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Starke Einzelleistungen bei KM, gemischtes Königshaus ermittelt

Nur eine Woche nach dem Vergleichswettkampf mit der Luckenwalder Gilde wurden zum 19. Mal infolge im Schützenhaus der Jüterboger Gilde die Kreismeisterschaften in den Druckluft Wettbewerben ausgetragen. Mit 131 Einzelstarts von Schützen aus 6 Mitgliedsvereinen des Kreisschützenbundes Teltow-Fläming/Potsdam-Stadt, konnte die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres wiederum leicht gesteigert werden. In den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr Auflage, Luftpistole und Luftpistole Auflage gab es diesmal 13 neue Kreisrekorde. In 35 Einzel- und 8 Mannschaftskonkurrenzen wurde um Medaillen, Urkunden und Pokale gekämpft. Die Gastgeber hatten mit 39 realisierten Starts erneut das größte Aufgebot gestellt, vor Potsdam 35, Luckenwalde 21, und dem PSV Zossen/Blankenfelde 16. Die überragende Bilanz der Gastgeber in den letzten Jahren, konnte diesmal nicht gesteigert werden. Dennoch wurden mit 15 Einzel- und Mannschaftserfolgen, die meisten Titel errungen. Hier lag man im Titelranking wieder vor den Schützen aus der Landeshauptstadt 13, dem PSV Zossen/Blankenfelde 7, Luckenwalde 3, Ludwigsfelde 2 und Petkus mit einem Titel. Die erfolgreichsten Starter waren der Jüterboger Harald Richter mit 4 Titeln, und Beate Busack aus Potsdam mit 3 Erfolgen. Kampfrichter Steffen John wertete mit Hilfe der vor 2 Jahren angeschafften Ringlesemaschine jede Scheibe bzw. Scheibenstreifen aus und ermittelte den für das Königsschießen erforderlichen Teiler. Kreissportleiter Mark Koschnick konnte auf die vom Gastgeber gestellten, erfahrenen Kampfrichter Barbara Schilling und Heinz Krüger zurückgreifen.

Wie in jedem Jahr, nahmen alle Schützen durch ihre Teilnahme automatisch am Kreiskönigsschießen teil. In 2020 gibt es ein gemischtes Königshaus. Hier erzielten Schützen aus 3 Vereinen in den jeweiligen Kategorien die beste Zehn. Neuer Kreisschützenkönig wurde Jonas Stein. Der 29-Jährige Jüterboger Gewehrschütze, der beim letztjährigen Königsschießen auf dem 2. Rang zu finden war, verdrängte kurz vor dem Ende der Titelkämpfe, den lange Zeit führenden Sebastian Kienast 11,4 T durch einen 6,5 Teiler. Stein, der erstmalig diesen Titel errang, löste seinen Vereinskollegen Frank Kanzler vom Thron ab. Auf Rang 3 landete der Ehrenvorsitzende des KSB, Detlef Bode, mit einem 13 T. Ihren mittlerweile 5. Königstitel erkämpfte sich Jördis Schmidt 37,7 T. Die Pistolenschützin aus der Landeshauptstadt hatte nach 2012, 2015, 2016 und 2018 wieder die beste Zehn abgegeben. Sie tritt die Nachfolge der Kreisstädterin Anne Sophie Wippich an. Geschlagen geben, mussten sich die Jüterboger Gewehrschützinnen Nadine Henkel 59,9 T und Birgit Ziegert 88,3 T. Bei den Auflageschützen gab es ein Novum. Hier erreichten 2 Schützen mit ihrer besten Zehn den gleichen Teiler. Sowohl Jürgen Schuhrke vom PSV Zossen als auch Hans-Joachim Rehbein vom gastgebenden Verein kamen auf einen 10,1 T. Da es jedoch nur einen König geben konnte, musste der zweitbeste Schuss die Entscheidung bringen. Hier hatte der Zossener mit 32,7 T zu 120,9 T einen deutlichen Vorsprung. Schuhrke sicherte sich erstmals die Königstrophäe. Auf den gemeinsamen dritten Rang kamen Martina Butzek vom PSV und der Jüterboger Werner Panek mit je einem 13,9 T. Alle Könige haben sich hiermit zum Landeskönigsschießen in Werder/Havel qualifiziert. Wie schon im vergangenen Jahr, waren beim Jugendkönigsschießen ausschließlich Jüterboger auf den vorderen Plätzen zu finden. Nach Thea Geske ist nun Benedikt Crncic neuer Kreisjugendkönig. Er erzielte mit seinem Luftgewehr einen 22,2 T vor Lisa Jakob 68,9 T und Johann-Richard Hahn 73,7 T.

