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Jüterboger Luftgewehr Schützen holen erste Punkte in der Landesliga

In der Brücker Turnhalle fand der 2. Wettkampftag der BSB Landesliga statt. Die Schützen um Teamchef Fabian Henze wollten sich nach der 0:5 Klatsche am 1. WK-Tag in Cottbus gegen Werder/Havel unbedingt vom Tabellenende lösen. In gleicher Besetzung traf man auf die Schützen aus Bernau, die sich schon am ersten Tag einen Sieg gegen Senftenberg erkämpften.

Wie schon in Cottbus war Jonas Stein an Position 1 gesetzt. Er musste gegen die starke Chris Belinda Leimbach antreten. Leimbach konnte in der Anfangsphase jedoch nicht überzeugen, schoss nur eine 86er Startserie. Stein, der seit Jahren auf beständig gutem Niveau in der Liga schießt, legte 4 Serien über der 90er Marke hin und siegte doch recht deutlich mit 372 zu 361. Stein liegt nach dem 2. WK-Tag als bester Jüterboger mit einem 374er Schnitt auf Rang 12 in der Einzelwertung. Mit diesem ersten Einzelpunkt war nicht unbedingt zu rechnen. Im 2. Duell zwischen Fabian Henze und Michele Knospe sollte eigentlich alles nach Plan laufen. Doch dem erfahrenen Schützen, der auch schon in diesem Jahr in der 2. Bundesliga zum Einsatz kam, passierte ein Malheur. Während der 2. Serie wollte er minimale Abweichungen durch Visierveränderungen vornehmen und drehte am Diopter in die falsche Richtung. Das hatte zur Folge, dass sich die Schüsse immer weiter vom Zentrum entfernten. So gab es nur eine 81. Erst während der 2. Hälfte seines Wettkampfprogramms fand er zur gewohnten Stärke zurück. Doch das reichte für ihn nicht mehr. Henze verlor mit 354 zu 359 Ringen. Eine Leistungssteigerung um 7 Ringe brachte Anna-Sophie Wippich im 3. Duell einen ungefährdeten 376 zu 360 Sieg gegen Alexander Lehmann. Nach einer langen Kleinkalibersaison ist Benedikt Crncic noch nicht so richtig auf den freihändigen Luftgewehranschlag eingestellt. In seinem Match gegen Alexander Stolp lief es zu Beginn nicht gut. Sein Gegner nahm ihm nach 2 Serien schon 9 Ringe ab. Mit 5 Ringen unter seiner Leistung von Cottbus verlor Crncic mit 361 zu 369. So stand es 2:2 und das letzte Duell zwischen Sven Lebahn und Ines Bergmann musste die Entscheidung bringen. Hier war allerdings schnell klar, dass sich der Jüterboger durchsetzen würde. Bei seiner Steigerung auf 368 Ringe hatte er am Ende 34 Ringe Vorsprung.

Nach dem 3:2 Erfolg liegt man nun auf dem 4. Tabellenplatz. Lübben und Werder/Havel liegen nach Mannschaft- und Einzelpunkten nach jeweils 4:1 Erfolgen über Senftenberg und Neuenhagen an der Spitze. Am 3. Wettkampftag wird es im Dezember in Frankfurt/Oder einen Doppelwettkampf geben. Dann warten Neuenhagen und die Ligafavoriten aus Lübben auf die Flämingstädter.

Frank Dombrowski

Tabelle:

Platz Mannschaft M-Punkte E-Punkte
1 SG Lübben 04:00 09:01
SG Werder/Havel 04:00 09:01
3 SG Bernau 02:02 06:04
4 SG Jüterbog 02:02 03:07
5 SV Senftenberg 00:04 02:08
6 SV Neuenhagen 00:04 01:09

Jüterboger Schützen beim Landesliga Abschluss in Frankfurt/Oder

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte die 2. Jüterboger Luftgewehrmannschaft vom Saisonfinale, dem 4. Wettkampf der Verbandsliga, aus Frankfurt/Oder zurück. Zuerst musste man gegen die dominierenden und bislang ungeschlagenen Bernauer an die Feuerlinie treten. Doch hier wurde schnell klar, dass man, wie schon beim Hinrunden Wettkampf, keine Chance haben wird.

