Schlagwort-Archive: Walther Arena Altglienicke

Alexander Flemming startet perfekt in neue Rangliste

Nur etwa einen Monat nach Abschluss der Ranglistensaison 2019-2020 begann in der Walther Arena schon die neue Kleinkaliber Rangliste im Liegend- und Dreistellungskampf. In den kommenden 6 Monaten werden wieder 6 Wettkämpfe und der Endkampf zu bewältigen sein. Nach dem erfolgreichen Abschneiden des Petkuser Teams beim Endkampf vor einem Monat möchte man natürlich wieder alles daran setzten, eine ähnlich gute Leistung abzuliefern. Der Eröffnungskampf im KK Liegendschießen hätte für das Team kaum besser ablaufen können. Obwohl Corona-bedingt die Topschützen aus Tschechien nicht anreisen konnten, traten zum ersten Wettkampf 75 Schützen aus 19 Vereinen an. Hinter den Gastgebern (13) stellten die Schützen vom Golm mit 8 Teilnehmern das zweitgrößte Aufgebot. Aufgrund einiger Abgänge in der letzten Saison, wurden Ranglistenleiter Rainer Bennewitz diesmal nur 2 Mannschaften aus Petkus gemeldet.

In blendender Form zeigte sich Alexander Flemming. Der Zweite der letzten Saison zeigte wieder einen überragenden Wettkampf. Mit 623,4 (594) war es einer seiner besten Leistungen im Liegendkampf. Bei seinen 6 Serien von 105,2 (99), 102,3 (99), 103,0 (99), 103,1 (98), 105,6 (100) und 104,2 (99) leistete er sich nur 6 Neuner. 40 seiner 54 Zehner landeten sogar in der Innenzehn. Da konnte am ersten Tag niemand mithalten. Mit deutlichem Vorsprung sicherte er sich den Tagessieg vor Hendrik Martens 619,6 vom gastgebenden Verein und Marlies Lange 618,4 aus Neuenhagen. Frank Dombrowski, dem es deutlich zu kalt im Schützenstand war, verpasste seine Zielsetzung knapp. Hier hatte man an allen Wettkampftagen wohl aus Hygienegründen nur kalte Frischluft zugeführt. Nach zuletzt gutem Endkampf, wollte er wieder die 610er Marke erreichen. Doch der letzte Schuss der ersten Serie vermasselte ihm dieses Vorhaben. Einen typischen Anfängerfehler zu machen, hatte er nicht auf dem Plan. Er zielte zu lange, hatte schon sämtliche Luft im Körper verbraucht und sagte sich: „Wird schon gut gehen“ und löste den Schuss aus. Die Quittung dafür, eine tiefe Sieben. Obwohl er ohne Zehntelwertung nur 578 erreichte, waren doch dank der 40 Zehner einige hohe Mouchen dabei, so dass er mit 608,7 die zweitbeste Leistung im Team erzielte. Nach dem ersten Tag liegt er auf Rang 19. Auf ähnlichem Niveau schoss Benedikt Crncic. Der Junior steigerte sich mit 607,2 leicht zum Gesamtdurchschnittsergebnis der letzten Saison. Durch starke 43 Treffer in der Zehn waren es ohne Zehntel 583 Ringe. Wie hoch das Niveau in der Rangliste in den letzten Jahren geworden ist zeigt, dass diese Leistung „nur“ zu Platz 24 reichte.

Gut 10 Monate musste Manfred Langner warten, bis er wieder ein Ergebnis über der 600er Marke hatte. Als stärkster Schütze der 2. Mannschaft belegte er mit 600,4 (573) Platz 36. Erst in der letzten Serie sollte er zwei nacheinander geschossene tiefe Achten hinnehmen müssen. Leicht unter seinem Vorjahresschnitt blieb Jörg Flemming. Der Vereinsvorsitzende liegt nach 585,8 (560) auf Platz 56. Ein tolles Ergebnis erzielte Lisa Jakob. Die erst 16-Jährige, die in der Jüterboger Gilde von Manfred Henkel trainiert wird, hatte ihren ersten Wettkampf mit dem KK Gewehr. Mit 583,4 (561) und Platz 57 konnte sie vollauf zufrieden sein. Vor allem die 3. Serie in der sie mit 99,8 (97) die 100er Marke knapp verfehlte, dürfte für weiteren Auftrieb und Motivation sorgen. Unzufrieden dürfte Senior Helmut Fahlenberg mit seiner Leistung zum Saisonstart gewesen sein. Mit nur 578,2 (552) blieb er 20 Ringe unter seinem letztjährigen Schnitt. Neun Treffer in der Acht waren doch zu viel. Er liegt auf Rang 60. Wie Jakob gab auch Laura Schulz ihr Debüt beim Ranglistenschießen. Die Jugendschützin erreichte 497,6 (472). Mit Platz 75 liegt sie zwar noch am Ende des Feldes, doch hier dürften weitere Leistungssteigerungen absehbar sein. Für ihren Stammverein, die SG Ludwigsfelde, treten in dieser Saison Mark Koschnick und Jana Goldammer an die Feuerlinie. Der Kreissportleiter steigerte sich zur Vorsaison leicht auf 582,1 (557) und belegt derzeit den 58.Platz. Die Schriftführerin des KSB schoss 564,7 (541). Zwei Ausreißer in die Fünf und Sechs verhinderten ein höheres Resultat. Sie liegt auf Rang 66.

Im Mannschaftskampf knüpften die Petkuser an die Endkampfleistung der letzten Saison an. Hinter dem PSV Olympia II und PSV Olympia III rangiert man aussichtsreich auf dem 3. Platz. Im hinteren Mittelfeld ist für das auf Platz 14 liegende Team Petkus II bei annähernd gleicher Leistungsdichte im nahen Umfeld aber noch viel drin.

Benedikt Crncic (Foto) und Lisa Jakob schossen auch den 1. WK im Dreistellungskampf. Für den Junioren reichten 541 Ringe zum 12. Platz. Damit hatte er genau den Schnitt seiner letzten 6 Ranglisten Wettkämpfe erreicht. Beim Liegendschießen erzielte der 18-Jährige sogar eine 100er Serie. Das gelang neben ihm nur noch dem führenden Frank Ruthsatz 570 vom gastgebenden Verein. Jakob zeigte im Feld der 22 Teilnehmer auch hier eine bravouröse Leistung. Mit 516 Ringen belegte sie den 19. Platz.

  Frank Dombrowski

Tageswertung Liegend:

1.FlemmingAlexanderSportschützen Petkus I 623,4
2.MartensHendrikPSV Olympia Berlin II 619,6
3.LangeMarliesSV Neuenhagen 2000 618,4
4.SchönfelderMartinSV Treffer Plauen 618,1
5.RuthsatzFrankPSV Olympia Berlin II 618,0
6.WischnewskyMichaelPSV Olympia Berlin III 617,4
7.FrohbergPeterSV Chemnitz 1990 e.V. II 616,8
8.LobasiukSlawomirPSV Olympia Berlin III 616,5
9.RaddatzAndreasSgi 1418 zu Bernau I 616,3
10.HinzPhilippSgi 1418 zu Bernau I 615,4
19.DombrowskiFrankSportschützen Petkus I 608,7
24.CrncicBenediktSportschützen Petkus I 607,2
36.LangnerManfredSportschützen Petkus II 600,4
56.FlemmingJörgSportschützen Petkus II 585,8
57.JakobLisaSportschützen Petkus II 583,4
58.KoschnickMarkSgi Ludwigsfelde 582,1
60.FahlenbergHelmutSportschützen Petkus II 578,2
66.GoldammerJanaSgi Ludwigsfelde 564,7
75.SchulzLauraSportschützen Petkus II 497,6