Die Jüterboger waren im freihändigen Luftgewehranschlag wieder überlegen. 7 von 10 möglichen Titeln gingen auf ihr Konto. Außerdem stellten sie 4 neue Kreisrekorde auf. Die wohl stärkste Leistung dieser Titelkämpfe erzielte Sebastian Kienast. Der 34-Jährige, der seit 1997 Mitglied der Jüterboger Gilde ist, schoss sein zweitbestes jemals mit dem Luftgewehr erzieltes Resultat. Nach Serien von 98, 99, 98 und 98 standen plötzlich 393 Ringe im Protokoll. Seinen bisherigen Kreisrekord in der Herren I Klasse steigerte er um 8 Ringe.  Auf den Plätzen 2 und 3 lagen seine Mannschaftskollegen Lars Meyhak  und Fabian Henze. Weitere Rekordmarken erzielten Nadine Henkel 345 in der Damen II Klasse, Sven Lebahn 361 in der Herren II Klasse und Birgit Ziegert 363 in der Damen III Klasse.  B-Junior Benedikt Crncic setzte sich mit 375 Ringen klar gegen seinen Vereinskollegen Johann-Richard Hahn durch. In ihrem ersten größeren Wettkampf, gewann Lisa Jakob mit 353 die Jugendklasse. Die Herren IV Konkurrenz entschied der Petkuser Jörg Flemming 334 für sich. Er verwies die Jüterboger Norbert Huckewitz (Titelverteidiger) und Heinz Krüger auf die Plätze. In den Schülerklassen gab es durch Tessa Nowoisky  140 und Marlon Koschke 107 Titel für die Luckenwalder Gilde.

Beim Luftgewehr-Auflageschießen gab es 4 neue Kreisbestleistungen. Hier bestimmten die Schützen aus der Landeshauptstadt und Zossen/Blankenfelde das Geschehen. Das höchste Resultat erzielte der Potsdamer Joachim Lau in der Senioren III Klasse. Mit 311,3 setzte er sich gegen Helmut Fahlenberg (Petkus) und Hartmut Krügener vom PSV durch. Weitere Kreisrekorde für Potsdam gab es durch Uwe Zander 309,3 bei den Senioren I, Eckhard Müller 310,8 bei den Senioren IV. Einen weiteren Titel holte sich Heinz-Jürgen Lippert 306,5 bei den Senioren IV. Für den PSV setzte Astrid Sodeikat mit 305,2 bei den Seniorinnen I eine neue Höchstmarke. Weiter für den PSV erfolgreich waren: Martina Butzek 309,4 Seniorinnen III und Dr. Veronika Fuchs 293,1 Seniorinnen IV. Aber auch die Gastgeber konnten Einzelerfolge für sich verbuchen. So siegte Hendrik Papenroth 289 in der Herren II Klasse und Harald Richter 302,5 in der Senioren II Klasse. Mannschaftserfolge gab es hier durch Jüterbog im Senioren I Feld. Die Schützen aus Zossen/Blankenfelde waren in der Senioren III Klasse erfolgreich.

Die Potsdamer dominierten das Schießen mit der Luftpistole. Sie holten 7 der 8 möglichen Titel. Beate Busack (Potsdam) verteidigte ihren Vorjahreserfolg und erreichte 332 Ringe in der Damen IV Klasse. Peggy Wölk schoss in der Damen II Klasse mit 345 neuen Rekord. Weitere Potsdamer Erfolge gab es durch Jördis Schmidt 366 Damen I, Stefan Birr mit Kreisrekord 368 Herren III, Robert Böhm 364 Herren I und Erhard Kloth 332 Herren IV. Im mit 9 Startern größten Teilnehmerfeld dieser Disziplin gab es dann doch noch einen Jüterboger Sieg. Frank Dombrowski verteidigte seinen Titel mit 354 vor den Potsdamern Michael Stillfried und Sebastian Lindner.

Fünf Vereine konnten sich in die Siegerliste beim Pistolen Auflageschießen eintragen. Hier gab es zahlreiche Schützen, die ihren Erfolg aus dem letzten Jahr wiederholten. Die wertvollste Leistung vollbrachte Beate Busack bei den Seniorinnen III. Die DM-Vierte des vergangenen Jahres steigerte ihre bisherige Kreisbestleistung um 7,5 auf ausgezeichnete 310,2 Ringe. Harald Richter schoss im Senioren II Feld persönliche Bestleistung von 303,2 und verbesserte seine Kreisrekordleistung aus 2019 um satte 8,6 Ringe. Weitere Einzelerfolge hatten: für Ludwigsfelde Berit Schubert Damen II mit Rekord 303,2,  für Jüterbog Sabine Radtke Seniorinnen I mit 295,8 und Frank Dombrowski Herren II 300,2, für den PSV Detlef Behlendorf Senioren I 303,7, Karl-Heinz Targiel Senioren III 302,2 und Winfried Quitzdorf Senioren IV 294,5. Der Luckenwalder Hans-Joachim Mölter gewann die Senioren V Klasse mit 286,3. Mannschaftliche Erfolge gab es durch Ludwigsfelde, Jüterbog und Potsdam.

