in der Herren II Klasse (ab 41 Jahre) vor seinem Vereinskollegen Manfred Langner 304 und Mark Koschnick aus Ludwigsfelde 296. Mit offener Visierung setzte sich Dombrowski mit 331 vor der Rangsdorferin Daniela Britze 286 und Jürgen Alf 246 aus der Landeshauptstadt durch. Alexander Baumer vom PSV Zossen entschied die Herren I mit 289 für sich.

Die größten Teilnehmerfelder gab es beim 30 Schuss Auflageschießen. Über Kimme und Korn siegte Kienast 262 in seiner Klasse auch hier. Dombrowski 276 setzte sich gegen seinen Teamkameraden Markus Krawez 274 und den Zossener Torsten Kühne 253 durch. In der Senioren I Klasse gab es einen Dreifacherfolg für die Flämingstädter. Thomas Malluschke 270 wurde Kreismeister vor Hendrik Papenroth 261 und Ralf Schulze 260. Für Ludwigsfelde gewann Wolfgang Heinze den Titel in der Senioren III Klasse. Mit 270 Ringen erzielte er exakt den Neuner Schnitt und verdrängte den Jüterboger Klaus Jannasch 267 und den Potsdamer Jürgen Rückert 256 auf die Plätze. Eine hohe Leistungsdichte und knappe Entscheidungen gab es bei den Senioren mit offener Visierung. So behielt Ralf Schulze in der Senioren I (ab 51 Jahre) mit 255 die Oberhand vor den Rangsdorfern Raik Pankrath 254, Raik Britze 254 und Daniela Britze 253. In der Senioren III (ab 66 Jahre) gab es ein ähnliches Bild. Hans Joachim Heinze vom gastgebenden Verein lag mit 264 Ringen knapp vor Jürgen Rückert 263 und dem ringgleichen Klaus Jannasch. Die Damenkonkurrenz entschied Barbara Schilling, die als Hauptkampfrichterin bei dieser KM tätig war, mit guten 267 Ringen vor Yvonne Heise 188 für sich. Das höchste Resultat in diesem Wettbewerb erzielte Stephan Schwarz aus Ludwigsfelde mit 274 in der Herren II vor Krawez 269 und Dombrowski 268. Den einzigen Titelgewinn für Rangsdorf holte sich Garo Issa 254 in der Herren I Klasse.

Im beidhändigen Pistolenwettbewerb 30 Schuss Präzision hatte Dombrowski im größten Starterfeld mit 271 Ringen deutlichen Vorsprung auf Sebastian Lindner 250 aus Potsdam und Nicolas Salchow 243 vom PSV Zossen. Der Ludwigsfelder Norton Höppner siegte mit 244 in der Herren III. Karl-Heinz Berger 274 vom PSV Zossen gewann Gold bei den Herren IV (ab 61 Jahre). Ende Oktober finden an gleicher Stelle die Titelkämpfe im Kleinkaliber 100 m Auflageschießen mit Diopter und Zielfernrohr, Selbstladegewehr aufgelegt und Großkaliber Gewehr aufgelegt mit Zielfernrohr statt.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming startet perfekt in neue Rangliste

Nur etwa einen Monat nach Abschluss der Ranglistensaison 2019-2020 begann in der Walther Arena schon die neue Kleinkaliber Rangliste im Liegend- und Dreistellungskampf. In den kommenden 6 Monaten werden wieder 6 Wettkämpfe und der Endkampf zu bewältigen sein. Nach dem erfolgreichen Abschneiden des Petkuser Teams beim Endkampf vor einem Monat möchte man natürlich wieder alles daran setzten, eine ähnlich gute Leistung abzuliefern. Der Eröffnungskampf im KK Liegendschießen hätte für das Team kaum besser ablaufen können. Obwohl Corona-bedingt die Topschützen aus Tschechien nicht anreisen konnten, traten zum ersten Wettkampf 75 Schützen aus 19 Vereinen an. Hinter den Gastgebern (13) stellten die Schützen vom Golm mit 8 Teilnehmern das zweitgrößte Aufgebot. Aufgrund einiger Abgänge in der letzten Saison, wurden Ranglistenleiter Rainer Bennewitz diesmal nur 2 Mannschaften aus Petkus gemeldet.

In blendender Form zeigte sich Alexander Flemming. Der Zweite der letzten Saison zeigte wieder einen überragenden Wettkampf. Mit 623,4 (594) war es einer seiner besten Leistungen im Liegendkampf. Bei seinen 6 Serien von 105,2 (99), 102,3 (99), 103,0 (99), 103,1 (98), 105,6 (100) und 104,2 (99) leistete er sich nur 6 Neuner. 40 seiner 54 Zehner landeten sogar in der Innenzehn. Da konnte am ersten Tag niemand mithalten. Mit deutlichem Vorsprung sicherte er sich den Tagessieg vor Hendrik Martens 619,6 vom gastgebenden Verein und Marlies Lange 618,4 aus Neuenhagen. Frank Dombrowski, dem es deutlich zu kalt im Schützenstand war, verpasste seine Zielsetzung knapp. Hier hatte man an allen Wettkampftagen wohl aus Hygienegründen nur kalte Frischluft zugeführt. Nach zuletzt gutem Endkampf, wollte er wieder die 610er Marke erreichen. Doch der letzte Schuss der ersten Serie vermasselte ihm dieses Vorhaben. Einen typischen Anfängerfehler zu machen, hatte er nicht auf dem Plan. Er zielte zu lange, hatte schon sämtliche Luft im Körper verbraucht und sagte sich: „Wird schon gut gehen“ und löste den Schuss aus. Die Quittung dafür, eine tiefe Sieben. Obwohl er ohne Zehntelwertung nur 578 erreichte, waren doch dank der 40 Zehner einige hohe Mouchen dabei, so dass er mit 608,7 die zweitbeste Leistung im Team erzielte. Nach dem ersten Tag liegt er auf Rang 19. Auf ähnlichem Niveau schoss Benedikt Crncic. Der Junior steigerte sich mit 607,2 leicht zum Gesamtdurchschnittsergebnis der letzten Saison. Durch starke 43 Treffer in der Zehn waren es ohne Zehntel 583 Ringe. Wie hoch das Niveau in der Rangliste in den letzten Jahren geworden ist zeigt, dass diese Leistung „nur“ zu Platz 24 reichte.

