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Jüterboger Schützen beim 24 Stunden Schießen

Zu einem Wettkampf der besonderen Art lud der PSV Olympia Berlin Druckluftschützen in die Walther Arena nach Alt-Glienicke ein. Zum wiederholten Mal fand dort ein Schießen statt, das am Samstag um 12 Uhr begann und Sonntag 12 Uhr endete. Auf Grund der begrenzten Standkapazität ließ der Veranstalter 9 Gewehr- und 13 Pistolenteams zu. Hier war es sinnvoll eine schnelle Anmeldung abzugeben, denn die Startplätze waren begehrt. Jeweils 2 Starter bildeten ein Team, das sich für die Wertung einen speziellen Namen einfallen lassen musste. Kurz vor Start reduzierte sich das Feld, da 2 Pistolenteams nicht anreisten. Nicht nur einheimische Schützen wollten dabei sein, auch Teilnehmer aus Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt hatten gemeldet. Da die Bundesliga vom DSB bereits abgesagt wurde, konnten einige der stärksten Jüterboger Luftgewehrschützen diesen Marathon Event nutzen, um viel Wettkampfpraxis zu bekommen. Jedes Paar musste 16 Wettkämpfe im 90 Minuten Abstand bewältigen. Immer abwechselnd, über den ganzen Tag verteilt ging jeder Teilnehmer 8 Mal an den Start, um möglichst viele Ringe für sein Team zu erkämpfen. Während die Gewehrschützen im Modus der Zehntelwertung schossen, wurden bei den Pistolenschützen nur ganze Ringe gezählt. Dieser Wettkampf wurde auch dazu genutzt, sich zeitgleich am Walther Meython Cup zu beteiligen, einem weltweiten Preisschießen, das über fast 3 Monate geht.

Im Team „Die blinden Gänger“ traten Sebastian Kienast und Fabian Henze an. Kienast kam nach einer eher unterdurchschnittlichen 94er Startserie überraschend gut in den Wettkampf hinein, steigerte sich nach 99, 98 und 99 auf tolle 390 Ringe (ohne Zehntel). Auch in den nächsten Stunden behielt er sein Niveau bei und schoss auch im 2. und 3. WK dieses Resultat. Da lag er sogar kurzeitig an der Spitze der Einzelwertung. Fabian Henze erreichte zu Beginn 370, 369 und 364 und zeigte in etwa seinen derzeitigen Leistungsstand. Auf einem guten Weg ins Vorderfeld waren auch Madeleine Asmussen (389, 389, 382) und Maria Antonia Kanzler (384, 386, 383) vom Team „Guns in Red“.

Die Verantwortlichen hatten den Wettkampf sehr gut organisiert. Auf die Einhaltung der Corona Regeln achtete man schon bei der Ausschreibung, in dem man unnötige Ansammlungen von Betreuern, Trainern und Fans vermied. Für die Schützen, die ohnehin schon durch die körperliche Belastung der Wettkämpfe gefordert waren, kam hinzu, dass sie nur im Schützenstand die Maske ablegen durften. Für einen Luftaustausch während des Schießens wurde gesorgt, in dem die Türen zur Schießhalle weit geöffnet wurden. Alle Wettkämpfe wurden mit Musik begleitet. Moderator Michael Wischnewsky führte in seiner gewohnt lockeren Art durch die 24 Stunden. Immer wieder nahm er das Mikro in die Hand und verkündete Zwischenstände, berichtete von Schnapszahlen oder erste Treffer in der 10,9 die erzielt worden sind. So bekamen fast alle Schützen zwischenzeitlich kleine Aufmerksamkeiten wie etwa Safepacks für Diaboloschachteln oder Visierschirme die von Sponsoren bereitgestellt wurden. Für die Nacht hatte der Veranstalter kostenlose Hühnersuppe und Getränke bereitgestellt. Viele nutzten aber den Pizza Service. Als in der Nacht die Lichtanlage auf Nachtmodus gestellt wurde, war es für alle eine extreme Umstellung, hatte aber auch etwas Interessantes an sich. So hatte wohl kaum jemand schon einmal geschossen. Auch die Musik wurde der Nacht angepasst. In den Wettkampfpausen versuchten einige Schützen direkt auf Schlafmatten in der Halle Ruhe zu finden, andere stellten sich Wecker und blieben im Auto.

