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Kreismeisterschaften der Schützen-Gemischtes Königshaus

Im Jüterboger Schützenhaus fanden zum 15. Mal infolge die Kreismeisterschaften in den Druckluftwettbewerben statt. Zu dieser zweitägigen Veranstaltung, die auch als Qualifikationswettkampf zur Landesmeisterschaft dient, kamen mit 64 Gewehr- und 62 Pistolenschützen deutlich mehr in die Flämingstadt als im vergangenen Jahr. Mit 6 teilnehmenden Vereinen, die im KSB organisiert sind, lag man auf dem gleichen Niveau wie 2015. In den ausgeschriebenen 4 Disziplinen wurden 2 neue Kreisrekorde aufgestellt. Die Schützen aus der Landeshauptstadt traten 40 Mal an die Feuerlinie und waren mit 17 Einzel- und Mannschaftstiteln die erfolgreichste Gilde. Aber auch die Bilanz der gastgebenden Jüterboger konnte sich sehen lassen. Hier holten Schützen bei 33 Starts 11 Titel. Weitere Titelträger waren der PSV Zossen/Blankenfelde (8) sowie Luckenwalde und Petkus mit je einem Kreistitel. Zu den erfolgreichsten Teilnehmern dieser KM zählten Beate Busack (Potsdam), Karl-Heinz Targiel (PSV Zossen) und Sabine Radtke (Jüterbog) mit je 3 Einzel- und Mannschaftserfolgen.

Auf der Jüterboger Anlage, die mit 13 Seilzuganlagen ausgestattet ist, fand das traditionelle Königsschießen statt. Nachdem im vergangenen Jahr das komplette Königshaus aus Potsdam kam, gab es in diesem Jahr ein gemischtes Königshaus aus Potsdam und Jüterbog. Neuer Kreisschützenkönig wurde Alexander Kade. Der Potsdamer hatte mit der Luftpistole einen guten 5,6 Teiler erzielt. Kade verwies seinen Teamkollegen Roger Reckling 10,9 T und Jens Feistner 11,3 T vom PSV auf die Plätze. Für Kade war es der erste Königstitel. Er tritt die Nachfolge seines Vereinskollegen Michael Becker an. Auch die Schützenkönigin kommt erneut aus Potsdam. Wie im vergangen Jahr sicherte sich Jördis Schmidt im letzten Durchgang dieser KM den Titel mit einem 12,3 T vor der lange Zeit führenden Mandy Kanzler 29,7 T und Sabine Radtke 36,6 T. Zum zweiten Mal wurde im Kreis der Auflagekönig ermittelt. Hier erzielte Sabine Radtke die beste Zehn. Mit der Luftpistole erzielte sie mit einem 2,5 T den besten Schuss dieser KM und lag ganz knapp vor dem Zossener Winfried Quitzdorf 2,9 T und Jürgen Kunze 4,3 T aus Potsdam. Einen spannenden Verlauf gab es beim Kreiskönigsschießen der Jugend. Hier setzte sich die für Jüterbog startende Schülerin aus Lübben Svenja Graßmann mit einem 45,1 T hauchdünn gegen Anton Schulze 45,6 T aus Luckenwalde und Maria Kanzler 46 T aus Jüterbog durch.

Im freihändigen Luftgewehranschlag dominierten die Gastgeber, die Mannschaftserfolge in Schüler, Damen, Schützen- und Seniorenklasse für sich verbuchen konnten. Zu den stärksten Leistungen zählten die 387 Ringe von Sebastian Kienast, der sich gegen seinen Mannschaftskollegen Jonas Stein 381 durchsetzen konnte. Gabi Bulla entschied mit 384 die Damenkonkurrenz vor ihrer Teamkollegin Mandy Kanzler 376 für sich. Birgit Ziegert glänzte mit 355 und neuer Kreisbestmarke in der Damenaltersklasse. Maria Kanzler überzeugte mit starken 189 bei den Schülerinnen. Julian Anders gewann mit 183 die Schülerklasse. Weitere Titelträger waren Elias Graf (Luckenwalde) in der Jugendklasse, Jürgen Alf (Potsdam) in der Altersklasse und Jörg Flemming (Petkus) bei den Senioren. Die Potsdamer und Zossener Schützen waren die stärksten beim LG Auflageschießen. Im größten Starterfeld bei den A-Senioren gewann K.-H. Targiel mit 297 Ringen. Martina Butzek 292 vom PSV siegte bei den A-Seniorinnen. Mit nur einem Ring Vorsprung setzte sich der PSV im Teamwettbewerb gegen Potsdam durch. Weitere Gewinner waren: Joachim Lau 294 (Potsdam) bei den B-Senioren, Dr. Veronika Fuchs 288 (PSV) B-Seniorinnen, Gerhard Supper 297 (Potsdam) C-Senioren sowie S. Radtke 283 Damen-Altersklasse und Matthias Strauch 290 (Potsdam) in der Altersklasse.

