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KK Schützen rutschen beim Ranglistenschießen leicht ab

Trotz Steigerung des Mannschaftsresultates mussten die Petkuser Kleinkaliber Schützen beim 4. Wettkampf der Berliner Rangliste einen Rückgang im Klassement hinnehmen. Mit 86 Startern war die Teilnahme im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig. Dennoch bleibt die Liegendrangliste weiter hochklassig. So erreichten wieder 6 Starter mehr als 590 Ringe. Die Bilanz der 11 Petkuser, die in 2 Mannschaften am Start sind, war ausgeglichen. Während 5 Schützen zum Teil deutliche Steigerungen erlebten, mussten 6 größtenteils drastische Leistungseinbußen hinnehmen.

Die stärkste Leistung im Team zeigte diesmal Frank Dombrowski. Der Sportleiter der Jüterboger Gilde glänzte mit neuer persönlicher Wettkampfbestleistung und legte zum Januarwettkampf 20 Ringe zu. In seinem 48. Ranglistenwettkampf seit 2007 erreichte er durch Serien von 98, 97, 98, 100, 98 und 96 starke 587 Ringe. Er verbesserte seine Bestmarke vom Endkampf 2014 um 3 Ringe. Im Gesamtklassement machte er 3 Plätze gut. Auch Sven Bakus konnte deutlich zulegen. Durch Serien zwischen 96 und 98 steigerte er sich auf 583 Ringe. Der Petkuser Sportleiter machte einen Sprung um 5 Positionen nach oben. Für eine Überraschung sorgte Christoph Hermann. In seiner bislang stärksten Ranglistensaison gab es auch für ihn eine Wettkampfbestleistung. Mit 573 Ringen verbesserte er sein Gesamtdurchschnittsresultat auf mehr als 567 Ringe. Da er sich um 7 Plätze verbessern konnte, liegt er derzeit als viertbester Schütze im Team im hinteren Mittelfeld.

Keinen guten Tag erwischte der bislang stärkste Schütze Alexander Flemming. Ganze 19 Ringe rutschte er ab auf magere 566 Ringe. Auch eine ständige Neuausrichtung des Anschlages brachte keine Verbesserung. Gleich um 14 Plätze sackte er ab auf Rang 35. Da dieses Resultat sicher als eines von zwei Streichergebnissen gewertet wird, dürfte diese Leistung keine großen Auswirkungen auf seine Platzierung zum Ende der Saison haben. Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte der Kreisstädter Ingo Louvet die 560er Marke. Bei den 564 Ringen lag er lediglich in der letzten Serie mit 88 Ringen unter seinem Schnitt. Durch seine Steigerung um 16 Ringe ging es 4 Positionen nach oben. Etwas unter ihren Möglichkeiten blieb diesmal Seniorin Karin Herling. Mit 562 Ringen blieb sie knapp unter ihrem Durchschnittsresultat. Barbara Schilling konnte nicht an ihre Bestmarke vom letzten Wettkampf anknüpfen. Mit 90 Ringen kam sie nur schwer in den Wettkampf, konnte sich aber trotz 8 Achten stetig von Serie zu Serie steigern. Dennoch blieb sie mit 559 Ringen deutlich unter dem, was sie sich erhofft hatte. Im inzwischen über 100 Mann starken Teilnehmerfeld verlor sie 6 Plätze auf 79. Auch für Katrin Berndt aus Golßen ging es trotz leichter Leistungssteigerung nach unten. Wie Schilling erreichte sie 559 Ringe.

Vereinsvorsitzender Jörg Flemming musste sich mit einem enttäuschenden 72. Platz der Tageswertung zufrieden geben. Niedrige Serien im 90er Bereich und eine 88er brachten ihn auf nur 554 Ringe. So verlor er ganze 9 Plätze im Gesamtfeld. Für Siegfried Zimmer reichte es diesmal nicht zum Neuner Schnitt. Mit lediglich 11 Treffern in der Zehn kam der älteste Ranglistenteilnehmer auf 530 Ringe. Landesmeister Helmut Fahlenberg musste seinen Wettkampf abbrechen. Da er den Verschluss seiner Waffe vergessen hatte, musste er sich von einem Schützenkameraden diesen leihen. Doch der passte nicht so wie gedacht und nach etwas mehr als 50 Schüssen musste er aufgeben. Aber auch hier sollten die 25 Plätze, die er nach unten rutschte, schnell wieder aufgeholt werden.

Tagessieger wurde wieder einmal Enrico Friedemann vom gastgebenden Verein mit überragenden 598 Ringen ganz knapp vor dem Januar Sieger Henri Junghänel 597 vom SV Rai-Breitenbach und Jörg Bott vom PSV Olympia 596. Die Berliner Schützen dominierten diesmal. Acht Schützen des PSV Olympia waren in den Top 10 zu finden. Im Mannschaftskampf liegen 3 Teams des PSV auf den ersten 3 Rängen. Die Schützen vom Golm hatten ihr Mannschaftsresultat zwar um 6 Ringe gesteigert, verloren aber 2 Positionen auf Rang 10. Mit derzeit 48 Punkten liegen sie aber noch aussichtsreich im Klassement. Nur 3 Punkte trennen sie von den auf Platz 7 liegenden Chemnitzern. Hier sind in den verbleibenden 2 Wettkämpfen noch einige Verschiebungen möglich. Die 2. Mannschaft aus Petkus liegt weiterhin auf Platz 14.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming erzielt Spitzenergebnis beim Ranglisten Schießen

Am 2. Wettkampftag der Berliner Kleinkaliber Liegendrangliste gab es für 6 der 12 Petkuser Teilnehmer zum Teil deutliche Leistungssteigerungen. Obwohl mit 88 Startern das Teilnehmerfeld etwas kleiner war als beim ersten Wettkampf, gab es wieder 7 Resultate über der 590er Marke.

