Fred Hochleutner gewinnt Schießen um Königsorden knapp

Am letzten Sonntag veranstaltete die 1. Traditionskompanie der Jüterboger Schützengilde bei wechselhaftem Wetter ihr traditionelles Königs-Orden-Schießen. Dieser Wettbewerb, der schon ein Jahr nach Gründung der Kompanie 1996 erstmals durchgeführt wurde, ist neben dem Bock-Orden-Schießen fester Bestandteil des Wettkampfkalenders der Kompanie, der derzeit etwa 30 Schützinnen und Schützen angehören. Gildevorsitzender Wolfgang Gast und Hauptkampfrichter Heinz Krüger hatten wie schon beim Mauritiuspokal alles perfekt vorbereitet und so konnte die Veranstaltung reibungslos durchgeführt werden. Mit 14 Teilnehmern waren so viele Schwarzpulverschützen am Start, wie nie zuvor. So mussten wegen der Abstandsregelung 2 zusätzliche Durchgänge bestritten werden. Alle Starter hatten ein 10 Schuss Programm in maximal 35 Minuten ohne Probeschüsse auf 50 Meter Entfernung mit dem Perkussionsgewehr zu bewältigen. Die Anschlagsart war sitzend. Die Waffe wurde auf einem Sandsack aufgelegt.

Am zielsichersten war Fred Hochleutner. Der 77-Jährige, der sich schon mehrfach in die Siegerlisten eintrug, gewann mit seinem Waadtländer Standstutzer im Kaliber .45 mit 95 Ringen nach Zentrumswertung vor der ringgleichen Helga Boge, die mit einem geliehenen Gewehr überraschend stark schoss. Nur eine etwas weiter vom Zentrum entfernte Neun im Vergleich zu Hochleutner machte den kleinen Unterschied. Mit 94 Ringen wurde Wolfgang Gast Dritter. Zwei Treffer in der Acht kosteten ihm den Sieg. Undankbarer Vierter wurde Frank Leis. Der Sieger von 2018 hatte nur 2 Schüsse in der Zehn und erreichte 92 Ringe. Diana Hanske belegte ringgleich den 5. Platz. Für Titelverteidiger Heinz Krüger, reichte es diesmal nicht, sich im Vorderfeld zu platzieren. Er kam auf 89 Ringe und Platz 6. Weitere Reihenfolge: 7. Erich Claasen 88, 8. Wolfgang Boge 84, 9. Georg Hanske 78, 10. Hans-Joachim Rehbein 51, 11. Willi Höhne 49, 12. Frank Lehmann 44, 13. Manfred Neumann 37, 14. Bernd Rüdiger 16.

Die Siegerehrung findet wie gewohnt beim Haxenessen im November in Riesdorf statt. Hier erhalten die 3 erstplatzierten Teilnehmer Medaillen und der Sieger noch einen Zinnkrug, der als Wanderpokal geführt wird. Der jeweilige Sieger, der den Krug weiterreicht bekommt dann eine Erinnerungsplakette. Erst wenn keine Schilder mehr am Krug Platz finden, darf der Sieger diesen behalten.

Unmittelbar nach dem Wettkampf nahm der 1. Vorsitzende die Gelegenheit wahr noch 2 Beförderungen durchzuführen. Hier wurden die aktiven Mitglieder Diana und Georg Hanske jeweils zum Hauptmann ernannt. Bei Kaffee, Kuchen sowie abschließendem Grillen klang ein gelungener Wettkampftag gemütlich aus.

Frank Dombrowski

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