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Fortsetzung der Berliner KK Liegend Rangliste

Nach 6 Monaten Pause wurde in der Berliner Walther Arena unter strengen Hygieneregeln die Kleinkaliber Liegend Rangliste fortgesetzt. Es stand der sechste und letzte Wettkampf vor dem Endkampf auf dem Programm. Beteiligten sich im Februar noch 90 Schützen, kamen diesmal mit 66 Startern doch deutlich weniger. Hier dürfte die Terminverschiebung nach der Corona bedingten Schließung der Anlage die Ursache für den Rückgang sein. Das Petkuser Liegend Team brachte 9 Teilnehmer an den Start. Damit waren nur die Gastgeber vom PSV Olympia mit 13 Schützen stärker vertreten. Die Zielsetzung der besten 3 im Team war das Erreichen des Endkampfes im September. Für diesen, wird Ranglistenchef Rainer Bennewitz 44 Starter zulassen.

Der in der Gesamtwertung bis zu diesem Wettkampf führende Alexander Flemming zeigte auch diesmal wieder eine souveräne Leistung. Mit 619,3 Ringen erzielte er die zweitbeste Tagesleistung. Nach alter Wertung ohne Zehntel waren es wieder starke 593 (99, 99, 99, 99, 99, 98). Obwohl der zweite in der Gesamtwertung Michael Wischnewsky mit 623,3 (593) ganze 4 Ringe besser war und den Tagessieg erkämpfte, reichte es für Flemming in der Gesamtwertung ganz knapp für die Führung. Frank Dombrowski zeigte seine zweitbeste Saisonleistung. Dabei nahm sein Wettkampf einen ungewöhnlichen Verlauf. Anfangs trotz einer Acht noch gut dabei, erreichte er 102,9. Die 2. Serie beendete er mit 105,3, dem höchsten Serienwert des gesamten Feldes. Als er dann von seinem rechten Nachbarschützen einen Kreuzschuss auf die Scheibe bekam und ihm irrtümlich noch ein Schuss abgezogen wurde, war es mit der Konzentration schon fast vorbei. Hier reagierte das Kampfrichterteam sehr schnell und in dem Moment, als die Anzeige wieder korrekt war, schoss ihm der Schütze zu seiner linken Seite eine Sieben auf seine Scheibe. So etwas hatte er in 27 Jahren Sportschießen noch nicht erlebt. In der Folge schlichen sich dann doch einige Neuner ein. Zudem kam er in Schwierigkeiten mit der Wettkampfzeit. Dennoch erreichte er 610,8 (580), steigerte sein Durchschnittsergebnis auf 609,2 und verbesserte sich im Gesamtfeld deutlich um 9 Plätze auf Rang 26. Junior Benedikt Crncic machte 5 Plätze im Klassement gut, trotz 5 Ringen weniger als beim Februar Wettkampf. Nach 605,3 (578) beendete er auf Rang 30 die Vorrunde und qualifizierte sich für den Endkampf.

Mit Saisonbestleistung beendete Jörg Flemming die diesjährige Rangliste. Wenn auch nur um 0,1 Ringe ging es im Vergleich zum 4. Wettkampf auf 595,6 (570) hinauf. Er machte im Gesamtfeld einen großen Sprung von Platz 87 auf 69. Helmut Fahlenberg erreichte diesmal nur in der ersten Serie mehr als 100 Ringe. Mit 587,7 (561) seiner niedrigsten Saisonleistung, machte er trotzdem noch 5 Plätze gut, da dieses Resultat als eines seiner beiden Streichergebnisse gewertet wurde. Mit einem Schnitt von etwas mehr als 598 liegt er zum Abschluss der Rangliste auf Platz 57. Keinen guten Wettkampf erlebte Christoph Hermann. Lediglich 581,9 (555) Ringe kamen zu Stande, nach dem er doch beim letzten Mal noch über der 600er Marke war. Neun Achter waren doch etwas zu viel. Da er nur 3 Saisonwettkämpfe bestritt, kam er nicht in die reguläre Wertung. Am Ende blieb ihm Platz 105. Auch bei Manfred Langner klappte es nicht wie gewohnt. Auch er musste seine niedrigste Saisonleistung hinnehmen. Mit 580,1 (557) verbesserte er sich dennoch um 7 Plätze auf Rang 66. Kreissportleiter Mark Koschnick kam auf 576,6 (548). Der Linksschütze, der für sein 60 Schussprogramm nur 20 Minuten benötigte, blieb nur knapp unter seinem Durchschnitt. Von Platz 103 verbesserte er sich auf 82. In etwa auf dem Niveau ihrer letzten Wettkämpfe, schoss Jana Goldammer. Sie machte den größten Sprung. Nach 562,0 (534) verbesserte sie ihr Durchschnittsresultat auf 566 und machte 24 Plätze gut auf 87.

In der Mannschaftswertung rutschte das erste Petkuser Team von Platz 4 auf 5 ab. Das zweite Team der Gastgeber hatte sich die Position zurück erkämpft. Die zweite Mannschaft der Schützen vom Golm blieb auf Rang 15. An der Spitze gab es keine Veränderung. PSV Olympia III liegt vor dem tschechischen SSK Dvory und der ASG Brandenburg. Im Dreistellungskampf erzielte Benedikt Crncic mit 526 Ringen zwar sein niedrigstes Resultat in der Saison, konnte sich aber auf Platz 19 liegend für den Endkampf qualifizieren.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   623,3
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   619,3
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   619,0
4. Malbrecht René ASG Brandenburg I   618,9
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   618,2
6. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   616,6
7. Rosenkranz Birgit SV Chemnitz 1990 e.V.   616,4
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,1
9. Eick René PSV Olympia Berlin III   612,8
10. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   612,4
15. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   610,8
25. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,3
44. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,6
51. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   587,7
56. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   581,9
57. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   580,1
58. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   576,6
62. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   562,0

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   622,25
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   622,05
3. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   618,08
4. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
5. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   615,50
6. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
7. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,78
8. Lobasiuk Slawomir PSV Olympia Berlin III   614,33
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,08
10. Malbrecht René ASG Brandenburg I   613,68
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   609,20
30. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   608,15
57. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
66. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
69. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   593,08
78. König David Sportschützen Petkus II   583,43
82. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,93
87. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   566,33
100. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
105. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   591,43
106. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
108. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
115. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft   Gesamt Vork.
1. PSV Olympia Berlin III   1.850,0
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.843,2
4. PSV Olympia Berlin II   1.839,0
5. Sportschützen Petkus I   1.837,8
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.823,9
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,8
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. PSV Olympia Berlin I   1.799,2
14. Sgi zu Lübben   1.798,5
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.704,5
18. SV Chemnitz   1.678,6
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.465,4
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.290,4