Kienast, der zwischenzeitlich nur wenige Ringe zu den vorangegangen 40 Schuss Programmen einbüßte, musste erst in den letzten beiden Wettkämpfen der außergewöhnlichen Belastung Tribut zollen. Mit 382 Ringen zum Schluss, erzielte er während der 8 Wettkämpfe einen 386,5er Schnitt. Die letzten 10 Schüsse des letzten Wettkampfes wurden als Finale geschossen. Hier erreichte er mit 102,0 (98) die drittbeste Leistung im Feld. In der Gesamtwertung reichte es für ihn zum 5. Platz. Mit 3241,1 Ringen hatte er die beste Jüterboger Leistung erzielt. Hier fehlten nach 320 Wertungsschüssen nur 14 Ringe auf den 3. Platz. Nach dem Wettkampf bemerkte er: „Ich hätte lieber schlechter angefangen und besser aufgehört“. Asmussen, die zuletzt gute 387 Ringe erreichte, hatte schon in ihrem 4. WK mit 391 das beste Einzelresultat im Flämingstädter Team erzielt. Nach Zehntelwertung platzierte sie sich mit 3234,7 Ringen auf Rang 6. Kanzler sicherte sich mit ihren 383 Ringen zum Schluss den 10. Platz. Sie kam auf 3202,9 Ringe. Henze, hatte sein Ziel erreicht, nur nicht letzter zu werden. Mit 359 rutschte er bei seinem letzten WK zwar knapp unter den Neuner Schnitt, konnte aber mit 3052,5 den 15. Platz erkämpfen.

Den Sieg errang Maxi Reuter 3270,6 von der SG Deutschenbora vor Frank Ruthsatz 3257,5 vom gastgebenden Verein und Janett Reuter 3255,1 aus Deutschenbora. In der Teamwertung errangen die „Guns in Red“ mit 6437,6 den 3. Platz. Was für ein toller Erfolg.  Es siegte das „Team Reuter“ mit 6525,7 und großem Vorsprung vor den NBSG Schützen „Die 9,9er“ mit Annica Höftmann und Jost Schülke 6457,7. „Die blinden Gänger“ landeten mit 6293,7 auf Rang 7.

Einen unvergesslichen Wettkampftag erlebte Thomas Oberheide von der niedersächsischen SSG Deister. Da sein Teamkollege kurz vor dem Wettkampf wegen Krankheit absagen musste, entschloss er sich dazu, auch die Wettkämpfe seines Teamkollegen zu schießen. So ging der arme Kerl 16 Mal infolge an den Start. Mit Platz 12 und 13 im Einzel und Platz 6 in der Gesamtwertung hat er sich achtbar geschlagen. Bei den Pistolenschützen setzte sich der Potsdamer Wolfgang Geppert mit 13 Ringen Vorsprung vor seinem Teamkollegen Christian Kenklies durch. „Die Potsdamer Rookies“ siegten auch in der Teamwertung mit mehr als 100 Ringen Vorsprung vor dem Prenzlauer Team „Das Wunder“ mit Andreas Schmidt und Christian Jauert.

Ein erlebnisreicher Wettkampf, der sicher für die meisten noch lange in Erinnerung bleiben wird, ging am ersten Wochenende im Oktober mit der würdevollen Siegerehrung zu Ende.

Frank Dombrowski

Toller Abschluss der KK Liegend Rangliste

Alexander Flemming wird Zweiter, Team erreicht 3. Platz

Die Berliner Walther Arena war Austragungsort des letzten Ranglisten Wettkampfes der Saison 2019-2020. Für den Endkampf hatten sich 43 Schützen im Liegendkampf und 22 Schützen im Dreistellungskampf über die 6 Hauptwettkämpfe qualifizieren können. 35 Liegendschützen und 18 Dreistellungskämpfer nahmen die Einladung an. Wie schon in den letzten Jahren, hatte es für die 3 stärksten Schützen im Team der Petkuser zum Endkampf gereicht und man setzte alles daran auch eine gute Mannschaftsleistung abzuliefern. Vor dem Endkampf lag Alexander Flemming an der Spitze am aussichtsreichsten platziert. Ziel war es, das abschließende Finale der besten 8 Einzelschützen zu erreichen.

Im ersten von zwei Endkampf-Durchgängen mussten Frank Dombrowski und Benedikt Crncic an die Feuerlinie. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde lieferte seinen zweitstärksten Wettkampf in dieser Saison ab.  Mit 611,0 (582 ohne Zehntelwertung) lag er nur 0,5 Ringe unter seiner Leistung vom 1. Wettkampf im Oktober 2019. Dadurch steigerte er sein Durchschnittsresultat auf 610,10. Zum letzten Jahr, als es im Endkampf nicht so gut für ihn lief, machte er 20 Plätze gut und beendete auf Platz 16 diese Saison. Crncic, der neben dem Liegend-Endkampf auch für den Dreistellungs-Endkampf qualifiziert war, konnte nicht ganz sein Leistungsniveau der vorangegangenen Wettkämpfe halten. Bei seinen 603,4 (576) leistete er sich 4 Achter. Vor allem die letzten 5 Schüsse der 3. Serie, bei der fast gar nichts klappte, ließen die Zehnerserie auf magere 96,2 schrumpfen. Das war nicht mehr aufzuholen. Mit einem Schnitt von 605,78 beendete er auf Platz 24 die Rangliste. Er büßte 6 Plätze zur Vorsaison ein. Die Chance ganz weit vorn zu liegen, hatte Alexander Flemming. Der mit Abstand stärkste Schütze im Team, hatte einen ungewöhnlichen Endkampf erlebt. Nach souveränem Start mit 104,2 (99) wollte er es zu perfekt machen. So schlichen sich während der nächsten 3 Serien 101,0 (97), 100,8 (95) und 100,2 (94) einige Fehler ein. Bis dahin hatte er mit 15 Treffern in der Neun schon ungewöhnlich viele Ausreißer. Doch in den letzten beiden Serien, zeigte er sein ganzes Können. 20 Zehner infolge mit 105,0 und 105,4 brachten ihn noch auf 616,6 (585), dem zweithöchsten Resultat des Tages.