Wie zu erwarten war, räumten die Potsdamer beim Luftpistolenschießen kräftig ab. So siegten Wolfgang Geppert 370 in Schützenklasse, Jördis Schmidt 358 in Damenklasse, Lucas Lieberenz 352 in Jugendklasse, Stefan Birr 365 in Altersklasse, Erhard Kloth 351 in Seniorenklasse und Beate Busack 342 in der Seniorinnenklasse. Lediglich S. Radtke durchbrach die Potsdamer Überlegenheit durch den Titelgewinn in der Damenaltersklasse 359. Beim Auflageschießen markierte der Zossener Detlef Behlendorf in der Altersklasse mit 294 Ringen einen neuen Kreisrekord. K.-H. Targiel setzte sich im A-Seniorenfeld mit 293 gegen KSB-Schatzmeister Erhard Kloth 289 (Potsdam) durch. Weitere Gewinner waren S. Radtke 286 in der Damenaltersklasse, Beate Busack 289 A-Seniorinnen und Winfried Quitzdorf 292 B-Senioren.

Frank Dombrowski

Jüterboger Schützen beim Landesliga Abschluss in Frankfurt/Oder

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte die 2. Jüterboger Luftgewehrmannschaft vom Saisonfinale, dem 4. Wettkampf der Verbandsliga, aus Frankfurt/Oder zurück. Zuerst musste man gegen die dominierenden und bislang ungeschlagenen Bernauer an die Feuerlinie treten. Doch hier wurde schnell klar, dass man, wie schon beim Hinrunden Wettkampf, keine Chance haben wird.

Im Spitzenduell unterlag Trainer Frank Kanzler dem stärksten Schützen der Liga Torsten Müller klar mit 360:382. Jonas Stein lag am Ende 11 Ringe zurück im Match gegen Christin Fank. Die Dritte der Liga Einzelwertung siegte mit 375:364. Mannschaftsleiter Fabian Henze 362 zeigte im Match gegen Maria Preihs seine niedrigste Saisonleistung. Mit 387 Ringen erreichte Preihs das höchste Ergebnis des Tages und sicherte ihrer Mannschaft den entscheidenden 3. Einzelpunkt. Auch Mandy Kanzler hatte gegen Chris Leimbach keine Möglichkeit einen Punkt zu erzielen. Mit 367 Ringen lag sie knapp unter ihrem Ligaschnitt. Leimbach holte mit 381 den 4. Punkt für Bernau. Den einzigen Punkt für die Flämingstadt erkämpfte Sarah Janina Thümmel durch einen überzeugenden 373:341 Erfolg über Michele Knospe.

Nach dieser zu erwartenden 1:4 Niederlage ging es gleich im Anschluss gegen Neuenhagen. Hier überzeugte Frank Kanzler mit seinem höchsten Saisonergebnis und siegte gegen Jan Heider 384:377. Dagegen unterlag Jonas Stein mit der schlechtesten Ligaleistung in diesem Jahr 361 gegen Regina Martin-Trefz 378. Einen hauchdünnen Sieg schaffte Fabian Henze bei seinem 365:364 Erfolg über Marlies Lange. Ringgleichheit gab es im Duell zwischen Mandy Kanzler und Heike Lau. Beide erreichten 365 Ringe. Erst ein Stechen musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Lau traf beim Stechschuss die Zehn, Kanzler nur die Neun. Den entscheidenden 3. Einzelpunkt markierte Marian Mölter mit einem 368:360 Sieg gegen Uwe Lau. Wie schon beim Hinrunden Wettkampf an gleicher Stelle gewannen die Jüterboger knapp mit 3:2. Die Bernauer setzten sich im letzten Wettkampf gegen Lübben durch und blieben auch nach 8 Wettkämpfen ungeschlagen. Die Jüterboger kamen mit positiven Mannschaftspunkten hinter Lübben auf Rang 3.

Ebenfalls mit Sieg und Niederlage beendeten die Pistolenschützen aus der Landeshauptstadt mit Jüterboger Unterstützung die diesjährige Ligasaison. Zunächst gab es eine unerwartete 2:3 Niederlage gegen die bis dahin sieglosen Briesener. Für extra Spannung sorgten 2 Stechen innerhalb dieses Duells. An Position 1 gesetzt unterlag Sabine Radtke im Spitzenduell Volker Valentin 354:364. Mario Weber musste mit der ringgleichen Petra Morcinek 353 ins Stechen, unterlag dort mit 8:9. Frank Dombrowski setzte sich gegen Steffi Mattke mit 352:347 durch. Den 2. Punkt für Potsdam erkämpfte Carsten Andres mit 359:344 gegen Tristan Schmitt. So musste das 5. Match die Entscheidung bringen. Hierbei verlor Mannschaftsleiter Erhard Kloth nach ringgleichen 334 gegen Frank Pater durch einen Stechschuss 7:8.

Im abschließenden Kampf mit Frankfurt/Oder setzten sich die Potsdamer überraschend deutlich mit 4:1 durch. Der stärkste Ligaschütze, Stefan Birr, hatte keine Probleme gegen Daniel Giebler 371:360. Weber behielt gegen Linda Helm mit 362:354 die Oberhand. Radtke und Dombrowski holten mit 353 und 359 weitere Punkte gegen Steve Brauner 347 und Michelle Kunkel 358. Einzig Andres gab mit 352:363 gegen Ludwig Schötzau einen Punkt ab. Mit Platz 3 im Klassement zeigten sich die Potsdamer Schützen nach 4 Siegen und 4 Niederlagen zufrieden. Den Sieg in der Landesliga errangen die Brücker vor Frankfurt/Oder.

