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Alexander Flemming siegt beim Lapua Event in Berlin

Zwischen den beiden ersten Ranglisten Wettkämpfen im Liegendschießen veranstaltete der PSV Olympia Berlin den Lapua Event. Auch bei der 12. Auflage ging es in verschiedenen Altersklassen beim Liegendkampf und beim Auflageschießen mit Diopter und Zielfernrohr um Kleinkaliber Munitionspakete, die vom Sponsor für die jeweils ersten 3 Schützen bereitgestellt wurden. Mit 67 Liegend- und 52 Auflageschützen aus 37 Vereinen lag die Beteiligung nur leicht unter der des Vorjahres. Einige Schützen aus Petkus und Jüterbog ließen es sich nicht nehmen, sich an diesem traditionellen Wettkampf zu beteiligen. An der dreitägigen Veranstaltung nutzten viele Schützen die Möglichkeit, ihre KK Gewehre einem Munitionstest zu unterziehen. Anders als beim Ranglistenschießen, wurden hier wieder volle Ringe gewertet und nicht nach Zehntel.

Nach einem eher verkorksten Ranglistenstart, fand Alexander Flemming wieder zu alter Stärke zurück. Tolle 592 Ringe (98, 98, 99, 100, 99, 98) bescherten dem Vorjahreszweiten der gemischten Herren I und II Klasse diesmal den Sieg. Auch 2018 hatte er diese Ringzahl erzielt und seine persönliche Bestleistung nur um 1 Ring verfehlt. Im Feld der 23 Schützen dieser Klasse, mussten sich Rene Malbrecht von der NBSG und Riccardo Sawkin vom PSV Olympia (beide 589) knapp geschlagen geben. Der Jüterboger Junior Benedikt Crncic erreichte seine zweitbeste Wettkampfleistung. Mit 586 Ringen belegte er den 5. Platz und steigerte sich um 6 Ringe. Während der 2. Serie traf er mit 100 Ringen das Maximum. Frank Dombrowski kam nicht ganz an seine Leistung aus dem Vorjahr heran. Mit 574 Ringen lag er auf Rang 14. Vor allem zu Beginn hatte er große Schwierigkeiten den gewohnten Anschlag zu finden. Acht seiner ersten 10 Schüsse landeten in der Neun. Im Feld der Herren IV Klasse belegte Helmut Fahlenberg mit 568 Ringen den 8. Platz. Jörg Flemming kam nicht an sein Vorjahresresultat heran. Bei Serien leicht über der 90er Marke kamen nur 545 Ringe und Platz 11 zu Stande. Hier gewann Nikolai Venger vom GK/KK SV aus Niedersachsen mit 594 Ringen.

Anschließend beteiligte sich Alexander Flemming erstmals auch beim Auflageschießen der offenen Klasse. Und auch hier wieder mit Erfolg. Mit Dioptervisierung siegte er mit 305 Ringen vor dem Medewitzer Udo Wolf 299,2 und Rene Malbrecht 297,1. Beim Schießen mit Zielfernrohr änderte sich die Reihgenfolge auf dem Podest. Hier siegte Wolf 303,6 vor Malbrecht 301,1 und Flemming 299,9. Bei den Senioren im Wettbewerb mit Dioptervisierung, erreichten Jörg Flemming 298,6 und Helmut Fahlenberg 292,1 im größten Teilnehmerfeld die Plätze 12 und 17. Hier gewann mit Norbert Klempert der Lokalmatador und Deutscher Meister in dieser Disziplin, mit überragenden 312,6 Ringen. Zur Siegerehrung wurden nicht nur die sportlichen Leistungen gewürdigt. Unter den Schützen, die mit der Munition des Sponsors ihre Wettbewerbe bestritten, wurden Munitionspakete verlost.