Gut 10 Monate musste Manfred Langner warten, bis er wieder ein Ergebnis über der 600er Marke hatte. Als stärkster Schütze der 2. Mannschaft belegte er mit 600,4 (573) Platz 36. Erst in der letzten Serie sollte er zwei nacheinander geschossene tiefe Achten hinnehmen müssen. Leicht unter seinem Vorjahresschnitt blieb Jörg Flemming. Der Vereinsvorsitzende liegt nach 585,8 (560) auf Platz 56. Ein tolles Ergebnis erzielte Lisa Jakob. Die erst 16-Jährige, die in der Jüterboger Gilde von Manfred Henkel trainiert wird, hatte ihren ersten Wettkampf mit dem KK Gewehr. Mit 583,4 (561) und Platz 57 konnte sie vollauf zufrieden sein. Vor allem die 3. Serie in der sie mit 99,8 (97) die 100er Marke knapp verfehlte, dürfte für weiteren Auftrieb und Motivation sorgen. Unzufrieden dürfte Senior Helmut Fahlenberg mit seiner Leistung zum Saisonstart gewesen sein. Mit nur 578,2 (552) blieb er 20 Ringe unter seinem letztjährigen Schnitt. Neun Treffer in der Acht waren doch zu viel. Er liegt auf Rang 60. Wie Jakob gab auch Laura Schulz ihr Debüt beim Ranglistenschießen. Die Jugendschützin erreichte 497,6 (472). Mit Platz 75 liegt sie zwar noch am Ende des Feldes, doch hier dürften weitere Leistungssteigerungen absehbar sein. Für ihren Stammverein, die SG Ludwigsfelde, treten in dieser Saison Mark Koschnick und Jana Goldammer an die Feuerlinie. Der Kreissportleiter steigerte sich zur Vorsaison leicht auf 582,1 (557) und belegt derzeit den 58.Platz. Die Schriftführerin des KSB schoss 564,7 (541). Zwei Ausreißer in die Fünf und Sechs verhinderten ein höheres Resultat. Sie liegt auf Rang 66.

Im Mannschaftskampf knüpften die Petkuser an die Endkampfleistung der letzten Saison an. Hinter dem PSV Olympia II und PSV Olympia III rangiert man aussichtsreich auf dem 3. Platz. Im hinteren Mittelfeld ist für das auf Platz 14 liegende Team Petkus II bei annähernd gleicher Leistungsdichte im nahen Umfeld aber noch viel drin.

Benedikt Crncic (Foto) und Lisa Jakob schossen auch den 1. WK im Dreistellungskampf. Für den Junioren reichten 541 Ringe zum 12. Platz. Damit hatte er genau den Schnitt seiner letzten 6 Ranglisten Wettkämpfe erreicht. Beim Liegendschießen erzielte der 18-Jährige sogar eine 100er Serie. Das gelang neben ihm nur noch dem führenden Frank Ruthsatz 570 vom gastgebenden Verein. Jakob zeigte im Feld der 22 Teilnehmer auch hier eine bravouröse Leistung. Mit 516 Ringen belegte sie den 19. Platz.

  Frank Dombrowski

Tageswertung Liegend:

1.FlemmingAlexanderSportschützen Petkus I 623,4
2.MartensHendrikPSV Olympia Berlin II 619,6
3.LangeMarliesSV Neuenhagen 2000 618,4
4.SchönfelderMartinSV Treffer Plauen 618,1
5.RuthsatzFrankPSV Olympia Berlin II 618,0
6.WischnewskyMichaelPSV Olympia Berlin III 617,4
7.FrohbergPeterSV Chemnitz 1990 e.V. II 616,8
8.LobasiukSlawomirPSV Olympia Berlin III 616,5
9.RaddatzAndreasSgi 1418 zu Bernau I 616,3
10.HinzPhilippSgi 1418 zu Bernau I 615,4
19.DombrowskiFrankSportschützen Petkus I 608,7
24.CrncicBenediktSportschützen Petkus I 607,2
36.LangnerManfredSportschützen Petkus II 600,4
56.FlemmingJörgSportschützen Petkus II 585,8
57.JakobLisaSportschützen Petkus II 583,4
58.KoschnickMarkSgi Ludwigsfelde 582,1
60.FahlenbergHelmutSportschützen Petkus II 578,2
66.GoldammerJanaSgi Ludwigsfelde 564,7
75.SchulzLauraSportschützen Petkus II 497,6

Mannschaft Liegend:

1.PSV Olympia Berlin II 1.851,0
2.PSV Olympia Berlin III 1.845,7
3.Sportschützen Petkus I 1.839,3
4.Sgi 1418 zu Bernau I 1.829,8
5.Schützengesellchaft Bockau 1871 1.815,5
6.PSV Olympia Berlin I 1.815,3
7.SV Chemnitz I 1.813,3
8.ASG Brandenburg I 1.807,1
9.LA Nachwuchs Sachsen 1.802,3
10.NBSG 1.794,7
11.Sgi zu Köpenick 1.779,8
12.ASG Brandenburg II 1.776,3
13.SV Chemnitz  II 1.772,2
14.Sportschützen Petkus II 1.769,6
15.Sgi 1418 zu Bernau II 1.765,9
16.Sommerbiathlon 1.684,5
17.SV Neuenhagen 2000 1.224,3
18.Sgi zu Lübben 1.214,8

Fortsetzung der Berliner KK Liegend Rangliste

Nach 6 Monaten Pause wurde in der Berliner Walther Arena unter strengen Hygieneregeln die Kleinkaliber Liegend Rangliste fortgesetzt. Es stand der sechste und letzte Wettkampf vor dem Endkampf auf dem Programm. Beteiligten sich im Februar noch 90 Schützen, kamen diesmal mit 66 Startern doch deutlich weniger. Hier dürfte die Terminverschiebung nach der Corona bedingten Schließung der Anlage die Ursache für den Rückgang sein. Das Petkuser Liegend Team brachte 9 Teilnehmer an den Start. Damit waren nur die Gastgeber vom PSV Olympia mit 13 Schützen stärker vertreten. Die Zielsetzung der besten 3 im Team war das Erreichen des Endkampfes im September. Für diesen, wird Ranglistenchef Rainer Bennewitz 44 Starter zulassen.

Der in der Gesamtwertung bis zu diesem Wettkampf führende Alexander Flemming zeigte auch diesmal wieder eine souveräne Leistung. Mit 619,3 Ringen erzielte er die zweitbeste Tagesleistung. Nach alter Wertung ohne Zehntel waren es wieder starke 593 (99, 99, 99, 99, 99, 98). Obwohl der zweite in der Gesamtwertung Michael Wischnewsky mit 623,3 (593) ganze 4 Ringe besser war und den Tagessieg erkämpfte, reichte es für Flemming in der Gesamtwertung ganz knapp für die Führung. Frank Dombrowski zeigte seine zweitbeste Saisonleistung. Dabei nahm sein Wettkampf einen ungewöhnlichen Verlauf. Anfangs trotz einer Acht noch gut dabei, erreichte er 102,9. Die 2. Serie beendete er mit 105,3, dem höchsten Serienwert des gesamten Feldes. Als er dann von seinem rechten Nachbarschützen einen Kreuzschuss auf die Scheibe bekam und ihm irrtümlich noch ein Schuss abgezogen wurde, war es mit der Konzentration schon fast vorbei. Hier reagierte das Kampfrichterteam sehr schnell und in dem Moment, als die Anzeige wieder korrekt war, schoss ihm der Schütze zu seiner linken Seite eine Sieben auf seine Scheibe. So etwas hatte er in 27 Jahren Sportschießen noch nicht erlebt. In der Folge schlichen sich dann doch einige Neuner ein. Zudem kam er in Schwierigkeiten mit der Wettkampfzeit. Dennoch erreichte er 610,8 (580), steigerte sein Durchschnittsergebnis auf 609,2 und verbesserte sich im Gesamtfeld deutlich um 9 Plätze auf Rang 26. Junior Benedikt Crncic machte 5 Plätze im Klassement gut, trotz 5 Ringen weniger als beim Februar Wettkampf. Nach 605,3 (578) beendete er auf Rang 30 die Vorrunde und qualifizierte sich für den Endkampf.

