Alle Beiträge von Schützengilde zu Jüterbog 1405 e.V.

Bundesliga-Schützen belegen Platz 5

Die Luftgewehr Schützen der Jüterboger Gilde landeten zum Abschluss der Saison in der 2. Bundesliga Ost auf dem 5. Platz. Nach dem man schon am vorletzten Wettkampftag in Berlin 2 unglückliche Niederlagen gegen Bötzow und Deutschenbora einstecken musste, gab es am Schlusstag in Frankfurt/Oder erneut keinen Grund zum Jubeln. Vor dem letzten Tag noch auf Platz 4 liegend, wollte man im Klassement nicht allzu weit abrutschen.

Doch mit dem PSV Olympia Berlin stand gleich im ersten Match der Tabellenzweite als Gegner an der Feuerlinie. Die Jüterboger, die in dieser Saison auf zahlreiche Stammschützen verzichten mussten, hatten den Berlinern nichts entgegenzusetzen. Im Topduell ließ Anne Kowalski den an Position 1 gesetzten Sebastian Kienast keine Chance. Mit starken 396 Ringen schoss sie das dritthöchste Resultat des Tages. Dem standen nur 377 Ringe des 33-Jährigen gegenüber. Trotz zweitbester Saisonleistung von 381 Ringen unterlag auch Lars Meyhak in seinem Match gegen Frank Schwarz (391) klar. Mandy Kanzler verlor gegen Stefanie Brandes 373:382. Zu seinem 2. Einsatz in dieser Saison, kam Alexander Schröder. Er schoss mit 374 Ringen 10 weniger als Jennifer Graske. In der 5. Partie musste sich auch Fabian Henze geschlagen geben. Mit seiner niedrigsten Wettkampfleistung in dieser Saison, reichte es nur zu 354 Ringen. Seinem Gegner, Benjamin Gramsch, reichten 365 zum Sieg. Die Hauptstädter erzielten in Summe fast 60 Ringe mehr als die Jüterboger. Nach dieser 0:5 Klatsche rutschten die Flämingstädter zwischenzeitlich auf Rang 6 ab.

Am Nachmittag wurde es dann nicht einfacher. Obwohl man das Durchschnittsresultat pro Schütze leicht erhöhen konnte, gab es gegen die Giebichensteiner SG Halle eine 1:4 Niederlage. Sebastian Kienast steigerte sich auf 381 Ringe, verlor aber seine Begegnung gegen Natalie Bruder 391. Lars Meyhak erzielte wieder 381 Ringe und holte den so wichtigen Einzelpunkt gegen Kai Jaugsch 376. Trainer Frank Kanzler musste zum ersten Mal in dieser Saison selbst antreten. An Position 3 gesetzt, kam er auf 377 Ringe. Elisa Herold schoss 10 Ringe mehr und erzielte Saisonbestleistung. Mandy Kanzler konnte sich gegen Laura Both nicht behaupten. Sie unterlag mit 371:378. Im engsten Match zwischen Alexander Schröder und Nina-Marie Thiede gab es eine knappe 373:376 Niederlage. Durch den einen erzielten Einzelpunkt, konnten sich die Jüterboger noch vor den Schützen aus Gölzau, den 5. Tabellenplatz sichern.  Frank Kanzler zeigte sich zum Ende der Liga dennoch optimistisch. Obwohl man 5 der 7 Begegnungen verlor, wurde das Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen, geschafft. In der kommenden Saison wird es personelle Veränderungen geben müssen.

Nach einem Jahr Bundesligaaktivität muss sich der SV Werder/Havel schon verabschieden. Im Duell mit dem Sieger dieser Saison, SG Löbejün, war ein Klassenunterschied sichtbar. Hier unterlag im Topmatch Maria Kanzler gegen den besten Schützen der Liga Frantisek Smetana 389:397. Auch Benedikt Crncic 373 konnte gegen Michelle Becker 387 nichts ausrichten. Nach der zu erwartenden 0:5 Niederlage verlor man auch die Partie gegen Deutschenbora mit 0:5. Der dritte BSB Verein, der SSV Bötzow, muss trotz deutlicher Leistungssteigerungen nach 2 weiteren Niederlagen in die Relegation. Überragend präsentierte sich die SG Löbejün, die nur 2 der 35 Einzelbegegnungen verlor. Auch ihr stärkster Schütze, der Tscheche Frantisek Smetana, zeigte im letzten Match gegen Bötzow noch mal sein Können. Mit 399 Ringen erreichte er die Tagesbestleistung.

Ergebnisse:

Löbejün                               –              Werder/Havel                  5:0

Halle                                     –            Gölzau  II                            4:1

Deutschenbora                –               Bötzow                               3:2

Berlin                                    –             Jüterbog                            5:0

Jüterbog                             –               Halle                                   1:4

Werder/Havel                  –               Deutschenbora                0:5

Gölzau  II                             –              Berlin                                 0:5

Bötzow                                –              Löbejün                             5:0

Tabelle Endstand:

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 33 : 02 14 : 00
2 PSV Olympia Berlin 27 : 08 12 : 02
3 Giebichensteiner SGI.-Halle 19 : 16 10 : 04
4 Schützengilde Deutschenbora 18 : 17 08 : 06
5 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 12 : 23 04 : 10
6 SV Gölzau II 11 : 24 04 : 10
7 SV Bötzow 11 : 24 02 : 12
8 SV-Werder 09 : 26 02 : 12

Frank Dombrowski

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Erfolgreiche Titelverteidigung beim Sargschießen

Auch in diesem Jahr wurde im Schützenhaus der Jüterboger Gilde das traditionelle Sargschießen mit Druckluftwaffen veranstaltet. Am Vormittag des Neujahrstages trafen sich 18 Schützen mit Luftgewehr und Luftpistole, um beim ersten Wettkampf des Jahres dabei zu sein. Damit lag die Beteiligung etwas höher als vor einem Jahr. Schön, dass auch diesmal wieder Schützen aus den 3 Kompanien und der Bogensportabteilung am Geschehen teilnahmen. Nach den zahlreichen Glückwünschen für das neue Jahr, ging es dann auch zügig los. Schließlich wollte man ja wieder alle 4 Disziplinen in der geplanten Zeit schaffen. Wie gewohnt, schied der Schütze mit dem niedrigsten Wert auf der Scheibe aus. Mit insgesamt 420 Schüssen wurden etwas weniger abgegeben als 2018. Dafür reduzierte sich aber die Anzahl der Fehlschüsse erneut. Mit nur 19 „Fahrkarten“ gab es den niedrigsten Wert seit Jahren. Das direkte Ausscheiden der „Nuller“ hatte sich wie schon im letzten Jahr bestens bewährt. Dadurch wurden viele Stechschüsse verhindert und Zeit gespart. Da staunte nicht nur Sportleiter Frank Dombrowski nicht schlecht, als es nach Beendigung des Schießens die gleichen Gewinner gab, wie vor einem Jahr.

Beim freihändigen Luftgewehrschießen, bei dem es erwartungsgemäß die häufigsten Fehlschüsse (10) gab, hatten sich schon nach nur 2 Schüssen 6 Teilnehmer mit einer Null verabschieden können. Nach 7 Runden verabschiedeten sich Klaus Friedrich und Frank Leis ebenfalls mit einer Null. Das gleiche Schicksal ereilten Hans-Peter Neumann und Kristian Friedrich (3. Platz). Ein so schnelles Ausscheiden hatte es bis dahin noch nicht gegeben. So standen nur noch Trainer Manfred Henkel und Frank Dombrowski an der Feuerlinie. Dombrowski, setzte sich mit 9 zu 1 durch und gewann seinen 8. Titel in den letzten 9 Jahren in dieser Disziplin.

