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Zentrale Siegerehrungsfeier des KSB in Potsdam – Schütze des Jahres geehrt

Bei der Schützengilde zu Potsdam wurde die zentrale Siegerehrungsfeier des Kreisschützenbundes Teltow-Fläming / Potsdam-Stadt veranstaltet. Der KSB Vorstand hatte über die Mitgliedsvereine ordentlich Werbung gemacht, um die Teilnehmerzahlen im Vergleich zu den letzten Jahren zu erhöhen. Aus Anlass der ständig steigenden Starterzahlen und damit verbundenen Verlängerung der Schießzeiten hatte man sich 2014 erstmals dazu entschlossen, Urkunden, Medaillen und Pokale bei einer separaten Feier zu überreichen. Teilnahmeberechtigt waren nicht nur die Sieger der einzelnen Wettbewerbe, alle Schützinnen und Schützen, die ein Ergebnis im Protokoll zu stehen hatten, waren hierzu eingeladen. Der Einladung folgten etwa 60 Starter vorwiegend aus den großen Vereinen Potsdam, Jüterbog, Ludwigsfelde, Rangsdorf und Blankenfelde. Da diesmal das Wetter nicht mitspielte, wurde die Feier nach Innen verlegt.

Der KSB hatte sich diese Veranstaltung wieder einiges kosten lassen. So gab es zu Beginn kostenloses vom Grill und freie Getränke. Um die Feierlichkeit noch attraktiver zu gestalten, hatte man das Prozedere deutlich verändert. So wurden erstmals nur die Teilnehmer aufgerufen, die anwesend waren. Zusätzlich fand inmitten der Übergabe eine Tombola statt, bei der 10 Preise im Gesamtwert von ca. 1000 Euro verlost wurden. Hier hatte Schatzmeister Erhard Kloth, der glänzend durch die Tombola führte und die Preise eindrucksvoll präsentierte, für ordentlich Spannung und viel Spaß gesorgt.

Kreissportleiter Mark Koschnick hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Bei den 6 Kreismeisterschaften in Potsdam, Jüterbog und Ludwigsfelde hatten 339 Schützen und Schützinnen 587 Startmeldungen abgegeben. Tatsächlich wurden aber nur 503 Starts realisiert. Neben 393 Platzierungsurkunden wurden 87 Kreisrekordurkunden, 240 Medaillen und 31 Mannschaftspokale vergeben. Im Vorfeld wurde bei den jeweiligen Kreistitelkämpfen abgefragt, ob im Falle einer Platzierung eine Medaille oder und eine Urkunde gewünscht wird. Dies führte dazu, dass rund ein Drittel der Materialien eingespart wurde.

Erstmals gab es eine Wertung „Schütze des Jahres“ bei der alle Starter, die in wenigstens einer Disziplin mindestens Platz 10 erreichten, teilnahmen. Hier gab es für jeden 1. Platz 10 Punkte und für jeden 10. Platz noch einen Punkt. Zusätzlich konnte man durch einen Kreisrekord noch 2 zusätzliche Punkte erhalten. Alle 154 Teilnehmer erhielten ein sehenswertes Zertifikat mit Platzierung, Punktezahl und Auflistung der Titel und Rekorde. Für die besten 3 Schützen des Jahres gab es zusätzlich noch große Pokale mit dem KSB Logo in Gold, Silber und Bronze, die ein Schützenfreund aufwendig mit dem 3D-Drucker gefertigt hatte. Einen hochspannenden Kampf um diese begehrte Trophäe lieferten sich über die ganze Saison bis zuletzt Mark Koschnick (27 Starts) und Frank Dombrowski (26 Starts). Der Jüterboger, der bislang die ganze Wettkampfsaison in fast allen Disziplinen auf sehr hohem Niveau schoss, setzte sich knapp mit 278 Punkten durch. Neben seinen 21 Kreistiteln und 4x Silber kamen 13 Kreisrekorde hinzu. Auch im Land zählte er mit 12 Landesmeistertiteln im Einzel und Mannschaft und einigen Landesrekorden in dieser Saison zu den erfolgreichsten Schützen. Der Ludwigsfelder hatte mit 15 Kreistiteln, 5x Silber, 6x Bronze und 10 Kreisbestmarken 270 Punkte erzielt, sich aber deutlich gegen den Jüterboger Markus Krawez behaupten können. Dieser erreichte 117 Punkte durch u. a. 7 Titel, 1x Silber und 2x Bronze sowie 4 Kreisrekorde. Punktgleich musste sich der Chefauswerter des KSB, Steffen John aus Ludwigsfelde, als undankbarer Vierter geschlagen geben.

