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KM Druckluft – Jüterboger beim Königsschießen stark

Mit 10 Monaten Verspätung veranstaltete der Kreisschützenbund Teltow-Fläming/Potsdam-Stadt seine Titelkämpfe mit Druckluftwaffen. Das Schützenhaus der Jüterboger Gilde war bereits zum 20. Mal infolge Austragungsort dieser Veranstaltung. Neben den gewohnten Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage wurde auch erstmalig der Wettbewerb Standardluftpistole ausgetragen. Der KSB hatte sich dazu entschlossen, die Corona bedingt im Januar abgesagten Meisterschaften nicht zu streichen. Die Verantwortlichen des KSB setzten alles daran, den Wettkampf unter Einhaltung der Corona Bestimmungen durchzuführen. Neben 3G Zutritt und Maske bis zum Schützenstand, hatten die Gastgeber zwischen den 13 Ständen Abtrennungen installiert. Es erfolgte auch ein ständiger Luftaustausch während des Schießens. Mit 92 Einzelstarts von Schützen aus 5 Vereinen des Kreises kam man natürlich nicht ganz an die Zahlen des letzten Jahres heran. Dennoch wurden an den 2 Wettkampftagen die Sieger und Platzierten in 35 Einzel- und Mannschaftskonkurrenzen ermittelt. Erwartungsgemäß hatten die Jüterboger mit 27 realisierten Starts erneut das größte Aufgebot gestellt, vor Potsdam 24, Ludwigsfelde 19 und Luckenwalde 14. Die Gastgeber bestätigten ihre Erfolgsbilanz aus dem letzten Jahr. Wieder gab es 15 Titel in Einzel- und Mannschaftsentscheidungen. Hier folgten die Schützen aus der Landeshauptstadt mit 12, PSV Zossen und Ludwigsfelde je 3 und Luckenwalde mit 2 Erfolgen. Mit je 3 Titeln waren Helga Boge, Sabine Radtke und Frank Dombrowski (alle Jüterbog) die erfolgreichsten Teilnehmer. Kreissportleiter Mark Koschnick konnte auf den vom Gastgeber gestellten, erfahrenen Kampfrichter Heinz Krüger zurückgreifen. Chefauswerter Steffen John wertete mit der Ringlesemaschine jede Scheibe bzw. Scheibenstreifen aus und ermittelte den für das Königsschießen erforderlichen Teiler.

Auch in diesem Jahr, nahmen alle Teilnehmer durch ihre Startmeldung automatisch am Kreiskönigsschießen teil. Während es im vergangenen Jahr ein gemischtes Königshaus aus 3 Vereinen gab, kamen diesmal nur die Gastgeber und die Luckenwalder Gilde zu Königsehren. Neuer Kreisschützenkönig wurde Sebastian Kienast mit einem 13,6 Teiler. Der 36-Jährige Jüterboger Gewehrschütze, der beim letztjährigen Königsschießen auf dem 2. Rang zu finden war, löste seinen Vereinskameraden Jonas Stein vom Thron ab. Der Kreisstädter Florian Malaschewski 15,2 T musste sich knapp geschlagen geben. Auf Rang 3 landete der Zossener Nicolas Salchow 18,6 T. Kreisschützenkönigin wurde Mandy Kanzler. Die Gewehrschützin erzielte einen 31,4 T und behauptete sich gegen 6 Pistolenschützinnen. Peggy Wölk aus Potsdam 57,5 erreichte Platz 2 vor der Titelverteidigerin und fünffachen Kreiskönigin Jördis Schmidt (Potsdam) 69 T. Den besten Schuss dieser Kreismeisterschaften gab Senior Heinz Krüger beim Auflageschießen ab. Der 81-Jährige, der sich zuletzt im Jahr 2009 den Königstitel (damals noch freihändig) sicherte, schoss mit seinem Luftgewehr einen 3,8 T und setzte sich gegen mehr als 60 Konkurrenten und ganz knapp gegen seinen Vereinskollegen Egon Valentin durch, der mit seiner Luftpistole einen 4,6 T erzielte. Uwe Zander aus Potsdam wurde mit einem 9,6 T Dritter. Der neue Jugendkönig kommt aus Luckenwalde. Richard Küter erzielte einen 117 T und ist Nachfolger des Jüterbogers Benedikt Crncic.