Im Spitzenduell unterlag Trainer Frank Kanzler dem stärksten Schützen der Liga Torsten Müller klar mit 360:382. Jonas Stein lag am Ende 11 Ringe zurück im Match gegen Christin Fank. Die Dritte der Liga Einzelwertung siegte mit 375:364. Mannschaftsleiter Fabian Henze 362 zeigte im Match gegen Maria Preihs seine niedrigste Saisonleistung. Mit 387 Ringen erreichte Preihs das höchste Ergebnis des Tages und sicherte ihrer Mannschaft den entscheidenden 3. Einzelpunkt. Auch Mandy Kanzler hatte gegen Chris Leimbach keine Möglichkeit einen Punkt zu erzielen. Mit 367 Ringen lag sie knapp unter ihrem Ligaschnitt. Leimbach holte mit 381 den 4. Punkt für Bernau. Den einzigen Punkt für die Flämingstadt erkämpfte Sarah Janina Thümmel durch einen überzeugenden 373:341 Erfolg über Michele Knospe.

Nach dieser zu erwartenden 1:4 Niederlage ging es gleich im Anschluss gegen Neuenhagen. Hier überzeugte Frank Kanzler mit seinem höchsten Saisonergebnis und siegte gegen Jan Heider 384:377. Dagegen unterlag Jonas Stein mit der schlechtesten Ligaleistung in diesem Jahr 361 gegen Regina Martin-Trefz 378. Einen hauchdünnen Sieg schaffte Fabian Henze bei seinem 365:364 Erfolg über Marlies Lange. Ringgleichheit gab es im Duell zwischen Mandy Kanzler und Heike Lau. Beide erreichten 365 Ringe. Erst ein Stechen musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Lau traf beim Stechschuss die Zehn, Kanzler nur die Neun. Den entscheidenden 3. Einzelpunkt markierte Marian Mölter mit einem 368:360 Sieg gegen Uwe Lau. Wie schon beim Hinrunden Wettkampf an gleicher Stelle gewannen die Jüterboger knapp mit 3:2. Die Bernauer setzten sich im letzten Wettkampf gegen Lübben durch und blieben auch nach 8 Wettkämpfen ungeschlagen. Die Jüterboger kamen mit positiven Mannschaftspunkten hinter Lübben auf Rang 3.

Ebenfalls mit Sieg und Niederlage beendeten die Pistolenschützen aus der Landeshauptstadt mit Jüterboger Unterstützung die diesjährige Ligasaison. Zunächst gab es eine unerwartete 2:3 Niederlage gegen die bis dahin sieglosen Briesener. Für extra Spannung sorgten 2 Stechen innerhalb dieses Duells. An Position 1 gesetzt unterlag Sabine Radtke im Spitzenduell Volker Valentin 354:364. Mario Weber musste mit der ringgleichen Petra Morcinek 353 ins Stechen, unterlag dort mit 8:9. Frank Dombrowski setzte sich gegen Steffi Mattke mit 352:347 durch. Den 2. Punkt für Potsdam erkämpfte Carsten Andres mit 359:344 gegen Tristan Schmitt. So musste das 5. Match die Entscheidung bringen. Hierbei verlor Mannschaftsleiter Erhard Kloth nach ringgleichen 334 gegen Frank Pater durch einen Stechschuss 7:8.

Im abschließenden Kampf mit Frankfurt/Oder setzten sich die Potsdamer überraschend deutlich mit 4:1 durch. Der stärkste Ligaschütze, Stefan Birr, hatte keine Probleme gegen Daniel Giebler 371:360. Weber behielt gegen Linda Helm mit 362:354 die Oberhand. Radtke und Dombrowski holten mit 353 und 359 weitere Punkte gegen Steve Brauner 347 und Michelle Kunkel 358. Einzig Andres gab mit 352:363 gegen Ludwig Schötzau einen Punkt ab. Mit Platz 3 im Klassement zeigten sich die Potsdamer Schützen nach 4 Siegen und 4 Niederlagen zufrieden. Den Sieg in der Landesliga errangen die Brücker vor Frankfurt/Oder.

Die Pistolen Auflageschützen aus Potsdam beenden die Saison auf Platz 4 nach einem 1:4 gegen den Spitzenreiter aus Liebenthal. Hier mussten der zweitstärkste Ligaschütze, der Kreisstädter Andreas Eckardt 289, und Sabine Radtke 282 knappe Niederlagen einstecken. Liebenthal gewann vor Cottbus mit gleicher Punktezahl sowohl in Mannschafts- als auch in der Einzelpunktwertung. Hier brachte der direkte Vergleich zwischen den beiden Teams die Entscheidung zugunsten der Liebenthaler.