Wie schon beim letzten Mal zeigte Alexander Flemming, dass er der zurzeit stärkste Schütze der Petkuser Mannschaft ist. Nach noch verhaltenen 576 Ringen im November steigerte er sich auf ausgezeichnete 592 Ringe und blieb nur 1 Ring unter seiner Wettkampfbestleistung. Er erreichte Platz 5 der Tageswertung. Bei 3 seiner 6 Serien erreichte er das Maximum von 100 Ringen. Lediglich eine Acht während der 96er Abschlussserie trübte seine Leistung etwas ein. Hier gab es kurz vor der Schussauslösung eine lautstarke Unmutsäußerung eines Nachbarschützen, die ihn beeinträchtigte. Um satte 20 Ränge ging es in der Einzelwertung nach oben. Für eine große Überraschung sorgte Helmut Fahlenberg. Der Landesmeister der Senioren steigerte seine Ranglistenbestleistung gleich um 10 auf sehr gute 578 Ringe. Im Gesamtklassement machte er durch den Leistungssprung zehn Plätze gut auf Rang 61. Sein höchstes Resultat seit 9 Ranglistenwettkämpfen erreichte Mannschaftsschütze Frank Dombrowski. Wie Fahlenberg erreichte auch er 578 Ringe. Trotz Leistungssteigerung um 5 Ringe rutschte er eine Position auf Rang 50 ab.

Eine große Verbesserung gab es für Sven Bakus. Der Sportleiter des SSV Petkus legte 10 Ringe zu und erreichte 574 Ringe. Je länger der Wettkampf dauerte, desto schwerer fiel es ihm, das Ziel scharf zu sehen. Da er sein gewohntes Leistungspotential so noch nicht abrufen konnte, dürfte er sich von Gesamtplatz 63 sicher im weiteren Verlauf der Rangliste lösen. Karin Herling steigerte sich um 6 Ringe, kam auf gute 572 und rutschte trotzdem leicht im Klassement ab. Auf ähnlichem Niveau wie beim 1. WK lag Christoph Hermann. Mit 564 Ringen belegte er Platz 63 der Tageswertung. Gleich nach ihm platzierte sich Jörg Flemming. Eine 89er Serie im 4. Abschnitt ließ sein Ergebnis auf 563 Ringe absacken. Da von den 6 Ranglisten Wettkämpfen die 2 niedrigsten als Streichergebnisse gewertet werden, ist hier aber noch alles drin. Der Kreisstädter Ingo Louvet konnte auch im 2. WK sein Können noch nicht abrufen. Trotz leichter Steigerung auf 558 Ringe schoben sich immer wieder niedrige Serien ein, die das Resultat nach unten drückten. Er verlor 2 Plätze und liegt derzeit mit Rang 82 im hinteren Feld. Katrin Berndt, aus Golßen, schoss 7 Ringe weniger als beim 1. WK. Sie musste sich mit 556 und Platz 74 der Gesamtwertung zufrieden geben.

Der 60 Schuss Liegendkampf von Barbara Schilling verlief sonderbar. Fokussiert auf ihr neues verstellbares Ringkorn an der Mündung der Waffe, mit dem sie sehr gut zurechtkam, hatte sie vergessen, den Diopter richtig zu bedienen. Während der ersten Serie entfernte sie sich immer weiter vom Zentrum. Erst als Ranglistenleiter Rainer Bennewitz auf die falsche Drehrichtung am Diopter hinwies, bemerkte sie den Fauxpas. Die völlig verkorkste 82er Startserie ließ sich auch durch sehr gute Zehnerserien über 96 Ringen nicht mehr ausbügeln. Mit 555 Ringen liegt sie derzeit auf Rang 79. Auf gleichbleibendem Niveau schossen Matthias Wäsche 539 und Siegfried Zimmer 511. Sie liegen derzeit mit Rang 93 und 98 am Ende des Feldes.

Den Tagessieg erkämpfte sich Henri Junghänel vom SV Rai-Breitenbach. Der Weltschütze des Jahres 2013 glänzte mit 596 Ringen vor Slawomir Lobasiuk 595 vom gastgebenden PSV Olympia Berlin und dem tschechischen Spitzenschützen Vaclav Haman 593. Im Mannschaftsklassement machten die Schützen vom Golm 2 Ränge gut und liegen derzeit im Mittelfeld auf Platz 9. Die 2. Mannschaft der Petkuser verbesserte sich auf Position 14. An der Spitze geht es so spannend zu wie lange nicht mehr. Die erste Mannschaft des PSV Olympia liegt punktgleich mit nur 2 Ringen Vorsprung vor dem Haman-Team. Nur 1 Punkt Rückstand haben die Dritte und die Zweite Mannschaft der Berliner.

Frank Dombrowski

Luftgewehrschützen machen in Verbandsliga weiter Boden gut

Auch am 3. Wettkampftag in Brück, lief es für die Jüterboger Luftgewehrschützen in der Landesliga außerordentlich gut. So konnte das Team um Mannschaftsleiter Fabian Henze weitere zwei Siege einfahren. Gegen Senftenberg und Lübben, gab es zum Rückrundenauftakt recht knappe Erfolge.

Trainer Frank Kanzler, der selbst an die Feuerlinie trat, konnte sich im Topduell im ersten Match gegen Senftenberg über René Schammler mit 378:372 behaupten. Ehefrau Mandy verlor ihre Begegnung gegen Marcel Seeliger 361:378. Denkbar knapp musste sich Fabian Henze geschlagen geben. Mit nur einem Ring Unterschied verlor er 375:376 gegen Enrico Olzog. Nachwuchsschütze, Marian Mölter, hatte keine Probleme mit Jonas Pfeiffer. Er gewann klar mit 373:356. Auch Sahra-Janine Thümmel behielt ihr Leistungsniveau bei und sicherte der Jüterboger Mannschaft den entscheidenden Einzelpunkt durch einen 371:366 Erfolg über Paul Lehmann. Nach kurzer Pause ging es dann gegen Lübben. In der Hinrunde hatte man gegen die Spreewalder noch eine Niederlage einstecken müssen. Obwohl Frank Kanzler die Spitzenbegegnung gegen Sören Schaff deutlich mit 370:384 verlor, konnten die Teamkollegen den 4. Sieg in Folge in der Liga verbuchen. Henze gewann gegen Katrin Berndt 371:355. Mölter setzte sich gegen Sylvia Arlt 366:358 durch. Thümmel siegte gegen den Senioren Willfried Herrmann 376:357 und erreichte die beste Jüterboger Leistung in diesem Wettkampf. Zu seinem ersten Auftritt in dieser Saison kam Sven Lebahn im Match gegen Simone Mattler. Er markierte den vierten Einzelpunkt für die Jüterboger durch einen ungefährdeten 371:326 Erfolg. Mit 8:4 Punkten bleiben die Jüterboger derzeit hinter den bislang ungeschlagenen Bernauern 12:0 und Lübben 10:4 auf Platz 3.