Am 22. August findet in Potsdam die zentrale Siegerehrungsfeier für alle Könige, Sieger und Platzierte statt.

Frank Dombrowski

Jüterboger Luftgewehr Schützen holen erste Punkte in der Landesliga

In der Brücker Turnhalle fand der 2. Wettkampftag der BSB Landesliga statt. Die Schützen um Teamchef Fabian Henze wollten sich nach der 0:5 Klatsche am 1. WK-Tag in Cottbus gegen Werder/Havel unbedingt vom Tabellenende lösen. In gleicher Besetzung traf man auf die Schützen aus Bernau, die sich schon am ersten Tag einen Sieg gegen Senftenberg erkämpften.

Wie schon in Cottbus war Jonas Stein an Position 1 gesetzt. Er musste gegen die starke Chris Belinda Leimbach antreten. Leimbach konnte in der Anfangsphase jedoch nicht überzeugen, schoss nur eine 86er Startserie. Stein, der seit Jahren auf beständig gutem Niveau in der Liga schießt, legte 4 Serien über der 90er Marke hin und siegte doch recht deutlich mit 372 zu 361. Stein liegt nach dem 2. WK-Tag als bester Jüterboger mit einem 374er Schnitt auf Rang 12 in der Einzelwertung. Mit diesem ersten Einzelpunkt war nicht unbedingt zu rechnen. Im 2. Duell zwischen Fabian Henze und Michele Knospe sollte eigentlich alles nach Plan laufen. Doch dem erfahrenen Schützen, der auch schon in diesem Jahr in der 2. Bundesliga zum Einsatz kam, passierte ein Malheur. Während der 2. Serie wollte er minimale Abweichungen durch Visierveränderungen vornehmen und drehte am Diopter in die falsche Richtung. Das hatte zur Folge, dass sich die Schüsse immer weiter vom Zentrum entfernten. So gab es nur eine 81. Erst während der 2. Hälfte seines Wettkampfprogramms fand er zur gewohnten Stärke zurück. Doch das reichte für ihn nicht mehr. Henze verlor mit 354 zu 359 Ringen. Eine Leistungssteigerung um 7 Ringe brachte Anna-Sophie Wippich im 3. Duell einen ungefährdeten 376 zu 360 Sieg gegen Alexander Lehmann. Nach einer langen Kleinkalibersaison ist Benedikt Crncic noch nicht so richtig auf den freihändigen Luftgewehranschlag eingestellt. In seinem Match gegen Alexander Stolp lief es zu Beginn nicht gut. Sein Gegner nahm ihm nach 2 Serien schon 9 Ringe ab. Mit 5 Ringen unter seiner Leistung von Cottbus verlor Crncic mit 361 zu 369. So stand es 2:2 und das letzte Duell zwischen Sven Lebahn und Ines Bergmann musste die Entscheidung bringen. Hier war allerdings schnell klar, dass sich der Jüterboger durchsetzen würde. Bei seiner Steigerung auf 368 Ringe hatte er am Ende 34 Ringe Vorsprung.

Nach dem 3:2 Erfolg liegt man nun auf dem 4. Tabellenplatz. Lübben und Werder/Havel liegen nach Mannschaft- und Einzelpunkten nach jeweils 4:1 Erfolgen über Senftenberg und Neuenhagen an der Spitze. Am 3. Wettkampftag wird es im Dezember in Frankfurt/Oder einen Doppelwettkampf geben. Dann warten Neuenhagen und die Ligafavoriten aus Lübben auf die Flämingstädter.