Frank Dombrowski

Luftgewehrschützen verlieren Auftaktbegegnungen in Verbandsliga

In Cottbus begann die neue Landesliga Saison der Druckluftschützen. Die Jüterboger Gilde, die mit ihrer 2. Luftgewehr Mannschaft in der Verbandsliga an den Start geht, musste gleich zu Beginn 2 Niederlagen einstecken. Mit 5 Mannschaften am Start, liegt die Beteiligung auf dem Niveau vom letzten Jahr. Viele Teams, darunter das der Jüterboger, hatten sich personell verstärken können.

Im letzten Jahr am Tabellenende, wollte man diesmal nicht das Schlusslicht der Liga sein. Doch schon im ersten Wettkampf gegen Bernau gab es eine knappe 2:3 Niederlage. Hier hatte der an Position 1 gesetzte Jonas Stein keine Chance gegen den stark schießenden Torsten Müller. Der Bernauer gewann 385 zu 368. Den ersten Punkt für die Flämingstädter holte Neuzugang Marian Mölter durch einen 376 zu 374 Sieg über Maria Preihs. Mandy Kanzler startete nach langer Wettkampfpause mit 379 Ringen sehr gut in die Liga, hatte aber gegen Christin Fank 384 das Nachsehen. Zum ersten Mal für Jüterbog an der Feuerlinie unterlag Sarah Janina Thümmel mit 364 zu 375 der erfahrenen Chris Leimbach. Dagegen hatte Celine Pomplun mit 363 Ringen keine Mühe sich gegen Sabine Graf 337 durchzusetzen.

Im Anschluss daran trafen die Jüterboger auf die Lübbener, die sich im ersten Wettkampf gegen Senftenberg mit 3:2 durchgesetzt hatten. Die Spreewalder hatten sich auf den ersten 3 Positionen mit Schützen aus Uebigau und Finsterwalde verstärkt. Und so kam es nicht überraschend, dass die Jüterboger auf diesen Positionen ihre Begegnungen verloren. Im Topduell verlor der stärkste im Team des letzten Jahres, Mannschaftsleiter Fabian Henze, sein Match gegen Sören Schaff mit 370 zu 385. Jonas Stein steigerte sich auf 373 Ringe, hatte aber 1 Ring weniger als sein Gegner Sebastian Kelle. Den 3. Einzelpunkt sicherte sich Heiko Schmidt durch einen 369 zu 367 Erfolg über Marian Mölter. So konnten die Jüterboger nur noch auf den hinteren Positionen der Setzliste punkten. Mandy Kanzler 374 siegte mit 10 Ringen Vorsprung gegen Simone Schmidt. Sarah Janina Thümmel gewann ihr Match gegen Sylvia Arlt deutlich mit 372 zu 350.

Nach dem ersten Wettkampftag positionieren sich die Jüterboger Schützen am Tabellenende. Lübben führt mit 2 Siegen aus 2 Wettkämpfen die Liga an vor Bernau, die erst einen Wettkampf zu bestreiten hatten. Schon beim nächsten Wettkampf in Frankfurt/Oder warten mit Senftenberg und Neuenhagen wieder 2 starke Gegner. Da es auch eine Rückrunde geben wird, ist für das Jüterboger Team noch nichts verloren.

Frank Dombrowski

Schützen bei Landestitelkämpfen erfolgreich

Mit reichlich Edelmetall kehrten die Jüterboger Druckluftschützen von den Landesmeisterschaften in Frankfurt/Oder zurück. Dort wurden in fast allen Altersklassen die Meister in den Wettbewerben Luftgewehr und Luftpistole gesucht. Neben 99 Gewehrschützen beteiligten sich auch 137 Aktive mit der Pistole. Von den 9 Jüterboger Startern zeigten sich besonders die Gewehrschützen der Herrenklasse in ausgezeichneter Wettkampfform.

Im Mannschaftswettbewerb holten die Jüterboger den Titel. Mit 1134 Ringen setzten sie sich gegen Bötzow 1122 und Lübben 948 durch. Trotz deutlichem Trainingsrückstandes gelang es Sebastian Kienast, sich den Vizemeistertitel im Einzelwettbewerb zu sichern. Mit starken 387 Ringen beendete er nach nur 21 Minuten sein 40 Schuss Programm. Somit steigerte er seine Vorjahresleistung um 12 Ringe und erreichte die DM Qualifikationsnorm des letzten Jahres. Auch Frank Kanzler, der mit 98 Ringen optimal startete, zeigte eine souveräne Leistung. Seine 383 Ringe brachten ihm den Bronzeplatz. Jonas Stein leistete sich eine schwächere 86er Serie und platzierte sich, im 27 Mann starken Feld, auf Rang 15. Den Titel errang wieder Frank Schwarz vom gastgebenden Verein. Um 4 auf 390 Ringe hatte er sich zu 2014 verbessern können. Bei den Senioren errang Heinz Krüger mit 327 Ringen den 5. Platz. Gleich hinter ihm platzierte sich der Petkuser Jörg Flemming mit 324 Ringen auf dem 6. Platz. In diesem Jahr, für Bernau startend, belegte Mandy Kanzler mit 367 Ringen im Damenklassen Wettbewerb Rang 5. Maria Preihs, vom Frankfurter SSV, siegte mit 380 Ringen.

