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Berlin Cup 2014

Liegendschützen beim Berlin Cup in der Walther Arena

Der PSV Olympia Berlin lud Druckluft- und Kleinkaliberschützen zum Berlin Cup in die Walther Arena nach Altglienicke ein. Dieser Pokalwettkampf diente als Vorbereitungswettkampf für die Deutschen Meisterschaften. Aus 28 Vereinen beteiligten sich Schützen mit 133 Starts in 5 Pistolen- und 3 Gewehrdisziplinen. Aus der Region beteiligten sich auch in diesem Jahr 5 Liegendkämpfer. Nach zuletzt mehreren Wettkämpfen auf Freiluftständen war dies für die Petkuser und Jüterboger Schützen der erste Hallenwettkampf auf elektronischen Anlagen seit dem Ende der Rangliste.

Nach einem undankbaren vierten Platz im vergangenen Jahr konnte sich Alexander Flemming diesmal weiter nach oben kämpfen. Obwohl er mit 578 Ringen nicht ganz an seine Vorjahresleistung heran kam, reichte es zum 2. Platz. Die einzelnen Zehnerserien zwischen 95 und 97 lagen leicht unter seinem Leistungsniveau. Frank Dombrowski büßte mit 576 nur 1 Ring zu 2013 ein, erzielte mit Platz 3 aber seine bislang beste Platzierung bei diesem Event. Der Hamwarder Stefan Busse glänzte mit drei 99er Serien zum Schluss und siegte deutlich mit 590 Ringen.

Das größte Teilnehmerfeld gab es in der gemischten Altersherren- und Seniorenklasse. Hier musste sich der Vorsitzende des SV Petkus Jörg Flemming nach tollen 579 im letzten Jahr diesmal mit nur 568 Ringen zufrieden geben.  Zwei schwache 93er trübten sein Resultat doch deutlich ein. Mit Platz 10 lag er vor seinem Vereinskollegen Helmut Fahlenberg der sich auf 550 Ringe steigerte. Senior Siegfried Zimmer begann mit 3 Zehnerserien über der 90er Marke recht zuversichtlich, konnte diese Leistung aber nicht bis zum Ende halten. Er verbesserte sich dennoch auf 526 Ringe und Platz 12.

Liegendkampf Pokalschießen in Finsterwalde 2014

KK Schützen in Finsterwalde

Nach Abschluss der Meisterschaftssaison stehen eine Reihe von Pokalwettkämpfen innerhalb Brandenburgs im Terminplan der Schützen. Diese werden auch als Vorbereitung auf die anstehende Rangliste genutzt. Die Sängerstadt Finsterwalde bildete den Auftakt.

Die privilegierte Schützengilde lud zum 8. Pokalwettkampf im KK Liegendschießen ein. Bei guten Standverhältnissen kämpften 20 Schützen aus 7 Vereinen in 6 Altersklassen um Urkunden und Pokale. So hatten alle Teilnehmer beim Schießen gleichbleibende Bedingungen. Das Petkuser Team, das durch Jüterboger Schützen verstärkt wurde, war wieder einmal teilnehmerstärkster Verein.

Obwohl es diesmal nicht die ganz großen Resultate gab, konnten sich die Schützen vom Golm im Teamwettbewerb durch eine geschlossene Mannschaftsleistung den 3. Platz sichern. Seniorin Karin Herling gewann ihre Klasse mit guten 575 Ringen. Als einzige Starterin gelang es ihr an diesem Tag eine 100er Serie zu schießen. Altersschütze Jörg Flemming erreichte durch Serien im mittleren 90er Bereich 568 Ringe. Auch wenn der Sieger von 2011 diesmal gegen die Konkurrenz chancenlos war, zeigte er sich mit Platz 3 sehr zufrieden. Hier gewann Andreas Bormann aus Döllingen mit 582 vor dem Uebigauer Sören Schaff 581. Im Seniorenwettbewerb gab es für die Petkuser mit Platz 2 und 3 weitere Podestplätze. Trotzdem kamen Helmut Fahlenberg 532 und Siegfried Zimmer 526 nicht an die gewohnten Leistungen heran. Beide erzielten im Verlauf jeweils 3 Zehnerserien unter der 90er Marke. Überlegen siegte Burkhard Meier von der ASG Brandenburg mit 578 Ringen.

Im Feld der Schützenklasse gab es eine hauchdünne Entscheidung. Hier lagen die ersten 5 Schützen nur 5 Ringe auseinander. Der Brandenburger Sven Löper siegte mit 577 Ringen vor dem ringgleichen Heiko Schmidt vom gastgebenden Verein. Knapp hinter Sebastian Kelle 576 (Finsterwalde) kam Landesmeister Alexander Flemming mit 575 auf den undankbaren 4. Platz. Wieder war es die erste Serie, die mit 91 Ringen alles andere als optimal verlief. Auch ein starker Abschluss mit 99 konnte das für ihn eher magere Ergebnis nicht verbessern. Auch Frank Dombrowski hatte am Anfang nach dem Probeschießen seine Schwierigkeiten. Ein ähnlicher Serienverlauf wie Flemming brachte ihn mit 572 Ringen auf Rang 5. Das höchste Resultat erzielte die Siegerin der Damenklasse. Die Brandenburgerin Isabel Vaorin gewann mit 584 Ringen.