Die für Potsdam startenden Jüterboger Pistolenschützen kehrten mit Sieg und Niederlage aus Brück zurück. Im Auftaktduell mit Gastgeber Brück kam es zu einem spannenden „Shoot Off“. Zuvor hatten die an eins und zwei gesetzten Potsdamer Steffan Birr und Mario Weber ihre Begegnungen gegen Markus Wickidal und Marko Hinze verloren. Sabine Radtke setzte sich mit starken 364 Ringen gegen Bianca Geißmar 349 durch. Auch Carsten Andres, der erstmals in dieser Saison das Team verstärkte, gewann gegen Thomas Wilke 357:330. So stand es 2:2 und die 5. Partie brachte den Ausschlag über Sieg und Niederlage. Hier kämpfte Frank Dombrowski gegen Marko Döring. Beide hatten nach 40 Wertungsschüssen 352 Ringe erzielt. Die Spannung in den Teams war kaum noch zu überbieten, denn nach dem ersten Stechschuss gab es weiterhin Ringgleichheit. Dombrowski behielt letztendlich die Nerven und erzielte beim zweiten Stechschuss eine 9, sein Gegner nur eine 7. Damit war Potsdam um 2 Punkte reicher.

Im 2. Match des Tages gab es dann eine empfindliche 2:3 Niederlage gegen Königs Wusterhausen/ Wildau. Hier unterlag Radtke 356 gegen Robert Bohm 364. Dombrowski verlor sein Duell mit Holger Lindow 351:358. Da auch Andres 340 der stark schießenden Heike Nitschke 363 nichts entgegen zu setzen im Stande war, hatte KW die Mannschaftspunkte sicher. Auch wenn Birr als bester Schütze der Liga mit 370:358 gegen Manfred Konrad siegte und Weber 357 gegen Bernd Reichenbach 349 gewann, kam diese Niederlage unerwartet. Den Hinrunden-Wettkampf hatte man schließlich klar mit 5:0 gewonnen. Die Potsdamer liegen weiterhin auf Platz 3 hinter Frankfurt und Brück.

Beim Auflageschießen mit der Luftpistole kamen die Schützen aus der Landeshauptstadt zu einem 4:1 Sieg über Brück. Hier holten Radtke 283 nach Stechen gegen Thomas Willke und der Kreisstädter, Andreas Eckardt, 292 zwei Einzelpunkte. Im ersten Wettkampf gegen Cottbus musste man einen sicher geglaubten Sieg wieder abgeben. Ausgerechnet gegen die an 2. Position liegenden Lausitzer hatte man 3:1 in Führung gelegen. Doch der Wettkampf wurde 0:5 gegen die Potsdamer gewertet, da ein Mannschaftsschütze seinen Start um eine Minute verpasste. Eckardt gewann, auf sehr hohem Niveau schießend, gegen Volker Valentin 293:290. Radtke erreichte gegen die ringgleiche Gisela Kaps nach 286 Ringen ein Stechen. Gegen die zweifache Deutsche Meisterin unterlag sie dann erst mit dem zweiten Stechschuss 9:10. Im Klassement liegt Potsdam mit positiver Punktebilanz auf Platz 4. Liebenthal führt weiter vor Cottbus und Spremberg.

Frank Dombrowski

Mäßiger Start beim Ranglistenschießen

Mit nur durchschnittlichen Leistungen begann für das Petkuser Team die neue Kleinkaliber Liegend Rangliste in Berlin. In der Walther Arena in Alt-Glienicke werden dort an 7 Wettkampftagen in den nächsten Monaten 6 Vorrunden-Wettkämpfe und ein Endkampf ausgetragen. Mit 95 Startern aus 19 Vereinen erreichte der Veranstalter das bislang größte Teilnehmerfeld in der Geschichte dieser Rangliste. Drei Mannschaften aus Tschechien machen die Rangliste auch in dieser Saison zu einem internationalen Vergleichsschießen. Mit 12 Schützen am Start zählte das Team vom Golm hinter dem Gastgeber PSV Olympia (17) und Chemnitz (13) zu den teilnehmerstärksten. Ab diesem Jahr, ist die Mannschaftsstärke auf maximal 5 Schützen begrenzt. Die 3 stärksten einer Mannschaft kommen dann in die Wertung. Die Petkuser konnten so 2 Mannschaften stellen. Wie hoch das Niveau in diesem Jahr ist, wurde gleich beim 1. WK deutlich. So gab es 7 Ergebnisse, die über der 590er Marke lagen. Selbst auf Platz 35 der Einzelwertung erreichte man noch 580 Ringe.

Der stärkste im Team war wieder einmal Alexander Flemming. Obwohl er einige unterdurchschnittliche Serien aufzuweisen hatte, kam er mit 576 Ringen auf Rang 44. Ringgleich hinter ihm platzierte sich Jörg Flemming. Zum Ende hin immer stärker werdend, erreichte er sein bestes Ranglisten Ergebnis seit 3 Jahren. Im Mittelfeld landete Frank Dombrowski. Mit 573 Ringen erzielte der Jüterboger das gleiche Resultat wie beim kurz zuvor veranstalteten Lapua Event. Auf Rang 49 liegend, dürfte es in dieser Saison sehr schwer werden, sich für den Endkampf der besten 32 Einzelschützen zu qualifizieren.

Seniorin Karin Herling lag mit ihren 566 Ringen knapp unter dem 95 er Schnitt pro Serie. Auf Platz 61 lag sie noch vor Christoph Hermann, der mit guten 565 Ringen sein stärkstes Ergebnis seit Februar 2009 ablieferte. Sportleiter Sven Bakus blieb mit nur 564 Ringen und Platz 65 der Tageswertung unter seinem gewohnten Leistungsniveau. Katrin Berndt aus Golßen kam mit 563 Ringen auf Platz 68. Sehr stark präsentierte sich Helmut Fahlenberg. Der Landesmeister dieses Jahres in der Seniorenklasse glänzte mit mittleren und hohen Serien. Nur während der 2. Serie lief es nicht so gut. Dort vermasselte ihm eine 86er das Ergebnis auf 561. Auch Barbara Schilling konnte mit ihrer Leistung zufrieden sein. Trotz Panne an ihrem Diopter erzielte sie 557 Ringe. Mit veränderter schnellerer Schussfolge kam sie bestens zurecht und platzierte sich auf Rang 75.

