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Schützengilde ermittelt Königshaus

Bettina Kühne und Heinz Krüger treffsicher

Am letzten Sonntag im Mai fand auf der Schießanlage Damm das traditionelle Königsschießen der Gilde statt. Nach dem man im letzten Jahr wegen Corona das Königsschießen absagen musste, konnte man jetzt wieder ein neues Königshaus ausschießen. Bei herrlichem Sonnenschein nahmen 4 Damen und 14 Herren am Geschehen teil.  Das waren etwas mehr als 2019. Geschossen wurde, während der zweistündigen Veranstaltung, wie seit Jahren schon mit Suhler Kleinkalibergewehren M150 aus DDR Zeiten auf eine Entfernung von 50 Metern.

Die Damen konnten ihren Königsschuss im sitzenden Anschlag aufgelegt abgeben. Für sie lag ein Gewehr mit Diopter und Ringkornvisierung bereit. Zuvor stand es ihnen frei, auf einer Probescheibe maximal 3 Schüsse abzugeben, um die Treffpunktlage des Gewehres zu finden. Die Königsscheibe bei den Damen war wieder eine Glücksscheibe. Hier war das Zielbild abgeklebt, so dass keine Schützin wusste, wohin sie schießen musste. Den Glücksschuss des Tages erzielte Dr. Bettina Kühne bei ihrer ersten Teilnahme überhaupt. Die neue Schützenkönigin tritt nun die Nachfolge von Barbara Schilling an, die den zweitbesten Schuss abgab und nun für ein Jahr 1. Dame der Gilde ist. Den Titel der 2. Dame errang Petra Schulze knapp vor Sabine Radtke.

Bei den Herren wurde mit einem Gewehr mit Diopter und Balkenkornvisierung im stehend freihändigen Anschlag geschossen. Das Zielbild auf der Königsscheibe konnte bis zum Beginn der Veranstaltung um Punkt 9 Uhr besichtigt werden. Hier sollte der erste Schütze auch den besten Schuss abgeben. Heinz Krüger, der schon in den Jahren 2006 und 2011 Titelträger war, hatte es wieder geschafft. Er ist nun nach Klaus Jannasch der zweite Schütze der Gilde mit 3 Titeln. Der 80-jährige Vorderlader Spezialist, der auch schon Landeskönig war, löste den 2. Vorsitzenden Hendrik Papenroth vom Königsthron ab. Nur etwa 2 Millimeter weiter entfernt vom Zentrum lag der Schuss des Chefs der Bogensportabteilung, Frank Leis. Er darf sich nun nach 2016 erneut 1. Ritter der Gilde nennen. Der ehemalige Präsident der Schützengilde, Bernd Rüdiger, gab den drittbesten Schuss ab, lag auch nur etwa 2 Millimeter vom Einschuss von Leis entfernt. Er ist nun 2. Ritter.

In diesem Jahr verfehlten 2 Schützen die Königsscheibe komplett, 2 weitere schossen den Holzdübel eines bereits geschossenen Teilnehmers heraus. So etwas kann schon mal passieren, ist so aber beim Jüterboger Königsschießen noch nicht vorgekommen, bemerkte Sportleiter Frank Dombrowski. Nachdem es Präsident Wolfgang Gast wieder spannend machte und das Protokoll von hinten nach vorn vorgelesen hatte, überreichte der neue 1. Vorsitzende Gerald Kaplick die Königsscheiben. Das Landeskönigsschießen soll wie geplant im November in Werder/Havel stattfinden.

Frank Dombrowski

Fortsetzung der Berliner KK Liegend Rangliste

Nach 6 Monaten Pause wurde in der Berliner Walther Arena unter strengen Hygieneregeln die Kleinkaliber Liegend Rangliste fortgesetzt. Es stand der sechste und letzte Wettkampf vor dem Endkampf auf dem Programm. Beteiligten sich im Februar noch 90 Schützen, kamen diesmal mit 66 Startern doch deutlich weniger. Hier dürfte die Terminverschiebung nach der Corona bedingten Schließung der Anlage die Ursache für den Rückgang sein. Das Petkuser Liegend Team brachte 9 Teilnehmer an den Start. Damit waren nur die Gastgeber vom PSV Olympia mit 13 Schützen stärker vertreten. Die Zielsetzung der besten 3 im Team war das Erreichen des Endkampfes im September. Für diesen, wird Ranglistenchef Rainer Bennewitz 44 Starter zulassen.