Den Mannschaftstitel sicherte sich die ASG Brandenburg 1739 vor der PSG Finsterwalde 1734,  Petkus 1722 und Lübben 1693.

22. Spreewaldpokal in Lübben

Petkuser Schützen beim Spreewaldpokal chancenlos

Auch bei der 22. Ausgabe des Lübbener Spreewaldpokals konnten die Petkuser Kleinkaliber Liegendschützen nicht an die überragende Vorstellung von vor 3 Jahren anknüpfen. Damals gewannen sie diesen Wanderpokal mit 3 sehr guten Einzelleistungen. In diesem Jahr waren, wie schon 2013, 4 Petkuser und 2 Jüterboger Schützen, die natürlich wieder das Team vom Golm unterstützten, am Start. Der Veranstalter konnte sich über einen deutlichen Teilnehmeranstieg freuen. So kämpften diesmal 44 Schützen aus 14 Vereinen in der offenen Wertungsklasse im 60 Schuss Liegendkampf.

Die Topleistung für die Petkuser zeigte wieder einmal Alexander Flemming. Nach Serien von 98, 96, 99, 97, 98 und 98 erreichte der Sechzehnte des Vorjahres tolle 586 Ringe. Bei sehr hoher Dichte an der Spitze reichte es diesmal zum 7. Platz. Erneut ins Mannschaftsteam hatte es Seniorin Karin Herling geschafft. Mit 576 Ringen büßte sie nur 1 Ring zum Vorjahr ein und erreichte den 17. Platz. Der stärkste des letzten Jahres, Frank Dombrowski, konnte diesmal nicht sein Leistungspotenzial abrufen. Zu unterschiedlich war der Serienverlauf. Von 92 bis 98 war fast alles dabei. Magere 569 Ringe brachten ihm zwar noch einen Platz in der Mannschaft, doch mit Platz 27 im Einzelklassement konnte er nicht zufrieden sein. Dagegen lieferte Helmut Fahlenberg eine bravouröse Vorstellung. Mit nur einem Ring weniger als Dombrowski erzielte der Senior bei seiner ersten Teilnahme in Lübben eine neue persönliche Wettkampfbestleistung. Nach eher verhaltenem Start zeigte er mit 99 und 96 einen sehr guten Abschluss. Völlig enttäuschend verlief der Wettkampf für Jörg Flemming (35. Platz). Zehnerserien im unteren 90er Bereich führten ihn zum gleichen Resultat wie im letzten Jahr. 556 Ringe spiegelten nicht ansatzweise das wieder, was er zu leisten im Stande ist. Den größten Leistungssprung vollbrachte der älteste Teilnehmer im Feld. Mit 553 Ringen und Jahresbestleistung erzielte Siegfried Zimmer 52 Ringe mehr als 2013. Der 82 Jährige belegte den 38. Platz.

Zum 3. Mal nacheinander gewann Michael Wischnewsky vom PSV Olympia Berlin die Einzelkonkurrenz. Tolle 592 Ringe waren kurz vor den in München stattfindenden Deutschen Meisterschaften ein gelungener Testwettkampf, für den sich gleich 2 Mannschaften vom PSV Olympia qualifizieren konnten. Platz zwei ging an Isabel Vaorin von der ASG Brandenburg, die mit 589 Ringen 1 Ring besser war als Rolf Stelzer aus Königs Wusterhausen.

Überlegen gewannen die Hauptstädter mit 1760 die Teamwertung vor Brandenburg 1740 und Dresden 1738. Dicht dahinter lagen Lübben 1734 und Finsterwalde 1732. Für die Petkuser blieb in diesem Jahr nur der 6. Platz mit 1731 vor den Freien Vogtlandschützen 1714, Zschorlau 1709, Briesen 1671 und Bernau 1663.

Sommerpokal Kleinkaliber in Belzig 2014

Doppelerfolg beim Belziger Sommerpokal

Zum 14. Mal veranstaltete der SV Belzig den Sommerpokal (Klaus Korsch Gedächtnis Pokal). Neben 4 Kleinkaliber Gewehrdisziplinen standen auch für die Pistolenschützen 4 Wettbewerbe im Kleinkaliber- und Großkaliberbereich auf dem Plan. Bei guten äußeren Bedingungen konnte sich der Veranstalter um einen deutlichen Anstieg der Teilenehmerzahlen freuen. Gab es in 2013 noch 63 Starts, wurden diesmal 90 Starts gezählt, die von Schützen aus 18 Vereinen bestritten wurden. Auch 8 Gewehrschützen aus Luckenwalde, Petkus und Jüterbog kämpften in verschiedenen Altersklassen um gravierte Pokale.