Fehlende Trainingseinheiten machten sich beim Kreisstädter Ingo Louvet (80. Platz) bemerkbar. Nur 551 Ringe spiegeln nicht sein tatsächliches Leistungsbild wieder. Der Hohenseefelder Matthias Wäsche erzielte mit 540 Ringen den 9er Schnitt pro Schuss. Auch in dieser Saison ist Siegfried Zimmer der älteste Teilnehmer in diesem Wettbewerb. Nach verändertem Anschlag, den er noch nicht im Wettkampf zeigen konnte, kamen 516 Ringe zu Stande. Da hatte er sich doch einiges mehr erhofft.

Tagessieger wurde Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin mit überragenden 596 vor seinem Mannschaftskollegen Michael Wischnewsky 594 und Vaclav Haman 593 aus Tschechien. Im Mannschaftsranking platzierte sich die 1. Petkuser Mannschaft auf Rang 11. Die 2. Mannschaft liegt derzeit auf Rang 15. Die Gastgeber, die mit 3 Mannschaften den stärksten Eindruck hinterließen, führen mit der 1. Mannschaft knapp vor dem Haman Team und Chemnitz I. Auch wenn die gezeigten Leistungen noch nicht das erhoffte waren, steht der Spaß, hier dabei zu sein, mit an erster Stelle. Bei nahezu perfekten Bedingungen auf elektronische Scheiben zu schießen, ohne Windfahnen beobachten zu müssen, Fußbodenheizung am Schützenstand genießen zu können und die tolle Wettkampfatmosphäre zu erleben machen diese Rangliste einzigartig.

Frank Dombrowski

Ordonnanzschützen beim Nachtpokal in Kölsa

Zum 20. Mal lud der SV Kölsa zum traditionellen Nachtpokalschießen mit Ordonnanzgewehren ein. Bei der Jubiläumsveranstaltung kamen mit 30 Schützen aus 6 Vereinen wieder so viele in den Elbe Elster Kreis wie in 2014. Schützen aus Luckenwalde, Petkus und Jüterbog ließen bei guter Stimmung das großkalibrige Wettkampfjahr ausklingen. Bei ungewöhnlich milden Temperaturen lagen die Resultate leicht über dem Niveau der Vorjahre. Obwohl sich sehr viele Teilnehmer schon nach wenigen Schüssen mit Laufflimmern abgeben mussten, waren die meisten mit ihren Ergebnissen zufrieden. Auf dem Programm standen wieder 20 Wertungsschüsse, die in 30 Minuten auf 100m Entfernung aufgestellte, beleuchtete Scheiben abgefeuert werden mussten. Trotz Ausfall einer der 4 elektrischen Seilzuganlagen konnte der Wettkampf reibungslos durchgeführt werden.

Nach 3 Titelgewinnen infolge ging Frank Dombrowski mit sehr hohen Erwartungen an den Start. Im letzten Durchgang an der Reihe, wusste er genau was die Konkurrenz vorgelegt hatte. Der Drittplatzierte des letzten Jahres Peter Löwe vom gastgebenden Verein hatte mit sehr starken 184 Ringen schon deutlich in Führung gelegen. Das war schon mehr, als der Jüterboger je in Kölsa erzielte. Doch nach einer guten 92er Startserie sah alles nach einem engen Zweikampf aus. Als der Jüterboger Sportleiter dann im 2. Abschnitt schnell 3 Zehner erzielte, musste er mit den nachfolgenden Schüssen „nur noch“ in der Neun bleiben um zu gewinnen. Doch der letzte Schuss, den er mehrmals an- und abgesetzt hatte, landete in der Acht. So kamen auch 184 Ringe zusammen. Der Kölsaer gewann den Titel, weil er die letzte Zehnerserie mit 93 zu 92 besser ausgeschossen hatte.

Mit schon 7 Ringen Rückstand erreichte Steffen Henkelmann aus Kölsa den 3. Platz vor den Dahmer Schützen Hardy Pohl 177 und Roger Ziegler 176. Stark präsentierte sich Jörg Flemming. Der Teamschütze der 1. Jüterboger Mannschaft hatte mit 9 Treffern im Zentrum die höchste Anzahl Zehner aller Teilnehmer erzielt. Doch eine Fünf während der 2. Serie ließ ihn bis auf Platz 6 abrutschen. Mit 176 Ringen lag er vor dem ringgleichen Kreisstädter Ingo Louvet, der sich um 5 Ringe zu 2014 steigern konnte. Auch Christoph Hermann zeigte sich in guter Form. Starke 172 Ringe brachten ihm Platz 8 vor dem für Dahme startenden Petkuser Helmut Fahlenberg 171. Für Bodo Schneider lief es diesmal nicht so wie gewohnt. Mit 160 Ringen erreichte er exakt den Achter Schnitt. Doch sicher hatte er sich mehr als Platz 18 erhofft. Klaus Jannasch kam in diesem Jahr auf den 20. Platz. Gleich 16 Ringe hatte der Jüterboger Senior eingebüßt. Mit 4 Treffern in der Sechs sackte er auf 159 Ringe ab. Teamkollege Ralf Schulze verbesserte sich um einen Ring auf 158. Auf Platz 22 liegend lag er vor dem Petkuser Sven Bakus 154. Für Luckenwalde erreichte Hans-Joachim Mölter mit 153 Ringen Platz 24. Der 79 Jährige Hans-Joachim Rehbein, der seit Jahren mit am Start ist, erzielte für die 2. Jüterboger Mannschaft 95 Ringe und landete auf Platz 29.