Die Pistolen Auflageschützen aus Potsdam beenden die Saison auf Platz 4 nach einem 1:4 gegen den Spitzenreiter aus Liebenthal. Hier mussten der zweitstärkste Ligaschütze, der Kreisstädter Andreas Eckardt 289, und Sabine Radtke 282 knappe Niederlagen einstecken. Liebenthal gewann vor Cottbus mit gleicher Punktezahl sowohl in Mannschafts- als auch in der Einzelpunktwertung. Hier brachte der direkte Vergleich zwischen den beiden Teams die Entscheidung zugunsten der Liebenthaler.

Frank Dombrowski

Luftgewehrschützen machen in Verbandsliga weiter Boden gut

Auch am 3. Wettkampftag in Brück, lief es für die Jüterboger Luftgewehrschützen in der Landesliga außerordentlich gut. So konnte das Team um Mannschaftsleiter Fabian Henze weitere zwei Siege einfahren. Gegen Senftenberg und Lübben, gab es zum Rückrundenauftakt recht knappe Erfolge.

Trainer Frank Kanzler, der selbst an die Feuerlinie trat, konnte sich im Topduell im ersten Match gegen Senftenberg über René Schammler mit 378:372 behaupten. Ehefrau Mandy verlor ihre Begegnung gegen Marcel Seeliger 361:378. Denkbar knapp musste sich Fabian Henze geschlagen geben. Mit nur einem Ring Unterschied verlor er 375:376 gegen Enrico Olzog. Nachwuchsschütze, Marian Mölter, hatte keine Probleme mit Jonas Pfeiffer. Er gewann klar mit 373:356. Auch Sahra-Janine Thümmel behielt ihr Leistungsniveau bei und sicherte der Jüterboger Mannschaft den entscheidenden Einzelpunkt durch einen 371:366 Erfolg über Paul Lehmann. Nach kurzer Pause ging es dann gegen Lübben. In der Hinrunde hatte man gegen die Spreewalder noch eine Niederlage einstecken müssen. Obwohl Frank Kanzler die Spitzenbegegnung gegen Sören Schaff deutlich mit 370:384 verlor, konnten die Teamkollegen den 4. Sieg in Folge in der Liga verbuchen. Henze gewann gegen Katrin Berndt 371:355. Mölter setzte sich gegen Sylvia Arlt 366:358 durch. Thümmel siegte gegen den Senioren Willfried Herrmann 376:357 und erreichte die beste Jüterboger Leistung in diesem Wettkampf. Zu seinem ersten Auftritt in dieser Saison kam Sven Lebahn im Match gegen Simone Mattler. Er markierte den vierten Einzelpunkt für die Jüterboger durch einen ungefährdeten 371:326 Erfolg. Mit 8:4 Punkten bleiben die Jüterboger derzeit hinter den bislang ungeschlagenen Bernauern 12:0 und Lübben 10:4 auf Platz 3.

Die für Potsdam startenden Jüterboger Pistolenschützen kehrten mit Sieg und Niederlage aus Brück zurück. Im Auftaktduell mit Gastgeber Brück kam es zu einem spannenden „Shoot Off“. Zuvor hatten die an eins und zwei gesetzten Potsdamer Steffan Birr und Mario Weber ihre Begegnungen gegen Markus Wickidal und Marko Hinze verloren. Sabine Radtke setzte sich mit starken 364 Ringen gegen Bianca Geißmar 349 durch. Auch Carsten Andres, der erstmals in dieser Saison das Team verstärkte, gewann gegen Thomas Wilke 357:330. So stand es 2:2 und die 5. Partie brachte den Ausschlag über Sieg und Niederlage. Hier kämpfte Frank Dombrowski gegen Marko Döring. Beide hatten nach 40 Wertungsschüssen 352 Ringe erzielt. Die Spannung in den Teams war kaum noch zu überbieten, denn nach dem ersten Stechschuss gab es weiterhin Ringgleichheit. Dombrowski behielt letztendlich die Nerven und erzielte beim zweiten Stechschuss eine 9, sein Gegner nur eine 7. Damit war Potsdam um 2 Punkte reicher.

Im 2. Match des Tages gab es dann eine empfindliche 2:3 Niederlage gegen Königs Wusterhausen/ Wildau. Hier unterlag Radtke 356 gegen Robert Bohm 364. Dombrowski verlor sein Duell mit Holger Lindow 351:358. Da auch Andres 340 der stark schießenden Heike Nitschke 363 nichts entgegen zu setzen im Stande war, hatte KW die Mannschaftspunkte sicher. Auch wenn Birr als bester Schütze der Liga mit 370:358 gegen Manfred Konrad siegte und Weber 357 gegen Bernd Reichenbach 349 gewann, kam diese Niederlage unerwartet. Den Hinrunden-Wettkampf hatte man schließlich klar mit 5:0 gewonnen. Die Potsdamer liegen weiterhin auf Platz 3 hinter Frankfurt und Brück.