Der Kreisvorsitzende Raik Britze bedankte sich nach der etwa dreistündigen Veranstaltung bei seinen Kreisvorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und bei den Potsdamern, die diese Veranstaltung ausgerichtet hatten. Dieses Konzept der Durchführung der Siegerehrung sollte unbedingt beibehalten werden, betonten viele Anwesende nach Abschluss.   

Top 30 der Wertung „Schütze des Jahres“

1

Frank

Dombrowski

SchGi zu Jüterbog

278

2

Mark

Koschnick

SchGi Ludwigsfelde

270

3

Markus

Krawez

SchGi zu Jüterbog

117

4

Steffen

John

SchGi Ludwigsfelde

117

5

Jürgen-Dieter

Rückert

SchGi zu Potsdam

97

6

Alexander

Kade

SchGi zu Potsdam

89

7

Karl-Heinz

Berger

PSV Zossen

84

8

Berit

Schubert

SchGi Ludwigsfelde

80

9

Hans-Joachim

Tischler

SchGi Luckenwalde

70

10

Richard

Tietz

SchGi zu Potsdam

69

11

Jörg

Flemming

SpSchV Petkus

66

12

Helmut

Fahlenberg

SpSchV Petkus

64

13

Hans-Joachim

Mölter

SchGi Luckenwalde

63

14

Sebastian

Kienast

SchGi zu Jüterbog

61

14

Nicolas

Salchow

PSV Zossen

61

15

Sabine

Radtke

SchGi zu Jüterbog

60

16

Peggy

Wölk

SchGi zu Potsdam

60

17

Sebastian

Lindner

SchGi zu Potsdam

59

18

Michael

Stillfried

SchGi zu Potsdam

58

19

Benedikt

Crncic

SchGi zu Jüterbog

57

20

Norton

Höppner

SchGi Ludwigsfelde

52

21

Siegfried

Weller

Rangsdorfer SchV

52

22

Jana

Goldammer

SchGi Ludwigsfelde

50

23

Wolfgang

Soppa

SchGi Ravensburg

44

24

Wolfgang

Scharnowski

SchGi zu Potsdam

44

25

Dennis

Fröhling

SchGi zu Jüterbog

43

26

Erhard

Kloth

SchGi zu Potsdam

42

27

Lutz

Henze

SchGi Ludwigsfelde

40

28

Egon

Valentin

SchGi zu Jüterbog

39

29

Raik

Britze

Rangsdorfer SchV

39

30

Renate

Schneider

Rangsdorfer SchV

36

Frank Dombrowski

Top Leistungen beim 17. Bürger-Meister-Pokal

Drei Wochen vor der zentralen Siegerehrungsfeier des Kreisschützenbundes Teltow-Fläming – Potsdam /Stadt in der Landeshauptstadt, fand der letzte vom KSB veranstaltete Wettkampf des Jahres bei der Jüterboger Gilde statt. Die 17. Auflage des traditionellen Bürger-Meister-Pokals lockte viele Ordonnanzgewehrschützen und Großkaliber Kurzwaffenschützen in die Flämingstadt. So konnte der Veranstalter mit 115 Starts von Schützen aus 14 Vereinen eine leichte Steigerung zum Vorjahr verzeichnen. Während der 25 m Kurzwaffenstand überraschend voll belegt war, gab es auf dem 100 m Stand noch freie Kapazitäten. In der Vergangenheit war dies eher umgekehrt. Die Gastgeber stellten mit 34 Starts erwartungsgemäß das größte Aufgebot. Aber auch Schöneiche (14), Mühlheim – Dietesheim, Birkenwerder (je 12), Flatow (10) und Ludwigsfelde (9) waren mehrfach vertreten. In 4 Großkaliber Kurzwaffen- und 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben ging es wieder um Wanderpokale, Urkunden und Preisgelder. Schon vor einem Jahr gab es viele Schützen und Mannschaften, die ihre Titel erfolgreich verteidigen konnten. So auch diesmal. In 6 der 7 Einzelwettbewerbe, die wie gewohnt in offenen Wertungsklassen ausgeschrieben waren, siegten die Sieger von 2021. Auch alle 7 großen Wanderpokale wurden von den letztjährigen Mannschaftssiegern erfolgreich verteidigt. Hier gab es erneut Spitzenleistungen beim Revolver- und Pistolenschießen durch Mühlheim-Dietesheim. Aber auch die Gastgeber konnten im klassischen 20+20 Wettbewerb mit dem Ordonnanzgewehr überzeugen.

