Spannender Abschluss in der Landesliga

Am Leistungsstützpunkt Frankfurt/Oder trafen sich die teilnehmenden Vereine der Verbandsliga zum letzten Wettkampftag. Alle 6 Mannschaften hatten zum Ligaabschluss nur noch einen Wettkampf zu bestreiten. Für die Jüterboger Luftgewehr Schützen war zwischen Platz 5 im ungünstigsten und Platz 3 im günstigsten Fall alles möglich.

Letzter Gegner der Flämingstädter waren die Senftenberger, die sich bislang erst einen Sieg erkämpfen konnten. Im Duell der an Position 5 gesetzten Schützen konnte sich Benedikt Crncic gegen Dimitrie Scholochow durchsetzen. Der Jüterboger erreichte mit 361 Ringen nicht ganz seinen Schnitt in der diesjährigen Saison, hatte aber deutliche 11 Ringe Vorsprung. Teamleiter Fabian Henze hatte sich nach 30 Schüssen schon einen 4 Ringe Vorsprung erarbeitet. Doch in der letzten Serie klappte gegen Marcel Seeliger nicht mehr viel. Einer schwachen 87er stand eine 93er Serie gegenüber. So siegte der Senftenberger mit 371 zu 369 und glich nach Punkten aus. Das höchste Jüterboger Resultat an diesem Tag, erreichte Anna-Sophie Wippich. Sie lag mit 371 Ringen knapp über ihrem Schnitt (368,8) und erzielte ihre zweitbeste Saisonleistung. Gegen Rene Schammler 360 hatte sie keine Mühe, lag zu jeder Zeit in Führung und holte ihrem Team den 2. Einzelpunkt. Mit dem gleichen Resultat, nur in umgekehrter Reihenfolge endete das Match an Position 2. Sven Lebahn verlor sein 3. Duell in dieser Saison. Mit 360 Ringen erreichter er exakt den Neuner Schnitt. Sein Gegner David König war pro Serie immer etwas besser und siegte mit 371 Ringen.

Das Topduell zwischen Jonas Stein und Michelle Werban musste die Entscheidung bringen. Und hier sah es für das Jüterboger Team anfangs nicht so gut aus. Die Senftenbergerin lag nach 20 Schüssen schon mit 4 Ringen vorn. Doch eine starke 96er von Stein brachte ihn wieder heran. Nach 40 Schüssen hieß es Gleichstand 368 zu 368. Jetzt musste ein Stechen durchgeführt werden. Nach Erklärung des Kampfrichters zur Prozedur des Stechschießens bereiteten sich beide vor. Da für den Schuss nur 50 Sekunden zeit blieb, musste jetzt alles klappen. Stein, setzte bereits zum 2. Mal die Waffe ab um den Anschlag neu aufzubauen. „Das schafft er nicht mehr“ bemerkte Fabian Henze. Doch zur Verwunderung der Teammitglieder, Zuschauer und Kampfrichter passierte etwas, was es so wohl noch nicht in der Liga gegeben hatte. Beide Schützen hatten es nicht geschafft, in der vorgegebenen Zeit den Schuss abzugeben. Da beide den Schuss nach dem Stoppkommando abgaben, musste noch ein Stechschuss her. Hier behielt Stein die Nerven, schoss eine Zehn, Werban nur eine Neun. Dieser wichtige letzte Schuss brachte den Jüterbogern den 3. Platz in dieser Saison. Stein war mit einem Durchschnittsergebnis von 372 Ringen bester Schütze im Team und lag auf Platz 11 in der Einzelwertung.

Die Favoriten aus Lübben setzten sich 4:1 gegen das unvollständige, bis dahin ungeschlagene Team aus Werder/Havel durch. Bernau bezwang Schlusslicht Neuenhagen mit 3:2. Lübben nimmt nun am Aufstiegswettkampf zur 2. Bundesliga Ost teil.

Endstand:

1.  Lübben 10:00 22:03
2. Werder/Havel 08:02 19:06
3. Jüterbog II 06:04 11:14
4. Bernau 04:06 09:16
5. Senftenberg 02:08 09:16
6. Neuenhagen 00:10 05:20

Frank Dombrowski

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