Neben seinem Königstitel, gewann Kienast wie schon im vergangenen Jahr auch die Luftgewehr-Konkurrenz in der Herren I Klasse. Mit 387 siegte er vor seinen Teamkollegen Jonas Stein und Fabian Henze. Frank Dombrowski gewann in der Herren II mit 346 vor Mark Koschnick. Weitere Gewinner waren Alexander Kade (Potsdam) Herren III, Heinz Krüger Herren IV, Richard Küter Junioren II.

Beim 30 Schuss Auflageschießen, bei dem die Zehntelwertung angewandt wurde, erzielte der Potsdamer Uwe Zander das höchste Resultat. In der Senioren I Klasse verbesserte er seinen Kreisrekord aus dem letzten Jahr auf starke 311,2 Ringe. Bei den Seniorinnen I holte Birgit Hauck 284,3 einen Titel für die Luckenwalder Gilde. Sie setzte sich gegen Petra Schulze und Bettina Kühne vom gastgebenden Verein durch. Eine Dreifacherfolg feierten die Senioren II aus Jüterbog. Hier gewann Frank Leis mit exakt 300 Ringen vor Harald Richter und Ralf Schulze. Hartmut Krügener vom PSV Zossen entschied mit 307,1 Ringen die Senioren III Klasse. Seine Vereinskollegin, Martina Butzek, war mit 307 Ringen nicht viel schlechter und siegte im Feld der Seniorinnen III. In den Senioren(innen) IV Klassen (ab 71 Jahre) gab es Erfolge für den Potsdamer Joachim Lau 306,8 und Helga Boge 275,5. Die Klasse ab 76 Jahre (V) gewann der Potsdamer Gerhard Supper mit 304 Ringen vor Heinz Krüger 302,8. Der stellvertretende Vorsitzende des KSB, Frank Dombrowski, war trotz einer Sieben in der ersten Serie in der Herren II mit 305,9 erfolgreich. Jana Goldammer, Schriftführerin des KSB, holte sich mit 279,9 den Titel bei den Damen II. Mannschaftssiege konnten die Jüterboger sowohl in der Senioren I als auch in der Senioren III Klasse einfahren.

Beim Schießen mit der Luftpistole sorgte Jördis Schmidt für das höchste Resultat. In der Damenklasse steigerte sie ihre Vorjahresleistung um 4 auf starke 370 Ringe. Peggy Wölk schoss in der Damen II Klasse 353 und verbesserte ihre Kreisbestmarke um 8 Ringe. Außerdem gab es Erfolge für Sabine Radtke 334 Damen III und Nicolas Salchow 357 in der Herren I Klasse. Umkämpft war die Herren II Klasse. Hier siegte Mark Koschnick 354 (Ludwigsfelde) knapp vor Sebastian Lindner 352 aus Potsdam und Titelverteidiger Frank Dombrowski 350. Über Bronze in der Herren III konnte sich Hendrik Papenroth (Jüterbog) freuen. Er musste sich nur den Potsdamern Alexander Kade 344 und Frank Ditzel 366 geschlagen geben.

Eine erfolgreiche Verteidigung ihrer Titel aus 2020 schafften beim Schießen mit der aufgelegten Pistole Sabine Radtke 299,4 Seniorinnen I, Frank Dombrowski 303 Herren II und Berit Schubert 298,1 Damen II aus Ludwigsfelde. Das beste Ergebnis lieferte einer der ältesten Teilnehmer ab. Heinz-Jürgen Lippert aus der Landeshauptstadt kam auf 306,2 und siegte vor dem Kreisstädter Uwe Krause 300,4. Weitere Erfolge gab es für Helga Boge 262, Egon Valentin (Jüterbog) Senioren IV 297,2, Erhard Kloth 299,3 Senioren III, Thomas Kaser 301,4 Senioren II und Till Borgmann 303,8 Senioren I (alle Potsdam). Den Teamwettbewerb sicherte sich Jüterbog vor Ludwigsfelde. Im Wettbewerb der Standardluftpistole, bei der nach Zeitserien geschossen wurde, setzte sich Peggy Wölk 345 gegen Berit Schubert durch.