Die mit Abstand stärkste Leistung zeigte Michael Wischnewsky vom PSV Olympia. Er erreichte mit 625,0 (596) die stärkste Einzelleistung eines Schützen in dieser Saison.

Für das anschließende Finale der besten 8 Schützen hatten sich 4 vom gastgebenden Verein qualifiziert.  Nach einem unglücklichen Fehlschuss in der zweiten Fünferserie schied die bis dahin führende Brandenburgerin Isabel Vaorin als erste aus. Ihr folgten Horst-Peter Rumpf, Hendrik Martens und Frank Ruthsatz (alle PSV). Um Platz 3 kämpften Marlies Lange aus Neuenhagen und Sven Hilliger aus Söllichau. Erst mit einem Stechschuss setzte sich der Schütze aus Sachsen-Anhalt durch. Mit denkbar knappem Vorsprung von 0,1 Ringen behielt Alexander Flemming nach seinem 22. Finalschuss gegen Hilliger die Oberhand und sicherte sich den 2. Platz. Gegen Michael Wischnewsky konnte auch er nichts ausrichten. Wie schon im Vorkampf schoss der Berliner stark und gewann mit deutlichen 2,7 Ringen Vorsprung die diesjährige Rangliste. Für Flemming, der zwar 5,2 Ringe unter seinem Finalergebnis von 2019 blieb, war es wie in der letzten Saison der 2. Platz. Er steigerte auf hohem Niveau sein Durchschnittsresultat um mehr als 2 Ringe.

Keiner der 3 Mannschaftsschützen hatte mit einer Platzierung auf dem Podest gerechnet. Lag man in 2019 noch auf dem 6. Platz, sollte es diesmal zum 3. Platz reichen. Den Titel verteidigte die 3. Mannschaft der Gastgeber vor der ASG Brandenburg. Sicher profitierte man von der Absage des tschechischen SSK Dvory, die als Tabellenzweiter vor dem Endkampf besser platziert waren. Dennoch ist es der größte mannschaftliche Erfolg für das Petkuser Team beim Ranglistenschießen.

Die Siegerehrung fand unmittelbar nach dem Finale im Liegendkampf statt. Der Organisator der Rangliste, Rainer Bennewitz und PSV Vorsitzender Michael Wischnewsky nahmen die Ehrungen vor und überreichten neben Pokalen und Urkunden auch Sachpreise. Hier erhielt Jana Goldammer einen Preis für die stärkste Steigerung nach Ringen zum Vorjahresresultat. Sie verbesserte ihren Schnitt um mehr als 40 Ringe.

Im Anschluss daran fand der Endkampf im Dreistellungskampf statt. Hier siegte Isabel Vaorin 568 (571 Ringe im Schnitt) mit deutlichem Vorsprung vor Jost Schülke 560 (560,25) von der NBSG und Jan Heider 546 (550,25) aus Neuenhagen. Benedikt Crncic erreichte zum Abschluss noch einmal gute 538 Ringe. Mit 540,88 Ringen im Schnitt belegte er den 15. Platz.

Schon im nächsten Monat startet die neue Ranglistensaison. Hier haben sich bereits 80 Teilnehmer für den Liegendkampf und 30 für den Dreistellungskampf angemeldet.

Frank Dombrowski

Endkampf:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   625,0
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   616,6
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   615,2
4. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III   615,2
5. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,9
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,1
7. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,9
8. Eick René PSV Olympia Berlin III   613,3
9. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   612,8
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   611,8
11. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   611,0
12. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   610,9
13. Weismann Jean-Pierre ASG Brandenburg I   610,4
14. Höftmann Annica NBSG   610,3
15. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   610,1
16. Schröder Alexander Sgi Frankfurt/O.   610,0
17. Kelle Sebastian PSG Finsterwalde   609,2
18. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   608,9
19. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   608,5
20. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   607,7
21. Frohberg Elke Sgem. Medewitz/ Chemnitz   607,3
22. Frohberg Peter SV Chemnitz 1990 e.V.   607,1
23. Jose Andreas ASG Brandenburg I   606,8
24. Schülke Jost NBSG   605,0
25. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   603,4
26. Wolf Udo Sgem. Medewitz/ Chemnitz   603,0
27. Edelmann Matthias SGes Bockau 1871   602,5
28. Heider Jan SV Neuenhagen 2000   600,9
29. Schulz Philipp NBSG   600,7
30. Klünder Dr. Reinhard Sgi zu Köpenick   600,6
31. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   599,5
32. Löper Sven ASG Brandenburg II   599,1
33. Meier Burkhard ASG Brandenburg I   594,5
34. Kästner Günter Sgi 1418 zu Bernau   594,1
35. Knospe Anke Sgi 1418 zu Bernau   592,9
36. Gramsch Benjamin PSV Olympia Berlin II   585,8