Alexander Flemming übernimmt nach Tagessieg Spitzenposition in der Rangliste

Der 5. Wettkampftag der Berliner Liegendkampf Rangliste war ein besonderer Tag. Zum ersten Mal ist es einem Schützen des Petkuser Teams gelungen, die Führung in der Gesamtrangliste zu übernehmen. Mit einer Glanzleistung schoss Alexander Flemming auf Topniveau seinen Wettkampf, sicherte sich mit hauchdünnem Vorsprung den Tagessieg und verdrängte den bis dahin führenden Michael Wischnewsky. Auch im Mannschaftskampf konnte weiter Boden gut gemacht werden. Wie schon beim 4. Wettkampf, war dieser Wettkampftag mit 90 Startern wieder ordentlich besucht. Elf Petkuser kamen in die Walther Arena, um sich am vorletzten Tag im Klassement zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Wettkampf im Januar steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Christoph Hermann, David König und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es, wie zu erwarten war, doch größere Verschiebungen, da jetzt die ersten Streichresultate Berücksichtigung fanden.

In bestechender Form präsentierte sich Alexander Flemming. Seine erzielten 623,8 Ringe waren das zweithöchste Ranglistenergebnis in dieser Saison. Er blieb nur 1 Ring unter seiner eigenen im November erzielten Bestmarke. Konstant hohe Serien zwischen 103,2 und 105,1 waren für diese Spitzenleistung ausschlaggebend. Obwohl er nach alter Wertung 9 Treffer in der Neun hatte 591 (98, 98, 99, 99, 99, 98), waren es die vielen hohen Innenzehner (Mouchen), die ihn ganz nach vorn brachten. Allein in der 3. Serie schoss Flemming 8 von insgesamt 40 Mouchen.  So konnte er sich gegen den bis dahin führenden ehemaligen Olympiasieger Miroslav Varga vom tschechischen SV SSK Dvory mit zwei Zehntel Ringen Vorsprung durchsetzen. Varga (595) hatte insgesamt nur 5 Neuner erzielt. Auf Platz 3 kam der bis zu diesem Tag in der Gesamtwertung führende Michael Wischnewsky 621,2. Flemming stieg jetzt vom 6. Platz ganz noch oben. Auch Juniorschütze Benedikt Crncic konnte sich verbessern. Mit einer Steigerung von 3,6 auf 610,3 Ringe (583) schoss er die zweitbeste Leistung im Team und stellte seine Saisonbestleistung vom Novemberwettkampf ein. Er konnte sich von Platz 42 auf 35 verbessern. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Frank Dombrowski. Bei seinen 605,7 (578) nutzte er die volle Wettkampfzeit von 50 Minuten aus, blieb aber knapp unter seinem Durchschnittsresultat. Trotzdem machte er eine Position gut.

Für eine positive Überraschung sorgte Christoph Hermann. Obwohl er in dieser Saison aufgrund der wenigen Wettkämpfe keine Möglichkeit mehr hat, sich im Feld nach vorn zu schieben, zeigt er mit 602,8 (577) seine beste Leistung seit Jahren. Um mehr als 13 Ringe hatte er sich zum WK im Januar gesteigert. Helmut Fahlenberg verpasste zum 4. Mal infolge nur knapp die 600er Marke. Vielleicht war es die eine Acht, die ihm in der vierten Serie herausrutschte. Der Senior schob sich auf Rang 62 leicht nach oben. Sportleiter Sven Bakus schoss mit 596 (570) auf ähnlichem Niveau, wie beim letzten Mal. In der 6. Serie schlichen sich 2 Achten ein und drückten sein Ergebnis doch etwas nach unten. Da er die ersten beiden Wettkämpfe ausließ, kann er nicht auf Streichergebnisse zurückgreifen. So sackte er mit einem Durchschnittsresultat von knapp unter 600 Ringen 7 Positionen auf 61 ab. Der Senftenberger Manfred Langner kam nicht ganz an sein letztes Resultat heran, schoss 594,7 Ringe (569). Er profitierte vom ersten Streichergebnis und machte 4 Plätze gut. Seine zweitbeste Saisonleistung 592,9 (566) brachte dem Vereinsvorsitzenden Jörg Flemming eine leichte Positionsverbesserung ein. David König steigerte sich um 10 auf 588,3 Ringe (560). Die deutliche Verbesserung seiner Durchschnittsleistung brachte ihm eine Verbesserung um 3 Plätze ein. Auch die Ludwigsfelder Schützen, Mark Koschnick und Jana Goldammer, warteten mit Leistungssteigerungen auf. Der Kreissportleiter legte 3,9 Ringe drauf und erreichte mit 582,4 (556) seine beste Saisonleistung. Fast 20 Ringe konnte Goldammer zulegen. Sie schoss mit 580,1 (553) bei relativ konstantem Serienverlauf eine neue tolle Bestleistung. Zwar konnte sie sich nicht im Gesamtfeld verbessern, aber ihr Durchschnittsresultat um ganze 7 Ringe steigern.

Die 1. Mannschaft der Petkuser erzielte die zweitbeste Saisonleistung. Hatte man zum Ranglistenstart noch auf Rang 9 gelegen, ist man nun bis auf den 4. Platz hinaufgestiegen. Durch einen Anstieg um 6,7 Ringe auf 1836,9 konnte man die 2. Mannschaft des PSV Olympia verdrängen. Trotz Steigerung um 8 Ringe, sackte das 2. Petkuser Team eine Position ab. Nach bisherigem Stand können sich neben dem sicher qualifizierten Alexander Flemming auch Frank Dombrowski und Benedikt Crncic berechtigte Hoffnungen auf eine Endkampfteilnahme machen.

Frank Dombrowski

Tageseinzelwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   623,8
2. Varga Miroslav SV SSK Dvory   623,6
3. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,2
4. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,7
5. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   617,6
6. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,1
7. Bennewitz Rainer PSV Olympia Berlin III   616,2
8. Hilliger Sven HSV Söllichau   614,1
9. Edelmann Tobias SGes Bockau 1871   613,9
10. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   613,5
20. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   610,3
35. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   605,7
41. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   602,8
48. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   599,1
57. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,0
60. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   594,7
64. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   592,9
70. König David Sportschützen Petkus II   588,3
78. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   582,4
80. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   580,1

 

Gesamtwertung:

1. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,85
2. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,53
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   620,50
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   617,30
6. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   616,68
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   614,28
9. Sawkin Riccardo PSV Olympia Berlin II   613,97
10. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   613,88
33. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,93
35. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   607,48
61. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   599,97
62. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,58
73. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,90
76. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   596,20
82. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
87. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   588,15
90. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
93. König David Sportschützen Petkus II   583,43
103. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   577,23
106. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,38

 

Mannschaftswertung:

Platz Mannschaft Gesamt Endk.
1. PSV Olympia Berlin III   1.848,3
2. SV SSK Dvory   1.843,7
3. ASG Brandenburg I   1.840,1
4. Sportschützen Petkus I   1.836,9
5. PSV Olympia Berlin II   1.836,3
6. SV Neuenhagen 2000   1.827,6
7. NBSG   1.824,0
8. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.821,6
9. LV Sachsen-Anhalt   1.817,9
10. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.810,7
11. Sgi 1418 zu Bernau   1.810,2
12. SV Treffer Plauen   1.805,9
13. Sgi zu Lübben   1.798,5
14. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
15. Sportschützen Petkus II   1.781,0
16. SV Briesen   1.773,7
17. Sgi zu Köpenick   1.703,4
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. Sommerbiathlon   1.668,6
20. ASG Brandenburg II   1.460,1
21. Weißwasseraner SV   1.437,7
22. Sportschützen Petkus III   1.283,8

KK Schützen erneut treffsicher – Alexander Flemming überragend

Am vierten von sechs Wettkampftagen der Berliner Liegendkampf Rangliste konnten die Schützen des SV Petkus wieder überzeugen. So brachte sich die 1. Mannschaft erneut auf den 3. Rang der Tageswertung und schob sich im Gesamtklassement einen Rang nach vorn. Mit 90 Startern war dieser Wettkampftag wieder ordentlich besucht. Allein 12 Schützen aus Petkus kamen in die Walther Arena, um ihre Ranglisten Position zu verbessern. Sieben von ihnen, konnten sich zum Vormonat bzw. zu ihrem letzten Ranglistenwettkampf steigern. Große Leistungssteigerungen vollbrachten Jörg Flemming und Jana Goldammer. In der Gesamtrangliste gab es noch keine großartigen Veränderungen. Diese wird es erst nach dem 5. WK geben, da dann die Streichergebnisse mit eingerechnet werden.

In fantastischer Form zeigte sich der stärkste im Team, Alexander Flemming. Schon nach den 15 Minuten Probeschießen bemerkte sein Teamkollege Frank Dombrowski, der eine Bahn neben ihm schoss: „Hebe dir noch ein paar Zehner für den Wettkampf auf“.  Bei seinen knapp 20 Probeschüssen hatte Flemming nur eine Neun erzielt. Mit 104,1 Ringen startete er dann perfekt in den Wettkampf. Als sich während der 2. Serie 3 Neuner einschlichen, musste er reagieren. Er ging aus dem Anschlag, machte kurz Pause und baute die Anschlagsposition wieder auf. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In der Folge kamen nur noch 2 Neuner. Nach 35 Minuten Wettkampfzeit, hatte er sich mit 621,1 Ringen (+3,4 Ringe zum Wettkampf im Dezember) den 2. Platz der Tageswertung hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Michael Wischnewsky (621,4) vom PSV Olympia erkämpft. Ohne Zehntelwertung 595 (100, 97, 99, 99, 100, 100) hatte er seine Bestleistung vom 2. Ranglisten Wettkampf eingestellt. Allein 34 seiner 55 Zehner landeten in der Mouche (Innenzehn). Im Gesamtfeld ging es 2 Positionen nach oben. Dombrowski konnte sich nur leicht verbessern, legte 0,9 Ringe zu. Bei relativ konstanten Serien erreichte er mit 607,7 (581) fast sein Durchschnittsresultat in der laufenden Saison. Allerdings verlor er eine Position, liegt als zweitbester Schütze im Team auf Rang 34. Die Chance für eine Endkampfteilnahme ist weiter vorhanden. Die größte Steigerung im 1. Team hatte Junior Benedikt Crncic zu verzeichnen. Nach lediglich 24 Minuten Schießzeit legte er 4,1 Ringe zu auf 606,7 (579). Wie bei Dombrowski, lagen alle Zehnerserien über 100 Ringen. Eine Position ging es nach oben.

Durch die insgesamt gute Mannschaftsleistung, erreichte man zum 3. Mal seit 2007 den 3. Platz. In der Gesamtwertung verbesserten sich die Schützen vom Golm nun mit 1830,2 im Durchschnitt auf den 5. Platz. Der Abstand zur viertplatzierten Mannschaft (PSV Olympia II) beträgt nur noch 0,8 Ringe. Hier führt weiterhin die 3. Mannschaft des PSV Olympia Berlin vor der ASG Brandenburg und dem tschechischen Verein SSK Dvory.

Sven Bakus konnte diesmal nicht an seinen tollen Wettkampf vom Dezember anknüpfen. Mit 596,5 Ringen (571) büßte er fast 11 Ringe ein. Trotz konstantem Serienverlauf, musste er Vier Achten im oberen Scheibenbereich hinnehmen. Da er erst 2 Wettkämpfe in dieser Saison bestritten hatte, rauschte er 17 Positionen nach unten. Helmut Fahlenberg schoss 1,8 Ringe weniger als beim letzten Mal, konnte sich aber dennoch nach 598,1 (565) im Feld um 3 Plätze nach oben bringen. Wie bei fast allen Schützen im Team, gab es auch bei ihm kaum Schwankungen im Serienverlauf. Seine Zielstellung, wieder die 600er Marke zu erreichen, verfehlte Manfred Langner knapp. Bei seinen 597,0 (574) hatte er zwar 36 Zehner erzielt, doch die lagen oft im Randbereich, so dass keine hohen Wertungen zu Stande kamen. Als zweitbester Schütze der 2. Mannschaft liegt er auf Rang 69. Mit fast 20 Ringen mehr als im 3.WK, ließ Jörg Flemming einen deutlichen Leistungsanstieg erkennen. Sein Trefferbild lag enger zusammen und es gab weniger Ausreißer in die Acht. Durch die erzielten 595,5 (566) machte er 5 Plätze gut. Der Kreisstädter Ingo Louvet 590,3 (565) verlor trotz leichter Steigerung einen Rang. Bei seinem ersten Wettkampf in dieser Saison, kam Christoph Hermann noch nicht so zurecht. Sein gesamtes Trefferbild verschob sich nach etwa 30 Schüssen zur linken Seite. Mit 589,6 (562) liegt er auf Rang 81. Kreissportleiter Mark Koschnick schoss bei seinem 3. Wettkampf der laufenden Serie mit 578,5 (550) Saisonbestleistung. Die fast 5 Ringe mehr, brachten ihm aber keine Verbesserung in der Platzierung. Er rangiert weiter auf Platz 100. Den größten Leistungsabfall hatte David König. Er verlor fast 18 Ringe. Mit 578,3 (550) bleibt er unverändert auf Platz 96. Dagegen konnte Jana Goldammer stark zulegen. Sie lag mit 560,3 (534), ihrer zweitbesten Saisonleistung, mehr als 22 Ringe höher.