Frank Dombrowski

KK Schützen mit Durchschnittsleistung beim Lapua Event

Schützen aus Jüterbog und Petkus beteiligten sich beim 8. Lapua Event in Berlin. Die Veranstalter konnten sich über ein größeres Starterfeld freuen als 2014. Unter den 111 Teilnehmern aus 33 Vereinen waren auch Schützen aus Niedersachsen und Tschechien am Start. In der Walther- Arena in Alt-Glienicke wurden die Gewehrwettbewerbe wie gewohnt auf elektronischen Scheibenanlagen geschossen. In den jeweiligen Altersklassen standen für Sieger und Platzierte Munitionspakete bereit. Gut 3 Wochen vor Beginn, der an gleicher Stelle stattfindenden Berliner KK Liegend Rangliste, konnte man sich so schon einmal auf die Standbedingungen einstellen. Vom Hauptsponsor gab es wieder die Möglichkeit, für sein Kleinkaliber Gewehr die optimale Munition heraus zu suchen.

Frank Dombrowski erzielte mit 573 Ringen diesmal das höchste Resultat im Team. Weil einige seiner Schüsse nicht angezeigt wurden, musste er nach etwa der Hälfte seines Wettkampfprogrammes den Stand wechseln. Er fand zwar wieder sehr schnell den richtigen Anschlag, jedoch stand er am Ende unter Zeitdruck und schloss mit einer schwachen 92er Serie ab. Die Verkürzung der Wettkampfzeit auf nur noch 50 Minuten bereitet ihm nach wie vor größere Probleme. Mit Platz 16 lag er noch vor Sven Bakus, der 2 Ringe weniger erzielte. Nur durchschnittliche Serien zwischen 94 und 96 brachten den Sportleiter des SSV Petkus auf Rang 17. Weit unter seinen Möglichkeiten blieb Sanssouci Pokal Gewinner Alexander Flemming. Der 33 Jährige fand sich mit 565 Ringen abgeschlagen auf Rang 21 wieder. Den Titel holte sich, nicht überraschend, Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin. Mit überragenden 598 Ringen setzte er sich ganz knapp gegen den Breitenbacher Henry Junghänel 597 durch. Der Berliner Riccardo Sawkin wurde mit 593 Dritter.

In der offen geführten Damenklasse glänzte Barbara Schilling mit neuer persönlicher Bestleistung. Gleich um 20 Ringe verbesserte sie sich zum letzten Wettkampf in Bad Belzig. Trotz vier geschossener Achten, steigerte sie ihren Hausrekord um 3 auf 569 Ringe. Konstante Serien im mittleren 90er Bereich waren dafür ausschlaggebend. Bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Event sprang der 7. Platz heraus. Den Sieg erkämpfte sich Ann-Katrin Näther vom nordwestdeutschen SV Ocholt-Howiek mit 587 Ringen vor ihrer Mannschaftskameradin Ann-Kathrin Ochtrop 582.

Mit 23 Startern war die Seniorenklasse sehr stark besetzt. Hier schoss sich Jörg Flemming mit guten 571 Ringen auf Rang 10. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Helmut Fahlenberg. Dem Petkuser gingen mit 2 niedrigen Serien zum Schluss die Zehner aus. 557 Ringe reichten zum 17. Platz. Nur eine Zehnerserie im 90er Bereich ließ den ältesten Starter im Feld, Siegfried Zimmer, auf 526 Ringe abrutschen. Nach seinem Erfolg beim Pokal des Kreisschützenmeisters hatte er sich doch mehr erhofft als Platz 21. Bodo Drews aus Hannover entschied diese Klasse mit 594 Ringen vor Titelverteidiger Nikolai Venger 590 vom niedersächsischen GK/KK Schützenverein und Peter Rumpf 582 vom PSV Olympia.

Hoch motiviert werden die Schützen vom Golm in die neue Ranglistensaison starten, um Höchstleistungen zu zeigen. Hier warten perfekte Bedingungen und ein tolles Team vor Ort auf sie.