Mit Saisonbestleistung beendete Jörg Flemming die diesjährige Rangliste. Wenn auch nur um 0,1 Ringe ging es im Vergleich zum 4. Wettkampf auf 595,6 (570) hinauf. Er machte im Gesamtfeld einen großen Sprung von Platz 87 auf 69. Helmut Fahlenberg erreichte diesmal nur in der ersten Serie mehr als 100 Ringe. Mit 587,7 (561) seiner niedrigsten Saisonleistung, machte er trotzdem noch 5 Plätze gut, da dieses Resultat als eines seiner beiden Streichergebnisse gewertet wurde. Mit einem Schnitt von etwas mehr als 598 liegt er zum Abschluss der Rangliste auf Platz 57. Keinen guten Wettkampf erlebte Christoph Hermann. Lediglich 581,9 (555) Ringe kamen zu Stande, nach dem er doch beim letzten Mal noch über der 600er Marke war. Neun Achter waren doch etwas zu viel. Da er nur 3 Saisonwettkämpfe bestritt, kam er nicht in die reguläre Wertung. Am Ende blieb ihm Platz 105. Auch bei Manfred Langner klappte es nicht wie gewohnt. Auch er musste seine niedrigste Saisonleistung hinnehmen. Mit 580,1 (557) verbesserte er sich dennoch um 7 Plätze auf Rang 66. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 576,6 (548). Der Linksschütze, der für sein 60 Schussprogramm nur 20 Minuten benötigte, blieb nur knapp unter seinem Durchschnitt. Von Platz 103 verbesserte er sich auf 82. In etwa auf dem Niveau ihrer letzten Wettkämpfe, schoss Jana Goldammer. Sie machte den größten Sprung. Nach 562,0 (534) verbesserte sie ihr Durchschnittsresultat auf 566 und machte 24 Plätze gut auf 87.

In der Mannschaftswertung rutschte das erste Petkuser Team von Platz 4 auf 5 ab. Das zweite Team der Gastgeber hatte sich die Position zurück erkämpft. Die zweite Mannschaft der Schützen vom Golm blieb auf Rang 15. An der Spitze gab es keine Veränderung. PSV Olympia III liegt vor dem tschechischen SSK Dvory und der ASG Brandenburg. Im Dreistellungskampf erzielte Benedikt Crncic mit 526 Ringen zwar sein niedrigstes Resultat in der Saison, konnte sich aber auf Platz 19 liegend für den Endkampf qualifizieren.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   623,3
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,3
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   619,0
4. Malbrecht René ASG Brandenburg I   618,9
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   618,2
6. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   616,6
7. Rosenkranz Birgit SV Chemnitz 1990 e.V.   616,4
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,1
9. Eick René PSV Olympia Berlin III   612,8
10. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   612,4
15. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   610,8
25. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,3
44. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,6
51. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   587,7
56. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   581,9
57. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   580,1
58. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   576,6
62. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,0

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   622,25
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,05
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,08
4. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   615,50
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
7. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,78
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   614,33
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,08
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   613,68
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   609,20
30. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   608,15
57. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
66. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
69. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   593,08
78. König David Sportschützen Petkus II   583,43
82. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,93
87. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   566,33
100. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
105. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   591,43
106. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
108. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
115. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft   Gesamt Vork.
1. PSV Olympia Berlin III   1.850,0
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.843,2
4. PSV Olympia Berlin II   1.839,0
5. Sportschützen Petkus I   1.837,8
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.823,9
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,8
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. PSV Olympia Berlin I   1.799,2
14. Sgi zu Lübben   1.798,5
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.704,5
18. SV Chemnitz   1.678,6
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.465,4
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.290,4

Hohe Beteiligung und spannende Entscheidungen beim Bürgermeister-Pokal

Nach mehr als einem halben Jahr Pause veranstaltete der Kreisschützenbund Teltow Fläming/Potsdam Stadt wieder einen Wettkampf. Im Januar hatte man zuletzt die Druckluftmeisterschaften des Kreises im Jüterboger Schützenhaus durchgeführt. Danach waren durch die Verbände sämtliche Meisterschaften des laufenden Jahres wegen Corona gestrichen worden. Mit dem traditionellen Bürgermeisterpokal kehrte man nun als einer der ersten Kreisverbände zum Wettkampfgeschehen zurück. Um den Hygieneanforderungen gerecht zu werden, entschloss man sich erstmals, den Wettkampf an 2 Tagen durchzuführen. Kreissportleiter Mark Koschnick erhielt wie schon 2019 mehr als 150 Startmeldungen. Die Rekordmarke des letzten Jahres wurde mit 141 realisierten Starts von Schützen aus 16 Vereinen nur knapp verfehlt. Erstmals am Start waren Kurzwaffenschützen von der hessischen SGS Mühlheim-Dietesheim, die in sämtlichen Wettbewerben mit Pistole und Revolver sehr starke Leistungen zeigten. Eine längere Anreise hatten aber auch Schützen aus Güstrow und Oschatz.

Die Gastgeber konnten ihre Rekordbeteiligung aus dem Vorjahr nochmals deutlich steigern. Mit 49 Starts traten die Jüterboger so oft an die Feuerlinie wie kein anderer Verein zuvor. Mit großem Abstand folgten Rangsdorf 18, Birkenwerder, PSV Zossen und Mühlheim mit je 10 Starts. Die Wettbewerbe wurden wie in den Jahren zuvor in offenen Klassen ausgetragen. In 4 Großkaliber Kurzwaffen- und 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben ging es um Wanderpokale, Urkunden und Preisgelder.