Frank Dombrowski

Tabelle:

Platz Mannschaft M-Punkte E-Punkte
1 SG Lübben 04:00 09:01
SG Werder/Havel 04:00 09:01
3 SG Bernau 02:02 06:04
4 SG Jüterbog 02:02 03:07
5 SV Senftenberg 00:04 02:08
6 SV Neuenhagen 00:04 01:09

Kreismeisterschaften der Schützen-Gemischtes Königshaus

Im Jüterboger Schützenhaus fanden zum 15. Mal infolge die Kreismeisterschaften in den Druckluftwettbewerben statt. Zu dieser zweitägigen Veranstaltung, die auch als Qualifikationswettkampf zur Landesmeisterschaft dient, kamen mit 64 Gewehr- und 62 Pistolenschützen deutlich mehr in die Flämingstadt als im vergangenen Jahr. Mit 6 teilnehmenden Vereinen, die im KSB organisiert sind, lag man auf dem gleichen Niveau wie 2015. In den ausgeschriebenen 4 Disziplinen wurden 2 neue Kreisrekorde aufgestellt. Die Schützen aus der Landeshauptstadt traten 40 Mal an die Feuerlinie und waren mit 17 Einzel- und Mannschaftstiteln die erfolgreichste Gilde. Aber auch die Bilanz der gastgebenden Jüterboger konnte sich sehen lassen. Hier holten Schützen bei 33 Starts 11 Titel. Weitere Titelträger waren der PSV Zossen/Blankenfelde (8) sowie Luckenwalde und Petkus mit je einem Kreistitel. Zu den erfolgreichsten Teilnehmern dieser KM zählten Beate Busack (Potsdam), Karl-Heinz Targiel (PSV Zossen) und Sabine Radtke (Jüterbog) mit je 3 Einzel- und Mannschaftserfolgen.

Auf der Jüterboger Anlage, die mit 13 Seilzuganlagen ausgestattet ist, fand das traditionelle Königsschießen statt. Nachdem im vergangenen Jahr das komplette Königshaus aus Potsdam kam, gab es in diesem Jahr ein gemischtes Königshaus aus Potsdam und Jüterbog. Neuer Kreisschützenkönig wurde Alexander Kade. Der Potsdamer hatte mit der Luftpistole einen guten 5,6 Teiler erzielt. Kade verwies seinen Teamkollegen Roger Reckling 10,9 T und Jens Feistner 11,3 T vom PSV auf die Plätze. Für Kade war es der erste Königstitel. Er tritt die Nachfolge seines Vereinskollegen Michael Becker an. Auch die Schützenkönigin kommt erneut aus Potsdam. Wie im vergangen Jahr sicherte sich Jördis Schmidt im letzten Durchgang dieser KM den Titel mit einem 12,3 T vor der lange Zeit führenden Mandy Kanzler 29,7 T und Sabine Radtke 36,6 T. Zum zweiten Mal wurde im Kreis der Auflagekönig ermittelt. Hier erzielte Sabine Radtke die beste Zehn. Mit der Luftpistole erzielte sie mit einem 2,5 T den besten Schuss dieser KM und lag ganz knapp vor dem Zossener Winfried Quitzdorf 2,9 T und Jürgen Kunze 4,3 T aus Potsdam. Einen spannenden Verlauf gab es beim Kreiskönigsschießen der Jugend. Hier setzte sich die für Jüterbog startende Schülerin aus Lübben Svenja Graßmann mit einem 45,1 T hauchdünn gegen Anton Schulze 45,6 T aus Luckenwalde und Maria Kanzler 46 T aus Jüterbog durch.

Im freihändigen Luftgewehranschlag dominierten die Gastgeber, die Mannschaftserfolge in Schüler, Damen, Schützen- und Seniorenklasse für sich verbuchen konnten. Zu den stärksten Leistungen zählten die 387 Ringe von Sebastian Kienast, der sich gegen seinen Mannschaftskollegen Jonas Stein 381 durchsetzen konnte. Gabi Bulla entschied mit 384 die Damenkonkurrenz vor ihrer Teamkollegin Mandy Kanzler 376 für sich. Birgit Ziegert glänzte mit 355 und neuer Kreisbestmarke in der Damenaltersklasse. Maria Kanzler überzeugte mit starken 189 bei den Schülerinnen. Julian Anders gewann mit 183 die Schülerklasse. Weitere Titelträger waren Elias Graf (Luckenwalde) in der Jugendklasse, Jürgen Alf (Potsdam) in der Altersklasse und Jörg Flemming (Petkus) bei den Senioren. Die Potsdamer und Zossener Schützen waren die stärksten beim LG Auflageschießen. Im größten Starterfeld bei den A-Senioren gewann K.-H. Targiel mit 297 Ringen. Martina Butzek 292 vom PSV siegte bei den A-Seniorinnen. Mit nur einem Ring Vorsprung setzte sich der PSV im Teamwettbewerb gegen Potsdam durch. Weitere Gewinner waren: Joachim Lau 294 (Potsdam) bei den B-Senioren, Dr. Veronika Fuchs 288 (PSV) B-Seniorinnen, Gerhard Supper 297 (Potsdam) C-Senioren sowie S. Radtke 283 Damen-Altersklasse und Matthias Strauch 290 (Potsdam) in der Altersklasse.