Mannschaft Liegend:

1.PSV Olympia Berlin II 1.851,0
2.PSV Olympia Berlin III 1.845,7
3.Sportschützen Petkus I 1.839,3
4.Sgi 1418 zu Bernau I 1.829,8
5.Schützengesellchaft Bockau 1871 1.815,5
6.PSV Olympia Berlin I 1.815,3
7.SV Chemnitz I 1.813,3
8.ASG Brandenburg I 1.807,1
9.LA Nachwuchs Sachsen 1.802,3
10.NBSG 1.794,7
11.Sgi zu Köpenick 1.779,8
12.ASG Brandenburg II 1.776,3
13.SV Chemnitz  II 1.772,2
14.Sportschützen Petkus II 1.769,6
15.Sgi 1418 zu Bernau II 1.765,9
16.Sommerbiathlon 1.684,5
17.SV Neuenhagen 2000 1.224,3
18.Sgi zu Lübben 1.214,8

Jüterboger Schützen beim 24 Stunden Schießen

Zu einem Wettkampf der besonderen Art lud der PSV Olympia Berlin Druckluftschützen in die Walther Arena nach Alt-Glienicke ein. Zum wiederholten Mal fand dort ein Schießen statt, das am Samstag um 12 Uhr begann und Sonntag 12 Uhr endete. Auf Grund der begrenzten Standkapazität ließ der Veranstalter 9 Gewehr- und 13 Pistolenteams zu. Hier war es sinnvoll eine schnelle Anmeldung abzugeben, denn die Startplätze waren begehrt. Jeweils 2 Starter bildeten ein Team, das sich für die Wertung einen speziellen Namen einfallen lassen musste. Kurz vor Start reduzierte sich das Feld, da 2 Pistolenteams nicht anreisten. Nicht nur einheimische Schützen wollten dabei sein, auch Teilnehmer aus Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt hatten gemeldet. Da die Bundesliga vom DSB bereits abgesagt wurde, konnten einige der stärksten Jüterboger Luftgewehrschützen diesen Marathon Event nutzen, um viel Wettkampfpraxis zu bekommen. Jedes Paar musste 16 Wettkämpfe im 90 Minuten Abstand bewältigen. Immer abwechselnd, über den ganzen Tag verteilt ging jeder Teilnehmer 8 Mal an den Start, um möglichst viele Ringe für sein Team zu erkämpfen. Während die Gewehrschützen im Modus der Zehntelwertung schossen, wurden bei den Pistolenschützen nur ganze Ringe gezählt. Dieser Wettkampf wurde auch dazu genutzt, sich zeitgleich am Walther Meython Cup zu beteiligen, einem weltweiten Preisschießen, das über fast 3 Monate geht.

Im Team „Die blinden Gänger“ traten Sebastian Kienast und Fabian Henze an. Kienast kam nach einer eher unterdurchschnittlichen 94er Startserie überraschend gut in den Wettkampf hinein, steigerte sich nach 99, 98 und 99 auf tolle 390 Ringe (ohne Zehntel). Auch in den nächsten Stunden behielt er sein Niveau bei und schoss auch im 2. und 3. WK dieses Resultat. Da lag er sogar kurzeitig an der Spitze der Einzelwertung. Fabian Henze erreichte zu Beginn 370, 369 und 364 und zeigte in etwa seinen derzeitigen Leistungsstand. Auf einem guten Weg ins Vorderfeld waren auch Madeleine Asmussen (389, 389, 382) und Maria Antonia Kanzler (384, 386, 383) vom Team „Guns in Red“.

Die Verantwortlichen hatten den Wettkampf sehr gut organisiert. Auf die Einhaltung der Corona Regeln achtete man schon bei der Ausschreibung, in dem man unnötige Ansammlungen von Betreuern, Trainern und Fans vermied. Für die Schützen, die ohnehin schon durch die körperliche Belastung der Wettkämpfe gefordert waren, kam hinzu, dass sie nur im Schützenstand die Maske ablegen durften. Für einen Luftaustausch während des Schießens wurde gesorgt, in dem die Türen zur Schießhalle weit geöffnet wurden. Alle Wettkämpfe wurden mit Musik begleitet. Moderator Michael Wischnewsky führte in seiner gewohnt lockeren Art durch die 24 Stunden. Immer wieder nahm er das Mikro in die Hand und verkündete Zwischenstände, berichtete von Schnapszahlen oder erste Treffer in der 10,9 die erzielt worden sind. So bekamen fast alle Schützen zwischenzeitlich kleine Aufmerksamkeiten wie etwa Safepacks für Diaboloschachteln oder Visierschirme die von Sponsoren bereitgestellt wurden. Für die Nacht hatte der Veranstalter kostenlose Hühnersuppe und Getränke bereitgestellt. Viele nutzten aber den Pizza Service. Als in der Nacht die Lichtanlage auf Nachtmodus gestellt wurde, war es für alle eine extreme Umstellung, hatte aber auch etwas Interessantes an sich. So hatte wohl kaum jemand schon einmal geschossen. Auch die Musik wurde der Nacht angepasst. In den Wettkampfpausen versuchten einige Schützen direkt auf Schlafmatten in der Halle Ruhe zu finden, andere stellten sich Wecker und blieben im Auto.

Kienast, der zwischenzeitlich nur wenige Ringe zu den vorangegangen 40 Schuss Programmen einbüßte, musste erst in den letzten beiden Wettkämpfen der außergewöhnlichen Belastung Tribut zollen. Mit 382 Ringen zum Schluss, erzielte er während der 8 Wettkämpfe einen 386,5er Schnitt. Die letzten 10 Schüsse des letzten Wettkampfes wurden als Finale geschossen. Hier erreichte er mit 102,0 (98) die drittbeste Leistung im Feld. In der Gesamtwertung reichte es für ihn zum 5. Platz. Mit 3241,1 Ringen hatte er die beste Jüterboger Leistung erzielt. Hier fehlten nach 320 Wertungsschüssen nur 14 Ringe auf den 3. Platz. Nach dem Wettkampf bemerkte er: „Ich hätte lieber schlechter angefangen und besser aufgehört“. Asmussen, die zuletzt gute 387 Ringe erreichte, hatte schon in ihrem 4. WK mit 391 das beste Einzelresultat im Flämingstädter Team erzielt. Nach Zehntelwertung platzierte sie sich mit 3234,7 Ringen auf Rang 6. Kanzler sicherte sich mit ihren 383 Ringen zum Schluss den 10. Platz. Sie kam auf 3202,9 Ringe. Henze, hatte sein Ziel erreicht, nur nicht letzter zu werden. Mit 359 rutschte er bei seinem letzten WK zwar knapp unter den Neuner Schnitt, konnte aber mit 3052,5 den 15. Platz erkämpfen.

Den Sieg errang Maxi Reuter 3270,6 von der SG Deutschenbora vor Frank Ruthsatz 3257,5 vom gastgebenden Verein und Janett Reuter 3255,1 aus Deutschenbora. In der Teamwertung errangen die „Guns in Red“ mit 6437,6 den 3. Platz. Was für ein toller Erfolg.  Es siegte das „Team Reuter“ mit 6525,7 und großem Vorsprung vor den NBSG Schützen „Die 9,9er“ mit Annica Höftmann und Jost Schülke 6457,7. „Die blinden Gänger“ landeten mit 6293,7 auf Rang 7.