Über 17 Runden verlief das LG-Auflageschießen. Hier gab es keine Fehlschüsse. Nach nur 5 Runden mussten Manfred Henkel, Bettina Kühne, Kerstin Papenroth, Hans-Joachim Rehbein und Jürgen Stein schon wieder einpacken. Die ersten 11 Runden überstanden neben den Auflage-Spezialisten Heinz Krüger und Harald Richter auch Barbara Schilling, Ralf Schulze, Petra Schulze, Kristian Friedrich und Frank Dombrowski. In Runde 12 schied der Sportleiter nach einem spannenden Stechen über 4 Schüsse gegen Ralf Schulze aus. Dann kam das aus für Kristian Friedrich, der nach einer Acht gegen R. Schulze und B. Schilling nach Stechen verlor. Mit jeweils einer Acht konnten Ralf und Petra Schulze nach Runde 14 bzw. 15 nur noch zuschauen. Erst beim vorletzten Schuss musste sich Schilling mit einer 8 den Spezialisten geschlagen geben. So kam es wie 2018 zum Duell der erfahrensten Schützen. In diesem setzte sich Titelverteidiger Richter nach einem 10 zu 9 gegen Krüger erneut durch.

Beim freihändigen Pistolenschießen reduzierte sich das Feld nach nur 3 Runden sehr schnell. Hier mussten schon Kerstin Papenroth, Ralf Schulze, Harald Richter, Manfred Henkel und Hans-Peter Neumann nach je einer „Fahrkarte“ das Schießen beenden. Nacheinander schieden Petra Schulze, Bernd Rüdiger und Heinz Krüger aus. In Runde 7 verlor Jürgen Stein das Stechen gegen Barbara Schilling. Auch in der 8. Runde zeigte Schilling Nervenstärke. Hier verdrängte sie Frank Leis nach Stechschuss aus dem Feld. In der Vorschlussrunde hatte sich Hendrik Papenroth nach einer Zehn den Finalplatz gesichert. Dombrowski und Schilling mussten nach je einer Neun ins Stechen. Hier siegte Dombrowski knapp mit 9 zu 8. Schilling hatte in dieser Disziplin im Verlauf eine beeindruckende Leistung gezeigt. Wieder standen Dombrowski und Papenroth zum Finalschuss bereit. Der 2. Vorsitzende blieb stark, traf erneut die Zehn und setzte sich nach 2018 wieder gegen Dombrowski (9) durch.

Beim abschließenden Auflageschießen schieden in den ersten beiden Runden 3 Schützen überraschend mit einer Null aus. Die Vorjahresfinalisten Dombrowski und Papenroth trafen diesmal schon in Runde 7 direkt aufeinander. Hier setzte sich Dombrowski im Stechen mit 10 zu 6 durch. Vierter wurde Jürgen Stein, der in der 8. Runde mit 5 zu 10 gegen Barbara Schilling erst nach Stechen verlor. Den 3. Platz erkämpfte sich Frank Leis. Dieser schied beim vorletzten Schuss ebenfalls nach Stechen gegen Schilling aus. Dombrowski, der in diesem Wettbewerb sehr treffsicher war, gewann das Finalschießen gegen Schilling mit 10 zu 9.

In gut 3 Wochen findet an gleicher Stelle der nächste Wettkampf statt. Dann kommt es zum Vergleichsschießen in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Gilde. Am letzten Januarwochenende veranstaltet der Kreisschützenbund seine Kreistitelkämpfe in den Druckluft Wettbewerben mit Königsschießen.

Frank Dombrowski

Liegendschützen der Rangliste klettern auf Rang Sechs

Durch eine Steigerung aller Mannschaftsschützen im ersten Team der Petkuser, konnte man sich im Klassement um eine Position am 3. Wettkampftag der Berliner KK Liegend Rangliste nach vorn bringen. 89 Teilnehmer kämpften diesmal um Positionen im Gesamtfeld. Das waren etwas weniger als im Vormonat. Mit 15 Schützen stellte das Petkuser Team das größte Aufgebot. Ähnlich dem November Wettkampf, erreichte auch diesmal die Hälfte der Starter mehr als 600 Ringe. Während 6 Petkuser ihre Leistungen steigern konnten, mussten 7 zum Teil große Leistungsrückschläge hinnehmen.

Der stärkste Schütze, Alexander Flemming, zeigte auch diesmal wieder eine starke Vorstellung. Mit 619,9 Ringen (592 ohne Zehntelwertung) gab es für ihn eine leichte Steigerung um 0,4 Ringe und er war Zweitbester Schütze des Tages hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Berliner Michael Wischnewsky 620,9. Nach 3 Wettkämpfen ist er der beständigste Schütze im gesamten Feld. Kein weiterer Liegendschütze hat so eine geringe Abweichung von Wettkampf zu Wettkampf. Hinter der Brandenburgerin Isabel Vaorin verteidigte er seinen 3. Gesamtplatz. Im internen Jüterboger Duell zwischen Benedikt Crncic und Frank Dombrowski behielt der Sportleiter der Flämingstädter diesmal die Oberhand. Mit Saisonbestleistung von 608,5 Ringen (582) gab es für ihn, trotz dreier Achten, einen deutlichen Leistungsanstieg. Nach fast 3 Jahren gelang ihm beim Ranglisten Schießen wieder eine 100 er Serie (ohne Zehntelwertung). Crncic konnte 0,4 Ringe auf 604,8 (576) zulegen. Trotzdem rutschte er um 5 Plätze nach hinten. Für Spannung zwischen den Mannschaftsschützen ist gesorgt. Beide liegen mit einem Durchschnittsresultat von 605,23 gleichauf.

Der Senftenberger Manfred Langner legte starke 10 Ringe zu und landete erstmals mit 601,5 (575) über der 600 er Marke. Er kletterte 6 Plätze nach oben. Jörg Flemming kam nicht ganz an die Leistung des Vormonats heran. Mit 593,5 (567) erreichte er Platz 59. der Tageswertung. Gleich hinter ihm platzierte sich Karin Herling. Die Seniorin erzielte bis auf den Zehntel exakt das gleiche Resultat wie im November 593,4 (564). Auf Platz 78 liegend, machte sie einen Platz gut. Christoph Hermann kam bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison auf 591,0 (568). Da er die ersten beiden Wettkämpfe verpasste, kommt dieser und die folgenden Ergebnisse in die Wertung, ohne die Möglichkeit ein schlechtes Resultat streichen zu lassen. Unmittelbar nach ihm platzierte sich Ingo Louvet. Der Kreisstädter legte 3,7 Ringe zu und kam auf 589,6 (561). Trotz der Verbesserung ging es eine Position im Gesamtfeld abwärts.