Der in der Gesamtwertung bis zu diesem Wettkampf führende Alexander Flemming zeigte auch diesmal wieder eine souveräne Leistung. Mit 619,3 Ringen erzielte er die zweitbeste Tagesleistung. Nach alter Wertung ohne Zehntel waren es wieder starke 593 (99, 99, 99, 99, 99, 98). Obwohl der zweite in der Gesamtwertung Michael Wischnewsky mit 623,3 (593) ganze 4 Ringe besser war und den Tagessieg erkämpfte, reichte es für Flemming in der Gesamtwertung ganz knapp für die Führung. Frank Dombrowski zeigte seine zweitbeste Saisonleistung. Dabei nahm sein Wettkampf einen ungewöhnlichen Verlauf. Anfangs trotz einer Acht noch gut dabei, erreichte er 102,9. Die 2. Serie beendete er mit 105,3, dem höchsten Serienwert des gesamten Feldes. Als er dann von seinem rechten Nachbarschützen einen Kreuzschuss auf die Scheibe bekam und ihm irrtümlich noch ein Schuss abgezogen wurde, war es mit der Konzentration schon fast vorbei. Hier reagierte das Kampfrichterteam sehr schnell und in dem Moment, als die Anzeige wieder korrekt war, schoss ihm der Schütze zu seiner linken Seite eine Sieben auf seine Scheibe. So etwas hatte er in 27 Jahren Sportschießen noch nicht erlebt. In der Folge schlichen sich dann doch einige Neuner ein. Zudem kam er in Schwierigkeiten mit der Wettkampfzeit. Dennoch erreichte er 610,8 (580), steigerte sein Durchschnittsergebnis auf 609,2 und verbesserte sich im Gesamtfeld deutlich um 9 Plätze auf Rang 26. Junior Benedikt Crncic machte 5 Plätze im Klassement gut, trotz 5 Ringen weniger als beim Februar Wettkampf. Nach 605,3 (578) beendete er auf Rang 30 die Vorrunde und qualifizierte sich für den Endkampf.

Mit Saisonbestleistung beendete Jörg Flemming die diesjährige Rangliste. Wenn auch nur um 0,1 Ringe ging es im Vergleich zum 4. Wettkampf auf 595,6 (570) hinauf. Er machte im Gesamtfeld einen großen Sprung von Platz 87 auf 69. Helmut Fahlenberg erreichte diesmal nur in der ersten Serie mehr als 100 Ringe. Mit 587,7 (561) seiner niedrigsten Saisonleistung, machte er trotzdem noch 5 Plätze gut, da dieses Resultat als eines seiner beiden Streichergebnisse gewertet wurde. Mit einem Schnitt von etwas mehr als 598 liegt er zum Abschluss der Rangliste auf Platz 57. Keinen guten Wettkampf erlebte Christoph Hermann. Lediglich 581,9 (555) Ringe kamen zu Stande, nach dem er doch beim letzten Mal noch über der 600er Marke war. Neun Achter waren doch etwas zu viel. Da er nur 3 Saisonwettkämpfe bestritt, kam er nicht in die reguläre Wertung. Am Ende blieb ihm Platz 105. Auch bei Manfred Langner klappte es nicht wie gewohnt. Auch er musste seine niedrigste Saisonleistung hinnehmen. Mit 580,1 (557) verbesserte er sich dennoch um 7 Plätze auf Rang 66. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 576,6 (548). Der Linksschütze, der für sein 60 Schussprogramm nur 20 Minuten benötigte, blieb nur knapp unter seinem Durchschnitt. Von Platz 103 verbesserte er sich auf 82. In etwa auf dem Niveau ihrer letzten Wettkämpfe, schoss Jana Goldammer. Sie machte den größten Sprung. Nach 562,0 (534) verbesserte sie ihr Durchschnittsresultat auf 566 und machte 24 Plätze gut auf 87.