Einen unvergesslichen Wettkampftag erlebte Thomas Oberheide von der niedersächsischen SSG Deister. Da sein Teamkollege kurz vor dem Wettkampf wegen Krankheit absagen musste, entschloss er sich dazu, auch die Wettkämpfe seines Teamkollegen zu schießen. So ging der arme Kerl 16 Mal infolge an den Start. Mit Platz 12 und 13 im Einzel und Platz 6 in der Gesamtwertung hat er sich achtbar geschlagen. Bei den Pistolenschützen setzte sich der Potsdamer Wolfgang Geppert mit 13 Ringen Vorsprung vor seinem Teamkollegen Christian Kenklies durch. „Die Potsdamer Rookies“ siegten auch in der Teamwertung mit mehr als 100 Ringen Vorsprung vor dem Prenzlauer Team „Das Wunder“ mit Andreas Schmidt und Christian Jauert.

Ein erlebnisreicher Wettkampf, der sicher für die meisten noch lange in Erinnerung bleiben wird, ging am ersten Wochenende im Oktober mit der würdevollen Siegerehrung zu Ende.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming übernimmt nach Tagessieg Spitzenposition in der Rangliste

Der 5. Wettkampftag der Berliner Liegendkampf Rangliste war ein besonderer Tag. Zum ersten Mal ist es einem Schützen des Petkuser Teams gelungen, die Führung in der Gesamtrangliste zu übernehmen. Mit einer Glanzleistung schoss Alexander Flemming auf Topniveau seinen Wettkampf, sicherte sich mit hauchdünnem Vorsprung den Tagessieg und verdrängte den bis dahin führenden Michael Wischnewsky. Auch im Mannschaftskampf konnte weiter Boden gut gemacht werden. Wie schon beim 4. Wettkampf, war dieser Wettkampftag mit 90 Startern wieder ordentlich besucht. Elf Petkuser kamen in die Walther Arena, um sich am vorletzten Tag im Klassement zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Wettkampf im Januar steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Christoph Hermann, David König und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es, wie zu erwarten war, doch größere Verschiebungen, da jetzt die ersten Streichresultate Berücksichtigung fanden.

In bestechender Form präsentierte sich Alexander Flemming. Seine erzielten 623,8 Ringe waren das zweithöchste Ranglistenergebnis in dieser Saison. Er blieb nur 1 Ring unter seiner eigenen im November erzielten Bestmarke. Konstant hohe Serien zwischen 103,2 und 105,1 waren für diese Spitzenleistung ausschlaggebend. Obwohl er nach alter Wertung 9 Treffer in der Neun hatte 591 (98, 98, 99, 99, 99, 98), waren es die vielen hohen Innenzehner (Mouchen), die ihn ganz nach vorn brachten. Allein in der 3. Serie schoss Flemming 8 von insgesamt 40 Mouchen.  So konnte er sich gegen den bis dahin führenden ehemaligen Olympiasieger Miroslav Varga vom tschechischen SV SSK Dvory mit zwei Zehntel Ringen Vorsprung durchsetzen. Varga (595) hatte insgesamt nur 5 Neuner erzielt. Auf Platz 3 kam der bis zu diesem Tag in der Gesamtwertung führende Michael Wischnewsky 621,2. Flemming stieg jetzt vom 6. Platz ganz noch oben. Auch Juniorschütze Benedikt Crncic konnte sich verbessern. Mit einer Steigerung von 3,6 auf 610,3 Ringe (583) schoss er die zweitbeste Leistung im Team und stellte seine Saisonbestleistung vom Novemberwettkampf ein. Er konnte sich von Platz 42 auf 35 verbessern. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Frank Dombrowski. Bei seinen 605,7 (578) nutzte er die volle Wettkampfzeit von 50 Minuten aus, blieb aber knapp unter seinem Durchschnittsresultat. Trotzdem machte er eine Position gut.

Für eine positive Überraschung sorgte Christoph Hermann. Obwohl er in dieser Saison aufgrund der wenigen Wettkämpfe keine Möglichkeit mehr hat, sich im Feld nach vorn zu schieben, zeigt er mit 602,8 (577) seine beste Leistung seit Jahren. Um mehr als 13 Ringe hatte er sich zum WK im Januar gesteigert. Helmut Fahlenberg verpasste zum 4. Mal infolge nur knapp die 600er Marke. Vielleicht war es die eine Acht, die ihm in der vierten Serie herausrutschte. Der Senior schob sich auf Rang 62 leicht nach oben. Sportleiter Sven Bakus schoss mit 596 (570) auf ähnlichem Niveau, wie beim letzten Mal. In der 6. Serie schlichen sich 2 Achten ein und drückten sein Ergebnis doch etwas nach unten. Da er die ersten beiden Wettkämpfe ausließ, kann er nicht auf Streichergebnisse zurückgreifen. So sackte er mit einem Durchschnittsresultat von knapp unter 600 Ringen 7 Positionen auf 61 ab. Der Senftenberger Manfred Langner kam nicht ganz an sein letztes Resultat heran, schoss 594,7 Ringe (569). Er profitierte vom ersten Streichergebnis und machte 4 Plätze gut. Seine zweitbeste Saisonleistung 592,9 (566) brachte dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming eine leichte Positionsverbesserung ein. David König steigerte sich um 10 auf 588,3 Ringe (560). Die deutliche Verbesserung seiner Durchschnittsleistung brachte ihm eine Verbesserung um 3 Plätze ein. Auch die Ludwigsfelder Schützen, Mark Koschnick und Jana Goldammer, warteten mit Leistungssteigerungen auf. Der Kreissportleiter legte 3,9 Ringe drauf und erreichte mit 582,4 (556) seine beste Saisonleistung. Fast 20 Ringe konnte Goldammer zulegen. Sie schoss mit 580,1 (553) bei relativ konstantem Serienverlauf eine neue tolle Bestleistung. Zwar konnte sie sich nicht im Gesamtfeld verbessern, aber ihr Durchschnittsresultat um ganze 7 Ringe steigern.

Die 1. Mannschaft der Petkuser erzielte die zweitbeste Saisonleistung. Hatte man zum Ranglistenstart noch auf Rang 9 gelegen, ist man nun bis auf den 4. Platz hinaufgestiegen. Durch einen Anstieg um 6,7 Ringe auf 1836,9 konnte man die 2. Mannschaft des PSV Olympia verdrängen. Trotz Steigerung um 8 Ringe, sackte das 2. Petkuser Team eine Position ab. Nach bisherigem Stand können sich neben dem sicher qualifizierten Alexander Flemming auch Frank Dombrowski und Benedikt Crncic berechtigte Hoffnungen auf eine Endkampfteilnahme machen.

Frank Dombrowski

Tageseinzelwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   623,8
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   623,6
3. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,2
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,7
5. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,6
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,1
7. Bennewitz Rainer PSV Olympia Berlin III   616,2
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,1
9. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   613,9
10. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   613,5
20. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
35. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,7
41. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   602,8
48. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   599,1
57. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,0
60. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,7
64. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   592,9
70. König David Sportschützen Petkus II   588,3
78. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   582,4
80. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   580,1

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,85
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,53
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,50
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,30
6. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,28
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   613,97
10. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,88
33. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,93
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   607,48
61. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
62. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
76. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   596,20
82. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
87. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,15
90. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
93. König David Sportschützen Petkus II   583,43
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,23
106. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,38

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt Endk.
1. PSV Olympia Berlin III   1.848,3
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.840,1
4. Sportschützen Petkus I   1.836,9
5. PSV Olympia Berlin II   1.836,3
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.821,6
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,7
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. Sgi zu Lübben   1.798,5
14. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.703,4
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.460,1
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.283,8

KK Schützen erneut treffsicher – Alexander Flemming überragend

Am vierten von sechs Wettkampftagen der Berliner Liegendkampf Rangliste konnten die Schützen des SV Petkus wieder überzeugen. So brachte sich die 1. Mannschaft erneut auf den 3. Rang der Tageswertung und schob sich im Gesamtklassement einen Rang nach vorn. Mit 90 Startern war dieser Wettkampftag wieder ordentlich besucht. Allein 12 Schützen aus Petkus kamen in die Walther Arena, um ihre Ranglisten Position zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Vormonat bzw. zu ihrem letzten Ranglistenwettkampf steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Jörg Flemming und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es noch keine großartigen Veränderungen. Diese wird es erst nach dem 5. WK geben, da dann die Streichergebnisse mit eingerechnet werden.

