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Verhaltener Start zum Ranglistenauftakt

Endlich war es wieder soweit. In der Walther Arena in Berlin Alt-Glienicke begann die neue Wettkampfsaison der Liegendkampf- und Dreistellungskampf Schützen. Beim Ranglistenschießen des PSV Olympia werden in den kommenden 6 Monaten 123 Schützen aus knapp 20 Vereinen Berlins, Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und der Tschechischen Republik an den 6 Wettkämpfen teilnehmen, um sich für den jeweiligen Endkampf zu qualifizieren. 116 Starter umfasst das Feld der Liegendkampf Teilnehmer. Für den KK-Dreistellungskampf (knieend, liegend, stehend) haben 47 Teilnehmer gemeldet. Auch in dieser Saison kommt es beim Liegendschießen auf die Stelle nach dem Komma an. Die Zehntelwertung hatte sich bestens bewährt. So kommt es schon mal vor, dass man sich über eine niedrige 10,2 ärgert. Am ersten Wettkampftag traten 97 Liegendschützen an. Das war einer mehr als im letzten Jahr. Der SSV Petkus war hinter den Gastgebern (14) mit 11 Aktiven am stärksten vertreten. Im vorderen Mittelfeld zeigte sich eine sehr hohe Leistungsdichte. So lagen 40 Plätze zwischen 599 und 609 Ringen. Doch der Start verlief für die Petkuser, die auch in dieser Saison wieder mit 3 Mannschaften antreten und von Schützen aus Luckenwalde, Senftenberg, Jüterbog und Ludwigsfelde unterstützt werden, etwas holprig.

Stärkster Schütze im Team war Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde hatte nur zu Beginn etwas Schwierigkeiten in den Wettkampf zu gelangen. Erst in den letzten 30 Sekunden der 15 Minuten Probezeit fand der eine stabile Anschlagsposition. Nach einer nur durchschnittlichen Startserie bei dem er sich 5 Neuner leistete, steigerte er sich deutlich, schoss 15 Zehner infolge und hielt das gute Niveau bis zum Schluss bei. Als nur noch er im ersten Durchgang an der Feuerlinie lag, beobachteten die Teammitglieder und andere Schützen seine letzten Schüsse am Monitor. Dann landete der letzte Schuss in der 10,9 und er hatte den Applaus auf seiner Seite. In seinem 300. KK-Liegendkampf erreichte er 611,5 Ringe. Nach alter Wertung hatte er mit 586 Ringen seine Wettkampfbestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Mit Platz 12 nach dem 1. WK Tag hatte er nicht gerechnet. Benedikt Crncic liegt nach dem ersten Tag auf Rang 40. Er hatte mit 602,3 (572) doch einige Ringe liegen gelassen, bei 2 Serien durch Schüsse in die Acht, deutlich die 100er Marke verfehlt. Auch Alexander Flemming hatte sich den Ranglistenstart sicher anders vorgestellt. Der Vorjahreszweite konnte nicht mehr auf seine eingeschossene Wettkampfmunition zurückgreifen, musste daher mit der Trainingsmunition auskommen. Das hatte zur Folge, dass alle 6 Serien einen ähnlichen Verlauf um die 100er Marke hatten. Bei 30 Neunern und 30 Zehnern erzielte er mit 599,2 Ringen (570) sicher eines seiner beiden Streichresultate.

Nach seinen guten Leistungen im letzten Jahr ist Manfred Langner jetzt für die erste Mannschaft am Start. Der Senftenberger zeigte sich mit 594,6 (567) doch etwas unzufrieden, wollte er doch die 600er Marke, die er letztes Jahr 3 Mal erreichte, knacken. Für den Kreisstädter Ingo Louvet, war es der beste Ranglistenwettkampf seit eineinhalb Jahren. Obwohl im in der 3. Serie eine Sechs herausrutschte, steigerte er sich ständig und schloss mit einer guten 98er Serie ab. Nach 593,6 Ringen (567) liegt er mit Platz 66 im hinteren Mittelfeld. Senior Helmut Fahlenberg hatte in seinem Wettkampf einen ungewöhnlichen Serienverlauf. Zwischen 90 und 98 war fast alles dabei. Mit 591,4 (561) liegt er auf Rang 68 noch vor dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming. Dieser war mit 588,3 (562) nicht ganz unzufrieden, obwohl es sein bislang niedrigstes Resultat seit Einführung der Zehntelwertung war. Leicht unter ihrem Vorjahresschnitt blieb Thea Geske. Die Jugendschützin erreichte 584,6 (555) bei annähernd konstanten Serien. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 574,2 Ringe (549), schoss mit seiner besten Serie aus und liegt mit Rang 85 im hinteren Feld. Zum ersten Mal für Petkus startend, erreichte David König 565 Ringe (539). Einen deutlichen Sprung nach oben machte Jana Goldammer. Sie verbesserte sich mit 562,9 (537) um mehr als 35 Ringe zu ihrem Durchschnittsresultat aus 2018. Jugendschütze Johann Richard Hahn liegt mit 562,3 Ringen (532) auf Rang 91.

Den Tagessieg erkämpfte sich wie so oft Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein mit 622 Ringen (594) vor der Brandenburgerin Isabel Vaorin 618 (589) und Jana Tolonitz vom LV Sachsen-Anhalt 616,5 (587).

Mit nur mäßigen 1813 Ringen liegt die erste Mannschaft der Petkuser auf Rang 9. Hier führt die 3. Mannschaft des PSV Olympia vor Neuenhagen und der ASG Brandenburg.