Wie zu erwarten war, räumten die Potsdamer beim Luftpistolenschießen kräftig ab. So siegten Wolfgang Geppert 370 in Schützenklasse, Jördis Schmidt 358 in Damenklasse, Lucas Lieberenz 352 in Jugendklasse, Stefan Birr 365 in Altersklasse, Erhard Kloth 351 in Seniorenklasse und Beate Busack 342 in der Seniorinnenklasse. Lediglich S. Radtke durchbrach die Potsdamer Überlegenheit durch den Titelgewinn in der Damenaltersklasse 359. Beim Auflageschießen markierte der Zossener Detlef Behlendorf in der Altersklasse mit 294 Ringen einen neuen Kreisrekord. K.-H. Targiel setzte sich im A-Seniorenfeld mit 293 gegen KSB-Schatzmeister Erhard Kloth 289 (Potsdam) durch. Weitere Gewinner waren S. Radtke 286 in der Damenaltersklasse, Beate Busack 289 A-Seniorinnen und Winfried Quitzdorf 292 B-Senioren.

Frank Dombrowski

Zielsicherheit beim Sargschießen gefragt

Um 10.00 Uhr fiel am Neujahrestag der erste Schuss beim traditionellen Sargschießen der Jüterboger Gilde. Wie im vergangenen Jahr kamen 17 Teilnehmer ins Schützenhaus, um den Start der neuen Saison einzuleiten. Neben Sportschützen, Traditionsschützen waren auch Bogenschützen mit von der Partie. Auf Grund der hohen Beteiligung entschloss man sich, auch in diesem Jahr nur 3 der 4 Druckluftwettbewerbe auszutragen. Bei dem Ausscheidungsschießen schied immer derjenige mit dem niedrigsten Schusswert aus. Bei Ringgleichheit musste ein Stechen entscheiden. Kurioser Weise wurden einschließlich Stechschüsse wie im Vorjahr 442 Schüsse abgegeben. Und auch die Anzahl der „Fahrkarten“ (Treffer außerhalb des Scheibenspiegels) blieb mit 27 gleich.

Beim freihändigen Luftgewehrschießen gab es mit 19 Fahrkarten erwartungsgemäß die meisten Fehlschüsse. Die ersten 12 Runden überstanden Hendrik Papenroth, Harald Richter, Frank Dombrowski, Jonas Stein, und Frank Leis, der zuvor Barbara Schilling im Stechschuss besiegte. Dann verabschiedeten sich Richter und Papenroth mit einer 0 und einer 3. In der Vorschlussrunde erwischte es Leis, der sich mit seiner ersten Nullnummer aus dem Titelkampf schoss. Im Finale standen mit Dombrowski und Stein wieder die Vorjahresfinalisten zum Stechen bereit. Nach der Niederlage 2015 revanchierte sich der Sportleiter der Gilde und setzte sich mit 9:6 durch. Für Dombrowski war es der 5. Titelgewinn in den letzten 6 Jahren in dieser Disziplin.

Deutlich höhere Ringzahlen wurden beim Luftgewehr-Auflageschießen erzielt. Hier zeigten sich die „Spezialisten“ sehr zielsicher. Nach 12 Runden kämpften noch Ralf Schulze, Kristian Friedrich, Heinz Krüger, Dombrowski, Richter und Stein um den Titel. In den folgenden Runden schieden Stein mit einer 7, Friedrich mit einer 9 und Krüger nach 4 Stechschüssen mit einer 8 gegen Dombrowski aus. Als Dombrowski in der vorletzten Runde eine 8 erzielte, blieben für das Finale nur noch Richter und Schulze übrig. Richter, der schon im letzten Jahr im Finale stand, setzte sich verdient mit 10:9 durch. 14 seiner 16 Schüsse trafen das Zentrum.

Das Pistolenschießen verlief deutlich schneller. Hier hatte man sich im Vorfeld darauf geeinigt, dass Schützen mit einer Null sofort ausschieden und nicht ins Stechen kommen konnten. So war für Krüger und Xuefang Leis schon nach dem 1. Schuss Feierabend. Unter die Top 5 hatten es Schilling, Stein, Dombrowski, Richter und Peter Rinderle geschafft. Dann schossen Stein eine 4 sowie Richter eine 7 und konnten die Koffer packen. Nach zuvor guter Schussfolge musste Schilling mit einer 3 ihr Schießen beenden. Im anschließenden Finalduell setzte sich Dombrowski gegen Rinderle mit 8:7 durch und verteidigte seinen Titel.