Zu einem Doppelerfolg kam Jüterbogs Sportleiter Frank Dombrowski. Sowohl im KK Liegendkampf als auch mit dem KK Sportkarabiner führte er das Klassement an. Im Liegendkampf kam er erst nach 3 eher schwächeren Serien in den Wettkampf hinein. Dennoch reichten 571 Ringe zum Sieg in der Herrenklasse. Der Brandenburger Sven Löper, der hier vor 2 Jahren siegreich war, musste sich mit nur 2 Ringen Rückstand geschlagen geben. Der Vorjahreszweite Ingo Louvet errang den Bronzepokal mit 566 Ringen. In der Altersklasse siegte der Vorsitzende des SSV Petkus Jörg Flemming mit 565 Ringen. Er verwies Andreas Korsch 553 vom gastgebenden Verein. Das größte Starterfeld in dieser Disziplin gab es bei den Senioren. Der Petkuser Helmut Fahlenberg erzielte durch relativ konstante Serien um die 90er Marke 544 Ringe und landete auf Rang 7. Siegfried Zimmer (8. Platz) zeigte sich sehr zufrieden mit seinen erreichten 537 Ringen. Obwohl 3 Zehnerserien im hohen 80er Bereich den 9er Schnitt knapp verhinderten. Mit dem höchsten Ergebnis des Tages von 578 Ringen gewann Burkhard Meier von der ASG Brandenburg den Titel vor dem Brücker Benno Schmidtchen 569 und dem mehrfachen Titelträger Kurt Sell 568 aus Görzke.

Im in offener Wertungsklasse durchgeführten 30 Schuss Sportkarabiner Wettbewerb setzte sich Dombrowski mit 249 Ringen durch. Trotz einiger schlechter Schüsse zu Beginn gelang es dem Landesmeister, sich im letzten Drittel noch zu steigern. Mit 9 Ringen Vorsprung auf Flemming gewann er nach 2012 seinen 2. Titel in dieser Disziplin. Titelverteidiger Louvet sicherte sich mit 239 Ringen den 3. Platz vor seinem Vereinskollegen Bodo Schneider 194.

Die Luckenwalder Senioren beteiligten sich am Auflageschießen mit Zielfernrohr und Dioptervisierung. Hier gab es durch Hans-Joachim Mölter den 3. Platz im ZF Wettbewerb. Wie der Zweitplatzierte Werderaner Gerhard Große erzielte Mölter 279 Ringe, schoss aber die letzte Serie schlechter aus. Den Sieg erkämpfte der Bötzower Michael Schröter mit überragenden 293 Ringen. Hans-Joachim Tischler und B. Schneider belegten mit 253 und 244 die Plätze 11 und 12. Keine Chance auf eine vordere Platzierung hatten die Kreisstädter beim Schießen mit Dioptervisierung. Die beste Leistung im Team gelang Mölter (6. Platz) mit 268 vor Schneider (8. Platz) 260 und Tischler (9. Platz) 241. Auch hier war Schröter mit 290 nicht zu schlagen.

8. Vorderlader Mauritiuspokal in Jüterbog 2014

Rekordbeteiligung beim stark besetzten Vorderladerpokal

Nur eine Woche nach dem Bürgermeisterpokal war der Schießstand der Jüterboger Gilde erneut Austragungsort für erstklassigen Schießsport. Diesmal standen die Schwarzpulverschützen bereit, um bei der 8. Ausgabe des Mauritiuspokales um Pokale, Preisgelder und Sachpreise zu kämpfen. Die Verantwortlichen konnten sich bei angenehmen äußeren Bedingungen über ein erlesenes Teilnehmerfeld freuen. So waren 3 ehemalige Weltmeister am Start. Mit 25 Gewehr- und 35 Pistolenstarts wurde eine neue Rekordbeteiligung registriert. Unter den 18 teilnehmenden Vereinen waren erstmals Starter aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Aber auch eine Vielzahl von Berliner Schützen und Schützenfreunde vom polnischen K.S. Strzelec Zielona Gora ließen es sich nicht nehmen, erneut beim traditionsträchtigen Event dabei zu sein.

Zum ersten Mal dabei, zeigte Ex-Weltmeister Wilfried Kretschmer vom VC Deister sein Können. Sowohl im Pistolenwettbewerb, den er mit deutlichem Vorsprung entschied, als auch mit dem Gewehr war er nicht zu schlagen. Der Niedersachse, der schon 1994 und 2002 in verschiedenen Wettbewerben 3 WM Titel erkämpfte, überzeugte vor allem mit der Perkussionspistole. Mit 141 Ringen lag er 5 Ringe vor den Berlinern Torsten Fröse vom SV Lichtenrade und Martin Erb vom PSV Olympia. Fröse hatte eine Neun mehr erzielt. Auch auf den weiteren Rängen lag das Feld dicht beieinander. Thomas Konegen (PSV Olympia) 135 wurde Vierter vor den ringgleichen für Frankfurt/Oder startenden Christian Zielke und Vorjahressieger Volker Valentin. Als bester Schütze des K.S. Strzelec landete Zbigniew Kurpiel 130 bei seiner 6. Teilnahme in Jüterbog auf dem 7. Platz. Hinter dem Frankfurter Bodo Schlösinger erreichte der Weltmeister von 2012 Damian Cal 128 Ringe und belegte Platz 9. Bester Jüterboger war Senior Herbert Müller (16.), der sich mit 124 Ringen sehr zufrieden zeigte. Auch Peter Rinderle (21.) 111 und Gildepräsident Bernd Rüdiger (24.) 107 erreichten ansprechende Resultate. Der Kreisstädter Bodo Schneider kam mit 111 Ringen auf Rang 22. Weiter erzielten: 31. Klaus Jannasch 96 Ringe und 35. Eberhard Kaschel 28 Ringe.