Im Dreistellungskampf erreichten die Jüterboger Jugendschützen nur Durchschnittsresultate. Hier zeigten sich vorwiegend im Stehendanschlag Probleme. Bendikt Crncic kam auf 534 und liegt auf Platz 27, vor Thea Geske 506 Ringe Platz 33 und Johann – R. Hahn 494 Ringe Platz 36. Mit einer überragenden Leistung liegt Regina Martin Trefz vom SV Neuenhagen 2000 mit 579 Ringen an der Spitze.

Frank Dombrowski

  1. Wettkampftag Liegendkampf:
1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,0
2. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,0
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,5
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   616,2
5. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,0
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,5
7. Ehmki Nicole NBSG   614,0
8. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   613,8
9. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,1
10. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   612,3
12. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,5
40. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,3
57. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   599,2
64. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,6
66. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   593,6
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   591,4
73. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,3
75. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,6
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,2
88. König David Sportschützen Petkus II   565,0
90. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,9
91. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,3

 

Mannschaft:

1. PSV Olympia Berlin III 1.845,7  
2. SV Neuenhagen 2000 1.838,5  
3. ASG Brandenburg I 1.834,4  
4. LV Sachsen-Anhalt 1.832,1  
5. PSV Olympia Berlin II 1.826,9  
6. SV Chemnitz 1.825,3  
7. NBSG 1.824,1  
8. SV SSK Dvory 1.817,3  
9. Sportschützen Petkus I 1.813,0  
10. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.812,0  
11. SGem. Medewitz / Chemnitz 1.811,0  
12. Sgi 1418 zu Bernau 1.803,6  
13. PSV Olympia Berlin I 1.800,1  
14. SV Treffer Plauen 1.798,9  
15. Sgi zu Lübben 1.782,8  
16. Sportschützen Petkus II 1.773,3  
17. SV Briesen 1.761,9  
18. Sportschützen Petkus III 1.721,7  
19. ASG Brandenburg II 1.718,3  
20. Sgi zu Köpenick 1.715,0  
21. Weißwasseraner SV 1.109,0  
22. Sommerbiathlon 547,9  

KK Schützen rutschen beim Ranglistenschießen leicht ab

Trotz Steigerung des Mannschaftsresultates mussten die Petkuser Kleinkaliber Schützen beim 4. Wettkampf der Berliner Rangliste einen Rückgang im Klassement hinnehmen. Mit 86 Startern war die Teilnahme im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig. Dennoch bleibt die Liegendrangliste weiter hochklassig. So erreichten wieder 6 Starter mehr als 590 Ringe. Die Bilanz der 11 Petkuser, die in 2 Mannschaften am Start sind, war ausgeglichen. Während 5 Schützen zum Teil deutliche Steigerungen erlebten, mussten 6 größtenteils drastische Leistungseinbußen hinnehmen.

Die stärkste Leistung im Team zeigte diesmal Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde glänzte mit neuer persönlicher Wettkampfbestleistung und legte zum Januarwettkampf 20 Ringe zu. In seinem 48. Ranglistenwettkampf seit 2007 erreichte er durch Serien von 98, 97, 98, 100, 98 und 96 starke 587 Ringe. Er verbesserte seine Bestmarke vom Endkampf 2014 um 3 Ringe. Im Gesamtklassement machte er 3 Plätze gut. Auch Sven Bakus konnte deutlich zulegen. Durch Serien zwischen 96 und 98 steigerte er sich auf 583 Ringe. Der Petkuser Sportleiter machte einen Sprung um 5 Positionen nach oben. Für eine Überraschung sorgte Christoph Hermann. In seiner bislang stärksten Ranglistensaison gab es auch für ihn eine Wettkampfbestleistung. Mit 573 Ringen verbesserte er sein Gesamtdurchschnittsresultat auf mehr als 567 Ringe. Da er sich um 7 Plätze verbessern konnte, liegt er derzeit als viertbester Schütze im Team im hinteren Mittelfeld.

Keinen guten Tag erwischte der bislang stärkste Schütze Alexander Flemming. Ganze 19 Ringe rutschte er ab auf magere 566 Ringe. Auch eine ständige Neuausrichtung des Anschlages brachte keine Verbesserung. Gleich um 14 Plätze sackte er ab auf Rang 35. Da dieses Resultat sicher als eines von zwei Streichergebnissen gewertet wird, dürfte diese Leistung keine großen Auswirkungen auf seine Platzierung zum Ende der Saison haben. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte der Kreisstädter Ingo Louvet die 560er Marke. Bei den 564 Ringen lag er lediglich in der letzten Serie mit 88 Ringen unter seinem Schnitt. Durch seine Steigerung um 16 Ringe ging es 4 Positionen nach oben. Etwas unter ihren Möglichkeiten blieb diesmal Seniorin Karin Herling. Mit 562 Ringen blieb sie knapp unter ihrem Durchschnittsresultat. Barbara Schilling konnte nicht an ihre Bestmarke vom letzten Wettkampf anknüpfen. Mit 90 Ringen kam sie nur schwer in den Wettkampf, konnte sich aber trotz 8 Achten stetig von Serie zu Serie steigern. Dennoch blieb sie mit 559 Ringen deutlich unter dem, was sie sich erhofft hatte. Im inzwischen über 100 Mann starken Teilnehmerfeld verlor sie 6 Plätze auf 79. Auch für Katrin Berndt aus Golßen ging es trotz leichter Leistungssteigerung nach unten. Wie Schilling erreichte sie 559 Ringe.