Einen Monat vor den Deutschen Meisterschaften im Ordonnanzgewehr Schießen lief es für die Jüterboger richtig gut. Hier konnten alle Teilnehmer wählen, ob sie mit offener oder geschlossener Visierung antreten. Nach den Vereins-, Kreis- und Landesmeisterschaften zeigte Sebastian Kienast wieder eine überragende Leistung. Mit DM tauglichen 356 Ringen erreichte er zum 4. Mal infolge ein Resultat über der 350er Marke. Dabei kam er gar nicht so gut in den Wettkampf hinein. Eine Sechs in der ersten Serie des Liegendanschlags brachte ihm nur 88 Ringe ein. Doch die anschließende 96 und 172 Ringe im Stehendanschlag sorgten für ein ausreichend großes Polster vor seinen Teamkollegen. Hier konnte sich Frank Dombrowski dank seiner guten Stehendleistung von 164 Ringen den 2. Platz sichern. Mit 345 Ringen lag er noch 8 Ringe vor seinem Mannschaftskameraden Manfred Reichel. Undankbarer Vierter wurde Christoph Hermann. Er schwächelte zu Beginn des Liegendschießens, konnte aber noch gute 325 Ringe erzielen. Ringgleich lag er mit der besseren letzten Serie vor dem Uebigauer Heiko Schmidt. Mit einer leichten Steigerung zur LM lag der Ordonnanzgewehr Referent des BSB, Jörg Flemming, mit 321 Ringen auf Rang 6. Weiterhin erzielten für Jüterbog: 7. Sven Bakus 312, 8. Benedikt Crncic 310 und 9. Markus Krawez 303. Durch starke 1038 Ringe siegte Jüterbog I vor Jüterbog II mit 956 Ringen. Bei der DM in Hannover wird die Jüterboger Gilde mit 17 Starts wieder am stärksten vertreten sein. Fünf Mannschaften aus der Flämingstadt haben sich hierfür qualifiziert.

Seine Klasse im Auflageschießen, bestätigte Michael Schröter von der SG Frankfurt/Oder erneut. Nach dem er bereits in den Jahren 2019, 2020 und 2021 jeweils mit offener und geschlossener Visierung erfolgreich war, konnte ihm auch diesmal niemand Paroli bieten. Im 20er Starterfeld des 30 Schuss Wettbewerbes mit Kimme und Korn, erreichte er wie im letzten Jahr tolle 286 Ringe und setzte sich souverän gegen Frank Dombrowski 279 und Markus Krawez 277 durch. Auch Andreas Matthes 275 aus Birkenwerder und Winfried Tscheuschner 274 aus Schöneiche, der an diesem Tag in 5 Wettbewerben antrat, lagen mit ihren Resultaten noch über dem Neuner Schnitt. Der Mannschaftspokal blieb in Jüterbog. Mit 32 Ringen Vorsprung setzte man sich gegen Birkenwerder durch. Dritter wurde Albesbrunn Groß Ziescht.

Beim Schießen mit Diopter Visierung gab es das gleiche Bild an der Spitze. Hier gewann Schröter mit 281 vor Dombrowski 278 und Krawez 271. Die Jüterboger setzten im Mannschaftskampf ihre Siegesserie fort. Seit Einführung des Wettbewerbs 2012 sind sie ungeschlagen.

