Jüterboger Schützen mit knappem Sieg beim Vergleichswettkampf

Eine Woche vor den im Jüterboger Schützenhaus stattfindenden Kreismeisterschaften in den Druckluftwettbewerben, gab es an gleicher Stelle das traditionelle Vergleichsschießen mit der Luckenwalder Gilde. Hierzu trafen sich die Auflagespezialisten beider Vereine zum 23. Vergleich mit Luftgewehr und Luftpistole. Die Beteiligung lag auf Vorjahresniveau. Während die Jüterboger auf 15 Schützen zurückgreifen konnten, mussten die Gäste mit nur 9 Aktiven auskommen. In beiden 30 Schuss Wettbewerben einigte man sich auf eine jeweils ausgeglichene Mannschaftsstärke. Die Schützen, welche nicht in der Mannschaft aufgeführt wurden, schossen außer Wertung. War es im vergangenen Jahr noch eine klare Sache für den Gastgeber, sollte es diesmal sehr ausgeglichen zugehen.

Die größte Beteiligung gab es beim Luftgewehr-Schießen. Bei einer recht großen Mannschaftsstärke von 9 Schützen konnten sich die Jüterboger nach 270 Wertungsschüssen mit 2517 zu 2503 Ringen durchsetzen.  Wie in den vergangenen Jahren, war Heinz Krüger auch diesmal stärkster Schütze der Gastgeber. Zwar hatte er mit 293 Ringen einen Ring weniger erzielt als 2018, mit der letzten Zehnerserie jedoch, wieder eine optimale 100 erreicht. Harald Richter lag als zweitbester Schütze mit 289 etwas unter seiner Vorjahresleistung. Werner Panek und Frank Leis kamen auf je 278 Ringe. Bei sehr hoher Leistungsdichte im Jüterboger Feld erreichten Ralf Schulze, Norbert Huckewitz und Hendrik Papenroth je 277, gefolgt von Torsten Blech 276 und Petra Schulze 272. Eine deutliche Steigerung der Resultate gab es für die Kreisstädter. Hier erzielte Egon Valentin die Topleistung. Bei seinen 290 Ringen schaffte auch er ein Maximum von 100 Ringen. Hans-Joachim Mölter, der Serien zwischen 93 und 98 schoss kam auf 286 Ringe. Jens Jürgen traf 283 Ringe. Erich Wehlan, der älteste aktive Schütze der Luckenwalder Gilde, feierte am Wettkampftag seinen 85. Geburtstag. Trotzdem ließ er sich es nicht nehmen, am Geschehen teilzunehmen. Mit starken 280 Ringen verbesserte er sogar seine Leistung aus dem Vorjahr um 4 Ringe. Auch Peter Schäfer erzielte diese Ringzahl. Weiter erreichten: Hans-Joachim Tischler 279, Bodo Schneider 278, Horst Bajerke 269 und Birgit Hauck 258. Für die Gastgeber trafen außer Wertung: Barbara Schilling 252, Hans-Joachim Rehbein 226 und Mike Maas 197.

Beim Schießen mit der Luftpistole sollte es noch enger zugehen. Bei einer geringen Mannschaftsstärke von nur 4 Schützen behielten die Jüterboger mit 1111 zu 1103 Ringen nach insgesamt 120 Wertungsschüssen die Oberhand. Erneut war Frank Dombrowski stärkster Schütze im Team der Jüterboger. Wie 2018 erzielte er 284 Ringe und lag vor Sabine Radtke 281 und Werner Panek 274. Gunter Grüneberg bestätigte mit 272 exakt sein Ergebnis vom letzten Mal. Auf Luckenwalder Seite, war Egon Valentin auch hier am zielsichersten, obwohl er mit seinen 282 Ringen nicht ganz zufrieden war. Hans-Joachim Mölter 279, Hans-Joachim Tischler 272 und Bodo Schneider 270 rundeten mit Leistungssteigerungen das gute Mannschaftsresultat ab. Für Jüterbog schossen außer Wertung: Hendrik Papenroth 261, Barbara Schilling 257, Jürgen Stein 251 und Petra Schulze 236. In der Gesamtwertung siegten die Gastgeber mit 3628 zu 3606. Es war eines der knappsten Resultate in der Geschichte dieser Veranstaltung.

Frank Dombrowski

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