Am ersten Tag bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad, kamen vor allem die Ordonnanzgewehr Schützen in ihren dicken Schießjacken ins Schwitzen. Hier freute man sich besonders auf das Mannschaftsduell der Gastgeber mit den Schützen aus Oschatz. Beide Teams kennen sich seit Jahren und liefern sich auch bei Deutschen Meisterschaften immer wieder spannende Duelle. Die Sachsen hatten sich in 2016 und 2017 in die Siegerlisten eintragen können, bevor sich die Flämingstädter die begehrte Trophäe 2019 zurückeroberten. Mit 18 Teilnehmern in dieser Disziplin gab es die zweithöchste Beteiligung. Die meisten Schützen traten mit Schweden Mauser Gewehren M96 und M38 mit Diopter-Visierung an. Wie im letzten Jahr lagen 12 Starter mit ihren gezeigten Leistungen über dem letzten DM Limit. An der Spitze gab es eine sehr hohe Leistungsdichte. Obwohl die Gastgeber mit 8 Einzelstartern und 2 Mannschaften kämpften, reichte es nicht zum Sieg. Andreas Radeck, der schon 2016 hier erfolgreich war und sich 2018 den Deutschen Meistertitel sicherte, siegte mit 340 Ringen denkbar knapp vor Jörg Flemming 339 und Titelverteidiger Sebastian Kienast 338. Beide Jüterboger hatten im liegenden Anschlag viele Ringe verloren, sich aber mit starken Stehendleistungen auf einen Podestplatz vorschieben können. Noch über der 330er Marke lagen Frank Dombrowski 335, der die stärkste Liegendleistung aller Schützen zeigte, sowie Ulrich Findeisen und Lutz Tannhäuser je 332 (beide Oschatz). Weiter für Jüterbog erzielten: 7. Christoph Hermann 325, 9. Ingo Louvet 312, 12. Manfred Reichel 306, 13. Manfred Langner 297 und 14. Helmut Fahlenberg 292. In seinem ersten Ordonnanzwettkampf zeigte der Luckenwalder Rene Weinland auf Platz 11 mit 308 Ringen eine tolle Leistung. Die Sachsen siegten in der Mannschaftswertung mit 1004 vor Jüterbog I 979 und Jüterbog II 976.

Beim Auflageschießen zeichnete sich ein ähnlicher Verlauf ab, wie im vergangenen Jahr. Es gab große Teilnehmerfelder und sehr wenig Leistungsunterschiede an der Spitze. Erneut war Michael Schröter vom PSV Olympia Berlin in beiden Wettbewerben nicht zu schlagen. Wieder konnte er den bis zum letzten Durchgang führenden Frank Dombrowski 277 noch um 2 Ringe übertreffen. Dritter wurde erneut Ingo Louvet mit 277 Ringen vor den Oschatzern Radeck 277 und Tannhäuser 276. Nur knapp verfehlte Barbara Schilling auf Platz 7 mit 269 Ringen den neuner Schnitt. Weiter erzielten für Jüterbog: 8. Klaus Jannasch 267, 10. Markus Krawez 264, 13. Thomas Malluschke 258, 18. Ralf Schulze 248, 21. Manfred Reichel 244, 22. Hans-Peter Neumann 241, 23. Hendrik Papenroth 237, 28. Bettina Kühne 200, 29. Hans-Joachim Rehbein 180. Den Mannschaftstitel verteidigte Jüterbog I vor Jüterbog II, PSV Olympia Berlin, Rangsdorf und Zossen.

Im Wettbewerb mit offener Visierung siegte Schröter mit der gleichen Ringzahl wie im vergangenen Jahr. Mit 282 Ringen gewann er wieder vor Helmut Fahlenberg 278, der mit 98 in der 2. Serie die höchste Zehnerserie mit dem Gewehr erzielen konnte. Markus Krawez belegte mit nur einem Ring weniger Platz 3. Weiter erzielten für Jüterbog: 5. Frank Dombrowski 264, 7. Hans-Joachim Heinze 261, 8. Klaus Jannasch 258, 14. Gerald Kaplick 251, 16. Manfred Langner 250, 19. Ralf Schulze 238, 20. Jürgen Stein 237, 22. Ingo Louvet 228, 26. Andre Bethke 213, 27. Fred Hochleutner 199 und 31. Michael Schoppe 171. Mit 32 Teilnehmern war es das größte Starterfeld des diesjährigen BMP. Auch hier waren die Gastgeber im Teamwettbewerb nicht zu schlagen. Mit hauchdünnem Vorsprung von nur einem Ring verteidigte die erste Jüterboger Mannschaft die Mannschaftstrophäe vor der zweiten. Rang 3 erkämpfte Birkenwerder vor Rangsdorf und Zossen.

In den Großkaliber Kurzwaffendisziplinen gaben die Schützen der SGS Mühlheim-Dietesheim den Ton an. Sie holten sich in den 4 Einzelentscheidungen alle Titel und errangen 10 von 12 möglichen Podest Platzierungen. Außerdem gewannen sie beide Mannschaftspokale mit der Pistole. Vor allem Thomas Westerwald zeigte sich mit 3 Einzelerfolgen am treffsichersten. Mit dem .357 Magnum Revolver siegte er mit 382 vor seinem Teamkollegen Thomas Baier 377 und dem Zossener Karl-Heinz Berger 373. Hier erreichten die Jüterboger: 6. Klaus Jannasch 308, 10. Markus Krawez 293, 11. Frank Leis 273, 12. Thore Andre Bethke 250, 14. Jürgen Stein 164, 15. Thomas Malluschke 151 und 18. Hans-Peter Neumann 103. Den Wanderpokal sicherten sich die Ludwigsfelder mit mehr als 60 Ringen Vorsprung auf Jüterbog.

Mit dem .44er Magnum Revolver siegte Westerwald mit 379 vor Baier 368 und dem Rangsdorfer Siegfried Weller 330. Frank Dombrowski erreichte mit 308 Platz 5 vor dem Luckenwalder Stefan Zengeler 297. Weiter erzielten: 7. Markus Krawez 293, 9. Siegfried Meyer 198, 10. Patrick Meyer 187. Die Mannschaftstrophäe blieb bei den Gastgebern.

In den Pistolenwettbewerben gab es 2 dreifach-Erfolge für die Schützen aus Hessen. Im Wettbewerb .45 ACP gewann Westerwald 382 vor Baier 380 und Peggy Wölk 361. Mit der 9 mm Pistole setzte sich Baier 377 vor Wölk 368 und Westerwald 365 durch. Hier erkämpften Birgit Ziegert 323 und Melanie Sander 291 die Plätze 10 und 16. Hendrik Papenroth 188 und Andreas Wachtel 165 landeten auf 21 und 22.

Der Ehrenvorsitzende des KSB, Detlef Bode, der selbst an beiden Tagen als Kampfrichter tätig war, und Kreissportleiter Mark Koschnick führten mit Peggy Wölk die Siegerehrung durch und bedankten sich bei den anwesenden Schützen, den Organisatoren des KSB sowie bei der ausrichtenden Jüterboger Gilde.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming übernimmt nach Tagessieg Spitzenposition in der Rangliste

Der 5. Wettkampftag der Berliner Liegendkampf Rangliste war ein besonderer Tag. Zum ersten Mal ist es einem Schützen des Petkuser Teams gelungen, die Führung in der Gesamtrangliste zu übernehmen. Mit einer Glanzleistung schoss Alexander Flemming auf Topniveau seinen Wettkampf, sicherte sich mit hauchdünnem Vorsprung den Tagessieg und verdrängte den bis dahin führenden Michael Wischnewsky. Auch im Mannschaftskampf konnte weiter Boden gut gemacht werden. Wie schon beim 4. Wettkampf, war dieser Wettkampftag mit 90 Startern wieder ordentlich besucht. Elf Petkuser kamen in die Walther Arena, um sich am vorletzten Tag im Klassement zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Wettkampf im Januar steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Christoph Hermann, David König und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es, wie zu erwarten war, doch größere Verschiebungen, da jetzt die ersten Streichresultate Berücksichtigung fanden.