In der Mannschaftswertung rutschte das erste Petkuser Team von Platz 4 auf 5 ab. Das zweite Team der Gastgeber hatte sich die Position zurück erkämpft. Die zweite Mannschaft der Schützen vom Golm blieb auf Rang 15. An der Spitze gab es keine Veränderung. PSV Olympia III liegt vor dem tschechischen SSK Dvory und der ASG Brandenburg. Im Dreistellungskampf erzielte Benedikt Crncic mit 526 Ringen zwar sein niedrigstes Resultat in der Saison, konnte sich aber auf Platz 19 liegend für den Endkampf qualifizieren.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   623,3
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,3
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   619,0
4. Malbrecht René ASG Brandenburg I   618,9
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   618,2
6. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   616,6
7. Rosenkranz Birgit SV Chemnitz 1990 e.V.   616,4
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,1
9. Eick René PSV Olympia Berlin III   612,8
10. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   612,4
15. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   610,8
25. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,3
44. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,6
51. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   587,7
56. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   581,9
57. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   580,1
58. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   576,6
62. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,0

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   622,25
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,05
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,08
4. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   615,50
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
7. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,78
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   614,33
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,08
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   613,68
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   609,20
30. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   608,15
57. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
66. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
69. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   593,08
78. König David Sportschützen Petkus II   583,43
82. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,93
87. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   566,33
100. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
105. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   591,43
106. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
108. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
115. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft   Gesamt Vork.
1. PSV Olympia Berlin III   1.850,0
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.843,2
4. PSV Olympia Berlin II   1.839,0
5. Sportschützen Petkus I   1.837,8
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.823,9
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,8
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. PSV Olympia Berlin I   1.799,2
14. Sgi zu Lübben   1.798,5
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.704,5
18. SV Chemnitz   1.678,6
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.465,4
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.290,4

Liegendschützen machen weiter Boden gut

Am 3. Wettkampftag der Berliner Liegend Rangliste konnten sich die Topschützen des Petkuser Teams leicht im Klassement verbessern. Von den 9 Startern erreichten 7 Verbesserungen zum letzten Wettkampf. Trotzdem musste man auf 5 Schützen verzichten. Das führte erneut dazu, dass die 3. Mannschaft nur unvollständig gewertet wurde. Insgesamt waren in der Walther Arena mit 87 Schützen deutlich weniger am Start als an den beiden vorangegangenen Wettkämpfen.

Stärkster Schütze in der 1. Mannschaft war wieder Alexander Flemming. Mit 617,7 Ringen erzielte er die drittstärkste Leistung des Tages. Obwohl es zum Novemberwettkampf aufgrund weniger Innenzehner gleich 7 Ringe nach unten ging, war es nach alter Wertung mit 593 immer noch sein zweitstärkstes Liegend- Resultat. Herausragend war seine 3. Serie (105,5), in der er 3 Mal die 10,9 und 2 Mal die 10,8 traf. So machte er weitere 6 Positionen gut und kletterte auf Rang 8. Zum ersten Mal in dieser Saison griff Sportleiter Sven Bakus ins Geschehen ein. Er zeigte eine solide Leistung und schoss sein stärkstes Ranglisten Ergebnis seit dreieinhalb Jahren. Konstante Zehnerserien über der 100er Marke brachten ihn auf 607,7 Ringe (582). Nur während der letzten Serie hatte er einige Probleme. Seine einzige Acht brachte ihn hier auf nur 98,4 Ringe. Als drittstärkster Schütze im Team liegt er auf Rang 37. Frank Dombrowski konnte sich nur leicht steigern. Mit 606,8 Ringen (578) legte er 1,5 Ringe zu. Sein Wettkampf war von vielen Randtreffern gekennzeichnet. So landeten 15 seiner 60 Wertungsschüsse entweder in der 9,9 oder 10,0. Da blieben die wichtigen Treffer im hohen Zehntelbereich aus. Er verlor 5 Plätze.