Im Mannschaftskampf gab es die knappste Entscheidung in der Geschichte dieses Pokalwettkampfes. Sowohl Frankfurt als auch der PSV Olympia erreichten je 397 Ringe. Als auch die Anzahl der Zehner mit je 14 Treffern gleich war, entschied eine mehr geschossene Neun zugunsten der Oderstädter. Der SV Lichtenrade erhielt mit 353 den Bronzepokal. Die Gastgeber belegten hinter den Lützowschen Jägern 346 und Götzer Bergschützen 343 mit 331 Platz 6.

Auch wenn es beim Gewehrschießen nicht die ganz großen Resultate vergangener Jahre gab, ging es doch an der Spitze recht eng zu. Kretschmer erzielte auch hier 141 Ringe und lag 2 Ringe vor Sören Venske aus Götz. Im Kampf um den 3. Platz musste sich der erfolgreichste Schwarzpulverschütze der Flämingstädter Heinz Krüger mit ringgleichen 138 dem erfahrenen Senioren Eike Schmalwasser vom SV Bleckendorf Egeln geschlagen geben. Bei jeweils 5 Zehnen und 9:8 Neunen hatte Schmalwasser, der zum ersten Mal auf der Jüterboger Anlage schoss, sich knapp durchgesetzt. Für Titelverteidiger Kurpiel 132 reichte es diesmal nur zum 8. Platz. Gildevorsitzender Wolfgang Gast rutschte durch zwei Fünfer etwas ab, lag mit 122 Ringen als zweitbester Jüterboger auf Rang 12. Weiterhin erzielten: 14. Fred Hochleutner 117, 15. Klaus Jannasch 114, 16. Wolfgang Boge 110, 19. Bodo Schneider 105, 21. Bernd Rüdiger 88, 22. Rainer Kubau 87, 25. Eberhard Kaschel 51.

Den Mannschaftstitel sicherte sich Götz mit 397 Ringen vor dem PSV Olympia 375 und Jüterbog I 362. Die Schützen aus Zielona Gora, die auf einige ihrer Stärksten verzichten mussten, konnten ihren Titel aus 2013 nicht verteidigen und belegten noch hinter der 2. Jüterboger Mannschaft (326) mit 324 nur den 5. Platz.

9. Bürgermeisterpokal in Jüterbog 2014

Schützenclub Schöneiche großer Abräumer beim Bürgermeisterpokal

Bei guten äußeren Bedingungen veranstaltete der Kreisschützenbund auf der Jüterboger Schießanlage Damm sein traditionelles Bürgermeister-Pokalschießen. Bei der 9.Auflage dieses offenen Wanderpokalschießens ging es wieder um die großen Mannschaftspokale die in 3 Gewehr- und 4 Kurzwaffendisziplinen zu vergeben waren. Für die Einzelkonkurrenzen stellte der KSB Preisgelder und Urkunden bereit. Bei der größten Pokalveranstaltung des Kreisschützenbundes hatten mehr als 60 Schützen aus 13 Vereinen und Gilden Brandenburgs, Berlins und Mecklenburg Vorpommerns gemeldet. Mit 101 Starts lag man in der Beteiligung 10 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Die Gastgeber stellten mit 21 Starts erwartungsgemäß das größte Teilenehmerfeld. Großer Abräumer in diesem Jahr, war der Schützenclub Schöneiche, der mit 2 Einzel- und 4 Mannschaftstiteln in vielen Disziplinen deutlich überlegen war. Große Starterfelder gab es bei den 3 Ordonnanzgewehr Wettbewerben. Die Schützen, die den klassischen 20+20 Schuss Wettbewerb bestritten, hatten am meisten mit den doch relativ hohen Temperaturen zu kämpfen, da sie alle in voller Montur antraten.

Ungewöhnlich niedrige Ergebnisse erzielten diesmal die Topschützen. So kam es, dass sich der Golßener Martin Brückmann überraschend den Titel holte. Dank starker Stehendleistung und pers. Bestleistung von 333 Ringen verwies er Frank Dombrowski 317 und Ingo Louvet 316 auf die Plätze. Für die Jüterboger war es der letzte Test vor den in Hannover stattfindenden Deutschen Meisterschaften. In einem von den Resultaten sehr engen Feld kamen der Blankenfelder Carsten Andres 316 und Jörg Flemming 314 auf 4 und 5. Flemmings Resultat hätte deutlich höher liegen können, wären ihm nicht 2 Schüsse im liegenden Anschlag kreuz geflogen. Auch die DM Starter Manfred Reichel (Schöneiche) und Dieter Heine (Potsdam) hatten beim Stehendschießen große Probleme und erreichten nur 314 und 310 Ringe. Den Mannschaftstitel verteidigten die Jüterboger mit 947 vor Golßen 911.