In fantastischer Form zeigte sich der stärkste im Team, Alexander Flemming. Schon nach den 15 Minuten Probeschießen bemerkte sein Teamkollege Frank Dombrowski, der eine Bahn neben ihm schoss: „Hebe dir noch ein paar Zehner für den Wettkampf auf“.  Bei seinen knapp 20 Probeschüssen hatte Flemming nur eine Neun erzielt. Mit 104,1 Ringen startete er dann perfekt in den Wettkampf. Als sich während der 2. Serie 3 Neuner einschlichen, musste er reagieren. Er ging aus dem Anschlag, machte kurz Pause und baute die Anschlagsposition wieder auf. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In der Folge kamen nur noch 2 Neuner. Nach 35 Minuten Wettkampfzeit, hatte er sich mit 621,1 Ringen (+3,4 Ringe zum Wettkampf im Dezember) den 2. Platz der Tageswertung hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Michael Wischnewsky (621,4) vom PSV Olympia erkämpft. Ohne Zehntelwertung 595 (100, 97, 99, 99, 100, 100) hatte er seine Bestleistung vom 2. Ranglisten Wettkampf eingestellt. Allein 34 seiner 55 Zehner landeten in der Mouche (Innenzehn). Im Gesamtfeld ging es 2 Positionen nach oben. Dombrowski konnte sich nur leicht verbessern, legte 0,9 Ringe zu. Bei relativ konstanten Serien erreichte er mit 607,7 (581) fast sein Durchschnittsresultat in der laufenden Saison. Allerdings verlor er eine Position, liegt als zweitbester Schütze im Team auf Rang 34. Die Chance für eine Endkampfteilnahme ist weiter vorhanden. Die größte Steigerung im 1. Team hatte Junior Benedikt Crncic zu verzeichnen. Nach lediglich 24 Minuten Schießzeit legte er 4,1 Ringe zu auf 606,7 (579). Wie bei Dombrowski, lagen alle Zehnerserien über 100 Ringen. Eine Position ging es nach oben.

Durch die insgesamt gute Mannschaftsleistung, erreichte man zum 3. Mal seit 2007 den 3. Platz. In der Gesamtwertung verbesserten sich die Schützen vom Golm nun mit 1830,2 im Durchschnitt auf den 5. Platz. Der Abstand zur viertplatzierten Mannschaft (PSV Olympia II) beträgt nur noch 0,8 Ringe. Hier führt weiterhin die 3. Mannschaft des PSV Olympia Berlin vor der ASG Brandenburg und dem tschechischen Verein SSK Dvory.

Sven Bakus konnte diesmal nicht an seinen tollen Wettkampf vom Dezember anknüpfen. Mit 596,5 Ringen (571) büßte er fast 11 Ringe ein. Trotz konstantem Serienverlauf, musste er Vier Achten im oberen Scheibenbereich hinnehmen. Da er erst 2 Wettkämpfe in dieser Saison bestritten hatte, rauschte er 17 Positionen nach unten. Helmut Fahlenberg schoss 1,8 Ringe weniger als beim letzten Mal, konnte sich aber dennoch nach 598,1 (565) im Feld um 3 Plätze nach oben bringen. Wie bei fast allen Schützen im Team, gab es auch bei ihm kaum Schwankungen im Serienverlauf. Seine Zielstellung, wieder die 600er Marke zu erreichen, verfehlte Manfred Langner knapp. Bei seinen 597,0 (574) hatte er zwar 36 Zehner erzielt, doch die lagen oft im Randbereich, so dass keine hohen Wertungen zu Stande kamen. Als zweitbester Schütze der 2. Mannschaft liegt er auf Rang 69. Mit fast 20 Ringen mehr als im 3.WK, ließ Jörg Flemming einen deutlichen Leistungsanstieg erkennen. Sein Trefferbild lag enger zusammen und es gab weniger Ausreißer in die Acht. Durch die erzielten 595,5 (566) machte er 5 Plätze gut. Der Kreisstädter Ingo Louvet 590,3 (565) verlor trotz leichter Steigerung einen Rang. Bei seinem ersten Wettkampf in dieser Saison, kam Christoph Hermann noch nicht so zurecht. Sein gesamtes Trefferbild verschob sich nach etwa 30 Schüssen zur linken Seite. Mit 589,6 (562) liegt er auf Rang 81. Kreissportleiter Mark Koschnick schoss bei seinem 3. Wettkampf der laufenden Serie mit 578,5 (550) Saisonbestleistung. Die fast 5 Ringe mehr, brachten ihm aber keine Verbesserung in der Platzierung. Er rangiert weiter auf Platz 100. Den größten Leistungsabfall hatte David König. Er verlor fast 18 Ringe. Mit 578,3 (550) bleibt er unverändert auf Platz 96. Dagegen konnte Jana Goldammer stark zulegen. Sie lag mit 560,3 (534), ihrer zweitbesten Saisonleistung, mehr als 22 Ringe höher.

Im KK Dreistellungskampf kam Crncic über 526 Ringe nicht hinaus. In allen 3 Anschlagsarten fehlten einige Ringe, so dass er zum letzten Wettkampf 30 Ringe verlor und sich mit Platz 22 zufriedengeben musste.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,4
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,1
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   617,9
4. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,7
5. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   617,1
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   616,0
7. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   615,1
8. Höftmann Annica NBSG   614,7
9. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   614,3
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,1
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,7
29. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,7
50. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,1
52. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   597,0
53. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,5
55. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,5
68. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   590,3
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,6
77. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,5
78. König David Sportschützen Petkus II   578,3
84. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,3

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,25
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   618,97
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   618,95
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,28
6. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   615,70
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,07
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,80
10. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,03
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,83
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,48
54. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   601,95
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,65
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,08
79. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,60
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
89. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   583,85
96. König David Sportschützen Petkus II   577,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   575,50
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   553,80

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.838,1
3. SV SSK Dvory   1.836,1
4. PSV Olympia Berlin II   1.831,0
5. Sportschützen Petkus I   1.830,2
6. NBSG   1.821,2
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.820,0
8. LV Sachsen-Anhalt   1.812,7
9. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,3
10. SV Treffer Plauen   1.805,1
11. Sgi zu Lübben   1.799,9
12. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
13. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.784,5
14. Sportschützen Petkus II   1.772,9
15. SV Briesen   1.769,3
16. Sgi zu Köpenick   1.699,0
17. SV Neuenhagen 2000   1.675,2
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. ASG Brandenburg II   1.456,4
20. Weißwasseraner SV   1.437,7
21. Sommerbiathlon   1.384,9
22. Sportschützen Petkus III   1.137,2

Verhaltener Start zum Ranglistenauftakt

Endlich war es wieder soweit. In der Walther Arena in Berlin Alt-Glienicke begann die neue Wettkampfsaison der Liegendkampf- und Dreistellungskampf Schützen. Beim Ranglistenschießen des PSV Olympia werden in den kommenden 6 Monaten 123 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den jeweiligen Endkampf zu qualifizieren. 116 Starter umfasst das Feld der Liegendkampf Teilnehmer. Für den KK-Dreistellungskampf (knieend, liegend, stehend) haben 47 Teilnehmer gemeldet. Auch in dieser Saison kommt es beim Liegendschießen auf die Stelle nach dem Komma an. Die Zehntelwertung hatte sich bestens bewährt. So kommt es schon mal vor, dass man sich über eine niedrige 10,2 ärgert. Am ersten Wettkampftag traten 97 Liegendschützen an. Das war einer mehr als im letzten Jahr. Der SSV Petkus war hinter den Gastgebern (14) mit 11 Aktiven am stärksten vertreten. Im vorderen Mittelfeld zeigte sich eine sehr hohe Leistungsdichte. So lagen 40 Plätze zwischen 599 und 609 Ringen. Doch der Start verlief für die Petkuser, die auch in dieser Saison wieder mit 3 Mannschaften antreten und von Schützen aus Luckenwalde, Senftenberg, Jüterbog und Ludwigsfelde unterstützt werden, etwas holprig.