Frank Dombrowski

Vergleichswettkampf der Gilden endet wieder knapp

Zum 24. Mal trafen sich die Sportschützen der Jüterboger und Luckenwalder Gilde zum Vergleichswettkampf in den Druckluftwettbewerben. Mit 45 Starts gab es die zweitgrößte Beteiligung in der Geschichte dieser traditionellen Veranstaltung. Nur im Jahr 2003 wurden 2 Starts mehr gezählt. Mit so einem großen Ansturm hatte Wettkampfleiter Frank Dombrowski nicht gerechnet. Die 13 Schießbahnen waren innerhalb kürzester Zeit belegt. Im Jüterboger Schützenhaus, wo in einer Woche die Kreistitelkämpfe stattfinden werden, waren vorwiegend die Auflagespezialisten aktiv. Während die Gastgeber auf 17 Starter zurückgreifen konnten, mussten die Kreisstädter mit 15 Aktiven auskommen. In die Wertung kamen nur Auflageresultate. In den 30 Schuss Wettbewerben einigte man sich wieder auf eine jeweils ausgeglichene Mannschaftsstärke. Beim Luftgewehr Auflageschießen konnten alle Resultate in die Wertung aufgenommen werden, da beiden Teams jeweils 12 Schützen zur Verfügung standen. Beim Pistolenschießen wurden jeweils 7 Schützen gewertet. Auch in diesem Jahr konnten sich die Leistungen sehen lassen. So gab es auf beiden Seiten in allen Wettbewerben höhere Ergebnisse als im vergangenen Jahr.

Konnten sich die Jüterboger in den letzten Jahren beim Gewehrschießen durchsetzen, gab es hier erstmals seit 2015 eine Niederlage. Nach 360 Wertungsschüssen auf jeder Seite lagen die Kreisstädter mit 3276 zu 3253 vorn. Obwohl die Gastgeber mit höheren Spitzenergebnissen aufwarteten, erzielten die Luckenwalder den besseren Durchschnitt. Egon Valentin steigerte sich auf 293 Ringe und lag im Vereinsranking vor Hans-Joachim Mölter 287 und Birgit Hauck, die sich zu 2019 um ganze 27 Ringe auf 285 verbesserte. Weiter erzielten: Peter Schäfer 283, Jens Jürgen 279, Bodo Schneider 277, Dirk Schommert 267, Erich Wehlan 266, Uwe Krause und Horst Bajerke je 264, Hans-Joachim Tischler 257 und Holger Pätzel 254. Die Jüterboger mussten diesmal auf ihren erfahrensten Auflageschützen, Heinz Krüger, verzichten. Dennoch erzielte Werner Panek mit 295 das höchste Ergebnis des Tages und lag 17 Ringe höher als letztes Jahr. Auch Sabine Radtke 294 und Harald Richter 293 lagen über der 290er Marke. Petra Schulze konnte sich wieder über 286 Ringen freuen. Sie stellte ihre Wettkampfbestleistung von den Gildemeisterschaften ein. Auch Kristian Friedrich überzeugte mit 286. Weiter trafen: Ralph Gottwald 283, Hendrik Papenroth 281, Ralf Schulze 269, Frank Leis 266, Hans-Joachim Rehbein 240, Torsten Blech 247 und Kerstin Papenroth 213.

Beim Schießen mit der Luftpistole lag der Vorteil bei den Jüterboger Schützen. Sie behielten nach 210 Schüssen mit 1921 zu 1883 die Oberhand. Hier hatte Sabine Radtke in ihrer Paradedisziplin das Topresultat erzielt. Durch eine starke 99er Abschlussserie erreichte sie 293 Ringe. Aber auch Frank Leis überzeugte mit 283 Ringen. Frank Dombrowski blieb mit 278 diesmal unter seinen Möglichkeiten. Weiterhin erzielten: Werner Panek 275, Hendrik Papenroth 274, Jürgen Stein 260 und Harald Richter 258. Außerhalb der Wertung schossen Petra Schulze 245 und Kristian Friedrich 229. Auf der Seite der Gäste legte Egon Valentin deutlich zu. Er übertraf seine Vorjahresleistung um 10 auf starke 292 Ringe. Zufrieden zeigte sich auch Dirk Schommert mit seinen 286 Ringen. Uwe Krause hatte sich zu seiner letzten Teilnahme 2017 sogar um 20 Ringe auf 284 gesteigert. Weiter trafen: Hans-Joachim Mölter 273, Bodo Schneider 252, Hans-Joachim Tischler 249 und Erich Wehlan 247.

In der Gesamtwertung fiel die Entscheidung über Sieg und Niederlage noch knapper aus als im letzten Jahr. Die Gastgeber hatten sich nach 570 Schüssen auf jeder Seite mit nur 15 Ringen Vorsprung wieder durchsetzen können. Am Ende hieß es 5174 zu 5159 Ringe.