Beim Auflageschießen mit der Luftpistole kamen die Schützen aus der Landeshauptstadt zu einem 4:1 Sieg über Brück. Hier holten Radtke 283 nach Stechen gegen Thomas Willke und der Kreisstädter, Andreas Eckardt, 292 zwei Einzelpunkte. Im ersten Wettkampf gegen Cottbus musste man einen sicher geglaubten Sieg wieder abgeben. Ausgerechnet gegen die an 2. Position liegenden Lausitzer hatte man 3:1 in Führung gelegen. Doch der Wettkampf wurde 0:5 gegen die Potsdamer gewertet, da ein Mannschaftsschütze seinen Start um eine Minute verpasste. Eckardt gewann, auf sehr hohem Niveau schießend, gegen Volker Valentin 293:290. Radtke erreichte gegen die ringgleiche Gisela Kaps nach 286 Ringen ein Stechen. Gegen die zweifache Deutsche Meisterin unterlag sie dann erst mit dem zweiten Stechschuss 9:10. Im Klassement liegt Potsdam mit positiver Punktebilanz auf Platz 4. Liebenthal führt weiter vor Cottbus und Spremberg.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming gewinnt Sanssouci Pokal

Die 27. Auflage des Potsdamer Sanssouci Pokalschießens endete mit einer großen Überraschung für den SSV Petkus. Am Ende der dreitägigen Schießsportgroßveranstaltung stand mit Alexander Flemming der Sieger in den olympischen Disziplinen fest. Im Kleinkaliber Liegendkampf der Schützenklasse erreichte er mit seinen 590 Ringen und Serien von 97, 99, 100, 99, 100 und 95 die Leistung (98,33%), die am dichtesten am Deutschen Rekord lag. Neben dem großen Wanderpokal und dem Erinnerungspokal erhielt er auch den Pokal für den Sieg in seiner Klasse. Er hatte seine Vorjahresleistung um satte 15 Ringe steigern können und verwies Torsten Müller 586 aus Bernau und Erling Melvaer 576 vom Team Norwegen auf die Plätze. Jüterbogs Sportleiter, Frank Dombrowski, kam mit leicht unterdurchschnittlichen 567 Ringen auf Rang 5. Zu einem weiteren Sieg in ihrer erst kurze Zeit andauernden Schießsportkarriere kam Barbara Schilling. Im Damenwettbewerb setzte sie sich mit 543 gegen Jana Schmidt 532 aus Medewitz durch. Für Senior Siegfried Zimmer lief es nach 3 monatiger Wettkampfpause noch nicht wie gewohnt. Seine 504 Ringe bedeuteten am Ende den 7. Platz. Pokalsieger wurde der Bernauer Günter Kästner mit 583 Ringen. Im Mannschaftskampf blieb für die Flämingstädter diesmal nur der 4. Platz. Mit nur 1614 Ringen war der Abstand zum Sieger Bernau 1726 doch recht deutlich. Deutschenbora 1682 und Team Norwegen 1677 kamen auf die Plätze 2 und 3.

Für eine Spitzenleistung sorgte Gewehrspezialist Sebastian Kienast. Ohne Training im Vorfeld erzielte der 30 Jährige starke 391 Ringe mit dem Luftgewehr. Nur 1 Ring mehr schoss Bundesligaschütze Florian Wilfert aus Deutschenbora. Dessen Teamkollege, Titelverteidiger und Sanssouci Pokalgewinner 2014, Torsten Sperling (3. Platz) erreichte wie Kienast 391, hatte aber die zweite Serie schlechter ausgeschossen. Der Luckenwalder Fabian Henze, der auch in diesem Jahr das Jüterboger Luftgewehr Landesligateam leitet, erreichte mit 370 Ringen Platz 9. Schüler Julian Andres von der Luckenwalder Gilde erreichte mit 111 Ringen den 2. Platz hinter dem Norweger Erlend Nyflot 148.

Zwei zweite Plätze gab es für die Jüterboger Druckluft Pistolenschützen. Dombrowski kam in seinem 40 Schuss Wettkampf der Schützenklasse auf 352 Ringe. Ganze 4 Ringe fehlten zum Sieger Michael Stillfried aus Potsdam. Bei den Damen setzte sich die erfahrene Jördis Schmidt aus der Landeshauptstadt mit souveränen 365 gegen Schilling 263 durch. Den einzigen Kreisstädter Titel holte Kevin Boche mit 338 Ringen in der Junioren B Klasse. Im Jugendwettbewerb kam Anton Schulze (Luckenwalde) auf Platz 7.

In 5 olympischen- und 6 Breitensportdisziplinen gingen mit 262 Schützen aus 33 Vereinen fast so viele an den Start wie 2014. Wieder standen fast 300 Pokale für Einzel- und Mannschaftsplatzierungen bereit. Die großen Startfelder gab es erwartungsgemäß beim Auflageschießen im Druckluft- und Kleinkaliberbereich. Hier verfehlten die Luckenwalder Senioren Hans-Joachim Mölter und Bodo Schneider die Top 3 in ihren Wettbewerben oft nur knapp. Beim KK Auflageschießen mit Dioptervisierung kam Mölter in der B-Klasse (ab 65 Jahre) auf 273. Nur 2 Ringe fehlten dem Vorjahresdritten zum Bronzepokal. Frank Koltermann von der SG Elbe/Elster gewann mit 279 vor den ringgleichen Titelverteidigern Hartmut Schulz aus Werder und Joachim Paul (je 275) aus Medewitz. In der C-Klasse (ab 72 Jahre) erzielte Schneider 275. Auch ihm blieb nur der undankbare vierte Platz. Überlegen siegte Norbert Klempert 294 vom PSV Olympia Berlin vor dem Potsdamer Eckhard Müller 282 und dem Liebenthaler Gerhard Petri 281. Im Zielfernrohr Wettbewerb wurde Mölter 276 wieder Vierter. Heinz Jürgen Lippert vom gastgebenden Verein holte sich den Titel mit 283. Schneider erreichte in seiner Klasse 251 und landete auf Platz 7. Auch hier siegte Klempert mit überragenden 294 Ringen. Zum Abschluss ging Schneider noch mit der KK Pistole an den Start um ein 30 Schuss Auflageschießen zu absolvieren. Mit 214 Ringen wurde er Fünfter in seiner Klasse.