Stärkster Schütze im Team war Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde hatte nur zu Beginn etwas Schwierigkeiten in den Wettkampf zu gelangen. Erst in den letzten 30 Sekunden der 15 Minuten Probezeit fand der eine stabile Anschlagsposition. Nach einer nur durchschnittlichen Startserie bei dem er sich 5 Neuner leistete, steigerte er sich deutlich, schoss 15 Zehner infolge und hielt das gute Niveau bis zum Schluss bei. Als nur noch er im ersten Durchgang an der Feuerlinie lag, beobachteten die Teammitglieder und andere Schützen seine letzten Schüsse am Monitor. Dann landete der letzte Schuss in der 10,9 und er hatte den Applaus auf seiner Seite. In seinem 300. KK-Liegendkampf erreichte er 611,5 Ringe. Nach alter Wertung hatte er mit 586 Ringen seine Wettkampfbestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Mit Platz 12 nach dem 1. WK Tag hatte er nicht gerechnet. Benedikt Crncic liegt nach dem ersten Tag auf Rang 40. Er hatte mit 602,3 (572) doch einige Ringe liegen gelassen, bei 2 Serien durch Schüsse in die Acht, deutlich die 100er Marke verfehlt. Auch Alexander Flemming hatte sich den Ranglistenstart sicher anders vorgestellt. Der Vorjahreszweite konnte nicht mehr auf seine eingeschossene Wettkampfmunition zurückgreifen, musste daher mit der Trainingsmunition auskommen. Das hatte zur Folge, dass alle 6 Serien einen ähnlichen Verlauf um die 100er Marke hatten. Bei 30 Neunern und 30 Zehnern erzielte er mit 599,2 Ringen (570) sicher eines seiner beiden Streichresultate.

Nach seinen guten Leistungen im letzten Jahr ist Manfred Langner jetzt für die erste Mannschaft am Start. Der Senftenberger zeigte sich mit 594,6 (567) doch etwas unzufrieden, wollte er doch die 600er Marke, die er letztes Jahr 3 Mal erreichte, knacken. Für den Kreisstädter Ingo Louvet, war es der beste Ranglistenwettkampf seit eineinhalb Jahren. Obwohl im in der 3. Serie eine Sechs herausrutschte, steigerte er sich ständig und schloss mit einer guten 98er Serie ab. Nach 593,6 Ringen (567) liegt er mit Platz 66 im hinteren Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg hatte in seinem Wettkampf einen ungewöhnlichen Serienverlauf. Zwischen 90 und 98 war fast alles dabei. Mit 591,4 (561) liegt er auf Rang 68 noch vor dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming. Dieser war mit 588,3 (562) nicht ganz unzufrieden, obwohl es sein bislang niedrigstes Resultat seit Einführung der Zehntelwertung war. Leicht unter ihrem Vorjahresschnitt blieb Thea Geske. Die Jugendschützin erreichte 584,6 (555) bei annähernd konstanten Serien. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 574,2 Ringe (549), schoss mit seiner besten Serie aus und liegt mit Rang 85 im hinteren Feld. Zum ersten Mal für Petkus startend, erreichte David König 565 Ringe (539). Einen deutlichen Sprung nach oben machte Jana Goldammer. Sie verbesserte sich mit 562,9 (537) um mehr als 35 Ringe zu ihrem Durchschnittsresultat aus 2018. Jugendschütze Johann Richard Hahn liegt mit 562,3 Ringen (532) auf Rang 91.

Den Tagessieg erkämpfte sich wie so oft Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit 622 Ringen (594) vor der Brandenburgerin Isabel Vaorin 618 (589) und Jana Tolonitz vom LV Sachsen-Anhalt 616,5 (587).

Mit nur mäßigen 1813 Ringen liegt die erste Mannschaft der Petkuser auf Rang 9. Hier führt die 3. Mannschaft des PSV Olympia vor Neuenhagen und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Jugendschützen nur Durchschnittsresultate. Hier zeigten sich vorwiegend im Stehendanschlag Probleme. Bendikt Crncic kam auf 534 und liegt auf Platz 27, vor Thea Geske 506 Ringe Platz 33 und Johann – R. Hahn 494 Ringe Platz 36. Mit einer überragenden Leistung liegt Regina Martin Trefz vom SV Neuenhagen 2000 mit 579 Ringen an der Spitze.

Frank Dombrowski

  1. Wettkampftag Liegendkampf:
1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,0
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,0
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,5
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   616,2
5. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,0
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,5
7. Ehmki Nicole NBSG   614,0
8. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   613,8
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,1
10. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   612,3
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,5
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,3
57. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   599,2
64. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,6
66. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   593,6
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   591,4
73. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,3
75. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,6
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,2
88. König David Sportschützen Petkus II   565,0
90. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,9
91. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,3

 

Mannschaft:

1. PSV Olympia Berlin III 1.845,7  
2. SV Neuenhagen 2000 1.838,5  
3. ASG Brandenburg I 1.834,4  
4. LV Sachsen-Anhalt 1.832,1  
5. PSV Olympia Berlin II 1.826,9  
6. SV Chemnitz 1.825,3  
7. NBSG 1.824,1  
8. SV SSK Dvory 1.817,3  
9. Sportschützen Petkus I 1.813,0  
10. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.812,0  
11. SGem. Medewitz / Chemnitz 1.811,0  
12. Sgi 1418 zu Bernau 1.803,6  
13. PSV Olympia Berlin I 1.800,1  
14. SV Treffer Plauen 1.798,9  
15. Sgi zu Lübben 1.782,8  
16. Sportschützen Petkus II 1.773,3  
17. SV Briesen 1.761,9  
18. Sportschützen Petkus III 1.721,7  
19. ASG Brandenburg II 1.718,3  
20. Sgi zu Köpenick 1.715,0  
21. Weißwasseraner SV 1.109,0  
22. Sommerbiathlon 547,9  

KK Schützen rutschen beim Ranglistenschießen leicht ab

Trotz Steigerung des Mannschaftsresultates mussten die Petkuser Kleinkaliber Schützen beim 4. Wettkampf der Berliner Rangliste einen Rückgang im Klassement hinnehmen. Mit 86 Startern war die Teilnahme im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig. Dennoch bleibt die Liegendrangliste weiter hochklassig. So erreichten wieder 6 Starter mehr als 590 Ringe. Die Bilanz der 11 Petkuser, die in 2 Mannschaften am Start sind, war ausgeglichen. Während 5 Schützen zum Teil deutliche Steigerungen erlebten, mussten 6 größtenteils drastische Leistungseinbußen hinnehmen.