Im KK Dreistellungskampf kam Crncic über 526 Ringe nicht hinaus. In allen 3 Anschlagsarten fehlten einige Ringe, so dass er zum letzten Wettkampf 30 Ringe verlor und sich mit Platz 22 zufriedengeben musste.

Frank Dombrowski

Tageswertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,4
2. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   621,1
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   617,9
4. Martens Hendrik PSV Olympia Berlin II   617,7
5. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   617,1
6. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   616,0
7. Arlt Sylvia Sgi zu Lübben   615,1
8. Höftmann Annica NBSG   614,7
9. Hinz Philipp Sgem. Medewitz/ Chemnitz   614,3
10. Lange Marlies SV Neuenhagen 2000   614,1
26. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,7
29. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   606,7
50. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   598,1
52. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   597,0
53. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   596,5
55. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   595,5
68. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   590,3
70. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,6
77. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   578,5
78. König David Sportschützen Petkus II   578,3
84. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   560,3

 

Gesamtwertung:

1. Wischnewsky Michael PSV Olympia Berlin III   621,25
2. Tolonitz Jana LV Sachsen-Anhalt   618,97
3. Varga Miroslav SV SSK Dvory   618,95
4. Martin-Trefz Regina SV Neuenhagen 2000   618,20
5. Vaorin Isabel ASG Brandenburg I   616,28
6. Flemming Alexander Sportschützen Petkus I   615,70
7. Ravani Jay PSV Olympia Berlin I   614,80
8. Ruthsatz Frank PSV Olympia Berlin II   614,07
9. Hilliger Sven HSV Söllichau   613,80
10. Stelzer Rolf PSV Olympia Berlin III   613,03
34. Dombrowski Frank Sportschützen Petkus I   607,83
42. Crncic Benedikt Sportschützen Petkus I   605,48
54. Bakus Sven Sportschützen Petkus I   601,95
65. Fahlenberg Helmut Sportschützen Petkus II   596,65
69. Langner Manfred Sportschützen Petkus I   596,08
79. Louvet Ingo Sportschützen Petkus II   591,20
81. Hermann Christoph Sportschützen Petkus II   589,60
87. Geske Thea Sportschützen Petkus III   584,60
89. Flemming Jörg Sportschützen Petkus II   583,85
96. König David Sportschützen Petkus II   577,60
100. Koschnick Mark Sportschützen Petkus III   575,50
104. Hahn Johann Sportschützen Petkus III   569,30
111. Goldammer Jana Sportschützen Petkus III   553,80

 

Mannschaftswertung:

1. PSV Olympia Berlin III   1.846,8
2. ASG Brandenburg I   1.838,1
3. SV SSK Dvory   1.836,1
4. PSV Olympia Berlin II   1.831,0
5. Sportschützen Petkus I   1.830,2
6. NBSG   1.821,2
7. Schützengesellchaft Bockau 1871   1.820,0
8. LV Sachsen-Anhalt   1.812,7
9. Sgi 1418 zu Bernau   1.808,3
10. SV Treffer Plauen   1.805,1
11. Sgi zu Lübben   1.799,9
12. PSV Olympia Berlin I   1.796,9
13. SGem. Medewitz / Chemnitz   1.784,5
14. Sportschützen Petkus II   1.772,9
15. SV Briesen   1.769,3
16. Sgi zu Köpenick   1.699,0
17. SV Neuenhagen 2000   1.675,2
18. SV Chemnitz   1.675,2
19. ASG Brandenburg II   1.456,4
20. Weißwasseraner SV   1.437,7
21. Sommerbiathlon   1.384,9
22. Sportschützen Petkus III   1.137,2

KK Schützen rutschen beim Ranglistenschießen leicht ab

Trotz Steigerung des Mannschaftsresultates mussten die Petkuser Kleinkaliber Schützen beim 4. Wettkampf der Berliner Rangliste einen Rückgang im Klassement hinnehmen. Mit 86 Startern war die Teilnahme im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig. Dennoch bleibt die Liegendrangliste weiter hochklassig. So erreichten wieder 6 Starter mehr als 590 Ringe. Die Bilanz der 11 Petkuser, die in 2 Mannschaften am Start sind, war ausgeglichen. Während 5 Schützen zum Teil deutliche Steigerungen erlebten, mussten 6 größtenteils drastische Leistungseinbußen hinnehmen.

Die stärkste Leistung im Team zeigte diesmal Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde glänzte mit neuer persönlicher Wettkampfbestleistung und legte zum Januarwettkampf 20 Ringe zu. In seinem 48. Ranglistenwettkampf seit 2007 erreichte er durch Serien von 98, 97, 98, 100, 98 und 96 starke 587 Ringe. Er verbesserte seine Bestmarke vom Endkampf 2014 um 3 Ringe. Im Gesamtklassement machte er 3 Plätze gut. Auch Sven Bakus konnte deutlich zulegen. Durch Serien zwischen 96 und 98 steigerte er sich auf 583 Ringe. Der Petkuser Sportleiter machte einen Sprung um 5 Positionen nach oben. Für eine Überraschung sorgte Christoph Hermann. In seiner bislang stärksten Ranglistensaison gab es auch für ihn eine Wettkampfbestleistung. Mit 573 Ringen verbesserte er sein Gesamtdurchschnittsresultat auf mehr als 567 Ringe. Da er sich um 7 Plätze verbessern konnte, liegt er derzeit als viertbester Schütze im Team im hinteren Mittelfeld.

Keinen guten Tag erwischte der bislang stärkste Schütze Alexander Flemming. Ganze 19 Ringe rutschte er ab auf magere 566 Ringe. Auch eine ständige Neuausrichtung des Anschlages brachte keine Verbesserung. Gleich um 14 Plätze sackte er ab auf Rang 35. Da dieses Resultat sicher als eines von zwei Streichergebnissen gewertet wird, dürfte diese Leistung keine großen Auswirkungen auf seine Platzierung zum Ende der Saison haben. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte der Kreisstädter Ingo Louvet die 560er Marke. Bei den 564 Ringen lag er lediglich in der letzten Serie mit 88 Ringen unter seinem Schnitt. Durch seine Steigerung um 16 Ringe ging es 4 Positionen nach oben. Etwas unter ihren Möglichkeiten blieb diesmal Seniorin Karin Herling. Mit 562 Ringen blieb sie knapp unter ihrem Durchschnittsresultat. Barbara Schilling konnte nicht an ihre Bestmarke vom letzten Wettkampf anknüpfen. Mit 90 Ringen kam sie nur schwer in den Wettkampf, konnte sich aber trotz 8 Achten stetig von Serie zu Serie steigern. Dennoch blieb sie mit 559 Ringen deutlich unter dem, was sie sich erhofft hatte. Im inzwischen über 100 Mann starken Teilnehmerfeld verlor sie 6 Plätze auf 79. Auch für Katrin Berndt aus Golßen ging es trotz leichter Leistungssteigerung nach unten. Wie Schilling erreichte sie 559 Ringe.