Keinen guten Tag erwischte Sven Bakus. Nach guter Vorstellung beim letzten Mal, bei dem er die 600er Marke nur knapp verfehlte, kamen diesmal nur 589,4 (564) Ringe zusammen. Zwei schwache 92 er Serien zum Schluss, ließen ihn ca. 20 Plätze in der Tageswertung   abrutschen. Auch Jugendschützin Thea Geske erreichte nicht mehr die vorherige Leistung. Acht Achten trübten ihr Resultat stark ein. Mit 588,4 (560) ging es dennoch einen Platz nach oben. Unter seinen Möglichkeiten blieb Helmut Fahlenberg. Mit 587,5 (560) erzielte er 10,4 Ringe weniger und somit die niedrigste Saisonwertung. Mit 8 Plätzen abwärts im Klassement, gab es für ihn einen großen Rutsch nach unten. Einen verkorksten Wettkampf hatte auch Barbara Schilling. Lediglich die beiden letzten Serien lagen im normalen Leistungsbereich. Mehr als 20 Ringe hatte sie zum letzten Wettkampf verloren. Zu viele Achten und Treffer in der Sieben brachten ihr nur ein Ergebnis von 571,9 (549) ein. Von Platz 75 sackte sie auf 95 ab. Auch Mark Koschnick 558,4 (531) und Siegfried Zimmer 502,2 (472) gaben Plätze ab. Dagegen konnte sich Jana Goldammer, wenn auch am Ende des Feldes liegend, wieder steigern. Sie erreichte mit 455 (428) Ringen 30 mehr als zuletzt. Die erste Mannschaft der Gastgeber führt die Mannschaftswertung überlegen vor der NBSG und dem tschechischen SSK Dvory an. Petkus I konnte sich durch die Saisonbestleistung auf Rang 6 verbessern. Auch Petkus II und III machten jeweils eine Position gut.

Im Dreistellungskampf zeigte Benedikt Crncic mit 545 wieder eine starke Leistung. Besonders beim Stehendanschlag konnte der Junior deutlich zulegen. Thea Geske ließ in allen Anschlagsarten einige Ringe liegen und erzielte mit 481 Ringen ihre niedrigste Saisonleistung.

 

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I 620,9  
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I 619,9  
3. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III 619,1  
4. Merting Matthias SV Medewitz 618,9  
5. Tepp Birger NBSG I 618,5  
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I 618,3  
7. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II 618,3  
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I 616,3  
9. Vaorin Isabel ASG Brandenburg 616,2  
10. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I 614,3  
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I 608,5  
31. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I 604,8  
43. Langner Manfred Sportschützen Petkus II 601,5  
59. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II 593,5  
60. Herling Karin Sportschützen Petkus II 593,4  
66. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I 591,0  
67. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II 589,6  
68. Bakus Sven Sportschützen Petkus II 589,4  
69. Geske Thea Sportschützen Petkus III 588,4  
71. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I 587,5  
79. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III 571,9  
83. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 558,4  
88. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 502,2  
89. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III 455,0  

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   623,63
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   620,30
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,70
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   617,73
5. Tepp Birger NBSG I   617,03
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   616,83
7. Tolonitz Jana SV Estedt   616,73
8. Malbrecht René NBSG I   615,97
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   615,67
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,50
39. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,23
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,23
61. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   597,30
71. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   594,47
73. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   593,07
77. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   592,03
78. Herling Karin Sportschützen Petkus II   591,40
79. Hermann Christoph Sportschützen Petkus I   591,00
86. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   587,75
89. Geske Thea Sportschützen Petkus III   585,87
95. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   582,25
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   566,03
108. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,20
109. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   519,80
112. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   443,60

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt
1. PSV Olympia Berlin I   1.859,0
2. NBSG I   1.847,0
3. SV SSK Dvory   1.835,0
4. PSV Olympia Berlin II   1.834,3
5. ASG Brandenburg   1.830,6
6. Sportschützen Petkus I   1.830,2
7. PSV Olympia Berlin III   1.827,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.822,5
9. SV Chemnitz I   1.822,4
10. LV Sachsen-Anhalt   1.817,5
11. SGBC   1.807,6
12. SV Treffer Plauen   1.796,5
13. Sgi zu Lübben   1.790,3
14. Sportschützen Petkus II   1.785,8
15. NBSG II   1.770,5
16. Sgi 1418 zu Bernau   1.738,0
17. Sportschützen Petkus III   1.717,4
18. Sommerbiathlon   1.677,3
19. SV Neuenhagen 2000   1.614,7
20. SV Medewitz   1.610,4
21. Sgi zu Köpenick   1.325,5
22. SV Chemnitz II   1.174,2

Frank Dombrowski

KK Gewehrschützen rutschen leicht ab

Beim 2. Wettkampf der Berliner KK Liegend Rangliste rutschte die erste Mannschaft der Petkuser Schützen leicht im Klassement ab. Mit je 14 Aktiven und je 3 Mannschaften hatten die Petkuser und der gastgebene PSV Olympia Berlin die größten Teilnehmerfelder an die Feuerlinie gebracht. Mit 106 Schützen am Start, konnte sich der Veranstalter über das größte Starterfeld in der Geschichte dieses Events freuen. Während sich die Schützen der ersten Mannschaft nicht zu ihren Ergebnissen vom Vormonat verbessern konnten, gab es in der 2. Mannschaft viele Steigerungen. Nach Einführung der Zehntelwertung, erreichte diesmal mehr als die Hälfte der Schützen die 600er Marke. Für viele Schützen, die das Niveau bislang nicht erreichen, ist oft das überschreiten der 100 in einer Serie die Zielsetzung.

Erneut in herausragender Verfassung, glänzte Alexander Flemming mit 619,5 Ringen. Obwohl er nur 0,2 Ringe zum Vormonat einbüßte, freute er sich doch über die fünftbeste Leistung aller Schützen. Er steigerte sich von Serie zu Serie, leistete sich bei den letzten 27 Schüssen nur eine Neun und schoss mit sehenswerten 104,3 und 104,0 aus. Nach alter Wertung hatte er mit 593 Ringen seine persönliche Wettkampfbestleistung eingestellt. Er konnte seine 3. Position in der Einzel Gesamtwertung verteidigen. Benedikt Crncic war wieder Zweitbester im Team. Mit erzielten 604,4 Ringen (577) lag er knapp 2 Ringe niedriger als beim letzten Mal. So sackte er im Klassement gleich 7 Plätze auf Rang 35 nach unten. Auch Frank Dombrowski konnte nicht an seine gewohnten Ergebnisse anknüpfen. Mit neuer Munitionsorte schießend, erreichte er nicht die hohen Serienergebnisse der letzten Zeit. Zwar leistete er sich keine großen Ausreißer, doch wie bei Crncic gab es diesmal viele Neuner. Nach 602,2 (572) belegte er nur Rang 49 der Tageswertung. Im Gesamtfeld ging es 5 Plätze nach unten.

Nach einer technischen Veränderung, an der Mündung seiner Waffe, konnte der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming deutlich zulegen. Trotz 5 Achten lag er mit 600,8 (573) erstmalig über der 600er Marke. Viele hohe Serien und engere Schussbilder brachten ihm eine Verbesserung um mehr als 11 Ringe ein. Aufgrund des großen Starterfeldes und des annähernd gleichen Niveaus vieler Schützen ging es 2 Positionen abwärts. Auch Sportleiter Sven Bakus ließ ansteigende Form erkennen. Gleich um 10 Ringe sollte es für ihn aufwärts gehen. Mit 598,6 (572) verfehlte er die psychologisch wichtige 600er Hürde nur knapp. Dennoch büßte auch er 3 Plätze im Gesamtfeld ein. Um gut 4 Ringe ging es für Senior Helmut Fahlenberg nach oben. Bei seinen 597,7 (570) Ringen lag er in 4 Serien über der 100er Marke. Er verlor 5 Plätze und landete auf Rang 65. Karin Herling legte 6 Ringe zum Oktoberwettkampf drauf. Mit 593,4 (569) liegt sie derzeit auf Rang 79.