In bestechender Form präsentierte sich Alexander Flemming. Seine erzielten 623,8 Ringe waren das zweithöchste Ranglistenergebnis in dieser Saison. Er blieb nur 1 Ring unter seiner eigenen im November erzielten Bestmarke. Konstant hohe Serien zwischen 103,2 und 105,1 waren für diese Spitzenleistung ausschlaggebend. Obwohl er nach alter Wertung 9 Treffer in der Neun hatte 591 (98, 98, 99, 99, 99, 98), waren es die vielen hohen Innenzehner (Mouchen), die ihn ganz nach vorn brachten. Allein in der 3. Serie schoss Flemming 8 von insgesamt 40 Mouchen.  So konnte er sich gegen den bis dahin führenden ehemaligen Olympiasieger Miroslav Varga vom tschechischen SV SSK Dvory mit zwei Zehntel Ringen Vorsprung durchsetzen. Varga (595) hatte insgesamt nur 5 Neuner erzielt. Auf Platz 3 kam der bis zu diesem Tag in der Gesamtwertung führende Michael Wischnewsky 621,2. Flemming stieg jetzt vom 6. Platz ganz noch oben. Auch Juniorschütze Benedikt Crncic konnte sich verbessern. Mit einer Steigerung von 3,6 auf 610,3 Ringe (583) schoss er die zweitbeste Leistung im Team und stellte seine Saisonbestleistung vom Novemberwettkampf ein. Er konnte sich von Platz 42 auf 35 verbessern. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Frank Dombrowski. Bei seinen 605,7 (578) nutzte er die volle Wettkampfzeit von 50 Minuten aus, blieb aber knapp unter seinem Durchschnittsresultat. Trotzdem machte er eine Position gut.

Für eine positive Überraschung sorgte Christoph Hermann. Obwohl er in dieser Saison aufgrund der wenigen Wettkämpfe keine Möglichkeit mehr hat, sich im Feld nach vorn zu schieben, zeigt er mit 602,8 (577) seine beste Leistung seit Jahren. Um mehr als 13 Ringe hatte er sich zum WK im Januar gesteigert. Helmut Fahlenberg verpasste zum 4. Mal infolge nur knapp die 600er Marke. Vielleicht war es die eine Acht, die ihm in der vierten Serie herausrutschte. Der Senior schob sich auf Rang 62 leicht nach oben. Sportleiter Sven Bakus schoss mit 596 (570) auf ähnlichem Niveau, wie beim letzten Mal. In der 6. Serie schlichen sich 2 Achten ein und drückten sein Ergebnis doch etwas nach unten. Da er die ersten beiden Wettkämpfe ausließ, kann er nicht auf Streichergebnisse zurückgreifen. So sackte er mit einem Durchschnittsresultat von knapp unter 600 Ringen 7 Positionen auf 61 ab. Der Senftenberger Manfred Langner kam nicht ganz an sein letztes Resultat heran, schoss 594,7 Ringe (569). Er profitierte vom ersten Streichergebnis und machte 4 Plätze gut. Seine zweitbeste Saisonleistung 592,9 (566) brachte dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming eine leichte Positionsverbesserung ein. David König steigerte sich um 10 auf 588,3 Ringe (560). Die deutliche Verbesserung seiner Durchschnittsleistung brachte ihm eine Verbesserung um 3 Plätze ein. Auch die Ludwigsfelder Schützen, Mark Koschnick und Jana Goldammer, warteten mit Leistungssteigerungen auf. Der Kreissportleiter legte 3,9 Ringe drauf und erreichte mit 582,4 (556) seine beste Saisonleistung. Fast 20 Ringe konnte Goldammer zulegen. Sie schoss mit 580,1 (553) bei relativ konstantem Serienverlauf eine neue tolle Bestleistung. Zwar konnte sie sich nicht im Gesamtfeld verbessern, aber ihr Durchschnittsresultat um ganze 7 Ringe steigern.

Die 1. Mannschaft der Petkuser erzielte die zweitbeste Saisonleistung. Hatte man zum Ranglistenstart noch auf Rang 9 gelegen, ist man nun bis auf den 4. Platz hinaufgestiegen. Durch einen Anstieg um 6,7 Ringe auf 1836,9 konnte man die 2. Mannschaft des PSV Olympia verdrängen. Trotz Steigerung um 8 Ringe, sackte das 2. Petkuser Team eine Position ab. Nach bisherigem Stand können sich neben dem sicher qualifizierten Alexander Flemming auch Frank Dombrowski und Benedikt Crncic berechtigte Hoffnungen auf eine Endkampfteilnahme machen.

Frank Dombrowski

Tageseinzelwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   623,8
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   623,6
3. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,2
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,7
5. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,6
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,1
7. Bennewitz Rainer PSV Olympia Berlin III   616,2
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,1
9. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   613,9
10. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   613,5
20. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
35. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,7
41. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   602,8
48. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   599,1
57. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,0
60. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,7
64. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   592,9
70. König David Sportschützen Petkus II   588,3
78. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   582,4
80. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   580,1

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,85
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,53
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,50
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,30
6. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,28
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   613,97
10. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,88
33. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,93
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   607,48
61. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
62. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
76. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   596,20
82. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
87. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,15
90. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
93. König David Sportschützen Petkus II   583,43
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,23
106. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,38

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt Endk.
1. PSV Olympia Berlin III   1.848,3
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.840,1
4. Sportschützen Petkus I   1.836,9
5. PSV Olympia Berlin II   1.836,3
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.821,6
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,7
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. Sgi zu Lübben   1.798,5
14. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.703,4
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.460,1
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.283,8

KK Schützen erneut treffsicher – Alexander Flemming überragend

Am vierten von sechs Wettkampftagen der Berliner Liegendkampf Rangliste konnten die Schützen des SV Petkus wieder überzeugen. So brachte sich die 1. Mannschaft erneut auf den 3. Rang der Tageswertung und schob sich im Gesamtklassement einen Rang nach vorn. Mit 90 Startern war dieser Wettkampftag wieder ordentlich besucht. Allein 12 Schützen aus Petkus kamen in die Walther Arena, um ihre Ranglisten Position zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Vormonat bzw. zu ihrem letzten Ranglistenwettkampf steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Jörg Flemming und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es noch keine großartigen Veränderungen. Diese wird es erst nach dem 5. WK geben, da dann die Streichergebnisse mit eingerechnet werden.