Vereinsvorsitzender Jörg Flemming musste sich mit einem enttäuschenden 72. Platz der Tageswertung zufrieden geben. Niedrige Serien im 90er Bereich und eine 88er brachten ihn auf nur 554 Ringe. So verlor er ganze 9 Plätze im Gesamtfeld. Für Siegfried Zimmer reichte es diesmal nicht zum Neuner Schnitt. Mit lediglich 11 Treffern in der Zehn kam der älteste Ranglistenteilnehmer auf 530 Ringe. Landesmeister Helmut Fahlenberg musste seinen Wettkampf abbrechen. Da er den Verschluss seiner Waffe vergessen hatte, musste er sich von einem Schützenkameraden diesen leihen. Doch der passte nicht so wie gedacht und nach etwas mehr als 50 Schüssen musste er aufgeben. Aber auch hier sollten die 25 Plätze, die er nach unten rutschte, schnell wieder aufgeholt werden.

Tagessieger wurde wieder einmal Enrico Friedemann vom gastgebenden Verein mit überragenden 598 Ringen ganz knapp vor dem Januar Sieger Henri Junghänel 597 vom SV Rai-Breitenbach und Jörg Bott vom PSV Olympia 596. Die Berliner Schützen dominierten diesmal. Acht Schützen des PSV Olympia waren in den Top 10 zu finden. Im Mannschaftskampf liegen 3 Teams des PSV auf den ersten 3 Rängen. Die Schützen vom Golm hatten ihr Mannschaftsresultat zwar um 6 Ringe gesteigert, verloren aber 2 Positionen auf Rang 10. Mit derzeit 48 Punkten liegen sie aber noch aussichtsreich im Klassement. Nur 3 Punkte trennen sie von den auf Platz 7 liegenden Chemnitzern. Hier sind in den verbleibenden 2 Wettkämpfen noch einige Verschiebungen möglich. Die 2. Mannschaft aus Petkus liegt weiterhin auf Platz 14.

Frank Dombrowski

Petkuser Kleinkaliber-Schützen machen weiter Boden gut

Am 3. Wettkampftag der Berliner KK Rangliste im Liegendschießen konnten sich die Petkuser Schützen im Mannschaftsklassement leicht verbessern. Obwohl man diesmal auf einige Schützen im Team verzichten musste, lag die Gesamtstarterzahl mit 91 höher als an den beiden vorangegangenen Wettkampftagen. Dieser Wettkampf fand wieder auf sehr hohem Niveau statt. So erreichten 7 Schützen mehr als 590 Ringe. Nur 3 der 9 Petkuser konnten ihre Leistungen zum Dezemberwettkampf steigern.

Mit einer tollen 100er Startserie begann Alexander Flemming seinen Wettkampf. Doch eine 94 während der 3. Serie trübte sein Gesamtresultat auf 585 Ringe. Trotz 7 Ringen weniger als beim letzten Mal, gab es für den stärksten Mannschaftsschützen im Team eine Verbesserung um 3 Ränge auf Platz 21. Keine Veränderung hatte es für Sportleiter Sven Bakus gegeben. Mit erneuten 574 Ringen machte er dennoch 4 Plätze gut auf Rang 59. Für die größte Überraschung sorgte diesmal Barbara Schilling. Nach einem sehr konzentriert geschossenen Wettkampf unter voller Ausnutzung der Wettkampfzeit erreichte sie sehr gute 573 Ringe. Konstante Serien zwischen 94 und 97 brachten ihr eine Steigerung um 18 Ringe und 7 Positionen im Gesamtfeld. Fehler, die in der Vergangenheit gemacht worden sind, wurden beseitigt. Außerdem steigerte die Jüterbogerin den 13 Jahre alten Vereinsrekord in der Damenklasse um 1 Ring. Auch Jörg Flemming konnte zulegen. Trotz deutlicher Steigerung um 8 auf 571 Ringe blieb er auf dem 60. Platz. Die gute 98er Schlussserie brachte ihn in der Tageswertung auf Rang 48. Vier weitere Schützen erzielten ebenfalls 571, schossen aber die letzte Serie schlechter aus.

Keinen guten Tag erwischte Frank Dombrowski. Nach sehr guten Probeschüssen, bei denen er fast immer das Zentrum der Scheibe traf, klappte nicht mehr viel. Er fand einfach nicht den richtigen Anschlag, schoss sogar 5 Achten und dürfte mit 567 Ringen eines seiner beiden Streichresultate erzielt haben. In der Einzelwertung rutschte er aber nur 1 Platz auf 51 nach unten. Nach den ausgezeichneten 578 Ringen beim letzten Mal, musste auch Helmut Fahlenberg Leistungseinbußen hinnehmen. Wie bei Dombrowski kamen hier nur Serien zwischen 93 und 96 Ringen zusammen. Zwei Plätze ging es für den Senioren abwärts. Karin Herling büßte diesmal 6 Ringe ein und erzielte wie beim Saisonstart 566 Ringe. Eine magere 92er Abschlussserie verhinderte den angestrebten 95er Schnitt. Sie verlor 2 Plätze im Klassement. Noch einmal 7 Positionen ging es für Ingo Louvet in den Keller. Der Luckenwalder kam nur auf 548 Ringe. Das waren nochmals 10 Ringe weniger, obwohl alle Serien über der 90er Marke lagen. Einen großen Leistungssprung gab es für den ältesten Teilnehmer. Siegfried Zimmer legte 33 Ringe zu und erreichte gute 544 Ringe. Vor allem die ersten 2 Zehnerserien lagen mit 95 und 94 weit über seinem gewohnten Niveau.