 

Gesamt Endstand:

Durchschnitt    Finale

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   623,53 245,8
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,43 243,1
3. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,29 222,4
4. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,23 201,9
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,20 179,2
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,44 157,9
7. Rumpf Horst-Peter PSV Olympia Berlin III   613,85 137,7
8. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,64 113,6
9. Malbrecht René ASG Brandenburg I   612,74  
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   612,21  
11. Eick René PSV Olympia Berlin III   611,93  
12. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   611,65  
13. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   611,59  
14. Höftmann Annica NBSG   611,33  
15. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   610,25  
16. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   610,10  
17. Jose Andreas ASG Brandenburg I   609,50  
18. Schröder Alexander Sgi Frankfurt/O.   609,15  
19. Frohberg Peter SV Chemnitz 1990 e.V.   608,65  
20. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   607,58  
21. Kelle Sebastian PSG Finsterwalde   607,28  
22. Weismann Jean-Pierre ASG Brandenburg I   606,90  
23. Schülke Jost NBSG   605,98  
24. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,78  
25. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   604,21  
26. Frohberg Elke Sgem. Medewitz/ Chemnitz   604,03  
27. Heider Jan SV Neuenhagen 2000   603,65  
28. Edelmann Matthias SGes Bockau 1871   603,51  
29. Klünder Dr. Reinhard Sgi zu Köpenick   602,46  
30. Wolf Udo Sgem. Medewitz/ Chemnitz   601,69  
31. Kästner Günter Sgi 1418 zu Bernau   600,71  
32. Schulz Philipp NBSG   600,69  
33. Löper Sven ASG Brandenburg II   600,68  
34. Meier Burkhard ASG Brandenburg I   599,31  
35. Knospe Anke Sgi 1418 zu Bernau   598,59  

 

Endstand Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt Vork. EK Ringe Gesamt Endk.
1. PSV Olympia Berlin III 1.850,0 1.850,3 1.850,2
2. ASG Brandenburg I 1.843,2 1.833,8 1.838,5
3. Sportschützen Petkus I 1.837,8 1.831,0 1.834,4
4. PSV Olympia Berlin II 1.839,0 1.810,8 1.824,9
5. NBSG 1.824,0 1.816,0 1.820,0
6. SV Neuenhagen 2000 1.827,6 1.215,8 1.521,7
7. Schützengesellchaft Bockau 1871 1.823,9 1.211,4 1.517,7
8. SV SSK Dvory 1.843,7 0,0 921,8
9. LV Sachsen-Anhalt 1.817,9   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz 1.810,8   1.810,8
11. Sgi 1418 zu Bernau 1.810,2   1.810,2
12. SV Treffer Plauen 1.805,9   1.805,9
13. PSV Olympia Berlin I 1.799,2   1.799,2
14. Sgi zu Lübben 1.798,5   1.798,5
15. Sportschützen Petkus II 1.781,0   1.781,0
16. SV Briesen 1.773,7   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick 1.704,5   1.704,5
18. SV Chemnitz 1.678,6   1.678,6
19. Sommerbiathlon 1.668,6   1.668,6
20. ASG Brandenburg II 1.465,4   1.465,4
21. Weißwasseraner SV 1.437,7   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III 1.290,4   1.290,4

Liegendschützen machen weiter Boden gut

Am 3. Wettkampftag der Berliner Liegend Rangliste konnten sich die Topschützen des Petkuser Teams leicht im Klassement verbessern. Von den 9 Startern erreichten 7 Verbesserungen zum letzten Wettkampf. Trotzdem musste man auf 5 Schützen verzichten. Das führte erneut dazu, dass die 3. Mannschaft nur unvollständig gewertet wurde. Insgesamt waren in der Walther Arena mit 87 Schützen deutlich weniger am Start als an den beiden vorangegangenen Wettkämpfen.

Stärkster Schütze in der 1. Mannschaft war wieder Alexander Flemming. Mit 617,7 Ringen erzielte er die drittstärkste Leistung des Tages. Obwohl es zum Novemberwettkampf aufgrund weniger Innenzehner gleich 7 Ringe nach unten ging, war es nach alter Wertung mit 593 immer noch sein zweitstärkstes Liegend- Resultat. Herausragend war seine 3. Serie (105,5), in der er 3 Mal die 10,9 und 2 Mal die 10,8 traf. So machte er weitere 6 Positionen gut und kletterte auf Rang 8. Zum ersten Mal in dieser Saison griff Sportleiter Sven Bakus ins Geschehen ein. Er zeigte eine solide Leistung und schoss sein stärkstes Ranglisten Ergebnis seit dreieinhalb Jahren. Konstante Zehnerserien über der 100er Marke brachten ihn auf 607,7 Ringe (582). Nur während der letzten Serie hatte er einige Probleme. Seine einzige Acht brachte ihn hier auf nur 98,4 Ringe. Als drittstärkster Schütze im Team liegt er auf Rang 37. Frank Dombrowski konnte sich nur leicht steigern. Mit 606,8 Ringen (578) legte er 1,5 Ringe zu. Sein Wettkampf war von vielen Randtreffern gekennzeichnet. So landeten 15 seiner 60 Wertungsschüsse entweder in der 9,9 oder 10,0. Da blieben die wichtigen Treffer im hohen Zehntelbereich aus. Er verlor 5 Plätze.