Die stärkste Leistung im Team zeigte diesmal Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde glänzte mit neuer persönlicher Wettkampfbestleistung und legte zum Januarwettkampf 20 Ringe zu. In seinem 48. Ranglistenwettkampf seit 2007 erreichte er durch Serien von 98, 97, 98, 100, 98 und 96 starke 587 Ringe. Er verbesserte seine Bestmarke vom Endkampf 2014 um 3 Ringe. Im Gesamtklassement machte er 3 Plätze gut. Auch Sven Bakus konnte deutlich zulegen. Durch Serien zwischen 96 und 98 steigerte er sich auf 583 Ringe. Der Petkuser Sportleiter machte einen Sprung um 5 Positionen nach oben. Für eine Überraschung sorgte Christoph Hermann. In seiner bislang stärksten Ranglistensaison gab es auch für ihn eine Wettkampfbestleistung. Mit 573 Ringen verbesserte er sein Gesamtdurchschnittsresultat auf mehr als 567 Ringe. Da er sich um 7 Plätze verbessern konnte, liegt er derzeit als viertbester Schütze im Team im hinteren Mittelfeld.

Keinen guten Tag erwischte der bislang stärkste Schütze Alexander Flemming. Ganze 19 Ringe rutschte er ab auf magere 566 Ringe. Auch eine ständige Neuausrichtung des Anschlages brachte keine Verbesserung. Gleich um 14 Plätze sackte er ab auf Rang 35. Da dieses Resultat sicher als eines von zwei Streichergebnissen gewertet wird, dürfte diese Leistung keine großen Auswirkungen auf seine Platzierung zum Ende der Saison haben. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte der Kreisstädter Ingo Louvet die 560er Marke. Bei den 564 Ringen lag er lediglich in der letzten Serie mit 88 Ringen unter seinem Schnitt. Durch seine Steigerung um 16 Ringe ging es 4 Positionen nach oben. Etwas unter ihren Möglichkeiten blieb diesmal Seniorin Karin Herling. Mit 562 Ringen blieb sie knapp unter ihrem Durchschnittsresultat. Barbara Schilling konnte nicht an ihre Bestmarke vom letzten Wettkampf anknüpfen. Mit 90 Ringen kam sie nur schwer in den Wettkampf, konnte sich aber trotz 8 Achten stetig von Serie zu Serie steigern. Dennoch blieb sie mit 559 Ringen deutlich unter dem, was sie sich erhofft hatte. Im inzwischen über 100 Mann starken Teilnehmerfeld verlor sie 6 Plätze auf 79. Auch für Katrin Berndt aus Golßen ging es trotz leichter Leistungssteigerung nach unten. Wie Schilling erreichte sie 559 Ringe.

Vereinsvorsitzender Jörg Flemming musste sich mit einem enttäuschenden 72. Platz der Tageswertung zufrieden geben. Niedrige Serien im 90er Bereich und eine 88er brachten ihn auf nur 554 Ringe. So verlor er ganze 9 Plätze im Gesamtfeld. Für Siegfried Zimmer reichte es diesmal nicht zum Neuner Schnitt. Mit lediglich 11 Treffern in der Zehn kam der älteste Ranglistenteilnehmer auf 530 Ringe. Landesmeister Helmut Fahlenberg musste seinen Wettkampf abbrechen. Da er den Verschluss seiner Waffe vergessen hatte, musste er sich von einem Schützenkameraden diesen leihen. Doch der passte nicht so wie gedacht und nach etwas mehr als 50 Schüssen musste er aufgeben. Aber auch hier sollten die 25 Plätze, die er nach unten rutschte, schnell wieder aufgeholt werden.

Tagessieger wurde wieder einmal Enrico Friedemann vom gastgebenden Verein mit überragenden 598 Ringen ganz knapp vor dem Januar Sieger Henri Junghänel 597 vom SV Rai-Breitenbach und Jörg Bott vom PSV Olympia 596. Die Berliner Schützen dominierten diesmal. Acht Schützen des PSV Olympia waren in den Top 10 zu finden. Im Mannschaftskampf liegen 3 Teams des PSV auf den ersten 3 Rängen. Die Schützen vom Golm hatten ihr Mannschaftsresultat zwar um 6 Ringe gesteigert, verloren aber 2 Positionen auf Rang 10. Mit derzeit 48 Punkten liegen sie aber noch aussichtsreich im Klassement. Nur 3 Punkte trennen sie von den auf Platz 7 liegenden Chemnitzern. Hier sind in den verbleibenden 2 Wettkämpfen noch einige Verschiebungen möglich. Die 2. Mannschaft aus Petkus liegt weiterhin auf Platz 14.

Frank Dombrowski

Petkuser Kleinkaliber-Schützen machen weiter Boden gut

Am 3. Wettkampftag der Berliner KK Rangliste im Liegendschießen konnten sich die Petkuser Schützen im Mannschaftsklassement leicht verbessern. Obwohl man diesmal auf einige Schützen im Team verzichten musste, lag die Gesamtstarterzahl mit 91 höher als an den beiden vorangegangenen Wettkampftagen. Dieser Wettkampf fand wieder auf sehr hohem Niveau statt. So erreichten 7 Schützen mehr als 590 Ringe. Nur 3 der 9 Petkuser konnten ihre Leistungen zum Dezemberwettkampf steigern.

Mit einer tollen 100er Startserie begann Alexander Flemming seinen Wettkampf. Doch eine 94 während der 3. Serie trübte sein Gesamtresultat auf 585 Ringe. Trotz 7 Ringen weniger als beim letzten Mal, gab es für den stärksten Mannschaftsschützen im Team eine Verbesserung um 3 Ränge auf Platz 21. Keine Veränderung hatte es für Sportleiter Sven Bakus gegeben. Mit erneuten 574 Ringen machte er dennoch 4 Plätze gut auf Rang 59. Für die größte Überraschung sorgte diesmal Barbara Schilling. Nach einem sehr konzentriert geschossenen Wettkampf unter voller Ausnutzung der Wettkampfzeit erreichte sie sehr gute 573 Ringe. Konstante Serien zwischen 94 und 97 brachten ihr eine Steigerung um 18 Ringe und 7 Positionen im Gesamtfeld. Fehler, die in der Vergangenheit gemacht worden sind, wurden beseitigt. Außerdem steigerte die Jüterbogerin den 13 Jahre alten Vereinsrekord in der Damenklasse um 1 Ring. Auch Jörg Flemming konnte zulegen. Trotz deutlicher Steigerung um 8 auf 571 Ringe blieb er auf dem 60. Platz. Die gute 98er Schlussserie brachte ihn in der Tageswertung auf Rang 48. Vier weitere Schützen erzielten ebenfalls 571, schossen aber die letzte Serie schlechter aus.

Keinen guten Tag erwischte Frank Dombrowski. Nach sehr guten Probeschüssen, bei denen er fast immer das Zentrum der Scheibe traf, klappte nicht mehr viel. Er fand einfach nicht den richtigen Anschlag, schoss sogar 5 Achten und dürfte mit 567 Ringen eines seiner beiden Streichresultate erzielt haben. In der Einzelwertung rutschte er aber nur 1 Platz auf 51 nach unten. Nach den ausgezeichneten 578 Ringen beim letzten Mal, musste auch Helmut Fahlenberg Leistungseinbußen hinnehmen. Wie bei Dombrowski kamen hier nur Serien zwischen 93 und 96 Ringen zusammen. Zwei Plätze ging es für den Senioren abwärts. Karin Herling büßte diesmal 6 Ringe ein und erzielte wie beim Saisonstart 566 Ringe. Eine magere 92er Abschlussserie verhinderte den angestrebten 95er Schnitt. Sie verlor 2 Plätze im Klassement. Noch einmal 7 Positionen ging es für Ingo Louvet in den Keller. Der Luckenwalder kam nur auf 548 Ringe. Das waren nochmals 10 Ringe weniger, obwohl alle Serien über der 90er Marke lagen. Einen großen Leistungssprung gab es für den ältesten Teilnehmer. Siegfried Zimmer legte 33 Ringe zu und erreichte gute 544 Ringe. Vor allem die ersten 2 Zehnerserien lagen mit 95 und 94 weit über seinem gewohnten Niveau.