Gute Resultate gab es beim Auflageschießen. Hier zeigte Landesrekordhalter Jürgen-Dieter Rückert aus der Landeshauptstadt wieder sein Können. Mit 282 Ringen siegte er vor Dombrowski und Peter Löwe aus Kölsa (beide 274). Klaus Jannasch sicherte sich mit 267 Platz 4 vor Louvet 266. Weiter erzielten: 9. Rainer Kubau 245, 11. Eberhard Kaschel 210 und 12. Hans-Joachim Rehbein 142. Auch hier verteidigten die Flämingstädter den Mannschaftstitel.

Mit 25 Teilnehmern fand das Schießen mit offener Visierung den größten Zuspruch. Hier erzielte Winfried Tscheuschner aus Schöneiche mit 282 Ringen das Topresultat. Tscheuschner war mit 6 Titeln mit Abstand erfolgreichster Schütze dieser Veranstaltung. Wie im Vorjahr musste sich der Dahmer Veit Gottlöber 274 knapp geschlagen geben. Der Sieger von 2012 Bodo Schneider aus der Kreisstadt setzte sich als Dritter ringgleich mit 270 gegen seinen Teamkollegen Hans-Joachim Mölter durch. Weiter erzielten: 10. Dombrowski 263, 12. Herbert Müller 263, 13. Louvet 262, 15. Ralf Schulze 258, 17. Hans-Joachim Heinze 254, 18. Jannasch 254, 25. Kaschel 132. Mit großem Abstand gewann Schöneiche 817 den Mannschaftspokal vor Luckenwalde 802, Dahme, Jüterbog je 775 und Kölsa 757.

So groß wie in diesem Jahr, war das Starterfeld in den Kurzwaffendisziplinen noch nie. Im 9mm Pistolenwettbewerb siegte Tscheuschner mit 374 vor Dr. Sigurd Prieur 372 vom PSV Berlin und Ralf Salzmann 363 (Schöneiche). Der Schützenclub gewann überlegen die Mannschaftswertung vor Ludwigsfelde und Berlin. Mit der .45er Pistole war Prieur 366 vor Tscheuschner 365 und Ralf-Peter Laube 362 aus Güstrow siegreich. Für Jüterbog erzielte Fred Hochleutner 115 den 14.Platz. Schöneiche siegte in der Teamwertung vor Ludwigsfelde und Berlin. Karl-Heinz Berger 372 vom PSV Zossen/Blankenfelde entschied mit nur einem Ring Vorsprung die Konkurrenz im Revolverwettbewerb .357 Magnum. Die Güstrower Daniela Sarcinelli und Laube 367 mussten sich geschlagen geben. Weiter erzielten: 8. Jannasch 324, 9. Müller 321 und 14. Kubau 257. Mit mehr als 140 Ringen Vorsprung sicherte sich Schöneiche vor Berlin den Mannschaftstitel. Prieur 362 war zum Abschluss noch mit der .44er Magnum vor Laube 353 und Dombrowski 311 erfolgreich. Ein von Kreissportleiter Mark Koschnick perfekt organisierter Wettkampf fand mit der Siegerehrung, bei der fast alle Schützen anwesend waren, einen gelungen Abschluss.

Landesmeisterschaften GK Gewehr 100m in Jüterbog 2014

Landesmeisterschaften der Rekorde in Jüterbog
Klaus Jannasch holt Titel mit dem Ordonnanzgewehr

Zum Abschluss der Landesmeisterschaftssaison trafen sich die Großkaliber Gewehrschützen in Jüterbog, um in den 100m Wettbewerben ihre Meister zu suchen. Aus 22 Vereinen des Landes erhielten 62 Schützen eine Startzulassung, um in 6 Disziplinen des BSB um Medaillen zu kämpfen. Bei hervorragenden Bedingungen wurden auf dem offenen 8 Bahnen Stand 7 neue Landesrekorde registriert. Neben 4 Schützen vom gastgebenden Verein kämpften auch 3 Kreisstädter um Edelmetall.