Eine tolle Leistungssteigerung vollbrachte Schülerin Thea Geske. Die 14-Jährige, die für die 3. Mannschaft aus Petkus antritt, legte 15 Ringe auf 592,1 (568) zu und erzielte eine neue Wettkampfbestleistung. Doch auch sie verlor 9 Plätze. Der Senftenberger Manfred Langner büßte 7 Ringe ein. Nach 591,5 (567) fiel er um 19 Plätze nach hinten. Erstmals in dieser Saison griff der Kreisstädter Ingo Louvet ins Geschehen ein. Obwohl die Hälfte seiner Schüsse die Zehn traf, konnte er noch nicht sein volles Leistungsniveau abrufen. Viele Achten verhinderten ein besseres Resultat. Mit 585,9 (558) liegt er derzeit auf Rang 85. Einen Leistungseinbruch gab es bei Mark Koschnick. Der Kreissportleiter hatte vor allem während der ersten Serie große Ausreißer bis in die Sechs und verlor 8 Ringe zum letzten Mal. Mit 565,8 (538) purzelte er 17 Positionen im Feld auf Rang 100 hinab. Der seit mehr als 24 Jahren in der Jüterboger Gilde aktive Siegfried Zimmer freute sich, endlich wieder die 500er Marke geknackt zu haben. Relativ konstante Serien brachten ihn auf 532,0 (506) Ringe. Jugendschütze Johann-Richard Hahn kam bei seiner Premiere in der Walther Arena auf 523,2 (498). Jana Goldammer konnte sich nach ihrer Steigerung zum Lapua Event nicht mehr verbessern. Nach 424,3 (394) verlor sie 27 Ringe und liegt derzeit am Tabellenende. Den Tagessieg erkämpfte sich der auch in der Gesamtwertung führende Michael Wischnewsky vom PSV Olympia mit 624,1 vor Jana Tolonitz 621,6 SV Estedt und Rene Malbrecht 620,1 NBSG.

Im Mannschaftskampf verlor die erste Mannschaft der Petkuser 2 Plätze und rutschte auf Rang 7 ab. Das 2. Team konnte sich trotz enormer Steigerung nicht weiter nach vorn bringen und rangiert auf 15. Die 3. Mannschaft gab eine Position auf Rang 18 ab. Der PSV Olympia führt mit mehr als 10 Ringen weiterhin vor der NBSG.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Nachwuchsschützen Benedikt Crncic 527 Ringe (31. Platz), Thea Geske 515 (35. Platz) und Johann-Richard Hahn 447 Ringe (39. Platz)

Tages-Einzelwertung

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   624,1
2. Tolonitz Jana SV Estedt   621,6
3. Malbrecht René NBSG I   620,1
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   619,9
5. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,5
6. Ehmki Nicole NBSG I   619,0
7. Stransky Milan SV SSK Dvory   619,0
8. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   618,7
9. Tepp Birger NBSG I   618,7
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   618,4
38. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   604,4
49. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   602,2
57. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   600,8
63. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   598,6
66. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   597,9
75. Herling Karin Sportschützen Petkus II   593,4
79. Geske Thea Sportschützen Petkus III   592,1
80. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   591,5
85. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   585,9
97. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   565,8
102. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   532,0
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,2
106. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   424,3

 

Gesamtwertung

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   625,00
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   622,35
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,60
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   619,45
5. Malbrecht René NBSG I   618,85
6. Tolonitz Jana SV Estedt   618,20
7. Tepp Birger NBSG I   616,30
8. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   616,10
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,10
10. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   614,35
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,45
39. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   603,60
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   595,85
67. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   595,20
69. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   594,95
73. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   593,35
75. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   592,60
79. Herling Karin Sportschützen Petkus II   590,40
85. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   585,90
90. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   569,85
105. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III   528,60
106. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   523,20
109. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   437,90

 

Mannschaftswertung

1. PSV Olympia Berlin I   1.860,7
2. NBSG I   1.849,4
3. PSV Olympia Berlin II   1.837,9
4. SV SSK Dvory   1.834,6
5. ASG Brandenburg   1.832,1
6. SV Chemnitz I   1.830,1
7. Sportschützen Petkus I   1.828,7
8. PSV Olympia Berlin III   1.823,4
9. SV Neuenhagen 2000   1.820,6
10. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.819,0
11. LV Sachsen-Anhalt   1.817,5
12. SGBC   1.808,8
13. SV Treffer Plauen   1.806,0
14. Sgi zu Lübben   1.790,9
15. Sportschützen Petkus II   1.784,5
16. NBSG II   1.759,1
17. Sgi 1418 zu Bernau   1.728,7
18. Sportschützen Petkus III   1.716,8
19. Sommerbiathlon   1.678,3
20. SV Medewitz   1.499,2
21. Sgi zu Köpenick   1.385,4
22. SV Chemnitz II   1.169,3

Frank Dombrowski

 

Bundesligaschützen mit Sieg und Niederlage

Am 2. Wettkampftag der 2. Luftgewehr Bundesliga Ost konnte das Jüterboger Team seine Position im Klassement leicht verbessern. Erneut war die Walther Arena in Berlin Alt Glienicke Austragungsort des Geschehens. Alle 8 Mannschaften hatten je 2 Wettkämpfe zu bestreiten.

Für die Flämingstädter ging es gleich im ersten Match gegen Werder/Havel um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Der an 1 gesetzte Sebastian Kienast hatte gegen Maria Kanzler keine Chance und musste den ersten Punkt abgeben. Bei der 376:386 Niederlage war doch ein Klassenunterschied sichtbar. Vor allem in der 3. Serie verlor Kienast 7 Ringe auf seine Gegnerin. Madeleine Asmussen steigerte sich deutlich zum ersten Wettkampf und gewann mit starken 390:368 gegen Oswald Hentschel. Der an 3 gesetzte Lars Meyhak lag nach 30 Schüssen noch 2 Ringe zurück, kämpfte sich aber im Match gegen Annett Funke zurück und gewann denkbar knapp mit 380:379. Den wichtigen 3. Einzelpunkt erkämpfte Mandy Kanzler. Wie schon am ersten Wettkampftag erreichte sie 374 Ringe. Da hatte Lois Unger mit 354 Ringen keine Chance. Zum ersten Einsatz in dieser Saison kam Fabian Henze. Im Kampf mit Benedikt Crncic profitierte der Luckenwalder Schütze durch eine ungewollte Fünf und dadurch verkorkste erste 88er Serie seines Gegners. Den Vorsprung gab Henze bis zum Schluss nicht mehr ab und siegte mit 372:364. Die Jüterboger entschieden das Brandenburger Duell mit 4:1 und sicherten sich die erhofften Mannschaftspunkte.

Im 2. Duell ging es gegen den Favoriten der Liga, die SG Löbejün. Die hatte sich zuvor gegen den Gastgeber, PSV Olympia Berlin, mit 4:1 durchgesetzt.  Gleich im Top Duell zwischen Sebastian Kienast und Frantisek Smetana wurde schnell klar, dass hier nichts zu holen sein wird. Als erster des gesamten Durchgangs beendete Kienast nach knapp 23 Minuten sein Wettkampf und steigerte sich auf 380 Ringe. Doch der 21-Jährige Tscheche schoss auf einem ganz anderen Niveau. Nach 99, 99, 100 und 99 holte er mit 397 Ringen eindrucksvoll den ersten Punkt für seine Mannschaft. Einen spannenden Kampf gab es zwischen Madeleine Asmussen und Andre Böhme. Nach 30 Schüssen lagen beide bis auf einen Ring gleich auf. Doch zum Schluss ließen die Kräfte bei der an diesem Tag stärksten im Flämingstädter Team nach. Sechs aufeinanderfolgende Neuner verhinderten ein Resultat über der 390er Marke. Mit 388:391 ging auch der 2. Punkt nach Sachsen-Anhalt. Im Match zwischen Lars Meyhak und Michelle Becker sah es öfters nach einem Punkterfolg für den Jüterboger aus. Ständig wechselte am Monitor die gelbe Anzeige, die die jeweilige Führung anzeigt, zwischen Beiden hin und her. Am Ende unterlag Meyhak knapp mit einem Ring. So zeigte er in seinem 3. Bundesligakampf infolge erneut 380 Ringe. Ohne Chance war Mandy Kanzler 367 gegen Pascal Melchert. Dieser hatte bereits im ersten WK des Tages 396 Ringe erzielen können. Nun reichten ihm 390 zum Sieg. Auch Fabian Henze musste einen Punkt abgeben. Er unterlag Janett Reuter mit 371:379.