Tagessieger wurde erneut Henri Junghänel vom SV Rai-Breitenbach mit überragenden 598 Ringen vor Enrico Friedemann 596 und Patrick Kurz 594 (beide PSV Olympia). Die erste Mannschaft des gastgebenden Vereins konnte sich leicht vom tschechischen Haman Team absetzen und führt mit 3 Punkten Vorsprung. Auf Rang 3 liegt punktgleich die 3. Mannschaft der Berliner. Die erste Mannschaft der Petkuser kletterte eine Position nach oben auf Platz 8. Weiterhin auf 14 rangiert das 2. Team der Schützen vom Golm.

Frank Dombrowski

Mäßiger Start beim Ranglistenschießen

Mit nur durchschnittlichen Leistungen begann für das Petkuser Team die neue Kleinkaliber Liegend Rangliste in Berlin. In der Walther Arena in Alt-Glienicke werden dort an 7 Wettkampftagen in den nächsten Monaten 6 Vorrunden-Wettkämpfe und ein Endkampf ausgetragen. Mit 95 Startern aus 19 Vereinen erreichte der Veranstalter das bislang größte Teilnehmerfeld in der Geschichte dieser Rangliste. Drei Mannschaften aus Tschechien machen die Rangliste auch in dieser Saison zu einem internationalen Vergleichsschießen. Mit 12 Schützen am Start zählte das Team vom Golm hinter dem Gastgeber PSV Olympia (17) und Chemnitz (13) zu den teilnehmerstärksten. Ab diesem Jahr, ist die Mannschaftsstärke auf maximal 5 Schützen begrenzt. Die 3 stärksten einer Mannschaft kommen dann in die Wertung. Die Petkuser konnten so 2 Mannschaften stellen. Wie hoch das Niveau in diesem Jahr ist, wurde gleich beim 1. WK deutlich. So gab es 7 Ergebnisse, die über der 590er Marke lagen. Selbst auf Platz 35 der Einzelwertung erreichte man noch 580 Ringe.

Der stärkste im Team war wieder einmal Alexander Flemming. Obwohl er einige unterdurchschnittliche Serien aufzuweisen hatte, kam er mit 576 Ringen auf Rang 44. Ringgleich hinter ihm platzierte sich Jörg Flemming. Zum Ende hin immer stärker werdend, erreichte er sein bestes Ranglisten Ergebnis seit 3 Jahren. Im Mittelfeld landete Frank Dombrowski. Mit 573 Ringen erzielte der Jüterboger das gleiche Resultat wie beim kurz zuvor veranstalteten Lapua Event. Auf Rang 49 liegend, dürfte es in dieser Saison sehr schwer werden, sich für den Endkampf der besten 32 Einzelschützen zu qualifizieren.

Seniorin Karin Herling lag mit ihren 566 Ringen knapp unter dem 95 er Schnitt pro Serie. Auf Platz 61 lag sie noch vor Christoph Hermann, der mit guten 565 Ringen sein stärkstes Ergebnis seit Februar 2009 ablieferte. Sportleiter Sven Bakus blieb mit nur 564 Ringen und Platz 65 der Tageswertung unter seinem gewohnten Leistungsniveau. Katrin Berndt aus Golßen kam mit 563 Ringen auf Platz 68. Sehr stark präsentierte sich Helmut Fahlenberg. Der Landesmeister dieses Jahres in der Seniorenklasse glänzte mit mittleren und hohen Serien. Nur während der 2. Serie lief es nicht so gut. Dort vermasselte ihm eine 86er das Ergebnis auf 561. Auch Barbara Schilling konnte mit ihrer Leistung zufrieden sein. Trotz Panne an ihrem Diopter erzielte sie 557 Ringe. Mit veränderter schnellerer Schussfolge kam sie bestens zurecht und platzierte sich auf Rang 75.

Fehlende Trainingseinheiten machten sich beim Kreisstädter Ingo Louvet (80. Platz) bemerkbar. Nur 551 Ringe spiegeln nicht sein tatsächliches Leistungsbild wieder. Der Hohenseefelder Matthias Wäsche erzielte mit 540 Ringen den 9er Schnitt pro Schuss. Auch in dieser Saison ist Siegfried Zimmer der älteste Teilnehmer in diesem Wettbewerb. Nach verändertem Anschlag, den er noch nicht im Wettkampf zeigen konnte, kamen 516 Ringe zu Stande. Da hatte er sich doch einiges mehr erhofft.

Tagessieger wurde Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit überragenden 596 vor seinem Mannschaftskollegen Michael Wischnewsky 594 und Vaclav Haman 593 aus Tschechien. Im Mannschaftsranking platzierte sich die 1. Petkuser Mannschaft auf Rang 11. Die 2. Mannschaft liegt derzeit auf Rang 15. Die Gastgeber, die mit 3 Mannschaften den stärksten Eindruck hinterließen, führen mit der 1. Mannschaft knapp vor dem Haman Team und Chemnitz I. Auch wenn die gezeigten Leistungen noch nicht das erhoffte waren, steht der Spaß, hier dabei zu sein, mit an erster Stelle. Bei nahezu perfekten Bedingungen auf elektronische Scheiben zu schießen, ohne Windfahnen beobachten zu müssen, Fußbodenheizung am Schützenstand genießen zu können und die tolle Wettkampfatmosphäre zu erleben machen diese Rangliste einzigartig.