Außerhalb der Wertung nutzten auch einige Schützen den Wettkampf, um im freihändigen Anschlag für die KM gerüstet zu sein. Hier trafen mit dem Luftgewehr Benedikt Crncic 380, Lisa Jakob 359 und Johann Hahn 348 für Jüterbog sowie Florian Malaschewski 364 und Nick Siepmann 269 für Luckenwalde. Klaus Blau startete mit der Luftpistole und kam auf 239.

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse durch den Wettkampfleiter, bedankte sich Schießleiter Fred Knobloch beim Jüterboger Sportleiter für die gute Organisation und Durchführung des Wettkampfes. Er überreichte diesem eine vom Luckenwalder Königshaus gesammelte Spende für die Jugendarbeit. Vielen Dank dafür.

Frank Dombrowski

Novum beim Vergleichsschießen

Das 20. Vergleichsschießen zwischen der Luckenwalder und der Jüterboger Schützengilde endete mit einer Überraschung. Zum ersten Mal in der Geschichte dieses traditionellen Wettkampfes gab es einen Ringgleichstand und somit keinen Sieger. Im Schützenhaus der Jüterboger kämpften eine Woche vor den an gleicher Stelle stattfindenden Kreistitelkämpfen 14 Schützen vom gastgebenden Verein und 10 Kreisstädter in den Druckluft Auflagedisziplinen mit Gewehr und Pistole. Das waren deutlich mehr Schützen als noch vor einem Jahr. Alle Teilnehmer mussten die gewohnten 30 Schuss Programme absolvieren. Da die Gilden mit unterschiedlicher Mannschaftsstärke in den jeweiligen Disziplinen antraten, einigte man sich im Vorfeld für die Wertung auf die niedrigste Starterzahl eines Vereins. So kämpften die jeweils besten 8 Gewehr- und 7 Pistolenschützen für ihre Vereine. Außerhalb der Wertung schossen diejenigen Schützen, welche mit ihren Leistungen unterhalb der der Teamschützen lagen.

Die Wertung mit dem Luftgewehr konnten die Flämingstädter für sich entscheiden. Mit 2262 Ringen lagen sie deutlich vor den Luckenwaldern 2205 und revanchierten sich so eindrucksvoll für die letztjährige Niederlage. Für die beste Leistung des Tages sorgte Sabine Radtke. Die Pistolenspezialistin kam mit dem Luftgewehr auf starke 297 Ringe. Mit der einzigen 100er Serie an diesem Tag, schoss sie sich zu einer neuen persönlicher Bestleistung. Auch Werner Panek glänzte mit 294 Ringen und lag noch 5 Ringe vor seinem Teamkollegen Heinz Krüger. Dieser hatte sich zu 2015 um 10 Ringe steigern können. Mannschaftliche Geschlossenheit zeigten auch die Schützen im Team. Norbert Huckewitz 282, Kristian Friedrich 278, Petra Schulze 275, Hendrik Papenroth 274 und Fred Hochleutner 272 erreichten Ergebnisse über dem Neuner Schnitt. Auf der Seite der Gäste markierte Egon Valentin zum bereits 6. Mal infolge die beste Leistung. Mit 287 Ringen erzielte er einen Ring mehr als Horst Bajerke. Drittstärkster war Hans-Joachim Mölter 284, der zum letzten Jahr nur 1 Ring einbüßte. Hier erreichten Erich Wehlan 278, Hans-Joachim Tischler 277, Uwe Krause 276, Jens Jürgen 267 und Bodo Schneider 250. Außer Wertung schossen Ralf Schulze 272, Bernd Rüdiger 268 und Hans-Joachim Rehbein 223.

Beim Pistolenschießen behielten die Luckenwalder wieder die Oberhand. Obwohl die höchsten Resultate von den Gastgebern erzielt wurden, zeigten die Gäste mit 1931: 1874 ihre Klasse. Auf nahezu ähnlichem Niveau schossen Uwe Krause 286, Dirk Schommert 284, Egon Valentin und Sebastian Giggenbach je 283. Etwas weniger als beim letzten Mal, erreichten Mölter 269 und Schneider 268. Jens Jürgen kam auf 258. Die höchste Ringzahl mit der Pistole erreichte erneut Wettkampfleiter Frank Dombrowski. Mit 289 lag er 1 Ring vor Sabine Radtke. Nach langer Wettkampfpause stieg Gunter Grüneberg wieder ins Geschehen ein. Wie Werner Panek erreichte er 275 Ringe. Weiter erzielten Jürgen Stein 266, Barbara Schilling 253 und Bernd Rüdiger 228. Für die Gäste schossen außer Wertung: Horst Bajerke 252, Hans-Joachim Tischler 251 und Erich Wehlan 231.