In fantastischer Form zeigte sich der stärkste im Team, Alexander Flemming. Schon nach den 15 Minuten Probeschießen bemerkte sein Teamkollege Frank Dombrowski, der eine Bahn neben ihm schoss: „Hebe dir noch ein paar Zehner für den Wettkampf auf“.  Bei seinen knapp 20 Probeschüssen hatte Flemming nur eine Neun erzielt. Mit 104,1 Ringen startete er dann perfekt in den Wettkampf. Als sich während der 2. Serie 3 Neuner einschlichen, musste er reagieren. Er ging aus dem Anschlag, machte kurz Pause und baute die Anschlagsposition wieder auf. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In der Folge kamen nur noch 2 Neuner. Nach 35 Minuten Wettkampfzeit, hatte er sich mit 621,1 Ringen (+3,4 Ringe zum Wettkampf im Dezember) den 2. Platz der Tageswertung hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Michael Wischnewsky (621,4) vom PSV Olympia erkämpft. Ohne Zehntelwertung 595 (100, 97, 99, 99, 100, 100) hatte er seine Bestleistung vom 2. Ranglisten Wettkampf eingestellt. Allein 34 seiner 55 Zehner landeten in der Mouche (Innenzehn). Im Gesamtfeld ging es 2 Positionen nach oben. Dombrowski konnte sich nur leicht verbessern, legte 0,9 Ringe zu. Bei relativ konstanten Serien erreichte er mit 607,7 (581) fast sein Durchschnittsresultat in der laufenden Saison. Allerdings verlor er eine Position, liegt als zweitbester Schütze im Team auf Rang 34. Die Chance für eine Endkampfteilnahme ist weiter vorhanden. Die größte Steigerung im 1. Team hatte Junior Benedikt Crncic zu verzeichnen. Nach lediglich 24 Minuten Schießzeit legte er 4,1 Ringe zu auf 606,7 (579). Wie bei Dombrowski, lagen alle Zehnerserien über 100 Ringen. Eine Position ging es nach oben.

Durch die insgesamt gute Mannschaftsleistung, erreichte man zum 3. Mal seit 2007 den 3. Platz. In der Gesamtwertung verbesserten sich die Schützen vom Golm nun mit 1830,2 im Durchschnitt auf den 5. Platz. Der Abstand zur viertplatzierten Mannschaft (PSV Olympia II) beträgt nur noch 0,8 Ringe. Hier führt weiterhin die 3. Mannschaft des PSV Olympia Berlin vor der ASG Brandenburg und dem tschechischen Verein SSK Dvory.

Sven Bakus konnte diesmal nicht an seinen tollen Wettkampf vom Dezember anknüpfen. Mit 596,5 Ringen (571) büßte er fast 11 Ringe ein. Trotz konstantem Serienverlauf, musste er Vier Achten im oberen Scheibenbereich hinnehmen. Da er erst 2 Wettkämpfe in dieser Saison bestritten hatte, rauschte er 17 Positionen nach unten. Helmut Fahlenberg schoss 1,8 Ringe weniger als beim letzten Mal, konnte sich aber dennoch nach 598,1 (565) im Feld um 3 Plätze nach oben bringen. Wie bei fast allen Schützen im Team, gab es auch bei ihm kaum Schwankungen im Serienverlauf. Seine Zielstellung, wieder die 600er Marke zu erreichen, verfehlte Manfred Langner knapp. Bei seinen 597,0 (574) hatte er zwar 36 Zehner erzielt, doch die lagen oft im Randbereich, so dass keine hohen Wertungen zu Stande kamen. Als zweitbester Schütze der 2. Mannschaft liegt er auf Rang 69. Mit fast 20 Ringen mehr als im 3.WK, ließ Jörg Flemming einen deutlichen Leistungsanstieg erkennen. Sein Trefferbild lag enger zusammen und es gab weniger Ausreißer in die Acht. Durch die erzielten 595,5 (566) machte er 5 Plätze gut. Der Kreisstädter Ingo Louvet 590,3 (565) verlor trotz leichter Steigerung einen Rang. Bei seinem ersten Wettkampf in dieser Saison, kam Christoph Hermann noch nicht so zurecht. Sein gesamtes Trefferbild verschob sich nach etwa 30 Schüssen zur linken Seite. Mit 589,6 (562) liegt er auf Rang 81. Kreissportleiter Mark Koschnick schoss bei seinem 3. Wettkampf der laufenden Serie mit 578,5 (550) Saisonbestleistung. Die fast 5 Ringe mehr, brachten ihm aber keine Verbesserung in der Platzierung. Er rangiert weiter auf Platz 100. Den größten Leistungsabfall hatte David König. Er verlor fast 18 Ringe. Mit 578,3 (550) bleibt er unverändert auf Platz 96. Dagegen konnte Jana Goldammer stark zulegen. Sie lag mit 560,3 (534), ihrer zweitbesten Saisonleistung, mehr als 22 Ringe höher.

Im KK Dreistellungskampf kam Crncic über 526 Ringe nicht hinaus. In allen 3 Anschlagsarten fehlten einige Ringe, so dass er zum letzten Wettkampf 30 Ringe verlor und sich mit Platz 22 zufriedengeben musste.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,4
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,1
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   617,9
4. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,7
5. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   617,1
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   616,0
7. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   615,1
8. Höftmann Annica NBSG   614,7
9. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   614,3
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,1
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,7
29. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,7
50. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,1
52. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   597,0
53. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,5
55. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,5
68. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   590,3
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,6
77. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,5
78. König David Sportschützen Petkus II   578,3
84. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,3

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,25
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   618,97
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   618,95
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,28
6. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   615,70
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,07
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,80
10. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,03
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,83
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,48
54. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   601,95
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,65
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,08
79. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,60
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
89. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   583,85
96. König David Sportschützen Petkus II   577,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   575,50
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   553,80

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.838,1
3. SV SSK Dvory   1.836,1
4. PSV Olympia Berlin II   1.831,0
5. Sportschützen Petkus I   1.830,2
6. NBSG   1.821,2
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.820,0
8. LV Sachsen-Anhalt   1.812,7
9. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,3
10. SV Treffer Plauen   1.805,1
11. Sgi zu Lübben   1.799,9
12. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
13. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.784,5
14. Sportschützen Petkus II   1.772,9
15. SV Briesen   1.769,3
16. Sgi zu Köpenick   1.699,0
17. SV Neuenhagen 2000   1.675,2
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. ASG Brandenburg II   1.456,4
20. Weißwasseraner SV   1.437,7
21. Sommerbiathlon   1.384,9
22. Sportschützen Petkus III   1.137,2

Alexander Flemming holt Tagessieg bei der Rangliste

Nur 2 Wochen nach dem Lapua Event fand beim PSV Olympia der 2. Wettkampftag der KK Liegend Rangliste statt. Mit 101 Startern hatte sich die Teilnehmerzahl zum ersten Wettkampf leicht erhöht. Die Petkuser mussten auf 4 Schützen verzichten, was zur Folge hatte, dass die 3. Mannschaft unvollständig gewertet wurde. Dennoch zählte man mit 10 Aktiven wieder zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Im gesamten Team standen 4 Leistungssteigerungen 6 Leistungsabfällen gegenüber.