Das hohe Niveau des letzten Wettkampfes konnte Junior Benedikt Crncic nicht halten. Er büßte 7,7 Ringe auf 602,6 (577) ein. Immer mal wieder rutschte ihm eine niedrige Neun heraus, die mit den wenigen Innenzehnern nicht aufzuholen waren. Für ihn ging es 7 Plätze nach unten auf Rang 43. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte Manfred Langner die 600er Marke. Bei seinen 601,3 (579) Ringen trübten 2 Achten zwar sein gutes Resultat etwas ein, jedoch schob er sich im Gesamtfeld 3 Positionen nach oben. Denkbar knapp verfehlte Helmut Fahlenberg mit dem letzten Schuss die 600. Nach einer schwächeren 9,4 erreichte der älteste Teilnehmer im Petkuser Team 599,9 (575) Ringe. Durch eine leichte Steigerung von 2,7 Ringen zum letzten Mal ging es für den Senioren 2 Plätze aufwärts. Die größte Leistungssteigerung vollbrachte David König. Der 28-Jährige legte starke 25,1 Ringe zu auf 596,1 (575). Er machte 5 Plätze gut. Für den Jüterboger Junioren Johann Hahn lief es diesmal etwas besser. Trotz zweier Sechsen während der ersten Serie, konnte er sich noch um 14 auf 576,3 (548) Ringe steigern. Er liegt aktuell auf Platz 104. Der Vereinsvorsitzende, Jörg Flemming, ist weiter auf der Suche nach der alten Form. Zu viele Achten ließen sein Resultat auf 575,9 (552) Ringe schrumpfen. Seine kleine Leistungssteigerung um 0,2 Ringe brachte ihm kein Vorteil. Er sackte auf Platz 94 ab.

Den Tagessieg erkämpfte sich wieder einmal Michael Wischnewsky vom PSV Olympia Berlin mit 621,5 (595) Ringen vor dem Tschechen Miroslav Varga 620,0 (594) Ringe vom SSK Dvory. Varga hat auch nach über 30 Jahren das Schießen nicht verlernt. Er gewann 1988 in Seoul olympisches Gold im Liegendkampf. Damals erzielte er mit 600 Ringen im Vorkampf Weltrekord.

Die Teamwertung führt weiter die 3. Mannschaft des PSV Olympia an, vor der ASG Brandenburg und dem SSK Dvory. Das Topteam aus Petkus verbesserte sich durch die zweitbeste Saisonleistung auf Platz 6. Die 2. Mannschaft stagniert auf Rang 15, die 3. Mannschaft liegt am Tabellenende.

 

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,5
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,0
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   617,7
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,6
5. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   617,3
6. Benitz Ralf SGes Bockau 1871   616,5
7. Vadinska Denisa SV SSK Dvory   615,9
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   615,5
9. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,5
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   615,3
31. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   607,4
35. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   606,8
45. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,6
50. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   601,3
53. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   599,9
55. König David Sportschützen Petkus II   596,1
76. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   576,3
77. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,9

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,20
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,00
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,17
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,47
7. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,55
8. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   613,90
9. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,10
10. Vadinska Denisa SV SSK Dvory   612,80
33. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,87
37. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   607,40
43. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,07
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,17
70. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   595,77
78. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
94. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   579,97
96. König David Sportschützen Petkus II   577,37
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
110. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,1
2. ASG Brandenburg I   1.841,4
3. SV SSK Dvory   1.834,0
4. PSV Olympia Berlin II   1.832,4
5. SV Chemnitz   1.829,8
6. Sportschützen Petkus I   1.828,4
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.822,2
8. NBSG   1.821,7
9. LV Sachsen-Anhalt   1.816,6
10. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,9
11. SV Treffer Plauen   1.807,0
12. PSV Olympia Berlin I   1.797,7
13. Sgi zu Lübben   1.791,9
14. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.772,7
15. Sportschützen Petkus II   1.769,3
16. SV Briesen   1.765,5
17. Sgi zu Köpenick   1.703,3
18. SV Neuenhagen 2000   1.629,4
19. ASG Brandenburg II   1.546,4
20. Weißwasseraner SV   1.338,9
21. Sommerbiathlon   1.296,1
22. Sportschützen Petkus III   1.136,7

Frank Dombrowski

Alexander Flemming holt Tagessieg bei der Rangliste

Nur 2 Wochen nach dem Lapua Event fand beim PSV Olympia der 2. Wettkampftag der KK Liegend Rangliste statt. Mit 101 Startern hatte sich die Teilnehmerzahl zum ersten Wettkampf leicht erhöht. Die Petkuser mussten auf 4 Schützen verzichten, was zur Folge hatte, dass die 3. Mannschaft unvollständig gewertet wurde. Dennoch zählte man mit 10 Aktiven wieder zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Im gesamten Team standen 4 Leistungssteigerungen 6 Leistungsabfällen gegenüber.