Nach insgesamt 900 abgegebenen Wertungsschüssen erreichten beide Mannschaften jeweils 4136 Ringe. Damit hatte wohl niemand im Vereinshaus der Jüterboger gerechnet. Für die Kreismeisterschaften scheinen beide Teams gut gerüstet zu sein. Die gezeigten Resultate können sich auf Kreisebene sehen lassen.

Frank Dombrowski

Karabinerschützen bei Breitensporttitelkämpfen erfolgreich

In der Landeshauptstadt fanden die Landesmeisterschaften in den Breitensportdisziplinen statt. Hierzu erhielten 169 Schützen aus 38 Vereinen des Landesverbandes eine Startzulassung. Auf dem Wettkampfplan standen 5 Gewehr- und 4 Pistolenentscheidungen in den jeweiligen Altersklassen. Bei recht hohen Temperaturen schwitzten vor allem die Gewehrschützen in ihren Schießjacken. Die Schützen aus der Region gingen traditionell mit dem Kleinkaliber Karabiner an den Start. Hier gewannen die Sportschützen aus Jüterbog und Petkus 7 Medaillen.

In der stärksten Klasse holte sich der Petkuser Sven Bakus den Titel. Mit 257 Ringen verwies er den Jüterboger Sebastian Kienast, der mit 251 Ringen überzeugte, auf den 2. Platz. Für Bakus war es der 12. Landestitel in diesem Wettbewerb. Deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb diesmal Frank Dombrowski. Der Titelverteidiger erreichte durch drei schlechte Schüsse, die in der Fünf und Sechs landeten, nur 245 Ringe. Er sicherte sich aber noch Bronze vor dem für Petkus startenden Kreisstädter Ingo Louvet 235. Im Seniorenfeld triumphierte Norbert Huckewitz mit guten 255 Ringen vor Werner Stibbe 248 vom SV der Hochschule Cottbus. Huckewitz, der zuletzt im Jahr 2008 ganz oben auf dem Treppchen stand, hatte in dieser Disziplin einige Jahre pausiert und ein gelungenes Comeback erzielt. Jörg Flemming war mit seinen 247 Ringen sichtlich zufrieden, reichte es für ihn doch zum 3. Platz. Undankbarer Vierter wurde Helmut Fahlenberg 222, der sich noch vor dem Spremberger Sieger von 2014 Horst Müller 221 und den Luckenwaldern Egon Valentin 221 und Bodo Schneider 219 platzierte. Klaus Bakus kam mit 206 Ringen auf Platz 8. Knapp am Meistertitel vorbei schoss sich Barbara Schilling bei ihrer ersten LM Teilnahme in diesem Wettbewerb auf den Silberplatz. Bei fast ähnlichem Serienverlauf zur Siegerin, hatte sie nur 3 Ringe Rückstand auf die mehrfache Titelträgerin Kerstin Pöschla 224 aus Cottbus. Nach dem 3. Platz von den Meisterschaften im Liegendkampf war dies bereits ihre zweite Top 3 Platzierung in der Damenklasse. Den Mannschaftstitel errangen wieder die Schützen aus der Flämingstadt. Mit 751 Ringen lag man doch deutlich vor Cottbus 735 und Spremberg 712.

Eine weitere Medaille erkämpfte Dombrowski im einzigen Großkaliber Wettbewerb dieser Breitensporttitelkämpfe. Mit der GK Pistole gewann er beim Präzisionsschießen über 30 Schuss Silber. Mit 264 Ringen war er trotzdem nicht ganz zufrieden. Gerade in dieser Disziplin hatte er sich doch mehr erhofft. Mit schon klarem Vorsprung gewann der Liebenthaler Frank Kametzki 282 Gold. Bronze ging an den Oranienburger Martin Widera 259. Keine Chance auf eine vordere Platzierung hatte Dombrowski dann mit der KK Präzisionspistole. Obwohl er als Titelverteidiger an den Start ging, konnte er mit 263 Ringen nicht annähernd seine Leistung aus dem Vorjahr bestätigen. So blieb hier nur der 6. Platz. Den Sieg erkämpfte der Prenzlauer Andreas Schmidt mit 280 Ringen.