Vereinsvorsitzender Jörg Flemming musste sich mit einem enttäuschenden 72. Platz der Tageswertung zufrieden geben. Niedrige Serien im 90er Bereich und eine 88er brachten ihn auf nur 554 Ringe. So verlor er ganze 9 Plätze im Gesamtfeld. Für Siegfried Zimmer reichte es diesmal nicht zum Neuner Schnitt. Mit lediglich 11 Treffern in der Zehn kam der älteste Ranglistenteilnehmer auf 530 Ringe. Landesmeister Helmut Fahlenberg musste seinen Wettkampf abbrechen. Da er den Verschluss seiner Waffe vergessen hatte, musste er sich von einem Schützenkameraden diesen leihen. Doch der passte nicht so wie gedacht und nach etwas mehr als 50 Schüssen musste er aufgeben. Aber auch hier sollten die 25 Plätze, die er nach unten rutschte, schnell wieder aufgeholt werden.

Tagessieger wurde wieder einmal Enrico Friedemann vom gastgebenden Verein mit überragenden 598 Ringen ganz knapp vor dem Januar Sieger Henri Junghänel 597 vom SV Rai-Breitenbach und Jörg Bott vom PSV Olympia 596. Die Berliner Schützen dominierten diesmal. Acht Schützen des PSV Olympia waren in den Top 10 zu finden. Im Mannschaftskampf liegen 3 Teams des PSV auf den ersten 3 Rängen. Die Schützen vom Golm hatten ihr Mannschaftsresultat zwar um 6 Ringe gesteigert, verloren aber 2 Positionen auf Rang 10. Mit derzeit 48 Punkten liegen sie aber noch aussichtsreich im Klassement. Nur 3 Punkte trennen sie von den auf Platz 7 liegenden Chemnitzern. Hier sind in den verbleibenden 2 Wettkämpfen noch einige Verschiebungen möglich. Die 2. Mannschaft aus Petkus liegt weiterhin auf Platz 14.

Frank Dombrowski

Petkuser Kleinkaliber-Schützen machen weiter Boden gut

Am 3. Wettkampftag der Berliner KK Rangliste im Liegendschießen konnten sich die Petkuser Schützen im Mannschaftsklassement leicht verbessern. Obwohl man diesmal auf einige Schützen im Team verzichten musste, lag die Gesamtstarterzahl mit 91 höher als an den beiden vorangegangenen Wettkampftagen. Dieser Wettkampf fand wieder auf sehr hohem Niveau statt. So erreichten 7 Schützen mehr als 590 Ringe. Nur 3 der 9 Petkuser konnten ihre Leistungen zum Dezemberwettkampf steigern.

Mit einer tollen 100er Startserie begann Alexander Flemming seinen Wettkampf. Doch eine 94 während der 3. Serie trübte sein Gesamtresultat auf 585 Ringe. Trotz 7 Ringen weniger als beim letzten Mal, gab es für den stärksten Mannschaftsschützen im Team eine Verbesserung um 3 Ränge auf Platz 21. Keine Veränderung hatte es für Sportleiter Sven Bakus gegeben. Mit erneuten 574 Ringen machte er dennoch 4 Plätze gut auf Rang 59. Für die größte Überraschung sorgte diesmal Barbara Schilling. Nach einem sehr konzentriert geschossenen Wettkampf unter voller Ausnutzung der Wettkampfzeit erreichte sie sehr gute 573 Ringe. Konstante Serien zwischen 94 und 97 brachten ihr eine Steigerung um 18 Ringe und 7 Positionen im Gesamtfeld. Fehler, die in der Vergangenheit gemacht worden sind, wurden beseitigt. Außerdem steigerte die Jüterbogerin den 13 Jahre alten Vereinsrekord in der Damenklasse um 1 Ring. Auch Jörg Flemming konnte zulegen. Trotz deutlicher Steigerung um 8 auf 571 Ringe blieb er auf dem 60. Platz. Die gute 98er Schlussserie brachte ihn in der Tageswertung auf Rang 48. Vier weitere Schützen erzielten ebenfalls 571, schossen aber die letzte Serie schlechter aus.

Keinen guten Tag erwischte Frank Dombrowski. Nach sehr guten Probeschüssen, bei denen er fast immer das Zentrum der Scheibe traf, klappte nicht mehr viel. Er fand einfach nicht den richtigen Anschlag, schoss sogar 5 Achten und dürfte mit 567 Ringen eines seiner beiden Streichresultate erzielt haben. In der Einzelwertung rutschte er aber nur 1 Platz auf 51 nach unten. Nach den ausgezeichneten 578 Ringen beim letzten Mal, musste auch Helmut Fahlenberg Leistungseinbußen hinnehmen. Wie bei Dombrowski kamen hier nur Serien zwischen 93 und 96 Ringen zusammen. Zwei Plätze ging es für den Senioren abwärts. Karin Herling büßte diesmal 6 Ringe ein und erzielte wie beim Saisonstart 566 Ringe. Eine magere 92er Abschlussserie verhinderte den angestrebten 95er Schnitt. Sie verlor 2 Plätze im Klassement. Noch einmal 7 Positionen ging es für Ingo Louvet in den Keller. Der Luckenwalder kam nur auf 548 Ringe. Das waren nochmals 10 Ringe weniger, obwohl alle Serien über der 90er Marke lagen. Einen großen Leistungssprung gab es für den ältesten Teilnehmer. Siegfried Zimmer legte 33 Ringe zu und erreichte gute 544 Ringe. Vor allem die ersten 2 Zehnerserien lagen mit 95 und 94 weit über seinem gewohnten Niveau.

Tagessieger wurde erneut Henri Junghänel vom SV Rai-Breitenbach mit überragenden 598 Ringen vor Enrico Friedemann 596 und Patrick Kurz 594 (beide PSV Olympia). Die erste Mannschaft des gastgebenden Vereins konnte sich leicht vom tschechischen Haman Team absetzen und führt mit 3 Punkten Vorsprung. Auf Rang 3 liegt punktgleich die 3. Mannschaft der Berliner. Die erste Mannschaft der Petkuser kletterte eine Position nach oben auf Platz 8. Weiterhin auf 14 rangiert das 2. Team der Schützen vom Golm.