Mit der Luftpistole verpasste Sabine Radtke (352) bei den Altersdamen die Titelverteidigung. Hinter der überragenden Bianka Geißmar 364 von den Götzer Bergschützen musste sie sich diesmal mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Viola Haese aus Wernsdorf 341 holte sich Bronze. In der Herrenkonkurrenz hatte sich Frank Dombrowski etwas mehr erhofft. Trotz Steigerung von Serie zu Serie blieb ihm mit 352 Ringen diesmal Platz 19. Der Potsdamer Wolfgang Geppert gewann überlegen mit 383 Ringen. Im Feld der Altersklasse errang der Luckenwalder Detlef Bode mit 300 Ringen Platz 16.

Da die Meisterschaften der Schüler erst im Juni stattfinden, wurde für diese wieder der Schülerpokal organisiert. Hier traten 8 Schüler mit dem Gewehr und 51 mit der Pistole aus 11 Vereinen an die Feuerlinie. Im Gewehrbereich glänzten die Nachwuchsschützen aus der Flämingstadt. Bendikt Crncic siegte hier mit 179 Ringen vor seinem Teamkollegen Niels Liebe 175 und dem Schiffmühler Leon Waadt 162. Obwohl Crncic mit 85 alles andere als optimal startete, legte er dafür im 2. Abschnitt mit 94 deutlich zu. Den weiblichen Schüler Wettbewerb dominierte Maria Kanzler mit fantastischen 184 Ringen vor Lisa-Chantal Pomplun 132 aus Biesenthal.

Frank Dombrowski

Abschluss der LDW Landesliga in Frankfurt/Oder

Am Leistungsstützpunkt in Frankfurt/Oder trafen sich fast alle Mannschaften der diesjährigen Verbandsligasaison zum Endkampf in den verschiedenen Druckluftdisziplinen. Für die 2. Jüterboger Gewehrmannschaft war eine bessere Platzierung im Klassement noch möglich. Voraussetzung dafür war, ein Sieg im letzten Wettkampf gegen die bislang sieglosen Neuenhagener. Mannschaftsleiter Fabian Henze hatte es im Vorfeld nicht einfach, die 5 Schützen für diesen einen noch ausstehenden Wettkampf zu benennen. Da einige Stammschützen verhindert waren, sollten Ersatzschützen die Aufgabe übernehmen. Doch leider verspätete sich ein Schütze doch deutlich und erschien erst nach Wettkampfende. So traf es die Flämingstädter richtig hart. Obwohl bereits 3 der 4 Einzelduelle mit den Neuenhagenern gewonnen wurden, wertete man die Begegnung 0:5, wegen Unvollständigkeit der Mannschaft.

Zunächst unterlag der zuletzt stark wirkende Sven Lebahn an Position 1 gegen Regina Martin-Trefz doch recht deutlich mit 356:376. Henze verbesserte seinen persönlichen Ligaschnitt auf 373 Ringe durch einen 374:366 Erfolg über Marlies Lange. Keine Mühe hatte Jonas Stein in seinem Duell gegen Heike Lau. Der 24 Jährige gewann 369:338. Ihren besten Saisonwettkampf zeigte Mandy Kanzler. Sie behielt gegen Uwe Lau mit 369:326 die Oberhand. So rutschten die Jüterboger auf den fünften und letzten Tabellenrang ab. In einem hoch spannenden Duell traf der erste auf den zweiten der Tabelle. Hier siegte Bötzow gegen Lübben erst nach Stechen mit 3:2 und sicherte sich erneut den Titel.