Frank Dombrowski

Viele Rekorde bei Kreistitelkämpfen in Jüterbog

Zwei Wochen nach den Kleinkaliber Wettbewerben in Potsdam fanden zum Abschluss der Titelkämpfe des Kreises die 25 und 100 Meter Kurz- und Langwaffenentscheidungen vorwiegend in Großkaliberdisziplinen statt. Aber auch diverse Kleinkaliberentscheidungen und das Vorderladerschießen standen auf dem Programm. Die Jüterboger Schießanlage „Damm“ bot bei angenehmen äußeren Bedingungen wieder beste Voraussetzungen für gute Leistungen und Rekorde. Bereits im Vorfeld dieser Meisterschaften hatte der Kreissportleiter knapp 200 Startmeldungen von Schützen aus 13 Vereinen des KSB für die zweitägige Veranstaltung entgegen nehmen können. Mit 179 absolvierten  Gewehr- und Pistolenstarts lag man auf dem gleichen hohen Niveau wie in 2014. Nach dem im letzten Jahr ein deutlicher Zuwachs bei den Kurzwaffenstarts zu verzeichnen war, gab es hier diesmal leichte Einbußen. Wie in der Vergangenheit üblich, war der Gewehrstand am ersten Tag voll ausgelastet. Die Gastgeber hatten mit 50 Einzelstarts das mit Abstand größte Aufgebot gestellt, gefolgt von Ludwigsfelde 42, Potsdam 21 und Luckenwalde 14. Mit jeweils 12 Einzel- und 4 Mannschaftstiteln waren die Gastgeber und die SG Ludwigsfelde am erfolgreichsten. Luckenwalde und Potsdam teilten sich mit je 8 Erfolgen den 3. Platz im Titelranking vor Dahme (6), Zossen (3), Rangsdorf (2) und Schöbendorf (1). Wie schon im letzten Jahr, wurden auch diesmal 10 neue Kreisrekorde mit Langwaffen registriert. In 12 Gewehr- und 7 Pistolendisziplinen gab es 47 Einzel- und 12 Mannschaftsentscheidungen. Erfolgreiche Titelverteidigungen gab es in 26 Einzel- und 8 Mannschaftsentscheidungen. Neben Titelehren ging es für viele Schützen auch um Qualifikationsringzahlen zur Landesmeisterschaftsteilnahme.

Erfolgreichster Teilnehmer war Mark Koschnick. Der Kreissportleiter von der Ludwigsfelder Gilde lag mit 9 Einzel- und Mannschaftserfolgen vor seinem Teamkollegen Steffen John und dem Jüterboger Frank Dombrowski (je 7). Für die freihändigen Ordonnanzgewehrschützen gab es in dieser Saison erstmals die Möglichkeit, sich in 2 getrennten Wettbewerben für die nächst höhere Meisterschaft zu qualifizieren. Mit Dioptervisierung stellte Sebastian Kienast in der offenen Klasse einen neuen Kreisrekord auf. Er hatte mit 347 Ringen schon deutlichen Vorsprung auf seine Teamkollegen Ingo Louvet 328 und Dombrowski 324. Den Wettbewerb mit offener Visierung entschied der Potsdamer Jürgen Alf mit Kreisbestmarke vor Dombrowski (beide 335) und dem Potsdamer Erhard Kloth 329. Die größte Beteiligung gab es beim Auflageschießen mit dem Ordonnanzgewehr. Hier gab es mit Dioptervisierung neue Rekorde durch Dombrowski 283 und Barbara Schilling (Jüterbog) 257. Der Kreisstädter Bodo Schneider verteidigte mit offener Visierung seinen Titel bei den Senioren eindrucksvoll vor dem Flämingstädter Hans-Joachim Heinze. Schneiders 280 Ringe bedeuteten ebenfalls Kreisrekord. Bei den Altersdamen markierte die Rangsdorferin Daniela Britze 261 eine neue Bestmarke. Den heiß umkämpften Mannschaftstitel gewannen erneut die Dahmer Schützen knapp vor der 2. Jüterboger Vertretung. Im Großkaliber Liegendkampf erreichte Dombrowski 299 von 300 möglichen Ringen. Der Luckenwalder Egon Valentin siegte mit 290 im Seniorenfeld. Beim Vorderlader Gewehrschießen trugen sich Koschnick in der Schützenklasse, John in der Altersklasse, und Klaus Jannasch (Jüterbog) bei den Senioren in die Siegerlisten ein. Mit 135 Ringen erzielte Jannasch eine neue persönliche Bestleistung und setzte sich gegen den Titelverteidiger Heinz Krüger 134 durch. Beim Schießen mit der Perkussionspistole und dem Revolver bestimmten die Ludwigsfelder Schwarzpulverschützen sowohl im Einzel als auch in den Mannschaftsentscheidungen das Geschehen.