Frank Dombrowski

Mäßiger Start beim Ranglistenschießen

Mit nur durchschnittlichen Leistungen begann für das Petkuser Team die neue Kleinkaliber Liegend Rangliste in Berlin. In der Walther Arena in Alt-Glienicke werden dort an 7 Wettkampftagen in den nächsten Monaten 6 Vorrunden-Wettkämpfe und ein Endkampf ausgetragen. Mit 95 Startern aus 19 Vereinen erreichte der Veranstalter das bislang größte Teilnehmerfeld in der Geschichte dieser Rangliste. Drei Mannschaften aus Tschechien machen die Rangliste auch in dieser Saison zu einem internationalen Vergleichsschießen. Mit 12 Schützen am Start zählte das Team vom Golm hinter dem Gastgeber PSV Olympia (17) und Chemnitz (13) zu den teilnehmerstärksten. Ab diesem Jahr, ist die Mannschaftsstärke auf maximal 5 Schützen begrenzt. Die 3 stärksten einer Mannschaft kommen dann in die Wertung. Die Petkuser konnten so 2 Mannschaften stellen. Wie hoch das Niveau in diesem Jahr ist, wurde gleich beim 1. WK deutlich. So gab es 7 Ergebnisse, die über der 590er Marke lagen. Selbst auf Platz 35 der Einzelwertung erreichte man noch 580 Ringe.

Der stärkste im Team war wieder einmal Alexander Flemming. Obwohl er einige unterdurchschnittliche Serien aufzuweisen hatte, kam er mit 576 Ringen auf Rang 44. Ringgleich hinter ihm platzierte sich Jörg Flemming. Zum Ende hin immer stärker werdend, erreichte er sein bestes Ranglisten Ergebnis seit 3 Jahren. Im Mittelfeld landete Frank Dombrowski. Mit 573 Ringen erzielte der Jüterboger das gleiche Resultat wie beim kurz zuvor veranstalteten Lapua Event. Auf Rang 49 liegend, dürfte es in dieser Saison sehr schwer werden, sich für den Endkampf der besten 32 Einzelschützen zu qualifizieren.

Seniorin Karin Herling lag mit ihren 566 Ringen knapp unter dem 95 er Schnitt pro Serie. Auf Platz 61 lag sie noch vor Christoph Hermann, der mit guten 565 Ringen sein stärkstes Ergebnis seit Februar 2009 ablieferte. Sportleiter Sven Bakus blieb mit nur 564 Ringen und Platz 65 der Tageswertung unter seinem gewohnten Leistungsniveau. Katrin Berndt aus Golßen kam mit 563 Ringen auf Platz 68. Sehr stark präsentierte sich Helmut Fahlenberg. Der Landesmeister dieses Jahres in der Seniorenklasse glänzte mit mittleren und hohen Serien. Nur während der 2. Serie lief es nicht so gut. Dort vermasselte ihm eine 86er das Ergebnis auf 561. Auch Barbara Schilling konnte mit ihrer Leistung zufrieden sein. Trotz Panne an ihrem Diopter erzielte sie 557 Ringe. Mit veränderter schnellerer Schussfolge kam sie bestens zurecht und platzierte sich auf Rang 75.

Fehlende Trainingseinheiten machten sich beim Kreisstädter Ingo Louvet (80. Platz) bemerkbar. Nur 551 Ringe spiegeln nicht sein tatsächliches Leistungsbild wieder. Der Hohenseefelder Matthias Wäsche erzielte mit 540 Ringen den 9er Schnitt pro Schuss. Auch in dieser Saison ist Siegfried Zimmer der älteste Teilnehmer in diesem Wettbewerb. Nach verändertem Anschlag, den er noch nicht im Wettkampf zeigen konnte, kamen 516 Ringe zu Stande. Da hatte er sich doch einiges mehr erhofft.

Tagessieger wurde Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit überragenden 596 vor seinem Mannschaftskollegen Michael Wischnewsky 594 und Vaclav Haman 593 aus Tschechien. Im Mannschaftsranking platzierte sich die 1. Petkuser Mannschaft auf Rang 11. Die 2. Mannschaft liegt derzeit auf Rang 15. Die Gastgeber, die mit 3 Mannschaften den stärksten Eindruck hinterließen, führen mit der 1. Mannschaft knapp vor dem Haman Team und Chemnitz I. Auch wenn die gezeigten Leistungen noch nicht das erhoffte waren, steht der Spaß, hier dabei zu sein, mit an erster Stelle. Bei nahezu perfekten Bedingungen auf elektronische Scheiben zu schießen, ohne Windfahnen beobachten zu müssen, Fußbodenheizung am Schützenstand genießen zu können und die tolle Wettkampfatmosphäre zu erleben machen diese Rangliste einzigartig.

Frank Dombrowski

KK Schützen mit Durchschnittsleistung beim Lapua Event

Schützen aus Jüterbog und Petkus beteiligten sich beim 8. Lapua Event in Berlin. Die Veranstalter konnten sich über ein größeres Starterfeld freuen als 2014. Unter den 111 Teilnehmern aus 33 Vereinen waren auch Schützen aus Niedersachsen und Tschechien am Start. In der Walther- Arena in Alt-Glienicke wurden die Gewehrwettbewerbe wie gewohnt auf elektronischen Scheibenanlagen geschossen. In den jeweiligen Altersklassen standen für Sieger und Platzierte Munitionspakete bereit. Gut 3 Wochen vor Beginn, der an gleicher Stelle stattfindenden Berliner KK Liegend Rangliste, konnte man sich so schon einmal auf die Standbedingungen einstellen. Vom Hauptsponsor gab es wieder die Möglichkeit, für sein Kleinkaliber Gewehr die optimale Munition heraus zu suchen.

Frank Dombrowski erzielte mit 573 Ringen diesmal das höchste Resultat im Team. Weil einige seiner Schüsse nicht angezeigt wurden, musste er nach etwa der Hälfte seines Wettkampfprogrammes den Stand wechseln. Er fand zwar wieder sehr schnell den richtigen Anschlag, jedoch stand er am Ende unter Zeitdruck und schloss mit einer schwachen 92er Serie ab. Die Verkürzung der Wettkampfzeit auf nur noch 50 Minuten bereitet ihm nach wie vor größere Probleme. Mit Platz 16 lag er noch vor Sven Bakus, der 2 Ringe weniger erzielte. Nur durchschnittliche Serien zwischen 94 und 96 brachten den Sportleiter des SSV Petkus auf Rang 17. Weit unter seinen Möglichkeiten blieb Sanssouci Pokal Gewinner Alexander Flemming. Der 33 Jährige fand sich mit 565 Ringen abgeschlagen auf Rang 21 wieder. Den Titel holte sich, nicht überraschend, Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin. Mit überragenden 598 Ringen setzte er sich ganz knapp gegen den Breitenbacher Henry Junghänel 597 durch. Der Berliner Riccardo Sawkin wurde mit 593 Dritter.