Frank Dombrowski

Jüterboger Schützen beim Landesliga Abschluss in Frankfurt/Oder

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte die 2. Jüterboger Luftgewehrmannschaft vom Saisonfinale, dem 4. Wettkampf der Verbandsliga, aus Frankfurt/Oder zurück. Zuerst musste man gegen die dominierenden und bislang ungeschlagenen Bernauer an die Feuerlinie treten. Doch hier wurde schnell klar, dass man, wie schon beim Hinrunden Wettkampf, keine Chance haben wird.

Im Spitzenduell unterlag Trainer Frank Kanzler dem stärksten Schützen der Liga Torsten Müller klar mit 360:382. Jonas Stein lag am Ende 11 Ringe zurück im Match gegen Christin Fank. Die Dritte der Liga Einzelwertung siegte mit 375:364. Mannschaftsleiter Fabian Henze 362 zeigte im Match gegen Maria Preihs seine niedrigste Saisonleistung. Mit 387 Ringen erreichte Preihs das höchste Ergebnis des Tages und sicherte ihrer Mannschaft den entscheidenden 3. Einzelpunkt. Auch Mandy Kanzler hatte gegen Chris Leimbach keine Möglichkeit einen Punkt zu erzielen. Mit 367 Ringen lag sie knapp unter ihrem Ligaschnitt. Leimbach holte mit 381 den 4. Punkt für Bernau. Den einzigen Punkt für die Flämingstadt erkämpfte Sarah Janina Thümmel durch einen überzeugenden 373:341 Erfolg über Michele Knospe.

Nach dieser zu erwartenden 1:4 Niederlage ging es gleich im Anschluss gegen Neuenhagen. Hier überzeugte Frank Kanzler mit seinem höchsten Saisonergebnis und siegte gegen Jan Heider 384:377. Dagegen unterlag Jonas Stein mit der schlechtesten Ligaleistung in diesem Jahr 361 gegen Regina Martin-Trefz 378. Einen hauchdünnen Sieg schaffte Fabian Henze bei seinem 365:364 Erfolg über Marlies Lange. Ringgleichheit gab es im Duell zwischen Mandy Kanzler und Heike Lau. Beide erreichten 365 Ringe. Erst ein Stechen musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Lau traf beim Stechschuss die Zehn, Kanzler nur die Neun. Den entscheidenden 3. Einzelpunkt markierte Marian Mölter mit einem 368:360 Sieg gegen Uwe Lau. Wie schon beim Hinrunden Wettkampf an gleicher Stelle gewannen die Jüterboger knapp mit 3:2. Die Bernauer setzten sich im letzten Wettkampf gegen Lübben durch und blieben auch nach 8 Wettkämpfen ungeschlagen. Die Jüterboger kamen mit positiven Mannschaftspunkten hinter Lübben auf Rang 3.

Ebenfalls mit Sieg und Niederlage beendeten die Pistolenschützen aus der Landeshauptstadt mit Jüterboger Unterstützung die diesjährige Ligasaison. Zunächst gab es eine unerwartete 2:3 Niederlage gegen die bis dahin sieglosen Briesener. Für extra Spannung sorgten 2 Stechen innerhalb dieses Duells. An Position 1 gesetzt unterlag Sabine Radtke im Spitzenduell Volker Valentin 354:364. Mario Weber musste mit der ringgleichen Petra Morcinek 353 ins Stechen, unterlag dort mit 8:9. Frank Dombrowski setzte sich gegen Steffi Mattke mit 352:347 durch. Den 2. Punkt für Potsdam erkämpfte Carsten Andres mit 359:344 gegen Tristan Schmitt. So musste das 5. Match die Entscheidung bringen. Hierbei verlor Mannschaftsleiter Erhard Kloth nach ringgleichen 334 gegen Frank Pater durch einen Stechschuss 7:8.

Im abschließenden Kampf mit Frankfurt/Oder setzten sich die Potsdamer überraschend deutlich mit 4:1 durch. Der stärkste Ligaschütze, Stefan Birr, hatte keine Probleme gegen Daniel Giebler 371:360. Weber behielt gegen Linda Helm mit 362:354 die Oberhand. Radtke und Dombrowski holten mit 353 und 359 weitere Punkte gegen Steve Brauner 347 und Michelle Kunkel 358. Einzig Andres gab mit 352:363 gegen Ludwig Schötzau einen Punkt ab. Mit Platz 3 im Klassement zeigten sich die Potsdamer Schützen nach 4 Siegen und 4 Niederlagen zufrieden. Den Sieg in der Landesliga errangen die Brücker vor Frankfurt/Oder.