Am 2. Tag fand das Kleinkaliberschießen statt. Hier verteidigten die Luckenwalder Hans-Joachim Mölter und Valentin ihre Titel aus 2014 wie auch Helga Boge (Jüterbog) und Eckard Müller (Potsdam). In der Klasse mit Zielfernrohr gab es durch den Potsdamer Thomas Heyne 293 bei den Altersschützen sowie Valentin 298 und Mölter 288 bei den A bzw. B Senioren neue Bestmarken. Im Großkaliber Pistolenwettbewerb 30 Schuss Präzision waren Dombrowski, Gunnar Albrecht (Ludwigsfelde) und Kloth erfolgreich.

Am Samstag, den 30. Mai findet in Potsdam die zentrale Siegerehrungsfeier der 3 veranstalteten Kreismeisterschaften Druckluft, Kleinkaliber und Großkaliber statt.

Frank Dombrowski

Kreisstädter gewinnen Druckluft-Vergleichswettkampf

Erstmals seit 2007 ist es den Schützen der Luckenwalder Gilde gelungen, den jährlich stattfindenden Vergleichswettkampf mit der Jüterboger Gilde für sich zu entscheiden. Bei der inzwischen 19. Auflage dieses Vergleichs gingen im Schützenhaus der Jüterboger 17 Schützen mit Gewehr und Pistole an den Start. Wie in den letzten Jahren konzentrierte man sich auf die 30 Schuss Auflagedisziplinen. Eine Woche vor den an gleicher Stelle stattfindenden Kreismeisterschaften konnten sich vor allem die Gäste auf die, nach dem Umbau der Schießanlage, neuen Standbedingungen einstellen. Da die Gastgeber auf einige ihrer Schützen verzichten mussten, waren die Luckenwalder in beiden Wettbewerben, was die Anzahl der Schützen betraf, überlegen. So einigte man sich im Vorfeld bei der Teamwertung auf die jeweils niedrigste Mannschaftsstärke. Sowohl die Teilwertung mit Gewehr als auch mit Pistole fiel zugunsten der Gäste aus.

Zum 5. Mal infolge zeichnete sich Egon Valentin als stärkster Gewehrschütze im Luckenwalder Team aus. Der Senior kam auf 288 Ringe und lag vor Hans-Joachim Mölter 285 und Hans-Joachim Tischler 283. Alle 3 hatten sich zum Vorjahr steigern können. Auf Jüterboger Seite erzielten Harald Richter 294, Werner Panek 293 und Heinz Krüger 279 die höchsten Resultate. Die Mannschaftswertung mit dem Gewehr gewann Luckenwalde mit 1672 : 1628.

Der Vorsprung der Gäste beim Pistolen Schießen war noch größer. Hier erzielte Andreas Eckardt mit 291 das beste Ergebnis, gefolgt von Valentin 285, Mölter und Bodo Schneider (je 272). Auf Gastgeberseite stellte Frank Dombrowski mit 293 Ringen eine persönliche Wettkampfbestleistung auf. Auch hier zählten die Ergebnisse von Panek 281 und Richter 268 zu den besten im Team. Dennoch schafften es die Kreisstädter, sich einen komfortablen 83 Ringe Vorsprung bei jeweils 6 Schützen-Mannschaftsstärke zu erkämpfen. Mit 1653 : 1570 siegten die Luckenwalder. In der Gesamtwertung gewann man mit 3325 : 3198.

Kurz bevor Wettkampfleiter Dombrowski die Ergebnisse im Schützenhaus bekannt gab, bedankte sich Sportleiter Fred Knobloch für die erneute Ausrichtung des Wettkampfes und lud für das nächste Jahr in die Luckenwalder Schießstätte.

Frank Dombrowski