Das Kurzwaffenteam von der hessischen Schützengemeinschaft Mühlheim-Dietesheim nutzte den BMP als Vorbereitungswettkampf für die kommenden Deutschen Meisterschaften in München. In allen 4 ausgeschriebenen Disziplinen waren sie nicht zu bezwingen. Neben 3 Titelverteidigungen im Einzel konnte man sich auch wieder alle 4 Wanderpokale für ein weiteres Jahr sichern. Die gezeigte mannschaftliche Geschlossenheit der Teammitglieder war schon beeindruckend. So steigerten sie ihre Teamleistungen in 3 von 4 Wettbewerben zum letzten Jahr. Peggy Wölk konnte sich erstmals in die Siegerlisten des BMP eintragen. Im mit 28 Teilnehmern größten Starterfeld dieses Pokalwettkampfes setzte sie sich im Wettbewerb 9 mm Pistole mit 373 knapp gegen ihre Mannschaftskameraden Thomas Baier und Thomas Westerwald (beide 371) durch. Sie hatte sich um 20 Ringe zum letzten Jahr steigern können. Nur ein Ring fehlte Winfried Tscheuschner zum 3. Platz. Die Teamwertung gewannen die Hessen mit 99 Ringen Vorsprung auf Ludwigsfelde. Überragender Schütze des BMP war aber wieder Thomas Westerwald mit 3 erfolgreichen Titelverteidigungen. Zunächst gewann er die Pistolenkonkurrenz .45 ACP mit 379 Ringen vor Wölk 373 und Baier 370. Die Mannschaft lag hier 163 Ringe vor Schöneiche. Beim Schießen mit dem Revolver zeigte er dann seine ganze Klasse. Im Wettbewerb .357 Magnum erreichte er nach Serien von 98, 94, 99, 99 mit 390 Ringen das höchste je geschossene Resultat beim BMP in diesem Wettbewerb. Nach Steigerung um 4 Ringe zum Vorjahr, knackte er den 13 Jahre alten Standrekord des Wittenbergers Andreas Lahn um 3 Ringe. Gute 378 Ringe reichten Peggy Wölk zu Platz 2 vor dem Zossener Karl-Heinz Berger 368 und Thomas Baier 363. Auch hier siegte man in der Mannschaftswertung vor Schöneiche. Mit dem .44er Magnum Revolver gewann Westerwald dank starker 381 Ringe vor Baier 376 und Berger 372. Wölk musste sich hier mit 369 knapp geschlagen geben. Hier deklassierte das Hessen-Trio die Mannschaft der Gastgeber um mehr als 300 Ringe.

Frank Dombrowski

Gastgeber dominieren Kreismeisterschaften Ordonnanzgewehr

Bei der Jüterboger Gilde wurden die diesjährigen Kreistitelkämpfe Ordonnanzgewehr 100 m und Großkaliber Pistole Präzision 25 m veranstaltet. Für den KSB war es die zweite Großveranstaltung in diesem Jahr nach dem Bürger-Meister-Pokal im August. Mit 64 Gewehr- und 13 Pistolenschützen aus 7 Vereinen des Kreisschützenbundes lag die Beteiligung unter der des Vorjahres. Die Verantwortlichen hatten sich für die Ausrichtung dieser Meisterschaften entschieden, da besonders in Teltow Fläming viele Ordonnanzschützen lange Zeit auf Wettkämpfe warten mussten. Die Gastgeber waren mit 33 Starts so oft vertreten, wie kein anderer Verein. Neben den klassischen 20+20 Disziplinen wurde natürlich auch aufgelegt mit offener und geschlossener Visierung geschossen. Die Jüterboger waren erwartungsgemäß sehr erfolgreich. In 10 der 16 Einzelkonkurrenzen holten sie die Titel. Hier gewann Frank Dombrowski als erfolgreichster Teilnehmer dieser KM bei seinen 5 Starts 4 Titel.