Nach der nicht unerwarteten 0:5 Klatsche konnten sich die Jüterboger trotzdem auf Rang 3 vorarbeiten. Löbejün führt ungeschlagen vor den Schützen aus der Hauptstadt. Diese hatten sich gegen Werder knapp mit 3:2 durchsetzen können. Hier siegte Maria Kanzler im Top Duell gegen Frank Schwarz nach ringgleichen 387 Ringen mit 10:9 im Stechen. Benedikt Crncic legte deutlich zu, unterlag aber dennoch 377 zu 390 gegen Stefanie Brandes.

Für die Topleistungen des Tages sorgte Tomasz Bartnik für Gölzau. Der 28-Jährige Pole, der sich zuletzt  im September im koreanischen  Changwon den Weltmeistertitel im KK Dreistellungskampf sicherte, schoss in beiden Wettkämpfen 399 Ringe. Am 3. Wettkampftag geht es für die Jüterboger zunächst gegen die bislang sieglosen Bötzower. Anschließend wartet Deutschenbora.

Ergebnisse:

Gölzau II                              –              Bötzow                3:2

Halle                                     –              Deutschenbora 3:2

Löbejün                               –              Berlin                    4:1

Werder                                –              Jüterbog              1:4

Deutschenbora                  –              Gölzau II              3:2

Bötzow                                –              Halle                     2:3

Jüterbog                               –              Löbejün               0:5

Berlin                                    –              Werder                3:2

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 13 : 02 06 : 00
2 PSV Olympia Berlin 08 : 07 04 : 02
3 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 08 : 07 04 : 02
4 Giebichensteiner SGI.-Halle 07 : 08 04 : 02
5 SV-Werder 07 : 08 02 : 04
6 Schützengilde Deutschenbora 06 : 09 02 : 04
7 SV Gölzau II 06 : 09 02 : 04
8 SV Bötzow 05 : 10 00 : 06

Kleinkaliber Schützen beim Lapua Event in Berlin

Zwei Wochen vor dem 2. Wettkampf der Berliner KK Liegend Rangliste veranstaltete der PSV Olympia Berlin das traditionelle Lapua Event in verschiedenen Kleinkaliber Gewehrdisziplinen. Bei der diesjährigen Veranstaltung, die bereits zum 11. Mal stattfand, nahmen 126 Schützen aus 41 Vereinen teil. Damit traten mehr Starter an, als vor einem Jahr. Fünf Schützen aus Petkus und Jüterbog nahmen auch diesmal wieder am Geschehen teil. In der Walther Arena wurde während der dreitägigen Veranstaltung wie gewohnt auf elektronischen Scheibenanlagen geschossen. Für die jeweils erstplatzierten 3 Schützen jeder Altersklasse und Disziplin stellte der Hauptsponsor wieder Munitionspakete bereit. Einige Teilnehmer nutzten die Möglichkeit für ihre Waffen ausgesuchte Maßmunition durch Einschießen zu finden. Neben dem 60 Schuss Liegendkampf gab es auch die 30 Schuss Auflage Wettbewerbe mit Diopter- und Zielfernrohrvisierung. Das Leistungsniveau an der Spitze der Liegendkämpfer war wieder sehr hoch. So erzielten 9 der 81 Starter bei perfekten Standbedingungen Ringzahlen von über 590 Ringen.

Wie schon im vergangenen Jahr sorgte Alexander Flemming für die beste Leistung im Team.  Der 36-Jährige, der inzwischen bis auf die Rangliste alle Wettkämpfe für den PSV Olympia bestreitet, glänzte in der Herrenklasse I mit konstant hohen Serien von 99, 99, 100, 98, 96 und 100. Mit 592 Ringen lag er wie in 2017 nur einen Ring unter seiner knapp 4 Jahre alten Bestmarke. Hinter Frank Schwarz 594 vom gastgebenden Verein erreichte er wieder den 2. Platz. Dritter wurde Markus Hartung 589 vom Remdaer SV. Auf hohem Niveau schießt derzeit Benedikt Crncic. Nach DM und Ranglistenstart erreichte er erneut die 580er Marke. Mit drei 98er Serien beendete er seinen Liegendkampf und wurde in einem starken Teilnehmerfeld Zehnter.

Die höchsten Resultate wurden jedoch in der gemischten Herren II und III Klasse erzielt. Hier siegte der Titelverteidiger Marco Hummler von der SSG Teuteburger Wald mit überragenden 598 Ringen vor Nikolai Venger 595 vom GK/KK Schützenverein und Olaf Heß 594 vom PSV Olympia. Frank Dombrowski verfehlte mit 580 Ringen seine Leistung aus dem Vorjahr nur knapp. Die letzte Zehnerserie verlief mit 94 Ringen für ihn sehr schwach. Nach dem Wettkampf betonte er „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, mit 4 Neunern infolge abgeschlossen zu haben“. Nach Platz 6 im letzten Jahr sprang diesmal nur der 17. Platz heraus. Für Jörg Flemming verlief der Wettkampf ähnlich dem Ranglistenstart. Einige Achten und vor allem eine Sieben während der 2. Serie ließen sein Endresultat auf 563 Ringe schrumpfen. Mit 3 Ringen unter seiner Vorjahresleistung landete er auf Rang 30.

Siegfried Zimmer, mit 86 Jahren ältester Teilnehmer im Feld, erreichte in der Herren IV Klasse den 10. Platz. Durch konstante Serien um die 80er Marke schaffte er mit 480 Ringen exakt den 8er Schnitt pro Schuss.  Hier gewann der 12 Jahre jüngere Rolf Stelzer vom gastgebenden Verein mit 584 Ringen.

In der Damenklasse konnte Barbara Schilling nach ihrem gelungenen Start beim Ranglistenschießen noch einmal zulegen. Mit 568 Ringen fehlten ihr nur 2 Ringe an der wichtigen 95er Hürde. Den Titel holte sich Nicole Ehmki von der Nord-Berliner-Schützengemeinschaft mit 590 Ringen vor Jana Tolonitz 589 aus Estedt und der Brandenburgerin Isabel Vaorin 587.

Frank Dombrowski

Jüterboger Schützen starten mit Sieg in Verbandsliga

Kurz nach dem Start der neuen Bundesliga Saison begann auch die Landesliga der Druckluftschützen. In Cottbus trafen sich am ersten Wettkampftag die Mannschaften in den Wettbewerben Luftgewehr, Luftgewehr Auflage sowie Luftpistole und Luftpistole Auflage. Das Jüterboger Luftgewehrteam ist in dieser Saison recht gut aufgestellt. Nach dem man in der letzten Saison ungeschlagen war, möchte man als Titelverteidiger natürlich wieder an der Spitze mitmischen. Der Vorjahreszweite, Werder/Havel, schießt in diesem Jahr in der Landesliga mit der 2. Mannschaft. Die erste kämpft in dieser Saison wie das Top Team der Flämingstädter in der 2. Bundesliga.  Bei nur 5 Mannschaften am Start, gibt es in diesem Jahr nur 4 Wettkämpfe.