Dieser 2. WK war ein ganz besonderer für den SV Petkus. Erstmalig ist es einem Schützen des Teams gelungen, sich den Tagessieg der Liegendrangliste zu erkämpfen. Nach seinem tollen Sieg beim Lapua Event, legte Alexander Flemming mit seinem Walther KK 500 Matchgewehr nochmal einen drauf. Unglaublich enge Schussbilder und konstant hohe Zehnerserien von 103,3; 104,1; 105,6; 103,6; 104,1; 104,1 brachten ihn auf 624,8 Ringe. Seit Einführung der Zehntelwertung war es das vierthöchste Resultat. Seine persönliche Bestleistung hatte er bei diesmal schnellerer Schussfolge auch nach alter Wertung (volle Ringzahl) um 2 Ringe steigern können. Bei den erzielten 595 (98, 100, 99, 99, 99, 100) landeten alle fünf Neuner in der 9,9. Was für eine tolle Leistung! In der Gesamtwertung ging es für ihn von Platz 57 schon auf Platz 14 hinauf. Gegen diese Spitzenleistung wirkten die Resultate der Mannschaftsschützen Benedikt Crncic und Frank Dombrowski schon deklassierend. Dabei lieferte gerade Crncic wieder eine gute Leistung ab. Mit 610,3 (586) erreichte er sein zweitbestes Ranglistenergebnis und machte 4 Positionen im Feld gut. Frank Dombrowski hatte wie schon beim Lapua Event, Schwierigkeiten einen stabilen Anschlag aufzubauen. Nach dem schon die letzten 3 Probeschüsse nur in der Neun einschlugen, startete er mit 3 Neunern und einer Acht in den Wettkampf. Auch er hatte sich diesmal einen schnelleren Schießrhythmus angewöhnt. Doch erst zum Schluss hin zeigten sich bessere Trefferbilder und Serien. Mit 605,3 (578) büßte er knapp 6 Ringe zum 1.WK ein und lag nur auf Rang 37 der Tageswertung. Im Gesamtfeld ging es 16 Plätze abwärts.

Obwohl Senior Helmut Fahlenberg 6 Ringe auf 597,2 (568) zulegen konnte, sackte er nach Platz 56 der Tageswertung auf Platz 70 ab. Das hatte den Grund, dass 12 Schützen auf den 2. WK verzichteten und sie mit ihren Resultaten vom 1. WK im Gesamtfeld unverändert platziert sind. Manfred Langner, der sich mit Rückenproblemen quälte, konnte nicht seine gewohnte Anschlagsposition einnehmen. Er verlor 3 Ringe zum letzten Mal, erzielte 591,4 (563) und rutschte im Gesamtklassement auf 73 ab. Auch der Luckenwalder Ingo Louvet musste geringe Leistungseinbußen hinnehmen. Fünf Achten und eine Sieben trübten sein Gesamttrefferbild etwas ein. Er schoss 589,7 (565) Ringe und liegt mit Rang 75 im hinteren Mittelfeld. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming hat noch nicht die stabile Form der letzten Saison erreicht. Bei seinen 575,7 (550) Ringen war der Serienverlauf zwischen 88 und 97 zu wechselhaft. Er verlor 12 Ringe zum Wettkampf im Oktober und rangiert derzeit auf Platz 90. Es ist aber noch Zeit, Boden gut zu machen, denn die 2 schlechtesten Wettkämpfe werden am Ende gestrichen. Mark Koschnick erreichte fast das gleiche Resultat wie beim 1. WK. Trotz gleichmäßigem Verlauf landete ein Viertel der Schüsse unterhalb der Neun. Mit 573,8 (548) nimmt der Kreissportleiter Platz 95 ein. David König legte bei seinem zweiten Liegendkampf innerhalb der Rangliste 6 Ringe auf 571,0 (545) zu und belegt derzeit Platz 101. Für Jana Goldammer lief es nicht gut. Sie verlor fast 25 Ringe auf 538,2 (511). Ein Blick auf ihr Ergebnisausdruck zeigte zwar einen recht konstanten Verlauf von Serie zu Serie, doch auch deutliche Abweichungen im Schießrhythmus von Schuss zu Schuss. Mit 20 Minuten Schießzeit war sie, wie schon im 1. WK, die schnellste im Team der Petkuser.

