Erfolgreiche Titelverteidigung beim Sargschießen

Auch in diesem Jahr wurde im Schützenhaus der Jüterboger Gilde das traditionelle Sargschießen mit Druckluftwaffen veranstaltet. Am Vormittag des Neujahrstages trafen sich 18 Schützen mit Luftgewehr und Luftpistole, um beim ersten Wettkampf des Jahres dabei zu sein. Damit lag die Beteiligung etwas höher als vor einem Jahr. Schön, dass auch diesmal wieder Schützen aus den 3 Kompanien und der Bogensportabteilung am Geschehen teilnahmen. Nach den zahlreichen Glückwünschen für das neue Jahr, ging es dann auch zügig los. Schließlich wollte man ja wieder alle 4 Disziplinen in der geplanten Zeit schaffen. Wie gewohnt, schied der Schütze mit dem niedrigsten Wert auf der Scheibe aus. Mit insgesamt 420 Schüssen wurden etwas weniger abgegeben als 2018. Dafür reduzierte sich aber die Anzahl der Fehlschüsse erneut. Mit nur 19 „Fahrkarten“ gab es den niedrigsten Wert seit Jahren. Das direkte Ausscheiden der „Nuller“ hatte sich wie schon im letzten Jahr bestens bewährt. Dadurch wurden viele Stechschüsse verhindert und Zeit gespart. Da staunte nicht nur Sportleiter Frank Dombrowski nicht schlecht, als es nach Beendigung des Schießens die gleichen Gewinner gab, wie vor einem Jahr.

Beim freihändigen Luftgewehrschießen, bei dem es erwartungsgemäß die häufigsten Fehlschüsse (10) gab, hatten sich schon nach nur 2 Schüssen 6 Teilnehmer mit einer Null verabschieden können. Nach 7 Runden verabschiedeten sich Klaus Friedrich und Frank Leis ebenfalls mit einer Null. Das gleiche Schicksal ereilten Hans-Peter Neumann und Kristian Friedrich (3. Platz). Ein so schnelles Ausscheiden hatte es bis dahin noch nicht gegeben. So standen nur noch Trainer Manfred Henkel und Frank Dombrowski an der Feuerlinie. Dombrowski, setzte sich mit 9 zu 1 durch und gewann seinen 8. Titel in den letzten 9 Jahren in dieser Disziplin.

Über 17 Runden verlief das LG-Auflageschießen. Hier gab es keine Fehlschüsse. Nach nur 5 Runden mussten Manfred Henkel, Bettina Kühne, Kerstin Papenroth, Hans-Joachim Rehbein und Jürgen Stein schon wieder einpacken. Die ersten 11 Runden überstanden neben den Auflage-Spezialisten Heinz Krüger und Harald Richter auch Barbara Schilling, Ralf Schulze, Petra Schulze, Kristian Friedrich und Frank Dombrowski. In Runde 12 schied der Sportleiter nach einem spannenden Stechen über 4 Schüsse gegen Ralf Schulze aus. Dann kam das aus für Kristian Friedrich, der nach einer Acht gegen R. Schulze und B. Schilling nach Stechen verlor. Mit jeweils einer Acht konnten Ralf und Petra Schulze nach Runde 14 bzw. 15 nur noch zuschauen. Erst beim vorletzten Schuss musste sich Schilling mit einer 8 den Spezialisten geschlagen geben. So kam es wie 2018 zum Duell der erfahrensten Schützen. In diesem setzte sich Titelverteidiger Richter nach einem 10 zu 9 gegen Krüger erneut durch.

Beim freihändigen Pistolenschießen reduzierte sich das Feld nach nur 3 Runden sehr schnell. Hier mussten schon Kerstin Papenroth, Ralf Schulze, Harald Richter, Manfred Henkel und Hans-Peter Neumann nach je einer „Fahrkarte“ das Schießen beenden. Nacheinander schieden Petra Schulze, Bernd Rüdiger und Heinz Krüger aus. In Runde 7 verlor Jürgen Stein das Stechen gegen Barbara Schilling. Auch in der 8. Runde zeigte Schilling Nervenstärke. Hier verdrängte sie Frank Leis nach Stechschuss aus dem Feld. In der Vorschlussrunde hatte sich Hendrik Papenroth nach einer Zehn den Finalplatz gesichert. Dombrowski und Schilling mussten nach je einer Neun ins Stechen. Hier siegte Dombrowski knapp mit 9 zu 8. Schilling hatte in dieser Disziplin im Verlauf eine beeindruckende Leistung gezeigt. Wieder standen Dombrowski und Papenroth zum Finalschuss bereit. Der 2. Vorsitzende blieb stark, traf erneut die Zehn und setzte sich nach 2018 wieder gegen Dombrowski (9) durch.

Beim abschließenden Auflageschießen schieden in den ersten beiden Runden 3 Schützen überraschend mit einer Null aus. Die Vorjahresfinalisten Dombrowski und Papenroth trafen diesmal schon in Runde 7 direkt aufeinander. Hier setzte sich Dombrowski im Stechen mit 10 zu 6 durch. Vierter wurde Jürgen Stein, der in der 8. Runde mit 5 zu 10 gegen Barbara Schilling erst nach Stechen verlor. Den 3. Platz erkämpfte sich Frank Leis. Dieser schied beim vorletzten Schuss ebenfalls nach Stechen gegen Schilling aus. Dombrowski, der in diesem Wettbewerb sehr treffsicher war, gewann das Finalschießen gegen Schilling mit 10 zu 9.

In gut 3 Wochen findet an gleicher Stelle der nächste Wettkampf statt. Dann kommt es zum Vergleichsschießen in den Auflagewettbewerben gegen die Luckenwalder Gilde. Am letzten Januarwochenende veranstaltet der Kreisschützenbund seine Kreistitelkämpfe in den Druckluft Wettbewerben mit Königsschießen.

Frank Dombrowski

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