In der offen geführten Damenklasse glänzte Barbara Schilling mit neuer persönlicher Bestleistung. Gleich um 20 Ringe verbesserte sie sich zum letzten Wettkampf in Bad Belzig. Trotz vier geschossener Achten, steigerte sie ihren Hausrekord um 3 auf 569 Ringe. Konstante Serien im mittleren 90er Bereich waren dafür ausschlaggebend. Bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Event sprang der 7. Platz heraus. Den Sieg erkämpfte sich Ann-Katrin Näther vom nordwestdeutschen SV Ocholt-Howiek mit 587 Ringen vor ihrer Mannschaftskameradin Ann-Kathrin Ochtrop 582.

Mit 23 Startern war die Seniorenklasse sehr stark besetzt. Hier schoss sich Jörg Flemming mit guten 571 Ringen auf Rang 10. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Helmut Fahlenberg. Dem Petkuser gingen mit 2 niedrigen Serien zum Schluss die Zehner aus. 557 Ringe reichten zum 17. Platz. Nur eine Zehnerserie im 90er Bereich ließ den ältesten Starter im Feld, Siegfried Zimmer, auf 526 Ringe abrutschen. Nach seinem Erfolg beim Pokal des Kreisschützenmeisters hatte er sich doch mehr erhofft als Platz 21. Bodo Drews aus Hannover entschied diese Klasse mit 594 Ringen vor Titelverteidiger Nikolai Venger 590 vom niedersächsischen GK/KK Schützenverein und Peter Rumpf 582 vom PSV Olympia.

Hoch motiviert werden die Schützen vom Golm in die neue Ranglistensaison starten, um Höchstleistungen zu zeigen. Hier warten perfekte Bedingungen und ein tolles Team vor Ort auf sie.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming gewinnt Sanssouci Pokal

Die 27. Auflage des Potsdamer Sanssouci Pokalschießens endete mit einer großen Überraschung für den SSV Petkus. Am Ende der dreitägigen Schießsportgroßveranstaltung stand mit Alexander Flemming der Sieger in den olympischen Disziplinen fest. Im Kleinkaliber Liegendkampf der Schützenklasse erreichte er mit seinen 590 Ringen und Serien von 97, 99, 100, 99, 100 und 95 die Leistung (98,33%), die am dichtesten am Deutschen Rekord lag. Neben dem großen Wanderpokal und dem Erinnerungspokal erhielt er auch den Pokal für den Sieg in seiner Klasse. Er hatte seine Vorjahresleistung um satte 15 Ringe steigern können und verwies Torsten Müller 586 aus Bernau und Erling Melvaer 576 vom Team Norwegen auf die Plätze. Jüterbogs Sportleiter, Frank Dombrowski, kam mit leicht unterdurchschnittlichen 567 Ringen auf Rang 5. Zu einem weiteren Sieg in ihrer erst kurze Zeit andauernden Schießsportkarriere kam Barbara Schilling. Im Damenwettbewerb setzte sie sich mit 543 gegen Jana Schmidt 532 aus Medewitz durch. Für Senior Siegfried Zimmer lief es nach 3 monatiger Wettkampfpause noch nicht wie gewohnt. Seine 504 Ringe bedeuteten am Ende den 7. Platz. Pokalsieger wurde der Bernauer Günter Kästner mit 583 Ringen. Im Mannschaftskampf blieb für die Flämingstädter diesmal nur der 4. Platz. Mit nur 1614 Ringen war der Abstand zum Sieger Bernau 1726 doch recht deutlich. Deutschenbora 1682 und Team Norwegen 1677 kamen auf die Plätze 2 und 3.

Für eine Spitzenleistung sorgte Gewehrspezialist Sebastian Kienast. Ohne Training im Vorfeld erzielte der 30 Jährige starke 391 Ringe mit dem Luftgewehr. Nur 1 Ring mehr schoss Bundesligaschütze Florian Wilfert aus Deutschenbora. Dessen Teamkollege, Titelverteidiger und Sanssouci Pokalgewinner 2014, Torsten Sperling (3. Platz) erreichte wie Kienast 391, hatte aber die zweite Serie schlechter ausgeschossen. Der Luckenwalder Fabian Henze, der auch in diesem Jahr das Jüterboger Luftgewehr Landesligateam leitet, erreichte mit 370 Ringen Platz 9. Schüler Julian Andres von der Luckenwalder Gilde erreichte mit 111 Ringen den 2. Platz hinter dem Norweger Erlend Nyflot 148.

Zwei zweite Plätze gab es für die Jüterboger Druckluft Pistolenschützen. Dombrowski kam in seinem 40 Schuss Wettkampf der Schützenklasse auf 352 Ringe. Ganze 4 Ringe fehlten zum Sieger Michael Stillfried aus Potsdam. Bei den Damen setzte sich die erfahrene Jördis Schmidt aus der Landeshauptstadt mit souveränen 365 gegen Schilling 263 durch. Den einzigen Kreisstädter Titel holte Kevin Boche mit 338 Ringen in der Junioren B Klasse. Im Jugendwettbewerb kam Anton Schulze (Luckenwalde) auf Platz 7.

In 5 olympischen- und 6 Breitensportdisziplinen gingen mit 262 Schützen aus 33 Vereinen fast so viele an den Start wie 2014. Wieder standen fast 300 Pokale für Einzel- und Mannschaftsplatzierungen bereit. Die großen Startfelder gab es erwartungsgemäß beim Auflageschießen im Druckluft- und Kleinkaliberbereich. Hier verfehlten die Luckenwalder Senioren Hans-Joachim Mölter und Bodo Schneider die Top 3 in ihren Wettbewerben oft nur knapp. Beim KK Auflageschießen mit Dioptervisierung kam Mölter in der B-Klasse (ab 65 Jahre) auf 273. Nur 2 Ringe fehlten dem Vorjahresdritten zum Bronzepokal. Frank Koltermann von der SG Elbe/Elster gewann mit 279 vor den ringgleichen Titelverteidigern Hartmut Schulz aus Werder und Joachim Paul (je 275) aus Medewitz. In der C-Klasse (ab 72 Jahre) erzielte Schneider 275. Auch ihm blieb nur der undankbare vierte Platz. Überlegen siegte Norbert Klempert 294 vom PSV Olympia Berlin vor dem Potsdamer Eckhard Müller 282 und dem Liebenthaler Gerhard Petri 281. Im Zielfernrohr Wettbewerb wurde Mölter 276 wieder Vierter. Heinz Jürgen Lippert vom gastgebenden Verein holte sich den Titel mit 283. Schneider erreichte in seiner Klasse 251 und landete auf Platz 7. Auch hier siegte Klempert mit überragenden 294 Ringen. Zum Abschluss ging Schneider noch mit der KK Pistole an den Start um ein 30 Schuss Auflageschießen zu absolvieren. Mit 214 Ringen wurde er Fünfter in seiner Klasse.