Hinter Flemming erreichten Jana Tolonitz 623,3 vom LV Sachsen-Anhalt und Regina Martin-Trefz aus Neuenhagen 620,2 Platz 2 und 3 der Tageswertung. Die Gesamtwertung führt weiterhin Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein an.

Zum ersten Mal erreichte die 1. Mannschaft der Petkuser Schützen mit 1840,4 den 3. Platz der Tageswertung. Nur der PSV Olympia III 1847,8 und die ASG Brandenburg 1845,2 waren besser. In der Gesamtwertung kletterte man 2 Positionen nach oben auf Rang 7.

Crncic absolvierte auch wieder einen Dreistellungskampf. Hier steigerte er sich um einen Ring auf 535 Ringe. Beim Stehendschießen klappte es wieder nicht so gut. Bei 162 Ringen ist noch viel Luft nach oben. Er liegt mit Platz 25 derzeit im Mittelfeld.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   624,8
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   623,3
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   620,2
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   620,1
5. Stransky Milan SV SSK Dvory   617,9
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   616,8
7. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   615,9
8. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   615,7
9. Jose Andreas ASG Brandenburg I   615,3
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   614,0
24. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
37. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,3
56. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   597,2
68. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   591,4
70. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   589,7
84. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,7
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   573,8
88. König David Sportschützen Petkus II   571,0
97. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   538,2

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,05
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,95
5. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,30
6. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,00
7. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   614,00
8. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,90
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,60
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,45
14. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   612,00
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   608,40
36. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,30
70. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   594,30
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   593,00
75. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
85. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
90. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   582,00
95. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
101. König David Sportschützen Petkus II   568,00
105. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,30
108. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt
1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.839,8
3. SV Neuenhagen 2000   1.838,5
4. SV Chemnitz   1.832,0
5. PSV Olympia Berlin II   1.829,7
6. SV SSK Dvory   1.827,7
7. Sportschützen Petkus I   1.826,7
8. NBSG   1.824,8
9. LV Sachsen-Anhalt   1.823,3
10. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.816,0
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.807,1
12. SV Treffer Plauen   1.805,4
13. PSV Olympia Berlin I   1.803,7
14. Sgi zu Lübben   1.791,9
15. Sportschützen Petkus II   1.768,0
16. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.760,5
17. SV Briesen   1.757,6
18. Sgi zu Köpenick   1.701,4
19. ASG Brandenburg II   1.441,1
20. Weißwasseraner SV   1.430,6
21. Sportschützen Petkus III   1.416,9
22. Sommerbiathlon   1.121,6

Mäßiger Start beim Ranglistenschießen

Mit nur durchschnittlichen Leistungen begann für das Petkuser Team die neue Kleinkaliber Liegend Rangliste in Berlin. In der Walther Arena in Alt-Glienicke werden dort an 7 Wettkampftagen in den nächsten Monaten 6 Vorrunden-Wettkämpfe und ein Endkampf ausgetragen. Mit 95 Startern aus 19 Vereinen erreichte der Veranstalter das bislang größte Teilnehmerfeld in der Geschichte dieser Rangliste. Drei Mannschaften aus Tschechien machen die Rangliste auch in dieser Saison zu einem internationalen Vergleichsschießen. Mit 12 Schützen am Start zählte das Team vom Golm hinter dem Gastgeber PSV Olympia (17) und Chemnitz (13) zu den teilnehmerstärksten. Ab diesem Jahr, ist die Mannschaftsstärke auf maximal 5 Schützen begrenzt. Die 3 stärksten einer Mannschaft kommen dann in die Wertung. Die Petkuser konnten so 2 Mannschaften stellen. Wie hoch das Niveau in diesem Jahr ist, wurde gleich beim 1. WK deutlich. So gab es 7 Ergebnisse, die über der 590er Marke lagen. Selbst auf Platz 35 der Einzelwertung erreichte man noch 580 Ringe.

Der stärkste im Team war wieder einmal Alexander Flemming. Obwohl er einige unterdurchschnittliche Serien aufzuweisen hatte, kam er mit 576 Ringen auf Rang 44. Ringgleich hinter ihm platzierte sich Jörg Flemming. Zum Ende hin immer stärker werdend, erreichte er sein bestes Ranglisten Ergebnis seit 3 Jahren. Im Mittelfeld landete Frank Dombrowski. Mit 573 Ringen erzielte der Jüterboger das gleiche Resultat wie beim kurz zuvor veranstalteten Lapua Event. Auf Rang 49 liegend, dürfte es in dieser Saison sehr schwer werden, sich für den Endkampf der besten 32 Einzelschützen zu qualifizieren.