Das hohe Niveau des letzten Wettkampfes konnte Junior Benedikt Crncic nicht halten. Er büßte 7,7 Ringe auf 602,6 (577) ein. Immer mal wieder rutschte ihm eine niedrige Neun heraus, die mit den wenigen Innenzehnern nicht aufzuholen waren. Für ihn ging es 7 Plätze nach unten auf Rang 43. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte Manfred Langner die 600er Marke. Bei seinen 601,3 (579) Ringen trübten 2 Achten zwar sein gutes Resultat etwas ein, jedoch schob er sich im Gesamtfeld 3 Positionen nach oben. Denkbar knapp verfehlte Helmut Fahlenberg mit dem letzten Schuss die 600. Nach einer schwächeren 9,4 erreichte der älteste Teilnehmer im Petkuser Team 599,9 (575) Ringe. Durch eine leichte Steigerung von 2,7 Ringen zum letzten Mal ging es für den Senioren 2 Plätze aufwärts. Die größte Leistungssteigerung vollbrachte David König. Der 28-Jährige legte starke 25,1 Ringe zu auf 596,1 (575). Er machte 5 Plätze gut. Für den Jüterboger Junioren Johann Hahn lief es diesmal etwas besser. Trotz zweier Sechsen während der ersten Serie, konnte er sich noch um 14 auf 576,3 (548) Ringe steigern. Er liegt aktuell auf Platz 104. Der Vereinsvorsitzende, Jörg Flemming, ist weiter auf der Suche nach der alten Form. Zu viele Achten ließen sein Resultat auf 575,9 (552) Ringe schrumpfen. Seine kleine Leistungssteigerung um 0,2 Ringe brachte ihm kein Vorteil. Er sackte auf Platz 94 ab.

Den Tagessieg erkämpfte sich wieder einmal Michael Wischnewsky vom PSV Olympia Berlin mit 621,5 (595) Ringen vor dem Tschechen Miroslav Varga 620,0 (594) Ringe vom SSK Dvory. Varga hat auch nach über 30 Jahren das Schießen nicht verlernt. Er gewann 1988 in Seoul olympisches Gold im Liegendkampf. Damals erzielte er mit 600 Ringen im Vorkampf Weltrekord.

Die Teamwertung führt weiter die 3. Mannschaft des PSV Olympia an, vor der ASG Brandenburg und dem SSK Dvory. Das Topteam aus Petkus verbesserte sich durch die zweitbeste Saisonleistung auf Platz 6. Die 2. Mannschaft stagniert auf Rang 15, die 3. Mannschaft liegt am Tabellenende.

 

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,5
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,0
3. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   617,7
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,6
5. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   617,3
6. Benitz Ralf SGes Bockau 1871   616,5
7. Vadinska Denisa SV SSK Dvory   615,9
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   615,5
9. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,5
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   615,3
31. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   607,4
35. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   606,8
45. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   602,6
50. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   601,3
53. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   599,9
55. König David Sportschützen Petkus II   596,1
76. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   576,3
77. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,9

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,20
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,00
3. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,17
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,47
7. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,55
8. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   613,90
9. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,10
10. Vadinska Denisa SV SSK Dvory   612,80
33. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,87
37. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   607,40
43. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,07
68. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,17
70. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   595,77
78. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
94. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   579,97
96. König David Sportschützen Petkus II   577,37
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
110. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,1
2. ASG Brandenburg I   1.841,4
3. SV SSK Dvory   1.834,0
4. PSV Olympia Berlin II   1.832,4
5. SV Chemnitz   1.829,8
6. Sportschützen Petkus I   1.828,4
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.822,2
8. NBSG   1.821,7
9. LV Sachsen-Anhalt   1.816,6
10. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,9
11. SV Treffer Plauen   1.807,0
12. PSV Olympia Berlin I   1.797,7
13. Sgi zu Lübben   1.791,9
14. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.772,7
15. Sportschützen Petkus II   1.769,3
16. SV Briesen   1.765,5
17. Sgi zu Köpenick   1.703,3
18. SV Neuenhagen 2000   1.629,4
19. ASG Brandenburg II   1.546,4
20. Weißwasseraner SV   1.338,9
21. Sommerbiathlon   1.296,1
22. Sportschützen Petkus III   1.136,7