Frank Dombrowski

Kleinkaliberschützen beim Lapua Event gut in Form

Kurz vor Start der Berliner Kleinkaliber Liegend Rangliste veranstaltete der PSV Olympia Berlin seinen 7. Lapua Event in 3 verschiedenen Kleinkaliber Gewehrdisziplinen. Auf elektronischen Scheibenanlagen kämpften 96 Starter aus 32 Vereinen um Munitionspakete, die für die jeweils besten 3 einer Altersklasse und Disziplin bereitgestellt wurden. Erwartungsgemäß hatte der Liegendkampf mit 65 Teilnehmern das größte Feld aufzuweisen. Neben vielen Schützen aus Norddeutschland kamen auch Teilnehmer aus mehreren tschechischen Vereinen in die Hauptstadt. Wie schon in den vergangenen Jahren nutzten auch Schützen aus Petkus, Jüterbog und Hohenseefeld die Gelegenheit, um sich optimal auf die Rangliste vorzubereiten. Denn erstmals werden ab Dezember in der Walther Arena in Altglienicke die Ranglisten Wettkämpfe ausgetragen.

Den stärksten Eindruck hinterließ wieder Alexander Flemming. Mit 585 Ringen steigerte er sich um 4 Ringe zu 2013. Vor allem die starken letzten 4 Serien von 99, 98, 98 und 98 brachten ihn auf den 7. Platz in der Herrenklasse. Auch Sven Bakus konnte mit seinem Abschneiden zufrieden sein. Durch konstante Zehnerserien von 96 und 97 landete er mit 578 Ringen auf Platz 16. Sein zweithöchstes Event Resultat erzielte Jüterbogs Sportleiter Frank Dombrowski. Trotz guter 577 Ringe kam nicht wirklich Zufriedenheit auf, da ihm zum Schluss die nötige Spannung abhanden kam und er die letzten 2 Serien mit nur je 94 Ringen beendete. Selbst der letzte Schuss, der ihm meistens gut gelingt, flog in die Acht. Am Ende lag er auf Rang 18. Gleich um 19 Ringe verbesserte sich Christoph Hermann zum vergangenen Jahr. Weil alle 6 Serien über der 90er Marke lagen, erreichte der Jüngste im Petkuser Team gute 559 Ringe und Platz 23. Hinter ihm platzierte sich der Hohenseefelder Matthias Wäsche mit 532 Ringen. An der Spitze ging es wie gewohnt sehr eng zu. Stefan Busse aus Hamwarde siegte mit 594 vor Jörg Bott 593 vom gastgebenden Verein. Im Altersklassenwettbewerb wurde durch Michael Wischnewsky (PSV Olympia) das höchste Resultat dieser Veranstaltung erzielt. Überragende 597 Ringe sorgten für eine ungefährdete Titelverteidigung. Hier kam der Vereinsvorsitzende des SSV Petkus Jörg Flemming mit 569 Ringen auf den 11. Platz.

Die Senioren Konkurrenz entschied wieder einmal Nikolai Venger vom niedersächsischen SV Groß- und Kleinkaliber mit 594 Ringen vor Ranglisten Organisator Rainer Bennewitz 587 vom PSV Olympia. Einen guten Liegendkampf lieferte auch Helmut Fahlenberg. Der Petkuser zeigte während der gesamten 60 Schuss konstant gute Treffer. Seine 562 Ringe bedeuteten Platz 10. Viel Mühe hatte Siegfried Zimmer. Der älteste Teilnehmer im Feld büßte mehr als 20 Ringe zum Vorjahr ein und beendete mit 513 Ringen auf Platz 13 liegend den Wettkampf.

Im offenen Damenklassen Wettbewerb kam Seniorin Karin Herling auf 575 Ringe. Nach Platz 5 in 2013 lag sie diesmal mit gleicher Leistung auf Platz 9. Die Hallenserin Jana Eckhardt gewann mit 593 Ringen.

Frank Dombrowski