Tagessieger wurde erneut Henri Junghänel vom SV Rai-Breitenbach mit überragenden 598 Ringen vor Enrico Friedemann 596 und Patrick Kurz 594 (beide PSV Olympia). Die erste Mannschaft des gastgebenden Vereins konnte sich leicht vom tschechischen Haman Team absetzen und führt mit 3 Punkten Vorsprung. Auf Rang 3 liegt punktgleich die 3. Mannschaft der Berliner. Die erste Mannschaft der Petkuser kletterte eine Position nach oben auf Platz 8. Weiterhin auf 14 rangiert das 2. Team der Schützen vom Golm.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming erzielt Spitzenergebnis beim Ranglisten Schießen

Am 2. Wettkampftag der Berliner Kleinkaliber Liegendrangliste gab es für 6 der 12 Petkuser Teilnehmer zum Teil deutliche Leistungssteigerungen. Obwohl mit 88 Startern das Teilnehmerfeld etwas kleiner war als beim ersten Wettkampf, gab es wieder 7 Resultate über der 590er Marke.

Wie schon beim letzten Mal zeigte Alexander Flemming, dass er der zurzeit stärkste Schütze der Petkuser Mannschaft ist. Nach noch verhaltenen 576 Ringen im November steigerte er sich auf ausgezeichnete 592 Ringe und blieb nur 1 Ring unter seiner Wettkampfbestleistung. Er erreichte Platz 5 der Tageswertung. Bei 3 seiner 6 Serien erreichte er das Maximum von 100 Ringen. Lediglich eine Acht während der 96er Abschlussserie trübte seine Leistung etwas ein. Hier gab es kurz vor der Schussauslösung eine lautstarke Unmutsäußerung eines Nachbarschützen, die ihn beeinträchtigte. Um satte 20 Ränge ging es in der Einzelwertung nach oben. Für eine große Überraschung sorgte Helmut Fahlenberg. Der Landesmeister der Senioren steigerte seine Ranglistenbestleistung gleich um 10 auf sehr gute 578 Ringe. Im Gesamtklassement machte er durch den Leistungssprung zehn Plätze gut auf Rang 61. Sein höchstes Resultat seit 9 Ranglistenwettkämpfen erreichte Mannschaftsschütze Frank Dombrowski. Wie Fahlenberg erreichte auch er 578 Ringe. Trotz Leistungssteigerung um 5 Ringe rutschte er eine Position auf Rang 50 ab.

Eine große Verbesserung gab es für Sven Bakus. Der Sportleiter des SSV Petkus legte 10 Ringe zu und erreichte 574 Ringe. Je länger der Wettkampf dauerte, desto schwerer fiel es ihm, das Ziel scharf zu sehen. Da er sein gewohntes Leistungspotential so noch nicht abrufen konnte, dürfte er sich von Gesamtplatz 63 sicher im weiteren Verlauf der Rangliste lösen. Karin Herling steigerte sich um 6 Ringe, kam auf gute 572 und rutschte trotzdem leicht im Klassement ab. Auf ähnlichem Niveau wie beim 1. WK lag Christoph Hermann. Mit 564 Ringen belegte er Platz 63 der Tageswertung. Gleich nach ihm platzierte sich Jörg Flemming. Eine 89er Serie im 4. Abschnitt ließ sein Ergebnis auf 563 Ringe absacken. Da von den 6 Ranglisten Wettkämpfen die 2 niedrigsten als Streichergebnisse gewertet werden, ist hier aber noch alles drin. Der Kreisstädter Ingo Louvet konnte auch im 2. WK sein Können noch nicht abrufen. Trotz leichter Steigerung auf 558 Ringe schoben sich immer wieder niedrige Serien ein, die das Resultat nach unten drückten. Er verlor 2 Plätze und liegt derzeit mit Rang 82 im hinteren Feld. Katrin Berndt, aus Golßen, schoss 7 Ringe weniger als beim 1. WK. Sie musste sich mit 556 und Platz 74 der Gesamtwertung zufrieden geben.

Der 60 Schuss Liegendkampf von Barbara Schilling verlief sonderbar. Fokussiert auf ihr neues verstellbares Ringkorn an der Mündung der Waffe, mit dem sie sehr gut zurechtkam, hatte sie vergessen, den Diopter richtig zu bedienen. Während der ersten Serie entfernte sie sich immer weiter vom Zentrum. Erst als Ranglistenleiter Rainer Bennewitz auf die falsche Drehrichtung am Diopter hinwies, bemerkte sie den Fauxpas. Die völlig verkorkste 82er Startserie ließ sich auch durch sehr gute Zehnerserien über 96 Ringen nicht mehr ausbügeln. Mit 555 Ringen liegt sie derzeit auf Rang 79. Auf gleichbleibendem Niveau schossen Matthias Wäsche 539 und Siegfried Zimmer 511. Sie liegen derzeit mit Rang 93 und 98 am Ende des Feldes.

Den Tagessieg erkämpfte sich Henri Junghänel vom SV Rai-Breitenbach. Der Weltschütze des Jahres 2013 glänzte mit 596 Ringen vor Slawomir Lobasiuk 595 vom gastgebenden PSV Olympia Berlin und dem tschechischen Spitzenschützen Vaclav Haman 593. Im Mannschaftsklassement machten die Schützen vom Golm 2 Ränge gut und liegen derzeit im Mittelfeld auf Platz 9. Die 2. Mannschaft der Petkuser verbesserte sich auf Position 14. An der Spitze geht es so spannend zu wie lange nicht mehr. Die erste Mannschaft des PSV Olympia liegt punktgleich mit nur 2 Ringen Vorsprung vor dem Haman-Team. Nur 1 Punkt Rückstand haben die Dritte und die Zweite Mannschaft der Berliner.

Frank Dombrowski

Erfolgssträhne der Bundesligaschützen gerissen

Am vorletzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Ost mussten die Luftgewehrschützen der Jüterboger Gilde 2 Niederlagen einstecken. Nach 4 Siegen infolge, hatte man in der Berliner Walther Arena gegen die Gastgeber vom PSV Olympia und gegen die Giebichensteiner Schützen aus Halle jeweils 1:4 verloren. Die Flämingstädter mussten an diesem Tag auf Stammschütze Tobias Lohan verzichten.