Frank Dombrowski

Erfolge beim Pokalschießen des Kreisschützenmeisters

In Bad Belzig fand das traditionelle Pokalschießen des Kreisschützenmeisters des Schützenkreises Potsdam – Mittelmark statt. Wie in den letzten Jahren beteiligten sich auch wieder Schützen aus Jüterbog und Luckenwalde in zahlreichen Disziplinen. Mit 89 Einzelstarts von Schützen aus 16 Vereinen lag die Beteiligung auf dem Vorjahresniveau. Bei recht niedrigen Temperaturen wurde in 4 Gewehr- und 5 Pistolendisziplinen um gravierte Pokale gekämpft. Besonders erfolgreich waren die Flämingstädter, die mit 3 Schützen 5 Mal an den Start gingen und 4 Mal die Siegertrophäe erkämpften.

Im Kleinkaliber Liegendkampf der Schützenklasse gewann Frank Dombrowski mit 573 Ringen. Beeinträchtigt von mehreren Unterbrechungen durch zeitweisen Ausfall einer Scheibenbandanlage, setzte er sich gegen den Medewitzer Udo Wolf 566 und Daniel Kuckert 534 von der SG Werbiger Heide durch. Den Damenwettbewerb entschied Barbara Schilling, die hier zum ersten Mal antrat, für sich. Mit 549 Ringen lag sie 11 Ringe vor Jana Schmidt (Werbiger Heide) und Karola Mrosek 419 vom gastgebenden Verein. Die wohl bemerkenswerteste Leistung vollbrachte Siegfried Zimmer im Seniorenwettbewerb. Im hohen Alter von 83 Jahren gelang ihm mit 553 Ringen ein herausragendes Resultat. Über diesen Pokalerfolg freute er sich ganz besonders, war es doch seine beste Leistung in Bad Belzig seit 5 Jahren.

Zum dritten Mal infolge siegte Dombrowski beim Schießen mit der Kleinkaliber Präzisionspistole. Nach 30 Wertungsschüssen setzte er sich auch zum 3. Mal gegen den Brücker Nico Wiesenburg durch. Nachdem im letzten Jahr bei Ringgleichheit die letzte Serie den Ausschlag über Sieg und Niederlage gab, war es diesmal 1 Ring, den der Jüterboger mehr hatte. Mit 281 verbesserte er seine Vorjahresleistung um 3 Ringe. Den Bronzepokal holte sich der Belziger Dirk Latuske 259. In ihrem ersten Wettkampf mit der KK Pistole kam B. Schilling gleich auf den 2. Platz. Mit guten 216 Ringen hatte sie im Schnitt alle Schüsse ins Schwarze gesetzt. Nicht zu schlagen war Bianca Geißmar von den Götzer Bergschützen, die mit 267 Ringen glänzte. K. Mrosek erkämpfte mit 159 Ringen den 3. Platz.

Auch die Kreisstädter Senioren Hans-Joachim Mölter und Bodo Schneider konnten Pokale mit nach Hause nehmen. In den 50 Meter Gewehr Auflagedisziplinen mit Diopter und Zielfernrohr hatten sie zweite Plätze errungen. Im Diopterwettbewerb musste sich Titelverteidiger Mölter mit guten 274 Ringen dem Medewitzer Otfried Bagusch 279 geschlagen geben. Schneider wurde im 12 Mann starken Teilnehmerfeld Fünfter mit 268 Ringen. Beim Schießen mit Zielfernrohr sicherte sich Schneider den silbernen Pokal. Hier lag er mit 277 Ringen 5 Ringe hinter dem Werderaner Gerhard Große zurück. Mölter 275, der auch hier als Titelverteidiger antrat, erreichte nicht ganz die Leistung aus dem Vorjahr und musste sich diesmal mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Frank Dombrowski

Knappe Entscheidungen beim Bürger-Meister-Pokal

Der Kreisschützenbund Teltow Fläming / Potsdam Stadt veranstaltete die 10. Auflage des traditionellen Jüterboger Bürger-Meister-Pokalschießens. Der 25- und 100 Meter Schießstand der Gastgeber war bei guten Witterungsbedingungen wieder gut ausgelastet. So wurden mit 92 absolvierten Starts von Schützen aus 13 Vereinen annähernd so viele erreicht wie 2014. Neben vielen teilnehmenden Vereinen und Gilden aus der Region begrüßte man auch Schützen aus Güstrow, Schöneiche und dem sächsischen Oschatz. Der gastgebende Verein stellte mit 23 Einzelstarts das größte Aufgebot vor den schon im letzten Jahr sehr erfolgreichen Schützen aus Schöneiche (18). In 4 Kurzwaffen- und 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben wurden Pokale, Urkunden und Preisgelder vergeben. Zwei Einzel- und 6 Mannschaftstitel wurden erfolgreich verteidigt. Hohe Resultate und sehr knappe Entscheidungen gab es sowohl beim klassischen Ordonnanzschießen als auch beim Auflageschießen mit Diopter und offener Visierung.