Die Flämingstädter mussten am 1. Wettkampftag gegen Neuenhagen an die Feuerlinie. Mannschaftsleiter Fabian Henze hatte sein Team mit Bestbesetzung aufgestellt und kurz vorher noch ein Abschlusstraining in Jüterbog durchgeführt. Seit vielen Jahren im Team aktiv, zeigte Jonas Stein eine hervorragende Leistung. Er musste an Position 1 gesetzt, gegen den besten Schützen der Liga vom letzten Jahr, Jan Heider, antreten. Um einen Ring steigerte der 28-Jährige seine persönliche Wettkampfbestleistung auf 383 Ringe. Heider erzielte nur 379 Ringe. In einem sehr engen Duell konnte sich Fabian Henze gegen Marlies Lange behaupten. Mit 366 zu 365 holte er den 2. Jüterboger Einzelpunkt. Dagegen hatte Sven Lebahn keine Probleme im Match gegen Heike Lau. Mit großem Vorsprung siegte Lebahn mit 370 zu 354. Den 4. Punkt holte Christopher Sprenger für sein Team. Im Kampf gegen Jens Schulz reichte ein 4 Ringe Vorsprung. Bei seinem 356 zu 352 Erfolg hatte er aber noch nicht sein potenzial ausgeschöpft. Den 5:0 Sieg machte Jörg Flemming perfekt. Der Petkuser Senior siegte mit 336 zu 319 gegen Uwe Lau.

In der 2. Begegnung des Tages setzte sich Lübben gegen Bernau mit 4:1 durch. Die Werderaner hatten frei. Da das Jüterboger Team in Brück am 2. WK Tag nicht antreten muss, stehen am 3. Tag in Frankfurt/Oder gleich 2 Wettkämpfe auf dem Programm. Dann sind Lübben und Bernau die Gegner. Hinter dem Lübbener Sören Schaff (384) rangiert Jonas Stein an 2. Stelle der Einzelwertung.

  1. Wettkampftag

Jüterbog                             –              Neuenhagen                     5:0

Lübben                                –              Bernau                              4:1

Frank Dombrowski

Sieg zum Bundesliga Start

Zum Auftakt der neuen Saison in der 2. Bundesliga Ost mussten die 8 Luftgewehr Mannschaften beim PSV Olympia Berlin antreten. Alle Teams traten am ersten Wettkampftag nur einmal an die Feuerlinie. Die Jüterboger, die im Vorjahr den 4. Platz im Klassement erreichten, werden es in dieser Saison schwer haben, sich zu behaupten. Grund dafür, ist der Ausfall vieler Stammschützen während der 4 Wettkampftage. Dennoch verlief der 1. Wettkampf für die Flämingstädter sehr gut.

So konnte man durch einen 4:1 Sieg gegen die 2. Mannschaft aus Gölzau, gegen die man in der letzten Saison noch knapp verlor, wichtige Punkte zum Klassenerhalt beitragen. Dabei musste die topgesetzte Madeleine Asmussen eine Niederlage einstecken. Gegen Saskia Gablenz verlor sie 382 zu 387. Den ersten Punkt für die Jüterboger holte Sebastian Kienast. Der 33-Jährige setzte sich gegen Florian Wenzel mit 384 zu 380 durch. Ausschlaggebend für den Sieg, war die erste Serie, bei der sich Kienast trotz einer Acht einen 5 Ringe Vorsprung erarbeitete. Auch Lars Meyhak, der bereits die 2. Saison für die Jüterboger in der Bundesliga schießt, konnte punkten. Gegen Jonas Bongartz gab es einen ungefährdeten 380 zu 366 Erfolg. Alexander Schröder lag in seinem Match gegen Oliver Hoffmann nach 30 Schüssen mit 2 Ringen vor. Doch eine unglückliche Sieben im letzten Abschnitt, ließ diesen Vorsprung dahinschmelzen. Dann schoss auch Hoffmann eine Sieben und die letzten Schüsse mussten die Entscheidung bringen. Schröder schoss mit 2 Zehnern aus und siegte knapp mit 372 zu 371. Da nutzte dem Gölzauer auch die beste Zehn (10,9) mit dem letzten Schuss nichts mehr. Im 5. Duell triumphierte Mandy Kanzler gegen Maria Fieß. Durch einen sicheren 374 zu 363 Erfolg holte sie den 4. Einzelpunkt für ihr Team.

Der fleißigste Trainings- und Wettkampfschütze der Jüterboger Gilde, Benedikt Crncic, griff erstmals ins Bundesliga Geschehen ein. Jedoch startete er nicht für die Flämingstadt, sondern für die erstmals aufgestiegenen Schützen von der SG Werder/Havel. Auch diese konnten ihre Auftaktbegegnung siegreich gestalten. Im rein Brandenburger Duell mit dem SSV Bötzow gab es einen 4 zu 1 Erfolg. Crncic gewann sein Match gegen Olaf Herrmann trotz eher mäßigem Niveau sicher mit 365 zu 355. Das höchste Resultat erzielte Maria Kanzler mit einem 389 zu 376 Sieg über Robert Bodin.

Die gastgebenden Berliner konnten sich überraschend deutlich gegen die Giebichensteiner SG Halle mit 4 zu 1 behaupten. Die klaren Liga-Favoriten von der SG Löbejün setzten sich mit 4 zu 1 gegen Deutschenbora durch. Hier erzielten die Top 3 Schützen des letztjährigen Siegers der Liga 390 und mehr Ringe. Am kommenden 2. Wettkampftag, an dem dann an gleicher Stelle 2 Partien auf dem Programm stehen, kommt es zunächst zu dem mit Spannung erwartenden Duell der Jüterboger gegen Werder. Anschließend wartet mit Löbejün der stärkste Gegner.

Ergebnisse 1. Wettkampftag:

Gölzau II              –              Jüterbog             1:4

Werder/Havel   –              Bötzow                 4:1

Halle                     –              PSV Olympia      1:4

Löbejün               –              Deutschenbora   4:1

 

Platz Verein Einzelpunkte Mannschaftspunkte
1 SGI.-Löbejün e.V. 04 : 01 02 : 00
2 SV-Werder 04 : 01 02 : 00
3 PSV Olympia Berlin 04 : 01 02 : 00
4 Schützengilde zu Jüterbog e.V. 04 : 01 02 : 00
5 SV Gölzau II 01 : 04 00 : 02
6 Giebichensteiner SGI.-Halle 01 : 04 00 : 02
7 SV Bötzow 01 : 04 00 : 02
8 Schützengilde Deutschenbora 01 : 04 00 : 02

Frank Dombrowski

Gelungener Auftakt zum Start der Berliner KK Liegend Rangliste

In der Walther Arena beim PSV Olympia Berlin begann die neue Saison der Liegendkampf Schützen.   Beim Berliner Ranglistenschießen werden in den kommenden 6 Monaten etwa 100 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den Endkampf der besten ca. 30 Einzelstarter zu qualifizieren. Neben dem Liegendschießen wird es auch wieder eine Ranglistenwertung für den Wettbewerb KK Sportgewehr 3×20 geben. Ab dieser Saison werden die Schüsse beim Liegendschießen nach Zehntelwertung gewertet. Das sorgt für noch mehr Spannung. So ist nicht mehr die Anzahl der Zehner für das Ergebnis der Rangliste entscheidend, sondern die Summe der 60 Schüsse nach Zehntelwertung. Am ersten Wettkampftag beteiligten sich 96 Schützen am Liegendkampf. Die Petkuser Gewehrschützen, die in dieser Saison mit der Rekordbeteiligung von 17 Schützen antreten wollen, waren beim Eröffnungswettkampf mit 13 Aktiven so stark besetzt, wie der gastgebende Verein. Sportleiter Sven Bakus konnte wie schon im letzten Jahr 3 Mannschaften melden. In der neuen Saison kämpfen für das Petkuser Team u.a. Schützen aus Luckenwalde, Jüterbog, Ludwigsfelde und Senftenberg. Die ungewöhnliche Wertung ließ viele Teilnehmer anders in den Wettkampf gehen. Freute man sich früher über jede Zehn, so ärgert man sich von nun an über eine schwache 10,0 oder 10,1.

