Kleinkaliber Schützen beim Lapua Event in Berlin

Zwei Wochen vor dem 2. Wettkampf der Berliner KK Liegend Rangliste veranstaltete der PSV Olympia Berlin das traditionelle Lapua Event in verschiedenen Kleinkaliber Gewehrdisziplinen. Bei der diesjährigen Veranstaltung, die bereits zum 11. Mal stattfand, nahmen 126 Schützen aus 41 Vereinen teil. Damit traten mehr Starter an, als vor einem Jahr. Fünf Schützen aus Petkus und Jüterbog nahmen auch diesmal wieder am Geschehen teil. In der Walther Arena wurde während der dreitägigen Veranstaltung wie gewohnt auf elektronischen Scheibenanlagen geschossen. Für die jeweils erstplatzierten 3 Schützen jeder Altersklasse und Disziplin stellte der Hauptsponsor wieder Munitionspakete bereit. Einige Teilnehmer nutzten die Möglichkeit für ihre Waffen ausgesuchte Maßmunition durch Einschießen zu finden. Neben dem 60 Schuss Liegendkampf gab es auch die 30 Schuss Auflage Wettbewerbe mit Diopter- und Zielfernrohrvisierung. Das Leistungsniveau an der Spitze der Liegendkämpfer war wieder sehr hoch. So erzielten 9 der 81 Starter bei perfekten Standbedingungen Ringzahlen von über 590 Ringen.

Wie schon im vergangenen Jahr sorgte Alexander Flemming für die beste Leistung im Team.  Der 36-Jährige, der inzwischen bis auf die Rangliste alle Wettkämpfe für den PSV Olympia bestreitet, glänzte in der Herrenklasse I mit konstant hohen Serien von 99, 99, 100, 98, 96 und 100. Mit 592 Ringen lag er wie in 2017 nur einen Ring unter seiner knapp 4 Jahre alten Bestmarke. Hinter Frank Schwarz 594 vom gastgebenden Verein erreichte er wieder den 2. Platz. Dritter wurde Markus Hartung 589 vom Remdaer SV. Auf hohem Niveau schießt derzeit Benedikt Crncic. Nach DM und Ranglistenstart erreichte er erneut die 580er Marke. Mit drei 98er Serien beendete er seinen Liegendkampf und wurde in einem starken Teilnehmerfeld Zehnter.

Die höchsten Resultate wurden jedoch in der gemischten Herren II und III Klasse erzielt. Hier siegte der Titelverteidiger Marco Hummler von der SSG Teuteburger Wald mit überragenden 598 Ringen vor Nikolai Venger 595 vom GK/KK Schützenverein und Olaf Heß 594 vom PSV Olympia. Frank Dombrowski verfehlte mit 580 Ringen seine Leistung aus dem Vorjahr nur knapp. Die letzte Zehnerserie verlief mit 94 Ringen für ihn sehr schwach. Nach dem Wettkampf betonte er „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, mit 4 Neunern infolge abgeschlossen zu haben“. Nach Platz 6 im letzten Jahr sprang diesmal nur der 17. Platz heraus. Für Jörg Flemming verlief der Wettkampf ähnlich dem Ranglistenstart. Einige Achten und vor allem eine Sieben während der 2. Serie ließen sein Endresultat auf 563 Ringe schrumpfen. Mit 3 Ringen unter seiner Vorjahresleistung landete er auf Rang 30.

Siegfried Zimmer, mit 86 Jahren ältester Teilnehmer im Feld, erreichte in der Herren IV Klasse den 10. Platz. Durch konstante Serien um die 80er Marke schaffte er mit 480 Ringen exakt den 8er Schnitt pro Schuss.  Hier gewann der 12 Jahre jüngere Rolf Stelzer vom gastgebenden Verein mit 584 Ringen.

In der Damenklasse konnte Barbara Schilling nach ihrem gelungenen Start beim Ranglistenschießen noch einmal zulegen. Mit 568 Ringen fehlten ihr nur 2 Ringe an der wichtigen 95er Hürde. Den Titel holte sich Nicole Ehmki von der Nord-Berliner-Schützengemeinschaft mit 590 Ringen vor Jana Tolonitz 589 aus Estedt und der Brandenburgerin Isabel Vaorin 587.

Frank Dombrowski

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