Im Kampf gegen die Hauptstädter unterlag im Spitzenduell Mara Schliemann 389 dem viertstärksten Schützen der Liga, Frank Schwarz, mit nur 3 Ringen Differenz. Für den Berliner waren die 392 Ringe das 6. Resultat über der 390er Marke. Keine Chance hatte Vanessa Liebe. Nur durchschnittliche Serien um die 95 brachten ihr im Match gegen die stark schießende Judith Sippel eine 382:391 Niederlage. An Position 3 gesetzt, schien es lange Zeit nach einem Sieg für Thomas Schulze gegen Jörg Bott auszusehen. Doch mit den letzten Schüssen gab er seine Führung ab. Mit einer Acht beendete er den 40 Schuss Wettkampf und der Berliner glich zum 381:381 aus. Hier musste ein Stechschuss entscheiden. Der Berliner behielt die Nerven und setzte sich mit 9:8 durch und markierte den 3. Einzelpunkt für sein Team. Sebastian Kienast legte zum letzten Wettkampftag nochmals zu, verlor aber sein Duell gegen Stefanie Brandes mit 385:389. Sehr stark zeigte sich die an Position 5 gesetzte Gabi Bulla. Sie dominierte im Kampf gegen Lena Drewes von Beginn an und schoss einen 18 Ringe Vorsprung heraus. Für Jüterbog holte sie mit 387:369 den einzigen Punkt. Obwohl das bis dahin ungeschlagene Jüterboger Team insgesamt 2 Ringe mehr erzielen konnte als Berlin, musste man die ersten Mannschaftspunkte abgeben.

Im 2. Wettkampf des Tages wartete mit Halle der absolute Topfavorit. Die Schützen aus Sachsen-Anhalt hatten ihre bislang bestrittenen 20 Einzelbegegnungen alle gewonnen. Auch im ersten Match gegen die ebenfalls ungeschlagene 2. Mannschaft aus Gölzau gab es ein klares 5:0. Genug Ansporn für Trainer Frank Kanzler diese Siegesserie zu durchbrechen. „Heute holen wir Einzelpunkte“ waren seine Worte unmittelbar vor dem Wettkampf. Im Topduell hatte es Mara Schliemann mit dem stärksten Schützen der Liga zu tun. Der Tscheche Vaclav Haman, der das Hallenser Team seit einigen Jahren verstärkt, liegt mit einem 396er Schnitt überlegen an der Spitze der Liga Einzelwertung. Doch Schliemann gab sich nicht kampflos geschlagen und unterlag nur knapp mit 392:397. Keine Chance hatte Vanessa Liebe gegen Torsten Sperling. Sie verlor 382:394. Der an 3 gesetzte Thomas Schulze schaffte dann doch das fast unmögliche. Er siegte über Matthias Beck 386:380 und verschaffte den Hallensern den ersten Einzelpunktverlust der Saison. Sebastian Kienast glänzte mit 387 Ringen, musste sich aber dennoch geschlagen geben. Seine Gegnerin Siena Heger startete mit 2 Achten und einer 92er Startserie ungewöhnlich schwach und musste von Trainer Manfred Schumann aufgebaut werden. Während der folgenden 30 Schüsse gab sie nur 4 Ringe ab und siegte über Kienast mit 388 Ringen denkbar knapp. Gabi Bulla konnte gegen Andrè Böhme nichts ausrichten und verlor klar mit 382:391.

Vor dem letzten Wettkampftag in Frankfurt/Oder liegt das Jüterboger Team hinter Halle und Berlin auf Rang 3. Die Gölzauer Mannschaft die auch 2 Niederlagen verkraften musste, wird der nächste Gegner der Jüterboger sein. Schliemann wird dann mit einem 389er Schnitt aus 6 Wettkämpfen wieder die topgesetzte Schützin ihrer Mannschaft sein. Im Kampf um den Klassenerhalt kämpfen dann die bislang sieglosen Dresdner und Bötzow gegeneinander.

Frank Dombrowski

Bundesligaschützen weiterhin in Bestform

Auch nach dem 2. Wettkampftag der 2. Bundesliga Ost, bleiben die Jüterboger Schützen ungeschlagen. In der Berliner-Walther-Arena kämpften am Wochenende alle 8 Mannschaften in jeweils 2 Wettkämpfen um Einzel- und Mannschaftspunkte. Bei idealen Standbedingungen wurde auf 20 elektronischen Anlagen geschossen. Nach den Auftakterfolgen in Gölzau kamen nun 2 weitere Siege hinzu. Gegen Dresden und Jersleben hatten die Flämingstädter kaum Mühe und mussten nur eine der zehn Einzelbegegnungen abgeben.

Zuerst musste man gegen die Schützen aus der sächsischen Landeshauptstadt an die Feuerlinie. Hier kam im Topduell Vanessa Liebe noch nicht so zurecht. In der für sie ungewohnten ersten Position der Setzliste unterlag sie mit 381:389 der erfahrenen Anne Kowalski. Thomas Schulze hatte im ersten Match große Mühe, sich gegen Birgit Rosenkranz durchzusetzen. Mit 380:378 siegte der für Jüterbog startende Geltower knapp. Das Topresultat erzielte Tobias Lohan durch einen 390:382 Erfolg über Oswald Hentschel. Die 2. Serie verlief für Lohan perfekt. 100 Ringe standen auf der Anzeigetafel. Mara Schliemann haderte mit einigen nicht so gelungenen Schüssen, setzte sich aber klar und deutlich mit 389:376 gegen Elke Frohberg durch. In blendender Verfassung zeigte sich Jüterbogs Neuzugang, Gabi Bulla. An letzter Position der Setzliste siegte sie über Matthias Merting mit 388:371 und machte den 4:1 Sieg perfekt.

Nach diesem Erfolg und zweistündiger Wettkampfpause ging es dann gegen Jersleben. Gegen diese Mannschaft, hatte es in der Vergangenheit immer enge Duelle gegeben. Doch diesmal gab es ein klares 5:0 für die Jüterboger. Alle Schützen konnten sich nochmals steigern und ihre Durchschnittsergebnisse steigern. Liebe setzte sich in dem einzigen, etwas enger geführten Match, gegen Michelle Becker, die zum Schluss mit einer 100 glänzte, mit 387:384 durch. Schulze hatte beim 384:378 Erfolg über Franziska Klare keine Schwierigkeiten. Den 3. Einzelpunkt errang Lohan mit tollen 391:372 gegen Kerstin Melchert. Und wieder gelang dem 19 Jährigen eine 100er Serie. Gleich zum Auftakt erzielte er das Maximum. Nach zwei 98er Serien hatte er ein Spitzenresultat vor Augen. Doch über die 95er Abschlussserie, bei der die letzten drei Schüsse in der 9 landeten, ärgerte er sich noch lange. Für die nächsten Wettkämpfe hat sich Mara Schliemann wieder in die Topposition gebracht. Überragende 393 Ringe zeigte sie im Duell gegen Andy Glasa 381. Seinen ersten Auftritt in dieser Saison hatte Sebastian Kienast. Er gewann mit 384:370 gegen Frank Melchert. Zwei Achten und eine unterdurchschnittliche 93er Serie trübten sein Ergebnis ein wenig.

Mit 1939 Ringen erzielten die Jüterboger ihre zweitbeste Mannschaftsleistung in der 2. Bundeliga. Die beste Leistung des Wochenendes erreichte der für Halle startende Tscheche Vaclav Haman, der mit 398 und später 395 seine Spitzenposition in der 2. Bundesliga Ost behauptete. In der Tabelle gab es keine Veränderungen an der Spitze. Die Giebichensteiner Schützen aus Halle führen weiter ungeschlagen mit 20 Einzelsiegen aus 20 Begegnungen das Klassement vor Jüterbog und den ebenfalls unbesiegten Gölzauern an. Um den Klassenerhalt kämpfen in dieser Saison Dresden, Bötzow und Jersleben. Hier gab es bislang keine Mannschaftspunkte. Im nächsten Wettkampf, in 14 Tagen an gleicher Stelle, warten mit Berlin und Halle zwei schwere Brocken auf die Flämingstädter. Doch das Jüterboger Team ist blendend aufgestellt und geht, durch die bisherigen Erfolge, hochmotiviert in die nächsten Begegnungen.

Frank Dombrowski