Die Gastgeber konnten ihren Mannschaftstitel erfolgreich verteidigen. Mit 530 Ringen kamen sie zwar nicht an die Leistung vom letzten Mal heran, dennoch reichte es, sich gegen Dahme 524 und Jüterbog I 520 zu behaupten. Die Luckenwalder wurden mit 489 Vierter wie auch die ringgleiche 2. Mannschaft des SV Kölsa. Die 2. Mannschaft der Flämingstädter kam hinter Rangsdorf 483 und Uebigau 430 mit 421 auf Platz 8. In angenehmer Atmosphäre nahm der Vereinsvorsitzende des SV Kölsa, Jörg Schirmer, die Siegerehrung vor und bedankte sich bei den Schützen für die erneute Teilnahme.

Frank Dombrowski

KK Schützen mit Durchschnittsleistung beim Lapua Event

Schützen aus Jüterbog und Petkus beteiligten sich beim 8. Lapua Event in Berlin. Die Veranstalter konnten sich über ein größeres Starterfeld freuen als 2014. Unter den 111 Teilnehmern aus 33 Vereinen waren auch Schützen aus Niedersachsen und Tschechien am Start. In der Walther- Arena in Alt-Glienicke wurden die Gewehrwettbewerbe wie gewohnt auf elektronischen Scheibenanlagen geschossen. In den jeweiligen Altersklassen standen für Sieger und Platzierte Munitionspakete bereit. Gut 3 Wochen vor Beginn, der an gleicher Stelle stattfindenden Berliner KK Liegend Rangliste, konnte man sich so schon einmal auf die Standbedingungen einstellen. Vom Hauptsponsor gab es wieder die Möglichkeit, für sein Kleinkaliber Gewehr die optimale Munition heraus zu suchen.

Frank Dombrowski erzielte mit 573 Ringen diesmal das höchste Resultat im Team. Weil einige seiner Schüsse nicht angezeigt wurden, musste er nach etwa der Hälfte seines Wettkampfprogrammes den Stand wechseln. Er fand zwar wieder sehr schnell den richtigen Anschlag, jedoch stand er am Ende unter Zeitdruck und schloss mit einer schwachen 92er Serie ab. Die Verkürzung der Wettkampfzeit auf nur noch 50 Minuten bereitet ihm nach wie vor größere Probleme. Mit Platz 16 lag er noch vor Sven Bakus, der 2 Ringe weniger erzielte. Nur durchschnittliche Serien zwischen 94 und 96 brachten den Sportleiter des SSV Petkus auf Rang 17. Weit unter seinen Möglichkeiten blieb Sanssouci Pokal Gewinner Alexander Flemming. Der 33 Jährige fand sich mit 565 Ringen abgeschlagen auf Rang 21 wieder. Den Titel holte sich, nicht überraschend, Enrico Friedemann vom gastgebenden PSV Olympia Berlin. Mit überragenden 598 Ringen setzte er sich ganz knapp gegen den Breitenbacher Henry Junghänel 597 durch. Der Berliner Riccardo Sawkin wurde mit 593 Dritter.

In der offen geführten Damenklasse glänzte Barbara Schilling mit neuer persönlicher Bestleistung. Gleich um 20 Ringe verbesserte sie sich zum letzten Wettkampf in Bad Belzig. Trotz vier geschossener Achten, steigerte sie ihren Hausrekord um 3 auf 569 Ringe. Konstante Serien im mittleren 90er Bereich waren dafür ausschlaggebend. Bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Event sprang der 7. Platz heraus. Den Sieg erkämpfte sich Ann-Katrin Näther vom nordwestdeutschen SV Ocholt-Howiek mit 587 Ringen vor ihrer Mannschaftskameradin Ann-Kathrin Ochtrop 582.

Mit 23 Startern war die Seniorenklasse sehr stark besetzt. Hier schoss sich Jörg Flemming mit guten 571 Ringen auf Rang 10. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Helmut Fahlenberg. Dem Petkuser gingen mit 2 niedrigen Serien zum Schluss die Zehner aus. 557 Ringe reichten zum 17. Platz. Nur eine Zehnerserie im 90er Bereich ließ den ältesten Starter im Feld, Siegfried Zimmer, auf 526 Ringe abrutschen. Nach seinem Erfolg beim Pokal des Kreisschützenmeisters hatte er sich doch mehr erhofft als Platz 21. Bodo Drews aus Hannover entschied diese Klasse mit 594 Ringen vor Titelverteidiger Nikolai Venger 590 vom niedersächsischen GK/KK Schützenverein und Peter Rumpf 582 vom PSV Olympia.

Hoch motiviert werden die Schützen vom Golm in die neue Ranglistensaison starten, um Höchstleistungen zu zeigen. Hier warten perfekte Bedingungen und ein tolles Team vor Ort auf sie.

Frank Dombrowski

Alexander Flemming gewinnt Sanssouci Pokal

Die 27. Auflage des Potsdamer Sanssouci Pokalschießens endete mit einer großen Überraschung für den SSV Petkus. Am Ende der dreitägigen Schießsportgroßveranstaltung stand mit Alexander Flemming der Sieger in den olympischen Disziplinen fest. Im Kleinkaliber Liegendkampf der Schützenklasse erreichte er mit seinen 590 Ringen und Serien von 97, 99, 100, 99, 100 und 95 die Leistung (98,33%), die am dichtesten am Deutschen Rekord lag. Neben dem großen Wanderpokal und dem Erinnerungspokal erhielt er auch den Pokal für den Sieg in seiner Klasse. Er hatte seine Vorjahresleistung um satte 15 Ringe steigern können und verwies Torsten Müller 586 aus Bernau und Erling Melvaer 576 vom Team Norwegen auf die Plätze. Jüterbogs Sportleiter, Frank Dombrowski, kam mit leicht unterdurchschnittlichen 567 Ringen auf Rang 5. Zu einem weiteren Sieg in ihrer erst kurze Zeit andauernden Schießsportkarriere kam Barbara Schilling. Im Damenwettbewerb setzte sie sich mit 543 gegen Jana Schmidt 532 aus Medewitz durch. Für Senior Siegfried Zimmer lief es nach 3 monatiger Wettkampfpause noch nicht wie gewohnt. Seine 504 Ringe bedeuteten am Ende den 7. Platz. Pokalsieger wurde der Bernauer Günter Kästner mit 583 Ringen. Im Mannschaftskampf blieb für die Flämingstädter diesmal nur der 4. Platz. Mit nur 1614 Ringen war der Abstand zum Sieger Bernau 1726 doch recht deutlich. Deutschenbora 1682 und Team Norwegen 1677 kamen auf die Plätze 2 und 3.