Kurz vor den Deutschen Ordonnanzmeisterschaften in Hannover gingen im 20+20 Wettbewerb 14 Schützen in gewohnt offener Wertungsklasse an den Start. Hier setzte sich Lutz Tannhäuser aus Oschatz mit guten 343 Ringen knapp gegen Manfred Reichel 342 vom SC Schöneiche durch. Bester Jüterboger war Sebastian Kienast auf Platz 3. Mit 341 Ringen hatte er noch 13 Ringe Vorsprung auf seinen Mannschaftskollegen Frank Dombrowski. Dieser hatte nach einer 95er Anfangsserie einen optimalen Start erwischt. Doch gleich der erste Schuss der 2. Serie landete in der Drei. Durch eine Unachtsamkeit hatte sich das Visier nach oben verstellt. Sein Teamkollege Jörg Flemming kam mit 321 auf Rang 5. Senior Helmut Fahlenberg glänzte mit persönlicher Bestleistung von 314 Ringen auf Rang Sieben vor Ingo Louvet 311 und dem vor allem im Stehendanschlag sehr zielsicheren Christoph Hermann, der mit 309 auch eine neue persönliche Bestmarke erreichte. Titelverteidiger Martin Brückmann musste sich diesmal nur mit Platz 10 zufrieden geben. Für Hohenseefeld startend erreichten Ringo Jagalski 273 und Matthias Wäsche 261 die Plätze 12 und 13. Den Mannschaftspokal gewannen zum wiederholten Male die Jüterboger mit 980 vor Oschatz 966.

Hoch spannend verlief auch das Auflageschießen mit Diopter. Hier setzte sich Dombrowski mit 274 Ringen denkbar knapp gegen den Kölsaer Peter Löwe 273 und Klaus Jannasch 272 vom gastgebenden Verein durch. Louvet kam mit 270 auf den undankbaren 4. Platz. Weiter erzielten für Jüterbog: 7. Barbara Schilling 233, 8. Hans-Peter Neumann 232, 9. Ralf Schulze 230, 11. Eberhard Kaschel 198, 12. Hans-Joachim Rehbein 197. Mit 26 Teilnehmern war das Schießen mit offener Visierung (Kimme und Korn) am stärksten besetzt. Eine nochmalige Steigerung um 2 auf 284 Ringe zum Vorjahr brachte dem Schöneicher Winfried Tscheuschner die Titelverteidigung. Schon beachtliche 8 Ringe Rückstand hatte der für Dahme startende Helmut Fahlenberg. Dombrowski belegte mit 275 Platz 3. Weiter erreichten: 6. Ingo Louvet 267, 9. Bodo Schneider 261, 10. Ralf Schulze 261, 14. Hans-Joachim Mölter 256, 16. Klaus Jannasch 253, 18. Hans-Joachim Heinze 252, 25. Barbara Schilling 235. Schöneiche sicherte sich erneut den großen Wanderpokal in dieser Disziplin mit 820 vor Dahme 803, Kölsa 786, Jüterbog 772 und Ludwigsfelde 734.

In den Pistolen- und Revolverwettbewerben dominierten die Schöneicher Schützen. Sie setzten sich in sämtlichen Mannschaftsentscheidungen durch. Beim Schießen mit der 9mm Pistole siegte Tscheuschner 371 vor dem Güstrower Ralf-Peter Laube 368. Seinen 3. Einzeltitel an diesem Tag holte sich Tscheuschner mit dem .357er Magnum Revolver. Mit 374 lag er 6 Ringe vor dem Zossener Karl-Heinz Berger und Sylvia Straßburg 363 aus Schöneiche. Für Jüterbog erreichten: 7. Jannasch 316, 9. Neumann 262. Laube gewann die Wettbewerbe in den größeren Kalibern. Mit dem .44er Magnum Revolver siegte er knapp vor Straßburg. Acht Ringe Vorsprung hatte er mit der 45er Pistole vor Ralf Salzmann 361 aus Schöneiche und Tscheuschner 344.

Frank Dombrowski

Erfolge der Kleinkaliberschützen bei Landestitelkämpfen

Am Landesleistungszentrum in Frankfurt/Oder fanden die Verbandsmeisterschaften in den 50 Meter KK Gewehrdisziplinen sowie die Entscheidungen über 25 Meter mit der KK Pistole statt. In jeweils 2 Gewehr- und Pistolendisziplinen gingen 178 Schützen aus 40 Vereinen des Landes an den Start. Geschossen wurde ausschließlich auf elektronische Scheibenanlagen.

Als einzige Pistolenschützin aus der Region trat Sabine Radtke an die Feuerlinie. Ihre Zielstellung war nicht nur der Gewinn der Meisterschaft, auch sollte das Limit der DM erreicht werden. Im ersten Teil mussten 30 Wertungsschüsse auf die Präzisionsscheibe abgegeben werden. Doch ausgerechnet in ihrer Paradedisziplin hatte sie doch einige Mühe, ihr gewohntes Leistungsniveau zu erreichen. Beim Duellschießen legte die Titelverteidigerin noch einmal etwas zu und konnte mit 503 Ringen die erneute Meisterschaft erringen. Auch wenn das Limit um einige Ringe verfehlt wurde, freute sie sich doch, sich wieder gegen Bianka Geißmar 491 von den Götzer Bergschützen und Heike Nitschke 481 aus Königs Wusterhausen durchgesetzt zu haben.