Frank Dombrowski

Alexander Flemming holt Tagessieg bei der Rangliste

Nur 2 Wochen nach dem Lapua Event fand beim PSV Olympia der 2. Wettkampftag der KK Liegend Rangliste statt. Mit 101 Startern hatte sich die Teilnehmerzahl zum ersten Wettkampf leicht erhöht. Die Petkuser mussten auf 4 Schützen verzichten, was zur Folge hatte, dass die 3. Mannschaft unvollständig gewertet wurde. Dennoch zählte man mit 10 Aktiven wieder zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Im gesamten Team standen 4 Leistungssteigerungen 6 Leistungsabfällen gegenüber.

Dieser 2. WK war ein ganz besonderer für den SV Petkus. Erstmalig ist es einem Schützen des Teams gelungen, sich den Tagessieg der Liegendrangliste zu erkämpfen. Nach seinem tollen Sieg beim Lapua Event, legte Alexander Flemming mit seinem Walther KK 500 Matchgewehr nochmal einen drauf. Unglaublich enge Schussbilder und konstant hohe Zehnerserien von 103,3; 104,1; 105,6; 103,6; 104,1; 104,1 brachten ihn auf 624,8 Ringe. Seit Einführung der Zehntelwertung war es das vierthöchste Resultat. Seine persönliche Bestleistung hatte er bei diesmal schnellerer Schussfolge auch nach alter Wertung (volle Ringzahl) um 2 Ringe steigern können. Bei den erzielten 595 (98, 100, 99, 99, 99, 100) landeten alle fünf Neuner in der 9,9. Was für eine tolle Leistung! In der Gesamtwertung ging es für ihn von Platz 57 schon auf Platz 14 hinauf. Gegen diese Spitzenleistung wirkten die Resultate der Mannschaftsschützen Benedikt Crncic und Frank Dombrowski schon deklassierend. Dabei lieferte gerade Crncic wieder eine gute Leistung ab. Mit 610,3 (586) erreichte er sein zweitbestes Ranglistenergebnis und machte 4 Positionen im Feld gut. Frank Dombrowski hatte wie schon beim Lapua Event, Schwierigkeiten einen stabilen Anschlag aufzubauen. Nach dem schon die letzten 3 Probeschüsse nur in der Neun einschlugen, startete er mit 3 Neunern und einer Acht in den Wettkampf. Auch er hatte sich diesmal einen schnelleren Schießrhythmus angewöhnt. Doch erst zum Schluss hin zeigten sich bessere Trefferbilder und Serien. Mit 605,3 (578) büßte er knapp 6 Ringe zum 1.WK ein und lag nur auf Rang 37 der Tageswertung. Im Gesamtfeld ging es 16 Plätze abwärts.

Obwohl Senior Helmut Fahlenberg 6 Ringe auf 597,2 (568) zulegen konnte, sackte er nach Platz 56 der Tageswertung auf Platz 70 ab. Das hatte den Grund, dass 12 Schützen auf den 2. WK verzichteten und sie mit ihren Resultaten vom 1. WK im Gesamtfeld unverändert platziert sind. Manfred Langner, der sich mit Rückenproblemen quälte, konnte nicht seine gewohnte Anschlagsposition einnehmen. Er verlor 3 Ringe zum letzten Mal, erzielte 591,4 (563) und rutschte im Gesamtklassement auf 73 ab. Auch der Luckenwalder Ingo Louvet musste geringe Leistungseinbußen hinnehmen. Fünf Achten und eine Sieben trübten sein Gesamttrefferbild etwas ein. Er schoss 589,7 (565) Ringe und liegt mit Rang 75 im hinteren Mittelfeld. Der Vereinsvorsitzende Jörg Flemming hat noch nicht die stabile Form der letzten Saison erreicht. Bei seinen 575,7 (550) Ringen war der Serienverlauf zwischen 88 und 97 zu wechselhaft. Er verlor 12 Ringe zum Wettkampf im Oktober und rangiert derzeit auf Platz 90. Es ist aber noch Zeit, Boden gut zu machen, denn die 2 schlechtesten Wettkämpfe werden am Ende gestrichen. Mark Koschnick erreichte fast das gleiche Resultat wie beim 1. WK. Trotz gleichmäßigem Verlauf landete ein Viertel der Schüsse unterhalb der Neun. Mit 573,8 (548) nimmt der Kreissportleiter Platz 95 ein. David König legte bei seinem zweiten Liegendkampf innerhalb der Rangliste 6 Ringe auf 571,0 (545) zu und belegt derzeit Platz 101. Für Jana Goldammer lief es nicht gut. Sie verlor fast 25 Ringe auf 538,2 (511). Ein Blick auf ihr Ergebnisausdruck zeigte zwar einen recht konstanten Verlauf von Serie zu Serie, doch auch deutliche Abweichungen im Schießrhythmus von Schuss zu Schuss. Mit 20 Minuten Schießzeit war sie, wie schon im 1. WK, die schnellste im Team der Petkuser.