Seniorin Karin Herling lag mit ihren 566 Ringen knapp unter dem 95 er Schnitt pro Serie. Auf Platz 61 lag sie noch vor Christoph Hermann, der mit guten 565 Ringen sein stärkstes Ergebnis seit Februar 2009 ablieferte. Sportleiter Sven Bakus blieb mit nur 564 Ringen und Platz 65 der Tageswertung unter seinem gewohnten Leistungsniveau. Katrin Berndt aus Golßen kam mit 563 Ringen auf Platz 68. Sehr stark präsentierte sich Helmut Fahlenberg. Der Landesmeister dieses Jahres in der Seniorenklasse glänzte mit mittleren und hohen Serien. Nur während der 2. Serie lief es nicht so gut. Dort vermasselte ihm eine 86er das Ergebnis auf 561. Auch Barbara Schilling konnte mit ihrer Leistung zufrieden sein. Trotz Panne an ihrem Diopter erzielte sie 557 Ringe. Mit veränderter schnellerer Schussfolge kam sie bestens zurecht und platzierte sich auf Rang 75.

Fehlende Trainingseinheiten machten sich beim Kreisstädter Ingo Louvet (80. Platz) bemerkbar. Nur 551 Ringe spiegeln nicht sein tatsächliches Leistungsbild wieder. Der Hohenseefelder Matthias Wäsche erzielte mit 540 Ringen den 9er Schnitt pro Schuss. Auch in dieser Saison ist Siegfried Zimmer der älteste Teilnehmer in diesem Wettbewerb. Nach verändertem Anschlag, den er noch nicht im Wettkampf zeigen konnte, kamen 516 Ringe zu Stande. Da hatte er sich doch einiges mehr erhofft.

Tagessieger wurde Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit überragenden 596 vor seinem Mannschaftskollegen Michael Wischnewsky 594 und Vaclav Haman 593 aus Tschechien. Im Mannschaftsranking platzierte sich die 1. Petkuser Mannschaft auf Rang 11. Die 2. Mannschaft liegt derzeit auf Rang 15. Die Gastgeber, die mit 3 Mannschaften den stärksten Eindruck hinterließen, führen mit der 1. Mannschaft knapp vor dem Haman Team und Chemnitz I. Auch wenn die gezeigten Leistungen noch nicht das erhoffte waren, steht der Spaß, hier dabei zu sein, mit an erster Stelle. Bei nahezu perfekten Bedingungen auf elektronische Scheiben zu schießen, ohne Windfahnen beobachten zu müssen, Fußbodenheizung am Schützenstand genießen zu können und die tolle Wettkampfatmosphäre zu erleben machen diese Rangliste einzigartig.

Frank Dombrowski

Ranglistenschützen beim Endkampf

Vier Schützen des Petkuser Teams erhielten vom Leiter der Berliner KK Liegend Rangliste eine Startzulassung zum Endkampf. Diese gehörten zu den besten 38 Teilnehmern aus den bisherigen 6 Wettkämpfen.

Nach dem es für Alexander Flemming beim 6. WK nicht so gut lief, konnte er diesmal deutlich zulegen. Obwohl ihm in den einzelnen Serien einige Ringe fehlten, zeigte er sich nach dem Wettkampf doch zufrieden. Der Dritte der Rangliste aus dem vergangenen Jahr erreichte 579 Ringe und erreichte als bester Schütze seines Teams Platz 15 der Gesamtwertung. Für einen Finalplatz, für den sich die besten 8 Schützen (nach Gesamtdurchschnittsergebnis) qualifizierten, hatte es diesmal nicht gereicht. Trotz zweier 95er Serien erreichte Sven Bakus die beste Leistung der Petkuser. Mit 581 Ringen kam er auf Platz 18 der Tageswertung und kletterte im Gesamtklassement auf Rang 26 hinauf. Erneut hatten es auch Karin Herling und Frank Dombrowski in den Endkampf geschafft. Doch beide blieben leicht unter ihren Erwartungen. Die Seniorin erzielte mit 569 ihr niedrigstes Saisonergebnis. Durchschnittliche 574,4 Ringe aus den 7 Wettkämpfen brachten ihr am Ende den 29. Platz. Dombrowski kam anfangs gar nicht zu recht, verpasste mit nur 89 Ringen den Start völlig. Als dann auch noch der letzte Schuss in die Acht flog, kam nicht einmal sein Minimalziel die 570 zu erreichen zu Stande. So belegte er mit 568 Ringen und einem Schnitt von 574,2 den 30. Platz der diesjährigen Rangliste.

Beim abschließenden Finale hatten sich die 3 Vorkampfstärksten behaupten können. Die beste Leistung erzielte Michael Wischnewsky vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit 596 Ringen vor Marlies Lange 593 aus Neuenhagen und Jörg Bott 592 von der Nordberliner Schützengemeinschaft. Im Finale wurden die Schüsse auf Zehntel gewertet. Nacheinander schieden diejenigen aus, die das bis dahin niedrigste Ergebnis erzielt hatten. Am Ende gewann Bott mit einem Finalresultat von 207,3 die Rangliste knapp vor Wischnewsky 205,9 und Lange 184,6. Auch wenn man in dieser Saison nicht an die Leistungen des letzten Jahres heran kam, war es für die Schützen der Region wieder eine gute Gelegenheit, Wettkämpfe zu bestreiten und sich auf die kommenden Freiluftwettbewerbe einzustellen.

Frank Dombrowski