Zu seinem ersten Landesmeistertitel kam Senior Klaus Jannasch im Ordonnanzgewehr-Auflage Wettbewerb mit Dioptervisierung. Trotz 8 Ringen weniger als 2013 hatte es für den Vizemeister des Vorjahres diesmal mit 269 Ringen zum Titelgewinn gereicht. Er verwies den Dahmer Roger Ziegler 264 und Günter Kruse 241 aus Bestensee auf die Plätze. Auch Egon Valentin war mit seiner Matchwaffe erfolgreich. Im Liegendkampf mit Diopter siegte er in der Seniorenklasse mit 289 Ringen. In der Schützenklasse musste sich Vorjahresmeister Frank Dombrowski diesmal mit Bronze zufrieden geben. Mit 295 Ringen hatte er diesmal keine Chance, sich gegen die perfekten Leistungen von Mike Richter (Bad Liebenwerda) und Sven Bergenroth (Neustadt/Dosse) durchzusetzen. Beide erzielten das Optimum von 300 Ringen. Richter hatte für den Titelgewinn jedoch mehr Innenzehner erzielt. Somit halten jetzt die drei Erstplatzierten gemeinsam den Landesrekord. Auch in der Altersklasse gab es durch Dr. Frank Krüger aus Seelow mit 300 eine neue Landesbestmarke. Über eine Silbermedaille freute sich Herbert Müller im sitzenden Zielfernrohr Auflagewettbewerb. In dieser Disziplin, die erst das 2.Jahr im BSB Wettkampfprogramm steht, erreichte der 77 Jährige 283 Ringe. Gold ging an den Seelower Gert Schlosser, der den Landesrekord um 6 auf 293 Ringen steigerte. Platz 3 belegte Jürgen Rückert 271 aus Potsdam.

Im freihändigen Liegendanschlag mit Zielfernrohr erkämpfte Dombrowski mit 289 den Silberrang vor Bergenroth 286. Auch hier setzte sich Richter mit überragenden 296 Ringen und Landesrekord durch. Seinen 2.Rekord markierte Krüger mit 287 Ringen in der AK. Den Seniorentitel holte sich der für Schöbendorf startende Petkuser Helmut Fahlenberg mit 246 Ringen vor Valentin 233.

Die größten Startfelder gab es erwartungsgemäß im Ordonnanz Auflagewettbewerb mit offener Visierung. Im 13 Mann starken Feld der Senioren erzielte der Schönewalder Albert Kiehl eine fantastische neue Bestmarke. Nach Serien von 94, 99 und 94 deklassierte er mit 287 Ringen die Konkurrenz. Fahlenberg, der hier für den SV Dahme antrat, sicherte sich mit 274 Silber vor seinem Teamkollegen Veit Gottlöber 266. Weiter erzielten: 6. Jannasch 256, 7. H.-J. Mölter 256, 8. B. Schneider 251 (beide Luckenwalde), 10. Müller 244. In der Altersklasse kam der Jüterboger Ralf Schulze mit 242 auf den 11.Platz. Der Finsterwalder Karsten Ziemann gewann mit 269. Im einzigen Mannschaftswettbewerb dieser Meisterschaften setzte sich Dahme mit 800 Ringen vor Niewitz 761 und Kolkwitz 750 durch.

Landesmeisterschaften Breitensport in Potsdam 2014

Dombrowski mit Dreifacherfolg bei Landesmeisterschaften

Die Landeshauptstadt war Austragungsort der Landestitelkämpfe in den Breitensportwettbewerben. Vorwiegend im Kleinkaliberbereich traten Schützen aus 56 Vereinen des Landes an die Feuerlinie. In 7 Gewehr – und 4 Pistolendisziplinen wurde bei guten äußeren Bedingungen um Medaillen gekämpft. Unter den insgesamt 293 Einzelstarts gingen auch 19 Mal Schützen aus Luckenwalde, Petkus und Jüterbog an den Start. Mit 6 Platzierungen unter den Top 3, darunter 3 Titel für die Jüterboger Gilde, konnte sich die Ausbeute wieder sehen lassen.

Beim Jüterboger Sportleiter Frank Dombrowski klappte an diesem Wochenende fast alles. So ging er in 3 Disziplinen an den Start und erkämpfte sich zwei Einzel- und ein Mannschaftstitel. Im Wettbewerb KK Sportkarabiner über 30 Schuss hatte er mit einer nahezu optimalen 92 er Startserie den Grundstein für ein Spitzenresultat gelegt. Mit 265 Ringen erzielte er sein zweithöchstes Karabinerergebnis innerhalb von 20 Jahren in dieser Disziplin. Für den Flämingstädter war es der 2.Titelgewinn nach 2012. Sven Bakus, 11-facher Titelträger, ließ vor allem in der 2.Serie einige Ringe aus und musste sich diesmal mit 254 Ringen mit dem 2.Platz zufrieden geben. Sebastian Kienast landete hinter Dustin Haß 242 aus Medewitz mit 238 Ringen auf dem undankbaren 4.Platz. Der Petkuser Christoph Hermann belegte mit guten 236 Ringen Platz 5. Im Damenklassenwettbewerb errang Sabine Radtke die Vizemeisterschaft. Ringgleich mit Kerstin Pöschla 237 vom SV der Hochschule Cottbus musste sie sich nur wegen der schlechter ausgeschossenen letzten Serie geschlagen geben. Pöschla verteidigte ihren Titel und gewann zum 9.Mal die Meisterschaft. In der Altersklasse kamen Gunter Grüneberg 227 und Jörg Flemming 210 auf die Plätze 5 und 6. Bei den erfahrenen Senioren klappte diesmal nicht viel. Titelverteidiger Egon Valentin erreichte nur 206 Ringe. Auch Teamkollege Bodo Schneider kam über 200 nicht hinaus. So reichte es nur für die Ränge 4 und 5. Klaus Bakus 189 wurde Sechster. Überraschend sicherte sich der für Schöbendorf startende Petkuser Helmut Fahlenberg 224 Bronze. Den Titel holte sich der Spremberger Horst Müller 241.