Dieser 2. WK war ein ganz besonderer für den SV Petkus. Erstmalig ist es einem Schützen des Teams gelungen, sich den Tagessieg der Liegendrangliste zu erkämpfen. Nach seinem tollen Sieg beim Lapua Event, legte Alexander Flemming mit seinem Walther KK 500 Matchgewehr nochmal einen drauf. Unglaublich enge Schussbilder und konstant hohe Zehnerserien von 103,3; 104,1; 105,6; 103,6; 104,1; 104,1 brachten ihn auf 624,8 Ringe. Seit Einführung der Zehntelwertung war es das vierthöchste Resultat. Seine persönliche Bestleistung hatte er bei diesmal schnellerer Schussfolge auch nach alter Wertung (volle Ringzahl) um 2 Ringe steigern können. Bei den erzielten 595 (98, 100, 99, 99, 99, 100) landeten alle fünf Neuner in der 9,9. Was für eine tolle Leistung! In der Gesamtwertung ging es für ihn von Platz 57 schon auf Platz 14 hinauf. Gegen diese Spitzenleistung wirkten die Resultate der Mannschaftsschützen Benedikt Crncic und Frank Dombrowski schon deklassierend. Dabei lieferte gerade Crncic wieder eine gute Leistung ab. Mit 610,3 (586) erreichte er sein zweitbestes Ranglistenergebnis und machte 4 Positionen im Feld gut. Frank Dombrowski hatte wie schon beim Lapua Event, Schwierigkeiten einen stabilen Anschlag aufzubauen. Nach dem schon die letzten 3 Probeschüsse nur in der Neun einschlugen, startete er mit 3 Neunern und einer Acht in den Wettkampf. Auch er hatte sich diesmal einen schnelleren Schießrhythmus angewöhnt. Doch erst zum Schluss hin zeigten sich bessere Trefferbilder und Serien. Mit 605,3 (578) büßte er knapp 6 Ringe zum 1.WK ein und lag nur auf Rang 37 der Tageswertung. Im Gesamtfeld ging es 16 Plätze abwärts.

Obwohl Senior Helmut Fahlenberg 6 Ringe auf 597,2 (568) zulegen konnte, sackte er nach Platz 56 der Tageswertung auf Platz 70 ab. Das hatte den Grund, dass 12 Schützen auf den 2. WK verzichteten und sie mit ihren Resultaten vom 1. WK im Gesamtfeld unverändert platziert sind. Manfred Langner, der sich mit Rückenproblemen quälte, konnte nicht seine gewohnte Anschlagsposition einnehmen. Er verlor 3 Ringe zum letzten Mal, erzielte 591,4 (563) und rutschte im Gesamtklassement auf 73 ab. Auch der Luckenwalder Ingo Louvet musste geringe Leistungseinbußen hinnehmen. Fünf Achten und eine Sieben trübten sein Gesamttrefferbild etwas ein. Er schoss 589,7 (565) Ringe und liegt mit Rang 75 im hinteren Mittelfeld. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming hat noch nicht die stabile Form der letzten Saison erreicht. Bei seinen 575,7 (550) Ringen war der Serienverlauf zwischen 88 und 97 zu wechselhaft. Er verlor 12 Ringe zum Wettkampf im Oktober und rangiert derzeit auf Platz 90. Es ist aber noch Zeit, Boden gut zu machen, denn die 2 schlechtesten Wettkämpfe werden am Ende gestrichen. Mark Koschnick erreichte fast das gleiche Resultat wie beim 1. WK. Trotz gleichmäßigem Verlauf landete ein Viertel der Schüsse unterhalb der Neun. Mit 573,8 (548) nimmt der Kreissportleiter Platz 95 ein. David König legte bei seinem zweiten Liegendkampf innerhalb der Rangliste 6 Ringe auf 571,0 (545) zu und belegt derzeit Platz 101. Für Jana Goldammer lief es nicht gut. Sie verlor fast 25 Ringe auf 538,2 (511). Ein Blick auf ihr Ergebnisausdruck zeigte zwar einen recht konstanten Verlauf von Serie zu Serie, doch auch deutliche Abweichungen im Schießrhythmus von Schuss zu Schuss. Mit 20 Minuten Schießzeit war sie, wie schon im 1. WK, die schnellste im Team der Petkuser.

Hinter Flemming erreichten Jana Tolonitz 623,3 vom LV Sachsen-Anhalt und Regina Martin-Trefz aus Neuenhagen 620,2 Platz 2 und 3 der Tageswertung. Die Gesamtwertung führt weiterhin Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein an.

Zum ersten Mal erreichte die 1. Mannschaft der Petkuser Schützen mit 1840,4 den 3. Platz der Tageswertung. Nur der PSV Olympia III 1847,8 und die ASG Brandenburg 1845,2 waren besser. In der Gesamtwertung kletterte man 2 Positionen nach oben auf Rang 7.

Crncic absolvierte auch wieder einen Dreistellungskampf. Hier steigerte er sich um einen Ring auf 535 Ringe. Beim Stehendschießen klappte es wieder nicht so gut. Bei 162 Ringen ist noch viel Luft nach oben. Er liegt mit Platz 25 derzeit im Mittelfeld.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   624,8
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   623,3
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   620,2
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   620,1
5. Stransky Milan SV SSK Dvory   617,9
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   616,8
7. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   615,9
8. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   615,7
9. Jose Andreas ASG Brandenburg I   615,3
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   614,0
24. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
37. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,3
56. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   597,2
68. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   591,4
70. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   589,7
84. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,7
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   573,8
88. König David Sportschützen Petkus II   571,0
97. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   538,2

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,05
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,95
5. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,30
6. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,00
7. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   614,00
8. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,90
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,60
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,45
14. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   612,00
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   608,40
36. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,30
70. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   594,30
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   593,00
75. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
85. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
90. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   582,00
95. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
101. König David Sportschützen Petkus II   568,00
105. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,30
108. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt
1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.839,8
3. SV Neuenhagen 2000   1.838,5
4. SV Chemnitz   1.832,0
5. PSV Olympia Berlin II   1.829,7
6. SV SSK Dvory   1.827,7
7. Sportschützen Petkus I   1.826,7
8. NBSG   1.824,8
9. LV Sachsen-Anhalt   1.823,3
10. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.816,0
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.807,1
12. SV Treffer Plauen   1.805,4
13. PSV Olympia Berlin I   1.803,7
14. Sgi zu Lübben   1.791,9
15. Sportschützen Petkus II   1.768,0
16. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.760,5
17. SV Briesen   1.757,6
18. Sgi zu Köpenick   1.701,4
19. ASG Brandenburg II   1.441,1
20. Weißwasseraner SV   1.430,6
21. Sportschützen Petkus III   1.416,9
22. Sommerbiathlon   1.121,6