Frank Dombrowski

KK Schützen mit Durchschnittsleistung beim Lapua Event

Schützen aus Jüterbog und Petkus beteiligten sich beim 8. Lapua Event in Berlin. Die Veranstalter konnten sich über ein größeres Starterfeld freuen als 2014. Unter den 111 Teilnehmern aus 33 Vereinen waren auch Schützen aus Niedersachsen und Tschechien am Start. In der Walther- Arena in Alt-Glienicke wurden die Gewehrwettbewerbe wie gewohnt auf elektronischen Scheibenanlagen geschossen. In den jeweiligen Altersklassen standen für Sieger und Platzierte Munitionspakete bereit. Gut 3 Wochen vor Beginn, der an gleicher Stelle stattfindenden Berliner KK Liegend Rangliste, konnte man sich so schon einmal auf die Standbedingungen einstellen. Vom Hauptsponsor gab es wieder die Möglichkeit, für sein Kleinkaliber Gewehr die optimale Munition heraus zu suchen.

Frank Dombrowski erzielte mit 573 Ringen diesmal das höchste Resultat im Team. Weil einige seiner Schüsse nicht angezeigt wurden, musste er nach etwa der Hälfte seines Wettkampfprogrammes den Stand wechseln. Er fand zwar wieder sehr schnell den richtigen Anschlag, jedoch stand er am Ende unter Zeitdruck und schloss mit einer schwachen 92er Serie ab. Die Verkürzung der Wettkampfzeit auf nur noch 50 Minuten bereitet ihm nach wie vor größere Probleme. Mit Platz 16 lag er noch vor Sven Bakus, der 2 Ringe weniger erzielte. Nur durchschnittliche Serien zwischen 94 und 96 brachten den Sportleiter des SSV Petkus auf Rang 17. Weit unter seinen Möglichkeiten blieb Sanssouci Pokal Gewinner Alexander Flemming. Der 33 Jährige fand sich mit 565 Ringen abgeschlagen auf Rang 21 wieder. Den Titel holte sich, nicht überraschend, Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin. Mit überragenden 598 Ringen setzte er sich ganz knapp gegen den Breitenbacher Henry Junghänel 597 durch. Der Berliner Riccardo Sawkin wurde mit 593 Dritter.

In der offen geführten Damenklasse glänzte Barbara Schilling mit neuer persönlicher Bestleistung. Gleich um 20 Ringe verbesserte sie sich zum letzten Wettkampf in Bad Belzig. Trotz vier geschossener Achten, steigerte sie ihren Hausrekord um 3 auf 569 Ringe. Konstante Serien im mittleren 90er Bereich waren dafür ausschlaggebend. Bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Event sprang der 7. Platz heraus. Den Sieg erkämpfte sich Ann-Katrin Näther vom nordwestdeutschen SV Ocholt-Howiek mit 587 Ringen vor ihrer Mannschaftskameradin Ann-Kathrin Ochtrop 582.

Mit 23 Startern war die Seniorenklasse sehr stark besetzt. Hier schoss sich Jörg Flemming mit guten 571 Ringen auf Rang 10. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Helmut Fahlenberg. Dem Petkuser gingen mit 2 niedrigen Serien zum Schluss die Zehner aus. 557 Ringe reichten zum 17. Platz. Nur eine Zehnerserie im 90er Bereich ließ den ältesten Starter im Feld, Siegfried Zimmer, auf 526 Ringe abrutschen. Nach seinem Erfolg beim Pokal des Kreisschützenmeisters hatte er sich doch mehr erhofft als Platz 21. Bodo Drews aus Hannover entschied diese Klasse mit 594 Ringen vor Titelverteidiger Nikolai Venger 590 vom niedersächsischen GK/KK Schützenverein und Peter Rumpf 582 vom PSV Olympia.

Hoch motiviert werden die Schützen vom Golm in die neue Ranglistensaison starten, um Höchstleistungen zu zeigen. Hier warten perfekte Bedingungen und ein tolles Team vor Ort auf sie.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming gewinnt Sanssouci Pokal

Die 27. Auflage des Potsdamer Sanssouci Pokalschießens endete mit einer großen Überraschung für den SSV Petkus. Am Ende der dreitägigen Schießsportgroßveranstaltung stand mit Alexander Flemming der Sieger in den olympischen Disziplinen fest. Im Kleinkaliber Liegendkampf der Schützenklasse erreichte er mit seinen 590 Ringen und Serien von 97, 99, 100, 99, 100 und 95 die Leistung (98,33%), die am dichtesten am Deutschen Rekord lag. Neben dem großen Wanderpokal und dem Erinnerungspokal erhielt er auch den Pokal für den Sieg in seiner Klasse. Er hatte seine Vorjahresleistung um satte 15 Ringe steigern können und verwies Torsten Müller 586 aus Bernau und Erling Melvaer 576 vom Team Norwegen auf die Plätze. Jüterbogs Sportleiter, Frank Dombrowski, kam mit leicht unterdurchschnittlichen 567 Ringen auf Rang 5. Zu einem weiteren Sieg in ihrer erst kurze Zeit andauernden Schießsportkarriere kam Barbara Schilling. Im Damenwettbewerb setzte sie sich mit 543 gegen Jana Schmidt 532 aus Medewitz durch. Für Senior Siegfried Zimmer lief es nach 3 monatiger Wettkampfpause noch nicht wie gewohnt. Seine 504 Ringe bedeuteten am Ende den 7. Platz. Pokalsieger wurde der Bernauer Günter Kästner mit 583 Ringen. Im Mannschaftskampf blieb für die Flämingstädter diesmal nur der 4. Platz. Mit nur 1614 Ringen war der Abstand zum Sieger Bernau 1726 doch recht deutlich. Deutschenbora 1682 und Team Norwegen 1677 kamen auf die Plätze 2 und 3.