Die Pistolen Auflageschützen aus Potsdam beenden die Saison auf Platz 4 nach einem 1:4 gegen den Spitzenreiter aus Liebenthal. Hier mussten der zweitstärkste Ligaschütze, der Kreisstädter Andreas Eckardt 289, und Sabine Radtke 282 knappe Niederlagen einstecken. Liebenthal gewann vor Cottbus mit gleicher Punktezahl sowohl in Mannschafts- als auch in der Einzelpunktwertung. Hier brachte der direkte Vergleich zwischen den beiden Teams die Entscheidung zugunsten der Liebenthaler.

Frank Dombrowski

Gewehrschützen holen erste Punkte in Verbandsliga

Nach 2 knappen Niederlagen am 1. Wettkampftag der Verbandsliga kamen die Jüterboger Luftgewehrschützen zu ihren ersten Mannschaftspunkten. Mit 2 Siegen holten sie wichtige 4 Punkte und setzten sich vom Tabellenende ab.

In Frankfurt/Oder ging es zunächst gegen die Mannschaft aus Senftenberg. Hier verlor der topgesetzte Marian Mölter sein Duell gegen Renè Schammler knapp mit 370 zu 372 Ringen. Gute 377 Ringe lieferte der zurzeit sehr beständige Jonas Stein ab. Er setzte sich gegen Jonas Pfeiffer 349 klar durch. Auch Mannschaftsleiter Fabian Henze behielt sein Leistungsniveau bei und gewann seine Begegnung gegen Paul Lehmann mit 371 zu 358. Den so wichtigen 3. Einzelpunkt verbuchte Sarah Janina Thümmel durch einen 373 zu 369 Sieg über Marcel Seeliger. An Position 5 gesetzt, unterlag Celine Pomplun gegen Enrico Olzog 355 zu 361. Nach dem 3:2 Sieg hatten die Flämingstädter einen Durchgang Pause um neue Kräfte zu sammeln.

Nun ging es gegen die bislang sieglosen Neuenhagener. Hier stand Trainer Frank Kanzler selbst an der Feuerlinie. An Position 1 der Setzliste unterlag er jedoch denkbar knapp gegen Jan Heider mit 379 zu 381. Auch Marian Mölter musste sich geschlagen geben. Gegen die erfahrene Regina Martin-Trefz gab es ein 365 zu 370 Ergebnis. So mussten die Schützen auf den hinteren Ständen der Setzliste unbedingt punkten. Und das taten sie dann auch. Den ersten Punkt erkämpfte sich Jonas Stein bei seinem 374 zu 370 Erfolg über Liegendkampfspezialistin Marlies Lange. Fabian Henze hatte keine Mühe, sich gegen Heike Lau mit 373 zu 346 durchzusetzen. Den entscheidenden Punkt setzte S. J. Thümmel durch einen ungefährdeten 366 zu 344 Sieg gegen Uwe Lau.

Vor Beginn der Rückrunde am 3. Wettkampftag in Brück positioniert sich die 2. Jüterboger Luftgewehrmannschaft auf Platz 3 im Mittelfeld. Bernau führt die Landesliga mit 4 Siegen aus 4 Wettkämpfen vor Lübben an.

Auch in dieser Saison schießen Jüterboger Pistolenschützen für die Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Nach einem deutlichen Sieg am 1. Tag in Cottbus gegen Briesen, mussten die Potsdamer in Frankfurt gleich 3 Mal nacheinander ohne größere Pause ihre Begegnungen bestreiten. Im Auftaktmatch gegen Königs Wusterhausen/Wildau gab es ein überraschend deutliches 5:0. Hier waren Sabine Radtke und Frank Dombrowski mit jeweils 361 Ringen gegen Lutz Hüttel 336 und Bernd Reichenbach 353 erfolgreich. Gegen die stärker einzuschätzenden Frankfurter musste man dann allerdings eine äußerst knappe 2:3 Niederlage einstecken. Dombrowski fehlte in seinem Duell gegen Steve Brauner nur 1 Ring zum Stechen. Mit 350 zu 351 unterlag Jüterbogs Sportleiter.