Für eine Spitzenleistung sorgte Gewehrspezialist Sebastian Kienast. Ohne Training im Vorfeld erzielte der 30 Jährige starke 391 Ringe mit dem Luftgewehr. Nur 1 Ring mehr schoss Bundesligaschütze Florian Wilfert aus Deutschenbora. Dessen Teamkollege, Titelverteidiger und Sanssouci Pokalgewinner 2014, Torsten Sperling (3. Platz) erreichte wie Kienast 391, hatte aber die zweite Serie schlechter ausgeschossen. Der Luckenwalder Fabian Henze, der auch in diesem Jahr das Jüterboger Luftgewehr Landesligateam leitet, erreichte mit 370 Ringen Platz 9. Schüler Julian Andres von der Luckenwalder Gilde erreichte mit 111 Ringen den 2. Platz hinter dem Norweger Erlend Nyflot 148.

Zwei zweite Plätze gab es für die Jüterboger Druckluft Pistolenschützen. Dombrowski kam in seinem 40 Schuss Wettkampf der Schützenklasse auf 352 Ringe. Ganze 4 Ringe fehlten zum Sieger Michael Stillfried aus Potsdam. Bei den Damen setzte sich die erfahrene Jördis Schmidt aus der Landeshauptstadt mit souveränen 365 gegen Schilling 263 durch. Den einzigen Kreisstädter Titel holte Kevin Boche mit 338 Ringen in der Junioren B Klasse. Im Jugendwettbewerb kam Anton Schulze (Luckenwalde) auf Platz 7.

In 5 olympischen- und 6 Breitensportdisziplinen gingen mit 262 Schützen aus 33 Vereinen fast so viele an den Start wie 2014. Wieder standen fast 300 Pokale für Einzel- und Mannschaftsplatzierungen bereit. Die großen Startfelder gab es erwartungsgemäß beim Auflageschießen im Druckluft- und Kleinkaliberbereich. Hier verfehlten die Luckenwalder Senioren Hans-Joachim Mölter und Bodo Schneider die Top 3 in ihren Wettbewerben oft nur knapp. Beim KK Auflageschießen mit Dioptervisierung kam Mölter in der B-Klasse (ab 65 Jahre) auf 273. Nur 2 Ringe fehlten dem Vorjahresdritten zum Bronzepokal. Frank Koltermann von der SG Elbe/Elster gewann mit 279 vor den ringgleichen Titelverteidigern Hartmut Schulz aus Werder und Joachim Paul (je 275) aus Medewitz. In der C-Klasse (ab 72 Jahre) erzielte Schneider 275. Auch ihm blieb nur der undankbare vierte Platz. Überlegen siegte Norbert Klempert 294 vom PSV Olympia Berlin vor dem Potsdamer Eckhard Müller 282 und dem Liebenthaler Gerhard Petri 281. Im Zielfernrohr Wettbewerb wurde Mölter 276 wieder Vierter. Heinz Jürgen Lippert vom gastgebenden Verein holte sich den Titel mit 283. Schneider erreichte in seiner Klasse 251 und landete auf Platz 7. Auch hier siegte Klempert mit überragenden 294 Ringen. Zum Abschluss ging Schneider noch mit der KK Pistole an den Start um ein 30 Schuss Auflageschießen zu absolvieren. Mit 214 Ringen wurde er Fünfter in seiner Klasse.

Frank Dombrowski

Schützen bei Deutschen Meisterschaften ohne Chance

Bei den Deutschen Ordonnanz Meisterschaften in Hannover hatten die Teilnehmer vom brandenburgischen Landesverband keine Chance auf eine vordere Platzierung. Fast alle Schützen blieben unter ihren eigenen Erwartungen. Mit 8 Starts hatte die Jüterboger Gilde so viele, wie noch nie bei einer DM. Grund dafür, war die erstmalige Unterteilung der Disziplin Ordonnanzgewehr in offene und geschlossene Visierung. Auch die überraschend deutliche Absenkung der Limitzahlen brachte erstmals viele neue Schützen zur DM. Am Anreisetag nutzten viele Teilnehmer die Möglichkeit ihre Waffen auf ihren, bei der DM zugewiesenen Ständen einzuschießen.

111 Schützen aus 17 Landesverbänden kämpften am ersten Tag mit offener Visierung um Edelmetall. Doch für die Brandenburger Starter lief es alles andere als zufriedenstellend. Staubwolken, die über die elektronischen Scheibenanlagen hinweg fegten, machten vor allem den Schützen zu schaffen, die auf den hinteren Ständen ihr Wettkampfprogramm zu bestreiten hatten. Das betraf fast alle BSB Teilnehmer. Hinzu kam der zeitweise Ausfall der Trefferanzeige.

Bester Brandenburger war Frank Dombrowski, der mit 315 Ringen deutlich unter seinen Saisonergebnissen blieb. Vor allem beim Liegendschießen ließ der Sportleiter der Jüterboger Gilde einige Ringe liegen. Mit Platz 66 reichte es nur zu einer Mittelfeldplatzierung. Nur einen Ring weniger erzielte Jörg Flemming. Obwohl es noch nicht das große Ergebnis war, konnte er doch im Vergleich zu den letzten Wettkämpfen mit Kimme und Korn zulegen. Bei seiner 10. DM-Teilnahme erreichte er Platz 68. Sven Bakus war der erste Schütze, dem der Ausfall der elektronischen Trefferanzeige zu schaffen machte. Im stehenden Anschlag musste er 7 Schüsse „Blind“ schießen. Erst nach langer Wartezeit und Auswertung der Hintergrundscheiben stand sein Ergebnis mit 309 Ringen fest. Seine erste DM mit dem Ordonnanzgewehr brachte ihm Platz 74. Ebenfalls zum ersten Mal mit dabei, erreichten der Golßener Martin Brückmann (87.) und der Potsdamer Jürgen Alf (89.) jeweils 300 Ringe. Fast alle Brandenburger schossen auf dem gleichen Niveau. Carsten Andres (90.) vom PSV Zossen/Blankenfelde verfehlte die 300er Marke nur um einen Ring. Der Luckenwalder Ingo Louvet, der das Jüterboger Team verstärkte, hatte sich doch mehr als 296 Ringe erhofft. Eine schwache 76er Startserie ließ sich nicht mehr aufholen. Mit Platz 95 lag er noch vor dem ringgleichen Potsdamer Erhard Kloth, der starke 180 liegend, aber nur mäßige 116 stehend auf die Scheibe brachte. Sein Mannschaftskollege Richard Tietz kam mit 294 auf Rang 98.