Für eine Spitzenleistung sorgte Gewehrspezialist Sebastian Kienast. Ohne Training im Vorfeld erzielte der 30 Jährige starke 391 Ringe mit dem Luftgewehr. Nur 1 Ring mehr schoss Bundesligaschütze Florian Wilfert aus Deutschenbora. Dessen Teamkollege, Titelverteidiger und Sanssouci Pokalgewinner 2014, Torsten Sperling (3. Platz) erreichte wie Kienast 391, hatte aber die zweite Serie schlechter ausgeschossen. Der Luckenwalder Fabian Henze, der auch in diesem Jahr das Jüterboger Luftgewehr Landesligateam leitet, erreichte mit 370 Ringen Platz 9. Schüler Julian Andres von der Luckenwalder Gilde erreichte mit 111 Ringen den 2. Platz hinter dem Norweger Erlend Nyflot 148.

Zwei zweite Plätze gab es für die Jüterboger Druckluft Pistolenschützen. Dombrowski kam in seinem 40 Schuss Wettkampf der Schützenklasse auf 352 Ringe. Ganze 4 Ringe fehlten zum Sieger Michael Stillfried aus Potsdam. Bei den Damen setzte sich die erfahrene Jördis Schmidt aus der Landeshauptstadt mit souveränen 365 gegen Schilling 263 durch. Den einzigen Kreisstädter Titel holte Kevin Boche mit 338 Ringen in der Junioren B Klasse. Im Jugendwettbewerb kam Anton Schulze (Luckenwalde) auf Platz 7.

In 5 olympischen- und 6 Breitensportdisziplinen gingen mit 262 Schützen aus 33 Vereinen fast so viele an den Start wie 2014. Wieder standen fast 300 Pokale für Einzel- und Mannschaftsplatzierungen bereit. Die großen Startfelder gab es erwartungsgemäß beim Auflageschießen im Druckluft- und Kleinkaliberbereich. Hier verfehlten die Luckenwalder Senioren Hans-Joachim Mölter und Bodo Schneider die Top 3 in ihren Wettbewerben oft nur knapp. Beim KK Auflageschießen mit Dioptervisierung kam Mölter in der B-Klasse (ab 65 Jahre) auf 273. Nur 2 Ringe fehlten dem Vorjahresdritten zum Bronzepokal. Frank Koltermann von der SG Elbe/Elster gewann mit 279 vor den ringgleichen Titelverteidigern Hartmut Schulz aus Werder und Joachim Paul (je 275) aus Medewitz. In der C-Klasse (ab 72 Jahre) erzielte Schneider 275. Auch ihm blieb nur der undankbare vierte Platz. Überlegen siegte Norbert Klempert 294 vom PSV Olympia Berlin vor dem Potsdamer Eckhard Müller 282 und dem Liebenthaler Gerhard Petri 281. Im Zielfernrohr Wettbewerb wurde Mölter 276 wieder Vierter. Heinz Jürgen Lippert vom gastgebenden Verein holte sich den Titel mit 283. Schneider erreichte in seiner Klasse 251 und landete auf Platz 7. Auch hier siegte Klempert mit überragenden 294 Ringen. Zum Abschluss ging Schneider noch mit der KK Pistole an den Start um ein 30 Schuss Auflageschießen zu absolvieren. Mit 214 Ringen wurde er Fünfter in seiner Klasse.

Frank Dombrowski

Kleinkaliberschützen in Finsterwalde

Die KK Schützen aus der Region beteiligten sich auch in diesem Jahr beim Pokalwettkampf der PSG Finsterwalde. Bereits zum 9. Mal fand auf dem offenen Kleinkaliber Gewehrstand ein Schießen über 60 Schuss Liegend mit Kleinkaliberwaffen statt. Unter den 17 Schützen aus 5 Vereinen waren 7 Starter, die für den Petkuser Schützenverein antraten. Ziel war es, sich in den einzelnen Altersklassen und in der Mannschaftswertung gut zu positionieren. Auf 12 Scheiben mussten jeweils 5 Wertungsschüsse abgefeuert werden. Hohe Temperaturen an diesem Tag, machten fast allen Schützen zu schaffen.

In der Schützenklasse erreichte Vizelandesmeister Alexander Flemming mit 579 Ringen den 2. Platz. Er bestätigte damit sein Resultat von den Landestitelkämpfen. Als einziger in dieser Klasse erreichte er eine 100er Serie. Nur 1 Ring mehr erzielte Sebastian Kelle vom gastgebenden Verein. Hinter dem Dresdener Matthias Merting 578 kam Frank Dombrowski auf den 4. Platz. Doch mit nur 567 Ringen und einigen Achten kam er nicht an seine Vorjahresleistung heran. Auch Sven Bakus zeigte sich mit nur 563 Ringen auf Platz 5 unzufrieden. Im Wettbewerb der Senioren steigerte sich Jörg Flemming um 1 Ring auf 569 zu 2014. Jedoch reichte es diesmal nur zum 5. Platz. Landesmeister Helmut Fahlenberg konnte eine schwache 89er Serie nicht mehr aufholen und wurde mit 562 Ringen Sechster. Den Sieg errang Peter Frohberg aus Dresden mit dem höchsten Ergebnis des Tages. Bei seinen 585 Ringen reichte ein Ring Vorsprung um sich gegen den Titelverteidiger Andreas Bormann aus Döllingen zu behaupten. Dritter wurde der Vorjahreszweite und für Finsterwalde startende Uebigauer Sören Schaff 575. Bei den Damen kam Karin Herling (5. Platz) auf 564 Ringe. Durch eine niedrige 5. Serie (90) verpasste sie den 95er Schnitt. Barbara Schilling (6. Platz) hatte keine Chance auf eine vordere Platzierung, obwohl sie mit guten 557 Ringen ihr zweitbestes Liegendkampfresultat erzielte. Für Dresden gab es an der Spitze einen Doppelerfolg. Hier erzielten Elke Frohberg 578 und Birgit Rosenkranz 573.