Denkbar knapp gewannen die Flämingstädter auch den Mannschaftstitel. Mit nur einem Ring Vorsprung bezwang man Spremberg 739 und Cottbus 721. Für die Schützen vom Golm blieb mit 700 Platz 4.

Den 3.Titel erkämpfte sich Dombrowski im Pistolenwettbewerb KK 30 Schuss Präzision. Auch hier hatte er in der ersten Serie mit 95 Ringen ordentlich vorgelegt. Dennoch entschieden die letzten 10 Schuss über Titelgewinn und Vizemeisterschaft. Der Prenzlauer Henry Boldt erreichte wie der Jüterboger 280 Ringe, hatte aber mit 92 zu 94 das Nachsehen. Bei sehr hoher Leistungsdichte in der 11 Mann starken Schützenklasse belegte der Sieger von 2013 Matthias Roth aus Werder/Havel mit 278 Platz 3. In der Damen-Altersklasse fehlten S. Radtke 258 nur 2 Ringe zu Bronze. Hier siegte Bianka Geißmar von den Götzer Bergschützen mit 272.

Für Luckenwalde holte B. Schneider 283 im KK Gewehr Auflagewettbewerb mit Dioptervisierung Bronze. Dieter Buhl vom gastgebenden Verein sicherte sich mit 288 die Meisterschaft vor dem Bernauer Wolfgang Plietzsch 284. Hans-Joachim Mölter erreichte mit 260 Platz 6. Beim Schießen mit Zielfernrohrvisierung lagen die Kreisstädter im Mittelfeld. Schneider und Mölter kamen mit 270 und 269 auf die Plätze 6 und 7. Ihren jeweils 3.Start absolvierten beide beim Pistolen Auflageschießen. Im Senioren B Feld lag Mölter mit 266 und Schneider mit 244 auf 4 und 5.

Enttäuschend verlief für Dombrowski das Schießen mit der Großkaliberpistole. Dabei hatte er sich gerade hier Siegchancen erhofft. Doch wie schon bei der Kreismeisterschaft passte die Munition eines Markenherstellers nicht zur Waffe. Viele Schüsse landeten in der Acht. So kamen dann auch nur 260 Ringe zu Stande, was letztlich Platz 6 bedeutete. Der Liebenthaler Frank Kametzki siegte mit 278 Ringen.

Landesmeisterschaften 300m in Wernsdorf 2014

Schützen aus der Region bei 300m Titelkämpfen auf dem Podest

Eine Woche nach den Landesmeisterschaften im KK Liegendkampf wurden in Wernsdorf die Titelkämpfe im 300 Meter Großkaliber Liegendkampf ausgetragen. Dazu hatten 10 Schützen aus 10 Vereinen des Landes eine Startzulassung erhalten. Wie üblich wurde in Wernsdorf auf elektronische Anlagen geschossen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren mussten die Schützen diesmal für die 60 Schuss Wertung mit nur 60 Minuten auskommen. Dafür gab es aber im Vorfeld ein 15 Minuten Probeschießen mit einer unbegrenzten Anzahl an Schüssen.

Mit Egon Valentin und Frank Dombrowski nahmen auch 2 Schützen aus der Region am Geschehen teil. Bei guten äußeren Bedingungen waren beide Schützen in ihren Altersklassen erfolgreich. Im letzten Jahr noch undankbarer Vierter erreichte Dombrowski im Wettbewerb der Schützenklasse die Vizemeisterschaft. Nach Serien von 98, 94, 96, 93, 96 und 98 gelang ihm bei seiner 13.Landesmeisterschaftsteilnahme in dieser Disziplin mit 575 Ringen sein zweithöchstes Resultat in diesem Wettbewerb. Gleich um 10 Ringe hatte er seine Vorjahresleistung steigern können. In beeindruckender Weise siegte der Titelverteidiger Mike Richter aus Bad Liebenwerda mit 585 Ringen.

Obwohl es für den Kreisstädter Egon Valentin nicht optimal lief, reichte es für ihn zum 3.Platz in der Seniorenkonkurrenz. Mit 536 Ringen verfehlte er den 9er Schnitt knapp. Grund dafür waren 3 Serien unterhalb der 90er Marke. Auch der Sieger von 2013 Rolf Stelzer aus Königs Wusterhausen büßte fast 20 Ringe ein, konnte aber mit 563 erneut den Titel erringen. Silber ging an den Potsdamer Jürgen Berg 550. Marion Ziemann aus Finsterwalde verbesserte ihren eigenen Landesrekord in der Damenklasse. Nach Steigerung um 14 Ringe liegt dieser nun bei 561 Ringen. Ernst-August Bruhn aus Wittstock siegte in der AK mit 573 vor Axel Pohl 568 aus Lieberose und Titelverteidiger Frank Krüger 558 aus Seelow.