Frank Dombrowski

Erfolge beim Pokalschießen des Kreisschützenmeisters

In Bad Belzig fand das traditionelle Pokalschießen des Kreisschützenmeisters des Schützenkreises Potsdam – Mittelmark statt. Wie in den letzten Jahren beteiligten sich auch wieder Schützen aus Jüterbog und Luckenwalde in zahlreichen Disziplinen. Mit 89 Einzelstarts von Schützen aus 16 Vereinen lag die Beteiligung auf dem Vorjahresniveau. Bei recht niedrigen Temperaturen wurde in 4 Gewehr- und 5 Pistolendisziplinen um gravierte Pokale gekämpft. Besonders erfolgreich waren die Flämingstädter, die mit 3 Schützen 5 Mal an den Start gingen und 4 Mal die Siegertrophäe erkämpften.

Im Kleinkaliber Liegendkampf der Schützenklasse gewann Frank Dombrowski mit 573 Ringen. Beeinträchtigt von mehreren Unterbrechungen durch zeitweisen Ausfall einer Scheibenbandanlage, setzte er sich gegen den Medewitzer Udo Wolf 566 und Daniel Kuckert 534 von der SG Werbiger Heide durch. Den Damenwettbewerb entschied Barbara Schilling, die hier zum ersten Mal antrat, für sich. Mit 549 Ringen lag sie 11 Ringe vor Jana Schmidt (Werbiger Heide) und Karola Mrosek 419 vom gastgebenden Verein. Die wohl bemerkenswerteste Leistung vollbrachte Siegfried Zimmer im Seniorenwettbewerb. Im hohen Alter von 83 Jahren gelang ihm mit 553 Ringen ein herausragendes Resultat. Über diesen Pokalerfolg freute er sich ganz besonders, war es doch seine beste Leistung in Bad Belzig seit 5 Jahren.

Zum dritten Mal infolge siegte Dombrowski beim Schießen mit der Kleinkaliber Präzisionspistole. Nach 30 Wertungsschüssen setzte er sich auch zum 3. Mal gegen den Brücker Nico Wiesenburg durch. Nachdem im letzten Jahr bei Ringgleichheit die letzte Serie den Ausschlag über Sieg und Niederlage gab, war es diesmal 1 Ring, den der Jüterboger mehr hatte. Mit 281 verbesserte er seine Vorjahresleistung um 3 Ringe. Den Bronzepokal holte sich der Belziger Dirk Latuske 259. In ihrem ersten Wettkampf mit der KK Pistole kam B. Schilling gleich auf den 2. Platz. Mit guten 216 Ringen hatte sie im Schnitt alle Schüsse ins Schwarze gesetzt. Nicht zu schlagen war Bianca Geißmar von den Götzer Bergschützen, die mit 267 Ringen glänzte. K. Mrosek erkämpfte mit 159 Ringen den 3. Platz.

Auch die Kreisstädter Senioren Hans-Joachim Mölter und Bodo Schneider konnten Pokale mit nach Hause nehmen. In den 50 Meter Gewehr Auflagedisziplinen mit Diopter und Zielfernrohr hatten sie zweite Plätze errungen. Im Diopterwettbewerb musste sich Titelverteidiger Mölter mit guten 274 Ringen dem Medewitzer Otfried Bagusch 279 geschlagen geben. Schneider wurde im 12 Mann starken Teilnehmerfeld Fünfter mit 268 Ringen. Beim Schießen mit Zielfernrohr sicherte sich Schneider den silbernen Pokal. Hier lag er mit 277 Ringen 5 Ringe hinter dem Werderaner Gerhard Große zurück. Mölter 275, der auch hier als Titelverteidiger antrat, erreichte nicht ganz die Leistung aus dem Vorjahr und musste sich diesmal mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Frank Dombrowski

Kleinkaliberschützen in Finsterwalde

Die KK Schützen aus der Region beteiligten sich auch in diesem Jahr beim Pokalwettkampf der PSG Finsterwalde. Bereits zum 9. Mal fand auf dem offenen Kleinkaliber Gewehrstand ein Schießen über 60 Schuss Liegend mit Kleinkaliberwaffen statt. Unter den 17 Schützen aus 5 Vereinen waren 7 Starter, die für den Petkuser Schützenverein antraten. Ziel war es, sich in den einzelnen Altersklassen und in der Mannschaftswertung gut zu positionieren. Auf 12 Scheiben mussten jeweils 5 Wertungsschüsse abgefeuert werden. Hohe Temperaturen an diesem Tag, machten fast allen Schützen zu schaffen.

In der Schützenklasse erreichte Vizelandesmeister Alexander Flemming mit 579 Ringen den 2. Platz. Er bestätigte damit sein Resultat von den Landestitelkämpfen. Als einziger in dieser Klasse erreichte er eine 100er Serie. Nur 1 Ring mehr erzielte Sebastian Kelle vom gastgebenden Verein. Hinter dem Dresdener Matthias Merting 578 kam Frank Dombrowski auf den 4. Platz. Doch mit nur 567 Ringen und einigen Achten kam er nicht an seine Vorjahresleistung heran. Auch Sven Bakus zeigte sich mit nur 563 Ringen auf Platz 5 unzufrieden. Im Wettbewerb der Senioren steigerte sich Jörg Flemming um 1 Ring auf 569 zu 2014. Jedoch reichte es diesmal nur zum 5. Platz. Landesmeister Helmut Fahlenberg konnte eine schwache 89er Serie nicht mehr aufholen und wurde mit 562 Ringen Sechster. Den Sieg errang Peter Frohberg aus Dresden mit dem höchsten Ergebnis des Tages. Bei seinen 585 Ringen reichte ein Ring Vorsprung um sich gegen den Titelverteidiger Andreas Bormann aus Döllingen zu behaupten. Dritter wurde der Vorjahreszweite und für Finsterwalde startende Uebigauer Sören Schaff 575. Bei den Damen kam Karin Herling (5. Platz) auf 564 Ringe. Durch eine niedrige 5. Serie (90) verpasste sie den 95er Schnitt. Barbara Schilling (6. Platz) hatte keine Chance auf eine vordere Platzierung, obwohl sie mit guten 557 Ringen ihr zweitbestes Liegendkampfresultat erzielte. Für Dresden gab es an der Spitze einen Doppelerfolg. Hier erzielten Elke Frohberg 578 und Birgit Rosenkranz 573.

Im Mannschaftskampf kamen die Schützen vom Golm wieder zum 3. Platz. Mit 1715 Ringen lag man hinter den Gastgebern 1728 und den Schützen aus der sächsischen Landeshauptstadt 1741.

Frank Dombrowski