Den Titel holte sich der Schongauer Christian Trumpf nach 353 und 80 im Endkampf vor Bernd Krahforst 349 +83 aus Villip und Uwe Allmendinger von der württembergischen SG Bartenbach, der sich mit 347 noch als Sechster für den Endkampf qualifizieren konnte und dann mit 79 Ringen Bronze sicherte. Den Mannschaftstitel gewann Grüntal–Frutenhof mit 1035 vor Hubertus Hadamar aus Hessen 1025 und Rodalben 1021. Die Flämingstädter kamen mit 919 auf den 14. Platz, die Landeshauptstädter mit 890 auf Platz 16.

Am 2. Tag lief es etwas besser. Hier vertraten ausschließlich Jüterboger den brandenburgischen Landesverband. Sebastian Kienast zeigte mit 336 Ringen die stärkste Leistung. Die eigenen Erwartungen waren hoch, schließlich hatte er im letzten Jahr 10 Ringe mehr und Platz 7 erreicht. Bereits nach wenigen Schüssen setzte bei ihm das wenig beliebte Laufflimmern ein. Gerade beim Stehendschießen musste er so öfters den Anschlag neu ansetzen. Mit Rang 40 lag er aber noch im vorderen Drittel des 119 mannstarken Feldes. Jörg Flemming steigerte sich dank guter Stehendleistung auf 319 Ringe (66. Platz). Auch Ingo Louvet (68.) legte deutlich zu auf 318 Ringe. Nur Dombrowski (79.) konnte sich hier nicht steigern. Nach mageren 172 Liegendringen kamen nach 40 Wertungsschüssen nur 310 Gesamtringe zu Stande.

Deutscher Meister wurde nach einem spannenden Endkampf Gunther-Adolf Kuhns aus Rodalben 361+83 vor dem mehrfachen Deutschen Meister Matthias Mayer (Bönning Röll) 361+77 und Martin Blessing (Bartenbach) 360+74. Mannschaftsmeister wurde Rodalben mit starken 1063 vor Grüntal-Frutenhof 1048 und Villip 1036. Die Jüterboger platzierten sich unter den 28 teilnehmenden Mannschaften mit Rang 13 im Mittelfeld.

Frank Dombrowski

Knappe Entscheidungen beim Bürger-Meister-Pokal

Der Kreisschützenbund Teltow Fläming / Potsdam Stadt veranstaltete die 10. Auflage des traditionellen Jüterboger Bürger-Meister-Pokalschießens. Der 25- und 100 Meter Schießstand der Gastgeber war bei guten Witterungsbedingungen wieder gut ausgelastet. So wurden mit 92 absolvierten Starts von Schützen aus 13 Vereinen annähernd so viele erreicht wie 2014. Neben vielen teilnehmenden Vereinen und Gilden aus der Region begrüßte man auch Schützen aus Güstrow, Schöneiche und dem sächsischen Oschatz. Der gastgebende Verein stellte mit 23 Einzelstarts das größte Aufgebot vor den schon im letzten Jahr sehr erfolgreichen Schützen aus Schöneiche (18). In 4 Kurzwaffen- und 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben wurden Pokale, Urkunden und Preisgelder vergeben. Zwei Einzel- und 6 Mannschaftstitel wurden erfolgreich verteidigt. Hohe Resultate und sehr knappe Entscheidungen gab es sowohl beim klassischen Ordonnanzschießen als auch beim Auflageschießen mit Diopter und offener Visierung.

Kurz vor den Deutschen Ordonnanzmeisterschaften in Hannover gingen im 20+20 Wettbewerb 14 Schützen in gewohnt offener Wertungsklasse an den Start. Hier setzte sich Lutz Tannhäuser aus Oschatz mit guten 343 Ringen knapp gegen Manfred Reichel 342 vom SC Schöneiche durch. Bester Jüterboger war Sebastian Kienast auf Platz 3. Mit 341 Ringen hatte er noch 13 Ringe Vorsprung auf seinen Mannschaftskollegen Frank Dombrowski. Dieser hatte nach einer 95er Anfangsserie einen optimalen Start erwischt. Doch gleich der erste Schuss der 2. Serie landete in der Drei. Durch eine Unachtsamkeit hatte sich das Visier nach oben verstellt. Sein Teamkollege Jörg Flemming kam mit 321 auf Rang 5. Senior Helmut Fahlenberg glänzte mit persönlicher Bestleistung von 314 Ringen auf Rang Sieben vor Ingo Louvet 311 und dem vor allem im Stehendanschlag sehr zielsicheren Christoph Hermann, der mit 309 auch eine neue persönliche Bestmarke erreichte. Titelverteidiger Martin Brückmann musste sich diesmal nur mit Platz 10 zufrieden geben. Für Hohenseefeld startend erreichten Ringo Jagalski 273 und Matthias Wäsche 261 die Plätze 12 und 13. Den Mannschaftspokal gewannen zum wiederholten Male die Jüterboger mit 980 vor Oschatz 966.