Im Pistolenbereich trafen die Schützen aus der Landeshauptstadt mit Jüterboger Unterstützung auf Liebenthal. Auch hier sollte bei einem Sieg noch Boden gut gemacht werden. Wie schon in Brück, führte Frank Dombrowski die Setzliste der Potsdamer an. So musste er sich im Topduell mit Frank Schieschke messen. Mit 357:344 steigerte der Jüterboger seinen Ligaschnitt auf 356,8 und zog nach 4:1 Siegen in den Einzelduellen für sich eine positive Bilanz. Mario Weber sicherte den Potsdamern den 2. Punkt durch einen 354:336 Sieg über Stefan Kowalk. Auch Bianca Geißmar ließ im Kampf gegen Tilo Petsche mit 361:348 nichts anbrennen. Etwas mehr Mühe hatte Carsten Andres 353 im Match gegen Karsten Tschorn 351. Nach zuletzt eher schwächeren Wettkämpfen fand Sabine Radtke zu alter Form zurück. Mit 360 erreichte sie exakt den Neuner Schnitt im Duell gegen Holger Bruhn 331. Eine geschlossene Mannschaftsleistung auf annähernd gleichem Leistungsniveau führte zu einem doch klaren 5:0 Sieg. Im Klassement konnten sich die Potsdamer noch auf den 5. Platz vorarbeiten. Sieger der diesjährigen Liga wurde überraschend der Prenzlauer SV. Nach einem 3:2 Erfolg über Brück blieben sie auch nach 6 Wettkämpfen ungeschlagen. Titelverteidiger Frankfurt sicherte sich weitere 2 Punkte nach einem 5:0 über die erst gar nicht angetretene Cottbuser Gilde. Die Gastgeber mussten sich diesmal mit dem 2. Platz zufrieden geben, vor Cottbus und Königs Wusterhausen.

Anders als im freihändigen Anschlag waren die Liebenthaler mit der aufgelegten Luftpistole nicht zu bezwingen. Alle 7 Partien wurden gewonnen. Mit nur einer Niederlage setzten sich die Potsdamer an die 2. Position. Im letzten Match gegen Prenzlau gab es noch einmal ein 3:2 Erfolg. Obwohl der topgesetzte Luckenwalder Andreas Eckardt seine Begegnung mit Detlef Fromm 288:292 verlor und auch Beate Busack 268 gegen Reiner Schmid 270 knapp unterlag, setzten sich Sabine Radtke 288, Bianca Geißmar 279 und Mannschaftsführer Erhard Kloth 276 in ihren Einzelduellen klar durch. Der Kreisstädter belegte im Gesamteinzel Klassement mit einem 289,86er Schnitt den 4. Platz. Radtke kam als zweitbeste ihres Teams mit 285,29 auf Rang 12.

Frank Dombrowski

Jüterboger holen erste Mannschaftspunkte in der Landesliga

Für die Jüterboger Luftgewehr Schützen brachte der 2. Wettkampftag der Verbandsliga die ersten wichtigen Mannschaftspunkte. In Brück trafen sich die 5 Mannschaften, um ihren jeweils 2. bzw. 3. Wettkampf der diesjährigen Saison zu bestreiten. Nach der knappen Auftaktniederlage in Cottbus gegen Spitzenreiter Bötzow sollten unbedingt die ersten Punkte her. Doch gleich zu Beginn setzte es eine 1:4 Niederlage gegen Lübben. Diese verstärkten sich zu Beginn der Liga u.a. mit Schützen aus Uebigau und Finsterwalde.

Mannschaftsleiter Fabian Henze hatte im Spitzenduell gegen Sören Schaff keine Chance. Mit 370 bestätigte er zwar sein Leistungsniveau, konnte aber gegen die 382 seines Gegners nichts machen. Zu seinem ersten Einsatz kam Jonas Stein. Nach längerer Wettkampfpause legte er ordentliche 367 Ringe hin. Doch auch er musste sich gegen den mit 382 Ringen stark schießenden Sebastian Kelle geschlagen geben. Den einzigen Punkt für die Jüterboger erkämpfte Mandy Kanzler. Gegen Carsten Meinekat gab die gute 93er Abschlussserie den Ausschlag. Denkbar knapp behielt sie mit 361 zu 360 die Oberhand. Nach mehr als 20 Monaten ohne Wettkampf trat auch Sven Lebahn wieder an die Feuerlinie. Gegen Heiko Schmidt musste er mit 370:374 eine knappe Niederlage einstecken. Den vierten Lübbener Punkt sicherte sich Katrin Berndt durch einen ungefährdeten 339: 299 Erfolg über Danny Drömer.