LM 25 bis 50m in Frankfurt/Oder 2014

Flemming und Radtke erkämpfen Landesmeistertitel

Zwei Titel und 3 weitere Podestplatzierungen waren die Ausbeute der Petkuser und Jüterboger Kleinkaliberschützen bei den in Frankfurt/Oder stattfindenden 25 und 50 Meter Entscheidungen. Zehn der 11 Teilnehmer aus der Region hatten sich einen Startplatz im 50m Liegendkampf bei den Kreistitelkämpfen gesichert. Hier kämpften 76 Schützen aus 27 Vereinen in 11 verschiedenen Altersklassen um die Titel und Qualifikationsnormen für die DM in München. Nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Ranglistenschießen war man gespannt, wie man den Wechsel von Kunstlicht in der Halle zum Freiluftstand meistert.

Im stärksten Feld dieser Meisterschaften kämpften 17 Schützen in der Herrenklasse. Die Hoffnungen der Teamkollegen lagen hier vor allem auf Alexander Flemming, der als Titelverteidiger antrat. Gleich zu Beginn feuerte er eine optimale 100er Serie in den Scheibenkasten. Auch im Anschluss lief es mit 97, 96, 98, 99 und 97 richtig gut. Mit 587 Ringen steigerte er seine Vorjahresleistung sogar noch um 2 Ringe. Und es sollte auch diesmal zum Titelgewinn reichen. Doch leider fehlten ihm auch 2 Ringe zur DM-Teilnahme. Wie im letzten Jahr ging es sehr eng an der Spitze zu. Konkurrent Frank Schwarz vom gastgebenden Verein, der mit einer schwachen 93er Serie begann schaffte es mit 586 Ringen nicht mehr, an Flemming vorbei zu ziehen. Auch Flemmings Mannschaftskollege Sven Bakus zeigte eine bravouröse Leistung. Durch Serien von 96 und höher sicherte sich der Meister von 2008 mit 581 Ringen Bronze. Jüterbogs Sportleiter Frank Dombrowski kam auf Platz 9. Ungewöhnlich konstante Serien von 95 und 96 brachten ihn auf 574 Ringe. Mannschaftsschütze Christoph Hermann bestätigte mit 556 sein aktuelles Leistungsniveau und landete am Ende des Feldes. Doch mit 1724 Ringen waren die Petkuser wie in 2013 im Mannschaftskampf zu Bronze gekommen. Hinter Frankfurt 1732 holte sich Medewitz 1724 Silber.

Im Jugendwettbewerb gab es für die Flämingstädter eine Bronzemedaille. Florian Hottenrott erreichte durchschnittliche 518 Ringe. Dabei fehlte gar nicht viel zum Sieg. Nur 7 Ringe mehr erzielte der Titelgewinner Christoph Grothe aus Rüdnitz vor Alexander Buschack 524 aus Königs Wusterhausen. Hottenrotts Vereinskollege Marius Marg 514 musste den undankbaren 4.Platz hinnehmen. In der Damenklasse kam Maria Schoppe mit 533 Ringen und Steigerung um 13 Ringe auf Platz 9. Chris Belinda Netzel aus Bernau sicherte sich mit 582 Ringen den Titel. Bei den Altersschützen hatte Jörg Flemming diesmal keine Chance sich zu behaupten. Der Vorjahresdritte kam auf eher unterdurchschnittliche 559. Das reichte diesmal nur zum 7.Platz. Der Lübbener Carsten Meinekat verteidigte seinen Titel und siegte mit 584 knapp vor Andreas Bormann 581 aus Döllingen und Dr. Frank Krüger 572 aus Seelow. Zu stark war auch die Konkurrenz in der Seniorenklasse. Hier belegten Helmut Fahlenberg 546 und Siegfried Zimmer 519 die Plätze 9 und 12. Der Vorjahreszweite Wolfgang Bergmann-Plietzsch aus Bernau setzte sich mit 574 diesmal gegen Titelverteidiger Kurt Sell 571 aus Görzke durch.

Als einzige Pistolenschützin der Jüterboger Gilde kämpfte Sabine Radtke um die DM Teilnahme im 60 Schuss Wettbewerb KK Sportpistole. Zunächst stand das Präzisionsschießen auf dem Programm, in dem sie noch große Reserven hat. Hier hatte Radtke mit 262 schon 9 Ringe Rückstand auf Bianka Geißmer aus Götz. Doch mit der besten Duellleistung der gesamten Konkurrenz schob sie sich an die Spitze. Mit guten 529 Ringen siegte Radtke deutlich vor Angela Neumann 487 aus Briesen und Heike Nitschke 485 aus Königs Wusterhausen. Die nach dem Präzisionsteil führende Geißmer brach beim Schnellfeuerschießen völlig ein und wurde nur Fünfte. Radtke übertraf die DM Qualifikationsnorm um 2 Ringe und darf sich nach 2012 wieder über einen Start im Altersklassenwettbewerb in München freuen.