Hinter Flemming erreichten Jana Tolonitz 623,3 vom LV Sachsen-Anhalt und Regina Martin-Trefz aus Neuenhagen 620,2 Platz 2 und 3 der Tageswertung. Die Gesamtwertung führt weiterhin Michael Wischnewsky vom gastgebenden Verein an.

Zum ersten Mal erreichte die 1. Mannschaft der Petkuser Schützen mit 1840,4 den 3. Platz der Tageswertung. Nur der PSV Olympia III 1847,8 und die ASG Brandenburg 1845,2 waren besser. In der Gesamtwertung kletterte man 2 Positionen nach oben auf Rang 7.

Crncic absolvierte auch wieder einen Dreistellungskampf. Hier steigerte er sich um einen Ring auf 535 Ringe. Beim Stehendschießen klappte es wieder nicht so gut. Bei 162 Ringen ist noch viel Luft nach oben. Er liegt mit Platz 25 derzeit im Mittelfeld.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   624,8
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   623,3
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   620,2
4. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   620,1
5. Stransky Milan SV SSK Dvory   617,9
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   616,8
7. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   615,9
8. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   615,7
9. Jose Andreas ASG Brandenburg I   615,3
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   614,0
24. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
37. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,3
56. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   597,2
68. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   591,4
70. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   589,7
84. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   575,7
85. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   573,8
88. König David Sportschützen Petkus II   571,0
97. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   538,2

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,05
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   619,90
3. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,95
5. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   615,30
6. Berczes Amelie LV Sachsen-Anhalt   615,00
7. Dittrich Siegfried SV Chemnitz 1990 e.V.   614,00
8. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,90
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,60
10. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   613,45
14. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   612,00
28. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   608,40
36. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,30
70. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   594,30
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   593,00
75. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,65
85. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
90. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   582,00
95. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   574,00
101. König David Sportschützen Petkus II   568,00
105. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   562,30
108. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   550,55

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt
1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.839,8
3. SV Neuenhagen 2000   1.838,5
4. SV Chemnitz   1.832,0
5. PSV Olympia Berlin II   1.829,7
6. SV SSK Dvory   1.827,7
7. Sportschützen Petkus I   1.826,7
8. NBSG   1.824,8
9. LV Sachsen-Anhalt   1.823,3
10. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.816,0
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.807,1
12. SV Treffer Plauen   1.805,4
13. PSV Olympia Berlin I   1.803,7
14. Sgi zu Lübben   1.791,9
15. Sportschützen Petkus II   1.768,0
16. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.760,5
17. SV Briesen   1.757,6
18. Sgi zu Köpenick   1.701,4
19. ASG Brandenburg II   1.441,1
20. Weißwasseraner SV   1.430,6
21. Sportschützen Petkus III   1.416,9
22. Sommerbiathlon   1.121,6