Als kaum noch Kräfte vorhanden waren, musste man gleich im Anschluss noch gegen Brück antreten. Auch hier gab es enge Begegnungen. Nach dem der Stärkste im Potsdamer Team Stefan Birr mit 374 Ringen das höchste Ergebnis des Tages ablieferte und gegen Markus Wickidal 364 gewann, mussten sich Dombrowski 355 und Radtke 356 in ihren Duellen gegen Marco Hinze 362 und Matthias Roth 359 knapp geschlagen geben. Da auch Teamleiter Erhard Kloth sein Match gegen Benno Schmidtchen 333 zu 338 verlor, war die erneute Niederlage perfekt. Mario Weber glänzte gegen Udo Wolf zum Schluss noch mit 369 zu 341 und holte sich noch den 2. Einzelpunkt für die Potsdamer. Zur Halbzeit führen die Schützen aus der Oderstadt die Tabelle vor Brück und Potsdam an.

Radtke hatte an diesem Tag ein Mammutprogramm zu bewältigen. Vor den Pistolenstarts ging sie noch für die Potsdamer zwei Mal in der Landesliga Luftpistole Auflage an den Start. Hier unterstütze sie ihr Team durch zwei Siege mit je 285 Ringen. Auch der Luckenwalder Andreas Eckardt verstärkte das Team und gewann seine Duelle mit 291 und 289. Mit jeweils 3:2 siegte Potsdam gegen Königs Wusterhausen/Wildau und Spremberg. Hinter Cottbus und Liebenthal liegen die Landeshauptstädter aussichtsreich auf Platz 3.

Frank Dombrowski

Luftgewehrschützen verlieren Auftaktbegegnungen in Verbandsliga

In Cottbus begann die neue Landesliga Saison der Druckluftschützen. Die Jüterboger Gilde, die mit ihrer 2. Luftgewehr Mannschaft in der Verbandsliga an den Start geht, musste gleich zu Beginn 2 Niederlagen einstecken. Mit 5 Mannschaften am Start, liegt die Beteiligung auf dem Niveau vom letzten Jahr. Viele Teams, darunter das der Jüterboger, hatten sich personell verstärken können.

Im letzten Jahr am Tabellenende, wollte man diesmal nicht das Schlusslicht der Liga sein. Doch schon im ersten Wettkampf gegen Bernau gab es eine knappe 2:3 Niederlage. Hier hatte der an Position 1 gesetzte Jonas Stein keine Chance gegen den stark schießenden Torsten Müller. Der Bernauer gewann 385 zu 368. Den ersten Punkt für die Flämingstädter holte Neuzugang Marian Mölter durch einen 376 zu 374 Sieg über Maria Preihs. Mandy Kanzler startete nach langer Wettkampfpause mit 379 Ringen sehr gut in die Liga, hatte aber gegen Christin Fank 384 das Nachsehen. Zum ersten Mal für Jüterbog an der Feuerlinie unterlag Sarah Janina Thümmel mit 364 zu 375 der erfahrenen Chris Leimbach. Dagegen hatte Celine Pomplun mit 363 Ringen keine Mühe sich gegen Sabine Graf 337 durchzusetzen.

Im Anschluss daran trafen die Jüterboger auf die Lübbener, die sich im ersten Wettkampf gegen Senftenberg mit 3:2 durchgesetzt hatten. Die Spreewalder hatten sich auf den ersten 3 Positionen mit Schützen aus Uebigau und Finsterwalde verstärkt. Und so kam es nicht überraschend, dass die Jüterboger auf diesen Positionen ihre Begegnungen verloren. Im Topduell verlor der stärkste im Team des letzten Jahres, Mannschaftsleiter Fabian Henze, sein Match gegen Sören Schaff mit 370 zu 385. Jonas Stein steigerte sich auf 373 Ringe, hatte aber 1 Ring weniger als sein Gegner Sebastian Kelle. Den 3. Einzelpunkt sicherte sich Heiko Schmidt durch einen 369 zu 367 Erfolg über Marian Mölter. So konnten die Jüterboger nur noch auf den hinteren Positionen der Setzliste punkten. Mandy Kanzler 374 siegte mit 10 Ringen Vorsprung gegen Simone Schmidt. Sarah Janina Thümmel gewann ihr Match gegen Sylvia Arlt deutlich mit 372 zu 350.

Nach dem ersten Wettkampftag positionieren sich die Jüterboger Schützen am Tabellenende. Lübben führt mit 2 Siegen aus 2 Wettkämpfen die Liga an vor Bernau, die erst einen Wettkampf zu bestreiten hatten. Schon beim nächsten Wettkampf in Frankfurt/Oder warten mit Senftenberg und Neuenhagen wieder 2 starke Gegner. Da es auch eine Rückrunde geben wird, ist für das Jüterboger Team noch nichts verloren.

Frank Dombrowski