Nach kurzer Pause stand mit Bernau der nächste Gegner bereit. Hier schaffte man es, durch einen knappen 3:2 Erfolg, die ersten beiden Mannschaftspunkte zu erzielen. Es war der bislang stärkste Wettkampf in dieser Saison. Alle Schützen steigerten sich zum vorangegangenen Wettkampf. Auch wenn die Duelle an Position 1 und 2 verloren gingen, siegte man doch deutlich auf den hinteren Positionen. F. Henze legte auf 371 zu, verlor aber gegen Torsten Müller 384. J. Stein schloss mit einer guten 95er Serie ab, erreichte 370 und unterlag knapp Chris Belinda Netzel 374. Andy Gebhard 370 setzte sich problemlos gegen Rainer May 359 durch. Und auch M. Kanzler ließ bei ihrem 362:342 Erfolg über Jörg Flemming nichts anbrennen. Das Ergebnis des Tages aus Jüterboger Sicht erzielte S. Lebahn. Mit 379 Ringen lag er 40 Ringe vor seinem Gegner Wolfgang Bergmann. Beim Liga Endkampf in Frankfurt/Oder wartet mit Neuenhagen der derzeit Tabellenletzte auf die Jüterboger. Durch einen Sieg könnte man im Klassement noch nach oben rutschen.

Für die Pistolenschützen der Landeshauptstadt war es bereits der 3. Wettkampftag. In 3 Matches bislang ohne Punktgewinn waren alle Mannschaftsschützen gefordert. Erster Gegner war Königs Wusterhausen. Hier kam es in allen Einzelduellen zu knappen Entscheidungen bei fast gleichem Leistungsniveau aller Schützen. Nachdem Sabine Radtke 354 und Jennifer Kopischke 355 ihre beiden Auftaktbegegnungen knapp gegen Robert Bohm 365 und Holger Lindow 358 verloren, gewannen Mario Weber 358 und Bianca Geißmar 365 gegen Bernd Reichenbach 356 und Lutz Hüttel 357. Auf dem 20 Bahnenschießstand kämpfte beim Zwischenstand von 2:2 nur noch Frank Dombrowski an der Linie. Alle anderen Schützen hatten ihren Wettkampf bereits beendet. Durch seine guten Resultate vom letzten Ligawettkampf, musste er erstmals auf der ungewohnten Position 1 gegen den stärksten Schützen des Gegners kämpfen. Manfred Konrad hatte 356 vorgelegt. Der Jüterboger begann die letzten 10 Schuss außerordentlich stark. Nach 6 Schuss standen bereits 58 Ringe zu Buche. Doch es folgten 4 Treffer unterhalb der Neun. Nun hieß es abwarten bis Ligaleiter Detlef Bode den Endstand bekannt gab. Dombrowski erzielte 358 Ringe und machte den 3:2 Sieg perfekt.

Gleich im Anschluss wartete die Brücker Mannschaft auf die Potsdamer. Hier hatte man sich nur geringe Hoffnungen machen können. F. Dombrowski unterlag gegen Marco Hinze mit 359:370, S. Radtke verlor gegen Uwe Canis 341:351, J. Kopischke war gegen Marko Döring mit 342:368 chancenlos. Trotzdem schaffte man es den Gastgebern 2 Einzelpunkte zu nehmen. M. Weber gewann 363:355 gegen Dr. Matthias Roth und auch B. Geißmar hatte 8 Ringe mehr erzielt als ihr Gegner Thomas Wilke 342. In Frankfurt/Oder wartet Schlusslicht Liebenthal auf die Potsdamer.

Erfolgreicher läuft es derzeit bei den Auflageschützen. Nach 6 Wettkämpfen liegt Potsdam mit nur einer Niederlage auf dem 2. Platz hinter den bislang ungeschlagenen Liebenthalern. Gegen Brück konnte man sich mit 4:1 klar durchsetzen. S. Radtke siegte in ihrem Duell gegen T. Wilke mit 287:275. Die stärkste Leistung vollbrachte der Kreisstädter Andreas Eckardt im Potsdamer Team. Mit 294 Ringen bezwang er Steffi Merkner 277. Im 2. Match wurde Bardenitz/Pechüle mit 3:2 geschlagen. Hier legte Radtke mit 291 gegen Detlef Höhne 273 noch einmal deutlich zu. Auch Eckardt steigerte sich auf höchstem Niveau noch einmal um 1 Ring gegen Erhard Toth 283.