Im Mannschaftskampf kamen die Schützen vom Golm wieder zum 3. Platz. Mit 1715 Ringen lag man hinter den Gastgebern 1728 und den Schützen aus der sächsischen Landeshauptstadt 1741.

Frank Dombrowski

Erfolge der Kleinkaliberschützen bei Landestitelkämpfen

Am Landesleistungszentrum in Frankfurt/Oder fanden die Verbandsmeisterschaften in den 50 Meter KK Gewehrdisziplinen sowie die Entscheidungen über 25 Meter mit der KK Pistole statt. In jeweils 2 Gewehr- und Pistolendisziplinen gingen 178 Schützen aus 40 Vereinen des Landes an den Start. Geschossen wurde ausschließlich auf elektronische Scheibenanlagen.

Als einzige Pistolenschützin aus der Region trat Sabine Radtke an die Feuerlinie. Ihre Zielstellung war nicht nur der Gewinn der Meisterschaft, auch sollte das Limit der DM erreicht werden. Im ersten Teil mussten 30 Wertungsschüsse auf die Präzisionsscheibe abgegeben werden. Doch ausgerechnet in ihrer Paradedisziplin hatte sie doch einige Mühe, ihr gewohntes Leistungsniveau zu erreichen. Beim Duellschießen legte die Titelverteidigerin noch einmal etwas zu und konnte mit 503 Ringen die erneute Meisterschaft erringen. Auch wenn das Limit um einige Ringe verfehlt wurde, freute sie sich doch, sich wieder gegen Bianka Geißmar 491 von den Götzer Bergschützen und Heike Nitschke 481 aus Königs Wusterhausen durchgesetzt zu haben.

Erfreuliche Resultate gab es für die Jüterboger- und Petkuser Gewehrschützen. Hier zeigte Senior Helmut Fahlenberg seinen bislang stärksten Liegendkampf. Der Petkuser, der für den SSC 98K Schöbendorf/Paplitz antrat, setzte sich mit 567 Ringen gegen 9 Mitkonkurrenten durch. Ringgleich hatte er sich gegen den Bernauer Andreas Raddatz durchsetzen können. Durch eine tolle 96er Abschlussserie (Raddatz kam nur auf 88), sicherte er sich seinen ersten Landesmeistertitel. Über Bronze freute sich der Vereinsvorsitzende des SSV Petkus Jörg Flemming. Mit 563 Ringen behielt er gegen den ringgleichen Bernauer Günter Kästner die Oberhand. Eine gute Leistung zeigte Barbara Schilling im Wettbewerb der Damenklasse. Hoch konzentriert kämpfte sie bei ihrer ersten Landesmeisterschaftsteilnahme um jeden Ring. Da alle 6 Zehnerserien über der 90er Marke lagen, kamen gute 555 Ringe zusammen. Hinter Chris-Belinda Leimbach 576 aus Bernau und Nadine Graßmann-Jeschke 575 aus Lübben hatte sie mit dem 3. Platz ihren bislang größten sportlichen Erfolg erzielt.

In der Schützenklasse gab es einen engen Kampf an der Spitze. Lediglich der Sieg fiel mit 586 Ringen in der stärksten Wettkampfklasse doch recht deutlich aus. Der Neustädter Sven Bergenroth hatte sich nach 2009 wieder den Meistertitel erkämpft. Der 2. Platz war hart umkämpft. Gleich 4 Schützen erzielten 579 Ringe. Mit dem Glück der besseren letzten Zehnerserie (99) holte sich der Meister der letzten beiden Jahre, Alexander Flemming, Silber. Für Neustadt/Dosse startend, wurde der Finsterwalder Sebastian Kelle Dritter. Hinter dem Bernauer Torsten Müller kam Frank Dombrowski zu seinem stärksten Resultat bei einer Landesmeisterschaft. Der Vorjahresdritte Sven Bakus erreichte, im mit 14 Teilnehmern größten Starterfeld, mit 572 Ringen den 7. Platz.

Frank Dombrowski

Ranglistenschützen beim Endkampf

Vier Schützen des Petkuser Teams erhielten vom Leiter der Berliner KK Liegend Rangliste eine Startzulassung zum Endkampf. Diese gehörten zu den besten 38 Teilnehmern aus den bisherigen 6 Wettkämpfen.

Nach dem es für Alexander Flemming beim 6. WK nicht so gut lief, konnte er diesmal deutlich zulegen. Obwohl ihm in den einzelnen Serien einige Ringe fehlten, zeigte er sich nach dem Wettkampf doch zufrieden. Der Dritte der Rangliste aus dem vergangenen Jahr erreichte 579 Ringe und erreichte als bester Schütze seines Teams Platz 15 der Gesamtwertung. Für einen Finalplatz, für den sich die besten 8 Schützen (nach Gesamtdurchschnittsergebnis) qualifizierten, hatte es diesmal nicht gereicht. Trotz zweier 95er Serien erreichte Sven Bakus die beste Leistung der Petkuser. Mit 581 Ringen kam er auf Platz 18 der Tageswertung und kletterte im Gesamtklassement auf Rang 26 hinauf. Erneut hatten es auch Karin Herling und Frank Dombrowski in den Endkampf geschafft. Doch beide blieben leicht unter ihren Erwartungen. Die Seniorin erzielte mit 569 ihr niedrigstes Saisonergebnis. Durchschnittliche 574,4 Ringe aus den 7 Wettkämpfen brachten ihr am Ende den 29. Platz. Dombrowski kam anfangs gar nicht zu recht, verpasste mit nur 89 Ringen den Start völlig. Als dann auch noch der letzte Schuss in die Acht flog, kam nicht einmal sein Minimalziel die 570 zu erreichen zu Stande. So belegte er mit 568 Ringen und einem Schnitt von 574,2 den 30. Platz der diesjährigen Rangliste.