Karabinerschützen bei Landesmeisterschaften erfolgreich

In Frankfurt/Oder fanden am ersten Juliwochenende die Landesmeisterschaften in den Breitensport- Wettbewerben KK Karabiner mit offener Visierung und KK Pistole sowie Sportpistole Auflage statt. Ideale Witterungs- und Sichtverhältnisse bescherten vor allem den Gewehrschützen recht ordentliche Ergebnisse. Über die Kreismeisterschaften hatten sich im Kleinkaliber Karabiner-Wettbewerb 13 Teilnehmer aus 6 Vereinen für diese Titelkämpfe qualifiziert. Leider folgten nur 9 Schützen der Einladung des Landessportleiters. Titelverteidiger im Mannschaftswettbewerb waren die Jüterboger, die seit 3 Jahren in dieser Disziplin ungeschlagen sind.

In der gemischten Herren I (bis 40 Jahre) – und Herren II (bis 50 Jahre) Klasse kam es zu einem spannenden Kampf der Jüterboger Teamkollegen. Frank Dombrowski zeigte einen seiner stärksten Karabiner-Wettkämpfe. Konstant hohe Serien von 87, 87 und 88 brachten ihn auf 262 Ringe. Mit seiner 8. Zehn beendete er nach etwa 35 Minuten den 30 Schuss Wettkampf und erzielte einen neuen Landesrekord. Für den Jüterboger Sportleiter war es der 4. Titel in diesem Wettbewerb. Nur knapp musste sich Sebastian Kienast geschlagen geben. Er hatte in der ersten Serie einige Ausreißer, erreichte aber nach 83, 88 und 87 immer noch starke 258 Ringe. Es war nach 2017 und 2018 seine 3. Silbermedaille infolge. Der Golßener Martin Brückmann erkämpfte mit 203 Ringen Bronze. Die Herren III (bis 60 Jahre) Klasse gewann Gerd Fricke von der HS Cottbus. Auch er schoss mit 262 Ringen einen neuen Landesrekord.

In der Damenklasse lieferten sich wie so oft Sabine Radtke und Kerstin Pöschla von der SV der Hochschule Cottbus einen Zweikampf. Nach 3 Meisterschaftstiteln infolge, musste sich Radtke diesmal wieder geschlagen geben. Viele Hochschüsse in der ersten Serie, ließen das Ergebnis doch deutlich schrumpfen. So erreichte sie mit 213 Ringen nur knapp den 7er Schnitt. Pöschla behielt ihr Vorjahresniveau und sicherte sich mit 232 Ringen die Goldmedaille.

Zum 4. Mal nacheinander triumphierten die Flämingstädter im Mannschaftskampf. In der gleichen Besetzung erreichten sie, wie im vergangenen Jahr, 733 Ringe.

Anschließend traten Dombrowski und Radtke noch mit der KK Pistole an. Hier gab es deutlich größere Starterfelder. Und auch hier sollte es Erfolge geben. Im freihändigen Präzisionswettbewerb schaffte Dombrowski nach 92, 92 und 90 Ringen mit 274 den 2. Platz. Im 12 Mann starken Feld der Herren I und II Klasse war nur der Schiffmühler Falko Gersdorf nicht zu schlagen. Er siegte überlegen mit 284 Ringen und Landesrekord. Platz 3 erkämpfte der Prenzlauer Henry Boldt mit 273.

Radtke hatte sich das Ziel gestellt, im 30 Schuss Auflage-Wettbewerb die Qualifikation für die DM in Hannover zu erreichen. Im mit 30 Startern größten Teilnehmerfeld dieser LM, musste sie sich in der gemischten Senioren- und Seniorinnenklasse behaupten. Nach einer sehr guten Vorstellung hatte sie bei exakt gleichem Serienverlauf von 95, 97 und 95 und 287 Gesamtringen die gleiche Ringzahl erzielt, wie der Liebenthaler Jost Heyne. Nur wegen der weniger erzielten Zehner blieb ihr „nur“ der undankbare 4. Platz. Dennoch hatte sie das Limit des letzten Jahres um 8 Ringe übertroffen und ihre Zielstellung erreicht. Den Sieg holte sich der Cottbuser Torsten Kaps mit 291 Ringen und Landesrekord. Er siegte vor dem Spremberger Michael Muthke 289.

Frank Dombrowski