Hoch spannend verlief auch das Auflageschießen mit Diopter. Hier setzte sich Dombrowski mit 274 Ringen denkbar knapp gegen den Kölsaer Peter Löwe 273 und Klaus Jannasch 272 vom gastgebenden Verein durch. Louvet kam mit 270 auf den undankbaren 4. Platz. Weiter erzielten für Jüterbog: 7. Barbara Schilling 233, 8. Hans-Peter Neumann 232, 9. Ralf Schulze 230, 11. Eberhard Kaschel 198, 12. Hans-Joachim Rehbein 197. Mit 26 Teilnehmern war das Schießen mit offener Visierung (Kimme und Korn) am stärksten besetzt. Eine nochmalige Steigerung um 2 auf 284 Ringe zum Vorjahr brachte dem Schöneicher Winfried Tscheuschner die Titelverteidigung. Schon beachtliche 8 Ringe Rückstand hatte der für Dahme startende Helmut Fahlenberg. Dombrowski belegte mit 275 Platz 3. Weiter erreichten: 6. Ingo Louvet 267, 9. Bodo Schneider 261, 10. Ralf Schulze 261, 14. Hans-Joachim Mölter 256, 16. Klaus Jannasch 253, 18. Hans-Joachim Heinze 252, 25. Barbara Schilling 235. Schöneiche sicherte sich erneut den großen Wanderpokal in dieser Disziplin mit 820 vor Dahme 803, Kölsa 786, Jüterbog 772 und Ludwigsfelde 734.

In den Pistolen- und Revolverwettbewerben dominierten die Schöneicher Schützen. Sie setzten sich in sämtlichen Mannschaftsentscheidungen durch. Beim Schießen mit der 9mm Pistole siegte Tscheuschner 371 vor dem Güstrower Ralf-Peter Laube 368. Seinen 3. Einzeltitel an diesem Tag holte sich Tscheuschner mit dem .357er Magnum Revolver. Mit 374 lag er 6 Ringe vor dem Zossener Karl-Heinz Berger und Sylvia Straßburg 363 aus Schöneiche. Für Jüterbog erreichten: 7. Jannasch 316, 9. Neumann 262. Laube gewann die Wettbewerbe in den größeren Kalibern. Mit dem .44er Magnum Revolver siegte er knapp vor Straßburg. Acht Ringe Vorsprung hatte er mit der 45er Pistole vor Ralf Salzmann 361 aus Schöneiche und Tscheuschner 344.

Frank Dombrowski

Großkaliber Titelkämpfe in Jüterbog

Die Jüterboger Schießanlage Damm war Austragungsort der letzten Landesmeisterschaften des Jahres. Auf dem Programm standen die 100 Meter Wettbewerbe mit großkalibrigen Langwaffen. Neben dem klassischen Ordonnanzgewehr Auflageschießen mit offener Visierung, wurde auch mit Waffen mit Diopter- oder Zielfernrohrvisierung geschossen. Mit 73 Startern aus 26 Vereinen erhielten deutlich mehr Schützen eine Startzulassung als im vergangenen Jahr. Wie in 2014 hatten auch diesmal 4 Jüterboger die Limitzahlen zu diesen Meisterschaften erreicht. Diese traten 7 Mal an die Feuerlinie. Bei idealen äußeren Bedingungen gab es in den verschiedenen Disziplinen zum Teil erstklassige Resultate.

Senior Klaus Jannasch war mit zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz der erfolgreichste Flämingstädter. Der Diopter Auflagewettbewerb mit dem Ordonnanzgewehr wurde erstmals nur als Rahmenwettbewerb in einer gemischten Altersherren- und Seniorenklasse ausgetragen. Für viele ist dies völlig unverständlich, da es diese Disziplin bereits seit 2010 bei den Landesmeisterschaften gegeben hat. Hier erreichte Jannasch den 2. Platz mit 277 Ringen und neuer persönlicher Bestleistung. Alle 3 Zehnerserien lagen über der 90er Marke. Nur der Potsdamer Jürgen Berg war mit 280 Ringen nicht zu bezwingen. Sein Teamkollege Jürgen-Dieter Rückert erkämpfte mit 274 Platz 3.
Ralf Schulze hatte in der Anfangsphase einige Schwierigkeiten, erreichte mit guten 240 Ringen aber den 8er Schnitt. Er wurde Neunter.

Das größte Starterfeld dieser Titelkämpfe gab es beim Schießen mit offener Visierung (Kimme/Korn). Hier kämpften 27 Schützen in 3 Altersklassen um Edelmetall. Und auch hier zeigte Jannasch sein Können. Mit 272 Ringen holte er sich Bronze. Überragende 280 Ringe gingen auf das Konto des Siegers. Winfried Tscheuschner aus Schöneiche hatte am Ende noch 4 Ringe Vorsprung vor Günther Seiffert aus der Landeshauptstadt. Der Kreisstädter Bodo Schneider wurde mit 268 Ringen Fünfter. Als Mannschaftsschütze kämpfte auch Hans- Joachim Heinze für das Jüterboger Team um jeden Ring. Seine 260 Ringe reichten für den 8. Platz vor dem ringgleichen, für Dahme startenden Petkuser, Helmut Fahlenberg. Hans Joachim Mölter aus Luckenwalde erzielte 258 Ringe und Platz 10. Ralf Schulze kam auch bei seinem 2. Start anfangs nicht so zurecht. Nach zuletzt guten Trainingsergebnissen hatte er sich doch mehr als 234 Ringe und Platz 13 erhofft. Dennoch konnte er sich über eine Medaille freuen. Im Mannschaftskampf erreichten die Flämingstädter mit 766 Ringen Silber, hinter den Dahmer Schützen, die ihren Titel mit 787 Ringen verteidigten. Der SV Kolkwitz gewann Bronze.

Im Großkaliber Liegendkampf mit Diopterviserung leistete sich Frank Dombrowski 2 Neuner. Das war schon zu viel, denn Sven Bergenroth aus Neustadt/Dosse und Mike Richter aus Bad Liebenwerda erreichten mit je 300 Ringen das Maximum. Der Neustädter gewann, weil er mit 23 Innenzehnen einen Treffer im Zentrum mehr hatte als Richter. Für den Jüterboger blieb, wie im letzten Jahr, der 3. Platz. Egon Valentin aus Luckenwalde konnte seinen Titel nicht verteidigen. Hinter dem Wittstocker Ernst-August Bruhn 297 erkämpfte der sich mit 291 Ringen Silber. Im Zielfernrohr Wettbewerb mussten alle Schützen nach einer Regeländerung auf die großen 100m Wettkampfscheiben schießen, was natürlich zu höheren Ringzahlen führte. Hier siegte Richter in der Schützenklasse mit vollen 300 Ringen und neuem Landesrekord vor Bergenroth 297 und Dombrowski 292.

Frank Dombrowski