Beim abschließenden Finale hatten sich die 3 Vorkampfstärksten behaupten können. Die beste Leistung erzielte Michael Wischnewsky vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit 596 Ringen vor Marlies Lange 593 aus Neuenhagen und Jörg Bott 592 von der Nordberliner Schützengemeinschaft. Im Finale wurden die Schüsse auf Zehntel gewertet. Nacheinander schieden diejenigen aus, die das bis dahin niedrigste Ergebnis erzielt hatten. Am Ende gewann Bott mit einem Finalresultat von 207,3 die Rangliste knapp vor Wischnewsky 205,9 und Lange 184,6. Auch wenn man in dieser Saison nicht an die Leistungen des letzten Jahres heran kam, war es für die Schützen der Region wieder eine gute Gelegenheit, Wettkämpfe zu bestreiten und sich auf die kommenden Freiluftwettbewerbe einzustellen.

Frank Dombrowski

Vier KK Schützen für Endkampf qualifiziert

Am sechsten und letzten Wettkampftag der Berliner Liegendkampf Rangliste gab es einige Verschiebungen im Klassement, so dass es 4 Petkuser Schützen doch noch schafften, sich für den kommenden Endkampf zu qualifizieren. Jedoch konnten die stärksten im Petkuser Team diesmal ihre Leistungsstärke nicht abrufen. Mit dem niedrigsten Mannschaftsergebnis seit fast 2 Jahren, rutschten sie sogar vom 5. auf den 7. Platz ab.

Für Alexander Flemming, dem stärksten Schützen der letzten Jahre im Team, reichte es nicht einmal unter die Top 3 seines Vereins. Ein schwacher Start, mit Serien im unteren 90er Bereich, ließ sich auch durch eine 100er nicht mehr ausgleichen. Mit seinen 570 Ringen erzielte er eines von 2 Streichresultaten. Als 17. der Gesamtwertung hat er sich mit einem 585er Schnitt sicher für den Mitte Mai stattfindenden Endkampf qualifiziert. Stärkste war diesmal Karin Herling, die mit 574 Ringen nur 3 Ringe von ihrer Saisonbestleistung entfernt war. Durch die Verbesserung um 4 Plätze auf Rang 38 hat auch sie es in den Endkampf geschafft. Unter seinen Möglichleiten blieb Sven Bakus. Magere 573 Ringe bescherten dem Sportleiter der Petkuser aber trotzdem eine Endkampfteilnahme. Ganze 5 Ringe büßte Frank Dombrowski zum Vormonat ein. Seine 572 Ringe kamen als Streichresultat nicht in die Wertung. Auf Platz 39 liegend hatte er seine Zielstellung, in den Endkampf zu gelangen, gerade noch erreicht.

Fast alle Schützen des Petkuser Teams konnten ihre Durchschnittsresultate der letzten Saison nicht erreichen. Auch Jörg Flemming, der sich zwar zum Vormonat um 2 Ringe auf 565 nach oben hin verbesserte, lag im Schnitt doch 4 Ringe unter dem Vorjahresresultat. Lediglich der 56. Platz sprang in diesem Jahr für ihn heraus. Recht zufrieden mit ihren Saisonleistungen zeigte sich Katrin Berndt. Auch beim letzten Hallenwettkampf bestätigte sie mit 564 ihre gute Form. Seinen zweitstärksten Wettkampf der Saison zeigte Senior Helmut Fahlenberg. Durch seine erzielten 559 Ringe machte er noch einmal einen gewaltigen Sprung um 10 Plätze nach oben auf Rang 62. Keine gute Saison zeigte der Kreisstädter Ingo Louvet. Obwohl er seine schwächste Saisonleistung von 554 zeigte, rutschte er noch um 5 Plätze nach oben. In ihrer ersten Ranglisten Saison gab es für Barbara Schilling Höhen und Tiefen. Trotz Streichresultat von 535 beendete sie die Saison mit einem guten 558er Schnitt. Saisonbestleistung im Abschlusswettkampf erzielte Siegfried Zimmer. Nur 2 der 6 Serien lagen leicht unter der 90er Marke. Er machte durch die gewohnt große Verschiebung im Feld am Abschlusstag noch einmal 14 Plätze gut. Weiterhin erzielten Christoph Hermann 546 und Matthias Wäsche 537 Ringe.

Den Tagessieg erkämpfte sich Jörg Bott von der NBSG mit überragenden 597 Ringen. Die Gesamtwertung führt weiterhin Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit einem Schnitt von über 597 Ringen aus 4 Wettkämpfen vor seinem Mannschaftskameraden Michael Wischnewsky an.

Der PSV sicherte sich auch in diesem Jahr die Mannschaftstrophäe. Mit 75 Punkten hatte man deutlichen Vorsprung auf die NBSG 68 und Chemnitz 65. Petkus erreichte wie Köpenick 42 Punkte, musste sich aber wegen der niedrigeren Gesamtringzahl geschlagen geben.

Frank Dombrowski