Frank Dombrowski

2. Wettkampftag Landesliga LDW in Frankfurt/Oder 2014-2015

Während die Luftgewehrschützen am 2. Wettkampftag der Verbandsliga aufgrund der geringen Anzahl an Mannschaften nicht antreten mussten, kämpften die Auflageschützen sowie die Starter der Pistolenmannschaften erneut um wichtige Punkte. Nach der Auftaktniederlage in Cottbus gegen den Liga Favoriten Frankfurt/Oder sollten jetzt für die Potsdamer Pistolenschützen mit Jüterboger Beteiligung die ersten Mannschaftspunkte erzielt werden.

Doch am Olympiastützpunkt in der Oderstadt war auch diesmal nichts zu holen. Im ersten Match gegen Cottbus sah es lange Zeit nach einem knappen Sieg für die Landeshauptstädter aus. Zunächst unterlag der topgesetzte Mario Weber dem zur Zeit zweitstärksten Schützen der Liga Torsten Kaps mit 354 zu 368. Auch das Duell an Position 2 ging mit 350 zu 365 Ringen in die Lausitz. Hier unterlag Bianca Geißmar dem frischen Vorderlader Pistolen Doppelweltmeister Volker Valentin. Erst auf den hinteren Positionen konnten die ersten Einzelpunkte eingefahren werden. Frank Dombrowski hatte im Kampf gegen Maximilian Otto bereits nach 10 Schuss schon einen 5 Ringe Rückstand aufzuholen. Da sein Gegner im Verlauf einige Male patzte und der Jüterboger mit konstanten Schüssen seinen gewohnten Schnitt erreichte, hieß es am Ende 349 zu 335 zugunsten des Flämingstädters. Auch der Blankenfelder Carsten Andres, der durch einen Stau auf der Autobahn aufgehalten wurde und buchstäblich in letzter Sekunde mit dem Startkommando am Wettkampfort eintraf, machte seine Sache gut. Obwohl mit einer 79er Startserie schwach begonnen, steigerte er sich bis zum Schluss auf 351 Ringe. Mit 8 Ringen Vorsprung auf Andreas Mahnhardt sicherte er seinem Team den 2. Punkt.

Im letzten entscheidenden Duell hatte Sabine Radtke lange Zeit deutlich gegen Pascal Sonntag in Führung gelegen. Doch eine mit 76 Ringen völlig verkorkste letzte Serie begrub die Hoffnungen auf den ersten Mannschaftserfolg. Mit 341 zu 349 verlor Radtke ihr Match und Cottbus hatte sich den entscheidenden 3. Einzelpunkt geholt.

Nach kurzer Pause ging es im 2. Match gegen die bis dahin sehr stark auftretenden ungeschlagenen Prenzlauer. Im Topduell setzte Mannschaftsführer Erhard Kloth auf den Bundesligaschützen Michael Stillfried, der nach Cottbus nun seinen zweiten und letzten Wettkampf für die Potsdamer bestreiten sollte. Gegen Henry Boldt kam es nach jeweils 356 Ringen zum Shoot Off. Hierbei setzte sich der Prenzlauer mit 10 zu 7 durch. Auch Mario Weber musste sich geschlagen geben. Gegen Andreas Schmidt hatte er mit 347 zu 356 das Nachsehen. Völlig chancenlos waren Bianca Geißmar und Sabine Radtke in ihren an Position 3 und 4 geführten Duellen. Geißmar unterlag Falko Gersdorf mit 352 zu 370. Radtke hatte 20 Ringe Rückstand auf Sven Seelandt 364. Nur Frank Dombrowski behauptete sich im Duell gegen Detlef Frommann mit 361 zu 357 und sicherte den Potsdamern den Ehrenpunkt. Nach nunmehr 3 Niederlagen infolge stehen die Potsdamer am Tabellenende. Prenzlau führt überraschend vor Frankfurt und Cottbus.

Mit Sieg und Niederlage kehrten die Potsdamer Auflageschützen zurück. Gegen die SG Peitz gab es einen 4:1 Erfolg. Jedoch verliefen die Einzelduelle knapper als erwartet. Hier siegte der an eins gesetzte Kreisstädter Andreas Eckardt mit 286 zu 285 gegen Joachim Kuhlee. Dagegen unterlag Sabine Radtke gegen Mario Proske 275 zu 281. Gegen die Liebenthaler, die durch eine mannschaftliche Geschlossenheit überzeugten, verlor man mit 1:4. Lediglich Radtke sicherte mit 286 zu 285 einen Punkt gegen Tilo Petsche. Eckardt hatte 4 Ringe Rückstand auf Bernd Rahn 289. Im Klassement liegt Potsdam derzeit auf Rang 4. Die ungeschlagenen Liebenthaler führen die Tabelle vor Cottbus und Peitz an.