In herausragender Form zeigte sich der stärkste Petkuser der letzten Jahre, Alexander Flemming. Mit 619,7 Ringen erreichte er die drittbeste Leistung im Gesamtfeld. Bei seinen 52 Zehnern hatte er nach alter Wertung drei 100er Serien und 592 Ringe erzielt. Hier waren nur Isabel Vaorin von der ASG Brandenburg mit hervorragenden 626 Ringen und Michael Wischnewsky vom PSV Olympia mit 625,9 besser. Beide hatten nach alter Wertung nur 1 bzw. 2 Ringe mehr erzielt als Flemming, doch oft deutlich höhere Zehntelwertungen erkämpft. Nach seinem Spitzenergebnis von den Deutschen Meisterschaften freute sich Jugendschütze Benedikt Crncic, in die erste Mannschaft aufgenommen zu sein. Und er zeigte mit 606,5 Ringen, dass er dort zurecht hingehört. Nach alter Wertung kam er mit 581 exakt auf die DM Leistung von München und liegt nach dem ersten Tag auf Rang 28. Frank Dombrowski verschenkte mit dem drittletzten und vorletzten Schuss ca. 10 Ränge im Klassement. Zwei 9,0 Schüsse senkten sein Endergebnis auf 605 (580) Ringe. Der 34. Platz ist für den Jüterboger im Top Team der Petkuser weiter ausbaufähig.

Der Senftenberger Manfred Langner, der in der 2. Mannschaft aktiv ist, kam auf gute 598,9 Ringe (576). Der Dritte der Landesmeisterschaften liegt mit Platz 48 genau im Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg, der der 1. Mannschaft angehört, kam auf 593,8 (563). In den ersten 2 Serien hatte der auf Rang 60 liegende doch einige Ringe verschenkt. Nach 9-monatiger Wettkampfpause griff Barbara Schilling (Platz 64) wieder ins Geschehen ein und war mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Sie zeigte eine solide Leistung bei annähernd gleichem Serienverlauf. Zwar trübten 3 Achten und eine Sieben ihr Ergebnis von 592,6 (565) etwas ein, doch die Hälfte ihrer Schüsse landete im Zentrum. Vereinsvorsitzender Jörg Flemming hatte immer wieder Ausreißer in seinem Wettkampf. Serien zwischen 94,9 und 101,0 brachten ihn auf 589,1 (563) Ringe. Auf Platz 67 lag er noch vor seinem Mannschaftskollegen Sven Bakus. Auch er hätte nach alter Wertung, wie Fahlenberg und Flemming 563 Ringe erzielt. In den letzten beiden Serien klappte nicht mehr viel. Viele Neuner und Achter reduzierten sein Resultat auf 588,1 Ringe. Einen konstanten Verlauf gab es bei Seniorin Karin Herling. Bei ihren 587,4 (560) Ringen lagen nur 2,7 Ringe zwischen niedrigster und höchster Serie. Mit Rang 72 liegt sie 2 Plätze hinter Bakus. Zum ersten Mal beim Ranglistenschießen dabei, erreichte Jugendschützin Thea Geske 577,1 (549) Ringe. Nach einer völlig verkorksten Startserie (89,8) mit vielen Achten, steigerte sich die jüngste Schützin im gesamten Feld deutlich bis auf 101,2. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 573,9 (548). Der mit 86 Jahren älteste im Feld, Siegfried Zimmer, steigerte sich zum Pokalwettkampf in Bad Belzig deutlich und schoss 525,2 (495). Ihren ersten Ranglistenwettkampf bestritt Jana Goldammer.  Bei 451,5 (423) ist bei verbesserter Anschlagstechnick und angepasster Waffe noch deutlich Luft nach oben.

Nach diesem interessanten ersten Wettkampf nach der Freiluftsaison, liegt die erste Mannschaft der Petkuser unter den 22 startenden Teams auf einem hervorragenden 5. Platz. Petkus II liegt auf 15, Petkus III auf 17. Die Gastgeber mit der 1. Mannschaft führen wie zu erwarten war, deutlich vor der Nordberliner Schützengemeinschaft, dem PSV Olympia II und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten Benedikt Crncic 546 Ringe (Platz 16) und Thea Geske trotz einer Null beim Liegendschießen noch 500 Ringe (Platz 32).

Einzelwertung

1. Vaorin Isabel ASG Brandenburg   626,0
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin I   625,9
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,7
4. Schwarz Frank PSV Olympia Berlin I   619,0
5. Malbrecht René NBSG I   617,6
6. Melchert Pascal LV Sachsen-Anhalt   617,1
7. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   616,0
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin I   615,9
9. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin I   615,6
10. Dajcarova Sabina SVSSK Dvory   615,2
28. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,5
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,0
48. Langner Manfred Sportschützen Petkus II   598,9
60. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus I   593,8
64. Schilling Barbara Sportschützen Petkus III   592,6
67. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   589,1
70. Bakus Sven Sportschützen Petkus II   588,1
72. Herling Karin Sportschützen Petkus II   587,4
81. Geske Thea Sportschützen Petkus III   577,1
83. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III 573,9
93. Zimmer Siegfried Sportschützen Petkus III 525,2
96. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III 451,5

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin I   1.860,8
2. NBSG I   1.838,5
3. PSV Olympia Berlin II   1.835,5
4. ASG Brandenburg   1.832,4
5. Sportschützen Petkus I   1.831,2
6. SV SSK Dvory   1.828,7
7. SV Chemnitz I   1.827,7
8. PSV Olympia Berlin III   1.822,8
9. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.819,5
10. SV Treffer Plauen   1.814,6
11. SV Neuenhagen 2000   1.811,5
12. LV Sachsen-Anhalt   1.807,1
13. SGBC   1.806,1
14. Sgi zu Lübben   1.778,9
15. Sportschützen Petkus II   1.776,1
16. Sgi 1418 zu Bernau   1.768,2
17. Sportschützen Petkus III   1.743,6
18. NBSG II   1.737,6
19. Sommerbiathlon   1.690,6
20. SV Medewitz   1.186,8
21. SV Chemnitz II   1.158,2
22. Sgi zu Köpenick   1.082,3

 

Frank Dombrowski

DM Ordonnanzgewehr-Kienast verpasst Endkampf nur knapp

Bereits zum 5. Mal fanden in Hannover die Deutschen Meisterschaften der Ordonnanzgewehrschützen statt. An den 2 Wettkampftagen wurden die Meister in den klassenoffen ausgetragenen Wettbewerben mit offener und geschlossener Visierung ermittelt. Aus 18 Landesverbänden hatten 275 Schützen eine Startzulassung erhalten. Jedoch traten ca. 14 Prozent der Startberechtigten nicht an. Mit 10 Brandenburger Startern gab es etwas weniger als 2017. Die Jüterboger Gilde hatte sich wieder mit 2 Mannschaften für die Titelkämpfe qualifiziert. Auch der SC Schöneiche konnte wieder ein Team stellen. Die Schützen aus der Flämingstadt reisten wie gewohnt einen Tag vor den Wettkämpfen an. So konnte man in aller Ruhe die Waffenkontrolle hinter sich bringen und die Ordonnanzgewehre auf den jeweiligen Bahnen, die den Schützen für den Wettkampf zugewiesen wurden, einschießen. Am gesamten Meisterschaftswochenende hatten die Kampfrichter und Standaufsichten viel zu tun. Diese machten ihre Arbeit bravourös. Unglaublich viele durch Schützen verursachte Kreuzschüsse machten an beiden Tagen die Arbeit der Verantwortlichen nicht leicht. Auch die falsche Bedienung des Monitor Schaltpults durch die Schützen, führte oft dazu, dass in den jeweiligen Anschlagsarten oft zu viele Schüsse abgegeben wurden. Hier mussten aufwendig die Hintergrundscheiben der elektronischen Anlagen ausgewertet werden.