Nur wenige Wochen nach den Deutschen Meisterschaften wollte Sebastian Kienast noch einmal zeigen, dass die Silbermedaillen von Hannover kein Zufall waren. Bei sehr angenehmen äußeren Bedingungen störte nur die tief stehende Sonne, die fast alle Schützen blendete und ein beobachten der Schüsse durch das Spektiv deutlich erschwerte. Kienast, der diesmal im Wettbewerb mit Diopter Visierung in der Herren I Klasse (ab 21 Jahre) antrat, zeigte erneut eine überragende Leistung. Nach gewohnt gutem Liegendanschlag (182) folgte ein unglaubliches Stehendschießen. Mit u. a.  6 Treffern in der Zehn und 9 in der Neun erreichte er 180 Ringe. Das gelang ihm bisher nur einmal. Bei den Vereinsmeisterschaften vor 7 Jahren als er seine pers. Bestleistung von 365 Ringen aufstellte. Diesmal kamen 362 Ringe zusammen, sein zweitbestes je erzieltes Ergebnis. Mit dieser Leistung lag er 9 Ringe über der des aktuellen Deutschen Meisters. Dombrowski, der sich im Vergleich zur DM deutlich steigern konnte, siegte mit 336 in der Herren II Klasse (ab 41 Jahre) vor seinem Vereinskollegen Manfred Langner 304 und Mark Koschnick aus Ludwigsfelde 296. Mit offener Visierung setzte sich Dombrowski mit 331 vor der Rangsdorferin Daniela Britze 286 und Jürgen Alf 246 aus der Landeshauptstadt durch. Alexander Baumer vom PSV Zossen entschied die Herren I mit 289 für sich.

Die größten Teilnehmerfelder gab es beim 30 Schuss Auflageschießen. Über Kimme und Korn siegte Kienast 262 in seiner Klasse auch hier. Dombrowski 276 setzte sich gegen seinen Teamkameraden Markus Krawez 274 und den Zossener Torsten Kühne 253 durch. In der Senioren I Klasse gab es einen Dreifacherfolg für die Flämingstädter. Thomas Malluschke 270 wurde Kreismeister vor Hendrik Papenroth 261 und Ralf Schulze 260. Für Ludwigsfelde gewann Wolfgang Heinze den Titel in der Senioren III Klasse. Mit 270 Ringen erzielte er exakt den Neuner Schnitt und verdrängte den Jüterboger Klaus Jannasch 267 und den Potsdamer Jürgen Rückert 256 auf die Plätze. Eine hohe Leistungsdichte und knappe Entscheidungen gab es bei den Senioren mit offener Visierung. So behielt Ralf Schulze in der Senioren I (ab 51 Jahre) mit 255 die Oberhand vor den Rangsdorfern Raik Pankrath 254, Raik Britze 254 und Daniela Britze 253. In der Senioren III (ab 66 Jahre) gab es ein ähnliches Bild. Hans Joachim Heinze vom gastgebenden Verein lag mit 264 Ringen knapp vor Jürgen Rückert 263 und dem ringgleichen Klaus Jannasch. Die Damenkonkurrenz entschied Barbara Schilling, die als Hauptkampfrichterin bei dieser KM tätig war, mit guten 267 Ringen vor Yvonne Heise 188 für sich. Das höchste Resultat in diesem Wettbewerb erzielte Stephan Schwarz aus Ludwigsfelde mit 274 in der Herren II vor Krawez 269 und Dombrowski 268. Den einzigen Titelgewinn für Rangsdorf holte sich Garo Issa 254 in der Herren I Klasse.

Im beidhändigen Pistolenwettbewerb 30 Schuss Präzision hatte Dombrowski im größten Starterfeld mit 271 Ringen deutlichen Vorsprung auf Sebastian Lindner 250 aus Potsdam und Nicolas Salchow 243 vom PSV Zossen. Der Ludwigsfelder Norton Höppner siegte mit 244 in der Herren III. Karl-Heinz Berger 274 vom PSV Zossen gewann Gold bei den Herren IV (ab 61 Jahre). Ende Oktober finden an gleicher Stelle die Titelkämpfe im Kleinkaliber 100 m Auflageschießen mit Diopter und Zielfernrohr, Selbstladegewehr aufgelegt und Großkaliber Gewehr aufgelegt mit Zielfernrohr statt.

Frank Dombrowski