Erstmals in dieser Ligasaison ging Senior Heinz Krüger für Werder/Havel mit dem Auflage Luftgewehr an den Start. Gegner war Senftenberg. In seinem Match gegen Ilona Schütze kam der 74 Jährige zu einem 293 zu 291 Erfolg. In einem sehr engen Duell gewann Werder mit 3 zu 2. Im 2. Wettkampf gegen Potsdam stand Krüger nicht mehr zur Verfügung. Der Mannschaftsführer der Werderaner hatte es nicht geschafft einen fünften Schützen zu mobilisieren. Trotz dreier Einzelsiege wurde das Duell mit 5:0 für Potsdam gewertet. Werder rangiert nunmehr auf dem 7. Tabellenplatz. Neuenhagen liegt ohne Punktverlust an der Spitze.

Frank Dombrowski

1. Wettkampftag Landesliga LDW in Cottbus 2014-2015

Die diesjährige Landesligasaison in den 4 Druckluftdisziplinen startete in Cottbus mit den ersten Wettkämpfen. In der Luftgewehr Liga haben es die Jüterboger Schützen in diesem Jahr mit Neuenhagen, Lübben, Bernau und Bötzow zu tun. Die Flämingstädter, die mit ihrer 2. Mannschaft in dieser Liga antreten, hatten, wie die Lübbener in der Lausitz, nur einen Wettkampf zu bestreiten. So musste man gegen den in 2013 ungeschlagenen Titelverteidiger Bötzow antreten. Dieser hatte sich schon kurz zuvor gegen Neuenhagen mit 5:0 warm geschossen. Hier gab es für die Jüterboger Gilde die zu erwartende Niederlage. Doch man schenkte dem Gegner nichts. Um die volle Mannschaftsstärke zu erreichen, verstärkte sich das Flämingstädter Team für die laufende Saison mit Schützen aus Luckenwalde, Geltow und Medewitz.

Im Duell, der an Position 1 gesetzten Schützen, unterlag Mandy Kanzler dem nach dem 1. Tag Zweitplatzierten der Einzelrangliste Rick Herrmann mit 364 zu 380. Und auch Daniel Schulze 367 hatte keine Chance gegen den derzeit besten Ligaschützen Tomislav Banjai 389. Für die beste Leistung im Team sorgte Mannschaftsführer Fabian Henze, der sich mit 377 zu 368 gegen Frank Döring durchsetzen konnte. Auch Andy Gebhardt siegte mit guten 368 gegen Irene Schmilinsky 345. So stand es 2:2 nach 4 Einzelduellen. Im entscheidenden 5. Match verlor Danny Drömer 323 gegen Antje Stempniak 356. In weiteren Partien bezwang Bernau zunächst die Mannschaft aus Lübben mit 3:2. Anschließend gewann man gegen Neuenhagen mit 3:2. Hier siegte der Petkuser Jörg Flemming, der Bernau auch in dieser Wettkampfsaison unterstützt, in seinen Einzelduellen mit 339 bzw. 349 Ringen. Nach dem ersten Tag führt Bötzow vor Bernau die Mannschaftswertung an.

In den Luftpistolenwettbewerben treten wieder Schützen aus der Region für die Potsdamer Gilde an. Im freihändigen Anschlag unterlagen die Landeshauptstädter gegen den Top Favorit aus Frankfurt/Oder mit 1:4. Sabine Radtke verlor ihr Duell gegen Glenn-Niclas Simmank 352:371. Lediglich Bianca Geißmar 354 konnte im Match gegen Michelle Kunkel 349 einen Einzelpunkt erkämpfen.

Mit 2 Siegen starteten die Potsdamer im 30 Schuss LP Auflage Wettbewerb. Gegen Cottbus gab es einen knappen 3:2 Erfolg. Der Kreisstädter Andreas Eckardt, der in der letzten Saison stärkster Einzelschütze der Liga war, unterlag ganz knapp gegen Torsten Kaps mit 290:291. Dagegen behauptete sich Sabine Radtke mit 285:278 gegen Peter Heckert. Anschließend ließen sie Königs Wusterhausen keine Chance. Den 5:0 Erfolg machten auch die an 1 und 2 gesetzten Eckardt 291 und Radtke 285 gegen Heike Nitschke 288 und Hans-Jürgen Hamann 275 perfekt. Hinter Peitz und Liebenthal liegt Titelverteidiger Potsdam aktuell auf dem 3. Tabellenplatz.

Frank Dombrowski