Verhaltener Start zum Ranglistenauftakt

Endlich war es wieder soweit. In der Walther Arena in Berlin Alt-Glienicke begann die neue Wettkampfsaison der Liegendkampf- und Dreistellungskampf Schützen. Beim Ranglistenschießen des PSV Olympia werden in den kommenden 6 Monaten 123 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den jeweiligen Endkampf zu qualifizieren. 116 Starter umfasst das Feld der Liegendkampf Teilnehmer. Für den KK-Dreistellungskampf (knieend, liegend, stehend) haben 47 Teilnehmer gemeldet. Auch in dieser Saison kommt es beim Liegendschießen auf die Stelle nach dem Komma an. Die Zehntelwertung hatte sich bestens bewährt. So kommt es schon mal vor, dass man sich über eine niedrige 10,2 ärgert. Am ersten Wettkampftag traten 97 Liegendschützen an. Das war einer mehr als im letzten Jahr. Der SSV Petkus war hinter den Gastgebern (14) mit 11 Aktiven am stärksten vertreten. Im vorderen Mittelfeld zeigte sich eine sehr hohe Leistungsdichte. So lagen 40 Plätze zwischen 599 und 609 Ringen. Doch der Start verlief für die Petkuser, die auch in dieser Saison wieder mit 3 Mannschaften antreten und von Schützen aus Luckenwalde, Senftenberg, Jüterbog und Ludwigsfelde unterstützt werden, etwas holprig.

Stärkster Schütze im Team war Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde hatte nur zu Beginn etwas Schwierigkeiten in den Wettkampf zu gelangen. Erst in den letzten 30 Sekunden der 15 Minuten Probezeit fand der eine stabile Anschlagsposition. Nach einer nur durchschnittlichen Startserie bei dem er sich 5 Neuner leistete, steigerte er sich deutlich, schoss 15 Zehner infolge und hielt das gute Niveau bis zum Schluss bei. Als nur noch er im ersten Durchgang an der Feuerlinie lag, beobachteten die Teammitglieder und andere Schützen seine letzten Schüsse am Monitor. Dann landete der letzte Schuss in der 10,9 und er hatte den Applaus auf seiner Seite. In seinem 300. KK-Liegendkampf erreichte er 611,5 Ringe. Nach alter Wertung hatte er mit 586 Ringen seine Wettkampfbestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Mit Platz 12 nach dem 1. WK Tag hatte er nicht gerechnet. Benedikt Crncic liegt nach dem ersten Tag auf Rang 40. Er hatte mit 602,3 (572) doch einige Ringe liegen gelassen, bei 2 Serien durch Schüsse in die Acht, deutlich die 100er Marke verfehlt. Auch Alexander Flemming hatte sich den Ranglistenstart sicher anders vorgestellt. Der Vorjahreszweite konnte nicht mehr auf seine eingeschossene Wettkampfmunition zurückgreifen, musste daher mit der Trainingsmunition auskommen. Das hatte zur Folge, dass alle 6 Serien einen ähnlichen Verlauf um die 100er Marke hatten. Bei 30 Neunern und 30 Zehnern erzielte er mit 599,2 Ringen (570) sicher eines seiner beiden Streichresultate.

Nach seinen guten Leistungen im letzten Jahr ist Manfred Langner jetzt für die erste Mannschaft am Start. Der Senftenberger zeigte sich mit 594,6 (567) doch etwas unzufrieden, wollte er doch die 600er Marke, die er letztes Jahr 3 Mal erreichte, knacken. Für den Kreisstädter Ingo Louvet, war es der beste Ranglistenwettkampf seit eineinhalb Jahren. Obwohl im in der 3. Serie eine Sechs herausrutschte, steigerte er sich ständig und schloss mit einer guten 98er Serie ab. Nach 593,6 Ringen (567) liegt er mit Platz 66 im hinteren Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg hatte in seinem Wettkampf einen ungewöhnlichen Serienverlauf. Zwischen 90 und 98 war fast alles dabei. Mit 591,4 (561) liegt er auf Rang 68 noch vor dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming. Dieser war mit 588,3 (562) nicht ganz unzufrieden, obwohl es sein bislang niedrigstes Resultat seit Einführung der Zehntelwertung war. Leicht unter ihrem Vorjahresschnitt blieb Thea Geske. Die Jugendschützin erreichte 584,6 (555) bei annähernd konstanten Serien. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 574,2 Ringe (549), schoss mit seiner besten Serie aus und liegt mit Rang 85 im hinteren Feld. Zum ersten Mal für Petkus startend, erreichte David König 565 Ringe (539). Einen deutlichen Sprung nach oben machte Jana Goldammer. Sie verbesserte sich mit 562,9 (537) um mehr als 35 Ringe zu ihrem Durchschnittsresultat aus 2018. Jugendschütze Johann Richard Hahn liegt mit 562,3 Ringen (532) auf Rang 91.

Den Tagessieg erkämpfte sich wie so oft Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit 622 Ringen (594) vor der Brandenburgerin Isabel Vaorin 618 (589) und Jana Tolonitz vom LV Sachsen-Anhalt 616,5 (587).

Mit nur mäßigen 1813 Ringen liegt die erste Mannschaft der Petkuser auf Rang 9. Hier führt die 3. Mannschaft des PSV Olympia vor Neuenhagen und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Jugendschützen nur Durchschnittsresultate. Hier zeigten sich vorwiegend im Stehendanschlag Probleme. Bendikt Crncic kam auf 534 und liegt auf Platz 27, vor Thea Geske 506 Ringe Platz 33 und Johann – R. Hahn 494 Ringe Platz 36. Mit einer überragenden Leistung liegt Regina Martin Trefz vom SV Neuenhagen 2000 mit 579 Ringen an der Spitze.

Frank Dombrowski

  1. Wettkampftag Liegendkampf:
1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,0
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,0
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,5
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   616,2
5. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,0
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,5
7. Ehmki Nicole NBSG   614,0
8. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   613,8
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,1
10. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   612,3
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,5
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,3
57. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   599,2
64. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,6
66. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   593,6
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   591,4
73. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,3
75. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,6
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,2
88. König David Sportschützen Petkus II   565,0
90. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,9
91. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,3

 

Mannschaft:

1. PSV Olympia Berlin III 1.845,7  
2. SV Neuenhagen 2000 1.838,5  
3. ASG Brandenburg I 1.834,4  
4. LV Sachsen-Anhalt 1.832,1  
5. PSV Olympia Berlin II 1.826,9  
6. SV Chemnitz 1.825,3  
7. NBSG 1.824,1  
8. SV SSK Dvory 1.817,3  
9. Sportschützen Petkus I 1.813,0  
10. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.812,0  
11. SGem. Medewitz / Chemnitz 1.811,0  
12. Sgi 1418 zu Bernau 1.803,6  
13. PSV Olympia Berlin I 1.800,1  
14. SV Treffer Plauen 1.798,9  
15. Sgi zu Lübben 1.782,8  
16. Sportschützen Petkus II 1.773,3  
17. SV Briesen 1.761,9  
18. Sportschützen Petkus III 1.721,7  
19. ASG Brandenburg II 1.718,3  
20. Sgi zu Köpenick 1.715,0  
21. Weißwasseraner SV 1.109,0  
22. Sommerbiathlon 547,9