Erfreuliche Resultate gab es für die Jüterboger- und Petkuser Gewehrschützen. Hier zeigte Senior Helmut Fahlenberg seinen bislang stärksten Liegendkampf. Der Petkuser, der für den SSC 98K Schöbendorf/Paplitz antrat, setzte sich mit 567 Ringen gegen 9 Mitkonkurrenten durch. Ringgleich hatte er sich gegen den Bernauer Andreas Raddatz durchsetzen können. Durch eine tolle 96er Abschlussserie (Raddatz kam nur auf 88), sicherte er sich seinen ersten Landesmeistertitel. Über Bronze freute sich der Vereinsvorsitzende des SSV Petkus Jörg Flemming. Mit 563 Ringen behielt er gegen den ringgleichen Bernauer Günter Kästner die Oberhand. Eine gute Leistung zeigte Barbara Schilling im Wettbewerb der Damenklasse. Hoch konzentriert kämpfte sie bei ihrer ersten Landesmeisterschaftsteilnahme um jeden Ring. Da alle 6 Zehnerserien über der 90er Marke lagen, kamen gute 555 Ringe zusammen. Hinter Chris-Belinda Leimbach 576 aus Bernau und Nadine Graßmann-Jeschke 575 aus Lübben hatte sie mit dem 3. Platz ihren bislang größten sportlichen Erfolg erzielt.

In der Schützenklasse gab es einen engen Kampf an der Spitze. Lediglich der Sieg fiel mit 586 Ringen in der stärksten Wettkampfklasse doch recht deutlich aus. Der Neustädter Sven Bergenroth hatte sich nach 2009 wieder den Meistertitel erkämpft. Der 2. Platz war hart umkämpft. Gleich 4 Schützen erzielten 579 Ringe. Mit dem Glück der besseren letzten Zehnerserie (99) holte sich der Meister der letzten beiden Jahre, Alexander Flemming, Silber. Für Neustadt/Dosse startend, wurde der Finsterwalder Sebastian Kelle Dritter. Hinter dem Bernauer Torsten Müller kam Frank Dombrowski zu seinem stärksten Resultat bei einer Landesmeisterschaft. Der Vorjahresdritte Sven Bakus erreichte, im mit 14 Teilnehmern größten Starterfeld, mit 572 Ringen den 7. Platz.

Frank Dombrowski

Vorderladerschützen in Frankfurt gut in Form

In Frankfurt/Oder wurden die Titelkämpfe des Verbandes im Vorderlader Schießen ausgetragen. Gleich 4 Schwarzpulverschützen der Jüterboger Gilde hatten sich dafür über die Kreismeisterschaften im Wettbewerb Perkussionsgewehr 50m qualifiziert. So war es nach 2012 möglich, wieder eine komplette Mannschaft zu stellen. Während bei Vereins- und Kreismeisterschaften auf Papierscheibe geschossen wurde, konnte man hier elektronische Scheiben nutzen.

Der beständigste Schütze der letzten Jahre, Heinz Krüger, zeigte auch diesmal im Seniorenfeld seine außergewöhnliche Wettkampfform. Mit guten 138 Ringen musste er sich in seinem 15 Schuss Wettbewerb nur knapp dem Frankfurter Lutz Rechtenbach geschlagen geben. Der Titelverteidiger konnte sich erst mit dem letzten Schuss auf 139 Ringe in Führung bringen. Bronze erkämpfte der Götzer Volkmar Tabor 133. Erstmalig bei der LM in dieser Disziplin am Start, zeigte auch Werner Panek eine gute Leistung. Zwar konnte er nicht an seine Spitzenleistung der Gildemeisterschaften anknüpfen, erreichte mit 130 Ringen aber den 6. Platz. Durch 2 Treffer ins Weiße rutschte Klaus Jannasch im Klassement mit 120 Ringen ein Stück ab. Er lag aber mit Platz 8 noch vor seinem Mannschaftskollegen Wolfgang Gast 119, dem eine Zwei das Ergebnis etwas vermieste. Dennoch gab es Grund zur Freude. Zum ersten Mal seit 8 Jahren gab es für die Flämingstädter im Mannschaftskampf wieder eine Top 3 Platzierung. Hinter den siegreichen Gastgebern 404 und den Zweitplatzierten Götzer Bergschützen 396 erreichte man mit 377 Ringen den 3. Platz.

Eine neue persönliche Wettkampfbestleistung erzielte der Kreisstädter Detlef Bode im Perkussionspistolen Wettbewerb der Altersherren. Mit 123 Ringen erreichte er den vierten Platz. Der Sieg ging an den Frankfurter Roland Gust 141. An den Wettbewerben hatten sich 24 Gewehr- und 34 Pistolenschützen aus 15 Vereinen beteiligt.

Frank Dombrowski

Schützen bei Landestitelkämpfen erfolgreich

Mit reichlich Edelmetall kehrten die Jüterboger Druckluftschützen von den Landesmeisterschaften in Frankfurt/Oder zurück. Dort wurden in fast allen Altersklassen die Meister in den Wettbewerben Luftgewehr und Luftpistole gesucht. Neben 99 Gewehrschützen beteiligten sich auch 137 Aktive mit der Pistole. Von den 9 Jüterboger Startern zeigten sich besonders die Gewehrschützen der Herrenklasse in ausgezeichneter Wettkampfform.