Am ersten Tag stand die Entscheidung mit offener Visierung auf dem Programm. Hier wurden auf 15 Bahnen in 9 Durchgängen die 6 stärksten Schützen für den Endkampf gesucht. Früh um 8 Uhr mussten die Scheiben noch beleuchtet werden, als Jörg Flemming als erster Brandenburger Starter an die Feuerlinie trat. Doch für ihn lief es nicht so gut, wie im Vorjahr. Nur magere 313 Ringe reichten hier zum 77. Platz. Der Jüterboger Sportleiter Frank Dombrowski konnte nur beim Liegendschießen überzeugen. Nach 181 Ringen fand er im Stehendanschlag (122) nicht die richtige Position und musste sich mit nur 303 Ringen zufriedengeben. Mit Platz 101 hatte er nicht gerechnet. Zum ersten Mal bei einer DM ging Sebastian Kienast in diesem Wettbewerb an den Start. Der 33-Jährige zeigte in beiden Anschlägen eine solide Leistung. Nach guten 182 Liegendringen folgten 162 Stehendringe. Hier lief es bis zum 16. Schuss nahezu perfekt. Doch zwei Treffer in der Sechs und eine Sieben begruben die Hoffnungen für eine Endkampfteilnahme. Mit 344 Ringen verfehlte er seinen erst im Mai aufgestellten Landesrekord nur um 4 Ringe. Obwohl er bei Kreis- und Landesmeisterschaften höhere Resultate erzielte, zeigte er sich nach dem Schießen mit dem 12. Platz zufrieden.

Die Schöneicher Schützen hatten sich deutlich mehr erhofft. Ralf Salzmann steigerte sich zwar zur Landesmeisterschaft deutlich, doch nur 153 Ringe im Liegendanschlag waren einfach zu wenig. Da er das Programm 1 Schuss zu spät auf Stehendanschlag umstellte, wurden ihm noch 2 Ringe abgezogen. Mit 287 Ringen beendete er als 108. den Wettkampf. Vizelandesmeister Winfried Tscheuschner hatte ebenfalls große Probleme. Während der zweiten Liegendserie verschob sich plötzlich das Trefferbild weit nach rechts, so dass hier nur 63 Ringe zu verzeichnen waren. Mit für ihn doch enttäuschenden 284 Ringen platzierte er sich direkt hinter seinem Mannschaftskollegen. Manfred Reichel hingegen überzeugte mit Platz 39. Wie schon 2017 erzielte der 59-Jährige mit seinem Schweizer K31 Ordonnanzgewehr 332 Ringe.

Deutscher Meister wurde Gregor Engbrecht 436 (359+77) aus Euskirchen, der schon nach dem Vorkampf die Topleistung erzielte. Platz 2 ging an Stefan Schiemann aus Niederschelden 434 (354+80) vor Christian Trumpf aus dem bayerischen Schongau 430 (352+78). Die Jüterboger (960) belegten im Mannschaftskampf den 14. Platz. Schöneiche (903) landete auf Rang 20. Den Sieg erkämpfte die Mannschaft des Pfälzer SSZ Lindersbach (1026).

Am 2. Tag musste Jörg Flemming mit Diopter – Visierung wieder als erster antreten. Doch früh herrschten noch Temperaturen um 5 Grad Celsius und er konnte seine Schießbrille, die mit Flüssigkeits-Membran-System ausgestattet ist, nicht richtig einsetzen. Das verunsicherte den erfahrenen Schützen doch sehr. Schon die erste Serie lag mit 84 weit unter seinem Niveau. Zwar kämpfte er sich mit 6 Treffern in der Zehn während der 2. Liegendserie (90) zurück, doch als ihm im stehenden Anschlag ein Schuss auf die Nachbarscheibe flog, waren alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat dahin. Mit 306 Ringen und Platz 88 fehlten ihm 8 Ringe zu seinem Vorjahresresultat. Dombrowski steigerte seine Leistung beim Liegendschießen nochmals. Mit starken 185 Ringen lag er unter den Top 15. Doch wieder klappte der Stehendanschlag nicht. Die Hälfte seiner Schüsse flog ins Weiße und es kamen nur 133 Ringe Zustande. Mit Platz 74 und 318 Ringen gab es nur eine Position im hinteren Mittelfeld. Mit großen Erwartungen trat Sebastian Kienast an. Der Vizemeister des vergangenen Jahres tat sich im liegenden Anschlag recht schwer. Nach der 91er Startserie gab es doch einige Ausreißer in die Sieben und Acht. Mit nur 175 Ringen lag er zu diesem Zeitpunkt auf Rang 60. Doch wie so oft, zeigte er eine fantastische Stehendleistung. Mit 87 und 88 Ringen erreichte er wieder 175 Ringe und schoss das zweithöchste Resultat im gesamten Feld. Da ihm jedoch der erste Stehendschuss in die Fünf abflog, sollte es nicht mehr zu einem Endkampfplatz reichen. Mit sehr guten 350 Ringen hatten ihm nur 2 Ringe dazu gefehlt. Nach dieser tollen Aufholjagd belegte er den 10. Platz im Klassement.

Der Kreissportleiter des KSB Teltow Fläming – Potsdam-Stadt, Mark Koschnick, erreichte bei seiner ersten DM Teilnahme Platz 109. Der mit dem schwedischen M38 Karabiner startende Ludwigsfelder hatte vor allem beim Liegendschießen einige Ringe verpasst. Am Ende fehlten ihm mit 280 Ringen ganze 39 Ringe zu seinem Ergebnis der Landesmeisterschaft.

Deutscher Meister wurde überraschend der Oschatzer Andreas Radeck. Nach einem unglaublich starken Vorkampfergebnis von 366 Ringen (188+178) lag er schon 7 Ringe vor Johann Wagensonner aus Moosburg und dem Titelverteidiger Christian Trumpf. Beim Endkampf baute Radeck, der seine Qualifikation zur DM im Mai auf der Jüterboger Anlage schoss, auf 10 Ringe aus. Mit 449 (366+83) siegte er vor Wagensonner 439 (359+80) und Trumpf 438 (357+81). Trumpf hatte sich nach Stechschuss mit dem ringgleichen mehrfachen Deutschen Meister Matthias Mayer die Bronzemedaille erkämpft. In der Teamwertung gab es für die Flämingstädter Schützen mit 960 Ringen den 12. Platz. Meister wurde die Mannschaft des rheinischen St. Seb. SBr Villip mit 1045.

Frank Dombrowski