Im Mannschaftswettbewerb holten die Jüterboger den Titel. Mit 1134 Ringen setzten sie sich gegen Bötzow 1122 und Lübben 948 durch. Trotz deutlichem Trainingsrückstandes gelang es Sebastian Kienast, sich den Vizemeistertitel im Einzelwettbewerb zu sichern. Mit starken 387 Ringen beendete er nach nur 21 Minuten sein 40 Schuss Programm. Somit steigerte er seine Vorjahresleistung um 12 Ringe und erreichte die DM Qualifikationsnorm des letzten Jahres. Auch Frank Kanzler, der mit 98 Ringen optimal startete, zeigte eine souveräne Leistung. Seine 383 Ringe brachten ihm den Bronzeplatz. Jonas Stein leistete sich eine schwächere 86er Serie und platzierte sich, im 27 Mann starken Feld, auf Rang 15. Den Titel errang wieder Frank Schwarz vom gastgebenden Verein. Um 4 auf 390 Ringe hatte er sich zu 2014 verbessern können. Bei den Senioren errang Heinz Krüger mit 327 Ringen den 5. Platz. Gleich hinter ihm platzierte sich der Petkuser Jörg Flemming mit 324 Ringen auf dem 6. Platz. In diesem Jahr, für Bernau startend, belegte Mandy Kanzler mit 367 Ringen im Damenklassen Wettbewerb Rang 5. Maria Preihs, vom Frankfurter SSV, siegte mit 380 Ringen.

Mit der Luftpistole verpasste Sabine Radtke (352) bei den Altersdamen die Titelverteidigung. Hinter der überragenden Bianka Geißmar 364 von den Götzer Bergschützen musste sie sich diesmal mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Viola Haese aus Wernsdorf 341 holte sich Bronze. In der Herrenkonkurrenz hatte sich Frank Dombrowski etwas mehr erhofft. Trotz Steigerung von Serie zu Serie blieb ihm mit 352 Ringen diesmal Platz 19. Der Potsdamer Wolfgang Geppert gewann überlegen mit 383 Ringen. Im Feld der Altersklasse errang der Luckenwalder Detlef Bode mit 300 Ringen Platz 16.

Da die Meisterschaften der Schüler erst im Juni stattfinden, wurde für diese wieder der Schülerpokal organisiert. Hier traten 8 Schüler mit dem Gewehr und 51 mit der Pistole aus 11 Vereinen an die Feuerlinie. Im Gewehrbereich glänzten die Nachwuchsschützen aus der Flämingstadt. Bendikt Crncic siegte hier mit 179 Ringen vor seinem Teamkollegen Niels Liebe 175 und dem Schiffmühler Leon Waadt 162. Obwohl Crncic mit 85 alles andere als optimal startete, legte er dafür im 2. Abschnitt mit 94 deutlich zu. Den weiblichen Schüler Wettbewerb dominierte Maria Kanzler mit fantastischen 184 Ringen vor Lisa-Chantal Pomplun 132 aus Biesenthal.

Frank Dombrowski

Schützen beim Marathon in Messestadt

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Leipziger Schützengesellschaft das traditionelle Marathonschießen in den Druckluftwettbewerben. Bei der 20. Auflage waren wieder die klassischen Luftgewehr- und Luftpistolendisziplinen und die Auflageentscheidungen ab der Altersklasse ausgeschrieben. Unter den 34 Gewehr- und 29 Pistolenschützen aus 21 Vereinen beteiligten sich mit Bötzow und Jüterbog auch 2 Vereine des Brandenburgischen Landesverbandes. In den 100 Schuss Disziplinen wurden wieder Pokale und Urkunden ausgeschossen. Für die Flämingstädter war es einer der letzten Wettkämpfe vor den Ende März stattfindenden Landesmeisterschaften in Frankfurt/Oder.

Siegfried Zimmer zeigte sich nach seinem Marathon sehr zufrieden. Obwohl es diesmal nicht zur Titelverteidigung gereicht hatte, lag der fast 83 Jährige mit 809 Ringen mehr als 100 Ringe über seiner Vorjahresleistung. Lediglich während der letzten 2 Zehnerserien ließ die Konzentration etwas nach, und er rutschte in den 70er Bereich ab. Auf Rang 3 liegend, musste er nur den deutlich Jüngeren Senioren Peter Staer 889 aus Roßwein und Oskar Kabus 862 aus Trebsen den Vorrang lassen. Pistolenschütze Frank Dombrowski erreichte seine Zielstellung nicht ganz. Mit 887 Ringen steigerte er trotzdem seine Leistung aus 2014 um fast 20 Ringe. Dabei landeten 30 seiner 100 Schüsse in der Zehn, so viele wie seit Jahren nicht mehr. Für ihn reichte es diesmal zum 5. Platz. Den Sieg erkämpfte der Chemnitzer Mario Stephan mit 929 Ringen.

Für die beste Leistung sorgte, wie im vergangenen Jahr, Joachim Bremer vom SSV Bötzow. Der Auflage Spezialist erzielte mit dem Luftgewehr 997 von 1000 möglichen Ringen.

Frank Dombrowski